Die Gespenster von Demmin

Die Gespenster von Demmin

Hardback
4.1193
Helene BukowskiFreundschaftGenerationenDebütroman

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Description

Wie sehr bestimmt die Geschichte unsere Gegenwart? Verena Keßlers Debüt über die Haltlosigkeit des Erwachsenwerdens „brummt nur so vor Lebendigkeit. Traurig, witzig, abgründig – Bombe!“ Stefanie de Velasco Larry lebt in einer Stadt mit besonderer Geschichte – Ende des Zweiten Weltkriegs fand in Demmin der größte Massensuizid der deutschen Geschichte statt. Für Larry ist ihre Heimatstadt aber vor allem eins: langweilig. Sie will so schnell wie möglich raus in die Welt und Kriegsreporterin werden. Während Larry mit den Unzumutbarkeiten des Erwachsenwerdens kämpft, steht einer alten Frau der Umzug ins Seniorenheim bevor. Beim Aussortieren ihres Hausstands erinnert sie sich an das Kriegsende in Demmin und trifft eine folgenschwere Entscheidung. Mit Leichtigkeit und Witz erzählt Verena Keßler von Trauer und Einsamkeit, von Freundschaft und der ersten Liebe. Ein Roman über die Sprachlosigkeit zwischen den Generationen und die Möglichkeit, sie zu überwinden.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
240
Price
22.70 €

Author Description

Verena Keßler, geboren 1988 in Hamburg, lebt in Leipzig, wo sie am Deutschen Literaturinstitut studierte. Ihr Debütroman Die Gespenster von Demmin wurde für zahlreiche Preise nominiert und mit dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihr bei Hanser Berlin der Roman Eva, für den sie den Literaturpreis „Der zweite Roman“ erhielt.

Posts

35
All
3

Ich habe mehr erwartet...für mich war das Buch eher oberflächlich und unspannend. Schade. Irgendwie habe ich etwas anderes erwartet, als ich zu dem Buch gegriffen habe, auch wegen der vielen 5-Sterne-Rezensionen. Ich hatte gehofft, mehr über die Vorfälle im Mai 1945 in Demmin zu erfahren. Leider wurden immer nur vereinzelt kurze Fakten/Erinnerungen daran eingestreut und wirkte "so nebenbei erwähnt". Im Hauptteil der Geschichte geht es um die Schülerin Larissa (Larry), die Kriegsreporterin werden möchte und sich mit den absurdesten Dingen/Übungen darauf vorbereiten und abhärten will. Larry empfand ich als eigenartig und skurril, oft konnte ich ihr Handeln nicht ganz nachvollziehen. Die Beschreibung ihres Alltags fand ich generell zu langatmig und manchmal zu gewollt. Auch die meisten Nebencharaktere blieben für mich blass. Nur die alte Nachbarin mit ihrer Lebensgeschichte, damals wie heute, konnte mich berühren. Die für mich geschichtlich "interessanten" Dinge kamen mir zu kurz. Das Thema Tod zog sich mit vielen Facetten durch das Buch: die Geschehnisse 1945 in Demmin, Krankheit, Suizid, Kindstod, Friedhofsarbeit, Foltermethoden, Kriegsreporterin...das verbreitet schon eine düstere Stimmung. Dennoch hat mich das alles eigenartigerweise nur oberflächlich berührt. Dank der sehr kurzen Kapitel und des teils ironischen Schreibstils kam ich dennoch schnell voran. Das letzte Drittel des Buches fand ich am stärksten. Auch wenn ich nach Beendigung des Romanes immer noch nicht genau weiß, was ich davon halten bzw was mir die Geschichte vermitteln soll. Fazit: Vielleicht ist das Buch interessanter, wenn man ohne Vorbehalte ran geht. Da ich andere Vorstellungen von der Handlung hatte, war ich leider etwas enttäuscht. Es war für mich ein Roman, den man schnell weg liest, der aber nicht lange im Kopf bleiben wird. 3/5⭐️

