Die Totgeglaubte (Haven 4)
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Description
Du glaubst, du bist in Sicherheit. Doch die Vergangenheit ruht nie ...
Seit Evie Cormac als Kind entführt und gefangen gehalten wurde, ist ihre Erinnerung an diese Zeit wie ausgelöscht. Bis sie viele Jahre später an einem heißen Sommertag Zeugin eines tödlichen Bootsunfalls wird. Siebzehn Leichen werden ans Ufer gespült, es gibt nur einen Überlebenden, zwei Frauen werden vermisst. Der forensische Psychologe Cyrus Haven erkennt sofort, dass die Tragödie Evies Erinnerungen zurückgebracht hat. Wenn er dieses Verbrechen aufklärt, kann er das Geheimnis um ihre Vergangenheit lüften. Doch wie hoch ist der Preis, den Evie dafür zahlen wird? Je näher Cyrus der Wahrheit kommt, desto größer wird die Gefahr ...
»Robotham: Weltklasse!« Die Zeit
»Ohne jeden Zweifel: Michael Robotham ist definitiv einer der besten Thrillerautoren der Welt.« literaturmarkt
Book Information
Author Description
Michael Robotham wurde 1960 in New South Wales, Australien, geboren. Er war lange als Journalist tätig, bevor er sich ganz der Schriftstellerei widmete. Mit seinen Romanen stürmt er regelmäßig die Bestsellerlisten und wurde bereits mit mehreren Preisen geehrt, unter anderem mit dem renommierten Gold Dagger. Michael Robotham lebt mit seiner Familie in Sydney.
Posts
Ein solides Ende der Reihe
Ich habe die Charaktere sehr lieb gewonnen und bin etwas traurig, dass es nun zu Ende ist. Die Story in diesem Teil war recht spannend, wenn auch teilweise für mich zu politisch und langatmig. Was ich aber gut fand war, dass meine restlichen, offenen Fragen noch geklärt wurden und somit einen guten Abschluss gaben. Insgesamt aber der schwächste Teil der Reihe für mich und ich hätte mir gewünscht, das Ende lässt mich mit einem offenen Mund zurück. Dennoch eine sehr gute Reihe.

Eine Schnitzeljagd mit viel Politik & wenig Tempo
Dieses Buch zu bewerten fällt mir wirklich schwer. Ich habe mich sehr auf die Fortsetzung der Cyrus-Haven-Reihe gefreut, zumal mir der Vorgänger "Der Erstgeborene" sehr gut gefallen hatte. Generell bin ich ein Fan des Autors. Leider bin ich hier eher enttäuscht worden. Die Charakterzeichnung von Cyrus & Evie gelingt, wie immer, hervorragend. Die beiden werden als einzige Protagonisten vom Autor lebendig, authentisch & greifbar gemacht. Alle anderen Personen darüber hinaus sind leider sehr eindimensional & für meinen Geschmack viel zu sehr in Gut & Böse unterteilt. Besonders bei Florence hat der Autor meiner Meinung nach sehr über die Stränge geschlagen. Die politischen Themen über Menschenschmuggel, Migration, Flüchtlingskrise etc. bringen die Story zwar schon ein bisschen vorwärts, da wir endlich Evies Vergangenheit vollständig ergründen. Jedoch ist der Weg dorthin teils zäh & stellenweise sogar langweilig. Das war sehr ernüchternd. Für mich sollte Michael Robotham die Reihe an diesem Punkt lieber abschließen, da im Prinzip alle Puzzleteile um Cyrus & Evie an ihrem Platz sind. Ich möchte fast schon sagen: ich habe genug von den beiden. Wenn es eine Fortsetzung geben sollte, werde ich sie natürlich lesen, aber ich weiß beim besten Willen nicht, was da noch kommen soll.

#Rezension #DieTotgeglaubte [ad] Vielen Dank an das @team.bloggerportal 🖤 Manche Reihen oder Bücher hätte ich ohne #Bookstagram nie für mich entdeckt. So auch diese hier, die mich von Band 1 an gefesselt hat. Mittlerweile sind schon vier Bände erschienen und auch auf diesen habe ich mich sehr gefreut, denn Evie und Cyrus sind zwei sehr spannende Charaktere und ich bin immer wieder gespannt, wie sich die beiden weiterentwickeln. Nördi Note: 2- Die Geschichte strotzt nur so vor Aktualität. Ich glaube genau das war es auch, was mich nicht so richtig abgeholt hat. Es war viel zu echt und las sich wie ein aktueller Bericht und nicht wie ein Thriller. Allerdings erfährt man auch genau dadurch sehr viel über Evie, die immer noch erkennt, wenn jemand lügt und ihre Vergangenheit. Das war sehr gut gemacht und spannend erzählt. Robotham hat einen sehr coolen Schreibstil, der einfach sehr angenehm zu lesen ist. Die Entwicklung zwischen den beiden Hauptpersonen stagniert zwar etwas, aber dennoch ist zu merken, dass ihre Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist und auch, wenn das Buch etwas schwächer war als die ersten drei war es eine gute Geschichte. #IchHabeKeineLichterkette #DekoFreiSeit2020 #Bücher #Buchpost #Krimi #Thriller #booklover #Buchtipp #Buchblogger #buchwurm #Nördi

Das war er also,der wohl (oder doch ned?) abschließend e vierte Band der Evie/ Cyrus- Reihe. War ich zufrieden? Jap,das war ich. Zusammen mit meiner Buddyreadpartnerin @maras_bunte_buecherwelt zog ich mir,letztlich flotter als gedacht, das vermeintlich letzte in augenfreundlicher Großschrift gehaltene letzte Abenteuer der beiden rein. Dabei würde ich das Buch sicher nicht als Psychothriller sondern klar als Drama bezeichnen. Die Story wird klar von einer sehr dominanten Evie bestimmt deren Herkunft und Vergangenheit mit Hilfe von Cyrus hier nun lückenlos aufgedeckt wird. Verbunden mit einem Plot der politisch kritisch,brisant und immer noch traurige Aktualität besitzt verwebt der Autor beides miteinander. Das geschieht alles zusammen aber überwiegend relativ ruhig,große Action und überbordende Spannung hält sich in Grenzen,dennoch lädt das Buch dazu ein sich selbst immer wieder neue Theorien zum Ablauf zurechtzulegen. Das Finale hat dann aber doch noch rasantes zu bieten inkl. einer Auflösung die durchaus dem ein oder anderen die berühmte Fliege ins Auge treiben dürfte. Mein Fazit: Ich fand die Aufarbeitung Evies Herkunft inkl. vieler Rückblenden trotz eher langsameren Tempos äußerst gut dargestellt,daher 🛥🛥🛥🛥 und ein halbes Ruderböötchen von fünfen von mir 😉

