19. Mai
Rezension zu „Du darfst nicht alles glauben, was du denkst“ von Kurt Krömer
Rating:5

Rezension zu „Du darfst nicht alles glauben, was du denkst“ von Kurt Krömer

„Du darfst nicht alles glauben, was du denkst“ von Kurt Krömer ist keine klassische Promi-Biografie und auch kein typisches „Mutmachbuch“. Genau das macht es so gut. Kurt Krömer schreibt und erzählt genauso, wie man ihn kennt: direkt, trocken, teilweise unangenehm ehrlich und gleichzeitig immer wieder komisch, ohne dabei das Thema ins Lächerliche zu ziehen. Gerade diese Mischung funktioniert unglaublich gut. Ich habe das Buch gelesen und zusätzlich das Hörbuch gehört – und beides ergänzt sich perfekt. Im Hörbuch merkt man nochmal stärker, wann hinter einem Witz eigentlich Erschöpfung, Überforderung oder Unsicherheit steckt. Dadurch wirkt vieles noch echter. Besonders stark fand ich, dass psychische Erkrankungen hier nicht dramatisiert oder romantisiert werden. Es geht nicht darum, besonders tiefgründig zu wirken oder ständig Lebensweisheiten rauszuhauen. Stattdessen beschreibt Krömer viele Situationen so normal und nüchtern, dass man erst dadurch merkt, wie belastend manches eigentlich gewesen sein muss. Das Buch schafft etwas, das gar nicht so viele schaffen: Es ist gleichzeitig ernst, lustig, traurig, unangenehm und unterhaltsam. Und vor allem wirkt es nie gespielt. Für mich definitiv eines der ehrlichsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen bzw. gehört habe.

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer & Witsch
18. Mai
Rating:5

Ach Kurti ❤️

Eigentlich muss man Bücher wie dieses immer mit fünf Sternen bewerten, da es viel Mut erfordert, sich so offen über die eigene psychische Krankheit zu äußern. Auch, wenn mich nicht alles abgeholt hat und ich solche Bücher lieber höre als lese, bekommt es daher von mir fünf Sterne. Das Buch ist einfach geschrieben, manchmal auch aus einer durchaus privilegierten Position heraus, aber dennoch gab es Anekdoten und Ausschnitte, die mich sehr abgeholt und zum Nachdenken gebracht haben; ebenso kurze Momente der Komik, die mich herzhaft zum Lachen brachten. Mehr wollte ich von diesem kleinen Büchlein gar nicht.

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer & Witsch
17. Mai
Rating:5

Gutes, kurzweiliges Buch - alles sitzt, wo es hingehört

Bitte nicht erwarten, dass es Lösungen für Probleme mit Depressionen liefert. Für mich als Angehörige eines depressiven Familienmitglieds, dass auch auf dem Weg der Besserung ist, war es stellenweise sehr augenöffnend. Ich wünschte, ich hätte es früher gelesen. Das Buch erinnert mich an einen Freude- bzw. Erlösungsschrei. Ich habe es aber auch von Kurt Krömer eingelesen gehört. Da kann man sich gut rein versetzen. Und mir als nicht depressiven Person führt es vor Augen, wie dankbar ich für Kleinigkeiten sein darf. Und auch für Probleme, die ich zu lösen in der Lage bin. Danke für das Buch.

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer & Witsch
10. Mai
"Wir sollten alle viel mehr weinen"
Rating:2

"Wir sollten alle viel mehr weinen"

