Die Suche nach Zuhause
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Description
Kennst du das auch? Diese Idee »hach, einmal im Leben in Paris gelebt haben…«. Diese leise Sehnsucht, die plötzlich da ist, wenn du an einem fremden Ort sitzt, Espresso in der Hand, und spürst: Hier könnte ich leben. Hier könnte ich zu Hause sein.
Doch was bedeutet das eigentlich – irgendwo zu Hause sein? Ist es der Ort, an dem wir aufgewachsen sind? Oder einer, den wir erst noch finden müssen?
In einer Zeit voller Möglichkeiten sind wir ständig auf der Suche: nach Erfüllung, nach uns selbst, Menschen, die uns auffangen und unserem Platz in der Welt. Gleichzeitig, und vielleicht gerade weil alles möglich scheint, sehnen wir uns nach etwas Beständigem. Nach einem Ort, der uns hält. Einem Gefühl, das bleibt.
In Die Suche nach Zuhause nimmt uns Marie Luise Ritter mit auf eine persönliche Reise - einen Sommer lang in Paris, mitten hinein in Fragen, die uns alle bewegen. Wo gehören wir hin? Was lässt uns ankommen? Und was bringen wir selbst mit, um uns verbunden zu fühlen?
Ein ehrliches, warmes Buch über Sehnsucht, Verbundenheit und den Mut, sich auf die Suche zu machen – nach dem Ort, an den wir gehören.
Book Information
Author Description
Marie Luise Ritter ist freie Autorin, schreibt am liebsten morgens und lässt sich täglich von ihrer Umgebung inspirieren. Auf Instagram (@luiseliebt) nimmt sie ihre Leserinnen und Leser mit in ihren Alltag und auf ihre Reisen. Nachdem sie sich zuletzt einen großen Traum erfüllt hat und für einen Sommer allein nach Paris gezogen ist, lebt sie inzwischen in München und Nizza. Bei Piper sind bisher von ihr erschienen »Die Suche nach Zuhause«, »Von der Kunst, das Leben leicht zu nehmen«, »Vom Glück, allein zu sein«, »Vom Nichts suchen und Alles finden« und »Tinder Stories«.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Zwischen großer Idee und wenig Gefühl
Ich habe wirklich versucht, dieses Buch zu lieben. Allein der Titel und das Thema haben mich sofort abgeholt: die Suche nach einem Zuhause – und die Frage, was „Zuhause“ eigentlich bedeutet. Dazu kommt noch der Schauplatz Paris. Besser hätte es für mich kaum klingen können. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und ich habe mich sehr auf die Geschichte gefreut. Leider wurde ich ziemlich enttäuscht. Ich kann gar nicht so genau greifen, was dieses Buch eigentlich sein will. Es liest sich weniger wie ein Roman mit klarer Handlung, sondern eher wie eine Art Tagebuch – allerdings ein sehr unrealistisches. Ein großer Teil dreht sich um ihre Freunde, lange Abende und ein fast schon sorgloses Dahinleben. Dabei hatte ich oft das Gefühl, dass die Protagonistin scheinbar nie arbeiten muss und ihr Alltag hauptsächlich aus Party und gedanklichem Kreisen besteht. Das wirkte auf mich wenig authentisch und hat es mir schwer gemacht, eine Verbindung zur Geschichte aufzubauen. Insgesamt war ich leider enttäuscht, obwohl die Grundidee so vielversprechend war. Vielleicht spricht der Stil andere Leserinnen und Leser mehr an – für mich hat es jedoch nicht funktioniert.
Biografisch
Ich bin enttäuscht und habe das Buch bei Seite 54 abgebrochen. Es hat mich überhaupt nicht erreicht und mehr als unkonzentriertes Lesen war es nicht. Auf den Seiten ging es ausschließlich um die Wohnungssuche in Paris und wie schwer sie ist. Vom Thema „zu Hause suchen“ konnte ich nichts entdecken. Das Buch ist aus meiner Sicht ein Einblick in das persönliche Leben der Autorin und dies finde ich nicht interessant. Also generell das Leben von anderen mir unbekannten Personen. Schade, hatte mir mehr erhofft.
"Zuhause ist da, wo man Frieden findet." (S. 232) "Ich habe Heimweh nach einem Gefühl, das ich nicht greifen kann. Eine Sehnsucht danach, mit einem Ort eng verbunden zu sein. Ich fühlte mich, als würde Gefühle in einer Kabine anprobieren und immer wieder neu entscheiden: Sollte so mein Leben sein?" (S. 163)
Zu Beginn habe ich dieses Buch unterschätzt. Es wirkte auf mich wie eine ruhige, cozy Lektüre mit leichten philosophischen Gedanken und autobiografischen Einblicken. Doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat sich dieser Eindruck verändert. Am Ende blieb deutlich mehr zurück, als ich erwartet hätte. Die Autorin nähert sich der Frage nach dem „Zuhause“ leise, ehrlich und unaufgeregt. Gerade diese Ruhe hat bei mir viel ausgelöst. Viele Sätze haben mich berührt und zum Innehalten eingeladen. Das Buch hat mich beruhigt, sortiert und inspiriert – und mich dazu gebracht, mir selbst Fragen zu stellen: Was bedeutet Zuhause für mich? Wo fühle ich mich wirklich angekommen? Besonders eindrücklich fand ich die Haltung, Dinge auszuprobieren – und ebenso den Mut, Entscheidungen wieder zu revidieren, wenn sie sich nicht stimmig anfühlen. Diese Erlaubnis, Wege zu gehen und sie auch wieder zu verlassen, ohne es als Scheitern zu begreifen, lässt sich weit über die Frage des Wohnortes hinaus auf viele Lebensbereiche übertragen. Ein Aspekt, den man dabei mitdenken sollte: Die Autorin schreibt aus einer privilegierten Lebenssituation heraus, die nicht für alle realistisch ist. Gleichzeitig empfand ich es als bereichernd, einen Lebensentwurf kennenzulernen, der nicht meiner eigenen Realität entspricht. Nicht jede Entscheidung ist übertragbar – die Haltung dahinter schon. Die Sprache ist ruhig, klar und sehr angenehm. Die Suche nach Zuhause ist kein Buch, das laut imponiert, aber eines, das nacharbeitet. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen – und habe große Lust bekommen, auch die anderen Bücher der Autorin zu lesen.
Mit „Die Suche nach Zuhause“ legt Marie Luise Ritter einen feinfühligen, leisen und zugleich eindringlichen Roman vor, der lange nachhallt. Er erzählt nicht nur von einer persönlichen Reise und Suche, sondern setzt sich auf sensible Weise mit Themen wie Identität, Zugehörigkeit und innerer Freiheit auseinander. Im Zentrum steht eine Suche, die weniger von äußeren Ereignissen als von inneren Prozessen getragen wird. Marie Luise Ritter erzählt mit einer bemerkenswerten Sanftheit, die jedoch niemals an Eindringlichkeit verliert. Besonders die wunderschönen, beinahe schwebenden Zwischensätze haben mich nachhaltig beeindruckt. Sie wirken wie gedankliche Lichtungen im Text - kurze Momente des Innehaltens, die den Blick weiten und den Emotionen Raum geben. Gerade in diesen Passagen zeigt sich die besondere Qualität des Romans: eine leise Intensität, die nicht drängt, sondern nachklingt. Hervorzuheben ist zudem der Freiraum, den die Autorin schafft. Sie lässt sämtliche Möglichkeiten und Nuancen des Fühlens und Seins zu und stellt sie mit großer Sensibilität dar. Das Zuhause, nach dem gesucht wird, ist nicht nur ein Ort, sondern ein Zustand, eine Sehnsucht, ein offener Prozess. Ritter zeichnet diesen Weg realistisch - inklusive der Momente, die sich negativ, schwer oder verloren anfühlen. Es gibt keine überhöhte Dramatisierung und keine einfache Auflösung. Stattdessen entsteht ein ehrliches Bild von Entwicklung, das Ambivalenzen zulässt und Unsicherheiten nicht glättet. Gerade diese Offenheit verleiht dem Roman seine Glaubwürdigkeit und emotionale Tiefe. Ritters Ton bleibt durchgehend ausgewogen, beinahe behutsam, und doch liegt in ihren Worten eine stille Kraft. Die Gleichmäßigkeit ihrer Sprache erzeugt ein Gefühl von Vertrauen – als würde man durch einen Text geführt, der weiß, dass jede Empfindung ihren Platz haben darf. Diese Balance zwischen Zartheit und Klarheit macht das Buch besonders und hebt es aus der Masse vergleichbarer Geschichten hervor. Fazit: „Die Suche nach Zuhause“ ist ein poetischer und einfühlsamer Roman, der mit sprachlicher Schönheit, emotionaler Wahrhaftigkeit und einem bemerkenswerten Gespür für Zwischentöne überzeugt. Es ist keine künstliche Beschönigung, sondern eine behutsame Annäherung an das, was „Zuhause“ bedeuten kann. Die Sanftheit und Eindringlichkeit der Worte, der geschaffene Freiraum für alle Facetten menschlicher Erfahrung und die leise, nachhaltige Wirkung machen das Buch zu einer klaren Empfehlung.
Ein Roman wie ein lauwarmer Sonntag 🌞
Dieses Buch ist wie ein Spaziergang ohne Ziel: angenehm, entspannend – und plötzlich ist man wieder daheim, ohne genau zu wissen, was man eigentlich erlebt hat💭 Plot Auf leisen Pfaden zur Selbstfindung. Im Mittelpunkt steht Luise, die sich aufmacht, ihr Leben neu zu sortieren. Keine großen Knalle, keine dramatischen Abgründe – eher ein ruhiges Dahinplätschern zwischen Erinnerungen, Begegnungen und der leisen Frage, was „Zuhause“ überhaupt bedeutet. Man begleitet sie auf dieser inneren Reise, ohne je das Gefühl zu haben, dass etwas wirklich eskaliert – was gleichzeitig Stärke und Schwäche des Buches ist.. Protagonistin Luise ist symphatisch, reflektiert und sehr angenehm zu lesen. Ich habe all ihre Bücher und freue mich jedes Mal, wenn sie ein neues schreibt🙏🏽 Allerdings bleibt mir dieses Buch vermutlich nicht dauerhaft im Kopf. Schreibstil Sie schreibt flüssig, sanft und zugänglich. Perfekt, wenn man gerade nichts Schweres will – aber eben auch nichts, das einen emotional aus den Socken haut. Plot Twists Überraschungen gibt es, ja – aber sie kommen in Hausschuhen😅 Alles bleibt im Wohlfühlbereich, ohne große Ausbrüche nach oben oder unten. Fazit Schön, aber nicht mein Highlight der Autorin. Die Suche nach Zuhause ist ein herrlich leichtes Buch für ruhige Tage. Vielleicht war ich einfach nicht in der richtigen Stimmung dafür – denn ihre anderen Romane haben mich deutlich mehr abgeholt. Trotzdem freue ich mich sehr auf ihr nächstes Buch zum Thema „Mut“. Da kribbelt meine Leseneugier schon wieder deutlich mehr🤓 Kleine Kritik Es ist gut. Wirklich. Es bleibt nur nicht hängen😌