Hatte mehr erwartet
Auf den vierten Teil der Cyrus-Haven-Reihe von @michaelrobotham habe ich mich schon lange gefreut. . Der Klappentext versprach ein spannendes Buch und so begann ich zu lesen. Doch schon nach den ersten 100 Seiten musste ich feststellen, dass das Buch wenig von dem, was der Klappentext versprach hergab. . Es gibt immer wieder Rückblicke in Evies Kinderheit und Flucht, was mir ganz gut gefiel. Dennoch fehlte es definitiv an Spannung, die ich sonst sehr gut von dem Autor kenne. Stattdessen ging es um Flüchtlinge, Asyl und Politik. Was eigentlich mal was anderes in einem Thriller ist, mir aber zu viel und zu langweilig war. . Das Ende war zwar nichts so besonderes, dennoch konnte ich mich für Evie und Cyrus freuen. . Der Schreibstil war wie gewohnt flüssig zu lesen und die Kapitel wurden mal aus der Sicht von Evie und mal von Cyrus geschrieben. . Auch wenn mich das Buch nicht ganz überzeugen konnte, vergebe ich für die Grundideesowie Evies Rückblicke und das Ende 3 von 5 ⭐️ .
Schwächer als die Vorgänger
Ich liebe Cyrus und Evie, aber Band 4 fand ich deutlich langatmiger und weniger spannend im Vergleich zu den ersten 3 Bänden. Die Geschichte nimmt erst knapp 100 Seiten vor Ende richtig Fahrt auf. Da es gut geschrieben ist, kann man es dennoch gut lesen. Das ist wirklich Jammern auf hohem Niveau und weil die Vorgänger so grandios und unfassbar spannend sind.
Meine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten. In vielen Ländern ist derzeit das Hauptthema Nummer 1, die Flüchtlingskrise. Einige beschreiben ihre Ängste, andere sehen sie als Diebe der Arbeitsplätze und noch andere wiederum sagen, dies sind alles nur Leute, die sich auf unsere Kosten ausruhen wollen. Doch sehen wir mal, welche Berufe diese Flüchtlinge annehmen, für die wir uns zu fein sind, dann sollten wir anfangen nachzudenken. Sollte diese Personengruppe, nur für einen Tag, ihre Arbeit niederlegen, würden viele von uns verzweifeln. Trotzdem gehen wir nicht nur mit diesen Personen unwürdig um, auch wir haben kein Respekt mehr untereinander. Das fängt schon an, wenn Menschen der Meinung sind, eine gewisse Dienstleistung in Anspruch zu nehmen. Niemand hat das Recht, auf andere Menschen herabzusehen. Kinder kommen ohne gespeicherte Daten zur Welt. Ihre Speicherchips werden von ihren Bezugspersonen programmiert. Wie ein Kind sich anderen gegenüber verhält oder wie es denkt, ist oftmals das Spiegelbild der Eltern. Niemand wird mit Hass im Herzen geboren. Ein Hass, anderen gegenüber, entwickelt sich mit der Zeit, weil diese Pflanze nach und nach in die Köpfe gepflanzt wird. Doch, wie fühlen wir uns, wenn uns diese Gedanken selbst entgegengebracht werden. Warum sehen wir uns als Opfer, aber nehmen uns das Recht raus, genau diese Gedanken, auf andere zu produzieren? Warum nehmen sich andere Menschen das Recht raus, andere Personen zu belügen? Verängstigten Menschen eine blühende Zukunft zu versprechen und diese dann aber wie Ware zu behandeln, ist einfach schrecklich und sollte härter bestrafft werden. Wieso schauen wir immer wieder weg, wenn andere Menschen schlecht behandelt werden? Wie kann ein Mensch damit fertig werden, wenn er glaubt, dass ein geliebter Mensch ein Unglück nicht überlebt hat, aber dann Jahre später doch gestorben ist? Was macht es mit einem, wenn dieser Mensch der eigentliche Halt im Leben war und man selbst durch die Hölle gegangen ist? Wieso nehmen sich Menschen das Recht heraus, über das Leben zu bestimmen? Wir alle haben eine moralische Pflicht und wir sollten uns immer wieder fragen, wie wir uns entscheiden oder handeln würden, wenn wir an der anderen Stelle wären.

Ruhiger Psychothriller
Michael Robotham gehört seit Jahren zu meinen absoluten Lieblingsautoren, dessen sämtliche Bücher mein Regal zieren - dementsprechend groß war die Vorfreude auf den neuen Band rund um Cyrus Haven und Evie Cormack. Auch "Die Totgeglaubte" wird aus der abwechselnden Ich-Perspektive der beiden Hauptcharaktere erzählt. Speziell Evies Kapitel gingen mir sehr unter die Haut, da ich so tief wie nie in ihre Gefühlswelt und Erinnerungen eintauchte und erstmals detailliert von ihrer Kindheit und gefährlichen Reise ins Vereinigte Königreich erfuhr. Mit Evie und Cyrus hat der Autor zwei Figuren erschaffen, die mir wahnsinnig ans Herz gewachsen sind - wie zuvor auch schon Joe O'Loughlin, der hier des öfteren von Cyrus erwähnt wird. Ich bewundere zutiefst, wie es Michael Robotham gelingt, unglaublich facettenreiche Charaktere zu kreieren, bei denen ich das Gefühl habe, sie seien inzwischen alte Freunde. Der Plot hält nicht die für Psychothriller übliche Storyline bereit, ist jedoch nicht minder interessant. Ein aktueller Fall von ermordeten Bootsflüchtlingen wird geschickt mit Evies Vergangenheit verknüpft. Insgesamt hätte ich mir allerdings etwas mehr Spannung und den ein oder anderen weiteren Plottwist gewünscht. Langeweile kam dennoch keine auf und das liegt schlicht und einfach daran, dass Michael Robotham ein erstklassiger Autor ist, dessen Worte mich stets in den Bann ziehen. Innerhalb von zwei Tagen hatte ich das Buch verschlungen und war am Ende etwas wehmütig, da es nun wieder einmal heißt, sehnlichst auf den nächsten Band zu warten. Auch wenn "Die Totgeglaubte" meines Empfindens nach ein wenig schwächer als die Vorgänger ist, so habe ich das Buch trotzdem sehr gerne gelesen und bleibe ein riesengroßer Fan der Reihe.

Krimi ja, aber kein Psychothriller
Warum das Buch als Psychothriller gekennzeichnet wurde kann ich ehrlicherweise nicht verstehen. Ich dachte es wäre viel krasse, aber im Endeffekt war es ein Krimi mit Drama und Traumaaufarbeitung. Es war okay. Das Thema ist schon interessant, aber so überzeugend wars auch wieder nicht. Die Dynamik der Protagonisten fand ich echt ziemlich anstrengend und die „Sprünge“ der 2 Sichten fand ich auch super verwirrend. Speziell die „Erinnerungen“ fand ich ganz furchtbar. Es war für mich absolut unübersichtlich. Stellenweise wars auch einfach super langweilig. Ob ich es empfehlen würde? Wahrscheinlich nicht. Hab echt gehofft, dass mich das Buch mehr überzeugen würde. Ich HOFFE, dass ich irgendwann mal wieder einen richtig krassen Psychothriller lese.. Schade :/
Ich weiß nicht …
Ein sehr interessantes Buch, das politisch aktuelle Themen gut trifft. Leider empfand ich es stellenweise als ziemlich langatmig, da manche Passagen sehr ausführlich waren, während andere – wie die Gefühlswelt auf dem Boot – für mich mehr Tiefe hätten vertragen können. Die Beziehung zwischen Evie und Cyrus hat mir hingegen sehr gefallen: komplex, schwierig, aber trotzdem berührend. Selbst Evies zickige Art war nachvollziehbar und machte sie menschlich. Trotz einiger Längen überrascht das Ende und ging mir emotional nah – ein paar Tränen sind definitiv geflossen. 📚💔
Der vierte und wohl letzte Teil der Cyrus Heaven Reihe. Es wurden dort wieder sehr brisante Themen beschrieben und behandelt. Bei etwa der Hälfte musste ich immer wieder eine Pause einlegen da doch recht viele Fachbegriffe genutzt wurden, mit denen ich nicht viel anfangen konnte 😅 Aber das Ende war wieder einfach nur gelungen !
"Die Totgeglaubte" – Eine packende Achterbahnfahrt der Gefühle und Geheimnisse Michael Robotham beweist mit "Die Totgeglaubte" einmal mehr sein Können als Meister des psychologischen Thrillers. Der Roman zieht den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann, als die totgeglaubte Tochter eines forensischen Psychologen plötzlich wieder auftaucht und damit eine Lawine an schmerzhaften Erinnerungen und dunklen Geheimnissen auslöst. Robotham navigiert geschickt durch ein Labyrinth aus Lügen, Verrat und unerwarteten Wendungen. Er schafft es, eine beklemmende Atmosphäre zu erzeugen, die unter die Haut geht, während er gleichzeitig tief in die Psyche seiner komplexen Charaktere blickt. Die Spannung ist durchweg greifbar, und man fiebert bis zum Schluss mit, um die Wahrheit hinter dem Verschwinden und der Rückkehr aufzudecken. Ein fesselnder Thriller, der noch lange nach dem Lesen nachhallt.
enttäuschend
Ich bin ziemlich enttäuscht, unter dem Klappentext hat man sich einen ganz anderen Inhalt vorgestellt. Zudem hat dieses Buch für mich wirklich nichts mit einem Thriller, geschweige denn einem Psychothriller, zu tun. Lediglich die letzten 40 Seiten waren halbwegs „spannend“. Definitiv keine Empfehlung, die 17€ hätte ich lieber anderweitig investieren sollen.

