Die Morde von Pye Hall
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Description
Book Information
Author Description
Anthony Horowitz, geboren 1956 in Stanmore, gehört zu den erfolgreichsten Autoren der englischsprachigen Welt, in Deutschland ist er vor allem durch seine Jugendbuchreihe um Alex Rider bekannt. Neben zahlreichen Büchern hat Anthony Horowitz Theaterstücke und Drehbücher zu verschiedenen Filmen und Fernsehserien (unter anderem Inspector Barnaby) verfasst. Seit seiner Jugend ist er Sherlock-Holmes-Fan. Im Insel Verlag erschien zuletzt Mord stand nicht im Drehbuch (2024). Anthony Horowitz lebt mit seiner Familie in London.
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Von Mördern, Autoren und einem unvollständigen Manuskript... Susan Ryeland arbeitet schon seit vielen Jahren als Lektorin des berühmten Schriftstellers Alan Conway, dessen Krimis mit Ermittler Atticus Pünd bei den Lesern überaus beliebt sind. Doch sein neustes Manuskript gibt Susan Rätsel auf, denn es gibt zwar gleich mehrere Morde, Verdächtige und Hinweise, doch die letzten Kapitel fehlen und somit auch die Lösung des Falls. Auf der Suche nach den fehlenden Seiten muss Susan selbst zur Detektivin werden, denn noch bevor sie mit Alan Conway sprechen kann, nimmt dieser sich das Leben - oder was es etwa doch Mord? Der erste Fall für Susan Ryeland startet mit einem besonderen Kniff. Es handelt sich hier um ein Buch in einem Buch, denn zunächst liest man das (unvollständige) Manuskript des neusten Falls von Atticus Pünd. Eine tolle und originelle Idee, allerdings fand ich den Anfang dadurch etwas gemächlich und langatmig. Nach ca. 300 Seiten endet dann das Manuskript und man verfolgt nun Susan auf der Suche nach den fehlenden Seiten und dem Mörder. Ich mochte Susan als Protagonistin sehr gern, sie ist sympathisch, steht mitten im Leben und lässt sich nicht so schnell einschüchtern. Auch ihren Partner Andreas fand ich gut gelungen, auch wenn dieser hier noch etwas blass bleibt. Ich finde man merkt, mit wie viel Liebe und Geschick diese beiden Handlungen erzählt werden, denn es gibt zahlreichen Verflechtung, Anspielungen und Parallelen und auch immer wieder Verweise auf andere berühmte Kriminalgeschichten. Allerdings gibt es durch die doppelte Erzählung wirklich sehr viele handelnde Personen, Verdächtige und Schauplätze was teilweise etwas verwirrend war, aber bei einem Krimi ja auch irgendwie dazugehört. Was das Ende betrifft, bin ich etwas zwiegespalten. Die Auflösung des realen Falls fand ich gut gelungen, auch wenn mir hier schon klar war, wer Alan Conway umgebracht hat. Die Auflösung des Atticus Pünd Falls fand ich allerdings etwas übertrieben, es ist zwar alles schlüssig und gut erklärt, aber das Motiv des "dunklen Familiengeheimnis" war mir hier einfach ein bisschen zu viel und man muss schon wirklich gut aufgepasst haben, um zu erraten wer hier der Mörder ist. Alles in allem hat es mir aber sehr viel Spaß gemacht der Erzählung zu folgen und mit zu rätseln. Ein richtig schöner, klassischer "Whodunit" Krimi für gemütliche und fesselnde Stunden auf dem Sofa.
Erstaunlich gut...
Von Anthony Horowitz habe ich vor einigen Jahren "Das Geheimnis des weißen Bandes gelesen" und das hat mir damals nicht so gut gefallen. Vllt weil es ein "neuer" Sherlock Holmes Fall war und ich einfach die Klassiker von Sir Arthur Conan Doyle sehr liebe. Sherlock Holmes und Miss Marple sind für mich der Inbegriff eines richtig guten Krimis. Die Morde von Pye Hall hat alles was für mich ein guter Krimi haben muss. Mir hat auch sehr die Idee von einem Buch im Buch gefallen.