Das unterschreibe ich sofort. Denn wenn einen etwas emotional überrennt, sei es Erinnerungen, ein Buch, ein Film, Musik usw., dann kann man ruhig weinen. Denn wir wissen doch alle, wie befreiend dies ist und wie leicht man sich danach fühlt. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und Alexander Bojcan "Kurt Krömer" liest sein Buch selber vor. Was hier für mich fehlte? Die Emotionen in seiner Geschichte. Er teilt mit, dass es sich hier um kein Selbsthilfebuch handle, sondern "nur" um seine Geschichte. Da es an vielen Stellen sehr distanziert bleibt, gelingt es nicht, dass er seine persönliche Geschichte authentisch erzählt und dass man etwas mitnehmen könnte. Er liest sein Buch für mich auch recht monoton vor, wobei er schon versucht, seinen Humor einzubauen. Leider ist dies bei mir aber nicht angekommen und es fehlte mir an Tiefe. Sicher, es ist mutig, über das Thema Depressionen zu reden, geschweige denn zu schreiben, denn nach wie vor ist dieses Thema verpönt, auch wenn es mittlerweile schon viele Leute betrifft. Ich selber habe einige Freunde, Bekannte, sogar Kollegen, die darunter leiden. Nichtsdestotrotz ist es nicht leicht, darüber zu reden und vor allem für sich selber zu begreifen, dass man Depressionen hat. Obendrein kommt noch dazu, dass Alexander Bojcan Alkoholiker war und dies in seinem Buch auch erwähnt. Er hatte also schon einmal einen schweren Weg gehen müssen. Was mich jedoch noch gestört hat, war, dass es klang, als ob man nach wenigen Wochen Behandlung in einer Klinik gesund sei. Viele betroffene Menschen haben jahrelang mit diesem Krankheitsbild zu kämpfen (sie leben mit den Höhen und Tiefen). Ebenso wurde sehr oft wiederholt, dass er alleinerziehender Vater ist. Es hätte auch ausgereicht, dies ein- oder zweimal zu erwähnen. Immerhin hat er das Privileg, dass seine Mutter bei ihm wohnt und er eine Kinderfrau hat. Viele haben dieses 'Glück' nicht. Am Ende wurde es auch politisch in seinem Buch, und das war für mich völlig fehl am Platz, da es ja um seine Depressionen ging. Ich weiß, viele finden das Buch gut, auch, dass das Thema Depression mehr in den Vordergrund gerückt wird, aber mich konnte es leider gar nicht überzeugen. Die Sternebewertung fällt mir schwer, weil man eine Lebensgeschichte schlecht von außen beurteilen kann.

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer & Witsch
7. Mai
offen, ehrlich und authentisch
Rating:3.5

offen, ehrlich und authentisch

Mich hat es ehrlich gesagt verwundert, dass er dieses Buch unter seinem Künstlernamen veröffentlicht hat, obwohl er immer wieder betont, dass er Kurt als Bühnencharakter und Alex als Privatperson trennen möchte und es ja doch ein sehr persönliches Thema ist. Die Einblicke, die er seinen Leser*innen gibt, machen verständlich, was Depression überhaupt ist. Ich denke, dass das Vielen nicht bewusst ist und finde es daher super wichtig, dass Themen wie mentale Gesundheit in unserer Gesellschaft mehr in öffentlichen Debatten aufgegriffen werden. Kurt/Alexander setzt dahingehend mit diesem Werk ein starkes Zeichen. An der Stelle, an der er seinen letzten Tag in der Klinik beschrieben hat, wie alle gemeinsam gelacht haben und eine der Frauen ihm einen Papageienkuchen gebacken hat, musste ich tatsächlich auch weinen. Ich habe total mit ihm mitgefühlt und ich muss sagen, dass dieses Buch mein positives Bild über Kurt Krömer bestärkt hat. Besonders in den letzten beiden Kapiteln hat er einen tiefgründigen Einblick in seine Persönlichkeit und Überzeugungen geboten, was mit sehr gut gefallen hat. Zwei Dinge, die ich auf jeden Fall mitnehmen werde, sind: 1. Wir sollten alle mehr weinen 2. Wenn es uns nicht gut geht, sollten wir uns therapeutische Hilfe holen. Mentale Gesundheit geht über Stolz und es ist kein Zeichen von Schwäche, wenn man merkt, dass einem alles über den Kopf hinauswächst und man das Gewicht nicht mehr alleine stemmen kann. Im Gegenteil!

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer & Witsch
5. Mai
Rating:3

Depressionen können jeden betreffen

Kurt Krömer schildert seine Erfahrungen, sein Empfinden und den Umgang mit seiner Depression. Das Buch ist ein Erfahrungsbericht. Nicht mehr nicht weniger. Wer sich Rat erhofft, wird diesen in solchen Büchern generell nicht wirklich finden. Man kann sich selbst vielleicht in einigen Schilderungen erkennen, aber das Buch Krömers bietet keine Lösungen an. Das wäre auch nicht möglich, da Depressionen viele Gesichter haben können und sich bei jedem ein bisschen anders anfühlen. Krömer schildert seine Erfahrungen in der typisch flapsigen Art der Kunstfigur. Und auch das darf so sein. Ihm seine Gefühle oder Empfindungen abzusprechen oder gar infrage zu stellen, empfinde ich als übergriffig. So mancher Rezensent hat da eine Grenze überschritten und Ferndiagnosen angestellt. Das ist ähnlich übergriffig und gehaltvoll wie die Phrase „Ich weiß wie du dich fühlst.“ Insgesamt ein kurzer, aber glaubhafter Einblick in Krömers Erkrankung, die einem vielleicht in Teilen einen Spiegel vorhalten kann.

