Die Schokoladenvilla
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Description
Stuttgart, 1903: Als Tochter eines Schokoladenfabrikanten führt Judith Rothmann ein privilegiertes Leben im Degerlocher Villenviertel. Doch die perfekte Fassade täuscht. Judiths Leidenschaft gehört der Herstellung von Schokolade, jede freie Minute verbringt sie in der Fabrik und entwickelt Ideen für neue Leckereien. Unbedingt möchte sie einmal das Unternehmen leiten. Aber ihr Vater hat andere Pläne und fädelt eine vorteilhafte Heirat für sie ein – noch dazu mit einem Mann, den sie niemals lieben könnte. Da kreuzt der charismatische Victor Rheinberger, der sich in Stuttgart eine neue Existenz aufbauen will, ihren Weg ...
Der Auftakt der großen Bestsellersaga in hochwertiger, liebevoller Romance-Ausstattung.
Lesen Sie gleich weiter ...
Band 2: »Die Schokoladenvilla. Goldene Jahre«
Band 3: »Die Schokoladenvilla. Zeit des Schicksals«
... und ganz neu erschienen:
»Töchter der Hoffnung. Die Bodensee-Saga« – Der Auftakt von Maria Nikolais neuer Trilogie!
Book Information
Author Description
Maria Nikolai liebt historische Stoffe und zarte Liebesgeschichten. Mit »Die Schokoladenvilla« schrieb sie sich in die Herzen der Leserinnen: Die opulente Saga rund um eine Stuttgarter Schokoladenfabrikantenfamilie stand monatelang auf der Bestsellerliste und verkaufte sich über eine halbe Million Mal. Danach entführte Maria Nikolai ihre Fans an den schönen Bodensee zu Ende des Ersten Weltkriegs mit ihrer Trilogie rund um die drei Schwestern Helena, Lilly und Katharina. In ihrer neuen Dilogie »Little Germany« erzählt sie von zwei jungen Frauen, die mit Mut und Abenteuerlust den Aufbruch in eine fremde Welt wagen.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Mein Senf zum Buch: Ich habe die Schokoladenvilla aufgeschlagen und war direkt wieder in einem von Maria liebevoll und wunderbar aufgebautem Setting. Der Schreibstil hat mich wieder direkt abgeholt - er ist flüssig und bildhaft und man fällt direkt in die Geschichte hinein. Eigentlich mag ich ja gar keine Schokolade, aber beim Lesen des Buches habe sogar ich Lust darauf bekommen! Es ist also ratsam, sich einen kleinen schokoladigen Snack hinzustellen. Generell beschäftigt sich das Buch viel mit der Emanzipation der Frau und man bekommt einen sehr guten Eindruck davon vermittelt, wie wenig Möglichkeiten junge Frauen zu der Zeit hatten - und wie schwierig es war, mit den gestellten Erwartungen zu brechen, um den eigenen Traum leben zu können! Judith dabei zu begleiten, wie sie versucht, sich Stück für Stück den Zwängen zu entziehen und ihren eigenen Weg zu gehen, hat mir Freude bereitet und ich bin gespannt auf Band 2!
Der Beginn einer opulenten Familiensaga „Die Schokoladenvilla“ ist mit ihren über 600 Seiten schon ein Schinken! Da ich aber wirklich Lust hatte in diese opulente Familiengeschichte, die ihren Beginn in der Kaiserzeit (1903/04) hat, einzutauchen hat mich die Seitenzahl nicht abgeschreckt. Die Geschichte rund um den Schokoladenfabrikanten Rothmann ist dann auch spannend und zeitgemäß erzählt. Man bedauert Tochter Judith, die gegen ihren Willen verheiratet werden soll und deren Leidenschaft für die Schokoladenfabrik so gar nicht gewürdigt wird. Viel Spaß hatte ich an den kleinen Zwillingsbrüdern von Judith, richtige Lausbuben,die mit ihrer Abenteuerlust stets in neue verhängnisvolle Situationen gerieten. Die kranke Mutter weilte derweil im Sanatorium und krempelte ihr Leben komplett um. Ich fand es etwas irritierend, dass ihre Kinder darin quasi nicht mehr stattfanden. Verbotene Lieben und Dienstbotenskandale geben der Geschichte noch zusätzliche Würze, so dass man sich richtig reinfallen lassen kann in diesen Wohlfühlroman à la „Downton Abbey“ im schwäbischen Stuttgart zur Jahrhundertwende. Auch wenn es sich hier um Band 1 einer Triologie handelt, ist die Geschichte am Ende abgeschlossen. Die weiteren Bände befassen sich mit den nachfolgenden Generationen der Schokoladendynastie Rothmann. Ich habe diesen Schmöker trotz kleiner Kritikpunkte gerne gelesen.
kurzweilige Geschichte, die immer mehr an Fahrt aufnimmt
Mir hat die Geschichte echt gut gefallen. Das Setting um 1903/1904 in Stuttgart und der Schokoladenfabrik kam bei mir super an. Das es Winter ist, hat nur eine untergeordnete Rolle gespielt , war für mich aber fein. Die Zeit spiegelt sich auch in dem Schreibstil wieder. Hinten im Buch befindet sich auch ein Glossar. Man kann das meiste aber auch aus dem Kontext erschließen. Hunger auf Schokolade macht das Buch allemal 😉 Die Erzählstimme in der 3. Person wechselt durch verschiedenste Figuren, trotzdem hatte ich immer eine gewisse Distanz zu den Protagonisten. Das war echt schade, weil ich gerne von Anfang an eine engere Bindung gehabt hätte. Die Story war super. Nach und nach nimmt die Geschichte immer mehr an Fahrt auf und zum Ende hin wird es sogar noch recht spannend 🤭 Es war zwar relativ offensichtlich worauf es hinauslaufen wird, aber das musste es auch gar nicht. Ein paar Personen sind mir zwar etwas zu lasch davon gekommen… aber zu der Zeit war das wahrscheinlich realistisch. Ansonsten ist es sehr flüssig geschrieben und man rauscht super durch die Seiten.
Eine Geschichte zum Wohlfühlen
"Die Schokoladenvilla" ist ein Roman, der sich trotz über 600 Seiten gut und flüssig lesen lässt. Man wird versetzt in die Anfänge des 20. Jahrhunderts und Maria Nikolai schafft mit ihrer Geschichte um die selbstbewusste und ehrgeizige Judith ein schönes Universum. Es ist ein Wohlfühlroman, bei dem man auch nicht spoilert, wenn man sagt, dass am Ende alles gut ausgeht. Aber das ist ja das Schöne an dieser Sorte Geschichten. Wer Downton Abbey kennt oder Gilded Age, der wird sich auch ganz genau die Szenerien, die Bediensteten und kleinen Skandale vorstellen können. Nur eben in Deutschland 😉 Der einzige kleine Minuspunkt für mich (und deswegen gebe ich 4 Sterne) waren die so vielen unterschiedlichen POV's. Bei einem solchen Buch erwartet man natürlich verschiedene Ansichten, jedoch war es mir doch etwas zu viel. Das persönlich hätte ich nicht gebraucht. Die Kapitel waren doch aber zumeist sehr übersichtlich und knackig, sodass man dann auch schnell durchlesen konnte. Alles in allem empfehle ich dieses Buch allen, die auf seichte, unschuldige Romanzen und Ära-Romane stehen. Die weiteren Teile werde ich ebenfalls lesen.
Frauen, Rechte, Freiheit, Leidenschaft und Schokolade
Das Buch gefällt mir, ich mag es. Die Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen und was mir besonders gefallen hat, ist das Gefühl welches beim Lesen aufkam, selbst ausbrechen zu wollen, obwohl in einer anderen Zeit lebend, fortschrittlicher, aber immer, damals und heute, umgeben von gesellschaftlichen Pflichten und Abhängigkeiten. Vergleichen möchte ich die Zeiten nicht und auch keine politische Rezension schreiben. An dieser Stelle nur kurz erwähnt. Die Autorin klärt auf und macht sich stark für zwei Frauen, die ausbrechen und ihr eigenes Leben leben möchten, unkonventionell, auf ihr Herz hören und vertrauen. Klug umspielt mit der sinnlichen Schokolade! Einen Punkt Abzug gibt es, weil das Buch für mich nicht ruht: Es gibt sehr viele Haupt-und Nebenfiguren, die alle interessant sind und eine eigene Geschichte verdienen, denn alle dieser Figuren bringen ihre Schicksale und Probleme mit. Aber genau diese haben mich so mit Balast beladen, der gar nicht hätte sein müssen.
Wo soll ich anfangen? Ich durfte zum ersten Mal im meinem Leben durch ein Buch Freudentränen weinen. Und dieses Gefühl ist einfach nur wunderbar. Die Schokoladenvilla hat mein Herz erobert, wie es sonst noch kein anderes Buch geschafft hat. Stuttgart um 1903, die Charaktere, die Kulisse und natürlich Schokolade. Ich wurde von der ersten Seite an bis zur letzten hin verzaubert und in eine Welt gezogen, die einfach magisch ist. So viele schöne Emotionen konnte ich bisher nur sehr selten durch ein Buch erleben. 5 Sterne für ein großartiges Buch, welches mich wahrscheinlich noch lange in seinem Bann halten wird ❤❤❤❤❤
Mir hat die Geschichte über die Schokoladenvilla rund um Judith Rothmann und Victor Rheinberger wirklich sehr gut gefallen! Judith ist eine sehr starke und für ihre Zeit so emanzipierte Protagonistin! Ich konnte ihre Handlungen und Gedanken wirklich immer gut nachvollziehen und fand sie einfach cool. Auch Victor hat mich total überzeugt! Mein geheimes Highlight der Geschichte waren die Rothmann-Zwillinge, zwei freche kleine Jungs, die in allem was sie tun sehr an Max und Moritz erinnern ;) Ein wirklich tolles Buch, in dem man versinken und sich wohlfühlen kann, gerade im Winter (Es gibt sooo viele Stellen in denen beschrieben wird, wie die Schokoladenköstlichkeiten hergestellt werden - einfach toll!)