Ich liebe die Bücher von Marie Luise Ritter! Sie gehören für mich zu meinem Lesejahr dazu und ich bin ein großer, großer Fan davon, wie die Autorin schreibt. Ich höre zudem auch immer das Hörbuch, welches sie selbst spricht. Es fühlt sich dadurch immer an, als würde ich einer guten Freundin lauschen - ich beschreibe ihre Bücher gerne damit, dass sie sich wie eine federleichte Umarmung anfangen und auch dieses hier war da keine Ausnahme. Ich muss zwar sagen, dass es mich im Vergleich zu den letzten Geschichten der Autorin einen Hauch weniger abgeholt hat, aber ich fands dennoch wahnsinnig gut. Mir gibt der Erzählstil immer ein ganz besonderes Gefühl. Es ist, als sei man selbst mit vor Ort und erlebe die ganzen Dinge mit. Ich verfolge die Autorin zudem auch auf Instagram & habe dann manchmal kleinere Erinnerungen an Storys oder Beiträge, die ich dann mit den jeweiligen Szenen verknüpfe. Es gab wieder einige Momente, die mich zum Nachdenken angeregt haben und die ich einfach super schön geschrieben fand. Ich fand die Einblicke in das Leben in Paris sehr spannend. Zwar habe ich nicht ganz so viel mitgenommen, wie aus den vorherigen Büchern, aber es hat mir dennoch eine super gute Zeit bereitet und dafür liebe ich die Bücher der Autorin! Von mir gibts eine Empfehlung, vor allem, wenn ihr euch selbst aktuell in einer Art Schwebezustand befindet und nicht genau wisst, wo euer Herz hingehört. Ich habs sehr genossen, Marie Luise Ritter zu lauschen und freue mich, wie immer, sehr auf ihr neues Buch!
Was heißt / ist eigentlich Zuhause?
Marie Luise Ritter schreibt in ihrem Buch mal wieder sehr leicht über ein Thema, dass uns unser Leben lang beschäftigt: Zuhause. Was heißt eigentlich zuhause? Ist das ein Ort oder nur ein Gefühl? Was braucht es, um sich zuhause zu fühlen? Ein tolles Buch, sehr leicht und doch mit Tiefgang.

Die Suche nach Zuhause - Ein Lebensentwurf fernab der Realität
Was bedeutet „Zuhause“ eigentlich, wenn man sich überall und nirgends gleichzeitig heimisch fühlt? Marie Luise Ritter nimmt uns mit auf eine ehrliche und rastlose Reise beim Versuch, in Paris ankommen zu wollen. Fazit: Was mir beim Lesen sofort auffiel: Das Buch ist extrem autobiografisch, liefert aber leider keine allgemeingültigen Antworten auf die Frage nach dem "Zuhause". Der Lebensstil der Autorin unterscheidet sich radikal von dem der meisten Menschen. Als Autorin genießt sie die Freiheit, von überall auf der Welt zu arbeiten – ein Privileg, das viele nicht haben. Besonders deutlich wird dies bei ihrem Versuch, sich in Paris einzuleben: Während andere dort in den Alltag mit festen Arbeitszeiten und Kollegen eingebunden wären, wirkt ihr Leben dort wie ein Dauerurlaub. Durch das Fehlen eines geregelten „9 to 5“-Jobs entfällt auch der natürliche Weg, über die Arbeit soziale Kontakte zu knüpfen und Wurzeln zu schlagen. Dadurch fühlte sich ihre Erfahrung für mich oft entkoppelt von der Realität an und sprach nicht wirklich für mein eigenes Leben oder das der Mehrheit. Aber was man ihr lassen muss: Der Mut, alles stehenzulassen und sich an einem Ort wie Paris etwas Neues aufzubauen, ist inspirierend und motivierend. Es macht Lust, sich selbst wieder mehr zuzutrauen und die Komfortzone zu verlassen. Dennoch bleibt das Buch für mich insgesamt an der Oberfläche. Das große Thema „Was ist Zuhause?“ wird zwar ständig angerissen, aber nie wirklich tiefgründig durchdrungen. Ich habe nach neuen Ansätzen oder frischen Gedanken gesucht, wurde aber enttäuscht. Das Buch empfehle ich nicht weiter und es erhält von mir lediglich 2,5 von 5 Sterne
Wie schon ihre vorherigen Bücher, mochte ich auch das wieder richtig gerne! Ich liebe es, wie Luise Momente und Beobachtungen aus dem Alltag mit tiefgründigen Fragen des Lebens vereint und das in so wunderschöner Sprache aufschreibt. Dieses Buch hat mich besonders berührt, da ich selber 4 Jahr Vollzeit um die Welt gereist bin mit dem Gedanken: wo ist denn mein Zuhause und was bedeutet es für mich? Daher konnte ich mich in vielen Erfahrungen und Gedankengängen wieder finden … 💭
„Das wahre Zuhause eines Menschen ist dort, wo seine Gedanken Frieden finden.“ ⭐️
Marie Luise Ritter schreibt mit einer Wärme und Offenheit, die sofort unter die Haut geht und mich total fesselt. Ihr Schreibstil ist einer der Gründe, warum ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte – es fühlt sich an, als würde eine enge Freundin einem ihre Gedanken und Erlebnisse anvertrauen. Es fühlt sich fast an, als wäre man so ein Teil der Geschichte. Und nebenbei konnte ich so viele wertvolle Impulse für das eigene Leben mitnehmen. Ich selbst liebe Paris sehr, und es war ein Geschenk, durch ihre Worte in diese Stadt einzutauchen, zu träumen und Erinnerungen aufleben zu lassen. Das Buch hat mich dazu gebracht, mich selbst zu fragen, was „zu Hause“ für mich eigentlich bedeutet. Eine einfache Frage, die durch Marie Luises Erzählungen plötzlich vielschichtig, emotional und sehr persönlich wurde. Ein wunderschönes, inspirierendes Buch, das ich absolut empfehlen kann – ehrlich und voller Herz 💗

Weder Roman noch Ratgeber, eher stiller Gefährte
Ein Zwischending, oder was konkret? Gefühlt habe ich seitenweise verschiedenste Tagesabläufe von Marie Luise Ritter gelesen. Irgendwann kam dann eine Frage oder Erkenntnis, wie zum Beispiel, dass Sicherheit im Inneren und Äußeren für ein Zuhause, oder die Sprache wichtig sind. Alles nachvollziehbare und logische Schlüsse soweit. Auch die Fragen die sie sich stellt, finde ich für „Die Suche nach Zuhause“ treffend. Dennoch fehlt mir etwas. Es ist ihre Suche, daher natürlich auch ihre Gedanken, ihre Gefühle. Bis zu einem gewissen Grad kann sich jeder die Fragen für sich adaptieren und beantworten, oder zumindest hat jeder Leser hier Anregungen worüber er nachdenken könnte. Das Buch ist, wie soll es anders sein, sehr stark autobiografisch und trägt starke Züge eines Berichtes. Wobei ich hier relativieren muss, denn so emotionslos wie ein Bericht ist das Buch bei Weitem nicht. Das und der leicht lesbare und lockere Schreibstil, sowie das gut gemachte Cover haben für mich die Bewertung um einen Stern nach oben gehoben. Wer mit seinen eigenen Fragen in einer Dauerschleife hängt, findet hier vielleicht gute Ausgänge, Ansätze und Überlegungsmöglichkeiten, aber definitiv keine vorgefertigten Antworten.
„Ist es das, was ein Zuhause ausmacht? Dieses Gefühl, irgendwo reinzupassen, ohne sich erklären zu müssen?“ Wie schon in ihren vorherigen Büchern erzählt Marie-Luise Ritter anhand ihrer Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken eine sehr persönliche Geschichte. Mit jedem Buch nimmt sie uns auf eine Reise durch einen ihrer Lebensabschnitte mit - diesmal geht es um ihr Leben in Paris, mit dem sie sich zwar einen Lebenstraum erfüllt, bei dem Erwartungen und Hoffnungen jedoch an der Realität scheitern. „Die Freiheit, sich ein Zuhause aussuchen zu dürfen, geht weit über eine praktische Entscheidung hinaus. Es ist Ausdruck von Sicherheit, Freiheit und sozialem Wohlstand. (…) Die Anerkennung dieses Privilegs kann dabei helfen, bewusster und dankbarer damit umzugehen.“ In jedem Kapitel berichtet sie von einer Begegnung, einem Erlebnis oder einer Etappe und setzt sich dabei mit den Themen Zuhause, Heimat, Sehnsucht und der Bedeutung von Freundschaft auseinander. Der Schreibstil ist leicht und locker, manchmal humorvoll, manchmal ernst. Die Erzählung erfolgt einigermaßen chronologisch, doch einen thematisch roten Faden gibt es nicht. Vielmehr streut sie ihre Gedanken und Fragen situationsabhängig ein - wie im echten Leben. „Sehnsucht kann sich in vielen Facetten zeigen: als Heimweh, als Fernweh, als Suche nach Zugehörigkeit oder als Verlangen nach einem Leben, das mehr bedeutet als das gegenwärtige. Sie ist ein Gefühl, das tief im Menschsein verankert ist - oft schmerzhaft, manchmal tröstend, aber immer eine treibende Kraft.“ Bei solch persönlichen Büchern finde ich eine objektive Bewertung sehr schwierig; für mich kommt es eher darauf an, was das Buch mit mir selbst macht. „Die Suche nach Zuhause“ ist just erschienen, als ich selbst von meiner Heimatstadt in meine neue Wahlheimat gezogen bin. Da ich über diesen Schritt selbst monatelang nachgedacht habe, konnte ich dem Buch zwar nur wenige neue Gedanken entnehmen, habe dafür aber an vielen Stellen meine eigenen Sorgen, Ängste und Hoffnungen wiederentdeckt. Während ich insbesondere ihr früheres Buch „Vom Glück allein zu sein“ inspirierend und mutmachend fand, hatte dieses Buch eine andere Wirkung: Ich habe mich gesehen und verstanden gefühlt. Für mich kam dieses Buch daher genau richtig. Wer sich in einer ähnlichen Lebensphase befindet, ihre früheren Bücher auch gerne gelesen hat oder persönliche Geschichten mag - go for it! Wer auf der Suche nach einer tiefergehenden stringenten Auseinandersetzung mit oben beschriebenen Themen ist, sollte eher zu einem anderen Buch greifen.