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer & Witsch
2. Mai
Rating:4.5

Ein wirklich gutes Buch und so ganz anders als das, was ich gewöhnlich lese. Mir hat’s als Hörbuch sehr gut gefallen, weil da einfach noch ein bisschen mehr persönliche Note rüberkam. Das einzige, was mich zeitweise gestört hat und dafür gibt’s auch den halben Stern Abzug, dass mir die Chronologie irgendwie nicht ganz klar war. Manchmal wurden Dinge vorgezogen, dann ging’s wieder in die Vergangenheit. Zwischendurch hat mich das ein bisschen verwirrt, aber insgesamt hat es dem Buch keinen großen Abbruch getan. Außerdem war wirklich toll, wie ehrlich das Thema Depressionen hier angegangen wird und einfach nichts beschönigt wird.

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer & Witsch
2. Apr.
Rating:5

Sehr stark und ehrlich

Das Buch beinhaltet ein so wichtiges Thema und ich finde es sehr stark von Alexander Bojcan/ Kurt Krömer, dass er so offen und ehrlich damit umgeht. Ich bewundere seine stärke, wie er trotz allem für seine Kinder da war und den Alltag immer wieder überstanden hat. Genauso freue ich mich für ihn, dass er es aus der Depression und der Alkoholsucht geschafft hat. Hoffentlich kann er mit diesem Buch sehr viele Menschen erreichen!

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer & Witsch
18. März
Rating:5

Sehr empfehlenswert, auch wenn man vielleicht kein Krömer-Fan ist.

Das Buch wurde mir empfohlen, um das Krankheitsbild >Depression< besser kennenzulernen. Jeder weiß ein paar Dinge über Depressionen, aber richtig verstehen tut man es nun einmal nicht als Nicht-Betroffene(r). Deswegen finde ich das Buch so wichtig: um einmal selbst zu "erleben", was da eigentlich im Kopf abgeht. Trotz des eher traurigen Themas (es geht schließlich um eine Krankheit) ist das Buch keineswegs deprimierend geschrieben. Kurt Krömer ist trotz seiner Vergangenheit Komiker und das merkt man definitiv. Wer also auf trockenen Humor steht und gerne etwas etwas über dieses wichtige Thema erfahren möchte, einmal aus Betroffenen-Perspektive, dem kann ich das Buch sehr ans Herz legen.

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer &amp; Witsch
16. März
Rating:2.5

Appreciate it for what it does, which is talking about mental health and depression from the view of a white, cis man. Not a literary masterpiece but I don‘t think that is what it set out to be.&nbsp;One thing I did not like was equating being open about depression with coming out as gay. Other than that, good to see a man addressing &nbsp;a lot of other men when it comes to this important topic.&nbsp;

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer &amp; Witsch
11. März
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 5/5
📖 Seiten 368
📚 Hardcover
__________________________________
Rating:5

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 5/5 📖 Seiten 368 📚 Hardcover __________________________________

Kurt Krömer, wer kennt ihn nicht diesen lustigen sehr freundlichen Herrn vom Fernsehprogramm unserer Zeiten. Aber wer ist Kurt Krömer wirklich ? Kennt ihr Alexander Bojcan ? Nicht alles was man sieht ist immer so wie es schein, das bringt uns Alexander Bojcan in diesem Buch zur Geltung. Anders gesagt : Eine andere Art von Biografie. In der es um Schuldgefühle, Alkoholsucht, Panikattacken & DEPRESSIONEN geht, mit dem großen & schwierigstem an der ganzen Sache dem HEILEN. Mir ging dieses Buch sehr nah, da man sich oft selbst wiederfindet in einigen Situationen oder Menschen in seiner Umgebung anders war nimmt. Ich kann dieses Buch nur empfehlen. BTW auf Kindle unlimited aktuell zuhaben.

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer &amp; Witsch
4. März
Rating:4

Genau so ist es….

