Die letzten Tage Sodoms

Die letzten Tage Sodoms

Softcover
3.67

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Description

Wenn die Welt zerbricht, zählt nur das Überleben Gemeinsam mit ihrem Mann Thomas und einem befreundeten Paar gönnt sich Anna eine Woche Auszeit im italienischen Friaul. Doch die Freude über die Bergidylle wandelt sich in jähes Entsetzen. Verheerende Erdbeben zerstören Nordostitalien, ein Tsunami vernichtet die Küstengebiete. Zwar ist länderübergreifend Hilfe unterwegs, doch die Erde bebt gnadenlos weiter. Hitze, Wassermangel, schwere Verletzungen sowie fortschreitende Verrohung erzeugen apokalyptische Zustände. Schon bald kämpfen Anna und ihre Begleiter um das nackte Überleben.

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
406
Price
14.40 €

Author Description

Oliver Pätzold ist ein Pseudonym des Autors Andreas Otter. Bisher erschien: "Die Letzten: Zerfall" sowie "Die Letzten: Verlust", ein Endzeitroman, dessen Protagonisten sich nach einer verheerenden Pandemie durch ein beinahe menschenverlassenes Deutschland schlagen müssen. "Mathilda", ein Katastrophenthriller, in dem ein Vater nach dem Einschlag eines Asteroiden seine Tochter sucht und dabei erleben muss, wie seine gewohnte Welt mit jedem Tag lebensfeindlicher wird. In "30 Tage" flieht Nina mit ihren Freunden durch ein nuklear verseuchtes Süddeutschland. "Geschriebene Geschichten sollen die Herzen der Leser erreichen, sie in andere Zeiten und Orte, in Beziehungen und Rollen führen, Gefühle spürbar machen. Sie sind die Offenbarung anderer Welten."

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
25%
N/A
40%
N/A
60%
0%
40%
10%
10%
13%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
41%
35%
70%
45%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate0%
Variable100%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Bildhaft (100%)

Posts

3
All
3

Eines seiner eher schwächeren Werke

Für mich gehört das Buch eher zu den schwächeren Werken von Oliver Pätzold. Der Einstieg war recht zäh, und manche Rückblenden wirkten für mich überflüssig und eher wie Lückenfüller. Emotional konnte mich die Geschichte nicht wirklich erreichen. Im letzten Drittel wurde es zwar spannender, insgesamt hat es mich aber nicht so gefesselt wie andere Bücher des Autors.

3.5

Ok für den Einstieg in die Art von (Survival) Thriller

Das ist das 2. Buch was ich vom Autor lese sprich nach dem Buch "Die Helios Apokalypse" was es bei mir zu den Jahreshighlights geschafft hatte. Bei diesem Buch ist mir der leichte Schreibstil in der Erzähler Perspektive was ich vom Autor bereits kenne wieder positiv aufgefallen da es sich sehr gut liest und man schnell in die Story kommt. Hier gibt es wieder einige Protagonisten, Anna, Mario, Annas Vater und bei jedem wird die jeweilige Situation von der Gegenwart als auch von der Vergangenheit erzählt. Das Buch beginnt schnell spannend von Annas abenteuerlicher und unvergesslicher Kindheit, in der Gegenwart mehr als 20 Jahre später geht sie in Urlaub nach Italien mit ihrem Mann und ihren verheirateten Freunden, doch dieser Urlaub beginnt zum Albtraum zu werden durch das Erdbeben. Mario hingegen arbeitet genau da wo sie die Erdbeben entdecken und hatte in Vergangenheit eine schlimme Erfahrung in einem Bergwerk wo er mit anderen Menschen gefangen war. Ich finde es spielte sich einfach zu viel ab. Das mit dem Bergwerk hat mich sehr an das andere Buch vom Autor erinnert. Natürlich ist es toll und aufmerksam die Sicht der Helfer, der Angehörigen zu zeigen und aufzugreifen, allerdings war für mich die Seite von Anna am spannendsten und die wurde ständig pausiert wegen den 2 anderen Protagonisten die von der Gegenwart als auch von der Vergangenheit erzählten. Man muss auch ganz klar sagen dass es keine leichte Kost ist, vorallem als jemand der aus der Heimat solche Naturkatastrophen durch Erdbeben mehrmals kennt und mein Mann aus seiner Verwandtschaft leider dadurch jemand verstorben ist, kann man bei den beschriebenen Situationen sehr mitfühlen und stimmen einen echt traurig. Spoiler Das mit Annas Vater hat mich auch traurig gemacht am Ende, da hätte ich mir ein Happy End gewünscht... Ich gebe dem Buch 3,5 ⭐️⭐️⭐️½ von 5 Sternen