Solide, aber wenig fesselnd. Auch Band 4 konnte mich – wie die Vorgänger – nicht ganz überzeugen. Eher Krimi als Psychothriller, mit vorhersehbarem Ende. Nicht schlecht, aber kein Buch, das ich nicht aus der Hand legen konnte.
Nachdem mich schon die ersten drei Bände der Reihe nicht ganz überzeugen konnten, reiht sich auch Teil 4 nahtlos darin ein. Das Genre – Psychothriller – verspricht Spannung und psychologische Tiefe, doch für mich fühlt es sich eher wie ein Krimi an. Mir fehlt das Bedrohliche, das Unberechenbare, das einen echten Thriller ausmacht. Trotzdem habe ich das Buch gelesen, nicht abgebrochen, und mich mit dem Ausgang der Geschichte arrangieren können. Der Titel selbst nimmt für mein Empfinden bereits zu viel vorweg – das hat mir leider ein Stück der Spannung genommen, da ich das Ende früh erahnte. Wie auch in den Vorgängern wird die eigentliche Auflösung erst ganz am Ende präsentiert. Das ist durchaus solide gemacht, aber für mich nicht fesselnd genug, um das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Insgesamt bleibt es eine durchschnittliche Reihe für mich – nicht schlecht, aber eben auch kein Highlight.
Solider, unterhaltsamer Krimi
Solider, unterhaltsamer Krimi, welcher mal zur Abwechslung mal gelesen werden kann. Mein 2. Buch aus der Cyrus Haven Reihe und beide konnten mich nicht überzeugen. Bin mir von Robotham anderes gewohnt. Psychologe Cyrus Haven legt sich mit einer Menschenschmuggler Bande an, die Menschen per Schiff ins Land schmuggeln.
Nächster tolle Band einer spannenden Reihe!
Auch der 4. Band der Cyrus Haven Reihe hat mir sehr gut gefallen. Wir erfahren in diesem anschließenden Band die ganze Vergangenheit und den kompletten Hintergrund von Evie. Die Auflösung wurde wieder super in einen Fall integriert, den es gilt aufzulösen. Mir hat die Story super gefallen und auch das Thema illegaler Einwanderer wurde realistisch aufgearbeitet. Erschreckend aber zugleich sehr spannend.

Ein ganz anderer Psychothriller als man sonst so liest. Ernste Themen wie moderner Menschenhandel werden thematisiert und von zwei Hauptcharakteren erzählt. Evi, wurde als Kind entführt und gefangen gehalten und Cyrus, der als forensicher Psychologe und ein Freund von Evi sich in die Ermittlungen einschaltet 😊 auf jeden Fall ein eher ruhigeres Buch und in seiner ganz eigenen Art und Weise spannend