Depression: du sitzt in deinem brennenden Haus, kannst das Feuer nicht löschen. Du kannst nicht mal zum Hörer greifen, um die Feuerwehr zu rufen. Du verbrennst in deinem eigenen Haus. Die hätten da eine verkohlte Leiche gefunden, die da auf der Couch verbrannt ist. Ich war mir nicht sicher, ob mir das Buch im Moment gut tut… und nein, hat es eigentlich nicht. Da ich mich selber gerade mitten in einer Depression befinde, hat es mir sehr auf die Stimmung geschlagen. Aber: das Buch zeigt genau auf wie es ist gegen die Depression anzukämpfen. Und das finde ich unheimlich gut. Es kann Angehörigen helfen besser zu verstehen… es kann einen anstossen Hilfe zu suchen, wenn man sich darin erkennt, es vorher gar nicht bewusst wahrgenommen hat. Es kann Hoffnung geben, es kann besser werden… es kann Angst nehmen, ein Klinikaufenthalt ist nichts schlimmes…. Ich kann das Buch sehr empfehlen wenn du verstehen möchtest, wie sich eine Depression anfühlen kann. Ich würde das Buch gerade am liebsten meinem ganzen Umfeld in die Hand drücken… vorallem denjenigen, die sich bereits Abgewendet haben.

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer &amp; Witsch
4. März
Rating:2.5

Leider enttäuschend

Ich habe das Buch gelesen, weil es in meinem Abo dabei war und ich der Figur Kurt Krömer durchaus etwas abgewinnen kann. Es wurde zur Tortur und ich war am Schluss sehr froh, kein Geld dafür ausgegeben zu haben. Mein Hauptproblem ist, dass ich mich mit dem Autor überhaupt nicht identifizieren kann. Ich kenne einige Schauspieler, die ums Überleben kämpfen, aber dieser hier scheint ja im Geld und Luxus zu schwimmen. Das hat mich überrascht. Und so ging es mir sehr früh auf den Geist, wenn er immer und immer wiederholte, dass er alleinerziehender Vater von 4 Kindern sei. Denn dazwischen berichtete er davon, wie er sich wieder ins Bett legte, wenn diese aus dem Haus waren und schlief, bis sie aus Schule und Kita zurückkehrten. Er erzählte, wie er vor den Auftritten durch die Städte schlenderte und nach den Auftritten ins Hotelbett fiel. Wie er bis 12 Uhr schlief. Wie die Mütter der Kinder die Koffer packten und er sich nur um sich selbst kümmern brauchte. Er erzählte vom Vollzeit-Kindermädchen und den freien Wochenenden. Und natürlich dieser ungeheueren Belastung als alleinerziehender Vater von 4 Kindern. Dann kommen die Passagen über die Behandlung als Privatpatient. Als Mensch der echten Welt fühlt man sich bestenfalls deprimiert, andernfalls wütend. Nützlich ist dieser Einblick ins Luxus-Leben auf jeden Fall nicht. Ich will ihm seine empfundene Belastung dabei keinesfalls absprechen. Es ist zweifelsohne anstrengend immer kreativ zu sein, auf den Punkt zu performen und bei der aktuellen Abwicklung des klassischen Fernsehens nicht in Existenzängste zu verfallen. Aber eben weil es bei solchen Krankheitsbildern um die empfundene Belastung geht und nicht um die tatsächliche, hätte ich mir gewünscht, dass dieser ständige Fingerzeig auf die Kinder und dieses verantwortlich machen dieser unterbleibt. Was für eine Horrorvorstellung, die Kinder könnten dieses Buch lesen. Es bleibt der fade Beigeschmack, dass es nicht um das Sichtbar machen der Krankheit Depression geht, wie behauptet, sondern allein ums Geld. Das ist ja legitim, aber scheinheilig. Ginge es nicht allein ums Geld, wäre der Autor nach Logik des Buches Alexander Bojcan und nicht Kurt Krömer.

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer &amp; Witsch
20. Feb.
Rating:4.5

Schonungslos ehrlich und authentisch ❤️ Eine etwas andere Biografie

Depressionen 😢, Alkoholsucht 🥃, Schuldgefühle, Panikattacken und Heilung ❤️‍🩹 Alexander Bojcan alias Kurt Krömer schildert einfach und doch tiefgründig in kurzen Kapiteln seine schwierige Biografie. Jahrelange unentdeckte Depression und seine Alkoholsucht haben sein Leben zur Hölle gemacht. Er zeigt auf wie es dazu kam und wie er aus dieser Situation herausgekommen ist. »Wie geht’s dir?«. Ich habe einfach immer gesagt, dass es mir gut geht. Aber genau so wurde ich auch erzogen, man darf eben nicht klagen. Absolut empfehlenswert und auf den Punkt gebracht 🌟

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer &amp; Witsch
19. Feb.
Auch Menschen in der Öffentlichkeit sind nur Menschen!!
Rating:4.5

Auch Menschen in der Öffentlichkeit sind nur Menschen!!

