Dunkle Wolken über Alberta

Dunkle Wolken über Alberta

Paperback
3.67
Native AmericansLeseempfehlungKommissarUmwelt-Schutz

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Description

Ermittler wider Willen: mit kanadischer Gelassenheit löst er jeden Fall.
Der indigene Polizist DreadfulWater hat in Kalifornien mehr gesehen, als ihm lieb ist. Daher kehrt er zurück in das kleine, ruhige Örtchen Chinook nahe der Grenze zwischen den USA und Kanada. Seinen Lebensunterhalt verdient er als Landschaftsfotograf. Eigentlich. Denn immer wieder braucht Sheriff Hockney Unterstützung im unterbesetzten Polizeirevier. Was mit Tatort-Fotos beginnt, artet gerne mal in umfängliche Ermittlungen aus. Der aktuelle Fall: In einem Mietwagen wurde die Leiche eines Mannes gefunden, der bei der anstehenden Umweltkonferenz einen Vortrag halten sollte. Sheriff Hockney bittet mal wieder DreadfulWater um Hilfe. Und der ganze Ort hilft wiederum ihm bei den Ermittlungen – ob er nun will oder nicht.

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Cosy Mystery
Format
Paperback
Pages
448
Price
16.50 €

Author Description

Thomas King, geboren 1943 als Sohn eines Cherokee und einer deutschstämmigen Griechin, ist ein vielfach preisgekrönter nordamerikanischer Schriftsteller. Er ist Mitglied der Order of Canada und wurde von der National Aboriginal Achievement Foundation ausgezeichnet. King lehrte an der University of Lethbridge und hatte den Lehrstuhl für American Indian Studies an der University of Minnesota, bevor er an die University of Guelph nach Ontario wechselte, wo er bis zu seiner Pensionierung tätig war. Er lebt mit seiner Partnerin Helen Hoy in Guelph.

Posts

1
All
2.5

Am Anfang war ich begeistert, später hat mich die Geschichte verloren

Im kleinen Ort Chinook in Kanada lebt der indigene Thumps DreadfulWater und verbringt seine Zeit in der Natur Kanadas, verdient seinen Lebensunterhalt als Landschaftsfotograf. Bis im Indianerreservat zwei Tote gefunden werden - Gastredner auf einer Wasserkonferenz. Da DreadfulWater in seinem früheren Leben in Kalifornien Polizist war, bittet Sheriff Duke Hockney ihn als kommissarischen Sheriff zu vertreten, da er selbst zu einer Weiterbildung nach Costa Rica fliegen will. So gerät der muffelige und wenig begeisterte Thumps in die Ermittlungen. Wir erleben die Geschichte aus der Sicht von Thumps DreadfulWater, was gut passt, da er so wunderbar schlecht gelaunt ist und wir so an seinem grummeligen, zynischen Gedanken teilhaben können. Am Anfang hat mich dieser witzige, bisschen schnodderige Schreibstil total abgeholt, ab der Mitte des Buches hat mich der Autor allerdings verloren und mich bis zum Ende nicht mehr erreichen. Der Kriminalfall und die damit verbundenen Ermittlungen nehmen zu wenig Raum ein und die Entwicklungen/Probleme der zahlreichen Protagonisten können den Leerraum nicht füllen. Auch wirkt das Ende und die Auflösung so furchtbar konstruiert und der Mordfall so krampfhaft in die Geschichte gewebt, dass ich Probleme hatte, dass Buch weiter zu lesen. Schade, ich hatte mir mehr erhofft und geglaubt, dass mit dem indigenen Background des Autors auch ich mehr über die Lebenswirklichkeit der indigenen Bevölkerung Kanadas lernen darf und nebenbei einen interessanten Kriminalroman lesen kann.

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