Die Garnett Girls

Die Garnett Girls

Paperback
3.4219

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Description

Ein süchtigmachendes Familiendrama vor der atemberaubenden Kulisse der Isle of Wight – perfekt für den Sommer!

Georgina Moore arbeitet seit vielen Jahren im Buchhandel und in der Verlagbranche, jetzt hat sie mit ihrem fulminanten Debüt die Sunday-Times-Bestsellerliste erobert. »Die Garnett Girls« hat alles, was ein gutes Sommerbuch benötigt: eine aufregende Familiengeschichte, ein Cottage am Strand von England und ein großes Geheimnis, das die drei Schwestern fast ihr Glück kostet.

Margos und Richards Liebesgeschichte war verboten und leidenschaftlich. Als sie zerbrach, schloss sich Margo im Schlafzimmer ein und überließ ihre drei jungen Töchter sich selbst. Jahre später unterhält die charismatische Margo Garnett Liebhaber und Freunde in ihrem Cottage auf der Isle of Wight und weigert sich, jemals über ihre schmerzhafte Vergangenheit zu sprechen.

Doch ihr Schweigen verhindert, dass ihre nun erwachsenen Töchter endlich ihr Glück finden können. Rachel möchte mit ihrer Familie nach London zurückkehren, wird aber von der Verantwortung für ihr geliebtes, aber langsam verfallendes Familienhaus als Geisel gehalten. Die verträumte Imogen fühlt sich unter Druck gesetzt, ihren netten und rücksichtsvollen Verlobten zu heiraten, obwohl ihr Leben sie in eine andere Richtung zieht. Und die wilde, leidenschaftliche Sasha wird von einem Geheimnis belastet, dass die Garnett Girls in ihren Grundfesten erschüttern könnte.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Paperback
Pages
416
Price
18.50 €

Author Description

Georgina Moore ist seit zwanzig Jahren in der Verlagsbranche tätig. »Die Garnett Girls« ist ihr erster Roman, der sofort auf der Sunday-Times-Bestsellerliste landete. Er spielt auf der Isle of Wight, wo Georgina ein Hausboot namens Sturdy besitzt. Hauptsächlich verbringt sie ihre Zeit aber auf einem Hausboot auf der Themse, wo sie mit ihrem Partner, ihren zwei Kindern und ihrem Border Terrier Bomber lebt.

Posts

60
All
2.5

Leider habe ich das Buch auf Seite 200 abgebrochen. Mein Empfinden war, dass viel erzählt, aber wenig gesagt wurde in der Familie. Es plätscherte so vor sich hin und nichts passierte. Die Figuren sind mir fremd geblieben und es gab irgendwie keine Entwicklung in der Handlung. Es wurde viel getrunken und gefeiert, aber alles blieb nur oberflächlich und konnte mich leider nicht mitreißen . Schade, da ich schon viel Gutes über das Buch gehört habe, aber es war vielleicht einfach nicht meins.

4

Die Garnett Girls bestehen aus Margo, der Mutter und den drei Schwestern Rachel, Imogen und Sacha. Alle haben ihr Päckchen zu tragen, unglückliche Beziehungen und eine Mutter, die sich in alles einmischt. Das verbindet die Schwestern. Der Vater hat die Familie schon vor langer Zeit verlassen aber so richtig loslassen konnten die Frauen ihn nie. Als eine Nachricht sie erreicht, dass er krank ist, müssen die Frauen für sich entscheiden ob sie ihn nochmal sehen wollen und auch seine Geschichte der zerbrochenen Beziehung hören wollen . Die Frauen lieben Partys und Alkohol. In dem Roman wurde also ordentlich getrunken, oft auch einfach um zu vergessen. Mutter Margo mischt sich in alles ein. Ihr großes Ziel ist es, dass alle Schwestern verheiratet sind. Das lässt manche der Frauen auch in unglücklichen Beziehungen aushalten. Das Buch ging etwas tiefer als ich erwartet hab. Symptomatisch waren mir die Protagonisten hier nicht unbedingt aber das muss ja auch nicht sein. Ab und an gab es Rückblenden in Margo’s Kindheit und die der Schwestern. Die waren toll um die Vergangenheit besser zu verstehen. Für mich persönlich hätten die Probleme der Schwestern gern noch etwas mehr Raum haben können. Eine langjährige toxische Beziehung schüttelt man zum Beispiel nicht ganz so leicht ab. Das ging mir da manchmal zu rasant und zu einfach. Insgesamt aber ein unterhaltsamer Roman, der sich leicht lesen lässt.

5

Wow. Was für eine Buch. Was für eine Familie! Perfekte Lektüre

4

Das große Schweigen „Es hat schon immer zwei Margos gegeben, eine davon ist Ma, nur unsere Ma, und die andere ist Margo, die allen anderen gehört oder in ihrer eigenen Welt lebt. Im Augenblick ist sie, Margo – sie denkt nicht an uns.“ (S. 340) Margo und Richard waren DAS Liebespaar der Isle of Wight, führten als Schriftsteller und Kolumnistin eine erfolgreiche Künstlerehe, hatten 3 bezaubernde Töchter und schmissen trotzdem die besten Partys der Gegend. Bis zu dem Tag, als Richard die Familie verließ, Margo sich für Monate auf ihrem Zimmer einschloss und die Mädchen sich selbst überließ. Wenn Familie und Freunde nicht gewesen wären, hätte ihr die Fürsorge die Mädchen weggenommen. Als sich Margo endlich wieder gefangen hatte, nahmen alle ihren Mädchennamen an und sie durften nie wieder über oder von Richard sprechen. Jetzt sind die Mädchen erwachsen, haben das Trauma des Verlassenwerdens und das große Schweigen nie verwunden. Außerdem gibt ihnen Margo das Gefühl, nicht gut genug zu sein, ihren Anforderungen nicht gerecht zu werden. Also hängen sie in Lebensentwürfen fest, die sie nie wollten. „Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal so eng mit Margos Leben verstrickt sein würde…“ (S. 129) Rachel führt mit ihrem Mann Margos und Richards Leben weiter. Sie haben eine sehr liebevolle Beziehung, leben mit ihren Kindern in deren ehemaligem Haus und verfolgen ihre Karrieren. Aber Margo, die eigentlich ein eigenes Haus hat, ist ständig da, mischt sich ein und veranstaltet ihre legendären Partys weiter hier. „Sie hatte immer schon gewusst, dass Venedig für sie eine Bedeutung haben würde, weil ihre Eltern dort die Flitterwochen verbracht hatten.“ (S. 15) Imogen schreibt Theaterstücke und hat gerade den Durchbruch geschafft. Sie verlobt sie sich mit dem älteren William, weil er zuverlässig und gut für sie ist – und Margo es erwartet. Doch dann verliebt sie sich bei den Proben in jemand anderen und traut sich nicht, es William und ihrer Familie zu sagen. Sie flüchtet sich in ein Doppelleben, das sie zerstören könnte. „Sie vermisse das Mädchen, dass sie eins gewesen war, als sie sich noch gemocht hatte und ohne die Last der Enttäuschung aufgewacht war, ohne die Last des Geheimnisses, das für sie keins mehr war, und der Mauer, die dies zwischen ihr und ihrer Familie errichtet hatte.“ (S. 95) Auch Sasha ist nicht glücklich ihn ihrem nach außen hin so perfekten Leben mit ihrem fürsorglichen Ehemann. Außerdem hat sie heimlich Kontakt mit Richard aufgenommen … Georgina Moores „Die Garnett Girls“ ist eine interessante Familienstudie über die einzelnen Beziehungen und Verbindungen der Frauen untereinander, die alles überstrahlende Mutter und den alles überschattenden verschwundenen Vater. Die Töchter, inzwischen Frauen, suchen unbewusst einen Ersatz für ihn und finden dabei nicht immer den richtigen. Ihre Mutter mischt sich ein, weil sie ihnen ihr eigenes Schicksal ersparen will, geht dabei aber leider nicht besonders geschickt vor und berücksichtigt die Bedürfnisse ihrer Töchter nur bedingt. Ein gemeinsamer Sommer – ein ganzes Leben – voller Geheimnisse, die ans Licht drängen, das alles ist Garnett-Girls. Gut geschrieben, nicht immer fesselnd, aber aufschlussreich.