Ich werde, anders als in meine anderen Rezensionen, dieses Buch nicht inhaltlich bewerten, da es sich um eine Biografie handelt. Es wäre nicht fair, hier zu sitzen und zu schreiben: „Der Krömer übertreibt doch…”. Er erzählt seine Erfahrung mit Depressionen. Ein wirklich ernst zu nehmendes Thema. Ich musste oft eine Pause beim Lesen machen, weil mich seine Geschichten so berührt haben, dass ich eine Zeitlang tief getroffen war und ich auch erstmal alles sacken lassen wollte. Ich bin aber auch ein wirklich sehr sensibler Mensch. Kurt Krömer hat eine wirklich gute Schreibweise. Und einige stellen, haben mich schmunzeln lassen, weil er, trotz des ernsten Themas, seinen Humor mit eingebracht hat. Mir ist wichtig zu erwähnen, dass jeder Mensch individuell ist. Nicht jeder Betroffene einer psychischen Erkrankung schafft es schnell aus seiner Situation. Ich kenne Menschen, die seit Jahren in Therapien sind und dennoch nicht „geheilt” sind. Alles braucht seine Zeit. Und Rückschläge gehören genauso in den Heilungsprozess wie gute Phasen. Ich finde Krömer hat einen super Einblick in seine Sichtweise gezeigt. Er hat seinen Weg gefunden und ich ziehe meinen Hut vor ihm. Er erklärt auch super, dass er nur Tipps geben kann, was ihm aus der Depression geholfen hat, aber sein Buch keine professionelle Behandlung ersetzen kann. Am Ende des Buches findet man eine Liste mit Nummern, wo man sich hinwenden kann. Das finde ich richtig toll. Seine Geschichten klingen authentisch. Eine kleine Sache, muss ich negativ bewerten. Das Kapitel, wo er in der Klinik ist, ist einfach zu lang. Man hätte es vielleicht unterteilen können.

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer &amp; Witsch
16. Feb.
Rating:5

Mit „Du darfst nicht alles glauben, was du denkst“ von Kurt Krömer habe ich ein Buch gelesen, das mich überrascht hat. Krömer zeigt hier eine andere Seite von sich: verletzlich, reflektiert und schonungslos ehrlich. Er schreibt über seine Depressionen, Klinikaufenthalte und innere Kämpfe. Es ist sein typischer, trockener Humor erhalten, was das Buch trotz der Schwere immer wieder auflockert. Besonders stark fand ich, wie er beschreibt, wie trügerisch die eigenen Gedanken sein können und wie wichtig es ist, sie zu hinterfragen. Der Titel bringt es perfekt auf den Punkt 💭

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer &amp; Witsch
15. Feb.
Ich hatte mir von diesem Buch erhofft,  psychisch kranke Menschen besser zu verstehen.
Rating:4

Ich hatte mir von diesem Buch erhofft, psychisch kranke Menschen besser zu verstehen.

Biographien werden von mir nicht so bewertet, als wären es fiktive Geschichten. Mir gefiel sehr gut, dass viele Tabuthemen außer den Depressionen angesprochen wurden. Kurt Krömer nimmt kein Blatt vor dem Mund. Beim lesen hatte ich das Gefühl, dass ein Freund von mir über sein Leben berichtet. Der Schreibstil ist größtenteils flüssig. Einige Situationen waren lustig beschrieben, ohne dass die Ernsthaftigkeit in den Hintergrund rückte. Es gibt leider auch ein paar Anhaltspunkte, die mir nicht gefallen haben. Zu Beginn fehlte mir für die Übersicht ein Inhaltsverzeichnis. Am meisten störte mich, dass insbesonders auf den ersten Seiten ständige Wiederholungen zur Person von Alexander Bojcan aufgelistet wurden. Das Kapitel indem er über seinen Aufenthalt in der Tagesklinik berichtet war sehr informativ. Generell erhoffte ich mir von diesem Buch, dass ich sensibeler gegenüber psychisch kranken Menschen sein werde. Dies ist teilweise eingetreten. Das Kapitel ist sehr lang, ein bisschen störte es meinen Lesefluss. Vielleicht wäre eine Unterteilung besser. Auf den letzten Seiten wurde das Buch sehr politisch. Auf mich wirkte es so als wenn nur seine Meinung die "richtige " und nichts anderes akzeptiert wird. Dieses Buch würde ich empfehlen.

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer &amp; Witsch
11. Feb.
Rating:4.5

Kann ich nur empfehlen!