Susan Ryeland ist Lektorin und arbeitet schon ewig mit dem großen Krimiautoren Alan Conway zusammen, der die beliebten Bücher um Ermittler Atticus Pünd schreibt. Während sie noch sein neustes Werk liest, verwebt sich die Geschichte aus dem Roman ganz plötzlich mit ihrem eigenen Leben und dann ist sie selbst diejenige, die einen Mordfall aufdecken muss. Oh das hat Spaß gemacht! Ich stecke leider mitten im Reading Slump und habe eeeewig für diesen Krimi gebraucht, aber trotzdem habe ich mich jeden Tag darauf gefreut, dass der zuhause auf mich wartet. Anthony Horowitz schreibt einfach SO GUT! Hier bekommen wir aus Sicht der Lektorin Susan Ryeland nicht nur ihre Geschichte erzählt, sondern lesen mit ihr auch den neusten Atticus-Pünd-Fall. Ein Buch im Buch sozusagen. Und dann gerät sie selbst in einen Fall, der auf mysteriöse Weise mit dem Krimi zusammen hängt, den sie gerade liest. Dass Atticus Pünd extrem an Hercule Poirot erinnert, damit spielt der Roman und überhaupt fühlt sich das alles wie ein schöner cozy Agatha Christie an – nur eben mit einem cleveren Twist.
Zwei whodunnits in einem. Es gibt erst eine Story aus den 50ern, die auch echt gut ist, dann aber unterbrochen wird, um eine Story aus der Gegenwart zu erzählen, dessen Auflösung so obvious und schwach ist und durch super vorhersehbares Verhalten der Hauptfigur auch nochmal extra banal wirkt, dass ich kurz überlegt habe das Buch abzubrechen. Die weibliche Hauptfigur macht dumme Entscheidungen und ihr Privatleben, das viel zu oft Thema wird, fühlt sich einfach nur wie ein Filler an damit die Story größer wird, ist aber komplett egal für alles andere im Buch. Dann, nachdem endlich dieser Storyteil gelöst wurde, geht es zurück zur eigentlichen Story, bei der man bis dahin vergessen hat wer eigentlich die ganzen Charaktere sind und deshalb die Auflösung auch nicht spannend ist. Alles in allem ist der Schreibstil oder zumindest die deutsche Übersetzung echt hölzern, was im Teil der 50er Jahre noch funktioniert, aber in der heutigen Zeit doch eher unpassend wirkt.
Wir haben es mit einem Buch im Buch zu tun, das heißt, die Lektorin liest das (unvollständige) Manuskript eines Krimis und muß am Ende den Autor suchen. Das Manuskript spielt im England der 1950er Jahre und folgt den Regeln eines klassischen englischen Kriminalromans: viele Personen, die miteinander mehr oder weniger eng verbunden sind, in einem kleinen Dorf leben und alle die eine oder ander sprichwörtliche Leiche im Keller haben. Alles inklusive Pfarrer und Dorfärztin, Pub und Gutsherr, Unbehagen gegenüber Modernisierungen und Städtern, Haß, Gier, Fremdgehen und was es Menschliches noch gibt. Spannend-vergnügliche Mördersuche. Mehr auf meinem Blog "Notizhefte": https://notizhefte.com/2018/04/16/krimizeit-die-morde-von-pye-hall-krimi-whodunnit/
4,5⭐️ Geniale Idee. Bis Seite 300 lesen wir das Manuskript zu Morde von Pye Hall, dem aber der Schluss fehlt. Die Lektorin macht sich auf die Suche und wird in einen Fall hineingezogen, in dem sie dann selbst ermittelt. Ein Krimi a la Agatha Christie. Durch die zwei Handlungsstränge haben wir es mit extrem vielen Personen und Verdächtigen zu tun. Das war mir teils schon zu krass. Hatte im letzten Drittel eine kurze Flaute, in der ich dachte : irgendwie kommen wir nicht weiter. Das Ende? Ganz ok , hätte ich aber so nicht gebraucht .
Nicht schlecht, aber etwas langwierig
Die Idee vom Buch im Buch fande ich super, leider fehlte bei beiden Geschichten der Spannungsbogen, viele Verdächtige, viele Namen und viele Motive haben das Lesen etwas mühselig gemacht. Weglegen wollte ich das Buch allerdings nicht, bin jetzt aber froh es endlich zu Ende gelesen zu haben. 😀 Die Aufklärung der Morde in Pye Hall fande ich auch etwas sehr konstruiert.