Was für ein wunderbares Buch 😊 Ich habe diese historische Familiensaga regelrecht verschlungen. Es war die perfekte Mischung aus Gefühl und Spannung. Uuund...es ging um Schokolade 🍫 😁
Stuttgart, 1903: Judith ist die Tochter des Schokoladenfabrikanten Rothmann. Leider wird ihre große Leidenschaft, die Herstellung von Schokolade, von ihrem Vater eher belächelt. Als sie Victor Rheinberger kennenlernt, der eher durch ein Unglück in der Schokoladenfabrik Fuß fasst, fühlt sie sich erstmals wirklich ernst genommen und merkt, dass ihr Rheinberger immer wichtiger wird. Ihr Vater hat jedoch andere Pläne für ihre Zukunft. Judith soll den Sohn des Bankiers heiraten - eine beschlossene Sache, an der sich nichts ändern lässt und die für Familie und Fabrik Vorteile bringt, auch wenn Judith keinerlei Gefühle für diesen Mann hegt... Ich fand den Auftakt der Schokoladenvilla wirklich sehr gelungen. Judith ist eine starke Frau, die für ihre Rechte kämpft und ihren eigenen Willen hat. Auch die anderen Charaktere, vor allem Judiths Brüder, fand ich wirklich sehr schön beschrieben. Die Zwillinge sorgten zudem immer wieder für ein kleines Schmunzeln und lockerten die ganze Geschichte auf. Erzählt wird aus vielen verschiedenen Perspektiven, sodass man unterschiedliche Einblicke kennenlernt, Zusammenhänge besser versteht und es einfach spannend bleibt. Obwohl die Story an sich vorhersehbar war, schaffte es Maria Nikolai, einen Spannungsbogen zu legen und diesen aufrecht zu erhalten. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und wollte unbedingt immer wissen, wie es weiter gehen wird. Das Setting war durch die Schokoladenvilla natürlich auch etwas ganz Besonderes und sorgte für eine gemütliche Atmosphäre beim Lesen. Vor allem interessiert und beeindruckt hat mich jedoch das Leben in der damaligen Zeit. Die verschiedenen Rollenbilder, gesellschaftliche Normen und Werte, der Umgang mit Familienangehörigen oder auch die üblichen Bestrafungen haben ich wirklich gefangen genommen. Aus heutiger Sicht war es teilweise unvorstellbar, welche Sicht auf die Dinge Menschen damals hatten. Der Wandel der Zeit wurde in diesem Buch richtig spürbar. Und auch, wenn ich mir vorstellen könnte, dass nicht alle Dinge, welche im Buch beschrieben werden, damals so unkompliziert umzusetzen gewesen wären, störte mich das nicht beim Lesen oder der Handlung, weil es für mich einfach ein Buch zum Wohlfühlen mit nachdenklicher Nebenstimmung war. Was ich ebenfalls sehr schön fand, war die Gestaltung des Buches. Es befand sich en Rezept darin, ein Glossar mit Erklärungen zu Begriffen der damaligen Zeit, eine Auflistung der Namen sowie eine Übersicht darüber, welche Personen und Handlungen nun fiktiv waren. Ein perfekt gestaltetes Buch für gemütliche Abende.
Auftakt, der Lust auf mehr und ganz viel Schokolade macht!
Solche Geschichten sind der Grund, wieso ich so gerne historische Romane lese 🥰 Der Schreibstil liest sich flüssig leicht und man fliegt nur so durch die Seiten. Die Kapitel sind auch nicht sehr lang und durch den ständigen Perspektivenwechsel wird es niemals langweilig. Erzählt wird das ganze in der 3.Person, für mich passend aufgrund der vielen Perspektiven, wobei Judith als Hauptcharakter die meisten Kapitel "erzählt". Ich mochte besonders die Kapitel der Zwillingsbrüder, diese Lausbuben😂 Wir begleiten die Charaktere über etwas mehr als 1 Jahr hinweg, wobei der Hauptteil im Herbst/Winter spielt. Die Charaktere mochte ich alle sehr, sie waren liebevoll ausgearbeitet. Einzig Hélène, Judiths Mutter, bleibt mir ein Rätsel, aus ihr kann ich mir keinen Reim machen. Einerseits kann ich nachvollziehen, weshalb sie ihre Entscheidung getroffen hat, andererseits verstehe ich ihre Beweggründe nicht alle. Einzig hätte ich mir ein wenig mehr Hintergrundwissen zu Victor gewünscht, das blieb wie ich finde ein wenig auf der Strecke und wurde am Ende etwas schnell "abgefrühstückt". Bei der Handlung mochte ich auch die Nebengeschichten gern, die aufgrund der Perspektivwechsel ihren Platz fanden (Lieb ich ja😍) Wer "Downton Abby" und ähnliche Serien/Filme kennt und liebt, wird hier mit ähnlichen Handlungssträngen auch sehr glücklich werden: Dienstbotenskandale, Erwartungen der High Society, scheinheilige Fassaden, die es aufrecht zu erhalten gibt, Töchter, die nicht gehört werden, Söhne, deren Verhalten nicht hinterfragt wird und und und. Klare Leseempfehlung meinerseits und ich freue mich auf die weiteren Bände!
Dass das Buch etwas für mich sein könnte, habe ich ja schon geahnt - historische Romane, die so um die Jahrhundertwende zum 20ten Jahrhundert spielen und in denen starke Frauen eine große Rolle spielen, mag ich ja eh gern- z.B. auch die von Frau Durst-Bennig. Und wie erwartet hat mir die Geschichte rund um Judith, die älteste Tochter des Schokoladenfabrikanten Rothmann aus Stuttgart und ihre Familie sehr gut gefallen. Super, dass da eine Trilogie geplant ist, ich freue mich schon auf die weiteren Bücher, in denen man dann wahrscheinlich mitbekommen wird, was aus den übermütigen und immer zu Streichen aufgelegten Zwillingsbrüdern Karl und Anton werden wird. Ich fand es auch schön, dass das Buch hier "in der Nähe" spielt, auch wenn ich mich in Stuttgart nicht wirklich gut auskenne. Aber häufig spielen solche historischen Romane ja in Berlin oder vielleicht noch Hamburg oder München, nicht hier bei uns "in der Provinz" (oha, jetzt werden mich alle Stuttgarter hauen...) Auch die Vorleserin macht ihre Sache sehr ordentlich - allerdings muss ich mal recherchieren, ob sie vielleicht aus Hessen oder Rheinlandpfalz kommt. Wenn sie versuchte, mit schwäbischem Dialekt zu sprechen, hörte sich das für mich eher nach jemanden aus Aschaffenburg oder Mainz an. Das war aber eher eine Marginalie und hat mich nicht wirklich gestört. Kurzum: Ich kann Dir das Hörbuch wirklich empfehlen und würde unterschreiben, dass es Dir gefallen könnte, wenn Du die Clifton-Saga von Archer gemocht hast. Bei letzterer bin ich allerdings nach Band 3 ausgestiegen, das war irgendwie nicht mehr meins. Und Anne Jacobs kenne ich nicht - da sollte ich vielleicht mal schauen, was die so geschrieben hat.....
Ganz okay
Ich war von der Idee mit der Schokoladenfabrik und dem historischen Hintergrund um 1903 sehr angetan und bin jetzt etwas zweigespalten, wie ich das Buch finden soll. Es wurde wundervoll alles recherchiert, was mir einen sehr guten Einblick ins Leben Anfang des 20. Jahrhunderts gegeben hatte. Auch der Plott ist im Grunde eine süße Geschichte, nur kam ich mit dem Schreibstil leider nicht so zurecht. Komversationen wirkten auf mich oft unauthentisch in ihrer Wortwahl, manche Handlungsstränge wurden mir zu schnell „abgerappt“ und die Liebesgeschichte war ohne schöne Spannung. Wirkte mehr wie ein Bericht. Bin aktuell unschlüssig, ob ich die weiteren Teile noch lesen sollte
Die Idee der Geschichte hat mich in vielerlei Hinsicht echt faszieniert, die Umsetzung hingegen war an einigen Stellen eher gewöhnungsbedürftig. Es laufen viele Handlungsstränge parallel, von denen immer wieder welche offen bleiben. Das Hin- und herspringen zwischen diesen einzelnen Strängen hat bei mir öfter zu Verwirrungen geführt, dennoch habe ich die Hauptcharaktere ins Herz geschlossen. Alles in Allem ein tolles Buch und ich freu mich drauf endlich den zweiten Teil zu lesen.
"Die Schokoladenvilla" war schon lange auf meiner Leseliste und diesen Dezember musste ich einfach dazu greifen. Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht.
Wir begleiten in diesem Buch nicht nur ein oder zwei Figuren, sondern gleich eine ganze Familie über beinahe ein Jahr. Dabei sehen wir die Entwicklungen der einzelnen Charaktere, erfahren Gefühle, Schabernack und Zusammenhalt. Besonders schön war außerdem das Setting, das dazu einlädt, mit einer Tasse heißer Schokolade in den Kissen zu versinken und sich einfach berieseln zu lassen. Sicher ist diese Reihe nicht die anspruchsvollste, aber perfekt, wenn man einmal richtig entspannen und sich fallen lassen möchte. Manche Dinge sind vorhersehbar oder etwas lang ausgeschrieben, die ein oder andere Seite hätte man sicher kürzen können, aber im Gesamtbild bleibt "Die Schokoladenvilla" auch nach 600 Seiten ein fesselndes Buch, das man nur schwerlich aus der Hand legen kann. Schade fand ich einzig und allein, dass das Ende doch sehr schnell und reibungslos abgespeckt wurde. An dieser Stelle hätte ich mir mehr Spannung gewünscht, und vielleicht auch ein bisschen mehr Handlung (und weniger flache Konversation). Das tut dem Lesegenuss allerdings keinen großen Abbruch, weshalb es für mich nach diesem Buch auch direkt mit Band 2 weitergeht.
Eine schöne Familiengeschichte. Der Aspekt mit der Schokoladenfabrik hat mir sehr gefallen. Durch den Umfang des Buches hat sich dir Geschichte an manchen Stellen etwas gezogen. Durch viele Charaktere und verschiedene Erzählstränge konnte man schnell den Überblick verlieren und auch nicht zu jedem Charakter eine tiefe Bindung aufbauen. Alles in allem war es eine schöne Geschichte und die Reihe werde ich höchstwahrscheinlich weiter verfolgen. 3,5 Sterne
3,5 Sterne Es werden mehrere Charaktere behandelt. Nicht alle haben mich gleichmäßig begeistert und interessiert. Bei manchen war ich recht gern, auch wenn die Protagonistin mir öfter etwas zu naiv war. Andere waren eher Beiwerk und wurden am Ende auch etwas vergessen. Das diente wohl eher zur Einführung für die Folgebände. Ich war überrascht, dass der Großteil des Buches nicht im Winter spielt wie das Cover vermuten lässt. Ihr müsst also nicht wie ich extra auf diese Jahreszeit warten um das Buch zu lesen. Außerdem habe ich nicht viel Erfahrung mit historischen Romanen und es fiel mir oft schwer mich daran zu erinnern, welche Verhaltensweisen von Frauen damals erwartet und erfüllt wurden. Genossen habe ich allerdings, dass es dort nicht zu viele erotische Momente gab, weil das eben zu der Zeit nicht immer gleich ein Thema war. Das Ende hat für mich nochmal die +0,5 Wertung gebracht und mich positiv überrascht. Wie schnell ich zum zweiten Teil greifen werde, weiß ich allerdings noch nicht.
