Tod zur Teestunde

Tod zur Teestunde

Hardback
4.330

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Description

Susan Ryeland, Lektorin außer Dienst ist nach London zurückgekehrt. Sie arbeitet jetzt für einen kleinen Verlag, und auf ihrem Tisch ist das Manuskript eines jungen Autors namens Eliot Crace gelandet: Atticus Pünds letzter Fall . Die Geschichte handelt vom überraschenden Tod der schwerreichen Lady Chalfont, die anscheinend von einem Familienmitglied vergiftet wurde.

Zu Susans Überraschung stellt sich heraus, dass Eliot Crace der Enkel der weltberühmten Kinderbuchautorin Miriam Crace ist, die 15 Jahre zuvor verstarb – ermordet, vergiftet, wie Eliot behauptet. Je weiter Susan in die Story eintaucht, desto klarer wird ihr, dass Eliot in Atticus Pünds letzter Fall die Geschichte seiner eigenen Familie und des Todes seiner Großmutter erzählt. Zugleich verhält er sich immer merkwürdiger, wird zunehmend aggressiv – und dann wird er bei einem Unfall mit Fahrerflucht getötet. War es Mord? Plötzlich ist Susan die Hauptverdächtige, und erschrocken wird ihr klar, dass sie das selber aufklären muss, um nicht das nächste Opfer zu werden …

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Private Investigator
Format
Hardback
Pages
572
Price
25.70 €

Author Description

Anthony Horowitz, geboren 1956 in Stanmore, gehört zu den erfolgreichsten Autoren der englischsprachigen Welt, in Deutschland ist er vor allem durch seine Jugendbuchreihe um Alex Rider bekannt. Neben zahlreichen Büchern hat Anthony Horowitz Theaterstücke und Drehbücher zu verschiedenen Filmen und Fernsehserien (unter anderem Inspector Barnaby) verfasst. Seit seiner Jugend ist er Sherlock-Holmes-Fan. Im Insel Verlag erschien zuletzt Mord stand nicht im Drehbuch (2024). Anthony Horowitz lebt mit seiner Familie in London.

Posts

11
All
4.5

Keine Ruhe für Susan Ryeland.... Susan Ryeland ist zurück in London und hat Kreta endgültig den Rücken gekehrt. Als freie Lektorin arbeitet sie bei einem kleinen Verlag und schon sehr bald landet ein ganz besonderes Manuskript auf ihrem Schreibtisch. Ein junger Autor namens Elliot Crace wurde damit beauftragt drei neue Atticus Pünd Roman zu schreiben und natürlich soll Susan dieses Projekt betreuen. Diese hat allerdings von Anfang an kein gutes Gefühl bei der Sache, denn Elliot ist ein schwieriger und wankelmütiger junger Mann und außerdem davon überzeugt, dass seine berühmte Großmutter, Miriam Crace, keines natürlichen Todes gestorben ist. Und genau wie Alan Conway, versteckt auch Elliot in seinem Kriminalfall einen realen Mord. Doch noch bevor Susan das Ende des Manuskripts zu lesen bekommt, wird Elliott Crace ermordet und Susan gerät nicht nur in den Fokus der Ermittlungen, sondern auch in den des Mörders... Auch der dritte Band der Susan Ryeland Reihe hat mir wieder richtig gut gefallen, auch wenn ich der armen Susan wirklich etwas Ruhe gegönnt hätte. Denn erneut wird sie in einen Mord verwickelt, der in einem direkten Zusammenhang mit einem Atticus Pünd Roman steht (obwohl Alan Conway ja eigentlich tot ist) und erneut wird es für sie dabei wirklich gefährlich. Wie schon in den anderen Teilen, handelt es sich hier eigentlich um zwei Romane, die ineinander verwoben werden und die beide von einem Kriminalfall handeln. Wie kein anderer, schafft es Anthony Horowitz auch dieses Mal wieder einen spannenden und verzwickten Fall zu zeichnen und es macht wirklich Spaß mit zu rätseln und über den Hinweisen, Anagrammen und Analogien zu brüten. Richtig gut fand ich den Bezug zum ersten Teil, auch wenn mir von Anfang klar war, dass hier etwas faul sein muss. Auch die ganze Atmosphäre ist wieder richtig gut gelungen, genauso wie die Charaktere, deren Geheimnisse und Hintergründe. Alles in allem kann ich die Susan Ryeland Reihe wirklich nur empfehlen (auch die Hörbücher sind sehr gut gesprochen und produziert) und bin schon sehr gespannt, ob und wann diese Reihe fortgesetzt werden wird oder ob Susan nun endlich zur Ruhe kommen darf.