Eine berührende Fortsetzung
Politisch brisant, ohne belehrend zu sein. Ein sehr lesenswertes Buch, dessen Vorgeschichte man aber kennen sollte. Es geht um Flüchtlinge und ihr Schicksal, aber vor allem um Evie und ihre Vorgeschichte, die in diesem Buch im Mittelpunkt steht und langsam wieder zum Vorschein kommt.
Heute wird es mal wieder ein Thriller. Viele lese ich ja gar nicht mehr, aber die Reihe um Cyrus Haven mag ich nach wie vor sehr. Schon den Vorgänger mit Joe O'Loughlin hab ich gerne gelesen und finde es umso witziger, dass der Autor die Stories seiner beiden Helden verwoben hat und O'Loughlin immer wieder namentlich als Mentor des jüngeren forensischen Psychologen Haven auftaucht. Die Totgeglaubte ist der 4. Teil der Reihe und wieder geht es zu einem großen Teil um die Vergangenheit von Evie Cormac, des Mündels von Cyrus Haven, um die er sich seit ihrer Entlassung aus der Psychiatrie wie ein Bruder kümmert. Als Kind nach der Flucht aus Albanien entführt und von Menschenhändlern gefangen gehalten, wird sie immer noch von den Geistern aus ihrer Vergangenheit verfolgt. Auch wenn sie sich an vieles aus ihrer schrecklichen Kindheit nicht erinnern kann. Dies ändert sich, als sie zufällig Zeugin eines tragischen Bootsunglücks an der Küste von Lincolnshire wird. Siebzehn Tote werden angespült, ein Mensch überlebt, und von zwei Frauen fehlt jede Spur. Haven, der an der Rettungsaktion beteiligt ist, merkt sofort, dass dieses Ereignis Evies Erinnerungsvermögen triggert. Er ist überzeugt, dass die Lösung des Falls auch die Rätsel um Evies eigene Vergangenheit enthüllen könnte. Doch je weiter die Wahrheit ans Licht kommt, desto gefährlicher wird die Suche. Ich persönliche mag beide Charaktere sehr. Und dadurch, dass der Autor immer wieder zwischen den Ich-Perspektiven wechselt, erlebt man sowohl mit Evies als auch mit Cyrus' Gefühlswelt aus erster Hand. Zudem werden die gleichen Situationen aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet, was der Dynamik der Geschichte sehr dienlich ist. Robotham ist ein Meister der guten Erzählungen und auch hier gelingt es ihm wieder perfekt, die Spannung bis zum Schluss hochzuhalten und am Ende einen Twist einzubauen, den zumindest ich so nicht erwartet habe. Fazit: wie die anderen Teile ist auch dieser wieder spannend und unterhaltsam geschrieben und macht Lust auf eine Fortsetzung.
Die Fortsetzung kann kommen
Vorne weg muss ich anmerken, dass ich grundsätzlich ein riesengroßer Fan von Michael Robotham bin. Ich habe die Reihe mit Joe O'Loughlin (und Vincent Ruiz) geliebt und die Reihe mit Cyrus Haven, hat das Potenzial genau so gut zu werden. Der vierte Band, war für mich bislang der beste, weil die emotionale Tiefe hier bisher am mitreißendsten war. Der zweite Band hatte mich schon begeistert, weil man mehr über Evie erfahren hatte und der vierte Band, hat dahingehend jetzt noch wesentlich mehr geboten. Wem es um das grundsätzliche Konstrukt mit Evie geht, der wird diesen Band sehr mögen. Was für meinen persönlichen Geschmack sehr zäh war, waren die sehr feinen Details und die ganze Geschichte rund um Fischtrawler. Es hat im Gesamtkonzept zu Evies Vergangenheit dazu gehört und war für die Geschichte demnach notwendig. Was ich fast schon ein bisschen schade fand, war die Wendung welche das Buch bekommen hatte. Zwar kann ich immer nur erwähnen, dass es mich sehr gefreut hat mehr über Evies Vergangenheit zu erfahren, aber das Buch hatte völlig anders begonnen und spätestens ab der Hälfte, hatte man nicht mehr das Gefühl gehabt, als wäre es noch von Relevanz, Arbens Schwester Jeta zu finden. Das Buch war in zwei Teile unterteilt, die jeweils gleich groß waren. Der zweite Abschnitt hatte sich hauptsächlich nur noch damit befasst, wie Cyrus und Evie in Schottland unterwegs waren um mehr über ihre Überführung nach Großbritannien herauszufinden. Der Titel "die Totgeglaubte" insbesondere in dem Zusammenhang mit dem Cover lässt auch glauben, dass Evie womöglich ihre Mutter wiederfinden könnte. Wenn ich mich richtig erinnere, war in den bisherigen Bändern auch immer die Rede davon, dass Evies Mutter einen roten Mantel hatte. Wer jedoch unruhig ist, stellt fest, dass der Originaltitel "Storm Child" heißt, weshalb man die Übersetzung dann auch so auslegen könnte, dass Evies Schmuggler von ihrem Tod ausgegangen sind. Wenig überraschend, fand ich die Entwicklung mit Addie, da in dem Buch sehr viel mit Jahren gearbeitet worden ist. Es freut mich für Evie, dass sie mit 22 nun eine 12 Jahre alte Nichte hat - auch wenn ich es sehr platt finde, dass Evies Schwester Agnesa vor Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Nach allem, was Agnesa durchgemacht hat, schien ihr simpler Tod eine seltsame Ironie des Lebens zu sein. Ich bin sehr gespannt darauf, wie es im fünften Band weitergeht, insbesondere da Addie früher oder später die ganze schreckliche Wahrheit über ihre Mutter und deren Familie erfahren muss. Immerhin, ist die Familie nach Großbritannien geflohen, nachdem Agnesa vergewaltigt und schwanger geworden ist. Der Tod von deren Vater, deren Mutter, alles was Evie durchgemacht hat, ist auf Agnesas Schwangerschaft und im Endeffekt auch Addie zurückzuführen (unter der Berücksichtigung, dass Agnesa vergewaltigt worden ist). Auf gewisse Weise, könnte aber womöglich eine Last auf Addie ruhen, weil sie weiß, was ihre Existenz alles ausgelöst hat. Was ich auch schade finde, ist dass die Tatsache, dass Agnesa mit fünfzehn Jahren schwanger geworden ist, mit sechzehn Jahren ihr Kind bekommen hat, und gestorben ist, bevor das Kind vier Jahre alt wurde - eher wenig thematisiert wurde. Was Agnesa durchgemacht hat, ist furchtbar Der vierte Band hatte bereits einen ziemlichen Sprung vom dritten Band gemacht und Cyrus Bruder war absolut kein Thema mehr. Der fünfte Band oder weitere Bänder, könnten sich weiterhin auf Evie fokussieren und das Konstrukt, in welchem sie gefangen war. In diesem Band haben wir nun auch herausgefunden, dass Simon Buchan auf der einen Seite die Fäden gezogen hat und nun untergetaucht ist. Evie hat sich daran erinnert, wie sie von Simon Buchan an "Onkel" weitergegeben worden ist. Es wäre also durchaus möglich, dass es in diese Richtung nun weiter geht und Evie früher oder später, endlich sowas wie Gerechtigkeit widerfährt. Denn wer glaubt auch, dass es zehn Jahre nach Evie immer noch Kinder gibt, die genauso wie sie gefangen gehalten und missbraucht werden?
Scheinbar der 4te Band einer Reihe. Das wusste ich vor dem Lesen nicht und ist auch tatsächlich nicht aufgefallen. Ich fand das Buch nicht wirklich gut. In meinen Augen ist das definitiv weder psycho, noch Thriller und schon garkein Psychothriller. Im Endeffekt geht es um die Flüchtlingspolitik und illegalen Menschenschmuggel. Grundsätzlich gibt es davon im realen Leben schon genug, dass ich keine Lust dazu habe, dass auch noch zu lesen. Es war in meinen Augen auch sehr langweilig und nicht spannend. Den Großteil habe ich quer gelesen. Nachdem es, wie gesagt, ein sehr politisches Buch ist, werde ich mich auch nicht weiter dazu äußern.
Mano...
Habe die ersten Teile der Reihe echt verschlungen und mich auf jede Fortsetzung gefreut. An dieser hier saß ich nun bestimmt 2 Monate. Es ist nicht Robothams Schreibstil der dafür gesorgt hat, sondern die Geschichte an sich. Ort, Charaktere, Taten - war leider zu 0,0 mein Geschmack. Hat sich gezogen wie Kaugummi und ich werde mich nun bemühen, meine Leselust wieder zu erwecken.
𝙳𝚒𝚎 𝚃𝚘𝚝𝚐𝚎𝚐𝚕𝚊𝚞𝚋𝚝𝚎 - 𝙼𝚒𝚌𝚑𝚊𝚎𝚕 𝚁𝚘𝚋𝚘𝚝𝚑𝚊𝚖 𝙱𝚊𝚗𝚍 𝟺 𝚂𝚎𝚒𝚝𝚎𝚗𝚊𝚗𝚣𝚊𝚑𝚕: 𝟺𝟾𝟶 𝙺𝚕𝚊𝚙𝚙𝚎𝚗𝚝𝚎𝚡𝚝: Seit Evie Cormac als Kind entführt und gefangen gehalten wurde, ist ihre Erinnerung an diese Zeit wie ausgelöscht. Bis sie an einem heißen Sommertag Zeugin eines Bootsunfalls an der Küste von Lincolnshire wird. Siebzehn Leichen werden ans Ufer gespült, es gibt nur einen Überlebenden, zwei Frauen werden vermisst. Der forensische Psychologe Cyrus Haven erkennt sofort, dass diese Tragödie Evies Erinnerungen triggert. Wenn er dieses Verbrechen aufklärt, kann er das Geheimnis um ihre Vergangenheit lüften. Doch wie hoch ist der Preis, den Evie dafür zahlt? Je näher sie der Wahrheit kommen, desto tödlicher wird die Gefahr. 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐: Selten hab ich mich so auf eine Fortsetzung gefreut wie der 4. Band der Cyrus Haven Reihe. Michael Robotham gehörte bis dahin zu einer meiner absoluten Lieblingsautoren. Schon zu Beginn schlich sich aber immer mehr die Enttäuschung an. Das Buch handelt von Themen die aus dem Klappentext so nicht hervorgehen. Statt einem zufälligen Bootsunglück geht es um Migranten die Asyl suchen und dabei auf dem Meer ertrinken. Es geht viel um Flüchtlinge und Grenzkontrollen. Themen, die ich weder spannend noch in einem Thriller lesen will. Wobei Thriller hier nicht wirklich passt. Cyrus drückt sich zwar in die Ermittlungen, warum das Boot sank, hinein aber hauptsächlich geht es um Evie und ihre Vergangenheit als Flüchtling, die immer mehr ans Licht kommt. Die Story plätschert vor sich hin, es fehlt an Spannung und die Auflösung bringt einen am Ende auch nicht wirklich weiter. Ein Buch, das mich auf ganzer Linie enttäuschte und bei dem ich die meiste Zeit nur noch vorgeblättert hab. Lediglich die Andeutung an die abgeschlossene Reihe mit Joe O‘Loughlin fand ich super. Ich vermisse Joe. Ob ich die Reihe weiterverfolge ist fraglich, da ich die zwei neuen Charaktere, die hinzukamen, nicht wirklich mag. Schade. 𝙱𝚎𝚠𝚎𝚛𝚝𝚞𝚗𝚐: 1,5/5 ⭐️