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3

⭐️⭐️⭐️ Es wird viiiiiiiel geredet – aber es passiert nicht viel...

Die Dynamiken in einer Familie darzustellen ist nicht einfach. Sie anhand eines Romans so darzustellen, dass Leser gefesselt werden, obwohl das Buch nicht handlungsorientiert ist, ist noch schwerer. Mich konnte die Autorin mit ihrer Erzählweise leider nicht ganz einfangen. In diesem Roman geht es um Margo und ihre Töchter. Margo, die eine Art „Matriarchin“ ist und das Zepter der Familie in der Hand hält, seit ihr Mann sie vor vielen Jahren verlassen hat. Die drei Töchter Rachel, Imogen und Sasha, die aufgrund ihres Alters damals unterschiedlich viel mitbekommen haben vom großen Familiendrama. Aber es prägt sie alle bis ins Erwachsenenalter. Und so werden die Lebenswege aller vier „Garnett Girls“ (einschließlich Margo) rekapituliert und ihre (derzeitigen) Lebenssituationen analysiert. Alle reden miteinander – und das ist in diesem Buch Fluch und Segen zugleich. So schön es ist, ein Buch zu lesen, in dem die Protagonistinnen tatsächlich mal alle miteinander sprechen. Aber wenn sie ständig miteinander sprechen, ohne dass es zu etwas führt, wird es zäh… Hier hatte ich leider den Eindruck, dass endlos geredet wird, die Gespräche aber unproduktiv waren. Somit kam für jede Protagonistin noch ein „Erzählstrang“ dazu, in dem ihre wahren Gedanken und Gefühle thematisiert wurden. Bei mir als Leser führte das dazu, dass ich ein Gewirr von Gedanken (von vier Leuten) aufnahm, welches ich kaum wirklich sortieren konnte. Es wurden viele Baustellen aufgemacht, an denen aber gefühlt endlos gewerkelt wurde. Die Handlung hatte somit auch immer etwas von „angezogener Handbremse“. Ich konnte allerdings gut eintauchen in die Atmosphäre der Isle of Wight und des Sommerhauses, auch wenn ich nichts dagegen gehabt hätte, wenn Setting und Landschaft eine noch größere Rolle gespielt hätten. Was mich ein wenig irritiert hat: Alle vier Frauen schoben die Trennung von Margo und ihrem Mann darauf, dass er ein Trinker war und verteufelten dies. Gleichzeitig schienen alle vier hieraus in keinster Weise gelernt zu haben und schlugen selbst gern über die Stränge. Ich habe die Whiskys und Gin Tonics nicht gezählt, die von den Ladies verbraucht wurden… das fand ich merkwürdig und unreflektiert, da hätte ich mir mehr Auseinandersetzung mit dem Thema gewünscht. Fazit: Ein Sommerroman, der wie leichte Wellen am Strand dahinplätschert und der mich zwar gut unterhalten, aber nicht mitgerissen hat.

⭐️⭐️⭐️
Es wird viiiiiiiel geredet – aber es passiert nicht viel...
2.5

Mutter-Töchter-Geschichte mit einigen Längen.

"Wenn es schon am Anfang nicht da ist, besteht dann noch Hoffnung nach zehn oder zwanzig Jahren? Das ist doch der Klebstoff." [S. 53] Es geht um Margo und ihre drei erwachsenen Töchter - Imogen, Sasha und Rachel - und die Höhen und Tiefen in deren Leben. Margo beäugt jede Liebesbeziehung ihrer Töchter kritisch und bildet sich ihre Urteile, obwohl sie einst selbst von ihrem Ehemann Richard verlassen wurde, über den kein Wort mehr verloren werden darf und dessen Weggang in der Vergangenheit zur Vernachlässigung der drei Mädchen führte, da die Mutter mit der Situation nicht zurecht kam. Sie vermittelt das Bild einer alternden High-Society-Lady, die dem Alkohol und (jungen) Männern nicht abgeneigt ist, aber die Freude am Leben durch den Verlust ihrer eigenen großen Liebe verloren hat. Es scheint als wünsche sie ihren Töchtern etwas besseres, doch so richtig klappt das in der Umsetzung nicht, wirkt sie einerseits doch sehr labil (trinkt sehr viel - aus Frust? Kummer?), andererseits aber auch fast herrisch, so dass es zeitweise so scheint, als hätten die Töchter "Angst" vor ihrer dominanten Mutter und den Wunsch für sie alles richtig zu machen und zu funktionieren. (Ehe-)Probleme werden verschwiegen und irgendwie sind alle nicht glücklich. Insgesamt hat mich die Story leider nicht packen können. Keiner der Charaktere war mir sonderlich sympathisch (am ehesten mochte ich noch Imogen) und die Handlung hatte vor allem im Mittelteil einige Längen. Nach der Leseprobe habe ich mir mehr von diesem Roman versprochen, als ich letztendlich erhalten habe. Vielleicht hat das sommerliche Cover mir auch falsche Illusionen vermittelt, denn so locker und leicht, wie der Schutzumschlag war die Handlung nicht, wenn auch das Setting stimmte. Insgesamt ein ganz netter Roman für zwischendurch, der mir aber vermutlich nicht lang im Gedächtnis bleiben wird.

3

Ich bin ein bißchen enttäuscht, hatte mir mehr davon erhofft. Die Geschichte an sich ist nicht schlecht, ich mochte die Vorstellung von Sommer auf der Isle of Wight, eine Familiengeschichte und Geheimnisse die erst verdrängt werden und dann doch an Tageslicht kommen. Was mich gestört hat, waren die teils unlogischen Dialoge, die haben mich regelmäßig rausgebracht und ich musste die Stelle mehrfach lesen um die ??? aus meinem Kopf zu bekommen. Schade.

3

Seichtes Mutter-Töchter Dramelett

Nachdem ich das Hörbuch abgebrochen habe, weil ich ständig gedanklich abgeschweift bin habe ich mir das Buch vorgenommen. Auch hier brauchte ich eine ganze Weile, um in die Geschichte hineinzukommen. Die Charaktere waren für mich schwer greifbar und ich fühlte mich keiner von ihr nah. Ein glamouröse Mutter, ihre drei erwachsenen Töchter und dazu die Ehemänner und einige weitere Nebenfiguren. Die Frauen leben scheinbar perfekte Leben, doch wie so oft bröckelt es hinter den Fassaden. Spannender wird es für mich, als ich mehr über die Vergangenheit von Margo, der Mutter, lese. Ich fühle das Glück, das Margo empfindet, aber auch die Verzweiflung, als der Alkohol immer mehr Besitz von ihrem Mann ergreift und sie am Ende mit ihren drei kleinen Töchtern allein zurückbleibt. Hier verstehe ich auch die einzelnen Positionen der Töchter, die jede für sich anders damit umgehen, vom Vater verlassen worden zu sein. Die Gemeinschaft der Schwestern ist authentisch und auch schön mit anzusehen. Und doch bleibt dieses Gefühl der Oberflächlichkeit und keinen von ihnen dringt wirklich zu mir durch. Am Ende bleibt das Buch für mich eine eher seichte Lektüre, die Tiefgang versucht. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es genau deswegen das perfekte Urlaubsbuch für andere Leser:innen ist.

