Die geheimen Stunden der Nacht
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Description
An einem Montagmorgen erhält Georg von Heuken von seiner Sekretärin eine schlimme Nachricht: Sein Vater, Richard von Heuken, ist mit einem zweiten Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert worden. Es stellt sich heraus, dass er seinen Geschäften im Verlag nicht mehr nachgehen kann – eine Chance für seinen Sohn, endlich die Leitung sämtlicher, zum Familienbesitz gehörender Verlage zu übernehmen. Mit dem Vater verliert in Ortheils Roman die Generation ihre Macht, die nach dem Krieg unbekümmert ihren Erfolg gesucht hat und ihren Söhnen nur widerstrebend Platz machte. Vor diesem Hintergrund hat Hanns-Josef Ortheil einen großen Familien- und Generationenroman geschrieben, in dessen Mittelpunkt keineswegs bloß der Kampf um ein Erbe steht – sondern auch der um eine geheimnisvolle Frau.
Book Information
Author Description
Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Er ist Schriftsteller, Pianist und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den beliebtesten und meistgelesenen deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Villa Massimo-Stipendium in Rom, dem Thomas-Mann-Preis, dem Nicolas-Born-Preis, dem Stefan-Andres-Preis und dem Hannelore-Greve-Literaturpreis. Seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt. 2025 ist bei Luchterhand sein jüngster Roman „Schwebebahnen“ erschienen.
Posts
Der Geschichte rund um die fiktive Verlegerfamilie von Heuken, die im Literaturbetrieb einen Stellenwert wie die Unselds oder Fischers besitzt, ist eigentlich sehr konventionell erzählt. Und trotzdem hat sie mir gut gefallen, auch wenn der Stil eher an einen Roman aus dem Nachkriegsdeutschland erinnert. Thema ist die Befreiung der Kinder aus dem Schatten des Patriarchen, wenn dieser von seinem Posten zurücktritt. In diesem Fall ist der Rücktritt ungeplant, wenn auch nicht ganz überraschend, denn der 76jährige Seniorchef Richard von Heuken erleidet seinen zweiten Herzinfarkt und der Roman beginnt damit, dass sein ältester Sohn Georg diese Nachricht am Telefon erhält. Plötzlich muss der Sohn die Termine des Vaters übernehmen, was ihm sichtlich unangenehm ist. Dabei entdeckt er, dass sein Vater sich im besten Hotel am Kölner Dom in eine Suite lindenbergmäßig zuletzt eingemietet hatte. Was geschah dort in den geheimen Stunden der Nacht? Mit wem traf sich der Alte? Gab es da eine andere Frau? Und wie soll der Verlag weiterlaufen? Dies wird alles aus Sicht des Sohnes Georg erzählt, der sich mit seinen beiden Geschwistern über das Erbe einig werden muss. Dies ist mein erstes Buchs des Autors gewesen. Hanns-Josef Ortheil beweist viel Kenntnis über den Verlag- und Literaturbetrieb. Bestimmt gibt es auch viele Anspielungen auf reale Autoren, die aber für den Genuss des Romans sicher nicht unbedingt erkannt werden müssen. Das Buch stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2005, also im ersten Jahr der Verleihung. Hanns-Josef Ortheil werde ich mir mal auf die Beobachtungsliste setzen, denn das ist genau mein Stil.
Der Geschichte rund um die fiktive Verlegerfamilie von Heuken, die im Literaturbetrieb einen Stellenwert wie die Unselds oder Fischers besitzt, ist eigentlich sehr konventionell erzählt. Und trotzdem hat sie mir gut gefallen, auch wenn der Stil eher an einen Roman aus dem Nachkriegsdeutschland erinnert. Thema ist die Befreiung der Kinder aus dem Schatten des Patriarchen, wenn dieser von seinem Posten zurücktritt. In diesem Fall ist der Rücktritt ungeplant, wenn auch nicht ganz überraschend, denn der 76jährige Seniorchef Richard von Heuken erleidet seinen zweiten Herzinfarkt und der Roman beginnt damit, dass sein ältester Sohn Georg diese Nachricht am Telefon erhält. Plötzlich muss der Sohn die Termine des Vaters übernehmen, was ihm sichtlich unangenehm ist. Dabei entdeckt er, dass sein Vater sich im besten Hotel am Kölner Dom in eine Suite lindenbergmäßig zuletzt eingemietet hatte. Was geschah dort in den geheimen Stunden der Nacht? Mit wem traf sich der Alte? Gab es da eine andere Frau? Und wie soll der Verlag weiterlaufen? Dies wird alles aus Sicht des Sohnes Georg erzählt, der sich mit seinen beiden Geschwistern über das Erbe einig werden muss. Dies ist mein erstes Buchs des Autors gewesen. Hanns-Josef Ortheil beweist viel Kenntnis über den Verlag- und Literaturbetrieb. Bestimmt gibt es auch viele Anspielungen auf reale Autoren, die aber für den Genuss des Romans sicher nicht unbedingt erkannt werden müssen. Das Buch stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2005, also im ersten Jahr der Verleihung. Hanns-Josef Ortheil werde ich mir mal auf die Beobachtungsliste setzen, denn das ist genau mein Stil.