Beste Thrillerreihe der letzten Jahre
Die Reihe um Evie und Cyrus hat mich von Anfang an gefesselt und findet mit diesem 4ten Band einen würdigen Abschluss. Ich hoffe es folgen noch mehr Evie und Cyrus Bücher. Dieses Duo ist wirklich unglaublich, schon lange haben mich keine Charaktere in Thrillern mehr so abgeholt wie die beiden. Grosse Liebe für diese Reihe.
Leider sehr langatmig
Zu aller erst, das Ende hat mich dann doch gepackt. Es hat aber ewig gedauert bis Mal der Punkt erreicht war, an dem das Buch spannend wurde. Teil Eins bis Drei der Cyrus Haven Reihe war deutlich spannender. Ich mag trotzdem den Schreibstil. Die deutsche Übersetzung ist an manchen Punkten nicht ganz so geglückt.
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Du glaubst, du bist in Sicherheit. Doch die Vergangenheit ruht nie ...
Seit Evie Cormac als Kind entführt und gefangen gehalten wurde, ist ihre Erinnerung an diese Zeit wie ausgelöscht. Bis sie viele Jahre später an einem heißen Sommertag Zeugin eines tödlichen Bootsunfalls wird. Siebzehn Leichen werden ans Ufer gespült, es gibt nur einen Überlebenden, zwei Frauen werden vermisst. Der forensische Psychologe Cyrus Haven erkennt sofort, dass die Tragödie Evies Erinnerungen zurückgebracht hat. Wenn er dieses Verbrechen aufklärt, kann er das Geheimnis um ihre Vergangenheit lüften. Doch wie hoch ist der Preis, den Evie dafür zahlen wird? Je näher Cyrus der Wahrheit kommt, desto größer wird die Gefahr ...
»Robotham: Weltklasse!« Die Zeit
»Ohne jeden Zweifel: Michael Robotham ist definitiv einer der besten Thrillerautoren der Welt.« literaturmarkt
Book Information
Author Description
Michael Robotham wurde 1960 in New South Wales, Australien, geboren. Er war lange als Journalist tätig, bevor er sich ganz der Schriftstellerei widmete. Mit seinen Romanen stürmt er regelmäßig die Bestsellerlisten und wurde bereits mit mehreren Preisen geehrt, unter anderem mit dem renommierten Gold Dagger. Michael Robotham lebt mit seiner Familie in Sydney.
Posts
Ein solides Ende der Reihe
Ich habe die Charaktere sehr lieb gewonnen und bin etwas traurig, dass es nun zu Ende ist. Die Story in diesem Teil war recht spannend, wenn auch teilweise für mich zu politisch und langatmig. Was ich aber gut fand war, dass meine restlichen, offenen Fragen noch geklärt wurden und somit einen guten Abschluss gaben. Insgesamt aber der schwächste Teil der Reihe für mich und ich hätte mir gewünscht, das Ende lässt mich mit einem offenen Mund zurück. Dennoch eine sehr gute Reihe.

Eine Schnitzeljagd mit viel Politik & wenig Tempo
Dieses Buch zu bewerten fällt mir wirklich schwer. Ich habe mich sehr auf die Fortsetzung der Cyrus-Haven-Reihe gefreut, zumal mir der Vorgänger "Der Erstgeborene" sehr gut gefallen hatte. Generell bin ich ein Fan des Autors. Leider bin ich hier eher enttäuscht worden. Die Charakterzeichnung von Cyrus & Evie gelingt, wie immer, hervorragend. Die beiden werden als einzige Protagonisten vom Autor lebendig, authentisch & greifbar gemacht. Alle anderen Personen darüber hinaus sind leider sehr eindimensional & für meinen Geschmack viel zu sehr in Gut & Böse unterteilt. Besonders bei Florence hat der Autor meiner Meinung nach sehr über die Stränge geschlagen. Die politischen Themen über Menschenschmuggel, Migration, Flüchtlingskrise etc. bringen die Story zwar schon ein bisschen vorwärts, da wir endlich Evies Vergangenheit vollständig ergründen. Jedoch ist der Weg dorthin teils zäh & stellenweise sogar langweilig. Das war sehr ernüchternd. Für mich sollte Michael Robotham die Reihe an diesem Punkt lieber abschließen, da im Prinzip alle Puzzleteile um Cyrus & Evie an ihrem Platz sind. Ich möchte fast schon sagen: ich habe genug von den beiden. Wenn es eine Fortsetzung geben sollte, werde ich sie natürlich lesen, aber ich weiß beim besten Willen nicht, was da noch kommen soll.

#Rezension #DieTotgeglaubte [ad] Vielen Dank an das @team.bloggerportal 🖤 Manche Reihen oder Bücher hätte ich ohne #Bookstagram nie für mich entdeckt. So auch diese hier, die mich von Band 1 an gefesselt hat. Mittlerweile sind schon vier Bände erschienen und auch auf diesen habe ich mich sehr gefreut, denn Evie und Cyrus sind zwei sehr spannende Charaktere und ich bin immer wieder gespannt, wie sich die beiden weiterentwickeln. Nördi Note: 2- Die Geschichte strotzt nur so vor Aktualität. Ich glaube genau das war es auch, was mich nicht so richtig abgeholt hat. Es war viel zu echt und las sich wie ein aktueller Bericht und nicht wie ein Thriller. Allerdings erfährt man auch genau dadurch sehr viel über Evie, die immer noch erkennt, wenn jemand lügt und ihre Vergangenheit. Das war sehr gut gemacht und spannend erzählt. Robotham hat einen sehr coolen Schreibstil, der einfach sehr angenehm zu lesen ist. Die Entwicklung zwischen den beiden Hauptpersonen stagniert zwar etwas, aber dennoch ist zu merken, dass ihre Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist und auch, wenn das Buch etwas schwächer war als die ersten drei war es eine gute Geschichte. #IchHabeKeineLichterkette #DekoFreiSeit2020 #Bücher #Buchpost #Krimi #Thriller #booklover #Buchtipp #Buchblogger #buchwurm #Nördi

Das war er also,der wohl (oder doch ned?) abschließend e vierte Band der Evie/ Cyrus- Reihe. War ich zufrieden? Jap,das war ich. Zusammen mit meiner Buddyreadpartnerin @maras_bunte_buecherwelt zog ich mir,letztlich flotter als gedacht, das vermeintlich letzte in augenfreundlicher Großschrift gehaltene letzte Abenteuer der beiden rein. Dabei würde ich das Buch sicher nicht als Psychothriller sondern klar als Drama bezeichnen. Die Story wird klar von einer sehr dominanten Evie bestimmt deren Herkunft und Vergangenheit mit Hilfe von Cyrus hier nun lückenlos aufgedeckt wird. Verbunden mit einem Plot der politisch kritisch,brisant und immer noch traurige Aktualität besitzt verwebt der Autor beides miteinander. Das geschieht alles zusammen aber überwiegend relativ ruhig,große Action und überbordende Spannung hält sich in Grenzen,dennoch lädt das Buch dazu ein sich selbst immer wieder neue Theorien zum Ablauf zurechtzulegen. Das Finale hat dann aber doch noch rasantes zu bieten inkl. einer Auflösung die durchaus dem ein oder anderen die berühmte Fliege ins Auge treiben dürfte. Mein Fazit: Ich fand die Aufarbeitung Evies Herkunft inkl. vieler Rückblenden trotz eher langsameren Tempos äußerst gut dargestellt,daher 🛥🛥🛥🛥 und ein halbes Ruderböötchen von fünfen von mir 😉