Ich hab das Buch über Spotify gehört. Kurt liest das Buch selber vor, was das ganze noch besser macht. Ich kannte ihn vorher nur als Kunstperson aus dem Fernsehen und durfte ihn durch das Buch nochmal näher kennenlernen. Seine Geschichte ist total bewegend und zeigt, was er in den Jahren alles durchmachen musste (Depression, Sucht und die Erziehung seiner Kinder - über die er nichts persönliches erzählt, die aber öfter erwähnt werden - was alles irgendwie noch sympathischer macht). Selbst wenn Kurt Krömer keine Person des öffentlichen Lebens wär, würde ich das Buch empfehlen, weil es die Sicht auf Kliniken etc. nochmal geändert hat und mir die Augen geöffnet hat, was Depression und Heilung angeht. Hört es euch unbedingt an. ❤️‍🩹

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer &amp; Witsch
8. Feb.
Rating:5

„Du bist depressiv? Aber du lachst doch die ganze Zeit!“ (🙄🫥) - Das hört man nicht selten.

Wir erhalten einen Einblick in das echte Leben hinter der Fassade eines Comedians. Er erzählt von sehr privaten Gedanken und einigen Erlebnissen mit seiner Depression. Als Betroffene Person kann man viele Ängste und Gedanken nachvollziehen. Natürlich ist das bei jedem individuell, aber man fühlt sich besser verstanden. ❤️‍🩹 Es liest sich sehr flüssig und hat natürlich auch humorvolle Aspekte. Wer nach einer Lösung für eine Krankheit sucht, der ist hier falsch, das wird auch vom Autor selbst betont.

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer &amp; Witsch
4. Feb.
Rating:3

Das Buch liefert einen angenehm geschriebenen Einblick hinter die Fassade und Erkrankung des Menschen, der vielen nur als Kurt Krömer bekannt ist. Das Buch schießt dabei nicht über die Stränge, sondern geht dabei primär auf die persönlichen Erfahrungen und den krankheitsbedingten Werdegang ein. Ab und zu wird wegen dieser Perspektive etwas pauschalisiert, was das Krankheitsbild angeht, aber das fällt für mich nicht zu sehr ins Gewicht, sollte aber im Hinterkopf behalten werden.

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer &amp; Witsch
3. Feb.
Rating:5

Persönliche Einblicke in eine Depression, so beschrieben, dass es leicht verständlich ist.

Vorab möchte ich sagen: ich kannte Kurt Krämer vorher nicht, hab nichts mit Komik am Hut. Das Buch wurde mir empfohlen, als ich mich über das Thema Depression informieren wollte. Und ich verstehe wieso. In dem Buch wird verständlich gemacht, was eine Depression ist und wie sich ein Betroffener fühlt. Dabei geht es nicht nur um das "böse" Thema, sondern vor allem darum, daß erkannt wird: Es ist eine Krankheit. Es gibt einen Weg hinaus, auch wenn es vielleicht Angst macht. Für mich sagt das Buch ganz klar: Du kannst es schaffen. Es spricht einem Mut zu. Ich werde das Buch definitiv allen weiterempfehlen die Einblicke in eine Depression bekommen wollen.

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer &amp; Witsch
25. Jan.
Rating:2

Abbrechen oder durchziehen? Durchgezogen - leider!

Das Buch hat mich größtenteils genervt. Viele Gedanken wiederholen sich ständig, teils sogar in zwei oder drei Sätzen hintereinander. Das fühlt sich nicht tiefgründig an, sondern einfach schlampig geschrieben. ("Ich glaube, ich brauche etwas zum festhalten. Ich trinke jeden Tag entweder Cola oder Mate. Ich brauche einfach etwas, an dem ich mich festhalten kann. Und das ist eben Cola oder Mate."...). 4 Sätze, aber 2 hätten auch gereicht: Cola, Mate, festhalten. Verstanden. Besonders widersprüchlich ist dieses ständige Betonen, dass Alexander Bojcan depressiv ist, Kurt Krömer aber nicht – obwohl das Buch unter dem Namen Kurt Krömer erschienen ist. Das passt für mich vorne und hinten nicht zusammen und wird auch nicht sauber erklärt. Auch das dauernde Thema „alleinerziehender Vater von vier Kindern“ wirkt eher wie Selbstmitleid. Unterstützung von den Müttern wäre bestimmt möglich, wird aber nicht genutzt – stattdessen später eine Kinderfrau. Das wird nicht hinterfragt, sondern einfach so hingestellt. Spätestens beim ganzen Kapitel über seine temporäre Impotenz war ich komplett raus. Unterm Strich viel Wiederholung, wenig Erkenntnis und zu viel Ich-Bezug. 2 von 5 Sternen