4

Sehr emotional

Es gibt in diesem Buch zwei Perspektiven. Ein junges Mädchen und eine ältere Frau. Wir springen auch zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Was aber überhaupt nicht anstrengend ist. Der Schreibstil ist sehr eindringlich und mitreißend. Auch die Atmosphäre ist sehr gut eingefangen. Ich als Bewohnerin einer Kleinstadt, konnte die Stimmung in diesem Dorf sehr gut nachempfinden. . Es geht um zwei Menschen. Eine noch am Anfang ihres Lebens, während die Andere bereits am Ende steht. Was verbindet die Beiden also? Was macht auch Trauma mit uns? Und wie geben wir dieses an folgende Generationen weiter? Ein Dorf steht im Mittelpunkt, was Geschichte geprägt hat. Wie viel davon ist noch übrig? Wie viel steckt davon noch in den Gebäuden und in den Menschen? . Wir begleiten zwei Menschen auf ihrer Reise. Das Buch ist sehr emotional und einfühlsam. Ich konnte beide Protagonistinnen sehr gut fühlen. Die eine will etwas tun, womit die Andere einfach nur abschließen will. Es ist wirklich sehr schwer, dieses Buch zu beschreiben. Es lebt durch seinen Tiefgang, der sich mit jeder Seite weiter entfaltet. Das Buch hat mich sehr mitgenommen, weil es wieder spiegelt wie vergänglich ein Leben ist. Und wie einsam es am Ende auch sein kann. Wenn nichts mehr bleibt. . Das Ende hat mich nachdenklich und traurig gestimmt. Es geht nicht um das was war, sondern eher um das was daraus geworden ist. Ein sehr emotionales Buch. Ein sehr bewegender Einblick in zwei Leben. Ich kann es absolut empfehlen.

Sehr emotional
4.5

Bewegender Roman mit wunderbaren Charakteren

Was für ein tolles Buch und was für eine tolle Sprache! Es geht um einen Aufbruch und einen Abschied und zwischendurch immer wieder um die tragische Geschichte Demmins. Larissa bzw. Larry, wie sie genannt werden möchte, ist ein 15-jähriges Mädchen, das raus aus der Kleinstadt will und als Kriegsreporterin die Welt entdecken möchte, dort, wo es möglichst gefährlich ist. Larry ist forsch und hat das Herz am richtigen Fleck, auch wenn das Zusammenleben mit ihrer Mutter nicht immer leicht ist und dann ist da noch der coole und geheimnisvolle Timo, der aber doch ganz in Ordnung ist. Nebenan wohnt die alte Frau Dohlberg, die nicht mehr alleine leben kann und sich auf ihren Umzug in ein Seniorenheim vorbereitet. Beim Aussortieren ihres Hausstands kommen immer mehr Erinnerungen hoch, was damals geschehen ist im Frühjahr 1945, als die Russen kamen. Ich habe mich gleich in die Sprache dieses Buches verliebt, in die liebevoll gezeichneten Charaktere, habe gern Larry ein Stückchen auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden begleitet und den Erinnerungen von Frau Dohlberg gelauscht. Sehr gut gefallen hat mir, wie die Autorin immer wieder Stückchen der Geschichte von Demmin in die Erzählung eingewoben hat. Was für ein Grauen muss das damals gewesen sein! Ein bewegender Roman, den ich so schnell nicht vergessen werde.

5

Jede Familie hat ihre Gespenster

…manche sind schon lange tot, manche immer noch präsent und um manche trauert man, noch bevor sie wirklich gestorben sind. Ich bin immer wieder fasziniert, wie gut Verena Keßler schreiben kann, wie sie die Lebenswelt einer Fünfzehnjährigen mit all ihren Träumen und ihrem Trotz parallel erzählen kann zu der einer über 90-Jährigen, die ihre traumatischen Erinnerungen an das Kriegsende niemals losgelassen haben. Absolut lesenswert und berührend!

4.5

Wirkt nach...

Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen. Obwohl der Massensuizid von Mai 1945 in Demmin wirklich wie ein Gespenst über der ganzen Geschichte hängt, wird immer nur angerissen, hier und da wird erwähnt was damals passiert ist. Eine der Protagonistinnen Fr. Dohlberg erinnert sich an ihre eigenen Erfahrungen in diesen Tagen, aber Hintergründe erfährt man nicht. Was ich persönlich ziemlich schade fand. Auf der anderen Seite "Larry" in deren Familie es auch ein "Gespenst" gibt über das keiner redet bzw. wenn dann auch nur in Bruchstücken. Mich hat der Roman tief beeindruckt obwohl so wenig offen geredet wird, aber zwischen den Zeilen liest man doch soviel heraus. Was nehme ich mit: erinnern ist wichtig und noch wichtiger ist darüber zu reden, Erinnerungen zu teilen, andere daran teilhaben zu lassen.