The book has many good points, however there are also things that I didn't really like. The most important one is that I pretty much got the solution for the murder fairly early in the the book, which made reading the book afterwards a bit boring. I kept on because I wanted to know if maybe there was a different outcome. I didn't like the ending of the sub-plot and how and why Susan made the decision regarding the rest of her life. A bit of an old-fashioned solution for a modern women. Two or three times in the book the author, or rather one of his characters theorize that such and such things are simply not done like this anymore, which I also strongly disagreed with. The motive for the "real life" murder was a bit thin. The book could have been at least 100 pages shorter. Now onto the things I liked. Most of the characters are well developed and you could see the relation from "real life" persona and story persona. I liked Susan up until the last 20 or so pages. I found the splitting into two different stories woven into one, while not knew quite well written. After the unfinished ending of the Atticus storyline, I was very anxious to know the end. If I could give 3,5 stars I would give them. Unfortunately, for me, the book was not good enough for 4 stars.
Als Lektorin liest Susan immer als erste die neusten Werke ihrer Schriftsteller. Da ihr Freund übers Wochenende verreist ist, macht sie es sich mit dem neuesten Manuskript des Starautoren Alan Conway gemütlich. Ein typischer Whodunit-Krimi auf dem beschaulichen englischen Lande. Atticus Pünd der Meisterdetektiv soll den Fall des ermordeten Gutsbesitzers lösen. Es soll auch sein letzter sein. Der Lösung des Falls ganz nah, bemerkt Susan, dass ihr das letzte Kapitel und damit die Aufklärung des Mordes fehlt. Nur leider hat Alan Conway Selbstmord begangen. So richtig plausibel scheint Susan das nicht und ähnlich wie Atticus Pünd, übernimmt sie nun im realen Leben die Aufklärung des Mordes an Alan Conway, in der Hoffnung das die letzten Seiten des Romans, sie der Lösung näher bringen. Eigentlich hatte ich nicht viel erwartet von diesem Buch. Ich hatte von dem Autor schon seine Sherlock Holmes Geschichte „Das Geheimnis des weißen Bands“ gelesen, hatte sie aber nicht mehr als so herausragend in Erinnerung. Dieses Buch hat mich aber total überrascht. Selten habe ich mich mit einem Roman so schnell, so gut gefühlt. Es sind eigentlich zwei Bücher in einem Buch. Zunächst einmal die Ermittlungen des Meisterdetektivs Atticus Pünd, der die Morde von Pye Hall aufklären soll, was mich stark an die englischen Kriminalserien erinnerte und zum anderen der Mord am Schöpfer dieser Kunstfigut Alan Conway. Ich fand den ersten Teil herrlich nostalgisch und war völlig in diesem Teil der Geschichte aufgegangen, als mir genau wie Susan die Auflösung abhanden kam. So ging ich nun mit der Lektorin auf Verbrecherjagd. Es war herrlich wie die Parallelen aus dem bescheidenen ländlichen England der 50/60 ger Jahre in die Neuzeit übertragen wurden. Das Schöne daran war, dass mich beide Lösungen so völlig überrascht haben und ich weder die von Atticus Pünd noch die von Susan habe kommen sehen. Nun muss man glaube ich auch ein Fan dieser Art von Kriminalgeschichten sein, die meist damit enden, dass der Ermittler alle Verdächtigen in der Bibliothek oder an einem anderen Ort zusammenführt, seine logischen Schlussfolgerungen darlegt und am Ende auf denjenigen zeigt, den man als Leser am wenigsten unter Verdacht hatte. Noch heute rate ich gerne mit, was bei den so beliebten Serienkillern in den heutigen Thrillern, nicht mehr so richtig geht, da man ja oft das Buch über einen Einblick in dessen kranke Seele bekommt. Nicht falsch verstehen, auch dieses Genre hat seinen Reiz, aber hin und wieder macht so eine Schnitzeljagd auch Spaß. Es ist eine Hommage an Agatha Christie und Dorothy Sayers, gespickt mit netten kleinen Verweisen auf diese Literaturform. Einfach schön. Dieses Buch ist dieses Jahr mein absolutes Überraschungswohlfühlbuch und ich wünschte es gäbe alle die Bände der Atticus Pünd-Reihe wirklich. Ich glaube ich würde aus dem Lesen gar nicht mehr rauskommen.