3

dysfunktionale Familie

Die Garnett-Girls sind Mutter Margo und ihre drei Töchter Rachel, Imogen und Sasha, die auf der Isle of Wight leben. Die Töchter sind im Schatten der Mutter. Margo liebt das Drama und den großen Auftritt. Sie hat gerne Spaß, liebt Parties, hat Affären und trinkt gerne und viel Alkohol. Dabei ist sie so dominant, dass niemand neben ihr Platz hat. Rachel ist die Vernünftige mit seriösem Job und zuverlässigem Mann. Imogen ist Schriftstellerin. In ihrer Beziehung steht es nicht zum besten und Sasha befindet sich sogar in einer toxischen Ehe, wo Ehemann Phil gerne mal ausflippt und mit Gegenständen wirft. Das lustige Partyleben und die Fassade der Mutter bricht zusammen, als die Töchter sich langsam aus den Fallstricken befreien und die Familiengeschichte des alkoholkranken Vaters aufgearbeitet wird. Mein Fazit: leider nein. Die Story hätte wirklich gutes Potenzial gehabt und ich glaube, dass die Autorin auch gut schreiben kann. Leider verfällt sie in einen schwafeligen Erzählstil, der wie bei einer Teegesellschaft am plaudern ist, aber keine Spannung aufkommen lässt. Die Protagonistinnen sagen und tuen Dinge, die ich nicht nachvollziehen konnte und die ich befremdlich fand. Dadurch blieben sie mir fremd und ich mochte keinen der Charaktere, außer vielleicht Rachel, die als Kind alle Lasten der Familie tragen musste. Leider musste ich mich sehr durch das Buch kämpfen und war oft frustriert von den Frauen. Besonders die Mutter ist mir auf die Nerven gegangen. Richtig unschön fand ich, dass ständig Alkohol konsumiert wurde, was für mich verherrlichend wirkte, obwohl der Vater Alkoholkrank war und die Familie verlassen und krank gemacht hat. Der Konsum der Frauen war dann aber kein Problem, sondern sie waren ständig am feiern und saufen. Das war für mich keine gute Message des Buches. Der Schluss kam reichlich pathetisch daher. Ich möchte niemandem das Leseerlebnis vorweg nehmen, aber das war einfach zu schnell harmonisch und fast kitschig. Schön waren jedoch die Beschreibungen der Insel und der Sequenzen am Meer. Das hat es dann ein wenig aufgelockert. Ansonsten hat mich das Buch leider nur mäßig begeistert.

5

Vielen Dank an den @argonverlag und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Hörbuchs Inhalt Margos und Richards Liebesgeschichte war verboten und leidenschaftlich. Als sie zerbrach, schloss sich Margo im Schlafzimmer ein und überließ ihre drei jungen Töchter sich selbst. Jahre später unterhält die charismatische Margo Garnett Liebhaber und Freunde in ihrem Cottage auf der Isle of Wight und weigert sich, jemals über ihre schmerzhafte Vergangenheit zu sprechen. Doch ihr Schweigen verhindert, dass ihre nun erwachsenen Töchter endlich ihr Glück finden können. Rachel möchte mit ihrer Familie nach London zurückkehren, wird aber von der Verantwortung für ihr geliebtes, aber langsam verfallendes Familienhaus als Geisel gehalten. Die verträumte Imogen fühlt sich unter Druck gesetzt, ihren netten und rücksichtsvollen Verlobten zu heiraten, obwohl ihr Leben sie in eine andere Richtung zieht. Und die wilde, leidenschaftliche Sasha wird von einem Geheimnis belastet, dass die Garnett Girls in ihren Grundfesten erschüttern könnte.  Meinung Ich war sofort drin ich der Geschichte, die Mädchen sind mir sehr ans Herz gewachsen. Durch Margo haben sie ein gestörtes Verhältnis zur Liebe, margo ist weniger Mutter als Freundin. Sie lebt ihr Leben, liebt Partys, den Mädchen ist sie oft peinlich. Sie geben der Mutter die Schuld das Richard nicht mehr im Leben der Mädchen ist, Richard ist immer Present. Nicht nur Margo, sondern auch ihre Töchter, hängen an den Erinnerungen. Ich habe das Buch geliebt. Es ist sehr tiefgründig, stimmt nachdenklich. Große Lese/Hör Empfehlung Die vertonung fand ich gelungen.

4

DIE GARNETT GIRLS Georgina Moore Imogen reist mit ihrem Freund William nach Venedig – dorthin, wo einst ihre Eltern ihre Hochzeitsreise verbrachten. Sie hatte sich diese Reise gewünscht und konnte damit rechnen, dass William ihr einen Antrag machen würde. Doch als der Moment kommt, bringt sie kein klares „Ja“ über die Lippen. Dennoch findet nach ihrer Rückkehr auf der Isle of Wight, im ehemaligen Strandhaus ihrer Mutter – dem legendären „Sandcove“ – eine Verlobungsfeier statt. Dort auf Sandcove lebt inzwischen ihre ältere Schwester Rachel mit Mann und Kindern. Doch das ruhige Inselleben erfüllt Rachel nicht – sie sehnt sich nach dem Trubel Londons. Zusätzlich leidet sie darunter, dass ihr Mann sich immer weiter zurückzieht und mehr Zeit am Handy verbringt als mit ihr und den Kindern. Die jüngste Schwester Sasha steckt in einer zunehmend belastenden Ehe mit dem jähzornigen Phil, der immer häufiger die Kontrolle verliert – auch ihr gegenüber. Alle drei Frauen tragen schwer an ihrer Vergangenheit. Der alkoholkranke Vater verließ die Familie, als sie noch klein waren – ohne ein Wort des Abschieds. Ihre Mutter Margo zog sich daraufhin ein ganzes Jahr in ihr Schlafzimmer zurück, ließ niemanden an sich heran und ertrank ihr Schicksal täglich aufs Neue. Nur dank Tante Alice konnten die Mädchen bei ihrer Mutter bleiben. Als Margo schließlich wieder auftauchte, wurde der Vater zum Tabuthema erklärt – stattdessen übernahm sie fortan das Kommando. Über das Haus. Über das Leben ihrer Töchter. Sogar über deren Partnerwahl. Noch heute feiert sie ausschweifende Partys in „Sandcove“, verweigert das Älterwerden – und der Alkohol fließt weiterhin in Strömen. Wer Familiengeheimnisse, emotionale Spannungen und ein bisschen Kitsch nicht scheut, wird in dieser Geschichte bestens unterhalten. Die Handlung ist stimmig, stellenweise etwas überzeichnet, aber genau das macht den Reiz aus. Der Schreibstil ist leicht und flüssig – das Ende war mir zu dramatisch. Ich habe das Buch gehört und gelesen. An die Stimme der Sprecherin Yara Blümel musste ich mich ein wenig gewöhnen, dann hat sie mir gut gefallen. Herzlichen Dank @argon für die Bereitstellung des Hörbuchs. Fazit: Keine tiefgründige Literatur, aber ein unterhaltsamer Roman für entspannte Lesestunden. Ein perfektes Buch für den Urlaub. 4/5

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2

Nun ja... Zuviel Drama, zuviel Nebenschauplätze. Die Figuren teilweise sehr hochgespielt. Keine der Damen hat meine Sympathie erworben. Bin enttäuscht, hatte nachdem der Titel so gepusht worden, mehr erwartet. Schade!

2

Überfrachtet

Das Cover verspricht eine sommerlich leichte Geschichte um drei Frauen, die dort zu sehen ist. Inhaltlich sind da viele Themen, zu viele, wie ich fand. In atemlosem Stakkato schreibt die Autorin über eine Familie mit Mutter Margo und drei Töchtern. Diese haben jeweils Männer und die wie in einem Wimmelbild wird alles auf einmal aufgetischt sodass ich kaum folgen konnte. Die permanente Anwesenheit von Alkohol aller Protagonisten hat mich extrem gestört. Margo legt auch ein verbal übergriffiges Verhalten an den Tag und mischt sich ins Leben ihrer erwachsenen Töchter ständig ein. Wahrscheinlich war das Buch für mich zu diesem Zeitpunkt nicht das Richtige.

3

Sonne, Salz & Seelenchaos – Die Garnett Girls im Gefühlshoch und Tiefgang

Ich habe mir »Die Garnett Girls« geschnappt, weil das Cover nach Sommerurlaub schrie und der Klappentext ein Drama mit ordentlich Zündstoff versprach. Und ja, Drama gab’s – so viel, dass ich manchmal das Gefühl hatte, auf einem emotionalen Karussell mit Vollgas zu sitzen. Die Isle of Wight? Traumhaft! Allein für die bildhaften Beschreibungen hätte ich fast einen Sonnenbrand bekommen. Aber dann… Margo. Diese Frau ist wie ein Gin Tonic: laut, spritzig, aber am Ende bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Ihre „Ich red über nichts“-Mentalität ist irgendwie verständlich, aber auch furchtbar frustrierend. Ich wollte sie schütteln. Ihre drei Töchter – Rachel, Imogen und Sasha – laufen alle mit ordentlich seelischem Gepäck rum, und manchmal hatte ich das Gefühl, ich bin der Kofferträger. Es gab Szenen, da hab ich gelacht, andere, da musste ich kurz innehalten (oder einen Keks essen). Aber irgendwie war mir das Ganze zu viel Gefühl auf zu wenig Entwicklung. Vieles wurde angerissen, wenig richtig aufgelöst. Die Figuren? Interessant, aber ich hätte gern öfter in ihre Köpfe geschaut, statt sie nur beim Chaos beobachten zu dürfen. Trotzdem: Das Buch hat Stil. Der Schreibfluss war angenehm, teilweise sogar ziemlich mitreißend. Nur leider schwankte mein Lesegenuss wie ein Boot bei Windstärke sieben. Am Ende blieb ein bisschen Sonnenwärme, ein bisschen Frust – und das Gefühl, dass die Garnetts auf der Couch meiner Therapeutin besser aufgehoben wären. Solide drei Sterne – mit Möwen und Melodrama.