5

Demmin. Larissa, kurz genannt Larry, eine pubertierende Teenagerin wohnt mit ihrer Mutter zusammen. Larry will Kriegsreporterin werden & schnell weg aus dem Ort. Die Nachbarin Frau Dohlberg bereitet sich auf dem Umzug ins Altersheim vor. Dabei kommen Erinnerungen hoch. Larry lernt eines Tages Timo kennen. Was verbindet die 3 Menschen? ******* „Die Gespenster von Demmin“ von Verena Kessler ist ihr Debütroman. Es war 1 von 3 Büchern für den Buchclub. Demmin, eine Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern, ertrug sich im Frühjahr 1945 ein Massensuizid, wo sich tausende Menschen umbrachten. Die Angst vorm Einmarsch der Roten Armee hatten. Ich selbst habe vorher noch nie etwas von dem Suizid gelesen & war deshalb umso erschrocken, dass es sich um die Wahrheit handelt. Durch die Erinnerungen von Frau Dohlberg, der Nachbarin, erleben Leser*Innen die dunkle Seite von Demmin. Im Buch begleiten die Leser*In Larry. Wir bestreiten mit ihr den typischen Alltag. Ob der neue Freund der Mutter zu Hause einzieht, sie einen Rettungsversuch eines Schwans unternimmt & im Eis einbricht oder abhaut um mit ihrem Vater im LKW durch die Gegend fährt & selbst Suizid begehen will. Im Mittelpunkt schwingt die Entscheidung Kriegsreporterin zu werden. Sie trifft immer wieder Menschen die ihre Erfahrungen aus dem Krieg hautnah erzählen. Warum will sie Reporterin werden? Weil Demmin ein geschichtsträchtiger Ort ist? Kessler` Roman ist ein tolles Buch, gepaart mit Historie & einer Coming of Age Story. Es geht um Leben & Tod. Träume & Ziele. Zukunft & Liebe. Der Roman zeigt wie wichtig die Aufarbeitung der eigenen Geschichte & die Konfrontation mit Gefühlen in den unterschiedlichen Lebenssituationen ist. Es ist keinesfalls ein kitschiger Teenagerroman, er hat seinen Ernst & ebenso Humor. Danke für die Empfehlung.

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3

Verena Kesslers Debütroman „Die Gespenster von Demmin“ ist ein literarisch feinfühliges Werk, das sich mit der historischen Last eines Ortes und der Sprachlosigkeit zwischen Generationen auseinandersetzt. Der Roman spielt in Demmin, einer Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern, die durch den größten Massensuizid der deutschen Geschichte am Ende des Zweiten Weltkriegs geprägt ist. Die Geschichte wird aus der Sicht der 15-jährigen Larissa („Larry“) und ihrer älteren Nachbarin Frau Dohlberg erzählt. Während Larry davon träumt, Kriegsreporterin zu werden und sich mit bizarren Trainingsmethoden auf ein Leben in Krisengebieten vorbereitet, steht Frau Dohlberg vor dem Umzug ins Altersheim und erinnert sich an die traumatischen Ereignisse von 1945. Kessler gelingt es, die historische Tragödie subtil in die Gegenwart einzubetten. Die Geister der Vergangenheit sind nicht nur metaphorisch präsent, sondern beeinflussen auch das Leben der jungen Generation. Der Roman ist in einem klaren, schnörkellosen Stil geschrieben, der dennoch eine große emotionale Tiefe erreicht. Kessler setzt ihre Sätze gezielt ein, um Stimmungen und innere Konflikte zu transportieren. Besonders reizvoll ist der Kontrast zwischen Larrys jugendlichem, teils überheblichen Ton und der düsteren historischen Kulisse. Dieser Gegensatz erzeugt Spannung und regt zur Reflexion an. „Die Gespenster von Demmin“ ist ein eindringlicher Roman über Erinnerung, Verlust und das Erwachsenwerden in einer Stadt voller Schatten. Verena Kessler gelingt es, mit literarischer Eleganz und psychologischer Tiefe eine Geschichte zu erzählen, die lange nachhallt. Für Leser:innen, die sich für historische Themen, Generationenkonflikte und Coming-of-Age-Erzählungen interessieren, ist dieses Buch eine klare Empfehlung.

5

Ein sehr gutes Buch, das einen sehr mitnimmt und noch viel Stoff zum nachdenken gibt. Vielleicht ein bisschen viel Inhalt für so wenig Seiten, aber es funktioniert so.

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5

Eine gute Mischung aus bedrückender Geschichte und dem Leben einer jungen, lebenshungrigen Teenagerin.

Dieses Buch hat mich gepackt. Verena Kessler schafft es mit einer angenehmen, klaren Sprache und einem tollen Erzählstil einen wichtigen Teil der Geschichte hervorzubringen. Larry, die Protagonistin des Romans mit ihrem speziellen Humor und ihren speziellen Wünschen entwickelt sich im Verlauf der Geschichte so enorm weiter. Sehr sehr lesenswert!