Ok für den Einstieg in die Art von (Survival) Thriller
3

Auch dieses Buch von Oliver Pätzold hat mich an vielen Stellen zum Nachdenken angeregt und dafür gesorgt, dass ich mir wirklich oft vorgestellt habe, wie es wäre, wenn so eine Katastrophe wie im Buch nun plötzlich im wahren Leben geschehen würde. Es sind Szenarien, die man sich weder richtig vorstellen kann, noch überhaupt vorstellen möchte. Dennoch liebe ich genau diese Nähe zur eigenen Realität, die für mich dadurch geschaffen wird, dass die Szenarien sich eben nicht irgendwo weit weg im Ausland abspielen sondern praktisch "genau hier". Zwar spielt sich einer der Handlungsstränge in Italien ab, doch die Protagonist*innen dieses Handlungsstrangs machen dort Urlaub - und wie krass muss eine derartige Katastrophe sein, wenn man dann nicht mal zuhause ist sondern weit weg von seinem Zuhause, seiner Familie? In diesem Buch gibt es 3 Handlungsstränge: den von Mario, den von Anna und den von Annas Vater. Zu jedem Handlungsstrang gibt es noch weitere Personen, die ich hier aber nicht nennen möchte um nicht eventuell zu spoilern. Die Stränge von Anna und ihrem Vater gehören praktisch zusammen, da Anna mit Mann und befreundetem Paar Urlaub in Italien macht, als die Katastrophe startet, und Annas Vater Martin zuhause sitzt und sich um seine Tochter sorgt, für die er jeden Hebel in Bewegung setzen möchte um zu ihr zu kommen und sie zu retten. Der Strang von Mario ist allein zu betrachten, wobei am Ende nochmal eine ganz kurze Verbindung zwischen den 2 Hauptsträngen hergestellt wird. Ich liebe die Bücher von Oliver Pätzold und habe bis auf eins nun alle gelesen und/oder gehört, würde dieses hier jedoch tatsächlich bisher als schwächstes Buch betiteln und gebe daher die 3/5 Sterne. Für mich persönlich hat sich in diesem Buch die Spannung doch sehr langsam aufgebaut, was vermutlich auch ein Grund dafür war, wieso ich recht lange gebraucht habe um es dann mal durchzulesen. Ich musste mich teilweise schon eher aufraffen um weiter zu lesen. Vielleicht ist die Katastrophe "Erdbeben" für mich auch einfach die am wenigsten interessante oder spannende Katastrophe für so ein Buch, doch ich würde sagen, dass so bis 50/60% des Buchs für mich nicht wirklich packend waren. Erst danach haben sich die Handlungsstränge zugespitzt, ich habe teilweise wirklich mitgefiebert was nun passiert und wie es weitergeht. Relativ zum Ende hatte ich das Gefühl, dass es dann doch ziemlich schnell abgearbeitet wurde - fühlte sich wirklich an wie "zack - zack - zack". Ob man nun wirklich alles davon hätte ausführlicher und länger schreiben können sei mal dahingestellt. Das Ende war für mich eine Mischung aus Freude und Trauer... ❗️ Spoiler ❗️ ... ich fand es nämlich super traurig, dass Martin, Annas Vater, wirklich an einem Herzinfarkt gestorben ist - und zwar mit dem Gedanken, dass er seine Tochter retten und ihr helfen muss, die so weit von ihm entfernt ist. Da musste ich echt einige Tränen verdrücken. Dieser große und wichtige Geschäftsmann, dem in Zeiten von einer solchen Katastrophe nichts wichtiger ist als seine Tochter, für die er Himmel und Hölle in Bewegung setzen möchte, um sie zu retten. Und dann stirbt er und kann demnach nicht mal erfahren, dass am Ende für Anna alles gut wird - wenn man davon absieht, dass sie ihren Vater verloren hat. :(

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