5

Ein Krimi in einem Krimi

• Tod zur Teestunde • Susan Ryeland, Lektorin außer Dienst ist nach London zurückgekehrt. Sie arbeitet jetzt für einen kleinen Verlag, und auf ihrem Tisch ist das Manuskript eines jungen Autors namens Eliot Crace gelandet: Atticus Pünds letzter Fall. Die Geschichte handelt vom überraschenden Tod der schwerreichen Lady Chalfont, die anscheinend von einem Familienmitglied vergiftet wurde. Zu Susans Überraschung stellt sich heraus, dass Eliot Crace der Enkel der weltberühmten Kinderbuchautorin Miriam Crace ist, die 15 Jahre zuvor verstarb – ermordet, vergiftet, wie Eliot behauptet. Je weiter Susan in die Story eintaucht, desto klarer wird ihr, dass Eliot in Atticus Pünds letzter Fall die Geschichte seiner eigenen Familie und des Todes seiner Großmutter erzählt. Zugleich verhält er sich immer merkwürdiger, wird zunehmend aggressiv – und dann wird er bei einem Unfall mit Fahrerflucht getötet. War es Mord? Plötzlich ist Susan die Hauptverdächtige, und erschrocken wird ihr klar, dass sie das selber aufklären muss, um nicht das nächste Opfer zu werden … Rezension: Wie auch in den vorherigen Teilen der Reihe ist auch in dieser Geschichte wieder ein Krimi in einem Krimi. Beide Geschichten sind so raffiniert miteinander verknüpft und geben der Geschichte einen besonderen tatsch. Die eine Geschichte findet in der Gegenwart statt und dort verfolgen wir die Lektorin Susane und wie sie zusammen mit Eliot an seinem Buch arbeiten. In der zweiten Geschichte tauchen wir in das geschriebene Buch von Eliot ein und verfolgen Detektive Pünd dabei wie er den Mord, um Lady Chalfont aufklärt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, da es mal ein etwas anderer Krimi war und auch der Schreibstil war sehr klar und schön flüssig. Die Figuren hat Horowitz sehr gut ausgearbeitet und sie sind sehr vielschichtig. Jeder Charakter scheint etwas zu verbergen, das betrifft sowohl die Geschichte um Atticus Pünd als auch die von Susan Ryeland. Seine Figuren sind Menschen mit Schwächen, Angst und widersprüchlichen Motiven. Das Macht die Auflösung des Falls überraschend als auch nachvollziehbar. Das Buch fesselt einen von drr ersten Seite an und hat sich dann von Kapitel zu Kapitel immer mer aufgebaut. Die gabze Zeit ist man am rätseln und versucht die beiden Geschichten zu verbinden und doch kommt man nicht auf die Lösung. Eine Leseempfehlung für alle die ausgeklügelte Kriminalromane lieben und ohne viel Mord und gemetzel auskommen. Jedoch ist das Buch nichts für zwischendurch, da es sehr lang ist durch die zwei Geschichten die parallel erzählt werden.