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer &amp; Witsch
23. Jan.
Rating:3.5

Ein offener Einblick in psychische Erkrankungen

Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn es für mich kein absolutes Highlight war. Besonders interessant fand ich den offenen Umgang von Kurt Krömer mit seiner psychischen Erkrankung und wie ehrlich er seine Gedanken, Zweifel und inneren Kämpfe beschreibt. Gerade diese Einblicke machen das Buch lesenswert. Allerdings ist seine Geschichte in vielerlei Hinsicht auch ein Beispiel dafür, wie es idealerweise laufen kann/sollte. Insbesondere im Zusammenspiel mit Ärzten und therapeutischer Hilfe. Aus eigener Erfahrung und durch den Kontakt mit anderen Betroffenen weiß ich, dass psychische Erkrankungen oft eine sehr viel längere, kompliziertere und zermürbendere „Never-ending Story“ sein können. Deshalb wünsche ich dem Autor von Herzen, dass sein Gesundheitszustand auch langfristig so stabil bleibt, wie er ihn nach dem Klinikaufenthalt beschreibt. Ein Punkt, den ich kritisch sehe und wichtig finde zu erwähnen: Beim Thema Alkohol wird nicht deutlich gemacht, dass ein Alkoholentzug in Eigenregie sehr gefährlich und unter Umständen lebensbedrohlich sein kann. Hier hätte ich mir einen klaren Hinweis gewünscht, dass ein Entzug immer nur mit professioneller medizinischer Unterstützung erfolgen sollte. Insgesamt ein ehrliches, persönliches und interessantes Buch, das zum Nachdenken anregt, mit Stärken, aber auch mit ein paar Lücken, die man als Leser*in im Hinterkopf behalten sollte.

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer &amp; Witsch
17. Jan.
Rating:5

Ehrlich. Schwer. Und trotzdem hoffnungsvoll.

Dieses Buch ist keine leichte Lektüre – und will es auch gar nicht sein. Du darfst nicht alles glauben, was du denkst zeigt schonungslos, wie sich Depression anfühlen kann: laut im Kopf, lähmend im Alltag, verzerrend im Denken. Kurt Krömer beschreibt seinen Weg mit einer Offenheit, die manchmal weh tut – gerade weil sie so echt ist. Was dieses Buch für mich besonders gemacht hat, ist die Balance: Es verschweigt nichts. Nicht die Schwere, nicht die Verzweiflung, nicht die Rückschläge. Und trotzdem bleibt es nicht hoffnungslos. Es zeigt, dass ein Weg aus der Depression möglich ist – nicht einfach, nicht geradlinig, aber machbar. Schritt für Schritt. Mit Hilfe. Mit Rückschlägen. Und mit Mut. Krömers Sprache ist direkt, klar und oft überraschend nüchtern. Genau das macht das Gelesene so wirkungsvoll. Keine Dramatisierung, kein Beschönigen – sondern ein ehrlicher Blick auf eine Krankheit, die noch immer zu oft missverstanden wird. Dieses Buch fordert Aufmerksamkeit und Pausen. Es ist nichts zum „Weglesen“, sondern zum Innehalten. Und genau darin liegt seine Stärke: Es sensibilisiert, macht verständlich und gibt gleichzeitig Hoffnung – leise, aber nachhaltig. Ein bewegendes Buch, das zeigt, wie schwer der Weg sein kann. Und dass er sich trotzdem lohnt.

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer &amp; Witsch
16. Jan.
Herzlich ehrlich und trotz des ernsten Themas das Gefühl eines Lächelns im Gesicht
Rating:4

Herzlich ehrlich und trotz des ernsten Themas das Gefühl eines Lächelns im Gesicht

Das Buch lässt sich lesen, als würde Alexander einfach nur seine Gedanken teilen. Toller Wortfluss ohne mit Fachwörtern erschlagen zu werden. Konnte ich nicht in einem durchlesen aber wahrscheinlich auch, weil ich mich durch das Buch auch im Anschluss des Lesens noch gedanklich den einzelnen Kapiteln befasst habe. Gibt einem in ehrlichem Ton den Mut, sich selbst über sich Gedanken zu machen, sich Schwierigkeiten zu stellen und vielleicht auch, selbst wenn es in der Öffentlichkeit ist, einfach mal loszulassen und wahre Gefühle zu zeigen. Wir sind alle nur Menschen. Vielen Dank für dein Buch, Alexander!

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer &amp; Witsch
10. Jan.