Hatte mehr erwartet
Auf den vierten Teil der Cyrus-Haven-Reihe von @michaelrobotham habe ich mich schon lange gefreut. . Der Klappentext versprach ein spannendes Buch und so begann ich zu lesen. Doch schon nach den ersten 100 Seiten musste ich feststellen, dass das Buch wenig von dem, was der Klappentext versprach hergab. . Es gibt immer wieder Rückblicke in Evies Kinderheit und Flucht, was mir ganz gut gefiel. Dennoch fehlte es definitiv an Spannung, die ich sonst sehr gut von dem Autor kenne. Stattdessen ging es um Flüchtlinge, Asyl und Politik. Was eigentlich mal was anderes in einem Thriller ist, mir aber zu viel und zu langweilig war. . Das Ende war zwar nichts so besonderes, dennoch konnte ich mich für Evie und Cyrus freuen. . Der Schreibstil war wie gewohnt flüssig zu lesen und die Kapitel wurden mal aus der Sicht von Evie und mal von Cyrus geschrieben. . Auch wenn mich das Buch nicht ganz überzeugen konnte, vergebe ich für die Grundideesowie Evies Rückblicke und das Ende 3 von 5 ⭐️ .
Schwächer als die Vorgänger
Ich liebe Cyrus und Evie, aber Band 4 fand ich deutlich langatmiger und weniger spannend im Vergleich zu den ersten 3 Bänden. Die Geschichte nimmt erst knapp 100 Seiten vor Ende richtig Fahrt auf. Da es gut geschrieben ist, kann man es dennoch gut lesen. Das ist wirklich Jammern auf hohem Niveau und weil die Vorgänger so grandios und unfassbar spannend sind.
Meine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten. In vielen Ländern ist derzeit das Hauptthema Nummer 1, die Flüchtlingskrise. Einige beschreiben ihre Ängste, andere sehen sie als Diebe der Arbeitsplätze und noch andere wiederum sagen, dies sind alles nur Leute, die sich auf unsere Kosten ausruhen wollen. Doch sehen wir mal, welche Berufe diese Flüchtlinge annehmen, für die wir uns zu fein sind, dann sollten wir anfangen nachzudenken. Sollte diese Personengruppe, nur für einen Tag, ihre Arbeit niederlegen, würden viele von uns verzweifeln. Trotzdem gehen wir nicht nur mit diesen Personen unwürdig um, auch wir haben kein Respekt mehr untereinander. Das fängt schon an, wenn Menschen der Meinung sind, eine gewisse Dienstleistung in Anspruch zu nehmen. Niemand hat das Recht, auf andere Menschen herabzusehen. Kinder kommen ohne gespeicherte Daten zur Welt. Ihre Speicherchips werden von ihren Bezugspersonen programmiert. Wie ein Kind sich anderen gegenüber verhält oder wie es denkt, ist oftmals das Spiegelbild der Eltern. Niemand wird mit Hass im Herzen geboren. Ein Hass, anderen gegenüber, entwickelt sich mit der Zeit, weil diese Pflanze nach und nach in die Köpfe gepflanzt wird. Doch, wie fühlen wir uns, wenn uns diese Gedanken selbst entgegengebracht werden. Warum sehen wir uns als Opfer, aber nehmen uns das Recht raus, genau diese Gedanken, auf andere zu produzieren? Warum nehmen sich andere Menschen das Recht raus, andere Personen zu belügen? Verängstigten Menschen eine blühende Zukunft zu versprechen und diese dann aber wie Ware zu behandeln, ist einfach schrecklich und sollte härter bestrafft werden. Wieso schauen wir immer wieder weg, wenn andere Menschen schlecht behandelt werden? Wie kann ein Mensch damit fertig werden, wenn er glaubt, dass ein geliebter Mensch ein Unglück nicht überlebt hat, aber dann Jahre später doch gestorben ist? Was macht es mit einem, wenn dieser Mensch der eigentliche Halt im Leben war und man selbst durch die Hölle gegangen ist? Wieso nehmen sich Menschen das Recht heraus, über das Leben zu bestimmen? Wir alle haben eine moralische Pflicht und wir sollten uns immer wieder fragen, wie wir uns entscheiden oder handeln würden, wenn wir an der anderen Stelle wären.

Ruhiger Psychothriller
Michael Robotham gehört seit Jahren zu meinen absoluten Lieblingsautoren, dessen sämtliche Bücher mein Regal zieren - dementsprechend groß war die Vorfreude auf den neuen Band rund um Cyrus Haven und Evie Cormack. Auch "Die Totgeglaubte" wird aus der abwechselnden Ich-Perspektive der beiden Hauptcharaktere erzählt. Speziell Evies Kapitel gingen mir sehr unter die Haut, da ich so tief wie nie in ihre Gefühlswelt und Erinnerungen eintauchte und erstmals detailliert von ihrer Kindheit und gefährlichen Reise ins Vereinigte Königreich erfuhr. Mit Evie und Cyrus hat der Autor zwei Figuren erschaffen, die mir wahnsinnig ans Herz gewachsen sind - wie zuvor auch schon Joe O'Loughlin, der hier des öfteren von Cyrus erwähnt wird. Ich bewundere zutiefst, wie es Michael Robotham gelingt, unglaublich facettenreiche Charaktere zu kreieren, bei denen ich das Gefühl habe, sie seien inzwischen alte Freunde. Der Plot hält nicht die für Psychothriller übliche Storyline bereit, ist jedoch nicht minder interessant. Ein aktueller Fall von ermordeten Bootsflüchtlingen wird geschickt mit Evies Vergangenheit verknüpft. Insgesamt hätte ich mir allerdings etwas mehr Spannung und den ein oder anderen weiteren Plottwist gewünscht. Langeweile kam dennoch keine auf und das liegt schlicht und einfach daran, dass Michael Robotham ein erstklassiger Autor ist, dessen Worte mich stets in den Bann ziehen. Innerhalb von zwei Tagen hatte ich das Buch verschlungen und war am Ende etwas wehmütig, da es nun wieder einmal heißt, sehnlichst auf den nächsten Band zu warten. Auch wenn "Die Totgeglaubte" meines Empfindens nach ein wenig schwächer als die Vorgänger ist, so habe ich das Buch trotzdem sehr gerne gelesen und bleibe ein riesengroßer Fan der Reihe.

Krimi ja, aber kein Psychothriller
Warum das Buch als Psychothriller gekennzeichnet wurde kann ich ehrlicherweise nicht verstehen. Ich dachte es wäre viel krasse, aber im Endeffekt war es ein Krimi mit Drama und Traumaaufarbeitung. Es war okay. Das Thema ist schon interessant, aber so überzeugend wars auch wieder nicht. Die Dynamik der Protagonisten fand ich echt ziemlich anstrengend und die „Sprünge“ der 2 Sichten fand ich auch super verwirrend. Speziell die „Erinnerungen“ fand ich ganz furchtbar. Es war für mich absolut unübersichtlich. Stellenweise wars auch einfach super langweilig. Ob ich es empfehlen würde? Wahrscheinlich nicht. Hab echt gehofft, dass mich das Buch mehr überzeugen würde. Ich HOFFE, dass ich irgendwann mal wieder einen richtig krassen Psychothriller lese.. Schade :/
Ich weiß nicht …
Ein sehr interessantes Buch, das politisch aktuelle Themen gut trifft. Leider empfand ich es stellenweise als ziemlich langatmig, da manche Passagen sehr ausführlich waren, während andere – wie die Gefühlswelt auf dem Boot – für mich mehr Tiefe hätten vertragen können. Die Beziehung zwischen Evie und Cyrus hat mir hingegen sehr gefallen: komplex, schwierig, aber trotzdem berührend. Selbst Evies zickige Art war nachvollziehbar und machte sie menschlich. Trotz einiger Längen überrascht das Ende und ging mir emotional nah – ein paar Tränen sind definitiv geflossen. 📚💔
Der vierte und wohl letzte Teil der Cyrus Heaven Reihe. Es wurden dort wieder sehr brisante Themen beschrieben und behandelt. Bei etwa der Hälfte musste ich immer wieder eine Pause einlegen da doch recht viele Fachbegriffe genutzt wurden, mit denen ich nicht viel anfangen konnte 😅 Aber das Ende war wieder einfach nur gelungen !
"Die Totgeglaubte" – Eine packende Achterbahnfahrt der Gefühle und Geheimnisse Michael Robotham beweist mit "Die Totgeglaubte" einmal mehr sein Können als Meister des psychologischen Thrillers. Der Roman zieht den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann, als die totgeglaubte Tochter eines forensischen Psychologen plötzlich wieder auftaucht und damit eine Lawine an schmerzhaften Erinnerungen und dunklen Geheimnissen auslöst. Robotham navigiert geschickt durch ein Labyrinth aus Lügen, Verrat und unerwarteten Wendungen. Er schafft es, eine beklemmende Atmosphäre zu erzeugen, die unter die Haut geht, während er gleichzeitig tief in die Psyche seiner komplexen Charaktere blickt. Die Spannung ist durchweg greifbar, und man fiebert bis zum Schluss mit, um die Wahrheit hinter dem Verschwinden und der Rückkehr aufzudecken. Ein fesselnder Thriller, der noch lange nach dem Lesen nachhallt.
enttäuschend
Ich bin ziemlich enttäuscht, unter dem Klappentext hat man sich einen ganz anderen Inhalt vorgestellt. Zudem hat dieses Buch für mich wirklich nichts mit einem Thriller, geschweige denn einem Psychothriller, zu tun. Lediglich die letzten 40 Seiten waren halbwegs „spannend“. Definitiv keine Empfehlung, die 17€ hätte ich lieber anderweitig investieren sollen.

