Die Töchter der Tuchvilla
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Description
Augsburg, 1916. Die Tuchvilla, der Wohnsitz der Industriellenfamilie Melzer, ist in ein Lazarett verwandelt worden. Die Töchter des Hauses pflegen gemeinsam mit dem Personal die Verwundeten, während Marie, Paul Melzers junge Frau, die Leitung der Tuchfabrik übernommen hat. Da erreichen sie traurige Nachrichten: Ihr Schwager ist an der Front gefallen, ihr Ehemann in Kriegsgefangenschaft geraten. Während Marie darum kämpft, das Erbe der Familie zu erhalten und die Hoffnung an ein Wiedersehen mit Paul nicht aufzugeben, kommt der elegante Ernst von Klippstein in die Tuchvilla. Und wirft ein Auge auf Marie …
SPIEGEL-Bestsellerautorin Anne Jacobs bei Blanvalet:
Die Tuchvilla-Saga:
1. Die Tuchvilla
2. Die Töchter der Tuchvilla
3. Das Erbe der Tuchvilla
4. Rückkehr in die Tuchvilla
Die Gutshaus-Saga:
1. Das Gutshaus. Glanzvolle Zeiten
2. Das Gutshaus. Stürmische Zeiten
3. Das Gutshaus. Zeit des Aufbruchs
Book Information
Author Description
Anne Jacobs lebt und arbeitet in einem kleinen Ort im Taunus, wo ihr die besten Ideen für ihre Bücher kommen. Seit vielen Jahren begeistert sie nicht nur deutschsprachige Leser*innen, sondern ist auch weit über die Grenzen ihres Heimatlandes von Spanien bis Norwegen für ihre Romane bekannt: Nach den SPIEGEL-Bestsellern um die »Tuchvilla« konnte sie mit den ersten drei Bänden ihrer Dorfladen-Saga an den Erfolg anschließen und landete mit dem dritten Teil direkt auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste. »Der Dorfladen – Wohin die Zukunft führt« ist der vierte und abschließenden Band der Reihe.
Posts
Vertraute Atmosphäre mit Licht und Schatten
Der zweite Band der Tuchvilla-Saga hat mir insgesamt wieder gut gefallen und ganz klar erneut diese starken Downton-Abbey-Vibes versprüht, die schon den ersten Teil ausgemacht haben. Man fühlt sich schnell wieder in der Welt der Familie angekommen. Besonders positiv überrascht hat mich Marie. Sie wirkt deutlich erwachsener als im ersten Band und ist für mich zu einem wirklich angenehmen Charakter geworden, dessen Entwicklung ich gerne verfolgt habe. Auch Lisa hat mir diesmal besser gefallen und wirkte greifbarer und sympathischer als zuvor. Katie hingegen war für mich leider eher anstrengend. Ihre starke Fixierung auf ihren „Paulemann“ empfand ich als ziemlich nervig 🤮 und teilweise übertrieben, was mir einige Szenen unnötig zäh gemacht hat. Insgesamt ist es aber wieder ein solides, unterhaltsames Buch. Die Geschichte bleibt durchgehend interessant, auch wenn sie nicht übermäßig spannend ist. Wie schon beim ersten Teil dachte ich zwischendurch, dass das Buch ruhig etwas kürzer hätte sein können – gleichzeitig passt der Umfang aber auch irgendwie zur epischen Familiensaga 🥴. Alles in allem eine gute Fortsetzung mit vertrauter Stimmung, kleinen Schwächen und genug Lesespaß, um an der Reihe dranzubleiben.
Ein gutes Ende.
Der erste Teil hat mir besser gefallen, aber zum Schluss steigert sich die Geschichte wieder. Mir gefällt, dass auch sozialpolitische Themen angeschnitten werden. Leider nur etwas am Rande. Was mir fehlt, dass dann zwischendurch auch mal Jahreszahlen angegeben werden würden, um den zeitlichen Verlauf der Geschichte besser einordnen zu können. Ich lese die Reihe definitiv weiter. Mich interessiert sehr, was für ein Schicksal auf die Familie wartet und wie es mit der Tuchvilla weitergeht.