Auf der Suche nach einem Heim
Hey ihr Lieben, liest ihr gerne mal Sachbücher? Bei mir ist es so, dass ich diese gerne zwischendurch zu Themen lese, welche mich aktuell beschäftigen. Daher habe ich mich total auf "Die Suche nach Zuhause" von Marie Luise Ritter gefreut. So habe ich mit der Autorin zusammen einen Sommer in Paris verbracht und habe ihre Höhen und Tiefen miterlebt. Beim Lesen habe ich mich gefühlt, als ob ich dabei wäre. Das Buch ist angenehm zu lesen und ich mochte den Erzählstil total. Das Buch fühlt sich so echt an beim Lesen. Wahrscheinlich, da nicht nur Gedanken wieder gegeben werden, sondern auch Gespräche und Gefühle. Besonders interessant fand ich, wie sich die Definition von Zuhause im Buch immer mal wieder verändert hat. Besonders mochte ich dabei: "Das wahre Zuhause eines Menschen ist dort, wo seine Gedanken Frieden finden." Mich hat das Buch total angesprochen und ich mochte das Lesen sehr.

Es geht wie der Titel sagt um die Suche nach Zuhause. Wir bekommen hier persönliche Einblicke der Autorin bei ihrer Suche nach Zuhause, vor allem die Zeit in Paris. Sie hat aber auch notiert was Menschen in ihrem Umfeld zu dem Thema Zuhause sagen. Mir gefiel es gut. Ich habe die Autorin über das Buch von der Kunst das Leben leicht zu nehmen für mich entdeckt. Ich konnte aus diesem Buch nicht so viel raus nehmen wie aus von der Kunst das Leben leicht zu nehmen. Dies lag aber nicht am Schreibstil der Autorin, da ich mich persönlich nicht auf der Suche nach Zuhause bin, sondern dieses bereits befinden habe (zumindest aktuell). Für alle die aber auf der Suche sind, ist dieses Buch gut, da man dann bestimmt viel aus dem Buch mitnehmen kann. Ich fand die Message sehr gut, dass Zuhause nicht ein Ort oder Mensche sind sondern alles zusammen.
Über das Ankommen und das Dazwischen
Wenn es ein Thema gibt, das mich mein ganzes Leben begleitet, dann ist es die Frage nach Zuhause. Genau deshalb musste ich den Klappentext gar nicht erst lesen, um mich für dieses Buch zu entscheiden. Die unterschiedlichen Sichtweisen darauf, was Menschen unter Zuhause verstehen, finde ich immer wieder spannend. Und doch ähneln sich diese Gedanken im Kern oft mehr, als man zunächst denkt. Die Autorin spricht das Hörbuch selbst ein, was der Geschichte eine sehr persönliche Note verleiht. Man hat das Gefühl, direkt in ihre Gedanken einzutauchen, was mir grundsätzlich gut gefallen hat und dem Ganzen viel Nähe gibt. Inhaltlich begleitet man die Protagonistin auf ihren Reisen und besonders auf ihrem Versuch, sich in Paris ein Zuhause aufzubauen. Für meinen Geschmack drehte sich jedoch ein großer Teil des Buches sehr stark um Paris und weniger um das eigentliche Thema Zuhause. Die ersten etwa 60 bis 70 Prozent empfand ich daher als etwas langatmig, da mich die Stadt selbst weniger interessiert hat. Viel mehr hätte ich mir Einblicke in ihre Herkunft, ihre Heimat und ihren persönlichen Bezug dazu gewünscht. Diese Aspekte kommen im letzten Drittel des Buches vor und genau dieser Teil war für mich auch der stärkste. Dort wurde es persönlicher, reflektierter und näher an dem, was ich mir vom Buch erhofft hatte. Dieser Abschnitt hat das Buch für mich ein Stück weit gerettet. Ich glaube jedoch, dass dieses Buch sehr unterschiedlich wahrgenommen wird. Als Person mit Migrationshintergrund beschäftige ich mich mit dem Thema Zuhause auf eine andere, oft schmerzhaftere Weise als Menschen, die aus freien Stücken auswandern und sich bewusst ein neues Zuhause aufbauen möchten, ohne diesen inneren Zwiespalt zwischen Herkunft, Sprache und Identität. Genau diese Tiefe und diesen Schmerz habe ich im Buch stellenweise vermisst.

„Gibt es diesen einen Platz in der Welt, an dem alles Sinn ergibt – oder entsteht Heimat genau da, wo wir uns selbst am nächsten sind?“ 💙
Das war mal wieder ein schönes Buch von Luise. Die Frage nach „zu hause“ (Ort? Menschen? Sich selbst?) beschäftigt mich selbst immer wieder, daher habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut 🏠🫶🏼 Ich mochte total, dass sie wieder eigene; persönliche Einblicke - vor allem auf ihrer Zeit in Paris - gegeben hat und darauf fußend einige Fragen und Thesen aufgestellt hat, die zum nachdenken anregen. Natürlich gibt es nicht die eine Antwort; aber die Fragen die ich mir beim lesen gestellt habe, haben geholfen um der eigenen Antwort vielleicht etwas näher zu kommen.💡

Was macht ein Zuhause aus?
Genau diese Frage hat mich zu diesem Buch gebracht und ich fand die Einblicke in eine große Entscheidung im Leben (Umzug, weg von allem was bekannt ist) sehr spannend und inspirierend. Da es sich um Paris und demnach auch viele kulturelle / gesellschaftliche Aspekte vor Ort handelte, war es sehr in diese Richtung verfasst. 🇫🇷📦🐶💭
Auf der Suche nach einem Heim
Hey ihr Lieben, liest ihr gerne mal Sachbücher? Bei mir ist es so, dass ich diese gerne zwischendurch zu Themen lese, welche mich aktuell beschäftigen. Daher habe ich mich total auf "Die Suche nach Zuhause" von Marie Luise Ritter gefreut. So habe ich mit der Autorin zusammen einen Sommer in Paris verbracht und habe ihre Höhen und Tiefen miterlebt. Beim Lesen habe ich mich gefühlt, als ob ich dabei wäre. Das Buch ist angenehm zu lesen und ich mochte den Erzählstil total. Das Buch fühlt sich so echt an beim Lesen. Wahrscheinlich, da nicht nur Gedanken wieder gegeben werden, sondern auch Gespräche und Gefühle. Besonders interessant fand ich, wie sich die Definition von Zuhause im Buch immer mal wieder verändert hat. Besonders mochte ich dabei: "Das wahre Zuhause eines Menschen ist dort, wo seine Gedanken Frieden finden." Mich hat das Buch total angesprochen und ich mochte das Lesen sehr.

Mit den Büchern von Marie Luise Ritter macht man einfach nichts falsch! Ihre Art zu erzählen ist immer wieder ganz besonders und es fühlt sich an, als würde man die Erfahrungen einer Freundin lesen. In ihrem aktuellen Buch widmet sie sich dem Thema Zuhause. Was ist ein Zuhause? Eine Wohnung? Ein Ort? Ein Gefühl? Und kann das überhaupt genau definiert werden? Absolute Empfehlung!
Schilderungen des Pariser Alltags
Ich habe mich so sehr auf das Buch gefreut, muss aber sagen, dass es mich maßlos enttäuscht hat. Der Titel des Buches hat meiner Meinung nach überhaupt nicht zu dem Inhalt gepasst. Treffender wäre es gewesen, von einem Leben in Paris und den alltäglichen Herausforderungen zu sprechen als es die Suche nach Zuhause zu nennen. Die Autorin konnte nur in wenigen Zeilen, meist am Ende eines Kapitels, das Zuhause ansprechen. In vielerlei Hinsicht gelang es ihr nicht darzustellen, was ein Zuhause ist und wie sie es definiert. An vielen Stellen spricht sie selbst von ihrer Unklarheit über den Begriff. Das Lesen des Buches war daher sehr schleppend und langweilig. Beschreibungen darüber, wie die Autorin über die Pariser Straßen wandert, zeigen nicht, wie man ein Zuhause sucht. Es waren lediglich Beschreibungen aus dem eigenen Alltag. Ein Tagebuch ähnliches Essay wäre dafür die korrekte Beschreibung. So wie die Autorin sich in ihren alltäglichen Schilderungen verliert, so verliert sich das Buch auch in einem trägen Schreibstil. Für mich hat es keinerlei Tiefe und bewegt sich an der Oberflächlichkeit plumper Beschreibungen.
Die Suche nach dem richtigen zu Hause
Das Buch „Die Suche nach Zu Hause“ von Marie Luise Ritter handelt von der Geschichte der Autorin, auf der Suche nach ihrem eigenen Zu Hause. Nachdem sie in Deutschland nicht ihr zu Hause gefunden hat, macht sie sich auf dem Weg nach Paris. Dort findet sie eine eigene Wohnung mit Blick auf die Stadt, und versucht die Kultur in Paris zu ihrer Heimat zu machen. Dies gestaltet sich jedoch als schwer. Sie trifft auf viele Menschen, die sie begleiten, die teilweise ebenfalls auf der Suche nach dem eigenen zu Hause sind, und tauscht sich mit ihnen darüber aus. Das Buch ist sehr kurzweilig, ich habe es in zwei Tagen durchgelesen. Es ist spannend geschrieben und ich hatte nicht das Gefühl, dass es langweilig wird. Besonders spannend, finde ich die Beschreibungen der Pariser Kultur, des Nachtlebens und der Art, wie Menschen in Paris leben. Ein leichter Sommerroman, der zum Nachdenken anregt!
Das war richtig schön 🩷
Marie Luise schreibt über die Suche nach einem Zuhause. Ist es ein Ort, ein Gefühl, die Menschen mit denen man Zeit verbringt, man selbst oder eine Mischung aus allem? Es war schön sie auf ihre Reise nach Paris zu begleiten und zu sehen, dass Zuhause nicht immer perfekt sein muss, sondern es von Höhen und Tiefen leben kann und im Endeffekt ein Ort oder ein Gefühl ist, wo man Frieden findet. Hat mich viel zum nachdenken gebracht, über den eigenen Platz in der Welt und wo möglicherweise ein Ort ist, an dem ich Frieden finde?
Nachdem die letzten beiden Bücher der Autorin zu Comfort Books geworden sind, wollte ich natürlich auch dieses hier lesen. Marie Luise Ritter ist in ihrem Leben viel gereist, hat in verschiedenen deutschen Städten und auch im Ausland gelebt. In diesem Buch begleiten wir sie vor allem während ihrer Zeit in Paris. Die Autorin stellt sich die Frage, was "zuhause" überhaupt bedeutet und was alles Einfluss darauf hat, ob wir uns an einem Ort zuhause fühlen. Den Schreib- und Erzählstil der Autorin kannte ich schon und wurde auch hier nicht enttäuscht. Das Buch liest sich einfach angenehm und es fühlt sich an, als würde eine Freundin aus ihrem Leben erzählen. Ich habe ihr einfach gerne zugehört und hatte eine gute Zeit mit dem Buch. Insgesamt ist das Buch für mich kein must read, aus dem man super viel mitnimmt, sondern eher eine Sammlung unterhaltsamer Erzählungen zum Thema „zuhause“, die man sich gerne durchliest.