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An einem Montagmorgen erhält Georg von Heuken von seiner Sekretärin eine schlimme Nachricht: Sein Vater, Richard von Heuken, ist mit einem zweiten Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert worden. Es stellt sich heraus, dass er seinen Geschäften im Verlag nicht mehr nachgehen kann – eine Chance für seinen Sohn, endlich die Leitung sämtlicher, zum Familienbesitz gehörender Verlage zu übernehmen. Mit dem Vater verliert in Ortheils Roman die Generation ihre Macht, die nach dem Krieg unbekümmert ihren Erfolg gesucht hat und ihren Söhnen nur widerstrebend Platz machte. Vor diesem Hintergrund hat Hanns-Josef Ortheil einen großen Familien- und Generationenroman geschrieben, in dessen Mittelpunkt keineswegs bloß der Kampf um ein Erbe steht – sondern auch der um eine geheimnisvolle Frau.
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Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Er ist Schriftsteller, Pianist und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den beliebtesten und meistgelesenen deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Villa Massimo-Stipendium in Rom, dem Thomas-Mann-Preis, dem Nicolas-Born-Preis, dem Stefan-Andres-Preis und dem Hannelore-Greve-Literaturpreis. Seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt. 2025 ist bei Luchterhand sein jüngster Roman „Schwebebahnen“ erschienen.
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Der Geschichte rund um die fiktive Verlegerfamilie von Heuken, die im Literaturbetrieb einen Stellenwert wie die Unselds oder Fischers besitzt, ist eigentlich sehr konventionell erzählt. Und trotzdem hat sie mir gut gefallen, auch wenn der Stil eher an einen Roman aus dem Nachkriegsdeutschland erinnert. Thema ist die Befreiung der Kinder aus dem Schatten des Patriarchen, wenn dieser von seinem Posten zurücktritt. In diesem Fall ist der Rücktritt ungeplant, wenn auch nicht ganz überraschend, denn der 76jährige Seniorchef Richard von Heuken erleidet seinen zweiten Herzinfarkt und der Roman beginnt damit, dass sein ältester Sohn Georg diese Nachricht am Telefon erhält. Plötzlich muss der Sohn die Termine des Vaters übernehmen, was ihm sichtlich unangenehm ist. Dabei entdeckt er, dass sein Vater sich im besten Hotel am Kölner Dom in eine Suite lindenbergmäßig zuletzt eingemietet hatte. Was geschah dort in den geheimen Stunden der Nacht? Mit wem traf sich der Alte? Gab es da eine andere Frau? Und wie soll der Verlag weiterlaufen? Dies wird alles aus Sicht des Sohnes Georg erzählt, der sich mit seinen beiden Geschwistern über das Erbe einig werden muss. Dies ist mein erstes Buchs des Autors gewesen. Hanns-Josef Ortheil beweist viel Kenntnis über den Verlag- und Literaturbetrieb. Bestimmt gibt es auch viele Anspielungen auf reale Autoren, die aber für den Genuss des Romans sicher nicht unbedingt erkannt werden müssen. Das Buch stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2005, also im ersten Jahr der Verleihung. Hanns-Josef Ortheil werde ich mir mal auf die Beobachtungsliste setzen, denn das ist genau mein Stil.
Der Geschichte rund um die fiktive Verlegerfamilie von Heuken, die im Literaturbetrieb einen Stellenwert wie die Unselds oder Fischers besitzt, ist eigentlich sehr konventionell erzählt. Und trotzdem hat sie mir gut gefallen, auch wenn der Stil eher an einen Roman aus dem Nachkriegsdeutschland erinnert. Thema ist die Befreiung der Kinder aus dem Schatten des Patriarchen, wenn dieser von seinem Posten zurücktritt. In diesem Fall ist der Rücktritt ungeplant, wenn auch nicht ganz überraschend, denn der 76jährige Seniorchef Richard von Heuken erleidet seinen zweiten Herzinfarkt und der Roman beginnt damit, dass sein ältester Sohn Georg diese Nachricht am Telefon erhält. Plötzlich muss der Sohn die Termine des Vaters übernehmen, was ihm sichtlich unangenehm ist. Dabei entdeckt er, dass sein Vater sich im besten Hotel am Kölner Dom in eine Suite lindenbergmäßig zuletzt eingemietet hatte. Was geschah dort in den geheimen Stunden der Nacht? Mit wem traf sich der Alte? Gab es da eine andere Frau? Und wie soll der Verlag weiterlaufen? Dies wird alles aus Sicht des Sohnes Georg erzählt, der sich mit seinen beiden Geschwistern über das Erbe einig werden muss. Dies ist mein erstes Buchs des Autors gewesen. Hanns-Josef Ortheil beweist viel Kenntnis über den Verlag- und Literaturbetrieb. Bestimmt gibt es auch viele Anspielungen auf reale Autoren, die aber für den Genuss des Romans sicher nicht unbedingt erkannt werden müssen. Das Buch stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2005, also im ersten Jahr der Verleihung. Hanns-Josef Ortheil werde ich mir mal auf die Beobachtungsliste setzen, denn das ist genau mein Stil.