Es ist wirklich selten, dass sich meine Meinung zu einem Buch derart um 180 Grad wendet… dieses Buch ist wieder so ein Fall. Ich habe die ersten 20% als Hörbuch gehört und konnte leider überhaupt keinen Zugang zu der Thematik, zu den Charakteren zum Schauplatz und erst Recht nicht zu diesem Jahrzehnt finden. Hinzu kam, dass ich die Stimme der Sprecherin als nicht angenehm empfand… im Gegenteil. Insbesondere dann, wenn sie die Dialekte gesprochen hat. Aus diesem Grund bin ich dann aufs eBook umgestiegen. Auch hier empfand ich die Geschichte als zäh und langweilig. Ich war kurz davor das Buch abzubrechen. Bei gut 45% kam dann endlich die Wende. Ich konnte endlich eine Verbindung zu den Charakteren aufbauen und fühlte mich im Jahrzehnt endlich so richtig „angekommen“. Ich habe mit Judith, Hélène und Victor mitgefiebert. Auch Dora war mir sehr sympathisch. Selbst Herrn Rothmann konnte ich Mitleid entgegenbringen. Die Geschichte wurde zum Ende hin dann sogar so spannend, dass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte und mir nun sogar direkt den 2. Band runtergeladen habe. Da mich die Geschichte erst sehr spät gepackt habe, vergebe ich insgesamt „nur“ 3.5 Sterne.
🌷Rezension🌷 Heute kommt die Rezension zu "Die Schokoladenvilla" von Maria Nikolai.🍫 • Für den Klappentext einmal zur Seite wischen 🩶. • • Das Buch habe ich gemeinsam mit dem Bookclub 2024 gelesen. Der Bookclub wird von der Lieben @lesegruppe geleitet und organisiert. Wir sind eine Truppe von insgesamt Neun Mädels und haben unfassbar viel Spaß😍. Bei dem Lesen der Schokoladenvilla konnte man nur neben bei schlickern, man bekam richtig Sinn nach Schokolade. Das Rezept für die heiße Gewürzschokolade haben wir auch probiert und es war einfach purer Genuss. Dieser Roman, war mein erster Historischer Roman und man merkte gleich, wie viel Recherche Maria Nikolai für die Geschichte betrieben haben muss. Durch die gute Recherche wurde man in die Zeit 1903 in Stuttgart zurück versetzt und war direkt in dem Geschehen drin. Die Sprache und der Schreibstil waren sehr beeindruckend und wirkten auf die Stimmung mit hinein. Die Dialoge waren auch zeitlich angepasst und ganz anders als in der heutigen Zeit. Dadurch lernte man die damalige Zeit besser kennen. Die Geschichte behandelt viele unterschiedliche Personen, die alle auf ihre Art besonders sind. Gerade Judith ist eine willensstarke und ehrgeizige Frau, die weiß was sie möchte. Die Liebesgeschichte wirkt authentisch und ist toll geschrieben. Es hat Spaß gemacht, dieses Buch gemeinsam mit den anderen der Lesegruppe zu lesen und sich auszutauschen. Das Buch ist wirklich nur zu empfehlen.🌷 Ich bin dankbar diese Menschen kennengelernt zu haben und freue mich auf die kommende zeit😍 4,5/5⭐️ 🌷Liebe Grüße🌷 #lesegruppe #lesenmachtglücklich #zusammen #zusammenlesenmachtmehrspaß #zusammenlesen #bookclub #buchclub #buchblogger #buchliebe

Judith Rothmann liebt es, in der Schokoladenfabrik ihres Vater zu experimentieren und neue Schokokreationen zu erfinden. Dort fühlt sie sich besonders wohl, ist sie zu Hause doch nur damit beschäftigt den Haushalt zu führen und auf ihre kleinen Brüder aufzupassen. Eines Tages stellt ihr Vater sie vor vollendete Tatsachen, sie wird heiraten. Als dann herauskommt, wer der Auserwählte ist, bricht für sie eine Welt zusammen. Unterstützung ihrer Mutter kann sie nicht erwarten, die weilt in Riva um sich dort zu erholen. Und schmiedet dort auch Pläne, wie sie aus der sie krankmachenden Ehe ausbrechen kann. Maria Nikolai gelingt es in ihrem ersten historischen Roman das Stuttgart zum Beginn des 20 Jahrhunderts vor den Augen der Leser entstehen zu lassen. Nicht nur das Leben der Begüterten wird gezeigt, auch die Situation der Hausangestellten, der Arbeiter in den Fabriken und nicht zuletzt derjenigen, die kaum über die Runden kommen. Die beginnende Arbeiterbewegung wird erwähnt und ebenso hat Deutschlands erste Kriminalassistentin Schwester Henny ihren Auftritt. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Judith ist eine Frau, die weiss was sie will und vor allem, was sie nicht will. Sie ist widerspenstig und durchsetzungsfähig. Sie hat aber auch Glück. Der Vater versucht sie zwar zu verheiraten, lässt ihr aber andererseits auch gewaltige Freiheiten. So hat sie lange die Möglichkeit in der Fabrik in einer eigenen kleinen Versuchsküche zu arbeiten. Dort lernt sie dann auch Victor Rheinberger, der in Stuttgart einen Neuanfang in seinem Leben machen möchte. Die Hauptprotagonisten sind im Grunde alles junge Leute, die versuchen herauszufinden, was im Leben für sie möglich ist. Jeder auf seine eigen Art. Das fand ich sehr interessant und die Freundschaften, die dort entstehen sind bemerkenswert. Alles in allem hatte ich viel Spaß mit dem Buch. In der zweiten Hälfte wird es auch recht spannend, da sich dort einige Probleme auftun, die nur schwer zu lösen sind. Gut gefallen hat mir auch, dass das Buch in sich abgeschlossen ist und im Epilog genauer erklärt wird, wie es denn nach dem Ende weiterging. Das Buch an sich ist sehr hübsch aufgemacht, mit glitzernden, erhabenen Schneeflocken und zwei Pralinenrezepten in den Buchklappen. Am Ende gibt es noch ein Personenverzeichnis und eine Übersicht über die realen Personen des Romans und die historischen Hintergründe. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für dieses schöne Buch!
"Die Schokoladenvilla" war schon lange auf meiner Leseliste und diesen Dezember musste ich einfach dazu greifen. Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Wir begleiten in diesem Buch nicht nur ein oder zwei Figuren, sondern gleich eine ganze Familie über beinahe ein Jahr. Dabei sehen wir die Entwicklungen der einzelnen Charaktere, erfahren Gefühle, Schabernack und Zusammenhalt. Besonders schön war außerdem das Setting, das dazu einlädt, mit einer Tasse heißer Schokolade in den Kissen zu versinken und sich einfach berieseln zu lassen. Sicher ist diese Reihe nicht die anspruchsvollste, aber perfekt, wenn man einmal richtig entspannen und sich fallen lassen möchte. Manche Dinge sind vorhersehbar oder etwas lang ausgeschrieben, die ein oder andere Seite hätte man sicher kürzen können, aber im Gesamtbild bleibt "Die Schokoladenvilla" auch nach 600 Seiten ein fesselndes Buch, das man nur schwerlich aus der Hand legen kann. Schade fand ich einzig und allein, dass das Ende doch sehr schnell und reibungslos abgespeckt wurde. An dieser Stelle hätte ich mir mehr Spannung gewünscht, und vielleicht auch ein bisschen mehr Handlung (und weniger flache Konversation). Das tut dem Lesegenuss allerdings keinen großen Abbruch, weshalb es für mich nach diesem Buch auch direkt mit Band 2 weitergeht.
Die Geschichte ist so flüssig, locker, bildhaft und zuckersüss geschrieben. Die Seiten flogen nur so dahin. Immer wieder hat man das Gefühl,die Aromen, die Gewürze mit dem Duft der Schokolade zu riechen und zu schmecken! Ein absoluter Wohlfühlroman ❤️ Eine absolute und klare Leseempfehlung für alle,die historische Romane lieben!
Ich wollte die Schokoladen-Saga schon länger lesen, da mich der Klappentext so gereizt hat. Eine Schokoladen-Manufaktur, das historische Setting, Heiratspläne für die Protagonistin, die überhaupt nicht begeistert davon ist… das hat mich alles schon sehr begeistert. Das Cover mag ich auch echt gerne. Nur stelle ich mir Judith, die Hauptprotagonistin, anders vor wie auf dem Cover. Aber das macht ja nichts. Marias Schreibstil ist unfassbar angenehm und auch wenn mich der Anfang nicht catchen konnte, war ich nach den ersten 100 Seiten dem Buch verfallen. Ich habe 607 von 650 Seiten innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Ich glaube, das sagt alles aus. Auch der Schreibstil in der dritten Person hat mich überhaupt nicht gestört. Außerdem wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was mir wiederum gut gefallen hat. Die Handlung war zu keiner Zeit langweilig, obwohl das Buch 650 Seiten hat. Judith, die Tochter des reichen Schokolademanufaktur-Besitzers Wilhelm Rothmann, ist gut behütet aufgewachsen und eine reizende junge Dame. Sie wurde den gesellschaftlichen Normen und Regeln entsprechend erzogen. In ihr jedoch brodelt Neugier und ganz viel Begeisterung für Schokolade. So hilft sie in der Fabrik mit, wird von ihrem Vater aber nicht als Nachfolgerin in Betracht gezogen, denn Frauen sollten ja heiraten und sich im Haus und Kinder kümmern. Als Judith dann auch noch erfährt, dass und wen sie heiraten soll, versucht sie einen Ausweg zu finden. Währenddessen bekommt Victor, der einen Neuanfang in Stuttgart wagt, durch einen Zufall einen Job in der Rothmann-Fabrik. Judith und Victor verbringen immer mehr Zeit miteinander und alles wäre perfekt, wäre da nicht die eingefädelte Heirat, diese eine verhängnisvolle Nacht, Victors Vergangenheit und Wilhelms ganz persönlichen Probleme. Die Handlung ist mit vielen Wendungen, die man teilweise erahnen, teilweise aber auch nicht vorhersehen konnte, geschmückt. In diesem Buch findet man alles, was das Herz eine*s*r Liebesromanliebhaber*s*in höherschlagen lässt. Die Protagonisten haben mir alle überaus gut gefallen und haben sehr gut in die Zeit gepasst. Vor allem Judith ist eine kleine Heldin für mich. Sie ist erst 21 Jahre alt und schon sehr reif für ihr Alter. Sie weiß, was sie will, nämlich die Schokoladenmanufaktur ihres Vaters übernehmen, und kämpft dafür. Gerade weil sie aus gutem Hause kommt und es sich in der damaligen Gesellschaft für Damen nicht geziemt eine Firma zu übernehmen, finde ich es toll, dass sie ihre Ziele trotzdem verfolgt. Sie ist klug, selbstbewusst und ihre Leidenschaft für Schokolade inspiriert. Victor ist ein wahrer Gentleman und ebenfalls ein kluger junger Mann. Ich bewundere es wie er für Judith kämpft, obwohl die Situation ab und zu unlösbar scheint. Besonders gefallen haben mir auch Charlotte und Dorothea, Judiths Freundinnen, die sie jederzeit unterstützen. Für einige brenzlige, aber oft auch lustige Momente haben Judiths Brüder, die Zwillinge Anton und Karl, gesorgt. Die zwei sind einfach Lausbuben und man kann ihnen ihre Streiche irgendwie nicht böse nehmen – außer natürlich ihr Vater Wilhelm, der die zwei regelmäßig bestraft. Auch Dora, Judiths Zofe, habe ich gleich ins Herz geschlossen. Ich finde es so schön, dass sie für Judith da ist und gleichzeitig auch eine freundschaftliche Verbindung zu ihr hat. Ich freue mich schon total auf den zweiten Band der Reihe, der inzwischen bei mir Zuhause eingezogen ist. Fazit: Ein wundervoller Roman mit historischem Setting und bezaubernden Hauptprotagonisten. In diesem Buch findet man alles, was das Herz eine*s*r Liebesromanliebhaber*s*in höherschlagen lässt. Ich kann es auf jeden Fall allen empfehlen, die ab und zu gerne eine Zeitreise in die Vergangenheit wagen und dabei nicht auf den Liebesaspekt verzichten möchten.