This book had me torn. Was it clever or was it boring? Maybe a bit of both. I don't know how to accurately describe Magpie Murders, the first Anthony Horowitz novel I have read. It is a story within a story, yes. The book within this book is actually Magpie Murders, a finale to a series of whodunits. I actually enjoyed the Atticus Pund novel contained in this book. He is intentionally a Poirot derivative and is the namesake detective in the book series that culminated with Magpie Murders. I think most of the time I just imagine it's Poirot. I have no problem with that. That novel is occupies 50% of the pages and sometimes I wish that it was just that. When I get switched to the Susan Ryeland (the actual lead character) parts, I felt like my enthusiasm to read dips considerably until near the finale. Anthony was perhaps too ambitious with this book and too on the nose. The tongue and cheekiness of it all could've been dialed down a bit. I think this is a love letter towards the publishing industry as well as proper mystery. I got to peak into the business as well as towards the process of getting published. I also found Susan Ryeland to be void of charm, which is essential for books like this. I also have a theory that this is perhaps Anthony describing something deeply personal in regards with his frustrations with his output versus what sells. Maybe he wants acclaim? I don't know him well enough to be sure. If I were to rate the actual Magpie Murder book, it would be a very satisfying 5 stars. The Susan Ryeland parts would be 2 stars. That's a 3.5 average rounded to a 4. I read this while listening to the audiobook. The audiobook narration is 5 stars. I will try reading another another Horowitz novel down the road, hopefully it does not have this gimmick. I'm curious with his take on Sherlock Holmes so I may start with those.
Ich habe mich diesmal an die englische Variante gewagt und muss sagen, dass es eine gute Wahl war. Es gibt zwar die ein oder anderen komplizierten oder altmodischen Wörter die man mal nachschlagen sollte, aber ansonsten sehr flüssig zu lesen. Ich frage mich ob die ganzen Wortspiele, von denen das Buch nur so strotzt auch im deutschen gut umgesetzt wurden? Die Idee mit dem Buch im Buch hat mir gut gefallen und auch wenn es ein paar viele Namen sind, die man leicht verwechseln kann, behält man doch bis zum Schluss den Überblick und kann Fingernägel knabbern mit rätseln. Ich bin natürlich wie immer nicht mal in entferntesten auf die Lösung bzw hier ja Lösungen gekommen
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Anthony Horowitz, geboren 1956 in Stanmore, gehört zu den erfolgreichsten Autoren der englischsprachigen Welt, in Deutschland ist er vor allem durch seine Jugendbuchreihe um Alex Rider bekannt. Neben zahlreichen Büchern hat Anthony Horowitz Theaterstücke und Drehbücher zu verschiedenen Filmen und Fernsehserien (unter anderem Inspector Barnaby) verfasst. Seit seiner Jugend ist er Sherlock-Holmes-Fan. Im Insel Verlag erschien zuletzt Mord stand nicht im Drehbuch (2024). Anthony Horowitz lebt mit seiner Familie in London.
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Von Mördern, Autoren und einem unvollständigen Manuskript... Susan Ryeland arbeitet schon seit vielen Jahren als Lektorin des berühmten Schriftstellers Alan Conway, dessen Krimis mit Ermittler Atticus Pünd bei den Lesern überaus beliebt sind. Doch sein neustes Manuskript gibt Susan Rätsel auf, denn es gibt zwar gleich mehrere Morde, Verdächtige und Hinweise, doch die letzten Kapitel fehlen und somit auch die Lösung des Falls. Auf der Suche nach den fehlenden Seiten muss Susan selbst zur Detektivin werden, denn noch bevor sie mit Alan Conway sprechen kann, nimmt dieser sich das Leben - oder was es etwa doch Mord? Der erste Fall für Susan Ryeland startet mit einem besonderen Kniff. Es handelt sich hier um ein Buch in einem Buch, denn zunächst liest man das (unvollständige) Manuskript des neusten Falls von Atticus Pünd. Eine tolle und originelle Idee, allerdings fand ich den Anfang dadurch etwas gemächlich und langatmig. Nach ca. 300 Seiten endet dann das Manuskript und man verfolgt nun Susan auf der Suche nach den fehlenden Seiten und dem Mörder. Ich mochte Susan als Protagonistin sehr gern, sie ist sympathisch, steht mitten im Leben und lässt sich nicht so schnell einschüchtern. Auch ihren Partner Andreas fand ich gut gelungen, auch wenn dieser hier noch etwas blass bleibt. Ich finde man merkt, mit wie viel Liebe und Geschick diese beiden Handlungen erzählt werden, denn es gibt zahlreichen Verflechtung, Anspielungen und Parallelen und auch immer wieder Verweise auf andere berühmte Kriminalgeschichten. Allerdings gibt es durch die doppelte Erzählung wirklich sehr viele handelnde Personen, Verdächtige und Schauplätze was teilweise etwas verwirrend war, aber bei einem Krimi ja auch irgendwie dazugehört. Was das Ende betrifft, bin ich etwas zwiegespalten. Die Auflösung des realen Falls fand ich gut gelungen, auch wenn mir hier schon klar war, wer Alan Conway umgebracht hat. Die Auflösung des Atticus Pünd Falls fand ich allerdings etwas übertrieben, es ist zwar alles schlüssig und gut erklärt, aber das Motiv des "dunklen Familiengeheimnis" war mir hier einfach ein bisschen zu viel und man muss schon wirklich gut aufgepasst haben, um zu erraten wer hier der Mörder ist. Alles in allem hat es mir aber sehr viel Spaß gemacht der Erzählung zu folgen und mit zu rätseln. Ein richtig schöner, klassischer "Whodunit" Krimi für gemütliche und fesselnde Stunden auf dem Sofa.