Teil 2 der Tuchvilla Saga und mir hat er noch besser, als der 1. Teil gefallen, weil ich mich in der Familie nun schon viel besser zurechtgefunden habe und man die einzelnen Charaktere noch besser kennengelernt hat.Manche haben mich erstaunt, manche eher enttäuscht von ihrer Entwicklung her. Obwohl Vieles vorhersehbar ist, gab es auch Spannung in der Geschichte.Auf jeden Fall konnte ich mich sehr gut hineinversetzen, ja, teilweise hatte ich beim Lesen das Gefühl mit am Küchentisch des Hauspersonals zu sitzen:) freu mich schon auf Teil 3
Tolle Fortsetzung der Tuchvilla
Gut umgesetzte Fortsetzung der Tuchvilla. Das Buch begleitet die Familie und deren Angestellte und Freunde durch den ersten Weltkrieg. Oft sind große Zeitsprünge da, aber stört nicht wirklich..... alle Zeiten zu füllen hätte das Buch wohl gesprengt und wäre zu viel geworden.
Kein Highlight - aber für Zwischendurch richtig gut!
Band 2 der Tuchvilla-Reihe stand bei mir sehr sehr lange ungelesen im Regal. Band 1 fand ich damals echt super und kurz danach durfte Band 2 bei mir einziehen, aber irgendwie war ich nie richtig in der Stimmung dafür. Bis jetzt! Im Februar hatte ich plötzlich Lust drauf und musste das natürlich direkt nutzen 😄 Das Buch knüpft ziemlich direkt an den ersten Band an und am Anfang hatte ich Schwierigkeiten die ganzen Namen zuzuordnen. Mit der Zeit ging’s dann aber besser ☺️ Der Schreibstil ist gut und die wechselnden Perspektiven haben mir sehr gefallen! Im Buch wird der 1. Weltkrieg sehr thematisiert, da die Geschichte 1916 in Augsburg spielt. Ich fand das ganz interessant, da verschiedene Sichten erzählt wurden. Zum einen von den in Deutschland gebliebenen Frauen, die trotzdem was Gutes beisteuern möchten, zum anderen aber auch von Soldaten an der Front. Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen und ich freu mich, dass Band 3 schon in meinem Regal steht ☺️ Ich hoffe, dass der nicht so lange warten muss wie Band 2 😄

Ein gutes Beispiel dafür, dass zweite Bände von Trilogien genauso gut bzw. einen Tick besser als ihr Vorgänger ausfallen können. Im 2. Band der Reihe spielt nun der 1. Weltkrieg und seine Folgen für die Melzers, ihre Bekannten und Verwandten und ihre Dienerschaft die zentrale Rolle. Mein einziger Kritikpunkt ist der Charakter der Kitty Bräuer, jüngste Tochter des Melzer-Clans. So eine naive, egoistische, weinerliche und weltfremde Person ist mir schon lange nicht mehr untergekommen. Zum Glück machen diesen Umstand ihre Schwester Elisabeth und Schwägerin Marie wieder wett, die für ihre Zeit sehr modern eingestellt sind und auch innovative Ideen einbringen. Eine sehr gut gelungene Fortsetzung, in der Anne Jacobs auch die Gräuel des 1. Weltkriegs anschaulich beschreibt und nichts beschönigt. Die Latte für den 3. Teil hängt nun sehr hoch!
Insgesamt nicht so stark wie der erste Teil, aber trotzdem ein sehr gutes Bich, das mich gefesselt und bestens unterhalten hat. Der fehlende Stern, den ich nachträglich auch Band 1 abgezogen habe, erklärt sich in beiden Fällen durch die Nutzung des N-Wortes, die hier zwar dem zeithistorischen Kontext geschuldet ist, aber trotzdem hätte zumindest editorisch vermerkt sein können. Blanvalet hätte sich hier kurz die Zeit nehmen und einen Hinweis geben können.