Ich habe mein erstes Hörbuch überhaupt gehört und habe mich dafür für dieses von „Kurt Krömer“ entschieden. Er erzählt von seiner Zeit mit der Depression, seiner Alkoholsucht sowie seinen Weg in der Therapie und zwischenmenschlichen Beziehungen. Humorvoll, aber mit einer erschreckenden Ehrlichkeit berichtet Alexander Bojcan von seinen Erfahrungen mit der Depression und führt die Lesenden auf eine Reise des sich Kennenlernens: Wer ist Alexander Bojcan? Wo fängt Alexander Bojcan an und wo hört Kurt Krömer auf? Was will ich (Alexander) mit meiner Kunst und als Mensch erreichen? Mit seinem Bericht klärt er über die Auswirkungen von Depressionen auf und zeigt, dass der Weg aus der Depression durchaus kein leichter ist. Ich habe mich dafür entschieden, dieses Buch nicht zu bewerten. Es ist kein Ratgeber, kein einfaches Sachbuch. Es ist ein Erfahrungsbericht, bei dem ich mich nicht dazu berechtigt fühle, eine Sternebewertung abzugeben. Stattdessen gebe ich mein Herz für den Mut und die Ehrlichkeit, die dieses Buch möglich gemacht haben. ❤️ Danke, Herr Bojcan. ❤️

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer &amp; Witsch
8. Jan.
Rating:5

Super Interessant!

Ich lese normalerweiße gar keine Autobiographien. Aber diese hier hat mich wirklich gefesselt. Alexander ist einer meiner lieblings Komiker Deutschlands und seine Story so zu lesen war wirklich faszinierend. An manchen stellen hab ich sehr geweint und and anderen musste ich einfach sehr lachen über seinen trockenen Humor. Ich habe mich slebst in manchen Aspekten wie der Gedankenschraube oder den Ängsten sehr wiedergespiegelt gefühlt. Ich fand das Buch klasse! Es war sehr informativ und auch für mich persönlich sehr emotional. Man konnte die Emotionen die er zu diesen verschiedenen Zeitpunkten hatte richtig spüren.

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer &amp; Witsch
1. Jan.
Rating:4

Lieber Alexander, danke für das mit Hineinnehmen in einen Teil deines Lebens

Ich finde es immer wieder sehr sehr sehr bereichernd Lebensgeschichten anderer zu hören. Ich bin dankbar, dass Menschen sich hinsetzen und aufschreiben was sie erleben, durchlebt und ausgehalten und überwunden haben. Das öffnet den Horizont und lässt eine sensibler auf die Mitmenschen schauen. Das hat das Buch geschafft. Danke :) abgesehen davon: es ist empfehlenswert es anzuhören. Er liest das Buch selbst ein und das füllt das Ganze mit seiner Seele und seinem Witz.

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer &amp; Witsch
15. Dez.

Anstrengend

Mit der Bewertung des Hörbüches tue ich mich sehr schwer. Es handelt sich um den Erfahrungsbericht eines Menschen mit Depressionen. Dieser Mensch ist nun ein prominenter Künstler aus Deutschland, wobei ich die Kunstfigur Kurt Krömer nur vom Namen her vorher gekannt habe. Es kann von Vorteil sein, wenn der Autor das Buch selbst einspricht. In diesem Fall hat es für mich nicht funktioniert. Für mich war es sehr anstrengend der Stimme zuzuhören. Auch seine flapsige Art empfand ich sehr nervig. Mein Problem, nicht das des Autors. Vom Inhalt her beschreibt der Autor seinen Weg, bis er zu der Erkenntnis bzw Diagnose der Depression kam und wie er damit umgegangen ist. Hier haben wir natürlich einen Privatpatienten mit anderen Ressourcen als Otto Normalverbraucher. Deshalb weiß ich nicht, ob seine sicher gut gemeinten Ratschläge so gut ankommen. Auch berichtet er immer wieder davon, dass er ein alleinerziehender Vater von vier Kindern ist. Wie man dann acht Wochen in einer Klinik gehen kam, weiß ich auch nicht. Nicht falsch verstehen, es ist ein Erfahrungsbericht. Aber halt auch nur stellvertretend für einen kleinen Teil der Bevölkerung. Auch wurde immer wieder gesagt, dass er nun geheilt sei. Meine Erfahrung mit Patienten ist da eine andere. Insofern fand ich das Hörbuch leider sehr anstrengend. Eine Sternebewertung gebe ich nicht ab.

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Du darfst nicht alles glauben, was du denkstby Kurt KrömerKiepenheuer &amp; Witsch