Eine gute Mischung aus bedrückender Geschichte und dem Leben einer jungen, lebenshungrigen Teenagerin.
5

berührend, erinnernd, liebevoll

Lenny, eigentlich Larissa, lebt mit ihrer Mutter zusammen in Demmin. Die Schülerin möchte Kriegsreporterin werden und trainiert das, von dem sie meint, dass es ihr in Kriegsgebieten helfen wird. Lenny möchte tough und hart werden. Auf der ganz anderen Seite des Lebens steht ihre Nachbarin Frau Dohlberg. Sie ist alt und muss ins Heim, kann nicht mehr alleine wohnen. Die Frau beginnt ihre Sachen zu packen, beginnt die Erinnerungen an ihr Leben zuzulassen. Sie war eine, die das Jahr 1945 in Demmin, den Massensuizid, überlebt hat. Ich habe erst kürzlich darüber gesprochen, dass ich mir irgendwie kein Buch finde, das mich packt, dessen Geschichte mich so richtig bewegt. Und dann lese ich, ganz ungeplant, „Die Gespenster von Demmin“ und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Wie wundervoll Verena Kessler erzählen kann. Ich mag die Art wie sie die Dinge durch Larrys Augen betrachtet und beschreibt. Wie toll sie den Charakter des Mädchens ausgearbeitet hat, so typisch abgeklärt und trotzdem warm. Das Buch handelt von Generationen, Freundschaft, der ersten Liebe, aber auch Enttäuschung, Angst und dem Alleinsein. Das Buch ist viel mehr als ein Coming-of-age Roman, obwohl ich doch überrascht war, wie sehr sich die Geschichte um Larry und wenig um Frau Dohlberg und ihre Aufarbeitung dreht. Es ist eines dieser Geschichte, wo ich echt gerne wüsste, was aus Larry geworden ist, würde gerne weiterlesen. Ich denke, besser kann man ein Buch nicht loben. Leseempfehlung!

berührend, erinnernd, liebevoll
5

Hut ab! Ein sehr dichter und berührender Debüt-Roman! Leseempfehlung

5

Definitiv schon das erste Jahreshighlight! Dieses Buch ist einfach jeder Person zu empfehlen, die lachen, Tränen in den Augen haben und sich über den größten Massenmord der Geschichte Deutschlands auf eine andere als die Sachbuch-Art informieren will. Gerade als Mecklenburgerin, aus einer Kleinstadt kommend und weil ich selbst mal in Demmin gearbeitet habe, kann ich mich mit der Protagonistin Larry sehr identifizieren. Sie ist eine sehr sehr starke Persönlichkeit. Vielen Dank an Verena Keßler für diesen wunderbaren Roman!

5

So viel Schmerz in einem Buch...Das muss erst einmal verdaut werden. Großartig geschrieben-flach, eloquent und subtil.

3.5

Ich musste das Buch für Deutsch lesen. Lässt sich leicht lesen aber ich mag Larry nicht. Sonst eigentlich ganz gut.

5

Ein Buch, das einen nicht loslässt

Wieder ein sehr klarer und pointierter Schreibstift von Verena Kessler. Sie hat es geschafft, die Gefühle und Gedanken der jungen Protagonistin so gut zu beschreiben, dass ich mich an meine eigene Jugend erinnert gefühlt habe. Teilweise sehr spannend und düster. Ich hab das Buch sehr gemocht

4

“Man kann gleichzeitig sehr glücklich und sehr traurig sein, so viel weiß ich jetzt. Ansonsten weiß ich gar nichts mehr.“ Eine wundervolle und berührende Geschichte zweier Menschen, die zwar in unterschiedlichen Generationen aufgewachsen sind, aber trotzdem irgendwie das Gleiche wollen. Ich war erstaunt, dass sich die Story ganz anders entwickelt hat, als angenommen, aber genau das war es auch, was das Buch so besonders gemacht hab. Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung

5

Liest sich sehr gut, schöner Stil. Man sollte allerdings vorher ein wenig etwas über die Zeit und Ort, die in dem Buch vorkommen wissen. Aber ne absolute Empfehlung

4

Ein Coming of age Roman der bewegt. Ich hatte mir ein bisschen was anderes drunter vorgestellt und mir mehr Infos über das Geschehen von 1945 erhofft . In diesem Jahr soll es innerhalb von ein paar Tagen um die 1000 Selbstmorde in Dennim gegeben haben.