Ich fand das Buch einen sehr gelungenen 2. Teil. Für mich waren nur die Kapitel über Hannah und Humbert etwas zu viel. Dass wir mehr von Hannah lesen würden war nach dem 1. Teil klar aber sie hat mich einfach nicht interessiert. Die Geschichte da hineinzudrücken um diese Aspekte des Krieges anzusprechen war für mich ein bisschen erzwungen. Humbert mag ich eigentlich ganz gerne aber er war mir nicht so wichtig, dass ich so viel über ihn und seine Erlebnisse wissen wollte. Ich fand es interessant, dass wir einen Charakter im Krieg begleitet haben aber es hätte für mich gerne jemand anderes an Humbert's Stelle sein können. Daher sind das eigentlich 3,5 Sterne. Alles andere hat mir aber sehr gut gefallen, hat mich gepackt und mitgerissen so dass ich das Buch in nur einem Wochenende verschlungen habe.
Gelungene Mischung mit humorvollen Akzenten
Schön zu lesen - wie der erste Teil. Aus meiner Sicht haben humorvolle Passagen zugenommen, was mir persönlich sehr gefallen hat. Ansonsten bietet das Buch wieder eine gelungene Mischung aus Alltag in einer Tuchvilla, Liebe, historischen Bezügen, Politik und Kaufmannsgeschichte. Allerdings erscheint mir der Zusammenhang zwischen dem Zustand der Tuchfabriken und dem Reichtum der Familie an einigen Stellen etwas unlogisch.
Eine gelungene Fortsetzung der Tuchvillabewohner Das Buch: Es herrscht der erste Weltkrieg. Und das spürt auch die Tuchvilla in Augsburg. Die angeschlossene Tuchfabrik läuft schlecht und in die Villa beherbergt ein Lazarett. Und die Bewohner der Tuchvilla erleben so einiges in der Zeit des Krieges. Liebe, Intrigen, Enttäuschungen und Tod. Fazit: Wie beim Vorgänger „Die Tuchvilla“ gibt es keine vorrangigen Hauptcharaktere. Wieder werden die einzelnen Bewohner der Villa beleuchtet, ohne die anderen Mitbewohner aus den Augen zu verlieren. Trotzdem hat man hier im Gegensatz zum Vorgänger doch das Gefühl, dass einige Charaktere hier vernachlässigt wurden, die im ersten Teil noch ziemlich im Mittelpunkt standen. Das war doch ein wenig Schade. Zumal nun auf Personen mehr eingegangen wurde, die im ersten Teil kaum eine Rolle spielten und auch hier eigentlich eher eine Nebenrolle innehielten. Trotzdem mag man dieses Zusammenspiel der Herrschaft und dem Gesinde in der Villa. Wieder spielt man Mäuschen und ist ganz nah dabei. Auch wenn so einige große Zeitsprünge ein wenig das Zeitgefühl nehmen. Man versteht die Charaktere, ihr Leiden, man liebt und hasst sie gleichzeitig. Irgendwie kann man den Personen nicht böse sein. Man hat sie lieb gewonnen. Die Story an sich ist gar nicht so komplex. Lässt sich jedoch aufgrund der Vielfältigkeit der einzelnen Personen kaum zusammenfassen. Viele einzelne Geschichten ergeben ein großes Ganzes. Wie schon im ersten Teil ist der Covertext sehr irreführend und verspricht mehr Drama, als dieses Buch bereithält. Das ist aber nicht weiter schlimm, da man das Leben der Personen mit verfolgen kann und einfach in eine andere Zeit eintauchen kann. Wer jetzt den Vorgänger schon gelesen und gemocht hatte, der wird hier wieder seine Freude finden. Die Autorin bleibt sich weiterhin der Erzählstränge treu. Es auf jeden Fall lohnenswert, den ersten Teil zu lesen. Doch auch so ist ein entspannender Roman über die Kriegszeit, ohne auf das Kriegsgeschehen ganz zu verzichten.