Solide, aber wenig fesselnd. Auch Band 4 konnte mich – wie die Vorgänger – nicht ganz überzeugen. Eher Krimi als Psychothriller, mit vorhersehbarem Ende. Nicht schlecht, aber kein Buch, das ich nicht aus der Hand legen konnte.
Nachdem mich schon die ersten drei Bände der Reihe nicht ganz überzeugen konnten, reiht sich auch Teil 4 nahtlos darin ein. Das Genre – Psychothriller – verspricht Spannung und psychologische Tiefe, doch für mich fühlt es sich eher wie ein Krimi an. Mir fehlt das Bedrohliche, das Unberechenbare, das einen echten Thriller ausmacht. Trotzdem habe ich das Buch gelesen, nicht abgebrochen, und mich mit dem Ausgang der Geschichte arrangieren können. Der Titel selbst nimmt für mein Empfinden bereits zu viel vorweg – das hat mir leider ein Stück der Spannung genommen, da ich das Ende früh erahnte. Wie auch in den Vorgängern wird die eigentliche Auflösung erst ganz am Ende präsentiert. Das ist durchaus solide gemacht, aber für mich nicht fesselnd genug, um das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Insgesamt bleibt es eine durchschnittliche Reihe für mich – nicht schlecht, aber eben auch kein Highlight.
Solider, unterhaltsamer Krimi
Solider, unterhaltsamer Krimi, welcher mal zur Abwechslung mal gelesen werden kann. Mein 2. Buch aus der Cyrus Haven Reihe und beide konnten mich nicht überzeugen. Bin mir von Robotham anderes gewohnt. Psychologe Cyrus Haven legt sich mit einer Menschenschmuggler Bande an, die Menschen per Schiff ins Land schmuggeln.
Nächster tolle Band einer spannenden Reihe!
Auch der 4. Band der Cyrus Haven Reihe hat mir sehr gut gefallen. Wir erfahren in diesem anschließenden Band die ganze Vergangenheit und den kompletten Hintergrund von Evie. Die Auflösung wurde wieder super in einen Fall integriert, den es gilt aufzulösen. Mir hat die Story super gefallen und auch das Thema illegaler Einwanderer wurde realistisch aufgearbeitet. Erschreckend aber zugleich sehr spannend.

Ein ganz anderer Psychothriller als man sonst so liest. Ernste Themen wie moderner Menschenhandel werden thematisiert und von zwei Hauptcharakteren erzählt. Evi, wurde als Kind entführt und gefangen gehalten und Cyrus, der als forensicher Psychologe und ein Freund von Evi sich in die Ermittlungen einschaltet 😊 auf jeden Fall ein eher ruhigeres Buch und in seiner ganz eigenen Art und Weise spannend

