Die Erfindung des Lebens
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Description
»Die Erfindung des Lebens« ist die Geschichte eines jungen Mannes von seinen Kinderjahren bis zu seinen ersten Erfolgen als Schriftsteller. Als einziges überlebendes Kind seiner Eltern, die im Zweiten Weltkrieg und der Zeit danach vier Söhne verloren haben, wächst er in Köln auf. Die Mutter ist stumm geworden, und auch ihr letzter Sohn lebt zunächst stumm an ihrer Seite. Nach Jahren erst kann er sich aus der Umklammerung der Familie lösen, in Rom eine Karriere als Pianist beginnen und nach deren Scheitern mit dem Schreiben sein Glück zu machen versuchen …
In seinem neuen, autobiographisch inspirierten Roman erzählt Hanns-Josef Ortheil die Geschichte eines jahrelang stummen Kindes, dessen Eltern im Krieg und in der Nachkriegszeit vier Söhne verloren haben. Zusammen mit der ebenfalls stummen Mutter wächst es in einer künstlichen Schutzzone auf, aus der es sich erst langsam durch das geliebte Klavierspiel und den unorthodoxen Sprachunterricht des Vaters befreien kann. Doch die Befreiung ist schmerzhaft. Sie führt den Jungen auf lange, einsame Reisen durch Deutschland und in einem letzten Befreiungsakt schließlich nach Rom. Dort wird er ein erfolgreicher Pianist, der Freundschaften schließt und sogar ein Liebesverhältnis eingeht. Diese Bindungen aber zerreißen, und auch die Pianistenkarriere muss aufgegeben werden. Nach der Rückkehr nach Deutschland macht ihm ein früherer Lehrer den faszinierenden Vorschlag, es mit dem Schreiben zu versuchen …
In Anlehnung an die großen Bildungsromane der deutschen Literatur entwirft dieser auch historisch weit ausholende Roman eine Biographie, die nach jedem Rückschlag wieder ganz neu erfunden werden muss. Entstanden ist dabei die ergreifende Geschichte von einem jungen Pianisten und späteren Schriftsteller, deren am Ende glücklicher Verlauf an ein Wunder grenzt.
Book Information
Author Description
Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Er ist Schriftsteller, Pianist und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den beliebtesten und meistgelesenen deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Villa Massimo-Stipendium in Rom, dem Thomas-Mann-Preis, dem Nicolas-Born-Preis, dem Stefan-Andres-Preis und dem Hannelore-Greve-Literaturpreis. Seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt. 2025 ist bei Luchterhand sein jüngster Roman „Schwebebahnen“ erschienen.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Dieser autobiografische Roman handelt von einem langsamen Erwachen, einem Aufbruch in eine neue, fremde Welt. Johannes, den wir anfangs als stummes und arg von der Mutter - die nach schweren Schicksalsschlägen bereits vor seiner Geburt verstummt ist - abhängiges Kind kennenlernen, macht im Laufe des Buches eine enorme Entwicklung durch, findet dank seines Vaters seine Stimme und später nach der Schule im lebensfrohen Rom zu sich selbst. Mir ist der Roman etwas zu distanziert erzählt und teilweise leider auch langweilig.
Autobiografischer Text des Autors der vor allem seine schwierigen Jugendjahre in Köln und seine Zeit in Rom beschreibt. Seine Eltern verloren in den Kriegsjahren und in der Nachkriegszeit vier Söhne und in folge dessen verstummte seine Mutter zunehmends. Josef, das fünftes Kind wuchs von Beginn in enger, beinahe symbiotischer Beziehung Seite an Seite mit seiner Mutter auf und mit 3 Jahren nahm eine Sprechblockade von ihm Besitz bis er vollends verstummte. Der schwierige Weg durch die Schule, das Musikstudium in Rom mit dem jähen Abbruch, die darauf folgende Heimkehr zu den Eltern und ein Neubeginn als Schriftsteller sind die weiteren Stationen in diesem zwar unterhaltsamen aber zuweilen doch mit etwas zuviel Puderzucker bestreutem Text.
Die zwei Sterne gibt es auch nur, weil der Schreibstil doch einigermaßen schön ist und die Geschichte in der Nähe von Köln spielt, wo auch ich großgeworden bin. Ansonsten ist die Handlung zäh und hätte auch auf 300 Seiten genug Platz gehabt und nicht auf 580... Vom Ende möchte ich eigentlich schon gar nicht sprechen, weil es einfach so unbefriedigend war, unvollendeter Dinge stehen gelassen zu werden. Tut euch selbst einen Gefallen und lest was anderes...
fein beobachtet, zutiefst berührend und bewegend - ein ganz besonderer Autor
Ich liebe Ortheils Schreibstil, die feinen Beobachtungen, die für sich sprechen und keiner weiteren Erklärung bedürfen. Dieser autobiografisch geprägte Roman ist Ortheils wohl größtes, intimstes Projekt. Es lässt einen eintauchen in die Welt eines Jungen, der in der stillen Beobachtung, dem Klavierspielen und später im Schreiben eine unbeschreibliche Kraft findet, die ihn sein Leben lang durch alle Schwierigkeiten hindurch begleitet und stützt. Der Roman eignet sich gut als Einstieg in Ortheils großen "Kosmos der Schrift". Das Schreiben und das Leben sind für Ortheil untrennbar miteinander verbunden und so gibt es unzählige Romane und Erzählungen, an denen man sich "satt lesen" kann.