5

Die jugendliche Protagonistin Larry will Kriegsreporterin werden und bereitet sich mit harschen Methoden darauf vor, was immer wieder zu skurrilen Szenen führt. Um das morbide Bild rund zu machen, arbeitet sie neben der Schule auf einem Friedhof. Ihr Leben in der Kleinstadt Demmin ist trist und trotz vieler Sozialkontakte einsam, sie fühlt sich oft unverstanden. Larrys Nachbarin Frau Dohlberg ist 90 und noch einsamer, ganz und gar vergessen von der Welt. Ihr Neffe hat sie nach zwei Stürzen davon überzeugt, ihr Hab und Gut zu verkaufen und in ein Pflegeheim umzuziehen. Man kann sich vorstellen, wie schlimm das für sie ist - ihr Haus, in dem sie aufgewachsen ist, in dem die letzten Erinnerungen an ihre verstorbene Familie stecken, aufzugeben um selbst nur noch eine Erinnerung zu werden. Kessler versteht es gut, die Leben der beiden Frauen immer fast zur Berührung zu schreiben, ihre Fäden sich verzwirbeln lassen, ohne dass daraus eine Einheit wird. Nicht selten habe ich die Protagonistinnen beim Lesen gedanklich angefleht, sich einander anzunehmen. Insgesamt sind mehrere alte Menschen Teil des Romans, durch den Friedhof und Frau Dohlbergs Situation rückt der Tod immer wieder in den Fokus des Buchs. Dadurch hat es düstere, tragische Züge, die alle Figuren wie ein Nebel umhüllt, jedoch auch immer wieder durch den jugendlichen Pragmatismus von Larry aufgeklärt wird. Ihre Charakterbildung hat mir sehr gut gefallen. Neben dem Tod als Drohung schwebt auch ein längst vergangener Tod wie ein Gespenst durch das Buch: Zu Ende des Zweiten Weltkriegs gab es einen Massensuizid der Demminer Bevölkerung, wovon Frau Dohlberg Zeugin wurde. Immer wieder wird das Thema an losen Fäden aufgegriffen und mal länger, mal kürzer verfolgt. Dieses Buch möchte ich euch ganz unbedingt empfehlen! Der Erzählstil von Kessler hat mir gut gefallen und ich bin froh, ihr Buch nun endlich von meinem SuB befreit zu haben. CN: Tod, Folter, Suizid, Trauma, Krankheit, Sexualisierte Gewalt

4.5

Über Erinnerungen und den (Umgang mit dem) Tod.

📌 "Ich glaube Altenheim ist die Hölle. Stell ich mir vor wie ewig auf den Bus warten, ohne zu wissen, ob da überhaupt noch einer fährt. (S.21) Larissa möchte Kriegsreporterin werden, aber eigentlich möchte sie nur in jeder Situation ihres Lebens klarkommen können, denn durch den Tod ihres Bruders, wurde ihre Familie zerrüttet. Frau Dohlberg, Larrys Nachbarin, soll ins Altenheim umziehen. Die betagte Dame steht vor den Erinnerungen ihres langen Lebens und muss abwägen, welche sich lohnen in Kisten verpackt zu werden. Beide Protagonistinnen haben altersentsprechend ihre eigenen (Lebens-)Erfahrungen gesammelt, bzw. sind dabei, überschattet von den tragischen Ereignissen in Demmin (in der Vergangenheit und der Gegenwart). Abwechselnd wird ihre jeweilige Geschichte erzählt. Beide haben mich bewegt und am Ende habe ich eine Träne vergossen.

Über Erinnerungen und den (Umgang mit dem) Tod.
4

Nicht ganz das, was ich erwartet hatte, aber hat mir trotzdem gut gefallen.

3.5

"Sie nimmt das Nadelkissen vom Nachtschrank, legt es auf ihren Schoß, fährt mit dem Zeigefinger über die Naht. Liese und sie liefen klatschnass und zitternd das Peeneufer entlang, wussten nicht wohin sie gehen sollten. Kaum einer beachtete sie, alle waren entweder damit beschäftigt zu sterben oder andere vom Sterben abzuhalten." In Demmin fand Anfang Mai 1945 einer der schlimmsten und größten Massensuizide der Geschichte statt. Über 600 Menschen haben sich und ihren Kinder auf die unterschiedlichsten Art das Leben genommen - einer der häufigsten Varianten war das ertrinken in der Peene. Aber es gab auch Überlebende, die es nicht geschafft haben oder schlicht weg nicht gewollt haben. Diese Buch handelt punktuell von dieser grausamen Geschichte - Demmin in den 2010ern. Larissa ist anders als andere Jugendliche - sie macht einmal die Woche eine Bückerunde auf dem Friedhof, sie will Kriegsreporterin werden und kommt aus einer zerrüttelten Familie, Eltern geschieden, Bruder zu früh gestorben. Durch Zufall lernt sie Timo kennen, der Neffe ihrer Nachbarin. Er ist der, der immer wieder von den Geschehnissen 1945 anfängt zu erzählen. Er will wissen, wie es ist zu ertrinken. Frau Dohlberg ist die Nachbarin und die Urgroßtante von Timo, hat das Ertrinken mit erlebt, aber bzw. zum Glück überlebt. Da sie ins Heim ziehen soll, kommen beim Ausräumen des Hauses immer wieder Flashblacks. Eine Geschichte die anfangs noch mit ihrem Witz und Schrecken überzeugt hat, aber am Ende irgendwie für mich an Charme verloren hat. Ich hatte mir dann doch irgendwas anderes vorgestellt. Schade. Dennoch Danke an Verena, dass sie versucht hat die Gespenster von Demmin zu erleuchten, den Schrecken zu nehmen und zeigen will, Demmin ist trotz allem was passiert ist, eine kleine mecklenburgischen Stadt, in denen jung wie alt, ganz normal leben und ganz normale Sorgen und Probleme habe. Die selbst das Stigmata abgelegt haben bzw. damit leben, was auf der Stadt ruht.