Ich mochte dieses Buch wirklich sehr. Der Schreibstil und die ganze Geschichte hat mich sofort verzaubert ,auch wenn es zwischendurch ein paar kleine Langen gab. Die Protas ,allen voran Judith und ihre beiden Zwillingsbrüder , mochte ich sehr. Die Autorin hat diese Geschichte und die damalige Zeit toll umgesetzt und direkt in mein Wohnzimmer gebracht. Alles war sehr gut recherchiert und gefühlvoll erzählt und ich konnte nachempfinden,wie es damals vor allem für Frauen gewesen sein musste. Ich freue mich sehr auf Teil 2 und 3 und gebe eine klare Leseempfehlung
Leider konnte mich das Buch von Maria Nikolai so hat nicht überzeugen. Ich fand die Idee hinter der Geschichte sehr gut und auch die Charaktere waren okay doch so ganz ist der Funke nicht übergesprungen. Ich konnte mich teilweise nicht einmal durchringen, das Buch in die Hand zu nehmen und die zweite Hälfte des Buches habe ich nur übersprungen.
Hallo, ihr Lieben! "Die Schokoladenvilla" von Maria Nikolai habe ich vorletztes Jahr zu Weihnachten bekommen und fälschlicherweise dachte ich, dass es ein eindeutiges Winterbuch wäre, doch siehe da, ich lag falsch. Doch enttäuscht hat mich die Geschichte definitiv nicht. Judith Rothmann wächst als Tochter eines bedeutenden Schokoladenfabrikanten im Stuttgart Anfang des 20. Jahrhunderts auf. Obwohl sie alles dafür tut eines Tages auch in der Fabrik arbeiten zu können, will ihr Vater davon nicht wissen und plant sie bald gegen ihren Willen zu verheiraten. Doch das will sich die selbstbewusste Tochter nicht bieten lassen. Was für ein Buch. Ich bin ganz verliebt, angefangen bei den Charakteren, über die Handlung bis hin zur Stimmung in diesem Roman. Ich liebe ja grundsätzlich Romane, die irgendwie mit Essen zu tun haben, aber ein Buch zu lesen und nebenbei die Heiße Schokolade zu trinken, die im Buch gerade beschrieben wird, das ist schon Next Level. Aber auch der Schreibstil hat mich verzaubert. Kennst ihr das, wenn euch ein Buch in den Bann zieht, ihr die Zeit vergesst und die Seiten einfach so dahinfliegen. genau das ist hier passiert! Ich empfehle dieses Buch jedem! Auch die Folgebände werde ich hoffentlich bald lesen.
Ein schöner Schmöker zum Wohlfühlen. Manchmal verliert die Geschichte an Schwung, weil die Autorin zu viel über geschichtliche und geographische Einzelheiten berichtet, die eher nichts mir der eigentlichen Story zu tun haben. Ich habe prinzipiell nichts dagegen und finde es auch durchaus interessant aber es wahr stellenweise zu viel. Tatsächlich habe ich diese Einzelheiten häufig nur überflogen besonders im Mittelteil. Trotzdem habe ich die Geschichte genossen denn davon ab liest sich das Buch sehr angenehm und die Protagonisten sind sehr sympathisch
Ich bin schwer reingekommen und nachdem es für mich kurz spannend wurde, nahm es danach nochmal ab. Und dann wurde es richtig gut, sodass ich am Ende sogar erst 5 Sterne geben wollte, weil es mir letztlich gut gefallen hat. Mit genauerem nachdenken waren es anfangs aber schon einige Seiten, wo ich moch etwas durchschleppen musste.
"Die Schokoladenvilla" wollte ich schon lange lesen und da das Buch für mich eher in den Herbst/Winter passt, habe ich mir ein schmuddeliges August Wochenende ausgesucht, das Buch zu lesen. Ich bin sehr schnell in der Geschichte angekommen und hatte trotz der Vielzahl an Personen nur wenige Probleme mich in den Situationen zurechtzufinden. Ich fand das Setting mit der Schokoladenfabrik sehr interessant und auch die zeitlich Einordnung hat mir gut gefallen. Gut fand ich außerdem, dass sich die Geschichte nicht nur auf eine Person konzerntriert, sondern dass wir die Geschichten von einer Vielzahl von Personen erfahren. So wird die Geschichte nie langweilig und es passiert immer wieder etwas Neues. Manches war ein wenig vorhersehbar, aber dies hat mich kaum gestört und ich habe mich einfach gut unterhalten gefühlt. Judith war mir als eine der Hauptcharaktere sehr sympathisch und ich fand es interessant wie sich als Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegen die klassische Rollenverteilung wehrt. An mancher Stelle hätten es für mich noch ein wenig mehr Emotionen sein können, aber insgesamt konnte mich das Buch packen und ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.
Ich mochte dieses Buch wirklich sehr. Der Schreibstil und die ganze Geschichte hat mich sofort verzaubert ,auch wenn es zwischendurch ein paar kleine Langen gab. Die Protas ,allen voran Judith und ihre beiden Zwillingsbrüder , mochte ich sehr. Die Autorin hat diese Geschichte und die damalige Zeit toll umgesetzt und direkt in mein Wohnzimmer gebracht. Alles war sehr gut recherchiert und gefühlvoll erzählt und ich konnte nachempfinden,wie es damals vor allem für Frauen gewesen sein musste. Ich freue mich sehr auf Teil 2 und 3 und gebe eine klare Leseempfehlung
Wir schreiben das Jahr 1903 in Deutschland. Die Technik schreitet immer weiter voran und die Welt befindet sich in einem Aufschwung. In dieser ereignisreichen Zeit ist Judith junge 21 Jahre und voller Tatendrang. Als Frau hat sie noch wenig Rechte und muss sich dem Willen ihres Vaters beugen. Doch Judith hat einen geheimen Wunsch, den sie gerne verwirklichen möchte. Sie sieht ihre Zukunft in der Schokoladenfabrik ihres Vaters und liefert stetig neue, innovative Ideen, um das Unternehmen erfolgreicher zu machen. Die Pläne ihres Vaters sind demgegenüber konträr. Nach seinem Willen soll Judith den reichen Bankierssohn heiraten, um das Unternehmen aus einer finanziell kritischen Lage zu ziehen. Diese Verkündung sorgt für ein mächtiges Chaos. Judith sträubt sich dagegen, lässt sich auf einen anderen Mann ein und hat mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Als Frau waren die Anfangsjahre des 20. Jahrhunderts nicht wirklich einfach. Maria Nikolai schafft es in einem Roman historische Realität mit Fiktion zu verbinden. Durch ihre breite Erzählung mit unterschiedlichen Figurenperspektiven und tiefgründigen Charakteren wird den Lesenden die Atmosphäre des 20. Jahrhunderts deutlich. Ihr Schreibstil ist detailreich und umschmeichelnd, sodass die Lesenden in den Roman eintauchen. Die Schokoladenvilla wird nicht von der Autorin erzählt, sondern sie wird durch die Lesenden erlebt. Durch die wechselnden Perspektiven kann man die Gefühle und Gedankengänge der Figuren nachempfinden und verstehen. Die mehrseitige Betrachtung der Protagonist*innen bietet eine vielschichtige Darstellung, die sie glaubwürdiger machen. Durch reale historische Fakten und Bezüge auf Büchern und historischen Persönlichkeiten mag der Blick zwischen Realität und Fantasie etwas verschwimmen. Geschichte wird dadurch erfahrbar. Maria Nikolai verzaubert die Lesenden und lässt die Emotionen durch das Papier hindurchscheinen. „Die Schokoladenvilla“ besticht mit einer beschreibenden Erzählweise, komplexen Handlungsverläufen und dramatischen Spannungsmomenten. Ein Auftakt einer Saga, die sich während des Essens einer Pralinenschachtel ausgezeichnet lesen lässt.
Judith Rothmann, die Tochter des Inhabers der Schokoladenfabrik Rothmann, wird von ihrem Vater mit dem Sohn seines Bankiers verlobt. Dieser erhoft sich davon eine Finanzspirtze für seine Schokoladenfabrik. Außerdem "vergisst" er, seine Tochter über seine Pläne zu informieren. Ihr Plan sieht allerdings vor, eines Tages die Leitung der Fabrik zu übernehmen...und dann läuft ihr auch noch der junge, gutaussehende und fürsorgliche Victor Rheinberger über den Weg... Auf der anderen Seite ist ihre Mutter in Kur, die dort merkt, was sie in ihrem festgefahrenen Leben vermisst hat und nicht mehr zurück gehen möchte. Eine gut durchdachte Familiensage, mit vielen Höhen und Tiefen...und zwischendurch einem Schuss Humor durch die Streiche von Judiths Zwillingsbrüdern. Ein Buch, dass ich jedem, der entspannt lesen möchte, ans Herz legen kann.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Stuttgart, 1903: Als Tochter eines Schokoladenfabrikanten führt Judith Rothmann ein privilegiertes Leben im Degerlocher Villenviertel. Doch die perfekte Fassade täuscht. Judiths Leidenschaft gehört der Herstellung von Schokolade, jede freie Minute verbringt sie in der Fabrik und entwickelt Ideen für neue Leckereien. Unbedingt möchte sie einmal das Unternehmen leiten. Aber ihr Vater hat andere Pläne und fädelt eine vorteilhafte Heirat für sie ein – noch dazu mit einem Mann, den sie niemals lieben könnte. Da kreuzt der charismatische Victor Rheinberger, der sich in Stuttgart eine neue Existenz aufbauen will, ihren Weg ...