Sonne, Salz & Seelenchaos – Die Garnett Girls im Gefühlshoch und Tiefgang
4.5

Leichte zu lesender Schmöker über drei Schwestern und ihre Mutter. Themen wie Familie, Alkoholismus und Beziehung geben dem Roman eine gewisse Tiefe ohne zu sehr zu beschweren. Das Setting auf der Ilse of white bringt erste Sommervibes mit rein.

3

Nicht mein Buch! Die Grundgeschichte wäre meins gewesen- drei Schwestern und ihre Mutter, zurückgelassen vom alkoholkranken Vater, mussten ihr Leben neu ordnen. Kulisse: England. Aber die Umsetzung war nicht nach meinem Geschmack. Sehr unauthentisch, viel Drama, teilweise nicht nachvollziehbare Reaktionen der Charaktere, unsympathisch Mutter. Es gab hier für mich keinen Anker.

Ein berührender Roman, bei dem man die Familienmitglieder auf der Suche nach ihrer Identität, ihrem Platz im Leben und innerhalb der Familie begleitet. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Alle Charakteren sind liebevoll beschrieben, sodass ich mich in jeden einfühlen konnte. Durch den atmosphärisch dichten Schreibstil hatte ich oft Bilder vor Augen und fühlte mich mitten im Geschehen. Eine ganz klare Leseempfehlung. .

3

Nette Unterhaltung, bleibt aber hinter den Möglichkeiten zurück.

"Die Garnett Girls" von Georgina Moore ist ein Roman, der vom Cover her die Leichtigkeit des Sommers verspricht und mit einem großen Familiengeheimnis wirbt. Übersetzt aus dem Englischen von Pauline Kurbasik. Man hört immer Margos und Richards Beziegung war feurig und wild. Eine große Liebe, die dann aber plötzlich zerbrach und Margo gebrochen mit ihren drei Mädels zurückließ. Danach wurde nie wieder ein Wort über Richard verloren. Seit ihrer Genesung lebt Margo, sehr zur Missbilligung ihrer Töchter, ein Leben voller Partys und Affären. Ihre Mädels Rachel, Imogen und Sasha hingegen haben mit ihren Leben zu kämpfen. Mit ihren Partnern, mit ihren Wünschen und mit dem Druck der Mutter zu gefallen. Das Buch liest sich leicht und flott weg. Ist jetzt aber kein Highlight, sondern eher eine leichte Lektüre für zwischendurch. Ein richtiger roter Faden ist hier auch nur schwer zu finden. Man könnte jetzt böse sein und sagen, der Alkohol ist der rote Faden. Der fließt in Strömen durchs ganze Buch. Die Geschichte selbst plätschert eher vor sich hin, wie ein harmloser Bach. Für mich war der rote Faden hier eher die Beziehung zwischen den Schwestern und der Mutter. Deren Differenzen, die Verletzlichkeiten, die Unzulänglichkeiten jeder einzelnen der "Girls". Und sicher auch die Parallelen ihrer Beziehungen zu Männern. Von Margo erfahren wir einiges, ihre Töchter hingegen bleiben sehr blass und wirklich gut kennenlernen konnte ich keine von ihnen. Für eine Familiengeschichte war das definitiv zu wenig und so blieben sie mir bis zum Ende fremd. Auf das auf dem Umschlag versprochene Familiengeheimnis wartet man leider vergebens. Das, was es sein soll und das die Grundfesten der Familie erschüttern soll, ist harmlos und unspannend. Insgesamt wird das Konfliktpotenzial - das durchaus vorhanden ist - nicht wirklich gut genutzt. Alles bleibt eher oberflächlichlich, willkürlich. Das Ende war mir dann zu sehr "hollywood". Zu viel Friede, Freude, Eierkuchen. Einfach zu kitschig. Fazit: "Die Garnett Girls" ist nichts, was mich vom Hocker gerissen hat, sondern eher eine leichte Sommerlektüre, die ich auch gern gelesen habe und bei der ich gut abschalten konnte. Unaufgeregt und leicht, perfekt für den Strandurlaub oder als Zweitbuch, wenn man die Spannung eines anderen Buches kaum aushalten kann.

Nette Unterhaltung, bleibt aber hinter den Möglichkeiten zurück.
4

SommerRoman mit Familiendrama

Wenn die Vergangenheit bleibt -Rezensionsexemplar- . Genre: Ein tiefer Sommerroman mit 4 starken Frauen. Drama, Trauma, Familienbande & alles dazu gehört. . Setting: Margo, Mama von 3 Mädels, wurde von ihrem Mann verlassen. Nach einiger Zeit der Trauer im Bett, in der die Mädels sich selbst überlassen waren, geht es weiter. Jahre später sind die 3 Girls groß & hadern immernoch mit dem Verlassen werden. . Schnapp dir einen Kaffee & schmöcker dich durch diesen erstklassigen SommerRoman.

SommerRoman mit Familiendrama
3.5

Ich fand die einzelnen Hintergründe und Entwicklungen der Protagonistinnen spannend zu lesen. Aber die gesamte Dynamik hat mich eher irritiert, die Kommunikation war seltsam. Zudem hätte ich gerne etwas aus Alices (Margos Schwester) Perspektive erfahren. Insgesamt okay, aber nicht herausragend.

2

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? ⁣ Man kam einfach nicht daran vorbei – überall Werbung, sogar mit Gewinnspiel. Und ja: Ich habe den Sonnenstuhl auf dem Foto gewonnen, worüber ich mich sehr gefreut habe. 🥰 Klar, dass das Buch dann auch auf meiner Wunschliste landete. Ich dachte, das könnte wirklich eine super Sommerlektüre werden. Und dann flatterte auch noch Überraschungspost vom Verlag bei mir ein. ⁣ ⁣ 𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: ⁣ ⁣ Ein süchtigmachendes Familiendrama vor atemberaubender Kulisse - perfekt für den Sommer!⁣ ⁣ Als die junge Margo Garnett ihre große Liebe und den Vater ihrer drei kleinen Kinder ziehen lassen muss, ist sie am Boden zerstört. Ihre nun erwachsenen Töchter ahnen bis heute nicht, was zwischen ihren Eltern wirklich vorgefallen ist, haben aber mit ihren eigenen Problemen mehr als genug zu tun. Rachel sehnt sich danach, der Verantwortung für das Familiencottage zu entkommen. Imogen sollte sich eigentlich Std Ihre Hochzeit vorbereiten, fühlt sich aber zu einer geheimnisvollen Fremden hingezogen. Und Sasha trägt ein Geheimnis mit sich herum, das die Familie in ihren Grundfesten erschüttern wird. ⁣ ⁣ 𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣ Anfangs dachte ich: Yes, Familiendrama, Sommerfeeling, Geheimnisse – ich bin dabei! Doch leider war die Stimmung durchweg bedrückend, die Charaktere unsympathisch, vor allem die Mutter, einfach nur nervenaufreibend. Zudem floss der Alkohol viel zu oft. ⁣ Statt Sommer-Vibes gab’s eher Novemberblues.⁣ Das Setting? Ging leider in der Negativität unter. ⁣ Weder emotional noch atmosphärisch hat mich  die Story erreicht, was ich sehr schade finde. ⁣ ⁣ 𝙆𝙪𝙧𝙯𝙛𝙖𝙯𝙞𝙩: ⁣ ⁣ Die Garnett Girls – kein leichter Sommerroman, sondern eher was für graue Regentage mit Kakao zum Trösten. Mich konnte die Geschichte damit leider nicht überzeugen.

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3

Ich bin leider nicht warmgeworden mit den Girls.