Erstaunlich gut...
Von Anthony Horowitz habe ich vor einigen Jahren "Das Geheimnis des weißen Bandes gelesen" und das hat mir damals nicht so gut gefallen. Vllt weil es ein "neuer" Sherlock Holmes Fall war und ich einfach die Klassiker von Sir Arthur Conan Doyle sehr liebe. Sherlock Holmes und Miss Marple sind für mich der Inbegriff eines richtig guten Krimis. Die Morde von Pye Hall hat alles was für mich ein guter Krimi haben muss. Mir hat auch sehr die Idee von einem Buch im Buch gefallen.
Susan Ryeland ist Lektorin und arbeitet schon ewig mit dem großen Krimiautoren Alan Conway zusammen, der die beliebten Bücher um Ermittler Atticus Pünd schreibt. Während sie noch sein neustes Werk liest, verwebt sich die Geschichte aus dem Roman ganz plötzlich mit ihrem eigenen Leben und dann ist sie selbst diejenige, die einen Mordfall aufdecken muss. Oh das hat Spaß gemacht! Ich stecke leider mitten im Reading Slump und habe eeeewig für diesen Krimi gebraucht, aber trotzdem habe ich mich jeden Tag darauf gefreut, dass der zuhause auf mich wartet. Anthony Horowitz schreibt einfach SO GUT! Hier bekommen wir aus Sicht der Lektorin Susan Ryeland nicht nur ihre Geschichte erzählt, sondern lesen mit ihr auch den neusten Atticus-Pünd-Fall. Ein Buch im Buch sozusagen. Und dann gerät sie selbst in einen Fall, der auf mysteriöse Weise mit dem Krimi zusammen hängt, den sie gerade liest. Dass Atticus Pünd extrem an Hercule Poirot erinnert, damit spielt der Roman und überhaupt fühlt sich das alles wie ein schöner cozy Agatha Christie an – nur eben mit einem cleveren Twist.
Zwei whodunnits in einem. Es gibt erst eine Story aus den 50ern, die auch echt gut ist, dann aber unterbrochen wird, um eine Story aus der Gegenwart zu erzählen, dessen Auflösung so obvious und schwach ist und durch super vorhersehbares Verhalten der Hauptfigur auch nochmal extra banal wirkt, dass ich kurz überlegt habe das Buch abzubrechen. Die weibliche Hauptfigur macht dumme Entscheidungen und ihr Privatleben, das viel zu oft Thema wird, fühlt sich einfach nur wie ein Filler an damit die Story größer wird, ist aber komplett egal für alles andere im Buch. Dann, nachdem endlich dieser Storyteil gelöst wurde, geht es zurück zur eigentlichen Story, bei der man bis dahin vergessen hat wer eigentlich die ganzen Charaktere sind und deshalb die Auflösung auch nicht spannend ist. Alles in allem ist der Schreibstil oder zumindest die deutsche Übersetzung echt hölzern, was im Teil der 50er Jahre noch funktioniert, aber in der heutigen Zeit doch eher unpassend wirkt.