Der Auftakt der großen Bestsellersaga in hochwertiger, liebevoller Romance-Ausstattung.
Lesen Sie gleich weiter ...
Band 2: »Die Schokoladenvilla. Goldene Jahre«
Band 3: »Die Schokoladenvilla. Zeit des Schicksals«
... und ganz neu erschienen:
»Töchter der Hoffnung. Die Bodensee-Saga« – Der Auftakt von Maria Nikolais neuer Trilogie!
Book Information
Author Description
Maria Nikolai liebt historische Stoffe und zarte Liebesgeschichten. Mit »Die Schokoladenvilla« schrieb sie sich in die Herzen der Leserinnen: Die opulente Saga rund um eine Stuttgarter Schokoladenfabrikantenfamilie stand monatelang auf der Bestsellerliste und verkaufte sich über eine halbe Million Mal. Danach entführte Maria Nikolai ihre Fans an den schönen Bodensee zu Ende des Ersten Weltkriegs mit ihrer Trilogie rund um die drei Schwestern Helena, Lilly und Katharina. In ihrer neuen Dilogie »Little Germany« erzählt sie von zwei jungen Frauen, die mit Mut und Abenteuerlust den Aufbruch in eine fremde Welt wagen.
Posts
Mein Senf zum Buch: Ich habe die Schokoladenvilla aufgeschlagen und war direkt wieder in einem von Maria liebevoll und wunderbar aufgebautem Setting. Der Schreibstil hat mich wieder direkt abgeholt - er ist flüssig und bildhaft und man fällt direkt in die Geschichte hinein. Eigentlich mag ich ja gar keine Schokolade, aber beim Lesen des Buches habe sogar ich Lust darauf bekommen! Es ist also ratsam, sich einen kleinen schokoladigen Snack hinzustellen. Generell beschäftigt sich das Buch viel mit der Emanzipation der Frau und man bekommt einen sehr guten Eindruck davon vermittelt, wie wenig Möglichkeiten junge Frauen zu der Zeit hatten - und wie schwierig es war, mit den gestellten Erwartungen zu brechen, um den eigenen Traum leben zu können! Judith dabei zu begleiten, wie sie versucht, sich Stück für Stück den Zwängen zu entziehen und ihren eigenen Weg zu gehen, hat mir Freude bereitet und ich bin gespannt auf Band 2!
Der Beginn einer opulenten Familiensaga „Die Schokoladenvilla“ ist mit ihren über 600 Seiten schon ein Schinken! Da ich aber wirklich Lust hatte in diese opulente Familiengeschichte, die ihren Beginn in der Kaiserzeit (1903/04) hat, einzutauchen hat mich die Seitenzahl nicht abgeschreckt. Die Geschichte rund um den Schokoladenfabrikanten Rothmann ist dann auch spannend und zeitgemäß erzählt. Man bedauert Tochter Judith, die gegen ihren Willen verheiratet werden soll und deren Leidenschaft für die Schokoladenfabrik so gar nicht gewürdigt wird. Viel Spaß hatte ich an den kleinen Zwillingsbrüdern von Judith, richtige Lausbuben,die mit ihrer Abenteuerlust stets in neue verhängnisvolle Situationen gerieten. Die kranke Mutter weilte derweil im Sanatorium und krempelte ihr Leben komplett um. Ich fand es etwas irritierend, dass ihre Kinder darin quasi nicht mehr stattfanden. Verbotene Lieben und Dienstbotenskandale geben der Geschichte noch zusätzliche Würze, so dass man sich richtig reinfallen lassen kann in diesen Wohlfühlroman à la „Downton Abbey“ im schwäbischen Stuttgart zur Jahrhundertwende. Auch wenn es sich hier um Band 1 einer Triologie handelt, ist die Geschichte am Ende abgeschlossen. Die weiteren Bände befassen sich mit den nachfolgenden Generationen der Schokoladendynastie Rothmann. Ich habe diesen Schmöker trotz kleiner Kritikpunkte gerne gelesen.
kurzweilige Geschichte, die immer mehr an Fahrt aufnimmt
Mir hat die Geschichte echt gut gefallen. Das Setting um 1903/1904 in Stuttgart und der Schokoladenfabrik kam bei mir super an. Das es Winter ist, hat nur eine untergeordnete Rolle gespielt , war für mich aber fein. Die Zeit spiegelt sich auch in dem Schreibstil wieder. Hinten im Buch befindet sich auch ein Glossar. Man kann das meiste aber auch aus dem Kontext erschließen. Hunger auf Schokolade macht das Buch allemal 😉 Die Erzählstimme in der 3. Person wechselt durch verschiedenste Figuren, trotzdem hatte ich immer eine gewisse Distanz zu den Protagonisten. Das war echt schade, weil ich gerne von Anfang an eine engere Bindung gehabt hätte. Die Story war super. Nach und nach nimmt die Geschichte immer mehr an Fahrt auf und zum Ende hin wird es sogar noch recht spannend 🤭 Es war zwar relativ offensichtlich worauf es hinauslaufen wird, aber das musste es auch gar nicht. Ein paar Personen sind mir zwar etwas zu lasch davon gekommen… aber zu der Zeit war das wahrscheinlich realistisch. Ansonsten ist es sehr flüssig geschrieben und man rauscht super durch die Seiten.
Eine Geschichte zum Wohlfühlen
"Die Schokoladenvilla" ist ein Roman, der sich trotz über 600 Seiten gut und flüssig lesen lässt. Man wird versetzt in die Anfänge des 20. Jahrhunderts und Maria Nikolai schafft mit ihrer Geschichte um die selbstbewusste und ehrgeizige Judith ein schönes Universum. Es ist ein Wohlfühlroman, bei dem man auch nicht spoilert, wenn man sagt, dass am Ende alles gut ausgeht. Aber das ist ja das Schöne an dieser Sorte Geschichten. Wer Downton Abbey kennt oder Gilded Age, der wird sich auch ganz genau die Szenerien, die Bediensteten und kleinen Skandale vorstellen können. Nur eben in Deutschland 😉 Der einzige kleine Minuspunkt für mich (und deswegen gebe ich 4 Sterne) waren die so vielen unterschiedlichen POV's. Bei einem solchen Buch erwartet man natürlich verschiedene Ansichten, jedoch war es mir doch etwas zu viel. Das persönlich hätte ich nicht gebraucht. Die Kapitel waren doch aber zumeist sehr übersichtlich und knackig, sodass man dann auch schnell durchlesen konnte. Alles in allem empfehle ich dieses Buch allen, die auf seichte, unschuldige Romanzen und Ära-Romane stehen. Die weiteren Teile werde ich ebenfalls lesen.
Frauen, Rechte, Freiheit, Leidenschaft und Schokolade
Das Buch gefällt mir, ich mag es. Die Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen und was mir besonders gefallen hat, ist das Gefühl welches beim Lesen aufkam, selbst ausbrechen zu wollen, obwohl in einer anderen Zeit lebend, fortschrittlicher, aber immer, damals und heute, umgeben von gesellschaftlichen Pflichten und Abhängigkeiten. Vergleichen möchte ich die Zeiten nicht und auch keine politische Rezension schreiben. An dieser Stelle nur kurz erwähnt. Die Autorin klärt auf und macht sich stark für zwei Frauen, die ausbrechen und ihr eigenes Leben leben möchten, unkonventionell, auf ihr Herz hören und vertrauen. Klug umspielt mit der sinnlichen Schokolade! Einen Punkt Abzug gibt es, weil das Buch für mich nicht ruht: Es gibt sehr viele Haupt-und Nebenfiguren, die alle interessant sind und eine eigene Geschichte verdienen, denn alle dieser Figuren bringen ihre Schicksale und Probleme mit. Aber genau diese haben mich so mit Balast beladen, der gar nicht hätte sein müssen.
Wo soll ich anfangen? Ich durfte zum ersten Mal im meinem Leben durch ein Buch Freudentränen weinen. Und dieses Gefühl ist einfach nur wunderbar. Die Schokoladenvilla hat mein Herz erobert, wie es sonst noch kein anderes Buch geschafft hat. Stuttgart um 1903, die Charaktere, die Kulisse und natürlich Schokolade. Ich wurde von der ersten Seite an bis zur letzten hin verzaubert und in eine Welt gezogen, die einfach magisch ist. So viele schöne Emotionen konnte ich bisher nur sehr selten durch ein Buch erleben. 5 Sterne für ein großartiges Buch, welches mich wahrscheinlich noch lange in seinem Bann halten wird ❤❤❤❤❤
Mir hat die Geschichte über die Schokoladenvilla rund um Judith Rothmann und Victor Rheinberger wirklich sehr gut gefallen! Judith ist eine sehr starke und für ihre Zeit so emanzipierte Protagonistin! Ich konnte ihre Handlungen und Gedanken wirklich immer gut nachvollziehen und fand sie einfach cool. Auch Victor hat mich total überzeugt! Mein geheimes Highlight der Geschichte waren die Rothmann-Zwillinge, zwei freche kleine Jungs, die in allem was sie tun sehr an Max und Moritz erinnern ;) Ein wirklich tolles Buch, in dem man versinken und sich wohlfühlen kann, gerade im Winter (Es gibt sooo viele Stellen in denen beschrieben wird, wie die Schokoladenköstlichkeiten hergestellt werden - einfach toll!)