Obwohl der Schreibstil gut ist und mir die Dialoge gefallen haben, bin ich irgendwie nicht in die Geschichte reingekommen. Es gibt viele Dramen/Schauplätze/Personen. Alle für sich spannend aber es hat mich nicht „gepackt“ 🙈

4.5

So voller Drama und Wut und Traurigkeit. Aber so voller Leben und Liebe und Freude. Über das Scheitern und wieder Aufstehen. Über das Familie sein. Auch wenn einiges vorhersehbar war, hat mich die Geschichte sehr berührt.

2.5

Flüssig zu lesen, aber die Charaktere haben es mir zwischenzeitlich schwer gemacht das Buch einfach zu mögen 🫠

Ich bin immernoch nicht sicher, wie ich dieses Buch abschließend bewerten und diese Bewertung in Worte fassen soll. Grundsätzlich ist es in einem sehr flüssigen Schreibstil gelesen, sodass ich schnell vorankam 🙋🏽‍♀️ Jedoch bin ich was die Geschichte bzw. hat primär die Charaktere angeht, immer wieder geschwankt zwischen: ich fühle mit, ich kann’s verstehen und: was zur Hölle ist eigentlich falsch mit euch allen 🤨 Auch wenn wir nach und nach immer mehr Einblicke in die Vergangenheit der Garnett Familie und der jeweilige Einzelschicksale bekommen, was dazu beitragen soll, dass man versteht warum sie sich jeweils entsprechend verhalten, konnte ich das oft nicht. Es wird zwar reflektiert, aber nicht die entsprechenden Schlüsse gezogen. Es wird sich aufgeregt, aber nie offen und ehrlich kommuniziert. Und auch wenn ‚Margo‘ natürlich ihre Trauma und Themen aus ihren Erfahrungen mitgenommen hat, so kann ich doch nicht verstehen, wie man sich als Erwachsene und Mutter so rücksichtslos und selbstgerecht verhalten kann (manisch?) und alle ihr dieses Verhalten permanent verzeihen, ‚weil sie halt Margo ist‘. Diese Dinge haben mich teils so geärgert, dass ich das Buch nicht großartig finden konnte 💭

Flüssig zu lesen, aber die Charaktere haben es mir zwischenzeitlich schwer gemacht das Buch einfach zu mögen 🫠
3

Eine Geschichte, in der ich nicht nicht fallen lassen konnte

Durch den Klappentext bin ich auf das Buch Die Garnett Girls aufmerksam und neugierig geworden. Die Hauptrolle spielt in dem Buch Margo und ihre drei Töchter, Rachel, Imogen und Sasha. Vor vielen Jahren hatte Margo eine Liebesgeschichte zu Richard, doch als diese zerbrach, war nichts mehr so, wie es war, denn mehr oder weniger waren die drei Mädchen auf sich alleine eingestellt. Margo gibt sich ihrer Leidenschaft hin und über ihre Vergangenheit verliert sie kein Wort. Doch genau ihr Schweigen verhindert noch Jahre später, das ihre drei Töchter im Erwachsenenalter ihr wahres Glück finden….. Durch die Leseprobe und den Klappentext hatte ich eine tiefgründige und auch spannende Reise von Margo und ihren Töchtern erwartet. Der Schreibstil der Autorin ließ sich auch leicht lesen, war aber aufgrund der vielen Namen am Anfang doch leicht verwirrend. Die Autorin hat die Beziehungen der 4 Frauen gut durchleuchtet und besonders die zwischenmenschliche Beziehung wurde hier gut in den Vordergrund gestellt. Ebenso kam die immense Konfliktsituation innerhalb der Familie dadurch gut zum tragen. Doch Margo als Hauptcharakter war mir persönlich total unsympathisch. Ihr Handeln fand ich nicht immer nachvollziehbar. Auch wenn mich als Charakter eine große Empathie auszeichnet, so konnte ich ihr diese nicht entgegenbringen. Sie wirkte auf mich wie eine überhebliche Diva ohne jegliches Verständnis und Feingefühl, besonders gegenüber ihren Töchtern. Zusätzlich fehlte mir leider die Tiefe, die einfach dazu führt, dass die Figuren lebendig werden und man sich als Leser komplett in das Geschehen fallen und treiben lassen kann. Das führte leider auch dazu, dass alle weiteren Charaktere total farb- und glanzlos blieben Das einzige was mir ein Lächeln auf die Lippen zauberte waren die bildhaft geschilderten Worte zu Isle of Wight und dem Strandhaus der Familie. Da flammten kurz Bilder vor Augen auf und ich konnte, wenn auch kurz aufatmen. Alles in einem ein Roman, der sich leicht lesen lässt, aber bei dem mir einfach die Tiefe total gefehlt hat und ich dadurch ausgebremst wurde. Fazit: 3 Sterne

5

Ich bin nicht genug

In dem Buch geht es um die Geschichte von der Familie Garnett. Die drei Schwestern Imogen, Rachel und Sasha sind mit ihrer Mama Margo aufgewachsen. Ihr Vater war starker Alkoholiker und hat die Familie früh verlassen. Margo brach daraufhin zusammen und konnte sich eine ganze Weile nicht mehr um ihre drei Mädels kümmern. Dies und viele weitere Erfahrungen haben die Mädchen sehr geprägt, so dass sie als Erwachsene starke Vertrauensprobleme in Partnerschaften haben und bis heute die Anerkennung der Mutter brauchen. Sie kommen nie zur Ruhe . Die Familiengeheimnisse werden schrittweise aufgedeckt. „Sasha fand es gerade bei der eigenen Familie am schwersten, sie selbst zu sein, vor allem, wenn Schweigen und Geheimnisse zwischen den einzelnen Mitgliedern standen.“ Ein Buch voller Drama, aber auch viel Schmerz, Leid und Wut. Die drei Frauen haben sehr stark unter der Trennung ihrer Eltern gelitten. Margo war so voller Hass und Wut auf Richard, der sie verlassen hat. Ständig war er betrunken, war nie da, wenn sie ihn gebraucht hat und dann verlässt er sie. Lässt sie mit den Kids sitzen. Die Kinder versuchten seitdem Margo zu gefallen. Sie hatten sie ein Mal verloren, das sollte nicht wieder passieren. Diese Verhaltensmuster sieht man in jeglicher Situation im Umgang mit Margo und Männern als erwachsene Frauen. Es ist traurig mit anzusehen, wie stark die Kindheit einen prägen kann ohne dass man selbst etwas dafür kann. Ein tiefgründiger und ehrlicher Roman über die Möglichkeiten, die man als erwachsener Mensch ergreifen darf, um sich von den eigenen Eltern zu lösen. Selbständig zu werden, ein eigener Mensch. „Sie war nicht genug.“

3

In diesem Roman geht es hauptsächlich um drei Schwestern, deren Vater sie früh verlassen hat. Im Mittelpunkt stehen ihre komplizierten Dramen im Leben. Außerdem geht es um eine besorgte Mutter, die sich liebevoll, aber auch zu sehr in das Leben ihrer Töchter einmischt. Ein toller Roman, der zum Schmunzeln und Vertiefen einlädt.

Margos und Richards Liebesgeschichte war verboten und leidenschaftlich. Als sie zerbrach, schloss sich Margo im Schlafzimmer ein und überließ ihre drei jungen Töchter sich selbst. Jahre später unterhält die charismatische Margo Garnett Liebhaber und Freunde in ihrem Cottage auf der Isle of Wight und weigert sich, jemals über ihre schmerzhafte Vergangenheit zu sprechen.