"Zuhause ist da, wo man Frieden findet"🥹
Ich mag den Schreibstil der Autorin richtig gerne, weil sie einen unfassbar gut abholt mit dem was und wie sie schreibt. Auch bei diesem Buch wieder! Dieses Mal mit einem Thema, mit dem wir uns bestimmt alle schon einmal befasst haben oder uns sicher irgendwann im Leben mal beschäftigen werden. Wo ist "Zuhause"? Wo gehören wir hin? Wo möchten wir vorallem auch hingehören? Was ist "Zuhause"?... Dabei ist es kein Ratgeber und die Autorin wird dir DEINE Fragen nicht beantworten. Aber sie nimmt einen bei ihren Gedanken mit, baut aus, erzählt ihre Geschichten, ihr Leben.. und wenn du so etwas magst, dann machst du mit diesem Buch nichts falsch <3

»Ich bin noch nicht ganz angekommen, aber vielleicht ist genau das der Weg: nicht nach Hause zu kommen, sondern es in mir selbst zu bauen. Stück für Stück.« 💙🧺
Bisher mochte ich alle Bücher von Marie Luise Ritter! Die Such nach Zuhause ist etwas zwischen Roman und Ratgeber. Es nimmt einen liebevoll mit auf die Reise um die Frage "Was bedeutet Zuhause?" zu beantworten. Eines meiner Lieblingsbücher 2025 ✨
„Vielleicht ist Zuhause wirklich einfach überall da, wo man sein darf, ohne sich erklären zu müssen.“
Auf der Suche nach „Zuhause“ landet Marie in einer Wohnung in Paris. Zuerst beflügelt sie die „Stadt der Liebe“ doch mit der Zeit merkt sich, dass ohne Menschen die einem Nahe stehen, auch eine Stadt wie Paris sich einsam anfühlt. Ein unterhaltsames Buch über die Suche nach Zuhause, zwischendurch etwas eintönig. Für mich kein „Must read“, da nicht viel neues dabei rum kommt, trotzdem waren einige schönen philosophischen Sätze dabei, die mir gut gefallen haben! „Vielleicht geht es gar nicht darum, alles richtig zu machen. Vielleicht geht es darum, den eigenen Weg zu gehen - auch wenn er anders aussieht als der der anderen. Manchmal fühlt sich das leicht an, manchmal schwer. Aber am Ende sind es unsere Entscheidungen, unser Leben. Und das genügt.“
Ihr neuestes Buch habe ich zum perfekten Zeitpunkt gelesen und den Inhalt regelrecht wie einen Schwamm aufgesaugt.
Bald bin ich dreißig, bin ich wo ich sein mochte? Und immer wieder die Frage wodurch sich mein Gefühl von zu Hause ausmachen lässt. Da lädt uns Marie Luise Ritter ein auf eine Reise nach Paris — und gleichzeitig auf eine Reise zu uns selbst. Für mich war dieses Buch so ein Wachmacher, ein Mindblow: Es erinnert daran, dass „Zuhause“ nicht zwingend ein Ort ist, sondern ein Gefühl, das wir mitnehmen, finden oder erschaffen können. In der Lebensphase, in der man zwischen Vertrautem und Neuem schwankt — z.B. nach Umzügen, Neuanfängen, oder in Phasen der Unsicherheit — spürt man besonders, wie nötig solche Wegweiser sind und wie essenziell es ist, auf sich und sein Bauchgefühl zu hören.

Wo fühlst du dich Zuhause?
Diese und zahlreiche weitere damit verbundene Fragen stellt sich die Autorin selbst. Sie versucht, Antworten darauf zu finden, indem sie Freunde, Familienangehörige, Nachbarn und nicht zuletzt sich selbst befragt. Eine endgültige oder perfekte Antwort gibt es darauf wohl nicht. Dennoch beleuchtet die Autorin das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und eröffnet dem Leser dadurch vielfältige Denkanstöße.

Wow, einfach nur wow. Dieses Buch war mein erstes Buch von Marie Luise Ritter und bereits nach den ersten Seiten wusste ich: Ich muss ALLES von dieser Autorin lesen! In diesem Buch begibt sie sich nämlich auf die Suche nach dem Zuhause. Marie Luise macht sich auf Bach Paris um dort auf Zeit zu leben und berichtet hierbei von ihren Erfahrungen. Somit wird es einerseits eine Reiseerfahrung sondern auch zeitgleich eine Suche nach dem was die meisten irgendwie suchen. Das Zuhause. Die Fragen die Marie Luise sich dabei stellt gehen tief unter die Haut. Zumindest erging es mir so. Ich habe mir zeitgleich versucht die gleichen Fragen zu beantworten und seitdem spüre ich dieses Summen in mir das sich allein durchs wohnen nicht abstellen lässt. Das Buch habe ich immerzu im Kopf. Ob ich es lese oder nicht. Und genau das macht für mich diese unglaubliche Erfahrung mit dem Buch überhaupt aus! Es zu lesen und direkt darin gedanklich zu versinken. Das habe ich gebraucht. Ich habe es auch geliebt durch ihre Augen Paris kennenlernen zu dürfen. Neue Dinge zu lernen. Den Zauber dieser Stadt auf die Probe zu stellen und ihn anders neu zu erleben. Eben ein rundum wohlfühl Buch das so richtig nach hallt. Und genau deswegen möchte ich euch dieses Buch ans Herz legen! Lest es! Ganz besonders wenn ihr gerade diesen Nestbau Modus entwickelt (oder es noch wollt) und euch nach diesem ankommen sehnt. Ich kann dieses Buch absolut empfehlen!
..“ Ich glaube, ein Zuhause befindet sich vor allem in uns. In unserem inneren Frieden, in Zufriedenheit, darin, wie wir die Welt sehen und dass die kleinen Dinge einen glücklich machen. Das Gefühl, gerade nirgendwo anders sein zu müssen, nichts zu verpassen, sicher zu sein.“ Ein ganz wundervolles Buch zum Thema Zuhause zu finden und das es für jeden was anderes heißt. Sätze die einen zum nachdenken anregen sich selbst zu fragen was es für einen heißt und was einen selbst glücklich macht. Kann das Buch jeden empfehlen der sich mit sich selbst und den Thema beschäftigen möchte.

Eine Reise durch Paris zwischen Sehnsucht und Ankommen
Beim Lesen von „Die Suche nach Zuhause“ hatte ich oft das Gefühl, direkt mit ihr an einem kleinen Pariser Café-Tisch zu sitzen. Sie beschreibt sehr nachvollziehbar diese Zerrissenheit, die man in den Zwanzigern oder frühen Dreißigern spüren kann – wenn vieles im Leben noch möglich ist, aber die großen Fragen wie „Wo gehöre ich hin?“ und „Was möchte ich aus meinem Leben machen?“ unbeantwortet bleiben. Gerade wenn man selbst in einer ähnlichen Lebensphase steckt, hilft es, die eigenen diffusen Gedanken in ihren klaren Worten wiederzufinden. Besonders gelungen finde ich, wie sie die Atmosphäre von Paris einfängt. Allerdings fehlte mir manchmal ein roter Faden: Die Erlebnisse reihen sich oftmals eher lose aneinander, ohne dass eine richtige Handlung entsteht. Mir ist bewusst, dass es hier nicht um Spannung, sondern um persönliche Eindrücke geht – dennoch plätscherte manches etwas dahin. Wer jedoch Lust auf eine ruhige, nachdenkliche Parisreise im Kopf hat, für den ist dieses Buch super geeignet.
Was für ein schönes Buch mal wieder!
Ich habe so oft das Buch zwischendurch weglegen müssen, von Paris und der Ferne geträumt und mich immer wieder gefragt, was Zuhause für mich eigentlich ist. Es war schön bei der ständigen BookTok-Schnelllebigkeit ein Buch mal wieder bewusst SO langsam zu lesen, um möglichst lange was davon zu haben. Danke dafür 🩵