Eine berührende Fortsetzung
Politisch brisant, ohne belehrend zu sein. Ein sehr lesenswertes Buch, dessen Vorgeschichte man aber kennen sollte. Es geht um Flüchtlinge und ihr Schicksal, aber vor allem um Evie und ihre Vorgeschichte, die in diesem Buch im Mittelpunkt steht und langsam wieder zum Vorschein kommt.
Heute wird es mal wieder ein Thriller. Viele lese ich ja gar nicht mehr, aber die Reihe um Cyrus Haven mag ich nach wie vor sehr. Schon den Vorgänger mit Joe O'Loughlin hab ich gerne gelesen und finde es umso witziger, dass der Autor die Stories seiner beiden Helden verwoben hat und O'Loughlin immer wieder namentlich als Mentor des jüngeren forensischen Psychologen Haven auftaucht. Die Totgeglaubte ist der 4. Teil der Reihe und wieder geht es zu einem großen Teil um die Vergangenheit von Evie Cormac, des Mündels von Cyrus Haven, um die er sich seit ihrer Entlassung aus der Psychiatrie wie ein Bruder kümmert. Als Kind nach der Flucht aus Albanien entführt und von Menschenhändlern gefangen gehalten, wird sie immer noch von den Geistern aus ihrer Vergangenheit verfolgt. Auch wenn sie sich an vieles aus ihrer schrecklichen Kindheit nicht erinnern kann. Dies ändert sich, als sie zufällig Zeugin eines tragischen Bootsunglücks an der Küste von Lincolnshire wird. Siebzehn Tote werden angespült, ein Mensch überlebt, und von zwei Frauen fehlt jede Spur. Haven, der an der Rettungsaktion beteiligt ist, merkt sofort, dass dieses Ereignis Evies Erinnerungsvermögen triggert. Er ist überzeugt, dass die Lösung des Falls auch die Rätsel um Evies eigene Vergangenheit enthüllen könnte. Doch je weiter die Wahrheit ans Licht kommt, desto gefährlicher wird die Suche. Ich persönliche mag beide Charaktere sehr. Und dadurch, dass der Autor immer wieder zwischen den Ich-Perspektiven wechselt, erlebt man sowohl mit Evies als auch mit Cyrus' Gefühlswelt aus erster Hand. Zudem werden die gleichen Situationen aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet, was der Dynamik der Geschichte sehr dienlich ist. Robotham ist ein Meister der guten Erzählungen und auch hier gelingt es ihm wieder perfekt, die Spannung bis zum Schluss hochzuhalten und am Ende einen Twist einzubauen, den zumindest ich so nicht erwartet habe. Fazit: wie die anderen Teile ist auch dieser wieder spannend und unterhaltsam geschrieben und macht Lust auf eine Fortsetzung.
Die Fortsetzung kann kommen
Vorne weg muss ich anmerken, dass ich grundsätzlich ein riesengroßer Fan von Michael Robotham bin. Ich habe die Reihe mit Joe O'Loughlin (und Vincent Ruiz) geliebt und die Reihe mit Cyrus Haven, hat das Potenzial genau so gut zu werden. Der vierte Band, war für mich bislang der beste, weil die emotionale Tiefe hier bisher am mitreißendsten war. Der zweite Band hatte mich schon begeistert, weil man mehr über Evie erfahren hatte und der vierte Band, hat dahingehend jetzt noch wesentlich mehr geboten. Wem es um das grundsätzliche Konstrukt mit Evie geht, der wird diesen Band sehr mögen. Was für meinen persönlichen Geschmack sehr zäh war, waren die sehr feinen Details und die ganze Geschichte rund um Fischtrawler. Es hat im Gesamtkonzept zu Evies Vergangenheit dazu gehört und war für die Geschichte demnach notwendig. Was ich fast schon ein bisschen schade fand, war die Wendung welche das Buch bekommen hatte. Zwar kann ich immer nur erwähnen, dass es mich sehr gefreut hat mehr über Evies Vergangenheit zu erfahren, aber das Buch hatte völlig anders begonnen und spätestens ab der Hälfte, hatte man nicht mehr das Gefühl gehabt, als wäre es noch von Relevanz, Arbens Schwester Jeta zu finden. Das Buch war in zwei Teile unterteilt, die jeweils gleich groß waren. Der zweite Abschnitt hatte sich hauptsächlich nur noch damit befasst, wie Cyrus und Evie in Schottland unterwegs waren um mehr über ihre Überführung nach Großbritannien herauszufinden. Der Titel "die Totgeglaubte" insbesondere in dem Zusammenhang mit dem Cover lässt auch glauben, dass Evie womöglich ihre Mutter wiederfinden könnte. Wenn ich mich richtig erinnere, war in den bisherigen Bändern auch immer die Rede davon, dass Evies Mutter einen roten Mantel hatte. Wer jedoch unruhig ist, stellt fest, dass der Originaltitel "Storm Child" heißt, weshalb man die Übersetzung dann auch so auslegen könnte, dass Evies Schmuggler von ihrem Tod ausgegangen sind. Wenig überraschend, fand ich die Entwicklung mit Addie, da in dem Buch sehr viel mit Jahren gearbeitet worden ist. Es freut mich für Evie, dass sie mit 22 nun eine 12 Jahre alte Nichte hat - auch wenn ich es sehr platt finde, dass Evies Schwester Agnesa vor Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Nach allem, was Agnesa durchgemacht hat, schien ihr simpler Tod eine seltsame Ironie des Lebens zu sein. Ich bin sehr gespannt darauf, wie es im fünften Band weitergeht, insbesondere da Addie früher oder später die ganze schreckliche Wahrheit über ihre Mutter und deren Familie erfahren muss. Immerhin, ist die Familie nach Großbritannien geflohen, nachdem Agnesa vergewaltigt und schwanger geworden ist. Der Tod von deren Vater, deren Mutter, alles was Evie durchgemacht hat, ist auf Agnesas Schwangerschaft und im Endeffekt auch Addie zurückzuführen (unter der Berücksichtigung, dass Agnesa vergewaltigt worden ist). Auf gewisse Weise, könnte aber womöglich eine Last auf Addie ruhen, weil sie weiß, was ihre Existenz alles ausgelöst hat. Was ich auch schade finde, ist dass die Tatsache, dass Agnesa mit fünfzehn Jahren schwanger geworden ist, mit sechzehn Jahren ihr Kind bekommen hat, und gestorben ist, bevor das Kind vier Jahre alt wurde - eher wenig thematisiert wurde. Was Agnesa durchgemacht hat, ist furchtbar Der vierte Band hatte bereits einen ziemlichen Sprung vom dritten Band gemacht und Cyrus Bruder war absolut kein Thema mehr. Der fünfte Band oder weitere Bänder, könnten sich weiterhin auf Evie fokussieren und das Konstrukt, in welchem sie gefangen war. In diesem Band haben wir nun auch herausgefunden, dass Simon Buchan auf der einen Seite die Fäden gezogen hat und nun untergetaucht ist. Evie hat sich daran erinnert, wie sie von Simon Buchan an "Onkel" weitergegeben worden ist. Es wäre also durchaus möglich, dass es in diese Richtung nun weiter geht und Evie früher oder später, endlich sowas wie Gerechtigkeit widerfährt. Denn wer glaubt auch, dass es zehn Jahre nach Evie immer noch Kinder gibt, die genauso wie sie gefangen gehalten und missbraucht werden?
Scheinbar der 4te Band einer Reihe. Das wusste ich vor dem Lesen nicht und ist auch tatsächlich nicht aufgefallen. Ich fand das Buch nicht wirklich gut. In meinen Augen ist das definitiv weder psycho, noch Thriller und schon garkein Psychothriller. Im Endeffekt geht es um die Flüchtlingspolitik und illegalen Menschenschmuggel. Grundsätzlich gibt es davon im realen Leben schon genug, dass ich keine Lust dazu habe, dass auch noch zu lesen. Es war in meinen Augen auch sehr langweilig und nicht spannend. Den Großteil habe ich quer gelesen. Nachdem es, wie gesagt, ein sehr politisches Buch ist, werde ich mich auch nicht weiter dazu äußern.
Mano...
Habe die ersten Teile der Reihe echt verschlungen und mich auf jede Fortsetzung gefreut. An dieser hier saß ich nun bestimmt 2 Monate. Es ist nicht Robothams Schreibstil der dafür gesorgt hat, sondern die Geschichte an sich. Ort, Charaktere, Taten - war leider zu 0,0 mein Geschmack. Hat sich gezogen wie Kaugummi und ich werde mich nun bemühen, meine Leselust wieder zu erwecken.
𝙳𝚒𝚎 𝚃𝚘𝚝𝚐𝚎𝚐𝚕𝚊𝚞𝚋𝚝𝚎 - 𝙼𝚒𝚌𝚑𝚊𝚎𝚕 𝚁𝚘𝚋𝚘𝚝𝚑𝚊𝚖 𝙱𝚊𝚗𝚍 𝟺 𝚂𝚎𝚒𝚝𝚎𝚗𝚊𝚗𝚣𝚊𝚑𝚕: 𝟺𝟾𝟶 𝙺𝚕𝚊𝚙𝚙𝚎𝚗𝚝𝚎𝚡𝚝: Seit Evie Cormac als Kind entführt und gefangen gehalten wurde, ist ihre Erinnerung an diese Zeit wie ausgelöscht. Bis sie an einem heißen Sommertag Zeugin eines Bootsunfalls an der Küste von Lincolnshire wird. Siebzehn Leichen werden ans Ufer gespült, es gibt nur einen Überlebenden, zwei Frauen werden vermisst. Der forensische Psychologe Cyrus Haven erkennt sofort, dass diese Tragödie Evies Erinnerungen triggert. Wenn er dieses Verbrechen aufklärt, kann er das Geheimnis um ihre Vergangenheit lüften. Doch wie hoch ist der Preis, den Evie dafür zahlt? Je näher sie der Wahrheit kommen, desto tödlicher wird die Gefahr. 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐: Selten hab ich mich so auf eine Fortsetzung gefreut wie der 4. Band der Cyrus Haven Reihe. Michael Robotham gehörte bis dahin zu einer meiner absoluten Lieblingsautoren. Schon zu Beginn schlich sich aber immer mehr die Enttäuschung an. Das Buch handelt von Themen die aus dem Klappentext so nicht hervorgehen. Statt einem zufälligen Bootsunglück geht es um Migranten die Asyl suchen und dabei auf dem Meer ertrinken. Es geht viel um Flüchtlinge und Grenzkontrollen. Themen, die ich weder spannend noch in einem Thriller lesen will. Wobei Thriller hier nicht wirklich passt. Cyrus drückt sich zwar in die Ermittlungen, warum das Boot sank, hinein aber hauptsächlich geht es um Evie und ihre Vergangenheit als Flüchtling, die immer mehr ans Licht kommt. Die Story plätschert vor sich hin, es fehlt an Spannung und die Auflösung bringt einen am Ende auch nicht wirklich weiter. Ein Buch, das mich auf ganzer Linie enttäuschte und bei dem ich die meiste Zeit nur noch vorgeblättert hab. Lediglich die Andeutung an die abgeschlossene Reihe mit Joe O‘Loughlin fand ich super. Ich vermisse Joe. Ob ich die Reihe weiterverfolge ist fraglich, da ich die zwei neuen Charaktere, die hinzukamen, nicht wirklich mag. Schade. 𝙱𝚎𝚠𝚎𝚛𝚝𝚞𝚗𝚐: 1,5/5 ⭐️

Beste Thrillerreihe der letzten Jahre
Die Reihe um Evie und Cyrus hat mich von Anfang an gefesselt und findet mit diesem 4ten Band einen würdigen Abschluss. Ich hoffe es folgen noch mehr Evie und Cyrus Bücher. Dieses Duo ist wirklich unglaublich, schon lange haben mich keine Charaktere in Thrillern mehr so abgeholt wie die beiden. Grosse Liebe für diese Reihe.
Leider sehr langatmig
Zu aller erst, das Ende hat mich dann doch gepackt. Es hat aber ewig gedauert bis Mal der Punkt erreicht war, an dem das Buch spannend wurde. Teil Eins bis Drei der Cyrus Haven Reihe war deutlich spannender. Ich mag trotzdem den Schreibstil. Die deutsche Übersetzung ist an manchen Punkten nicht ganz so geglückt.

















