3.5

Leichte Sommerlektüre über tief sitzende Konflikte

Alkohol ist ein großer Zerstörungsfaktor. An ihm gehen Menschen zugrunde, Familien, ganze Gesellschaften. Oft ist es die Selbstverständlichkeit, mit der er konsumiert wird, und die Grenze zur Sucht verschwimmen schnell. In diesem Buch erleben wir, wie er zu Verbitterung, Sehnsucht und unklugen Entscheidungen führt, auch in die nächste Generation hinein. Margo wurde von ihrem Mann Richard verlassen. Sie blieb mit ihren drei Töchtern, Rachel, Imogen und Sacha zurück, ging daran, beinah zu Grunde und schwor sich nie wieder mit und über diesen Mann zu sprechen. Den Töchtern, mittlerweile erwachsen, war nie genau klar, was zwischen den Eltern vorgefallen war. Kontakt zum Vater haben sie keinen. Sie haben nun selbst genug Probleme. Imogen steht vor ihrer Vermählung und weiß nicht so recht, ob die Entscheidung für William als Ehemann die richtige ist. Doch sie möchte das imaginierte Bild ihrer Eltern leben, die große Liebe, die zwar endete, aber doch unerreicht scheint. Rachel sieht sich immer in der Verantwortung für alles. Sie kümmert sich um das Familien Cottage auf der Isle of Wright, dass sie lieber loswerden möchte. Doch Ehemann Gabriel liebt es, dieses Haus einzurichten und braucht seine Frau auch für die Finanzierung. Sacha ist in ihrer Beziehunge mit Phil schon lange nicht mehr glücklich. Sein Ton ihr gegenüber ist alles andere als liebevoll. Es entspinnen sich in der Geschichte nach und nach alle Konflikte. Die Beziehungen werden auf den Prüfstand gestellt, verändern sich und gehen neuen Wege. Dabei geht es nicht immer reibungslos von statten. Es wird sich gestritten, es wird diskutiert, es wird geseufzt, und ein ums andere mal auch Kontakt abgebrochen, doch das unsichtbare Band der Bindungen hält die Schwestern zusammen. Im Zentrum von allem steht Margo, die ruppige, egoistische und trinkfreudige Mutter. Auf den ersten Blick wirkt sie nicht sonderlich sympathisch doch schon früh hab ich die dünne Schicht zur Kenntnis genommen, mit der sie versucht sich aufrecht zu halten, um nicht auseinander zu brechen. Ihr oberstes Ziel ist ihre Kinder glücklich zu sehen. Die Mittel, die sie dafür anwendet, sind, nicht immer gut gewählt. Und so trägt sie ihren Teil dazu bei die Familien, die sowieso schon sehr dysfunktional ist, noch tiefer in die Krise zu stürzen. Hinzu kommen die Unmengen Alkohol, die hier fließen. Es scheint Ursus zu sein sich regelmäßig einen hinter die Binde zu kippen, wahrscheinlich auch, um zu vergessen. Ich finde das zunehmend schwerer auszuhalten, weiß ich doch, dass das in vielen Familien Alltag ist und vielleicht sogar milde belächelt wird. Trotzdem konnte ich besonders für Margo meine Sympathie nicht ablegen. Ich hab sie verstanden, auch wenn ich anders gehandelt hätte. Ich glaube das aus Liebe viele Entscheidungen getroffen werden, auch als Mutter ist man davor nicht gefeit. Und wenn man, wie Margo, eine große Verbissenheit an den Tag legt, den Töchtern aufzuzeigen, dass sie anders sein müssen um nicht den gleichen Bruch in ihren Beziehungen zu erleiden, dann ist man manchmal blind für einen besseren Weg. Sie stülpt ihren Kindern die Verantwortung für das gute Gelingen ihrer Zukunft über, arbeitet aber kein bisschen an der Vergangenheit. Mit den Konsequenzen blieben die Schwestern meistens für sich. Rückblicke in die Vergangenheit waren interessant und manifestierten das reparaturbedürftige Familiengeflecht. Es herrscht den ganz normalen über eine leichte sommerliche Stimmung, obwohl die Jahreszeiten wechseln. Das liegt sicherlich auch an dem leichten Schreibstil, und die atmosphärische Kulisse. Es gibt keinen dramatischen Spannungsbogen, doch immer wieder kleinere, größere Krisen, die auf ein Endziel zustreben: was war mit Richard? Schön herausgearbeitet war, wie unterschiedlich die Schwestern mit der Situation umgehen. In diesem Roman steckt eine große Portion wahres Leben - zumindest dann, wenn man nicht in einer Vorzeigefamilie lebt. Aber wer tut das schon? Das Ende war mir dann allerdings doch etwas zu schmalzig. Den Brief hätte es nicht gebraucht. Einige Probleme sind nicht aufgearbeitet worden. Ich finde es aber durchaus okay hier einiges offen zu lassen. Für mich war das sehr stimmig.

3

Genz nett für zwischendurch. Manchmal etwas langatmig. Ich finde man verpasst nichts, wenn man es nicht gelesen hat.

2.5

Nah

Hab‘s nicht richtig gefühlt. Alle bis auf Rachel waren mir mehr oder weniger unsympathisch. Die Mutter war am schlimmsten. Dennoch ein okayer Sommerread

2

Familiendrama mit einigen Längen

Ach ja, wo soll ich anfangen? Zunächst einmal startet die Geschichte mit den ersten Kapiteln vor der wunderschönen Kulisse Venedigs bevor es zu den Isle of Wights geht. Positiv finde ich auf jeden Fall, dass in „Die Garnett Girls“ viele wichtige Themen wie Krankheit, Verlust, Traumabewältigung, Vernachlässigung oder Lebenskrisen behandelt werden. Leider werden diese Themen aber nicht tiefgründig genug beschrieben. Stattdessen zieht sich das Buch durch lange Beschreibungen alltäglicher Situationen oder Partys unnötig in die Länge. Oft bin ich während des Lesens mit den Gedanken abgetriftet, weil mich der Schreibstil und die Protagonisten so gar nicht abgeholt haben. Letztendlich hätte die Handlung in 100 Seiten weniger genauso ausgeführt werden können. Auch die wunderbare Beschreibung der Kulisse, die am Anfang so stark beginnt, lässt leider mit jeder Seite immer mehr nach. Zudem kommt hinzu, dass bei den Seiten, dadurch dass ich das Buch als Ebook habe, oft mehrere Sätze abgeschnitten sind und so einige Passagen fehlen. Im Großen und Ganzen habe ich mich auf eine berührende Geschichte gefreut, die mich fesselt, wurde aber leider sehr enttäuscht und kann das Buch somit nicht weiterempfehlen.

3

Sommer und ganz viel Drama

Handlung: In diesem Buch geht es um die Garnett- Frauen. Margos und Richards Beziehung war schwierig, und er hat Margo, und ihre Töchter, als die noch in frühem Alter waren verlassen. Seitdem ist Richard ein Thema das nie angesprochen wird - keiner weiß was aus ihm geworden ist. Margo hat sich ein neues Leben voller Partys und Affären erschaffen, und Imogen, Rachel und Sasha, Margos Töchter, befinden sich auch gerade in Problemen und Komplikitationen. Und eine der Garnetts trägt in sich auch ein schweres Geheimnis mit sich herum.. Cover: Das Cover zeigt gleich, dass es sich um einen Roman handelt der im Sommer spielt. Die gelbe Umrandung und das Cover an sich - alles ist eine fröhliche Farbencombo. Man sieht die drei Garnett-Schwestern, und wie sie, ich gehe mal davon aus, an einem Strand in Sandcove stehen. Ich finde es wurde sehr schön gestaltet. Umsetzung der Idee und Geschichte: Ich muss sagen, die Idee ist wirklich sehr einfallsreich. Die Probleme häufen sich regelrecht, und eigentlich hatte man fast nie einen seeligen Moment. Jedoch war es entweder zu viel Drama, und ich konnte einfach nicht während des Lesens "aufatmen", oder es war plötzlich, und die Garnetts redeten über das spannende Drama das der Leser verpasst hat. Das war etwas verwirrend, und man kam nicht mehr richtig mit. Ich habe noch immer nicht aufgeklärte Fragen, habe aber nicht das Bedürfnis weiterzulesen. Das liegt einfach an den immer wiederholenden Dramen, die sich einfach sehr ähneln. Wenn man so alles zusammenfasst, ist die Handlung der Geschichte eigentlich ganz gut, aber es hat sich einfach, wie gesagt, alles immer wieder wiederholt, und das verringert halt leider ziemlich den Spaß am Lesen. Schreibstil: Der Schreibstil gefiel mir, abgesehen von der Handlung, sehr gut. Ich habe die Beschreibungen von z.B. Venedig geliebt, da alles so lebhaft beschrieben wurde. Man konnte somit auch sehr gut in die Geschichte eintauchen. Die Sätze kamen mir etwas sehr "voll" vor, darüber kann ich aber hinwegsehen, weil ich alle 2 Seiten irgendetwas markiert habe.:) Es war so, dass ich es "qualitativen" Schreibstil nennen kann, und man sieht dass die Autorin und Übersetzerin alles sehr ausführlich und bemühend geschrieben haben - gefällt mir sehr gut. Meine Meinung über die Protagonisten: Die Charaktere sind komplex und die Erzählung wird oft durch sie emotional, mit einer Prise Humor und Leichtigkeit. Alles zusammengefasst sind alle Protagonisten sehr vielschichtig, und ich habe die Dynamik zwischen ihnen geliebt. Es geht größtenteils darum sehr nach der Suche nach dem eigenem Weg im Leben. Die Garnett-Frauen sind alle sehr autenthisch, selbstbestimmend und empanziert. Jedoch sind sie mir irgendwie auch sehr eigensinnig, arrogant und auch oberflächlich rübergekommen. Damit waren sie mir nicht wirklich sympathisch, doch das finde ich nicht besonders schlimm, da so etwas das Buch ein bisschen spannender und peppiger gemacht hat. Ich konnte mich leider nicht wirklich in die Charaktere hineinversetzen,und ich konnte nur wenige Entscheidungen nachvollziehen. Ich glaube das liegt vielleicht aber auch an meinem Alter - ich bin ungefähr halb so alt als so manche Garnett. XD Dieses Buch kann ich jedem/r empfehlen die/der einen Sommerroman sucht, in dem es auch sehr dramatisch und hitzig sein soll, mit viele Diskussionen, Auseinandersetzungen und - das hat man während des Lesens dieser Rezension höchstwahrscheinlich schon bemerkt- Dramatik. Ich glaube es liegt wirklich daran, dass ich mich nicht im Alter der Garnetts befinde, so etwas deswegen einfach noch nicht so richtig nachvollziehen kann, und bisher nicht wirklich Bücher gelesen habe, wo Familiendramen sonderlich im Vordergrund stehen. Der Roman behandelt Themen wie Familie, Beziehungen, persönliche Herausforderungen und das Suchen nach dem eigenen Weg im Leben, und ich denke, dass es für so manche/n dem/der so etwas anspricht ein tolles Buch sein könnte.