Ich fand die Herangehensweise an das Thema zunächst wirklich schön und anders. Es hatte etwas Ruhiges, beinahe Poetisches, und ich mochte den Gedanken hinter der Suche nach „Zuhause“. Doch im Verlauf der Geschichte verlor sich das Ganze für mich immer mehr. Statt einer intensiven, persönlichen Suche fühlte es sich eher wie ein literarischer Ausflug nach Paris an, mit vielen Gesprächen darüber, was Zuhause für andere bedeutet. So atmosphärisch die Stadt auch beschrieben wurde: Am Ende hatte ich das Gefühl, mehr über Paris erfahren zu haben als über die eigentliche innere Reise. Ehrlich gesagt hat es mir eher gezeigt, warum ich dort wahrscheinlich nie hinziehen würde. Ich muss zugeben, dass ich mehrfach darüber nachgedacht habe, das Buch abzubrechen. Vielleicht hätte der Titel „Ein Leben in Paris“ besser gepasst als „Die Suche nach Zuhause“ denn genau danach fühlte es sich für mich letztlich an.
Zuhause, was ist das eigentlich?
Marie-Luise Ritter begleitet mich nun schon seit mehreren Jahren, angefangen mit ihrem aller ersten Buch, warte ich stetig ganz gespannt auf jede Neuerscheinung. ✨ Mit „die Suche nach Zuhause“ hat sie meiner Meinung nach wieder einen Volltreffer gelandet. Mit viel Empathie, Neugierde und Mut beschreibt M.L.R. ihre Erfahrungen und Erzählungen, während sie immer wieder zur Beantwortung der Ursprungsfrage springt. Das Zuhause für jeden etwas anderes bedeutet, ist keine Neuheit, die Tiefe und den Umfang, mit welchem das vielleicht auch sensible Thema hier aufgedröselt wird, erreicht dabei aber neue Höhen und wird der Bedeutung des Wortes nur gerecht! Ein ganz tolles Buch über Unterschiede, Gemeinsamkeiten, Leichtigkeit und den Mut, sein Leben selbst zu erforschen! 🤍
Die Suche nach Zuhause ist ein Hörbuch, das sich sehr gut in ruhige Momente einfügt. Ich habe es oft abends vor dem Einschlafen oder morgens zum Wachwerden gehört – und genau dafür passt es perfekt. Die Sprecherin liest sehr malerisch, verspielt und nahbar, dabei angenehm unangestrengt. Es ist einfach schön, ihr zuzuhören, ohne dass es zu viel wird. Inhaltlich geht es um Zugehörigkeit, um das Unterwegssein und um Orte, die sich erst richtig anfühlen und später vielleicht doch nicht mehr. Ich habe mich immer wieder selbst erkannt, denn diese Suche nach einem Zuhause – innerlich wie äußerlich – kennt vermutlich jeder. Ein kleiner Punkt: Die französischen Begriffe werden nicht so richtig französisch ausgesprochen/ betont. Das hat mich erst irritiert, passt aber letztlich zur Geschichte, da die Protagonistin nach Paris kommt, ohne Französisch zu können. Was mir besonders gefallen hat: Das Hörbuch gibt keine Antworten, sondern Denkanstöße. Es macht Lust, Dinge auszuprobieren, Neues zu erleben, genauer hinzuschauen und mehr auf kleine Details zu achten. Für mich ein sehr warmes, angenehmes Hörbuch!
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Kennst du das auch? Diese Idee »hach, einmal im Leben in Paris gelebt haben…«. Diese leise Sehnsucht, die plötzlich da ist, wenn du an einem fremden Ort sitzt, Espresso in der Hand, und spürst: Hier könnte ich leben. Hier könnte ich zu Hause sein.
Doch was bedeutet das eigentlich – irgendwo zu Hause sein? Ist es der Ort, an dem wir aufgewachsen sind? Oder einer, den wir erst noch finden müssen?
In einer Zeit voller Möglichkeiten sind wir ständig auf der Suche: nach Erfüllung, nach uns selbst, Menschen, die uns auffangen und unserem Platz in der Welt. Gleichzeitig, und vielleicht gerade weil alles möglich scheint, sehnen wir uns nach etwas Beständigem. Nach einem Ort, der uns hält. Einem Gefühl, das bleibt.
In Die Suche nach Zuhause nimmt uns Marie Luise Ritter mit auf eine persönliche Reise - einen Sommer lang in Paris, mitten hinein in Fragen, die uns alle bewegen. Wo gehören wir hin? Was lässt uns ankommen? Und was bringen wir selbst mit, um uns verbunden zu fühlen?
Ein ehrliches, warmes Buch über Sehnsucht, Verbundenheit und den Mut, sich auf die Suche zu machen – nach dem Ort, an den wir gehören.
Book Information
Author Description
Marie Luise Ritter ist freie Autorin, schreibt am liebsten morgens und lässt sich täglich von ihrer Umgebung inspirieren. Auf Instagram (@luiseliebt) nimmt sie ihre Leserinnen und Leser mit in ihren Alltag und auf ihre Reisen. Nachdem sie sich zuletzt einen großen Traum erfüllt hat und für einen Sommer allein nach Paris gezogen ist, lebt sie inzwischen in München und Nizza. Bei Piper sind bisher von ihr erschienen »Die Suche nach Zuhause«, »Von der Kunst, das Leben leicht zu nehmen«, »Vom Glück, allein zu sein«, »Vom Nichts suchen und Alles finden« und »Tinder Stories«.
Posts
Zwischen großer Idee und wenig Gefühl
Ich habe wirklich versucht, dieses Buch zu lieben. Allein der Titel und das Thema haben mich sofort abgeholt: die Suche nach einem Zuhause – und die Frage, was „Zuhause“ eigentlich bedeutet. Dazu kommt noch der Schauplatz Paris. Besser hätte es für mich kaum klingen können. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und ich habe mich sehr auf die Geschichte gefreut. Leider wurde ich ziemlich enttäuscht. Ich kann gar nicht so genau greifen, was dieses Buch eigentlich sein will. Es liest sich weniger wie ein Roman mit klarer Handlung, sondern eher wie eine Art Tagebuch – allerdings ein sehr unrealistisches. Ein großer Teil dreht sich um ihre Freunde, lange Abende und ein fast schon sorgloses Dahinleben. Dabei hatte ich oft das Gefühl, dass die Protagonistin scheinbar nie arbeiten muss und ihr Alltag hauptsächlich aus Party und gedanklichem Kreisen besteht. Das wirkte auf mich wenig authentisch und hat es mir schwer gemacht, eine Verbindung zur Geschichte aufzubauen. Insgesamt war ich leider enttäuscht, obwohl die Grundidee so vielversprechend war. Vielleicht spricht der Stil andere Leserinnen und Leser mehr an – für mich hat es jedoch nicht funktioniert.
Biografisch
Ich bin enttäuscht und habe das Buch bei Seite 54 abgebrochen. Es hat mich überhaupt nicht erreicht und mehr als unkonzentriertes Lesen war es nicht. Auf den Seiten ging es ausschließlich um die Wohnungssuche in Paris und wie schwer sie ist. Vom Thema „zu Hause suchen“ konnte ich nichts entdecken. Das Buch ist aus meiner Sicht ein Einblick in das persönliche Leben der Autorin und dies finde ich nicht interessant. Also generell das Leben von anderen mir unbekannten Personen. Schade, hatte mir mehr erhofft.
"Zuhause ist da, wo man Frieden findet." (S. 232) "Ich habe Heimweh nach einem Gefühl, das ich nicht greifen kann. Eine Sehnsucht danach, mit einem Ort eng verbunden zu sein. Ich fühlte mich, als würde Gefühle in einer Kabine anprobieren und immer wieder neu entscheiden: Sollte so mein Leben sein?" (S. 163)
Zu Beginn habe ich dieses Buch unterschätzt. Es wirkte auf mich wie eine ruhige, cozy Lektüre mit leichten philosophischen Gedanken und autobiografischen Einblicken. Doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat sich dieser Eindruck verändert. Am Ende blieb deutlich mehr zurück, als ich erwartet hätte. Die Autorin nähert sich der Frage nach dem „Zuhause“ leise, ehrlich und unaufgeregt. Gerade diese Ruhe hat bei mir viel ausgelöst. Viele Sätze haben mich berührt und zum Innehalten eingeladen. Das Buch hat mich beruhigt, sortiert und inspiriert – und mich dazu gebracht, mir selbst Fragen zu stellen: Was bedeutet Zuhause für mich? Wo fühle ich mich wirklich angekommen? Besonders eindrücklich fand ich die Haltung, Dinge auszuprobieren – und ebenso den Mut, Entscheidungen wieder zu revidieren, wenn sie sich nicht stimmig anfühlen. Diese Erlaubnis, Wege zu gehen und sie auch wieder zu verlassen, ohne es als Scheitern zu begreifen, lässt sich weit über die Frage des Wohnortes hinaus auf viele Lebensbereiche übertragen. Ein Aspekt, den man dabei mitdenken sollte: Die Autorin schreibt aus einer privilegierten Lebenssituation heraus, die nicht für alle realistisch ist. Gleichzeitig empfand ich es als bereichernd, einen Lebensentwurf kennenzulernen, der nicht meiner eigenen Realität entspricht. Nicht jede Entscheidung ist übertragbar – die Haltung dahinter schon. Die Sprache ist ruhig, klar und sehr angenehm. Die Suche nach Zuhause ist kein Buch, das laut imponiert, aber eines, das nacharbeitet. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen – und habe große Lust bekommen, auch die anderen Bücher der Autorin zu lesen.
Mit „Die Suche nach Zuhause“ legt Marie Luise Ritter einen feinfühligen, leisen und zugleich eindringlichen Roman vor, der lange nachhallt. Er erzählt nicht nur von einer persönlichen Reise und Suche, sondern setzt sich auf sensible Weise mit Themen wie Identität, Zugehörigkeit und innerer Freiheit auseinander. Im Zentrum steht eine Suche, die weniger von äußeren Ereignissen als von inneren Prozessen getragen wird. Marie Luise Ritter erzählt mit einer bemerkenswerten Sanftheit, die jedoch niemals an Eindringlichkeit verliert. Besonders die wunderschönen, beinahe schwebenden Zwischensätze haben mich nachhaltig beeindruckt. Sie wirken wie gedankliche Lichtungen im Text - kurze Momente des Innehaltens, die den Blick weiten und den Emotionen Raum geben. Gerade in diesen Passagen zeigt sich die besondere Qualität des Romans: eine leise Intensität, die nicht drängt, sondern nachklingt. Hervorzuheben ist zudem der Freiraum, den die Autorin schafft. Sie lässt sämtliche Möglichkeiten und Nuancen des Fühlens und Seins zu und stellt sie mit großer Sensibilität dar. Das Zuhause, nach dem gesucht wird, ist nicht nur ein Ort, sondern ein Zustand, eine Sehnsucht, ein offener Prozess. Ritter zeichnet diesen Weg realistisch - inklusive der Momente, die sich negativ, schwer oder verloren anfühlen. Es gibt keine überhöhte Dramatisierung und keine einfache Auflösung. Stattdessen entsteht ein ehrliches Bild von Entwicklung, das Ambivalenzen zulässt und Unsicherheiten nicht glättet. Gerade diese Offenheit verleiht dem Roman seine Glaubwürdigkeit und emotionale Tiefe. Ritters Ton bleibt durchgehend ausgewogen, beinahe behutsam, und doch liegt in ihren Worten eine stille Kraft. Die Gleichmäßigkeit ihrer Sprache erzeugt ein Gefühl von Vertrauen – als würde man durch einen Text geführt, der weiß, dass jede Empfindung ihren Platz haben darf. Diese Balance zwischen Zartheit und Klarheit macht das Buch besonders und hebt es aus der Masse vergleichbarer Geschichten hervor. Fazit: „Die Suche nach Zuhause“ ist ein poetischer und einfühlsamer Roman, der mit sprachlicher Schönheit, emotionaler Wahrhaftigkeit und einem bemerkenswerten Gespür für Zwischentöne überzeugt. Es ist keine künstliche Beschönigung, sondern eine behutsame Annäherung an das, was „Zuhause“ bedeuten kann. Die Sanftheit und Eindringlichkeit der Worte, der geschaffene Freiraum für alle Facetten menschlicher Erfahrung und die leise, nachhaltige Wirkung machen das Buch zu einer klaren Empfehlung.
Ein Roman wie ein lauwarmer Sonntag 🌞
Dieses Buch ist wie ein Spaziergang ohne Ziel: angenehm, entspannend – und plötzlich ist man wieder daheim, ohne genau zu wissen, was man eigentlich erlebt hat💭 Plot Auf leisen Pfaden zur Selbstfindung. Im Mittelpunkt steht Luise, die sich aufmacht, ihr Leben neu zu sortieren. Keine großen Knalle, keine dramatischen Abgründe – eher ein ruhiges Dahinplätschern zwischen Erinnerungen, Begegnungen und der leisen Frage, was „Zuhause“ überhaupt bedeutet. Man begleitet sie auf dieser inneren Reise, ohne je das Gefühl zu haben, dass etwas wirklich eskaliert – was gleichzeitig Stärke und Schwäche des Buches ist.. Protagonistin Luise ist symphatisch, reflektiert und sehr angenehm zu lesen. Ich habe all ihre Bücher und freue mich jedes Mal, wenn sie ein neues schreibt🙏🏽 Allerdings bleibt mir dieses Buch vermutlich nicht dauerhaft im Kopf. Schreibstil Sie schreibt flüssig, sanft und zugänglich. Perfekt, wenn man gerade nichts Schweres will – aber eben auch nichts, das einen emotional aus den Socken haut. Plot Twists Überraschungen gibt es, ja – aber sie kommen in Hausschuhen😅 Alles bleibt im Wohlfühlbereich, ohne große Ausbrüche nach oben oder unten. Fazit Schön, aber nicht mein Highlight der Autorin. Die Suche nach Zuhause ist ein herrlich leichtes Buch für ruhige Tage. Vielleicht war ich einfach nicht in der richtigen Stimmung dafür – denn ihre anderen Romane haben mich deutlich mehr abgeholt. Trotzdem freue ich mich sehr auf ihr nächstes Buch zum Thema „Mut“. Da kribbelt meine Leseneugier schon wieder deutlich mehr🤓 Kleine Kritik Es ist gut. Wirklich. Es bleibt nur nicht hängen😌