5

Als Liebhaberin der Horowitz-Krimis im Allgemeinen und der Susan-Ryland-Reihe im Speziellen, musste ich “Mord zur Teestunde” natürlich lesen. Schließlich geht es in den Krimis darum, dass eine Lektorin in Kriminalfälle hineingezogen wird, die mit der von ihr lektorierten Krimi-Reihe rund um den Detektiv “Atticus Pünd” zusammenhängen. Aber sein Autor, Alan Conway, ist seit dem letzten Band (“Moonflower Murders”) tot. Und dennoch gibt es diesen dritten Band der Reihe - weil anscheinend die Schauspielerin, die Susan in den Verfilmungen spielt, das angeregt hat. Susan ist also zurück aus Griechenland und lebt wieder in London, wo sie als freiberufliche Lektorin arbeitet. Als ein Verleger, für den sie freiberuflich Schwedenkrimis lektoriert, ihr einen neuen Atticus-Pünd-Roman, verfasst von dem jungen Autor Elitot Crace, zur Bearbeitung vorschlägt, möchte Susan am liebsten die Flucht ergreifen. Schließlich wäre sie wegen den Pünd-Romanen fast gestorben. Doch natürlich lässt sie sich wieder darauf ein und wird in ein Netz aus dunklen Geheimnissen, Intrigen, Hass und Neid innerhalb einer schwerreichen Upperclass-Familie gezogen, das noch viel dichter und unentrinnbarer scheint, als jemals zuvor. Teilweise ist dieses Buch drei Bücher in einem: Erstens ist es natürlich “Mord zur Teestunde”, geschrieben von Anthony Horowitz. Dann haben wir das hauptsächliche “Buch im Buch”, nämlich den Atticus-Pünd-Roman “Pünds letzter Fall”, geschrieben von Eliot Crace, den die Hauptfigur Susan Ryland lektorieren soll. In “Pünds letzter Fall” schreibt wiederum der schwerkranke Pünd selbst sein Opus Magnum “The Landscape of Criminal Investigations”, das wir auch wiederum in einem kurzen Auszug und in einem anderen Schriftbild abgedruckt bekommen. Wir haben also Metafiktionalität auf die Spitze getrieben und sowas liebe ich einfach: Buch im Buch im Buch. Die ganzen Verweise, Analogien, Anagramme und Hinweise, die in den Büchern versteckt sind, machen einfach sehr viel Spaß. Wenn man sowas mag natürlich. Für diejenigen, die nicht so in der Buchbranche und ihren Mechanismen “drin” sind, liefert “Mord zur Teestunde” unglaublich viel Hintergrundwissen. Wie berechenbar sind Bestseller? Gar nicht. Stephen Kings “Carrie” wurde, so erzählt es Susan Ryeland, von 30 Verlagen abgelehnt. Sie spricht auch über Makulatur, also das, was mit Büchern passiert, die gedruckt, aber nicht verkauft wurden. Bittere Wahrheiten, über die unter Schreibenden und Verlegenden lieber nicht so offen geredet wird. Der Fall war wie immer super spannend und undurchschaubar. Wer hinter allem steckt - und es gibt ja mehrere Verbrechen - hätte ich nicht rausbekommen. Als ich angefangen habe mit dem Roman und schon voll in Susans derzeitigem Leben drin war, war ich zunächst enttäuscht, als der Pünd-Roman eingeschoben wurde. Aber der hat mich dann auch wieder so gepackt, dass ich dann enttäuscht war, als es wieder um Susan ging. Ich weiß nicht, wie Horowitz das macht, aber er kann es einfach. Ich habe so eine Buch-im-Buch-Geschichte noch nie so gut gelesen wie von ihm. Ich bin schwer begeistert und sehr enttäuscht, wenn das wirklich der letzte Band rund um Susan Ryeland gewesen sein sollte. Ach komm, Anthony, sei nicht so: Mach’s noch einmal! Bitte! Aus dem Englischen von Lutz-W. Wolff

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5

Die Geschichte in der Geschichte war ein wirkliches Highlight für mich

Das Buch überzeugt nicht nur mit einem tollen Schreibstil, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt sowie gut dargestellten Charakteren, mit denen man mitfiebert, sondern auch mit der Idee der Geschichte in der Geschichte. Toll umgesetzt und voll und ganz überzeugend für mich!

4

Sobald ein neuer Krimi von Anthony Horowitz angekündigt wird, bin ich Feuer und Flamme. Seit seinem Sherlock-Holmes-Roman »Das Geheimnis des weißen Bandes« gehört er zu meinen Lieblingsautoren und sowohl seine Reihe um Privatdetektiv Daniel Hawthorne als auch die um Lektorin Susan Ryeland sind beste Krimikost. Kürzlich erschien mit »Tod zur Teestunde« der dritte Band mit Protagonistin Susan Ryeland, die erneut tief in ein Manuskript über den berühmten Detektiv Atticus Pünd eintauchen muss, das mit einem ganz reellen Mordfall in Zusammenhang steht. Horowitz' Krimis sind relativ anspruchsvoll, da es zahlreiche Figuren und ihre Verbindungen untereinander im Blick zu behalten gilt. Das gilt insbesondere für die Susan-Ryeland-Reihe, denn hier bekommt der Leser zwei Krimis in einem geliefert, da die Manuskripte um Atticus Pünd als Handlung innerhalb der Handlung mit eigenem Personal aufwarten. Für Leute, die Figuren und Namen regelmäßig durcheinanderschmeißen – wie mich – sind Figurenlisten geradezu ein Muss, um der Handlung folgen zu können. Auch im 3. Band um Ryeland und Pünd liefert Horowitz einen clever konstruierten und spannenden Krimi ab. Man muss sich allerdings stark konzentrieren, um der Handlung dauerhaft folgen zu können, da Susan hauptsächlich Gespräche mit den einzelnen Familienmitgliedern des (neuen) Atticus-Pünd-Autors führt. Das ist auch einer der größten Kritikpunkte, die ich an der Handlung habe: Susans Motivation erschloss sich mir häufig nicht, zumal es lange dauert, bis überhaupt ein Verbrechen begangen wird. Eigentlich soll sie ja lediglich ein Manuskript und dessen Autor betreuen. Zwischenzeitlich wirkte sie dadurch geradezu unsympathisch, aufdringlich und teilweise übergriffig, was ich sehr schade fand, da ich die Figur sehr mag. Die beiden Vorgänger haben mir daher besser gefallen. Diese sollte man auf jeden Fall auch gelesen haben, bevor man zu »Tod zu Teestunde« greift, denn Band 3 bezieht sich stark auf Band 1 und verrät dessen Auflösung. Ein gutes Buch, das aber nicht ganz an seine Vorgänger heranreicht.