Wir haben es mit einem Buch im Buch zu tun, das heißt, die Lektorin liest das (unvollständige) Manuskript eines Krimis und muß am Ende den Autor suchen. Das Manuskript spielt im England der 1950er Jahre und folgt den Regeln eines klassischen englischen Kriminalromans: viele Personen, die miteinander mehr oder weniger eng verbunden sind, in einem kleinen Dorf leben und alle die eine oder ander sprichwörtliche Leiche im Keller haben. Alles inklusive Pfarrer und Dorfärztin, Pub und Gutsherr, Unbehagen gegenüber Modernisierungen und Städtern, Haß, Gier, Fremdgehen und was es Menschliches noch gibt. Spannend-vergnügliche Mördersuche. Mehr auf meinem Blog "Notizhefte": https://notizhefte.com/2018/04/16/krimizeit-die-morde-von-pye-hall-krimi-whodunnit/
4,5⭐️ Geniale Idee. Bis Seite 300 lesen wir das Manuskript zu Morde von Pye Hall, dem aber der Schluss fehlt. Die Lektorin macht sich auf die Suche und wird in einen Fall hineingezogen, in dem sie dann selbst ermittelt. Ein Krimi a la Agatha Christie. Durch die zwei Handlungsstränge haben wir es mit extrem vielen Personen und Verdächtigen zu tun. Das war mir teils schon zu krass. Hatte im letzten Drittel eine kurze Flaute, in der ich dachte : irgendwie kommen wir nicht weiter. Das Ende? Ganz ok , hätte ich aber so nicht gebraucht .
Nicht schlecht, aber etwas langwierig
Die Idee vom Buch im Buch fande ich super, leider fehlte bei beiden Geschichten der Spannungsbogen, viele Verdächtige, viele Namen und viele Motive haben das Lesen etwas mühselig gemacht. Weglegen wollte ich das Buch allerdings nicht, bin jetzt aber froh es endlich zu Ende gelesen zu haben. 😀 Die Aufklärung der Morde in Pye Hall fande ich auch etwas sehr konstruiert.
The book has many good points, however there are also things that I didn't really like. The most important one is that I pretty much got the solution for the murder fairly early in the the book, which made reading the book afterwards a bit boring. I kept on because I wanted to know if maybe there was a different outcome. I didn't like the ending of the sub-plot and how and why Susan made the decision regarding the rest of her life. A bit of an old-fashioned solution for a modern women. Two or three times in the book the author, or rather one of his characters theorize that such and such things are simply not done like this anymore, which I also strongly disagreed with. The motive for the "real life" murder was a bit thin. The book could have been at least 100 pages shorter. Now onto the things I liked. Most of the characters are well developed and you could see the relation from "real life" persona and story persona. I liked Susan up until the last 20 or so pages. I found the splitting into two different stories woven into one, while not knew quite well written. After the unfinished ending of the Atticus storyline, I was very anxious to know the end. If I could give 3,5 stars I would give them. Unfortunately, for me, the book was not good enough for 4 stars.
Als Lektorin liest Susan immer als erste die neusten Werke ihrer Schriftsteller. Da ihr Freund übers Wochenende verreist ist, macht sie es sich mit dem neuesten Manuskript des Starautoren Alan Conway gemütlich. Ein typischer Whodunit-Krimi auf dem beschaulichen englischen Lande. Atticus Pünd der Meisterdetektiv soll den Fall des ermordeten Gutsbesitzers lösen. Es soll auch sein letzter sein. Der Lösung des Falls ganz nah, bemerkt Susan, dass ihr das letzte Kapitel und damit die Aufklärung des Mordes fehlt. Nur leider hat Alan Conway Selbstmord begangen. So richtig plausibel scheint Susan das nicht und ähnlich wie Atticus Pünd, übernimmt sie nun im realen Leben die Aufklärung des Mordes an Alan Conway, in der Hoffnung das die letzten Seiten des Romans, sie der Lösung näher bringen. Eigentlich hatte ich nicht viel erwartet von diesem Buch. Ich hatte von dem Autor schon seine Sherlock Holmes Geschichte „Das Geheimnis des weißen Bands“ gelesen, hatte sie aber nicht mehr als so herausragend in Erinnerung. Dieses Buch hat mich aber total überrascht. Selten habe ich mich mit einem Roman so schnell, so gut gefühlt. Es sind eigentlich zwei Bücher in einem Buch. Zunächst einmal die Ermittlungen des Meisterdetektivs Atticus