Ich liebe die Bücher von Marie Luise Ritter! Sie gehören für mich zu meinem Lesejahr dazu und ich bin ein großer, großer Fan davon, wie die Autorin schreibt. Ich höre zudem auch immer das Hörbuch, welches sie selbst spricht. Es fühlt sich dadurch immer an, als würde ich einer guten Freundin lauschen - ich beschreibe ihre Bücher gerne damit, dass sie sich wie eine federleichte Umarmung anfangen und auch dieses hier war da keine Ausnahme. Ich muss zwar sagen, dass es mich im Vergleich zu den letzten Geschichten der Autorin einen Hauch weniger abgeholt hat, aber ich fands dennoch wahnsinnig gut. Mir gibt der Erzählstil immer ein ganz besonderes Gefühl. Es ist, als sei man selbst mit vor Ort und erlebe die ganzen Dinge mit. Ich verfolge die Autorin zudem auch auf Instagram & habe dann manchmal kleinere Erinnerungen an Storys oder Beiträge, die ich dann mit den jeweiligen Szenen verknüpfe. Es gab wieder einige Momente, die mich zum Nachdenken angeregt haben und die ich einfach super schön geschrieben fand. Ich fand die Einblicke in das Leben in Paris sehr spannend. Zwar habe ich nicht ganz so viel mitgenommen, wie aus den vorherigen Büchern, aber es hat mir dennoch eine super gute Zeit bereitet und dafür liebe ich die Bücher der Autorin! Von mir gibts eine Empfehlung, vor allem, wenn ihr euch selbst aktuell in einer Art Schwebezustand befindet und nicht genau wisst, wo euer Herz hingehört. Ich habs sehr genossen, Marie Luise Ritter zu lauschen und freue mich, wie immer, sehr auf ihr neues Buch!
Was heißt / ist eigentlich Zuhause?
Marie Luise Ritter schreibt in ihrem Buch mal wieder sehr leicht über ein Thema, dass uns unser Leben lang beschäftigt: Zuhause. Was heißt eigentlich zuhause? Ist das ein Ort oder nur ein Gefühl? Was braucht es, um sich zuhause zu fühlen? Ein tolles Buch, sehr leicht und doch mit Tiefgang.

Die Suche nach Zuhause - Ein Lebensentwurf fernab der Realität
Was bedeutet „Zuhause“ eigentlich, wenn man sich überall und nirgends gleichzeitig heimisch fühlt? Marie Luise Ritter nimmt uns mit auf eine ehrliche und rastlose Reise beim Versuch, in Paris ankommen zu wollen. Fazit: Was mir beim Lesen sofort auffiel: Das Buch ist extrem autobiografisch, liefert aber leider keine allgemeingültigen Antworten auf die Frage nach dem "Zuhause". Der Lebensstil der Autorin unterscheidet sich radikal von dem der meisten Menschen. Als Autorin genießt sie die Freiheit, von überall auf der Welt zu arbeiten – ein Privileg, das viele nicht haben. Besonders deutlich wird dies bei ihrem Versuch, sich in Paris einzuleben: Während andere dort in den Alltag mit festen Arbeitszeiten und Kollegen eingebunden wären, wirkt ihr Leben dort wie ein Dauerurlaub. Durch das Fehlen eines geregelten „9 to 5“-Jobs entfällt auch der natürliche Weg, über die Arbeit soziale Kontakte zu knüpfen und Wurzeln zu schlagen. Dadurch fühlte sich ihre Erfahrung für mich oft entkoppelt von der Realität an und sprach nicht wirklich für mein eigenes Leben oder das der Mehrheit. Aber was man ihr lassen muss: Der Mut, alles stehenzulassen und sich an einem Ort wie Paris etwas Neues aufzubauen, ist inspirierend und motivierend. Es macht Lust, sich selbst wieder mehr zuzutrauen und die Komfortzone zu verlassen. Dennoch bleibt das Buch für mich insgesamt an der Oberfläche. Das große Thema „Was ist Zuhause?“ wird zwar ständig angerissen, aber nie wirklich tiefgründig durchdrungen. Ich habe nach neuen Ansätzen oder frischen Gedanken gesucht, wurde aber enttäuscht. Das Buch empfehle ich nicht weiter und es erhält von mir lediglich 2,5 von 5 Sterne
Wie schon ihre vorherigen Bücher, mochte ich auch das wieder richtig gerne! Ich liebe es, wie Luise Momente und Beobachtungen aus dem Alltag mit tiefgründigen Fragen des Lebens vereint und das in so wunderschöner Sprache aufschreibt. Dieses Buch hat mich besonders berührt, da ich selber 4 Jahr Vollzeit um die Welt gereist bin mit dem Gedanken: wo ist denn mein Zuhause und was bedeutet es für mich? Daher konnte ich mich in vielen Erfahrungen und Gedankengängen wieder finden … 💭
„Das wahre Zuhause eines Menschen ist dort, wo seine Gedanken Frieden finden.“ ⭐️
Marie Luise Ritter schreibt mit einer Wärme und Offenheit, die sofort unter die Haut geht und mich total fesselt. Ihr Schreibstil ist einer der Gründe, warum ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte – es fühlt sich an, als würde eine enge Freundin einem ihre Gedanken und Erlebnisse anvertrauen. Es fühlt sich fast an, als wäre man so ein Teil der Geschichte. Und nebenbei konnte ich so viele wertvolle Impulse für das eigene Leben mitnehmen. Ich selbst liebe Paris sehr, und es war ein Geschenk, durch ihre Worte in diese Stadt einzutauchen, zu träumen und Erinnerungen aufleben zu lassen. Das Buch hat mich dazu gebracht, mich selbst zu fragen, was „zu Hause“ für mich eigentlich bedeutet. Eine einfache Frage, die durch Marie Luises Erzählungen plötzlich vielschichtig, emotional und sehr persönlich wurde. Ein wunderschönes, inspirierendes Buch, das ich absolut empfehlen kann – ehrlich und voller Herz 💗

Weder Roman noch Ratgeber, eher stiller Gefährte
Ein Zwischending, oder was konkret? Gefühlt habe ich seitenweise verschiedenste Tagesabläufe von Marie Luise Ritter gelesen. Irgendwann kam dann eine Frage oder Erkenntnis, wie zum Beispiel, dass Sicherheit im Inneren und Äußeren für ein Zuhause, oder die Sprache wichtig sind. Alles nachvollziehbare und logische Schlüsse soweit. Auch die Fragen die sie sich stellt, finde ich für „Die Suche nach Zuhause“ treffend. Dennoch fehlt mir etwas. Es ist ihre Suche, daher natürlich auch ihre Gedanken, ihre Gefühle. Bis zu einem gewissen Grad kann sich jeder die Fragen für sich adaptieren und beantworten, oder zumindest hat jeder Leser hier Anregungen worüber er nachdenken könnte. Das Buch ist, wie soll es anders sein, sehr stark autobiografisch und trägt starke Züge eines Berichtes. Wobei ich hier relativieren muss, denn so emotionslos wie ein Bericht ist das Buch bei Weitem nicht. Das und der leicht lesbare und lockere Schreibstil, sowie das gut gemachte Cover haben für mich die Bewertung um einen Stern nach oben gehoben. Wer mit seinen eigenen Fragen in einer Dauerschleife hängt, findet hier vielleicht gute Ausgänge, Ansätze und Überlegungsmöglichkeiten, aber definitiv keine vorgefertigten Antworten.
„Ist es das, was ein Zuhause ausmacht? Dieses Gefühl, irgendwo reinzupassen, ohne sich erklären zu müssen?“ Wie schon in ihren vorherigen Büchern erzählt Marie-Luise Ritter anhand ihrer Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken eine sehr persönliche Geschichte. Mit jedem Buch nimmt sie uns auf eine Reise durch einen ihrer Lebensabschnitte mit - diesmal geht es um ihr Leben in Paris, mit dem sie sich zwar einen Lebenstraum erfüllt, bei dem Erwartungen und Hoffnungen jedoch an der Realität scheitern. „Die Freiheit, sich ein Zuhause aussuchen zu dürfen, geht weit über eine praktische Entscheidung hinaus. Es ist Ausdruck von Sicherheit, Freiheit und sozialem Wohlstand. (…) Die Anerkennung dieses Privilegs kann dabei helfen, bewusster und dankbarer damit umzugehen.“ In jedem Kapitel berichtet sie von einer Begegnung, einem Erlebnis oder einer Etappe und setzt sich dabei mit den Themen Zuhause, Heimat, Sehnsucht und der Bedeutung von Freundschaft auseinander. Der Schreibstil ist leicht und locker, manchmal humorvoll, manchmal ernst. Die Erzählung erfolgt einigermaßen chronologisch, doch einen thematisch roten Faden gibt es nicht. Vielmehr streut sie ihre Gedanken und Fragen situationsabhängig ein - wie im echten Leben. „Sehnsucht kann sich in vielen Facetten zeigen: als Heimweh, als Fernweh, als Suche nach Zugehörigkeit oder als Verlangen nach einem Leben, das mehr bedeutet als das gegenwärtige. Sie ist ein Gefühl, das tief im Menschsein verankert ist - oft schmerzhaft, manchmal tröstend, aber immer eine treibende Kraft.“ Bei solch persönlichen Büchern finde ich eine objektive Bewertung sehr schwierig; für mich kommt es eher darauf an, was das Buch mit mir selbst macht. „Die Suche nach Zuhause“ ist just erschienen, als ich selbst von meiner Heimatstadt in meine neue Wahlheimat gezogen bin. Da ich über diesen Schritt selbst monatelang nachgedacht habe, konnte ich dem Buch zwar nur wenige neue Gedanken entnehmen, habe dafür aber an vielen Stellen meine eigenen Sorgen, Ängste und Hoffnungen wiederentdeckt. Während ich insbesondere ihr früheres Buch „Vom Glück allein zu sein“ inspirierend und mutmachend fand, hatte dieses Buch eine andere Wirkung: Ich habe mich gesehen und verstanden gefühlt. Für mich kam dieses Buch daher genau richtig. Wer sich in einer ähnlichen Lebensphase befindet, ihre früheren Bücher auch gerne gelesen hat oder persönliche Geschichten mag - go for it! Wer auf der Suche nach einer tiefergehenden stringenten Auseinandersetzung mit oben beschriebenen Themen ist, sollte eher zu einem anderen Buch greifen.