3

Zwei Krimis in einem Buch, dieses schafft Anthony Horowitz ohne dass diese beiden voneinander getrennt sind.

Die nach London zurückgekehrte Lektorin Susan bekommt das Lektorat zu einem Krimi. Das brisante: es handelt sich um die Fortsetzung einer berühmten Reihe dessen Autor ermordet wurde und Susan hatte nicht nur dieses Lektorat sondern befand sich damals selbst in Lebensgefahr. Schnell stellt sich heraus, dass das neue Buch den Tod der berühmten Mutter beinhaltet und alle fiktiven Personen auch im echten Umfeld des Autors vorkommen. Und dann stirbt der Autor … Spannender Krimi, an den ich mich zumindestens erst einmal gewöhnen musste. Und dann kam die Überraschung, ein zweites Buch mit eigener Handlung in Form des Skriptes. Gekennzeichnet durch eine anderslautende Kapitelbeschriftung, so dass der Leser immer wusste, in welchem Buch er sich befindet. Gerätselt bis zum Schluss habe ich, so dass die Lösung beider Kriminalfälle am Ende dann einmal überraschend und einmal logisch war.

5

Aufregend Vielschichtig Facettenreich und unerwartet. Man bekommt quasi zwei Bücher in einem. Clever inszeniert

4

Ein cleverer Krimi mit doppeltem Boden, der Fans von Meta-Geschichten begeistert – auch wenn die Spannung nicht konstant hoch bleibt.

„Tod zur Teestunde“ ist ein raffinierter Kriminalroman im Krimi-im-Krimi-Stil. Im Mittelpunkt steht Susan Ryeland, eine ehemalige Lektorin, die nach dem Manuskript eines jungen Autors auf einen realen Mordfall stößt – nämlich den Tod der berühmten Kinderbuchautorin Miriam Crace. Parallel dazu liest sie das Manuskript von „Atticus Pünds letzter Fall“, einem fiktiven Hercule-Poirot-ähnlichen Ermittler, dessen Geschichte auf verblüffende Weise mit der Realität verwoben ist. Anthony Horowitz gelingt es erneut, eine dichte Atmosphäre zu schaffen und zwei Handlungsebenen kunstvoll zu verknüpfen. Die Mischung aus klassischem Whodunit und moderner Meta-Erzählung ist originell und unterhaltsam. Allerdings verliert die Handlung zwischendurch an Tempo, und manche Entwicklungen in der Rahmenhandlung wirken etwas konstruiert. Wer es gerne klug, verschachtelt und britisch liebt, wird hier fündig – auch ohne Hawthorne und Horowitz.

4

Erst war ich skeptisch, ob sich die Reihe um den fiktiven Autor fortsetzen lässt, nachdem dieser ja verstorben ist und auch keine weiteren Bücher mehr veröffentlicht hatte, die seine Lektorin nutzen könnte, um Mordfälle aufzuklären. Diese "Buch im Buch" Handlung (Außenhandlung mit der Lektorin und Innenhandlung im Manuskript des Autors) hatte ich in den vergangenen Bänden nämlich als sehr interessant empfunden. Das Problem wird hier aber elegant umgangen, indem es einfach einen neuen Autor gibt, der in diesem Stil einen Folgeband schreibt und dabei aber seine eigene Familiengeschichte verarbeitet. Ich muss zugeben, dass ich mir schwertat, ins Buch zu finden, da das erste Drittel fast ausschließlich aus dem Manuskript bestand und ich quasi ein komplettes anderes Buch erst mal lesen musste, von dem ich noch gar nicht wusste, warum es oder was davon relevant wird. Aber ich habe Anthony Horowitz vertraut und er hat mich letztendlich nicht enttäuscht. Man kann als Leser/in miträtseln und Verbindungen zwischen den Manuskript-Personen und den "echten" der Außenhandlung herstellen. Dennoch bleiben Details verborgen, die man dann gemeinsam mit der Lektorin und neuen helfenden Charakteren herausfindet. Insgesamt war es sehr unterhaltsam und man bekommt quasi "zwei Bücher zum Preis von einem". Auch der Kriminalfall im Manuskript war interessant gestaltet und spannend, als ich mal verstanden habe, um was es eigentlich gehen wird. Die Außenhandlung hatte auch genügend Spannung, Drama und Krimiaspekte. Ich würde auch weiterhin Susan Ryeland Bücher von Anthony Horowitz lesen!