5

https://www.youtube.com/watch?v=nUxtcAhjPzs Dieser Debütroman von Verena Kessler hat mich ab der ersten Seite berührt. Eine Geschichte, die traurig und nachdenklich stimmt, jedoch durch die Leichtigkeit des Schreibstils aufgebrochen wird. Die Stadt Demmin mit dem geschichtlichen Hintergrund ist Schauplatz des Romans. Das Mädchen Larry lebt Jahre später dort, wo der größte Massensuizid der Geschichte Ende des Zweiten Weltkriegs stattfand. Sie will weg und Kriegsreporterin werden. Ihre Nachbarin ist eine der Überlebenden. Dieser BlickWechsel von den jeweiligen Generationen hat mir sehr gefallen. Der Schreibstil ist dabei tiefgründig und trotzdem so leicht und locker. Die Charaktere wirkten sehr authentisch auf mich. Ein Roman, den man verstehen muss und den ich sehr empfehlen kann.

4

Das Buch ist einfach und verständlich geschrieben. Es beinhaltet eigebtlich zwei Geschichten, die parallel verlaufen. Einige Szenen sind ausdrucksstark, detailreich schriftlich eingebracht und regen zum nachdenken an. Wer sich in einzelne Situation selbst als Erzähler hineinversetzt, wird eine andere Sicht auf die Erfahrungen der Menschen erlangen. Das Buch ist empfehlenswert, um einen Einblick in das Leben "jung" und "alt" zu gewinnen und welche Möglichkeiten uns in der heutigen Welt offen stehen.

4.5

Habe überlegt 5 Sterne zu geben, mich dann aber für 4,5 entschieden, weil es sich nicht ganz nach 5 anfühlte - obwohl ich doch auch nicht weiß, was es besser gemacht hätte. Es ist so besonders in all seiner Schlichtheit, ergreifend und realistisch. Und ich glaube, selten habe ich ein Buch gelesen, bei dem der Titel so gut passt. Hier warten wahrhaftig Gespenster - Gespenster der Vergangenheit, Gespenster von Verstorbenen, Gespenster aus der Geschichte und vor allem Gespenster aus dem Alltag. Das Buch ist mir unter die Haut gegangen - vielleicht auch, weil ich bisher nicht viel in der Richtung gelesen habe. Aber so oder so, war es für mich ein eindrucksvoller Read, ein Buch, das ich im Laufen gelesen habe, was schon immer ein eindeutiges Zeichen ist.

2

Historische Ereignisse kommen zu kurz.

Ich hatte mir mehr historischen Kontext erhofft. Leider wurde dies eher in den Hintergrund gerückt. Im Vordergrund war es vielmehr eine coming-of-age Geschichte, die langweilig und vorhersehbar ist. Kaum Spannung. Keine tiefgründigen Gespräche. Kratzt nur an der Oberfläche, Demmin wird nur als Kulisse genutzt und somit den historischen Ereignissen auch nicht gerecht. Schade.

5

Kurz nach Kriegsende haben hunderte Bewohner aus Demmin in Vorpommern Massenselbstmord begonnen. Sich und die eigenen Kinder vergiftet, erhängt oder im nahen Fluss ertränkt. Ich war schockiert, dass ich erst über diesen Roman von dem Ereignis erfuhr. Gleichsam war ich begeistert, wie sich die Autorin dem Thema annimmt und das Erwachsenwerden der 15jährigen Larissa im heutigen Demmin mit den Erinnerungen einer Zeitzeugin verknüpft. Andere Rezensenten beklagten hier die geringe Tiefgründigkeit und das Fehlen von detaillierten Charakteren. Mag sein, doch dann wäre Keßlers Roman ein anderes Werk geworden, vielleicht doppelt so dick und auch inhaltlich schwer. Mich faszinierte dagegen die Leichtigkeit, wie sie das Leben der jungen Protagonisten mit ihrem süffisanten Humor in Worte fasst. Vor allem ist das Buch ein Paradebeispiel bei der Umsetzung des „show, don’t tell“ Prinzips. Erst nach und nach wurde mir klar, dass Larissas Leben ein Spiegelbild der Erfahrungen der Menschen im Jahr 1945 ist. Das ist unheimlich geschickt konzipiert und sehr intelligent geschrieben. Meine Frau las es parallel mit. Wir waren beide gleichermaßen begeistert.