Auf der Suche nach einem Heim
Hey ihr Lieben, liest ihr gerne mal Sachbücher? Bei mir ist es so, dass ich diese gerne zwischendurch zu Themen lese, welche mich aktuell beschäftigen. Daher habe ich mich total auf "Die Suche nach Zuhause" von Marie Luise Ritter gefreut. So habe ich mit der Autorin zusammen einen Sommer in Paris verbracht und habe ihre Höhen und Tiefen miterlebt. Beim Lesen habe ich mich gefühlt, als ob ich dabei wäre. Das Buch ist angenehm zu lesen und ich mochte den Erzählstil total. Das Buch fühlt sich so echt an beim Lesen. Wahrscheinlich, da nicht nur Gedanken wieder gegeben werden, sondern auch Gespräche und Gefühle. Besonders interessant fand ich, wie sich die Definition von Zuhause im Buch immer mal wieder verändert hat. Besonders mochte ich dabei: "Das wahre Zuhause eines Menschen ist dort, wo seine Gedanken Frieden finden." Mich hat das Buch total angesprochen und ich mochte das Lesen sehr.

Es geht wie der Titel sagt um die Suche nach Zuhause. Wir bekommen hier persönliche Einblicke der Autorin bei ihrer Suche nach Zuhause, vor allem die Zeit in Paris. Sie hat aber auch notiert was Menschen in ihrem Umfeld zu dem Thema Zuhause sagen. Mir gefiel es gut. Ich habe die Autorin über das Buch von der Kunst das Leben leicht zu nehmen für mich entdeckt. Ich konnte aus diesem Buch nicht so viel raus nehmen wie aus von der Kunst das Leben leicht zu nehmen. Dies lag aber nicht am Schreibstil der Autorin, da ich mich persönlich nicht auf der Suche nach Zuhause bin, sondern dieses bereits befinden habe (zumindest aktuell). Für alle die aber auf der Suche sind, ist dieses Buch gut, da man dann bestimmt viel aus dem Buch mitnehmen kann. Ich fand die Message sehr gut, dass Zuhause nicht ein Ort oder Mensche sind sondern alles zusammen.
Über das Ankommen und das Dazwischen
Wenn es ein Thema gibt, das mich mein ganzes Leben begleitet, dann ist es die Frage nach Zuhause. Genau deshalb musste ich den Klappentext gar nicht erst lesen, um mich für dieses Buch zu entscheiden. Die unterschiedlichen Sichtweisen darauf, was Menschen unter Zuhause verstehen, finde ich immer wieder spannend. Und doch ähneln sich diese Gedanken im Kern oft mehr, als man zunächst denkt. Die Autorin spricht das Hörbuch selbst ein, was der Geschichte eine sehr persönliche Note verleiht. Man hat das Gefühl, direkt in ihre Gedanken einzutauchen, was mir grundsätzlich gut gefallen hat und dem Ganzen viel Nähe gibt. Inhaltlich begleitet man die Protagonistin auf ihren Reisen und besonders auf ihrem Versuch, sich in Paris ein Zuhause aufzubauen. Für meinen Geschmack drehte sich jedoch ein großer Teil des Buches sehr stark um Paris und weniger um das eigentliche Thema Zuhause. Die ersten etwa 60 bis 70 Prozent empfand ich daher als etwas langatmig, da mich die Stadt selbst weniger interessiert hat. Viel mehr hätte ich mir Einblicke in ihre Herkunft, ihre Heimat und ihren persönlichen Bezug dazu gewünscht. Diese Aspekte kommen im letzten Drittel des Buches vor und genau dieser Teil war für mich auch der stärkste. Dort wurde es persönlicher, reflektierter und näher an dem, was ich mir vom Buch erhofft hatte. Dieser Abschnitt hat das Buch für mich ein Stück weit gerettet. Ich glaube jedoch, dass dieses Buch sehr unterschiedlich wahrgenommen wird. Als Person mit Migrationshintergrund beschäftige ich mich mit dem Thema Zuhause auf eine andere, oft schmerzhaftere Weise als Menschen, die aus freien Stücken auswandern und sich bewusst ein neues Zuhause aufbauen möchten, ohne diesen inneren Zwiespalt zwischen Herkunft, Sprache und Identität. Genau diese Tiefe und diesen Schmerz habe ich im Buch stellenweise vermisst.

„Gibt es diesen einen Platz in der Welt, an dem alles Sinn ergibt – oder entsteht Heimat genau da, wo wir uns selbst am nächsten sind?“ 💙
Das war mal wieder ein schönes Buch von Luise. Die Frage nach „zu hause“ (Ort? Menschen? Sich selbst?) beschäftigt mich selbst immer wieder, daher habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut 🏠🫶🏼 Ich mochte total, dass sie wieder eigene; persönliche Einblicke - vor allem auf ihrer Zeit in Paris - gegeben hat und darauf fußend einige Fragen und Thesen aufgestellt hat, die zum nachdenken anregen. Natürlich gibt es nicht die eine Antwort; aber die Fragen die ich mir beim lesen gestellt habe, haben geholfen um der eigenen Antwort vielleicht etwas näher zu kommen.💡

Was macht ein Zuhause aus?
Genau diese Frage hat mich zu diesem Buch gebracht und ich fand die Einblicke in eine große Entscheidung im Leben (Umzug, weg von allem was bekannt ist) sehr spannend und inspirierend. Da es sich um Paris und demnach auch viele kulturelle / gesellschaftliche Aspekte vor Ort handelte, war es sehr in diese Richtung verfasst. 🇫🇷📦🐶💭
Auf der Suche nach einem Heim
Hey ihr Lieben, liest ihr gerne mal Sachbücher? Bei mir ist es so, dass ich diese gerne zwischendurch zu Themen lese, welche mich aktuell beschäftigen. Daher habe ich mich total auf "Die Suche nach Zuhause" von Marie Luise Ritter gefreut. So habe ich mit der Autorin zusammen einen Sommer in Paris verbracht und habe ihre Höhen und Tiefen miterlebt. Beim Lesen habe ich mich gefühlt, als ob ich dabei wäre. Das Buch ist angenehm zu lesen und ich mochte den Erzählstil total. Das Buch fühlt sich so echt an beim Lesen. Wahrscheinlich, da nicht nur Gedanken wieder gegeben werden, sondern auch Gespräche und Gefühle. Besonders interessant fand ich, wie sich die Definition von Zuhause im Buch immer mal wieder verändert hat. Besonders mochte ich dabei: "Das wahre Zuhause eines Menschen ist dort, wo seine Gedanken Frieden finden." Mich hat das Buch total angesprochen und ich mochte das Lesen sehr.

Mit den Büchern von Marie Luise Ritter macht man einfach nichts falsch! Ihre Art zu erzählen ist immer wieder ganz besonders und es fühlt sich an, als würde man die Erfahrungen einer Freundin lesen. In ihrem aktuellen Buch widmet sie sich dem Thema Zuhause. Was ist ein Zuhause? Eine Wohnung? Ein Ort? Ein Gefühl? Und kann das überhaupt genau definiert werden? Absolute Empfehlung!
Schilderungen des Pariser Alltags
Ich habe mich so sehr auf das Buch gefreut, muss aber sagen, dass es mich maßlos enttäuscht hat. Der Titel des Buches hat meiner Meinung nach überhaupt nicht zu dem Inhalt gepasst. Treffender wäre es gewesen, von einem Leben in Paris und den alltäglichen Herausforderungen zu sprechen als es die Suche nach Zuhause zu nennen. Die Autorin konnte nur in wenigen Zeilen, meist am Ende eines Kapitels, das Zuhause ansprechen. In vielerlei Hinsicht gelang es ihr nicht darzustellen, was ein Zuhause ist und wie sie es definiert. An vielen Stellen spricht sie selbst von ihrer Unklarheit über den Begriff. Das Lesen des Buches war daher sehr schleppend und langweilig. Beschreibungen darüber, wie die Autorin über die Pariser Straßen wandert, zeigen nicht, wie man ein Zuhause sucht. Es waren lediglich Beschreibungen aus dem eigenen Alltag. Ein Tagebuch ähnliches Essay wäre dafür die korrekte Beschreibung. So wie die Autorin sich in ihren alltäglichen Schilderungen verliert, so verliert sich das Buch auch in einem trägen Schreibstil. Für mich hat es keinerlei Tiefe und bewegt sich an der Oberflächlichkeit plumper Beschreibungen.
Die Suche nach dem richtigen zu Hause
Das Buch „Die Suche nach Zu Hause“ von Marie Luise Ritter handelt von der Geschichte der Autorin, auf der Suche nach ihrem eigenen Zu Hause. Nachdem sie in Deutschland nicht ihr zu Hause gefunden hat, macht sie sich auf dem Weg nach Paris. Dort findet sie eine eigene Wohnung mit Blick auf die Stadt, und versucht die Kultur in Paris zu ihrer Heimat zu machen. Dies gestaltet sich jedoch als schwer. Sie trifft auf viele Menschen, die sie begleiten, die teilweise ebenfalls auf der Suche nach dem eigenen zu Hause sind, und tauscht sich mit ihnen darüber aus. Das Buch ist sehr kurzweilig, ich habe es in zwei Tagen durchgelesen. Es ist spannend geschrieben und ich hatte nicht das Gefühl, dass es langweilig wird. Besonders spannend, finde ich die Beschreibungen der Pariser Kultur, des Nachtlebens und der Art, wie Menschen in Paris leben. Ein leichter Sommerroman, der zum Nachdenken anregt!
Das war richtig schön 🩷
Marie Luise schreibt über die Suche nach einem Zuhause. Ist es ein Ort, ein Gefühl, die Menschen mit denen man Zeit verbringt, man selbst oder eine Mischung aus allem? Es war schön sie auf ihre Reise nach Paris zu begleiten und zu sehen, dass Zuhause nicht immer perfekt sein muss, sondern es von Höhen und Tiefen leben kann und im Endeffekt ein Ort oder ein Gefühl ist, wo man Frieden findet. Hat mich viel zum nachdenken gebracht, über den eigenen Platz in der Welt und wo möglicherweise ein Ort ist, an dem ich Frieden finde?
Nachdem die letzten beiden Bücher der Autorin zu Comfort Books geworden sind, wollte ich natürlich auch dieses hier lesen. Marie Luise Ritter ist in ihrem Leben viel gereist, hat in verschiedenen deutschen Städten und auch im Ausland gelebt. In diesem Buch begleiten wir sie vor allem während ihrer Zeit in Paris. Die Autorin stellt sich die Frage, was "zuhause" überhaupt bedeutet und was alles Einfluss darauf hat, ob wir uns an einem Ort zuhause fühlen. Den Schreib- und Erzählstil der Autorin kannte ich schon und wurde auch hier nicht enttäuscht. Das Buch liest sich einfach angenehm und es fühlt sich an, als würde eine Freundin aus ihrem Leben erzählen. Ich habe ihr einfach gerne zugehört und hatte eine gute Zeit mit dem Buch. Insgesamt ist das Buch für mich kein must read, aus dem man super viel mitnimmt, sondern eher eine Sammlung unterhaltsamer Erzählungen zum Thema „zuhause“, die man sich gerne durchliest.