Was für ein wunderbares Buch 😊 Ich habe diese historische Familiensaga regelrecht verschlungen. Es war die perfekte Mischung aus Gefühl und Spannung. Uuund...es ging um Schokolade 🍫 😁
Stuttgart, 1903: Judith ist die Tochter des Schokoladenfabrikanten Rothmann. Leider wird ihre große Leidenschaft, die Herstellung von Schokolade, von ihrem Vater eher belächelt. Als sie Victor Rheinberger kennenlernt, der eher durch ein Unglück in der Schokoladenfabrik Fuß fasst, fühlt sie sich erstmals wirklich ernst genommen und merkt, dass ihr Rheinberger immer wichtiger wird. Ihr Vater hat jedoch andere Pläne für ihre Zukunft. Judith soll den Sohn des Bankiers heiraten - eine beschlossene Sache, an der sich nichts ändern lässt und die für Familie und Fabrik Vorteile bringt, auch wenn Judith keinerlei Gefühle für diesen Mann hegt... Ich fand den Auftakt der Schokoladenvilla wirklich sehr gelungen. Judith ist eine starke Frau, die für ihre Rechte kämpft und ihren eigenen Willen hat. Auch die anderen Charaktere, vor allem Judiths Brüder, fand ich wirklich sehr schön beschrieben. Die Zwillinge sorgten zudem immer wieder für ein kleines Schmunzeln und lockerten die ganze Geschichte auf. Erzählt wird aus vielen verschiedenen Perspektiven, sodass man unterschiedliche Einblicke kennenlernt, Zusammenhänge besser versteht und es einfach spannend bleibt. Obwohl die Story an sich vorhersehbar war, schaffte es Maria Nikolai, einen Spannungsbogen zu legen und diesen aufrecht zu erhalten. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und wollte unbedingt immer wissen, wie es weiter gehen wird. Das Setting war durch die Schokoladenvilla natürlich auch etwas ganz Besonderes und sorgte für eine gemütliche Atmosphäre beim Lesen. Vor allem interessiert und beeindruckt hat mich jedoch das Leben in der damaligen Zeit. Die verschiedenen Rollenbilder, gesellschaftliche Normen und Werte, der Umgang mit Familienangehörigen oder auch die üblichen Bestrafungen haben ich wirklich gefangen genommen. Aus heutiger Sicht war es teilweise unvorstellbar, welche Sicht auf die Dinge Menschen damals hatten. Der Wandel der Zeit wurde in diesem Buch richtig spürbar. Und auch, wenn ich mir vorstellen könnte, dass nicht alle Dinge, welche im Buch beschrieben werden, damals so unkompliziert umzusetzen gewesen wären, störte mich das nicht beim Lesen oder der Handlung, weil es für mich einfach ein Buch zum Wohlfühlen mit nachdenklicher Nebenstimmung war. Was ich ebenfalls sehr schön fand, war die Gestaltung des Buches. Es befand sich en Rezept darin, ein Glossar mit Erklärungen zu Begriffen der damaligen Zeit, eine Auflistung der Namen sowie eine Übersicht darüber, welche Personen und Handlungen nun fiktiv waren. Ein perfekt gestaltetes Buch für gemütliche Abende.
Auftakt, der Lust auf mehr und ganz viel Schokolade macht!
Solche Geschichten sind der Grund, wieso ich so gerne historische Romane lese 🥰 Der Schreibstil liest sich flüssig leicht und man fliegt nur so durch die Seiten. Die Kapitel sind auch nicht sehr lang und durch den ständigen Perspektivenwechsel wird es niemals langweilig. Erzählt wird das ganze in der 3.Person, für mich passend aufgrund der vielen Perspektiven, wobei Judith als Hauptcharakter die meisten Kapitel "erzählt". Ich mochte besonders die Kapitel der Zwillingsbrüder, diese Lausbuben😂 Wir begleiten die Charaktere über etwas mehr als 1 Jahr hinweg, wobei der Hauptteil im Herbst/Winter spielt. Die Charaktere mochte ich alle sehr, sie waren liebevoll ausgearbeitet. Einzig Hélène, Judiths Mutter, bleibt mir ein Rätsel, aus ihr kann ich mir keinen Reim machen. Einerseits kann ich nachvollziehen, weshalb sie ihre Entscheidung getroffen hat, andererseits verstehe ich ihre Beweggründe nicht alle. Einzig hätte ich mir ein wenig mehr Hintergrundwissen zu Victor gewünscht, das blieb wie ich finde ein wenig auf der Strecke und wurde am Ende etwas schnell "abgefrühstückt". Bei der Handlung mochte ich auch die Nebengeschichten gern, die aufgrund der Perspektivwechsel ihren Platz fanden (Lieb ich ja😍) Wer "Downton Abby" und ähnliche Serien/Filme kennt und liebt, wird hier mit ähnlichen Handlungssträngen auch sehr glücklich werden: Dienstbotenskandale, Erwartungen der High Society, scheinheilige Fassaden, die es aufrecht zu erhalten gibt, Töchter, die nicht gehört werden, Söhne, deren Verhalten nicht hinterfragt wird und und und. Klare Leseempfehlung meinerseits und ich freue mich auf die weiteren Bände!
Dass das Buch etwas für mich sein könnte, habe ich ja schon geahnt - historische Romane, die so um die Jahrhundertwende zum 20ten Jahrhundert spielen und in denen starke Frauen eine große Rolle spielen, mag ich ja eh gern- z.B. auch die von Frau Durst-Bennig. Und wie erwartet hat mir die Geschichte rund um Judith, die älteste Tochter des Schokoladenfabrikanten Rothmann aus Stuttgart und ihre Familie sehr gut gefallen. Super, dass da eine Trilogie geplant ist, ich freue mich schon auf die weiteren Bücher, in denen man dann wahrscheinlich mitbekommen wird, was aus den übermütigen und immer zu Streichen aufgelegten Zwillingsbrüdern Karl und Anton werden wird. Ich fand es auch schön, dass das Buch hier "in der Nähe" spielt, auch wenn ich mich in Stuttgart nicht wirklich gut auskenne. Aber häufig spielen solche historischen Romane ja in Berlin oder vielleicht noch Hamburg oder München, nicht hier bei uns "in der Provinz" (oha, jetzt werden mich alle Stuttgarter hauen...) Auch die Vorleserin macht ihre Sache sehr ordentlich - allerdings muss ich mal recherchieren, ob sie vielleicht aus Hessen oder Rheinlandpfalz kommt. Wenn sie versuchte, mit schwäbischem Dialekt zu sprechen, hörte sich das für mich eher nach jemanden aus Aschaffenburg oder Mainz an. Das war aber eher eine Marginalie und hat mich nicht wirklich gestört. Kurzum: Ich kann Dir das Hörbuch wirklich empfehlen und würde unterschreiben, dass es Dir gefallen könnte, wenn Du die Clifton-Saga von Archer gemocht hast. Bei letzterer bin ich allerdings nach Band 3 ausgestiegen, das war irgendwie nicht mehr meins. Und Anne Jacobs kenne ich nicht - da sollte ich vielleicht mal schauen, was die so geschrieben hat.....
Ganz okay
Ich war von der Idee mit der Schokoladenfabrik und dem historischen Hintergrund um 1903 sehr angetan und bin jetzt etwas zweigespalten, wie ich das Buch finden soll. Es wurde wundervoll alles recherchiert, was mir einen sehr guten Einblick ins Leben Anfang des 20. Jahrhunderts gegeben hatte. Auch der Plott ist im Grunde eine süße Geschichte, nur kam ich mit dem Schreibstil leider nicht so zurecht. Komversationen wirkten auf mich oft unauthentisch in ihrer Wortwahl, manche Handlungsstränge wurden mir zu schnell „abgerappt“ und die Liebesgeschichte war ohne schöne Spannung. Wirkte mehr wie ein Bericht. Bin aktuell unschlüssig, ob ich die weiteren Teile noch lesen sollte
Die Idee der Geschichte hat mich in vielerlei Hinsicht echt faszieniert, die Umsetzung hingegen war an einigen Stellen eher gewöhnungsbedürftig. Es laufen viele Handlungsstränge parallel, von denen immer wieder welche offen bleiben. Das Hin- und herspringen zwischen diesen einzelnen Strängen hat bei mir öfter zu Verwirrungen geführt, dennoch habe ich die Hauptcharaktere ins Herz geschlossen. Alles in Allem ein tolles Buch und ich freu mich drauf endlich den zweiten Teil zu lesen.
"Die Schokoladenvilla" war schon lange auf meiner Leseliste und diesen Dezember musste ich einfach dazu greifen. Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht.
Wir begleiten in diesem Buch nicht nur ein oder zwei Figuren, sondern gleich eine ganze Familie über beinahe ein Jahr. Dabei sehen wir die Entwicklungen der einzelnen Charaktere, erfahren Gefühle, Schabernack und Zusammenhalt. Besonders schön war außerdem das Setting, das dazu einlädt, mit einer Tasse heißer Schokolade in den Kissen zu versinken und sich einfach berieseln zu lassen. Sicher ist diese Reihe nicht die anspruchsvollste, aber perfekt, wenn man einmal richtig entspannen und sich fallen lassen möchte. Manche Dinge sind vorhersehbar oder etwas lang ausgeschrieben, die ein oder andere Seite hätte man sicher kürzen können, aber im Gesamtbild bleibt "Die Schokoladenvilla" auch nach 600 Seiten ein fesselndes Buch, das man nur schwerlich aus der Hand legen kann. Schade fand ich einzig und allein, dass das Ende doch sehr schnell und reibungslos abgespeckt wurde. An dieser Stelle hätte ich mir mehr Spannung gewünscht, und vielleicht auch ein bisschen mehr Handlung (und weniger flache Konversation). Das tut dem Lesegenuss allerdings keinen großen Abbruch, weshalb es für mich nach diesem Buch auch direkt mit Band 2 weitergeht.
Eine schöne Familiengeschichte. Der Aspekt mit der Schokoladenfabrik hat mir sehr gefallen. Durch den Umfang des Buches hat sich dir Geschichte an manchen Stellen etwas gezogen. Durch viele Charaktere und verschiedene Erzählstränge konnte man schnell den Überblick verlieren und auch nicht zu jedem Charakter eine tiefe Bindung aufbauen. Alles in allem war es eine schöne Geschichte und die Reihe werde ich höchstwahrscheinlich weiter verfolgen. 3,5 Sterne
3,5 Sterne Es werden mehrere Charaktere behandelt. Nicht alle haben mich gleichmäßig begeistert und interessiert. Bei manchen war ich recht gern, auch wenn die Protagonistin mir öfter etwas zu naiv war. Andere waren eher Beiwerk und wurden am Ende auch etwas vergessen. Das diente wohl eher zur Einführung für die Folgebände. Ich war überrascht, dass der Großteil des Buches nicht im Winter spielt wie das Cover vermuten lässt. Ihr müsst also nicht wie ich extra auf diese Jahreszeit warten um das Buch zu lesen. Außerdem habe ich nicht viel Erfahrung mit historischen Romanen und es fiel mir oft schwer mich daran zu erinnern, welche Verhaltensweisen von Frauen damals erwartet und erfüllt wurden. Genossen habe ich allerdings, dass es dort nicht zu viele erotische Momente gab, weil das eben zu der Zeit nicht immer gleich ein Thema war. Das Ende hat für mich nochmal die +0,5 Wertung gebracht und mich positiv überrascht. Wie schnell ich zum zweiten Teil greifen werde, weiß ich allerdings noch nicht.