4

"Es nieselte schon wieder, natürlich, wenn ich die Sonne wäre, würde ich auch lieber woanders scheinen." Die 17-jähringe Larissa will nur weg aus ihrem Heimatdorf, für sie Demmin vor Allem eins, langeweilig. Sie will raus in die Welt, will Kriegsreporterin werden, und ihr Training für diesen Zukunftsplan ist teilweise ganz schön gefährlich. Und in ihrer Familie gibt es auch einige Probleme. Die 93-jährige Frau Dohlberg hat mit ihren ganz eigenen Dämonen zu kämpfen, sie lebt ihr ganzes Leben schon in Demmin, hat den 2.Weltkriege und den Massensuizid in Demmin überlebt. Und soll jetzt ins Pflegeheim. Beide haben mit ihren Gespenstern zu kämpfen. Ich habe das Buch schon ziemlich lange bei mir liegen, irgendwie ist es immer vom Lesestapel gerutscht. Ich bin froh, es jetzt in einer Leserunde gelesen zu haben, die einen wirklich intensiven Austausch ermöglicht hat über die verschiedenen so wichtigen Themen, die dieses Buch behandelt. Ich muss auch zugeben, Demmin sagte mir nichts, einer der größte Massensuizide auf deutschem Boden Ende des 2.Weltkrieges war mir bislang nicht präsent. Die Story hier ist fiktiv, aber die geschichtlichen Ereignisse sind korrekt und das Buch regt dazu an, mehr darüber zu recherchieren. Doch auch Freundschaft und Liebe, Verlust und Trauer, Alt werden und Pflege sind Thema dieses wirklich nicht dicken Buches. Vermeintlich ein Jugendbuch, gerade wegen der jugendlichen Protagonistin ist die Geschichte doch voller Tiefe und hat mich emotional mitgenommen. Ich bin begeistert davon mit wenig Worte die Autorin es schafft, zu erzählen und zu berühren. Das Buch liest sich trotz aller Traurigkeit überraschend locker leicht weg. Und ich mag auch den feinen Humor, der immer wieder mal durchblitzt. Die Personen sind mir ans Herz gegangen und ich werde sie wohl so schnell auch nicht vergessen. Kein einfaches Buch, keine einfachen Themen aber so lesenswert und wichtig und eine absolute Leseempfehlung. Demmin sollte nicht vergessen werden.

Mir gefällt die Geschichte und theoretisch würde ich sie auch einfach so lesen da ich sie jetzt kenne. Ich musste das in der Schule lesen und bin glücklich, dass das der Fall war.

4

Von der Handlung her ist es nun wirklich nichts Neues: Ein Mädchen geht durch die Tumulte des Teenagerdaseins, ab und zu hat man zum Kontrast Einblicke in eine andere Generation. Allerdings ist das hier auch ein Buch, dass eher durch die Art glänzt, wie es die Dinge erzählt Die kurzen und prägnanten Kapitel sorgen dafür, dass einem keine Situation über wird, die Schreibweise ist sehr nah an den Personen dran und es werden immer mal subtil Anmerkungen eingestreut, die dafür sorgen, dass man plötzlich Zusammenhänge besser versteht. Ich hatte beim Lesen sehr viel mehr Freude, als ich von der Beschreibung erwartet hätte. Den Bezug zu den Themen Trauer und den Folgen traumatischer Erlebnisse fand ich sehr gut gelungen, allerdings habe ich erst bei der Hälfte des Buches wirklich gemerkt, dass die Ereignisse während des Krieges ein Kernthema sein sollen. Das hat im Endeffekt doch eine eher untergeordnete Rolle gespielt. Mir hat aber gefallen, welche Rolle ältere Menschen in diesem Buch spielen und wie die Kontakte zu ihnen eigentlich die sympathischeren Seiten an unserer jungen Protagonistin hervorgebracht haben. Larry´s Teil der Handlung hat mir durch die Erzählweise sehr viel besser gefallen, als man denken würde (Einblicke in den herkömmlichen Jugendalltag finde ich einfach nicht so spannend), es gab aber ein paar Momente die mir etwas zu klischeehaft waren. Insgesamt fand ich es jedoch sehr angenehm zu lesen und die Nuancen und die Schnelllebigkeit des Schreibstils machen es zu einem empfehlenswerten Buch.