4

Erst war ich skeptisch, ob sich die Reihe um den fiktiven Autor fortsetzen lässt, nachdem dieser ja verstorben ist und auch keine weiteren Bücher mehr veröffentlicht hatte, die seine Lektorin nutzen könnte, um Mordfälle aufzuklären. Diese "Buch im Buch" Handlung (Außenhandlung mit der Lektorin und Innenhandlung im Manuskript des Autors) hatte ich in den vergangenen Bänden nämlich als sehr interessant empfunden. Das Problem wird hier aber elegant umgangen, indem es einfach einen neuen Autor gibt, der in diesem Stil einen Folgeband schreibt und dabei aber seine eigene Familiengeschichte verarbeitet. Ich muss zugeben, dass ich mir schwertat, ins Buch zu finden, da das erste drittel fast ausschließlich aus dem Manuskript bestand und ich quasi ein komplettes anderes Buch erst mal lesen musste, von dem ich noch gar nicht wusste, warum es oder was davon relevant wird. Aber ich habe Anthony Horowitz vertraut und er hat mich letztendlich nicht enttäuscht. Man kann als Leser/in miträtseln und Verbindungen zwischen den Manuskript-Personen und den "echten" der Außenhandlung herstellen. Dennoch bleiben Details verborgen, die man dann gemeinsam mit der Lektorin und neuen helfenden Charakteren herausfindet. Insgesamt war es sehr unterhaltsam und man bekommt quasi "zwei Bücher zum Preis von einem". Auch der Kriminalfall im Manuskript war interessant gestaltet und spannend, als ich mal verstanden habe, um was es eigentlich gehen wird. Die Außenhandlung hatte auch genügend Spannung, Drama und Krimiaspekte. Ich würde auch weiterhin Susan Ryeland Bücher von Anthony Horowitz lesen!

4

Erst war ich skeptisch, ob sich die Reihe um den fiktiven Autor fortsetzen lässt, nachdem dieser ja verstorben ist und auch keine weiteren Bücher mehr veröffentlicht hatte, die seine Lektorin nutzen könnte, um Mordfälle aufzuklären. Diese "Buch im Buch" Handlung (Außenhandlung mit der Lektorin und Innenhandlung im Manuskript des Autors) hatte ich in den vergangenen Bänden nämlich als sehr interessant empfunden. Das Problem wird hier aber elegant umgangen, indem es einfach einen neuen Autor gibt, der in diesem Stil einen Folgeband schreibt und dabei aber seine eigene Familiengeschichte verarbeitet. Ich muss zugeben, dass ich mir schwertat, ins Buch zu finden, da das erste drittel fast ausschließlich aus dem Manuskript bestand und ich quasi ein komplettes anderes Buch erst mal lesen musste, von dem ich noch gar nicht wusste, warum es oder was davon relevant wird. Aber ich habe Anthony Horowitz vertraut und er hat mich letztendlich nicht enttäuscht. Man kann als Leser/in miträtseln und Verbindungen zwischen den Manuskript-Personen und den "echten" der Außenhandlung herstellen. Dennoch bleiben Details verborgen, die man dann gemeinsam mit der Lektorin und neuen helfenden Charakteren herausfindet. Insgesamt war es sehr unterhaltsam und man bekommt quasi "zwei Bücher zum Preis von einem". Auch der Kriminalfall im Manuskript war interessant gestaltet und spannend, als ich mal verstanden habe, um was es eigentlich gehen wird. Die Außenhandlung hatte auch genügend Spannung, Drama und Krimiaspekte. Ich würde auch weiterhin Susan Ryeland Bücher von Anthony Horowitz lesen!

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