"Zuhause ist da, wo man Frieden findet"🥹
Ich mag den Schreibstil der Autorin richtig gerne, weil sie einen unfassbar gut abholt mit dem was und wie sie schreibt. Auch bei diesem Buch wieder! Dieses Mal mit einem Thema, mit dem wir uns bestimmt alle schon einmal befasst haben oder uns sicher irgendwann im Leben mal beschäftigen werden. Wo ist "Zuhause"? Wo gehören wir hin? Wo möchten wir vorallem auch hingehören? Was ist "Zuhause"?... Dabei ist es kein Ratgeber und die Autorin wird dir DEINE Fragen nicht beantworten. Aber sie nimmt einen bei ihren Gedanken mit, baut aus, erzählt ihre Geschichten, ihr Leben.. und wenn du so etwas magst, dann machst du mit diesem Buch nichts falsch <3

»Ich bin noch nicht ganz angekommen, aber vielleicht ist genau das der Weg: nicht nach Hause zu kommen, sondern es in mir selbst zu bauen. Stück für Stück.« 💙🧺
Bisher mochte ich alle Bücher von Marie Luise Ritter! Die Such nach Zuhause ist etwas zwischen Roman und Ratgeber. Es nimmt einen liebevoll mit auf die Reise um die Frage "Was bedeutet Zuhause?" zu beantworten. Eines meiner Lieblingsbücher 2025 ✨
„Vielleicht ist Zuhause wirklich einfach überall da, wo man sein darf, ohne sich erklären zu müssen.“
Auf der Suche nach „Zuhause“ landet Marie in einer Wohnung in Paris. Zuerst beflügelt sie die „Stadt der Liebe“ doch mit der Zeit merkt sich, dass ohne Menschen die einem Nahe stehen, auch eine Stadt wie Paris sich einsam anfühlt. Ein unterhaltsames Buch über die Suche nach Zuhause, zwischendurch etwas eintönig. Für mich kein „Must read“, da nicht viel neues dabei rum kommt, trotzdem waren einige schönen philosophischen Sätze dabei, die mir gut gefallen haben! „Vielleicht geht es gar nicht darum, alles richtig zu machen. Vielleicht geht es darum, den eigenen Weg zu gehen - auch wenn er anders aussieht als der der anderen. Manchmal fühlt sich das leicht an, manchmal schwer. Aber am Ende sind es unsere Entscheidungen, unser Leben. Und das genügt.“
Ihr neuestes Buch habe ich zum perfekten Zeitpunkt gelesen und den Inhalt regelrecht wie einen Schwamm aufgesaugt.
Bald bin ich dreißig, bin ich wo ich sein mochte? Und immer wieder die Frage wodurch sich mein Gefühl von zu Hause ausmachen lässt. Da lädt uns Marie Luise Ritter ein auf eine Reise nach Paris — und gleichzeitig auf eine Reise zu uns selbst. Für mich war dieses Buch so ein Wachmacher, ein Mindblow: Es erinnert daran, dass „Zuhause“ nicht zwingend ein Ort ist, sondern ein Gefühl, das wir mitnehmen, finden oder erschaffen können. In der Lebensphase, in der man zwischen Vertrautem und Neuem schwankt — z.B. nach Umzügen, Neuanfängen, oder in Phasen der Unsicherheit — spürt man besonders, wie nötig solche Wegweiser sind und wie essenziell es ist, auf sich und sein Bauchgefühl zu hören.

Wo fühlst du dich Zuhause?
Diese und zahlreiche weitere damit verbundene Fragen stellt sich die Autorin selbst. Sie versucht, Antworten darauf zu finden, indem sie Freunde, Familienangehörige, Nachbarn und nicht zuletzt sich selbst befragt. Eine endgültige oder perfekte Antwort gibt es darauf wohl nicht. Dennoch beleuchtet die Autorin das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und eröffnet dem Leser dadurch vielfältige Denkanstöße.

Wow, einfach nur wow. Dieses Buch war mein erstes Buch von Marie Luise Ritter und bereits nach den ersten Seiten wusste ich: Ich muss ALLES von dieser Autorin lesen! In diesem Buch begibt sie sich nämlich auf die Suche nach dem Zuhause. Marie Luise macht sich auf Bach Paris um dort auf Zeit zu leben und berichtet hierbei von ihren Erfahrungen. Somit wird es einerseits eine Reiseerfahrung sondern auch zeitgleich eine Suche nach dem was die meisten irgendwie suchen. Das Zuhause. Die Fragen die Marie Luise sich dabei stellt gehen tief unter die Haut. Zumindest erging es mir so. Ich habe mir zeitgleich versucht die gleichen Fragen zu beantworten und seitdem spüre ich dieses Summen in mir das sich allein durchs wohnen nicht abstellen lässt. Das Buch habe ich immerzu im Kopf. Ob ich es lese oder nicht. Und genau das macht für mich diese unglaubliche Erfahrung mit dem Buch überhaupt aus! Es zu lesen und direkt darin gedanklich zu versinken. Das habe ich gebraucht. Ich habe es auch geliebt durch ihre Augen Paris kennenlernen zu dürfen. Neue Dinge zu lernen. Den Zauber dieser Stadt auf die Probe zu stellen und ihn anders neu zu erleben. Eben ein rundum wohlfühl Buch das so richtig nach hallt. Und genau deswegen möchte ich euch dieses Buch ans Herz legen! Lest es! Ganz besonders wenn ihr gerade diesen Nestbau Modus entwickelt (oder es noch wollt) und euch nach diesem ankommen sehnt. Ich kann dieses Buch absolut empfehlen!
..“ Ich glaube, ein Zuhause befindet sich vor allem in uns. In unserem inneren Frieden, in Zufriedenheit, darin, wie wir die Welt sehen und dass die kleinen Dinge einen glücklich machen. Das Gefühl, gerade nirgendwo anders sein zu müssen, nichts zu verpassen, sicher zu sein.“ Ein ganz wundervolles Buch zum Thema Zuhause zu finden und das es für jeden was anderes heißt. Sätze die einen zum nachdenken anregen sich selbst zu fragen was es für einen heißt und was einen selbst glücklich macht. Kann das Buch jeden empfehlen der sich mit sich selbst und den Thema beschäftigen möchte.

Eine Reise durch Paris zwischen Sehnsucht und Ankommen
Beim Lesen von „Die Suche nach Zuhause“ hatte ich oft das Gefühl, direkt mit ihr an einem kleinen Pariser Café-Tisch zu sitzen. Sie beschreibt sehr nachvollziehbar diese Zerrissenheit, die man in den Zwanzigern oder frühen Dreißigern spüren kann – wenn vieles im Leben noch möglich ist, aber die großen Fragen wie „Wo gehöre ich hin?“ und „Was möchte ich aus meinem Leben machen?“ unbeantwortet bleiben. Gerade wenn man selbst in einer ähnlichen Lebensphase steckt, hilft es, die eigenen diffusen Gedanken in ihren klaren Worten wiederzufinden. Besonders gelungen finde ich, wie sie die Atmosphäre von Paris einfängt. Allerdings fehlte mir manchmal ein roter Faden: Die Erlebnisse reihen sich oftmals eher lose aneinander, ohne dass eine richtige Handlung entsteht. Mir ist bewusst, dass es hier nicht um Spannung, sondern um persönliche Eindrücke geht – dennoch plätscherte manches etwas dahin. Wer jedoch Lust auf eine ruhige, nachdenkliche Parisreise im Kopf hat, für den ist dieses Buch super geeignet.
Was für ein schönes Buch mal wieder!
Ich habe so oft das Buch zwischendurch weglegen müssen, von Paris und der Ferne geträumt und mich immer wieder gefragt, was Zuhause für mich eigentlich ist. Es war schön bei der ständigen BookTok-Schnelllebigkeit ein Buch mal wieder bewusst SO langsam zu lesen, um möglichst lange was davon zu haben. Danke dafür 🩵

Ich fand die Herangehensweise an das Thema zunächst wirklich schön und anders. Es hatte etwas Ruhiges, beinahe Poetisches, und ich mochte den Gedanken hinter der Suche nach „Zuhause“. Doch im Verlauf der Geschichte verlor sich das Ganze für mich immer mehr. Statt einer intensiven, persönlichen Suche fühlte es sich eher wie ein literarischer Ausflug nach Paris an, mit vielen Gesprächen darüber, was Zuhause für andere bedeutet. So atmosphärisch die Stadt auch beschrieben wurde: Am Ende hatte ich das Gefühl, mehr über Paris erfahren zu haben als über die eigentliche innere Reise. Ehrlich gesagt hat es mir eher gezeigt, warum ich dort wahrscheinlich nie hinziehen würde. Ich muss zugeben, dass ich mehrfach darüber nachgedacht habe, das Buch abzubrechen. Vielleicht hätte der Titel „Ein Leben in Paris“ besser gepasst als „Die Suche nach Zuhause“ denn genau danach fühlte es sich für mich letztlich an.
Zuhause, was ist das eigentlich?
Marie-Luise Ritter begleitet mich nun schon seit mehreren Jahren, angefangen mit ihrem aller ersten Buch, warte ich stetig ganz gespannt auf jede Neuerscheinung. ✨ Mit „die Suche nach Zuhause“ hat sie meiner Meinung nach wieder einen Volltreffer gelandet. Mit viel Empathie, Neugierde und Mut beschreibt M.L.R. ihre Erfahrungen und Erzählungen, während sie immer wieder zur Beantwortung der Ursprungsfrage springt. Das Zuhause für jeden etwas anderes bedeutet, ist keine Neuheit, die Tiefe und den Umfang, mit welchem das vielleicht auch sensible Thema hier aufgedröselt wird, erreicht dabei aber neue Höhen und wird der Bedeutung des Wortes nur gerecht! Ein ganz tolles Buch über Unterschiede, Gemeinsamkeiten, Leichtigkeit und den Mut, sein Leben selbst zu erforschen! 🤍
Die Suche nach Zuhause ist ein Hörbuch, das sich sehr gut in ruhige Momente einfügt. Ich habe es oft abends vor dem Einschlafen oder morgens zum Wachwerden gehört – und genau dafür passt es perfekt. Die Sprecherin liest sehr malerisch, verspielt und nahbar, dabei angenehm unangestrengt. Es ist einfach schön, ihr zuzuhören, ohne dass es zu viel wird. Inhaltlich geht es um Zugehörigkeit, um das Unterwegssein und um Orte, die sich erst richtig anfühlen und später vielleicht doch nicht mehr. Ich habe mich immer wieder selbst erkannt, denn diese Suche nach einem Zuhause – innerlich wie äußerlich – kennt vermutlich jeder. Ein kleiner Punkt: Die französischen Begriffe werden nicht so richtig französisch ausgesprochen/ betont. Das hat mich erst irritiert, passt aber letztlich zur Geschichte, da die Protagonistin nach Paris kommt, ohne Französisch zu können. Was mir besonders gefallen hat: Das Hörbuch gibt keine Antworten, sondern Denkanstöße. Es macht Lust, Dinge auszuprobieren, Neues zu erleben, genauer hinzuschauen und mehr auf kleine Details zu achten. Für mich ein sehr warmes, angenehmes Hörbuch!























