Description
Augsburg, 1916. Die Tuchvilla, der Wohnsitz der Industriellenfamilie Melzer, ist in ein Lazarett verwandelt worden. Die Töchter des Hauses pflegen gemeinsam mit dem Personal die Verwundeten, während Marie, Paul Melzers junge Frau, die Leitung der Tuchfabrik übernommen hat. Da erreichen sie traurige Nachrichten: Ihr Schwager ist an der Front gefallen, ihr Ehemann in Kriegsgefangenschaft geraten. Während Marie darum kämpft, das Erbe der Familie zu erhalten und die Hoffnung an ein Wiedersehen mit Paul nicht aufzugeben, kommt der elegante Ernst von Klippstein in die Tuchvilla. Und wirft ein Auge auf Marie …
SPIEGEL-Bestsellerautorin Anne Jacobs bei Blanvalet:
Die Tuchvilla-Saga:
1. Die Tuchvilla
2. Die Töchter der Tuchvilla
3. Das Erbe der Tuchvilla
4. Rückkehr in die Tuchvilla
Die Gutshaus-Saga:
1. Das Gutshaus. Glanzvolle Zeiten
2. Das Gutshaus. Stürmische Zeiten
3. Das Gutshaus. Zeit des Aufbruchs
Book Information
Author Description
Anne Jacobs lebt und arbeitet in einem kleinen Ort im Taunus, wo ihr die besten Ideen für ihre Bücher kommen. Seit vielen Jahren begeistert sie nicht nur deutschsprachige Leser*innen, sondern ist auch weit über die Grenzen ihres Heimatlandes von Spanien bis Norwegen für ihre Romane bekannt: Nach den SPIEGEL-Bestsellern um die »Tuchvilla« konnte sie mit den ersten drei Bänden ihrer Dorfladen-Saga an den Erfolg anschließen und landete mit dem dritten Teil direkt auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste. »Der Dorfladen – Wohin die Zukunft führt« ist der vierte und abschließenden Band der Reihe.
Posts
Vertraute Atmosphäre mit Licht und Schatten
Der zweite Band der Tuchvilla-Saga hat mir insgesamt wieder gut gefallen und ganz klar erneut diese starken Downton-Abbey-Vibes versprüht, die schon den ersten Teil ausgemacht haben. Man fühlt sich schnell wieder in der Welt der Familie angekommen. Besonders positiv überrascht hat mich Marie. Sie wirkt deutlich erwachsener als im ersten Band und ist für mich zu einem wirklich angenehmen Charakter geworden, dessen Entwicklung ich gerne verfolgt habe. Auch Lisa hat mir diesmal besser gefallen und wirkte greifbarer und sympathischer als zuvor. Katie hingegen war für mich leider eher anstrengend. Ihre starke Fixierung auf ihren „Paulemann“ empfand ich als ziemlich nervig 🤮 und teilweise übertrieben, was mir einige Szenen unnötig zäh gemacht hat. Insgesamt ist es aber wieder ein solides, unterhaltsames Buch. Die Geschichte bleibt durchgehend interessant, auch wenn sie nicht übermäßig spannend ist. Wie schon beim ersten Teil dachte ich zwischendurch, dass das Buch ruhig etwas kürzer hätte sein können – gleichzeitig passt der Umfang aber auch irgendwie zur epischen Familiensaga 🥴. Alles in allem eine gute Fortsetzung mit vertrauter Stimmung, kleinen Schwächen und genug Lesespaß, um an der Reihe dranzubleiben.
Ein gutes Ende.
Der erste Teil hat mir besser gefallen, aber zum Schluss steigert sich die Geschichte wieder. Mir gefällt, dass auch sozialpolitische Themen angeschnitten werden. Leider nur etwas am Rande. Was mir fehlt, dass dann zwischendurch auch mal Jahreszahlen angegeben werden würden, um den zeitlichen Verlauf der Geschichte besser einordnen zu können. Ich lese die Reihe definitiv weiter. Mich interessiert sehr, was für ein Schicksal auf die Familie wartet und wie es mit der Tuchvilla weitergeht.