Pünd, der die Morde von Pye Hall aufklären soll, was mich stark an die englischen Kriminalserien erinnerte und zum anderen der Mord am Schöpfer dieser Kunstfigut Alan Conway. Ich fand den ersten Teil herrlich nostalgisch und war völlig in diesem Teil der Geschichte aufgegangen, als mir genau wie Susan die Auflösung abhanden kam. So ging ich nun mit der Lektorin auf Verbrecherjagd. Es war herrlich wie die Parallelen aus dem bescheidenen ländlichen England der 50/60 ger Jahre in die Neuzeit übertragen wurden. Das Schöne daran war, dass mich beide Lösungen so völlig überrascht haben und ich weder die von Atticus Pünd noch die von Susan habe kommen sehen. Nun muss man glaube ich auch ein Fan dieser Art von Kriminalgeschichten sein, die meist damit enden, dass der Ermittler alle Verdächtigen in der Bibliothek oder an einem anderen Ort zusammenführt, seine logischen Schlussfolgerungen darlegt und am Ende auf denjenigen zeigt, den man als Leser am wenigsten unter Verdacht hatte. Noch heute rate ich gerne mit, was bei den so beliebten Serienkillern in den heutigen Thrillern, nicht mehr so richtig geht, da man ja oft das Buch über einen Einblick in dessen kranke Seele bekommt. Nicht falsch verstehen, auch dieses Genre hat seinen Reiz, aber hin und wieder macht so eine Schnitzeljagd auch Spaß. Es ist eine Hommage an Agatha Christie und Dorothy Sayers, gespickt mit netten kleinen Verweisen auf diese Literaturform. Einfach schön. Dieses Buch ist dieses Jahr mein absolutes Überraschungswohlfühlbuch und ich wünschte es gäbe alle die Bände der Atticus Pünd-Reihe wirklich. Ich glaube ich würde aus dem Lesen gar nicht mehr rauskommen.
This book had me torn. Was it clever or was it boring? Maybe a bit of both. I don't know how to accurately describe Magpie Murders, the first Anthony Horowitz novel I have read. It is a story within a story, yes. The book within this book is actually Magpie Murders, a finale to a series of whodunits. I actually enjoyed the Atticus Pund novel contained in this book. He is intentionally a Poirot derivative and is the namesake detective in the book series that culminated with Magpie Murders. I think most of the time I just imagine it's Poirot. I have no problem with that. That novel is occupies 50% of the pages and sometimes I wish that it was just that. When I get switched to the Susan Ryeland (the actual lead character) parts, I felt like my enthusiasm to read dips considerably until near the finale. Anthony was perhaps too ambitious with this book and too on the nose. The tongue and cheekiness of it all could've been dialed down a bit. I think this is a love letter towards the publishing industry as well as proper mystery. I got to peak into the business as well as towards the process of getting published. I also found Susan Ryeland to be void of charm, which is essential for books like this. I also have a theory that this is perhaps Anthony describing something deeply personal in regards with his frustrations with his output versus what sells. Maybe he wants acclaim? I don't know him well enough to be sure. If I were to rate the actual Magpie Murder book, it would be a very satisfying 5 stars. The Susan Ryeland parts would be 2 stars. That's a 3.5 average rounded to a 4. I read this while listening to the audiobook. The audiobook narration is 5 stars. I will try reading another another Horowitz novel down the road, hopefully it does not have this gimmick. I'm curious with his take on Sherlock Holmes so I may start with those.
Ich habe mich diesmal an die englische Variante gewagt und muss sagen, dass es eine gute Wahl war. Es gibt zwar die ein oder anderen komplizierten oder altmodischen Wörter die man mal nachschlagen sollte, aber ansonsten sehr flüssig zu lesen. Ich frage mich ob die ganzen Wortspiele, von denen das Buch nur so strotzt auch im deutschen gut umgesetzt wurden? Die Idee mit dem Buch im Buch hat mir gut gefallen und auch wenn es ein paar viele Namen sind, die man leicht verwechseln kann, behält man doch bis zum Schluss den Überblick und kann Fingernägel knabbern mit rätseln. Ich bin natürlich wie immer nicht mal in entferntesten auf die Lösung bzw hier ja Lösungen gekommen




























