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Eine Enttäuschung…
❗️❗️ Achtung, evtl. Spoiler ❗️❗️ Als ich das Buch im Bücherschrank entdeckt hab, habe ich mich ehrlich gefreut. Denn was kann man mit einem Cecilia Ahern Werk schon falsch machen? Anscheinend einiges. Dieses Buch ist um so vieles schlechter als das, was man von ihr gewohnt ist. Die Protagonistin Christine empfand ich als unsympathisch und mit ihren Helfersyndrom ging sie mir schnell auf die Nerven. Sie muss alles in Ordnung bringen, alles an sich reißen und ist für Gott und die Welt verantwortlich. Was würde die Welt nur ohne sie tun? Nein, mal im Ernst, ihre Denkweise war einfach nur nervig und anstrengend. Bei der Story wusste man von Anfang an, wo die Reise hinführt, deshalb gab es auch da keine Überraschungen. Der Schreibstil hat mir auch nicht zugesagt, ich fand es stellenweise etwas verwirrend wie Teile der Geschichte in einem Satz zusammengefasst und damit abgehakt wurden. Dadurch wirkte die Geschichte an vielen Stellen gezwungen und hat einem im Lesefluss gestört. Der größte Kritikpunkt, den ich habe, ist jedoch, dass Cecilia Ahern mit ihrer Geschichte psychische Probleme wie Depressionen und Selbstmordgedanken total bagatellisiert. Ach, du wolltest dich grade umbringen? Dann lesen wir doch zusammen einen Ratgeber was das Leben alles schönes bereithält. Und wenn du dann deine Freundin wieder an deiner Seite hast, dann sind deine Depressionen auch geheilt und alles ist wieder gut. Das ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Menschen, der ernsthaft mit psychischen Erkrankungen zu kämpfen hat. Laut Ahern reicht es ja gut zu Essen und einen Spaziergang zu machen, dann lösen sich alle Probleme in Luft auf. Das hat mich wirklich sauer gemacht und empört, weshalb dieses Buch von mir nicht mehr als einen halben Stern kriegt.
Jul 18, 2025
Eine Enttäuschung…
❗️❗️ Achtung, evtl. Spoiler ❗️❗️ Als ich das Buch im Bücherschrank entdeckt hab, habe ich mich ehrlich gefreut. Denn was kann man mit einem Cecilia Ahern Werk schon falsch machen? Anscheinend einiges. Dieses Buch ist um so vieles schlechter als das, was man von ihr gewohnt ist. Die Protagonistin Christine empfand ich als unsympathisch und mit ihren Helfersyndrom ging sie mir schnell auf die Nerven. Sie muss alles in Ordnung bringen, alles an sich reißen und ist für Gott und die Welt verantwortlich. Was würde die Welt nur ohne sie tun? Nein, mal im Ernst, ihre Denkweise war einfach nur nervig und anstrengend. Bei der Story wusste man von Anfang an, wo die Reise hinführt, deshalb gab es auch da keine Überraschungen. Der Schreibstil hat mir auch nicht zugesagt, ich fand es stellenweise etwas verwirrend wie Teile der Geschichte in einem Satz zusammengefasst und damit abgehakt wurden. Dadurch wirkte die Geschichte an vielen Stellen gezwungen und hat einem im Lesefluss gestört. Der größte Kritikpunkt, den ich habe, ist jedoch, dass Cecilia Ahern mit ihrer Geschichte psychische Probleme wie Depressionen und Selbstmordgedanken total bagatellisiert. Ach, du wolltest dich grade umbringen? Dann lesen wir doch zusammen einen Ratgeber was das Leben alles schönes bereithält. Und wenn du dann deine Freundin wieder an deiner Seite hast, dann sind deine Depressionen auch geheilt und alles ist wieder gut. Das ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Menschen, der ernsthaft mit psychischen Erkrankungen zu kämpfen hat. Laut Ahern reicht es ja gut zu Essen und einen Spaziergang zu machen, dann lösen sich alle Probleme in Luft auf. Das hat mich wirklich sauer gemacht und empört, weshalb dieses Buch von mir nicht mehr als einen halben Stern kriegt.
Jul 18, 2025