3

Gemocht und nicht gemocht

Kann man ein Buch gleichzeitig mögen und es nicht mögen? Die Garnett Girls schafft jedenfalls genau das. Die Geschichte von drei recht unterschiedlichen Schwestern und ihrer Mutter hat einiges an Höhen und Tiefen parat. Da gibt es Momente, in denen es wirklich Freude macht, das Buch zu lesen. Da passen die Beschreibungen, die Geschichte ist nachvollziehbar und auch das Drama hat das richtige Maß. Und dann gibt es wieder die Stellen, an denen ich mir dachte, was soll das jetzt? Da wird viel zu dick aufgetragen, die Story ist nicht stimmig. Was mich am meisten störte: die drei Schwestern werden als unglaublich starke junge Frauen beschrieben. Gleichzeitig ist eine von ihnen aber nicht in der Lage, ihrem Freund mitzuteilen, dass sie ihn eigentlich gar nicht heiraten möchte. Die andere wird von ihrem Mann komplett unterdrückt, schlecht gemacht, ständig kontrolliert. Auch sie schafft es nicht, mit irgendjemand darüber zu reden. Das ist für mich alles nicht stimmig. Gleichzeitig hat mich beim Lesen vor allem eine Tatsache sehr gestört: Der Vater der Schwestern ist Alkoholiker. In vielen Familien führt dies dazu, dass mit Alkohol sehr vorsichtig umgegangen wird. Nicht so hier: alle vier Garnett Girls saufen selber die ganze Zeit. Egal wo sie sind, es wird immer Alkohol getrunken, am Strand haben sie eine Weinflasche dabei, beim Abendessen fließt der Alkohol in Strömen, danach geht es munter weiter. Ich finde das äußerst bedenklich. Ich bin sicher, dass viele Leser*innen das anders sehen werden, für mich persönlich war die Lektüre allerdings nur mittelmäßig.

4

Die Garnett Girls handelt von 4 Frauen, ihrer Familiegeschichte und ihrer Suche nach Glück und Liebe. Die Geschichte beginnt mit einem Heiratsantrag, man wird förmlich irgendwo hinein geworfen. Auch gibt es ständig einen perspektiven Wechsel. Es kommen viele Personen vor und man fragt sich, wer war das, wo gehört er hin? Ich brauchte bestimmt 100 Seiten um richtig in die Geschichte anzukommen. Aber es hat sich gelohnt, die Story hat mich in ihrem Bahn gezogen. Sehr gut geschrieben.

4

*Buchclub Lektüre Mona Lang* Kurzweilige familiensaga mit vielen verschiedenen Charakteren und und tiefe Einblickein ihr Seelenleben. Mochte ich gern.

0.5

Buch bei 41% abgebrochen - leider enttäuschend

Der Klappentext klang vielversprechend: eine dramatische Familiengeschichte, emotionale Tiefe und komplexe Charaktere. Leider war es für mich jedoch das komplette Gegenteil. Die Handlung zog sich endlos hin, ohne Spannung oder Entwicklung, und die Figuren blieben für mich blass und unnahbar. Nichts hat mich gepackt, nichts berührt – ich bin leider enttäuscht. Schade ☹️

3.5

Urlaubsfeeling meets Familiendrama

Das Cover allein würde mich schon zum kauf verleiten. Zum lesen, habe ich den Schutzumschlag natürlich abgenommen und tadaaa: Das Buch selbst ist mit dem Meer-Design so hübsch, dass man sogar im Winter die Sonne auf der Haut zu spüren scheint. Liest man dann, überzeugt das Buch durch Sarkasmus ("Richard war erst nach einigen Stunden betrunken.") und man findet sich schnell in die Geschichte ein. So lernt man schnell die ‚Garnett Girls‘ kennen. Margot erzieht ihre drei Mädchen alleine, nachdem die Beziehung mit Richard gescheitert ist. Sie leben auf der Isle of Wight mit den Sonnen & Schattenseiten des Kleinstadtlebens. Imi verlobt sich, Sascha ist in ihrer Ehe unglücklich und Rachel wäre gerne wieder in der Großstadt. Weder Mutter noch Töchter scheinen sich in ihrem aktuellen Leben wohl zu fühlen. Ich mag es, dass die Geschichte der Familie Garnett aus 4 Perspektiven erzählt wird und man sich in jedes Garnett-Girl leicht hineinversetzen kann. Ein tolles Buch mit Urlaubs-Feeling.

4

Wie Geheimnisse eine Familie vergiften kann.

Das Cover finde ich toll. Es passt zum einen sehr gut zum Setting, zum anderen kann man aber damit nicht erahnen wie düster und unangenehm es durchaus zwischen den Seiten werden kann. Der Schreibstil ist richtig gut und fesselt einen an die Seiten. Die vier Garnett Girls und die komplette Familie drum herum hat es in sich. Kleine und große Familiendramen lösen einander ab, angestaute Emotion und nicht aufhörende Streitereien von allen Seiten. Das macht das Lesen nicht immer angenehm; zum Teil war ich durchaus genervt von gefühlt allen beteiligten Personen. Trotzdem hat die Geschichte etwas an sich, was mich an das Buch gefesselt hat. Die einzelnen Charakterentwicklungen der vier Protagonistinnen sind auf jeden Fall sehr spannend. Insgesamt ist es sehr vielschichtig und durchaus unterhaltsam.

5

Ein mitreißender Familienroman voller Gefühl, Geheimnisse und starker Frauen. Georgina Moore erzählt die Geschichte der Garnett-Schwestern mit so viel Wärme und Tiefe, dass man sich ihnen sofort verbunden fühlt. Die klug verwobenen Perspektiven und das lebendige Setting machen den Roman zu einem echten Pageturner. Einfühlsam, kraftvoll und absolut lesenswert!

2.5

Das Buch konnte mich einfach nicht erreichen. Ich fand es oberflächlich und die Handlung sprang in meinen Augen hin und her. Margo fand ich unsympathisch und anstrengend. Richard war Alkoholiker und was war sie? In jedem zweiten Satz spielt Alkohol eine Rolle. Es ist super wichtig das die Mädels verheiratet sind, ist es nicht wichtiger das sie mit dem Partner glücklich sind.? Schade, ich hatte mehr erwartet.