Es ist wirklich selten, dass sich meine Meinung zu einem Buch derart um 180 Grad wendet… dieses Buch ist wieder so ein Fall. Ich habe die ersten 20% als Hörbuch gehört und konnte leider überhaupt keinen Zugang zu der Thematik, zu den Charakteren zum Schauplatz und erst Recht nicht zu diesem Jahrzehnt finden. Hinzu kam, dass ich die Stimme der Sprecherin als nicht angenehm empfand… im Gegenteil. Insbesondere dann, wenn sie die Dialekte gesprochen hat. Aus diesem Grund bin ich dann aufs eBook umgestiegen. Auch hier empfand ich die Geschichte als zäh und langweilig. Ich war kurz davor das Buch abzubrechen. Bei gut 45% kam dann endlich die Wende. Ich konnte endlich eine Verbindung zu den Charakteren aufbauen und fühlte mich im Jahrzehnt endlich so richtig „angekommen“. Ich habe mit Judith, Hélène und Victor mitgefiebert. Auch Dora war mir sehr sympathisch. Selbst Herrn Rothmann konnte ich Mitleid entgegenbringen. Die Geschichte wurde zum Ende hin dann sogar so spannend, dass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte und mir nun sogar direkt den 2. Band runtergeladen habe. Da mich die Geschichte erst sehr spät gepackt habe, vergebe ich insgesamt „nur“ 3.5 Sterne.
🌷Rezension🌷 Heute kommt die Rezension zu "Die Schokoladenvilla" von Maria Nikolai.🍫 • Für den Klappentext einmal zur Seite wischen 🩶. • • Das Buch habe ich gemeinsam mit dem Bookclub 2024 gelesen. Der Bookclub wird von der Lieben @lesegruppe geleitet und organisiert. Wir sind eine Truppe von insgesamt Neun Mädels und haben unfassbar viel Spaß😍. Bei dem Lesen der Schokoladenvilla konnte man nur neben bei schlickern, man bekam richtig Sinn nach Schokolade. Das Rezept für die heiße Gewürzschokolade haben wir auch probiert und es war einfach purer Genuss. Dieser Roman, war mein erster Historischer Roman und man merkte gleich, wie viel Recherche Maria Nikolai für die Geschichte betrieben haben muss. Durch die gute Recherche wurde man in die Zeit 1903 in Stuttgart zurück versetzt und war direkt in dem Geschehen drin. Die Sprache und der Schreibstil waren sehr beeindruckend und wirkten auf die Stimmung mit hinein. Die Dialoge waren auch zeitlich angepasst und ganz anders als in der heutigen Zeit. Dadurch lernte man die damalige Zeit besser kennen. Die Geschichte behandelt viele unterschiedliche Personen, die alle auf ihre Art besonders sind. Gerade Judith ist eine willensstarke und ehrgeizige Frau, die weiß was sie möchte. Die Liebesgeschichte wirkt authentisch und ist toll geschrieben. Es hat Spaß gemacht, dieses Buch gemeinsam mit den anderen der Lesegruppe zu lesen und sich auszutauschen. Das Buch ist wirklich nur zu empfehlen.🌷 Ich bin dankbar diese Menschen kennengelernt zu haben und freue mich auf die kommende zeit😍 4,5/5⭐️ 🌷Liebe Grüße🌷 #lesegruppe #lesenmachtglücklich #zusammen #zusammenlesenmachtmehrspaß #zusammenlesen #bookclub #buchclub #buchblogger #buchliebe

Judith Rothmann liebt es, in der Schokoladenfabrik ihres Vater zu experimentieren und neue Schokokreationen zu erfinden. Dort fühlt sie sich besonders wohl, ist sie zu Hause doch nur damit beschäftigt den Haushalt zu führen und auf ihre kleinen Brüder aufzupassen. Eines Tages stellt ihr Vater sie vor vollendete Tatsachen, sie wird heiraten. Als dann herauskommt, wer der Auserwählte ist, bricht für sie eine Welt zusammen. Unterstützung ihrer Mutter kann sie nicht erwarten, die weilt in Riva um sich dort zu erholen. Und schmiedet dort auch Pläne, wie sie aus der sie krankmachenden Ehe ausbrechen kann. Maria Nikolai gelingt es in ihrem ersten historischen Roman das Stuttgart zum Beginn des 20 Jahrhunderts vor den Augen der Leser entstehen zu lassen. Nicht nur das Leben der Begüterten wird gezeigt, auch die Situation der Hausangestellten, der Arbeiter in den Fabriken und nicht zuletzt derjenigen, die kaum über die Runden kommen. Die beginnende Arbeiterbewegung wird erwähnt und ebenso hat Deutschlands erste Kriminalassistentin Schwester Henny ihren Auftritt. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Judith ist eine Frau, die weiss was sie will und vor allem, was sie nicht will. Sie ist widerspenstig und durchsetzungsfähig. Sie hat aber auch Glück. Der Vater versucht sie zwar zu verheiraten, lässt ihr aber andererseits auch gewaltige Freiheiten. So hat sie lange die Möglichkeit in der Fabrik in einer eigenen kleinen Versuchsküche zu arbeiten. Dort lernt sie dann auch Victor Rheinberger, der in Stuttgart einen Neuanfang in seinem Leben machen möchte. Die Hauptprotagonisten sind im Grunde alles junge Leute, die versuchen herauszufinden, was im Leben für sie möglich ist. Jeder auf seine eigen Art. Das fand ich sehr interessant und die Freundschaften, die dort entstehen sind bemerkenswert. Alles in allem hatte ich viel Spaß mit dem Buch. In der zweiten Hälfte wird es auch recht spannend, da sich dort einige Probleme auftun, die nur schwer zu lösen sind. Gut gefallen hat mir auch, dass das Buch in sich abgeschlossen ist und im Epilog genauer erklärt wird, wie es denn nach dem Ende weiterging. Das Buch an sich ist sehr hübsch aufgemacht, mit glitzernden, erhabenen Schneeflocken und zwei Pralinenrezepten in den Buchklappen. Am Ende gibt es noch ein Personenverzeichnis und eine Übersicht über die realen Personen des Romans und die historischen Hintergründe. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für dieses schöne Buch!
"Die Schokoladenvilla" war schon lange auf meiner Leseliste und diesen Dezember musste ich einfach dazu greifen. Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Wir begleiten in diesem Buch nicht nur ein oder zwei Figuren, sondern gleich eine ganze Familie über beinahe ein Jahr. Dabei sehen wir die Entwicklungen der einzelnen Charaktere, erfahren Gefühle, Schabernack und Zusammenhalt. Besonders schön war außerdem das Setting, das dazu einlädt, mit einer Tasse heißer Schokolade in den Kissen zu versinken und sich einfach berieseln zu lassen. Sicher ist diese Reihe nicht die anspruchsvollste, aber perfekt, wenn man einmal richtig entspannen und sich fallen lassen möchte. Manche Dinge sind vorhersehbar oder etwas lang ausgeschrieben, die ein oder andere Seite hätte man sicher kürzen können, aber im Gesamtbild bleibt "Die Schokoladenvilla" auch nach 600 Seiten ein fesselndes Buch, das man nur schwerlich aus der Hand legen kann. Schade fand ich einzig und allein, dass das Ende doch sehr schnell und reibungslos abgespeckt wurde. An dieser Stelle hätte ich mir mehr Spannung gewünscht, und vielleicht auch ein bisschen mehr Handlung (und weniger flache Konversation). Das tut dem Lesegenuss allerdings keinen großen Abbruch, weshalb es für mich nach diesem Buch auch direkt mit Band 2 weitergeht.
Die Geschichte ist so flüssig, locker, bildhaft und zuckersüss geschrieben. Die Seiten flogen nur so dahin. Immer wieder hat man das Gefühl,die Aromen, die Gewürze mit dem Duft der Schokolade zu riechen und zu schmecken! Ein absoluter Wohlfühlroman ❤️ Eine absolute und klare Leseempfehlung für alle,die historische Romane lieben!
Ich wollte die Schokoladen-Saga schon länger lesen, da mich der Klappentext so gereizt hat. Eine Schokoladen-Manufaktur, das historische Setting, Heiratspläne für die Protagonistin, die überhaupt nicht begeistert davon ist… das hat mich alles schon sehr begeistert. Das Cover mag ich auch echt gerne. Nur stelle ich mir Judith, die Hauptprotagonistin, anders vor wie auf dem Cover. Aber das macht ja nichts. Marias Schreibstil ist unfassbar angenehm und auch wenn mich der Anfang nicht catchen konnte, war ich nach den ersten 100 Seiten dem Buch verfallen. Ich habe 607 von 650 Seiten innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Ich glaube, das sagt alles aus. Auch der Schreibstil in der dritten Person hat mich überhaupt nicht gestört. Außerdem wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was mir wiederum gut gefallen hat. Die Handlung war zu keiner Zeit langweilig, obwohl das Buch 650 Seiten hat. Judith, die Tochter des reichen Schokolademanufaktur-Besitzers Wilhelm Rothmann, ist gut behütet aufgewachsen und eine reizende junge Dame. Sie wurde den gesellschaftlichen Normen und Regeln entsprechend erzogen. In ihr jedoch brodelt Neugier und ganz viel Begeisterung für Schokolade. So hilft sie in der Fabrik mit, wird von ihrem Vater aber nicht als Nachfolgerin in Betracht gezogen, denn Frauen sollten ja heiraten und sich im Haus und Kinder kümmern. Als Judith dann auch noch erfährt, dass und wen sie heiraten soll, versucht sie einen Ausweg zu finden. Währenddessen bekommt Victor, der einen Neuanfang in Stuttgart wagt, durch einen Zufall einen Job in der Rothmann-Fabrik. Judith und Victor verbringen immer mehr Zeit miteinander und alles wäre perfekt, wäre da nicht die eingefädelte Heirat, diese eine verhängnisvolle Nacht, Victors Vergangenheit und Wilhelms ganz persönlichen Probleme. Die Handlung ist mit vielen Wendungen, die man teilweise erahnen, teilweise aber auch nicht vorhersehen konnte, geschmückt. In diesem Buch findet man alles, was das Herz eine*s*r Liebesromanliebhaber*s*in höherschlagen lässt. Die Protagonisten haben mir alle überaus gut gefallen und haben sehr gut in die Zeit gepasst. Vor allem Judith ist eine kleine Heldin für mich. Sie ist erst 21 Jahre alt und schon sehr reif für ihr Alter. Sie weiß, was sie will, nämlich die Schokoladenmanufaktur ihres Vaters übernehmen, und kämpft dafür. Gerade weil sie aus gutem Hause kommt und es sich in der damaligen Gesellschaft für Damen nicht geziemt eine Firma zu übernehmen, finde ich es toll, dass sie ihre Ziele trotzdem verfolgt. Sie ist klug, selbstbewusst und ihre Leidenschaft für Schokolade inspiriert. Victor ist ein wahrer Gentleman und ebenfalls ein kluger junger Mann. Ich bewundere es wie er für Judith kämpft, obwohl die Situation ab und zu unlösbar scheint. Besonders gefallen haben mir auch Charlotte und Dorothea, Judiths Freundinnen, die sie jederzeit unterstützen. Für einige brenzlige, aber oft auch lustige Momente haben Judiths Brüder, die Zwillinge Anton und Karl, gesorgt. Die zwei sind einfach Lausbuben und man kann ihnen ihre Streiche irgendwie nicht böse nehmen – außer natürlich ihr Vater Wilhelm, der die zwei regelmäßig bestraft. Auch Dora, Judiths Zofe, habe ich gleich ins Herz geschlossen. Ich finde es so schön, dass sie für Judith da ist und gleichzeitig auch eine freundschaftliche Verbindung zu ihr hat. Ich freue mich schon total auf den zweiten Band der Reihe, der inzwischen bei mir Zuhause eingezogen ist. Fazit: Ein wundervoller Roman mit historischem Setting und bezaubernden Hauptprotagonisten. In diesem Buch findet man alles, was das Herz eine*s*r Liebesromanliebhaber*s*in höherschlagen lässt. Ich kann es auf jeden Fall allen empfehlen, die ab und zu gerne eine Zeitreise in die Vergangenheit wagen und dabei nicht auf den Liebesaspekt verzichten möchten.