3

Larissa, auch Larry genannt, ist ein 15 jähriger Teenager und lebt in Demmin. Während man Larry in diesem Buch auf ihrer Reise und Erwachsenwerden begleitet, erlebt man gleichzeitig die Geschichte der alten Dame nebenan die an ihre Kindheit zurückdenkt in einer Zeit in welcher eine grauenvolle Katastrophe Demmin heimsuchte. ——SPOILER—— Ich werde ein wenig detaillierter auf die Charaktere und die generelle Geschichte des Buches eingehen und zuletzt meine Wertung erklären. In dieser Geschenke liest man hauptsächlich aus Larry's Perspektive. Sie hilft auf dem Friedhof aus um sich etwas dazu zu verdienen und will später einmal Kriegsreporterin werden. In Demmin fand ein Massensuizid statt der Larry fasziniert und so beschäftigt sie sich mit dem Thema Tod. Obwohl Larry aus jugendlicher Naivität heraus glaubt dass sie den makabren Themen auch als Kriegsreporterin gewachsen ist wird sie letztendlich mit dem Thema Tod konfrontiert. Sie muss sich eingestehen dass sie nicht so gleichgültig ist wie sie dachte und viele Themen wie den Tod ihres Bruders verarbeiten muss. Larry war für mich ein Charakter der mir nur teils gefallen hat. An sich wurde sie mit viel Humor geschrieben und konnte liebenswert sein, auf der anderen Seite war sie ein Teenager in Bilderbuch Pupertät. Vor allem der Teil als sie mit ihrem Vater fliehen wollte war mir zu dramatisch. Ich konnte ihre Entscheidungen nicht nachvollziehen. Allerdings mochte ich die Beziehung zu ihrem Vater. Über diese distanzierte aber doch liebevolle Beziehung habe ich gerne gelesen. Auch ihr Verhältnis zu ihrem verstorbenen Bruder und ihre Ängste für ihre Mutter nicht genug zu sein fand ich rührend. Was mir sehr gut gefiel war das Gespräch dass Sarina mit ihr gesucht hat. Sie half Larry zu verstehen wie egoistisch sie eigentlich war und dass auch Sarina jemanden braucht der ihr zuhört und für sie da ist. Die Teile der Nachbarin waren sehr kurz aber gleichzeitig bedeutend. Sie war dabei in ein Altersheim umzuziehen und hat beim Packen der Kartons über ihre Kindheit nachgedacht. Ihre Familie hat sich damals umgebracht und sie hat überlebt. Die Erlebnisse haben sie aber nie losgelassen. Besonders hat mich die Stelle gerührt als man über ihre Kindheit erfahren hat, wie ihre Familie sich das Leben nahm und sie Hilfe bei einer Frau gesucht welche ihr den Tod erleichtern wollte.

3

War für die Schule aber mir hat es gefallen und ich würde es nochmal lesen.

5

Kurz nach Kriegsende haben hunderte Bewohner aus Demmin in Vorpommern Massenselbstmord begonnen. Sich und die eigenen Kinder vergiftet, erhängt oder im nahen Fluss ertränkt. Ich war schockiert, dass ich erst über diesen Roman von dem Ereignis erfuhr. Gleichsam war ich begeistert, wie sich die Autorin dem Thema annimmt und das Erwachsenwerden der 15jährigen Larissa im heutigen Demmin mit den Erinnerungen einer Zeitzeugin verknüpft. Andere Rezensenten beklagten hier die geringe Tiefgründigkeit und das Fehlen von detaillierten Charakteren. Mag sein, doch dann wäre Keßlers Roman ein anderes Werk geworden, vielleicht doppelt so dick und auch inhaltlich schwer. Mich faszinierte dagegen die Leichtigkeit, wie sie das Leben der jungen Protagonisten mit ihrem süffisanten Humor in Worte fasst. Vor allem ist das Buch ein Paradebeispiel bei der Umsetzung des „show, don’t tell“ Prinzips. Erst nach und nach wurde mir klar, dass Larissas Leben ein Spiegelbild der Erfahrungen der Menschen im Jahr 1945 ist. Das ist unheimlich geschickt konzipiert und sehr intelligent geschrieben. Meine Frau las es parallel mit. Wir waren beide gleichermaßen begeistert.

4

Ich hatte mir tatsächlich etwas mehr erwartet, als einen in stakkatoartig-kurzen Kapiteln erzählten Jugendroman, dessen Höhepunkt 30 Seiten vor dem Ende in zwei eben so kurzen Kapiteln abgehandelt wird.  Andererseits erschließt das Buch den Massensuizid Demmins auf eine wundervoll einfühlsame, dabei fast schon nebensächliche Art. Eine Art, die mich als Jugendliche nicht genervt hätte aufstöhnen lassen, weil das Thema SCHON WIEDER in einem Roman aufgearbeitet wird. Ich kann mir "Die Gespenster von Demmin" wirklich gut als Schullektüre vorstellen - inklusive Charakterstudien der herrlich pubertären Larry und einer tiefgründigen Auseinandersetzung mit dem Thema Tod und den damaligen und heutigen spürbaren Auswirkungen des zweiten Weltkriegs.

4

War in Ordnung. Sprachlich fließend, leicht zu lesen. Zum Thema Demmin war es mir zu wenig. Mehr auch ein Roman einer Jugendlichen auf ihrem Weg erwachsen zu werden, während sie mit Verlust zu kämpfen hat.

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