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1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
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»Die Erfindung des Lebens« ist die Geschichte eines jungen Mannes von seinen Kinderjahren bis zu seinen ersten Erfolgen als Schriftsteller. Als einziges überlebendes Kind seiner Eltern, die im Zweiten Weltkrieg und der Zeit danach vier Söhne verloren haben, wächst er in Köln auf. Die Mutter ist stumm geworden, und auch ihr letzter Sohn lebt zunächst stumm an ihrer Seite. Nach Jahren erst kann er sich aus der Umklammerung der Familie lösen, in Rom eine Karriere als Pianist beginnen und nach deren Scheitern mit dem Schreiben sein Glück zu machen versuchen …
In seinem neuen, autobiographisch inspirierten Roman erzählt Hanns-Josef Ortheil die Geschichte eines jahrelang stummen Kindes, dessen Eltern im Krieg und in der Nachkriegszeit vier Söhne verloren haben. Zusammen mit der ebenfalls stummen Mutter wächst es in einer künstlichen Schutzzone auf, aus der es sich erst langsam durch das geliebte Klavierspiel und den unorthodoxen Sprachunterricht des Vaters befreien kann. Doch die Befreiung ist schmerzhaft. Sie führt den Jungen auf lange, einsame Reisen durch Deutschland und in einem letzten Befreiungsakt schließlich nach Rom. Dort wird er ein erfolgreicher Pianist, der Freundschaften schließt und sogar ein Liebesverhältnis eingeht. Diese Bindungen aber zerreißen, und auch die Pianistenkarriere muss aufgegeben werden. Nach der Rückkehr nach Deutschland macht ihm ein früherer Lehrer den faszinierenden Vorschlag, es mit dem Schreiben zu versuchen …
In Anlehnung an die großen Bildungsromane der deutschen Literatur entwirft dieser auch historisch weit ausholende Roman eine Biographie, die nach jedem Rückschlag wieder ganz neu erfunden werden muss. Entstanden ist dabei die ergreifende Geschichte von einem jungen Pianisten und späteren Schriftsteller, deren am Ende glücklicher Verlauf an ein Wunder grenzt.
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Author Description
Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Er ist Schriftsteller, Pianist und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den beliebtesten und meistgelesenen deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Villa Massimo-Stipendium in Rom, dem Thomas-Mann-Preis, dem Nicolas-Born-Preis, dem Stefan-Andres-Preis und dem Hannelore-Greve-Literaturpreis. Seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt. 2025 ist bei Luchterhand sein jüngster Roman „Schwebebahnen“ erschienen.
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Dieser autobiografische Roman handelt von einem langsamen Erwachen, einem Aufbruch in eine neue, fremde Welt. Johannes, den wir anfangs als stummes und arg von der Mutter - die nach schweren Schicksalsschlägen bereits vor seiner Geburt verstummt ist - abhängiges Kind kennenlernen, macht im Laufe des Buches eine enorme Entwicklung durch, findet dank seines Vaters seine Stimme und später nach der Schule im lebensfrohen Rom zu sich selbst. Mir ist der Roman etwas zu distanziert erzählt und teilweise leider auch langweilig.
Autobiografischer Text des Autors der vor allem seine schwierigen Jugendjahre in Köln und seine Zeit in Rom beschreibt. Seine Eltern verloren in den Kriegsjahren und in der Nachkriegszeit vier Söhne und in folge dessen verstummte seine Mutter zunehmends. Josef, das fünftes Kind wuchs von Beginn in enger, beinahe symbiotischer Beziehung Seite an Seite mit seiner Mutter auf und mit 3 Jahren nahm eine Sprechblockade von ihm Besitz bis er vollends verstummte. Der schwierige Weg durch die Schule, das Musikstudium in Rom mit dem jähen Abbruch, die darauf folgende Heimkehr zu den Eltern und ein Neubeginn als Schriftsteller sind die weiteren Stationen in diesem zwar unterhaltsamen aber zuweilen doch mit etwas zuviel Puderzucker bestreutem Text.
Die zwei Sterne gibt es auch nur, weil der Schreibstil doch einigermaßen schön ist und die Geschichte in der Nähe von Köln spielt, wo auch ich großgeworden bin. Ansonsten ist die Handlung zäh und hätte auch auf 300 Seiten genug Platz gehabt und nicht auf 580... Vom Ende möchte ich eigentlich schon gar nicht sprechen, weil es einfach so unbefriedigend war, unvollendeter Dinge stehen gelassen zu werden. Tut euch selbst einen Gefallen und lest was anderes...
fein beobachtet, zutiefst berührend und bewegend - ein ganz besonderer Autor
Ich liebe Ortheils Schreibstil, die feinen Beobachtungen, die für sich sprechen und keiner weiteren Erklärung bedürfen. Dieser autobiografisch geprägte Roman ist Ortheils wohl größtes, intimstes Projekt. Es lässt einen eintauchen in die Welt eines Jungen, der in der stillen Beobachtung, dem Klavierspielen und später im Schreiben eine unbeschreibliche Kraft findet, die ihn sein Leben lang durch alle Schwierigkeiten hindurch begleitet und stützt. Der Roman eignet sich gut als Einstieg in Ortheils großen "Kosmos der Schrift". Das Schreiben und das Leben sind für Ortheil untrennbar miteinander verbunden und so gibt es unzählige Romane und Erzählungen, an denen man sich "satt lesen" kann.