Ich mochte dieses Buch wirklich sehr. Der Schreibstil und die ganze Geschichte hat mich sofort verzaubert ,auch wenn es zwischendurch ein paar kleine Langen gab. Die Protas ,allen voran Judith und ihre beiden Zwillingsbrüder , mochte ich sehr. Die Autorin hat diese Geschichte und die damalige Zeit toll umgesetzt und direkt in mein Wohnzimmer gebracht. Alles war sehr gut recherchiert und gefühlvoll erzählt und ich konnte nachempfinden,wie es damals vor allem für Frauen gewesen sein musste. Ich freue mich sehr auf Teil 2 und 3 und gebe eine klare Leseempfehlung
Leider konnte mich das Buch von Maria Nikolai so hat nicht überzeugen. Ich fand die Idee hinter der Geschichte sehr gut und auch die Charaktere waren okay doch so ganz ist der Funke nicht übergesprungen. Ich konnte mich teilweise nicht einmal durchringen, das Buch in die Hand zu nehmen und die zweite Hälfte des Buches habe ich nur übersprungen.
Hallo, ihr Lieben! "Die Schokoladenvilla" von Maria Nikolai habe ich vorletztes Jahr zu Weihnachten bekommen und fälschlicherweise dachte ich, dass es ein eindeutiges Winterbuch wäre, doch siehe da, ich lag falsch. Doch enttäuscht hat mich die Geschichte definitiv nicht. Judith Rothmann wächst als Tochter eines bedeutenden Schokoladenfabrikanten im Stuttgart Anfang des 20. Jahrhunderts auf. Obwohl sie alles dafür tut eines Tages auch in der Fabrik arbeiten zu können, will ihr Vater davon nicht wissen und plant sie bald gegen ihren Willen zu verheiraten. Doch das will sich die selbstbewusste Tochter nicht bieten lassen. Was für ein Buch. Ich bin ganz verliebt, angefangen bei den Charakteren, über die Handlung bis hin zur Stimmung in diesem Roman. Ich liebe ja grundsätzlich Romane, die irgendwie mit Essen zu tun haben, aber ein Buch zu lesen und nebenbei die Heiße Schokolade zu trinken, die im Buch gerade beschrieben wird, das ist schon Next Level. Aber auch der Schreibstil hat mich verzaubert. Kennst ihr das, wenn euch ein Buch in den Bann zieht, ihr die Zeit vergesst und die Seiten einfach so dahinfliegen. genau das ist hier passiert! Ich empfehle dieses Buch jedem! Auch die Folgebände werde ich hoffentlich bald lesen.
Ein schöner Schmöker zum Wohlfühlen. Manchmal verliert die Geschichte an Schwung, weil die Autorin zu viel über geschichtliche und geographische Einzelheiten berichtet, die eher nichts mir der eigentlichen Story zu tun haben. Ich habe prinzipiell nichts dagegen und finde es auch durchaus interessant aber es wahr stellenweise zu viel. Tatsächlich habe ich diese Einzelheiten häufig nur überflogen besonders im Mittelteil. Trotzdem habe ich die Geschichte genossen denn davon ab liest sich das Buch sehr angenehm und die Protagonisten sind sehr sympathisch
Ich bin schwer reingekommen und nachdem es für mich kurz spannend wurde, nahm es danach nochmal ab. Und dann wurde es richtig gut, sodass ich am Ende sogar erst 5 Sterne geben wollte, weil es mir letztlich gut gefallen hat. Mit genauerem nachdenken waren es anfangs aber schon einige Seiten, wo ich moch etwas durchschleppen musste.
"Die Schokoladenvilla" wollte ich schon lange lesen und da das Buch für mich eher in den Herbst/Winter passt, habe ich mir ein schmuddeliges August Wochenende ausgesucht, das Buch zu lesen. Ich bin sehr schnell in der Geschichte angekommen und hatte trotz der Vielzahl an Personen nur wenige Probleme mich in den Situationen zurechtzufinden. Ich fand das Setting mit der Schokoladenfabrik sehr interessant und auch die zeitlich Einordnung hat mir gut gefallen. Gut fand ich außerdem, dass sich die Geschichte nicht nur auf eine Person konzerntriert, sondern dass wir die Geschichten von einer Vielzahl von Personen erfahren. So wird die Geschichte nie langweilig und es passiert immer wieder etwas Neues. Manches war ein wenig vorhersehbar, aber dies hat mich kaum gestört und ich habe mich einfach gut unterhalten gefühlt. Judith war mir als eine der Hauptcharaktere sehr sympathisch und ich fand es interessant wie sich als Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegen die klassische Rollenverteilung wehrt. An mancher Stelle hätten es für mich noch ein wenig mehr Emotionen sein können, aber insgesamt konnte mich das Buch packen und ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.
Ich mochte dieses Buch wirklich sehr. Der Schreibstil und die ganze Geschichte hat mich sofort verzaubert ,auch wenn es zwischendurch ein paar kleine Langen gab. Die Protas ,allen voran Judith und ihre beiden Zwillingsbrüder , mochte ich sehr. Die Autorin hat diese Geschichte und die damalige Zeit toll umgesetzt und direkt in mein Wohnzimmer gebracht. Alles war sehr gut recherchiert und gefühlvoll erzählt und ich konnte nachempfinden,wie es damals vor allem für Frauen gewesen sein musste. Ich freue mich sehr auf Teil 2 und 3 und gebe eine klare Leseempfehlung
Wir schreiben das Jahr 1903 in Deutschland. Die Technik schreitet immer weiter voran und die Welt befindet sich in einem Aufschwung. In dieser ereignisreichen Zeit ist Judith junge 21 Jahre und voller Tatendrang. Als Frau hat sie noch wenig Rechte und muss sich dem Willen ihres Vaters beugen. Doch Judith hat einen geheimen Wunsch, den sie gerne verwirklichen möchte. Sie sieht ihre Zukunft in der Schokoladenfabrik ihres Vaters und liefert stetig neue, innovative Ideen, um das Unternehmen erfolgreicher zu machen. Die Pläne ihres Vaters sind demgegenüber konträr. Nach seinem Willen soll Judith den reichen Bankierssohn heiraten, um das Unternehmen aus einer finanziell kritischen Lage zu ziehen. Diese Verkündung sorgt für ein mächtiges Chaos. Judith sträubt sich dagegen, lässt sich auf einen anderen Mann ein und hat mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Als Frau waren die Anfangsjahre des 20. Jahrhunderts nicht wirklich einfach. Maria Nikolai schafft es in einem Roman historische Realität mit Fiktion zu verbinden. Durch ihre breite Erzählung mit unterschiedlichen Figurenperspektiven und tiefgründigen Charakteren wird den Lesenden die Atmosphäre des 20. Jahrhunderts deutlich. Ihr Schreibstil ist detailreich und umschmeichelnd, sodass die Lesenden in den Roman eintauchen. Die Schokoladenvilla wird nicht von der Autorin erzählt, sondern sie wird durch die Lesenden erlebt. Durch die wechselnden Perspektiven kann man die Gefühle und Gedankengänge der Figuren nachempfinden und verstehen. Die mehrseitige Betrachtung der Protagonist*innen bietet eine vielschichtige Darstellung, die sie glaubwürdiger machen. Durch reale historische Fakten und Bezüge auf Büchern und historischen Persönlichkeiten mag der Blick zwischen Realität und Fantasie etwas verschwimmen. Geschichte wird dadurch erfahrbar. Maria Nikolai verzaubert die Lesenden und lässt die Emotionen durch das Papier hindurchscheinen. „Die Schokoladenvilla“ besticht mit einer beschreibenden Erzählweise, komplexen Handlungsverläufen und dramatischen Spannungsmomenten. Ein Auftakt einer Saga, die sich während des Essens einer Pralinenschachtel ausgezeichnet lesen lässt.
Judith Rothmann, die Tochter des Inhabers der Schokoladenfabrik Rothmann, wird von ihrem Vater mit dem Sohn seines Bankiers verlobt. Dieser erhoft sich davon eine Finanzspirtze für seine Schokoladenfabrik. Außerdem "vergisst" er, seine Tochter über seine Pläne zu informieren. Ihr Plan sieht allerdings vor, eines Tages die Leitung der Fabrik zu übernehmen...und dann läuft ihr auch noch der junge, gutaussehende und fürsorgliche Victor Rheinberger über den Weg... Auf der anderen Seite ist ihre Mutter in Kur, die dort merkt, was sie in ihrem festgefahrenen Leben vermisst hat und nicht mehr zurück gehen möchte. Eine gut durchdachte Familiensage, mit vielen Höhen und Tiefen...und zwischendurch einem Schuss Humor durch die Streiche von Judiths Zwillingsbrüdern. Ein Buch, dass ich jedem, der entspannt lesen möchte, ans Herz legen kann.












