Teil 2 der Tuchvilla Saga und mir hat er noch besser, als der 1. Teil gefallen, weil ich mich in der Familie nun schon viel besser zurechtgefunden habe und man die einzelnen Charaktere noch besser kennengelernt hat.Manche haben mich erstaunt, manche eher enttäuscht von ihrer Entwicklung her. Obwohl Vieles vorhersehbar ist, gab es auch Spannung in der Geschichte.Auf jeden Fall konnte ich mich sehr gut hineinversetzen, ja, teilweise hatte ich beim Lesen das Gefühl mit am Küchentisch des Hauspersonals zu sitzen:) freu mich schon auf Teil 3
Tolle Fortsetzung der Tuchvilla
Gut umgesetzte Fortsetzung der Tuchvilla. Das Buch begleitet die Familie und deren Angestellte und Freunde durch den ersten Weltkrieg. Oft sind große Zeitsprünge da, aber stört nicht wirklich..... alle Zeiten zu füllen hätte das Buch wohl gesprengt und wäre zu viel geworden.
Kein Highlight - aber für Zwischendurch richtig gut!
Band 2 der Tuchvilla-Reihe stand bei mir sehr sehr lange ungelesen im Regal. Band 1 fand ich damals echt super und kurz danach durfte Band 2 bei mir einziehen, aber irgendwie war ich nie richtig in der Stimmung dafür. Bis jetzt! Im Februar hatte ich plötzlich Lust drauf und musste das natürlich direkt nutzen 😄 Das Buch knüpft ziemlich direkt an den ersten Band an und am Anfang hatte ich Schwierigkeiten die ganzen Namen zuzuordnen. Mit der Zeit ging’s dann aber besser ☺️ Der Schreibstil ist gut und die wechselnden Perspektiven haben mir sehr gefallen! Im Buch wird der 1. Weltkrieg sehr thematisiert, da die Geschichte 1916 in Augsburg spielt. Ich fand das ganz interessant, da verschiedene Sichten erzählt wurden. Zum einen von den in Deutschland gebliebenen Frauen, die trotzdem was Gutes beisteuern möchten, zum anderen aber auch von Soldaten an der Front. Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen und ich freu mich, dass Band 3 schon in meinem Regal steht ☺️ Ich hoffe, dass der nicht so lange warten muss wie Band 2 😄

Ein gutes Beispiel dafür, dass zweite Bände von Trilogien genauso gut bzw. einen Tick besser als ihr Vorgänger ausfallen können. Im 2. Band der Reihe spielt nun der 1. Weltkrieg und seine Folgen für die Melzers, ihre Bekannten und Verwandten und ihre Dienerschaft die zentrale Rolle. Mein einziger Kritikpunkt ist der Charakter der Kitty Bräuer, jüngste Tochter des Melzer-Clans. So eine naive, egoistische, weinerliche und weltfremde Person ist mir schon lange nicht mehr untergekommen. Zum Glück machen diesen Umstand ihre Schwester Elisabeth und Schwägerin Marie wieder wett, die für ihre Zeit sehr modern eingestellt sind und auch innovative Ideen einbringen. Eine sehr gut gelungene Fortsetzung, in der Anne Jacobs auch die Gräuel des 1. Weltkriegs anschaulich beschreibt und nichts beschönigt. Die Latte für den 3. Teil hängt nun sehr hoch!
Insgesamt nicht so stark wie der erste Teil, aber trotzdem ein sehr gutes Bich, das mich gefesselt und bestens unterhalten hat. Der fehlende Stern, den ich nachträglich auch Band 1 abgezogen habe, erklärt sich in beiden Fällen durch die Nutzung des N-Wortes, die hier zwar dem zeithistorischen Kontext geschuldet ist, aber trotzdem hätte zumindest editorisch vermerkt sein können. Blanvalet hätte sich hier kurz die Zeit nehmen und einen Hinweis geben können.