3

Interessante Familiengeschichte

„Die Garnett Girls“ sind Margo und ihre drei Töchter Rachel, Imogen und Sasha, die früh vom Familienvater Richard verlassen wurden. Daraufhin hatten sie eine schwierige Zeit zu bewältigen, die sie jedoch zusammengeschweißt hat. Trotzdem haben heute alle ihre Probleme und Geheimnisse. Diese werden den Leser*innen des Buches nach und nach eröffnet und so taucht man immer tiefer in diese spannende und dramatische Familiengeschichte ein. Ich habe es genossen das Buch zu lesen, denn der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Durch die Beschreibungen der Insel und des Anwesens Sandcrove spürt man die Liebe der Autorin zu diesem Ort. Auch die Figuren waren sehr detailliert beschrieben, sodass man die Beweggründe und Taten stets nachvollziehen konnte. Hier wurde gezeigt, wie unterschiedlich Menschen sein können, die eigentlich so viel gemeinsam haben, was ich sehr spannend fand. Auch verschiedene Themen, die das Buch anspricht, waren sehr wichtig und wurden gut in die Geschichte integriert. Durch den Umgang der Figuren damit kann man einiges mitnehmen und auf das reale Leben übertragen. Ein Punkt, der mich öfter etwas verwirrt bzw. gestört hat, waren die Sprünge zwischen Zeit und Perspektive. Das Buch ist aus der Perspektive aller vier Garnett-Frauen geschrieben und manchmal hatte ich das Gefühl, bei den Perspektivwechseln etwas verpasst zu haben. So ging es mir auch mit den Zeitsprüngen. Manchmal sind wenige Stunden zwischen den Kapitel vergangen und dann auf einmal mehrere Monate. Oft wurde ich dadurch ein bisschen aus meinem Flow gerissen. Teilweise kam mir die Geschichte dadurch auch etwas zusammenhangslos vor. Alles in allem hat mir das Buch aber gut gefallen und ich hatte Spaß dabei, diese interessante und dramatische Familiengeschichte zu lesen.

3.5

„Die Garnett Girls“ von Georgina Moore (übersetzt v. Pauline Kurbasik, erschienen im Print bei Kiwi) - eine süffige Familiengeschichte mit Geheimnissen, Konflikten und einem Happy End wie es sich gehört. Eine Matriarchin, die ihre Familie zusammenhält und dabei nicht merkt, wie viele Verletzungen sie ihr dabei zufügt, und Töchter, die sich aus dieser schwierigen Beziehung, toxischen Partnerschaften und Sprachlosigkeit im Allgemeinen befreien müssen. Der Anfang war stark, doch über den Verlauf hat mich die Geschichte dann etwas verloren. Vieles zu glatt, anderes zu dramatisch, aber dafür liefert der Roman eine Protagonistin, die sehr vielschichtig ist und mit dem Vorurteil aufräumt, dass Sehnsüchte mit dem Alter oder der Mutterschaft verschwinden. Wer das mochte, aber ein wenig mehr Tiefe will, dem empfehle ich „Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen“ von Anne Brüggemann.

4

Schöne Sommerlektüre

4

Familiendrama at it's best

In diesem Roman geht es nicht nur um die Garnett Schwestern, sondern vielmehr um Margot - die Mutter. Aus den vier Perspektiven bekommt man unterschiedliche Lebenswelten, Lebenssituationen und vor allem die Wahrnehmung der Vergangenheit. Margot wurde von ihrem Mann verlassen und stand plötzlich mit den drei noch sehr kleinen Mädchen alleine da. Wie genau sich das spürbar machte und welche Auswirkungen es auf den Alltag und die Dynamiken als Erwachsene Frauen und ihre Beziehungen hat, ist sehr spannend. Ich liebe gute dramatische Romane und mochte diesen ziemlich gerne Ich hätte mir nur weniger Margot gewünscht und mehr Schwesternperspektive. Und vor allem mehr sommerlichen Vibe. Es war eher so semi sommerlich.

3

Eine Familiengeschichte mit Längen und Schwächen, aber auch interessanten Charkteren. Eine überforderte, melancholische und von Schuldgefühlen geplagte hippe Mutter, drei, im Versuch sich von ihr zu emanzipiert, erwachsene Töchter, drei männliche Partner (von Arschloch bis zu gut für die Welt), ein Quasibruder, eine wunderbare, viel zu kurz wegkommende Schwester/Tante, diffuse Liebhaber der Mutter (man möchte nur rufen, werd endlich erwachsen und übernimmt Verantwortung und ein altes Haus in einer Sehnsuchtslandschaft und natürlich Richard - Teil einer gebrochenen Liebe, Paar und von Geheimnissen. Das Buch hat definitiv seine Längen und Margo wollte ich mehrfach anschreiben, ihren Arsch hochzukriegen und sich als verantwortungsvolle Mutter zu benehmen. Ich habe bei einem Drittel überlegt abzubrechen und nur eine lange Autofahrt und die Entscheidung das Hörbuch zu hören, ließ mich das Ende erreichen. Das Hörbuch war die Rettung, sympathisch und interessant gesprochen konnte es über die Längen hinweghelfen und auch die Stärken der Geschichte offenlegen, denn auch eine dysfunktionale Familie kann ein Happy End erreichen.

3

Toxische Familie auf der Isle of Wight

Die Garnett Girls“ von Georgina Moore ist ein fesselnder Roman, der in einem melancholischen Sommerhaus-Ambiente spielt. Die Geschichte entfaltet sich in einem Haus, das von der Familie Garnett genutzt wird. Die Leserinnen werden in die komplexe Dynamik einer toxischen Familie eingeführt, in der Alkohol eine zentrale Rolle spielt und oft als Flucht vor der Realität dient. Die Protagonistinnen, die Garnett-Schwestern, sind mit ihren eigenen inneren Kämpfen und einem Mangel an emotionaler Tiefe konfrontiert. Sie navigieren durch ihre Beziehungen zueinander und zu ihrer Mutter Margo, während sie versuchen, den Erwartungen und dem Druck, der auf ihnen lastet, gerecht zu werden. Die Charaktere sind vielschichtig, doch die ständige Präsenz von Alkohol und die familiären Spannungen verhindern oft, dass sie ihre wahren Gefühle und Gedanken offenbaren. Der melancholische Vibe des Sommerhauses verstärkt die Atmosphäre des Romans, während die Schwestern in einem ständigen Kreislauf von Erinnerungen und unerfüllten Sehnsüchten gefangen sind. Moore gelingt es, die Komplexität der familiären Bindungen und die Herausforderungen des Erwachsenwerdens eindrucksvoll darzustellen. Insgesamt ist „Die Garnett Girls“ ein zum Teil auch anstrengender Roman, weil es es eine Fülle an Figuren und Erzählsträngen gibt. Über die Gefühle und Gedanken der Protagonistinnen erfährt man leider zu wenig.

3

Die angesprochene Thematik und die einzelnen Geschichten finde ich wichtig und sehr interessant. Allerdings habe ich durch den Schreibstil schwer in das Buch reingefunden.

3

Schwierige Familiendynamik

Ich muss zugeben, dass ich mit "Die Garnett Girls" von Georgina Moore nicht wirklich warm geworden bin. Die Idee selbst, ein Roman über eine Mutter und ihre erwachsenen Töchter, ihre gemeinsame schwierige Vergangenheit und eine Reihe von Geheimnissen, ist eigentlich ziemlich gut und hätte einiges an Potential gehabt. Allerdings finde ich das Thema nicht gut umgesetzt. Zum einen ist die Geschichte in meinen Augen zu langatmig. Die Handlung ist in verschiedene Stränge aufgeteilt und wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Allerdings verläuft sie nicht linear und durchgängig, sondern eher in Episoden und mit Rückblicken. Die Rückblicke selbst sind zwar gut, da die etwas zum Hintergrund der Geschichte beitragen, die episodenhafte Erzählung allerdings führt dazu,dass Handlungsstränge, die den Leser neugierig machen, nicht ausführlich zuende erzählt werden. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Familiendynamik. Die ganze Geschichte ist geprägt von Drama, die Protagonisten sind zum Teil nicht unbedingt sympathisch. Margo hat ein komisches Empfinden von Tradition und Anstand. Sie fühlt sich überlegen. Auch zwischen den Schwestern herrscht ein Klima, in dem man den anderen nieder macht. Also für mich persönlich ist dieses Buch definitiv kein Highlight.

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