
Ok für den Einstieg in die Art von (Survival) Thriller
Das ist das 2. Buch was ich vom Autor lese sprich nach dem Buch "Die Helios Apokalypse" was es bei mir zu den Jahreshighlights geschafft hatte. Bei diesem Buch ist mir der leichte Schreibstil in der Erzähler Perspektive was ich vom Autor bereits kenne wieder positiv aufgefallen da es sich sehr gut liest und man schnell in die Story kommt. Hier gibt es wieder einige Protagonisten, Anna, Mario, Annas Vater und bei jedem wird die jeweilige Situation von der Gegenwart als auch von der Vergangenheit erzählt. Das Buch beginnt schnell spannend von Annas abenteuerlicher und unvergesslicher Kindheit, in der Gegenwart mehr als 20 Jahre später geht sie in Urlaub nach Italien mit ihrem Mann und ihren verheirateten Freunden, doch dieser Urlaub beginnt zum Albtraum zu werden durch das Erdbeben. Mario hingegen arbeitet genau da wo sie die Erdbeben entdecken und hatte in Vergangenheit eine schlimme Erfahrung in einem Bergwerk wo er mit anderen Menschen gefangen war. Ich finde es spielte sich einfach zu viel ab. Das mit dem Bergwerk hat mich sehr an das andere Buch vom Autor erinnert. Natürlich ist es toll und aufmerksam die Sicht der Helfer, der Angehörigen zu zeigen und aufzugreifen, allerdings war für mich die Seite von Anna am spannendsten und die wurde ständig pausiert wegen den 2 anderen Protagonisten die von der Gegenwart als auch von der Vergangenheit erzählten. Man muss auch ganz klar sagen dass es keine leichte Kost ist, vorallem als jemand der aus der Heimat solche Naturkatastrophen durch Erdbeben mehrmals kennt und mein Mann aus seiner Verwandtschaft leider dadurch jemand verstorben ist, kann man bei den beschriebenen Situationen sehr mitfühlen und stimmen einen echt traurig. Spoiler Das mit Annas Vater hat mich auch traurig gemacht am Ende, da hätte ich mir ein Happy End gewünscht... Ich gebe dem Buch 3,5 ⭐️⭐️⭐️½ von 5 Sternen