Ich fand das Buch einen sehr gelungenen 2. Teil. Für mich waren nur die Kapitel über Hannah und Humbert etwas zu viel. Dass wir mehr von Hannah lesen würden war nach dem 1. Teil klar aber sie hat mich einfach nicht interessiert. Die Geschichte da hineinzudrücken um diese Aspekte des Krieges anzusprechen war für mich ein bisschen erzwungen. Humbert mag ich eigentlich ganz gerne aber er war mir nicht so wichtig, dass ich so viel über ihn und seine Erlebnisse wissen wollte. Ich fand es interessant, dass wir einen Charakter im Krieg begleitet haben aber es hätte für mich gerne jemand anderes an Humbert's Stelle sein können. Daher sind das eigentlich 3,5 Sterne. Alles andere hat mir aber sehr gut gefallen, hat mich gepackt und mitgerissen so dass ich das Buch in nur einem Wochenende verschlungen habe.
Gelungene Mischung mit humorvollen Akzenten
Schön zu lesen - wie der erste Teil. Aus meiner Sicht haben humorvolle Passagen zugenommen, was mir persönlich sehr gefallen hat. Ansonsten bietet das Buch wieder eine gelungene Mischung aus Alltag in einer Tuchvilla, Liebe, historischen Bezügen, Politik und Kaufmannsgeschichte. Allerdings erscheint mir der Zusammenhang zwischen dem Zustand der Tuchfabriken und dem Reichtum der Familie an einigen Stellen etwas unlogisch.
Eine gelungene Fortsetzung der Tuchvillabewohner Das Buch: Es herrscht der erste Weltkrieg. Und das spürt auch die Tuchvilla in Augsburg. Die angeschlossene Tuchfabrik läuft schlecht und in die Villa beherbergt ein Lazarett. Und die Bewohner der Tuchvilla erleben so einiges in der Zeit des Krieges. Liebe, Intrigen, Enttäuschungen und Tod. Fazit: Wie beim Vorgänger „Die Tuchvilla“ gibt es keine vorrangigen Hauptcharaktere. Wieder werden die einzelnen Bewohner der Villa beleuchtet, ohne die anderen Mitbewohner aus den Augen zu verlieren. Trotzdem hat man hier im Gegensatz zum Vorgänger doch das Gefühl, dass einige Charaktere hier vernachlässigt wurden, die im ersten Teil noch ziemlich im Mittelpunkt standen. Das war doch ein wenig Schade. Zumal nun auf Personen mehr eingegangen wurde, die im ersten Teil kaum eine Rolle spielten und auch hier eigentlich eher eine Nebenrolle innehielten. Trotzdem mag man dieses Zusammenspiel der Herrschaft und dem Gesinde in der Villa. Wieder spielt man Mäuschen und ist ganz nah dabei. Auch wenn so einige große Zeitsprünge ein wenig das Zeitgefühl nehmen. Man versteht die Charaktere, ihr Leiden, man liebt und hasst sie gleichzeitig. Irgendwie kann man den Personen nicht böse sein. Man hat sie lieb gewonnen. Die Story an sich ist gar nicht so komplex. Lässt sich jedoch aufgrund der Vielfältigkeit der einzelnen Personen kaum zusammenfassen. Viele einzelne Geschichten ergeben ein großes Ganzes. Wie schon im ersten Teil ist der Covertext sehr irreführend und verspricht mehr Drama, als dieses Buch bereithält. Das ist aber nicht weiter schlimm, da man das Leben der Personen mit verfolgen kann und einfach in eine andere Zeit eintauchen kann. Wer jetzt den Vorgänger schon gelesen und gemocht hatte, der wird hier wieder seine Freude finden. Die Autorin bleibt sich weiterhin der Erzählstränge treu. Es auf jeden Fall lohnenswert, den ersten Teil zu lesen. Doch auch so ist ein entspannender Roman über die Kriegszeit, ohne auf das Kriegsgeschehen ganz zu verzichten.





























