Die Feuerzangenbowle
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Description
Book Information
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Ja ja der Pfeiffer mit 3 f 😂
Bisher habe ich jedes Silvester 🪅 die Feuerzangenbowle mit Heinz Rühmann im Fernsehen angeschaut.. das gehört für mich zum Jahreswechsel wie Mrs Sophies 90 zigster Geburtstag. 🥳 Als ich aber diese wunderschöne Schmuckausgabe in meiner Lieblingsbuchhandlung entdeckte, brach ich mit meiner Tradition einwenig und las die Feuerzangenbowle.. ach wie war das schön 🥰🥰🥰🥰🥰
Mit drei f zurück in die Schulzeit
Manchmal reicht schon der Geruch von heißem Punsch, um mitten ins eigene Kopfkino zu stolpern. Alte Schulbänke, Kreidestaub, dieses nervöse Kichern kurz vor dem nächsten Streich. Genau da setzt Die Feuerzangenbowle an und zieht einen mit charmantem Grinsen zurück in eine Zeit, in der Autoritäten noch geschniegelt waren und Schülerstreiche eine kleine Form von Freiheit bedeuteten. Der Roman lebt nicht von großer Handlung, sondern von Momenten. Von Dialogen, die sitzen wie ein perfekt platzierter Schneeball. Von Figuren, die karikaturhaft überzeichnet sind und gerade deshalb so treffsicher wirken. Pfeiffer mit drei f ist weniger Held als Projektionsfläche für all die verpassten Jugenderinnerungen, die man sich manchmal zurückwünscht, wenn der Alltag zu ordentlich wird. Diese Schmuckausgabe macht aus dem bekannten Stoff ein echtes Erlebnis. Die Illustrationen von Barbara Behr fügen sich wunderbar ein, verspielt und warm, ohne den Text zu erschlagen. Die Extras zwischen den Seiten fühlen sich an wie kleine geheime Zettel aus der Schulbank, die man eigentlich nicht haben dürfte. Dazu die Fotos aus dem Film, die sofort Heinz Rühmanns Stimme im Kopf anschalten. Natürlich ist das alles nostalgisch, manchmal bewusst harmlos und weit weg von moderner Problemprosa. Doch genau darin liegt die Stärke. Zwischen Humor und Leichtigkeit schwingt immer auch Melancholie mit. Die Ahnung, dass diese heile Schulwelt schon damals ein Wunschbild war. Heute liest sich das wie eine Pause vom Lärm, ohne komplett die Augen vor der Geschichte zu verschließen. Unterm Strich ein Buch, das wärmt. Nicht laut, nicht tiefschürfend im klassischen Sinn, aber mit Herz, Witz und erstaunlich viel Gefühl. Perfekt für Winterabende, an denen man sich ein Stück Geborgenheit zwischen zwei Buchdeckel gießen möchte.

Sehr amüsant und unterhaltsam: Ein 100 Jahre alter Roman über Lehrer und Schüler! Ja, natürlich gab es diese Lehrertypen nicht wirklich - alles nur Karikaturen" "Aha, heute krieje mer de Dampfmaschin...Also , wat is en Dampfmaschin? Da stelle mer und janz dumm." (Oder? 😉 ) Und auch die Schüler sind überzeichnet dargestellt: der kleine Luck , der immer zu kurz kommt....Gibt es so etwas wirklich? 😉 Aber es hat mir große Freude bereitet, die Geschichte, die ich nur als alten Film mit Heinz Rühmann kannte, einmal selbst zu erfahren. Gott sei Dank ist auch der stereotype Nazi-Lehrer wie im Film NICHT im Roman enthalten.
Eine klassische Komödie mit altbackenen Idealen
Zur Winterzeit habe ich mir den Klassiker "Die Feuerzangenbowle" vorgenommen. In einer politisch kritischen Zeit geschrieben und verfilmt wollte ich der Geschichte rund um Johann Pfeiffer eine Chance geben, auch um Unterschiede zur zurecht kritisierten Verfilmung zu finden. Der Schreibstil erschwerte den Anfang etwas, jedoch war ich sehr schnell gefasst von den witzigen Geschichten, die mich selbst viel in Erinnerungen meimer Schulzeit schwelgen lassen. Aus der heutigen Perspektive sind natürlich viele Ereignisse wie die Beziehung von Johann zur jungen Eva völlig unverständlich, aber sie haben mir wieder bewiesen wie stolz ich auf alle Frauen sein kann, die für die Frauen in aller Welt gekämpft haben, um nicht mehr als einziges Ziel im Leben die Heirat zu sehen. Es war eine nette Komödie zur Weihnachtszeit und ich sehe den Film nun auch in etwas anderem Licht. Da er 1944 rauskam, waren mal mehr mal weniger ideologische Ansichten der Nazipropaganda vertreten, was im Buch nicht der Fall war. Es war eine gute Gelegenheit, sich sowohl mit dem Autor als auch mit der Zeit an sich auseinanderzusetzen und ich kann es nur jedem empfehlen ☕
Pfeiffer ist Schriftsteller und schleicht sich in ein Gymnasium ein da er selbst nie auf einem war möchte er gern sehen wie es dort zu geht. Er spielt den Lehrern Streiche und fängt an sich mit der Tochter des Detektors zu verabreden was natürlich seiner Verlobten in Berlin nicht gefällt. Die Probleme werden immer größer wie kommt er jetzt raus? Das Ende hätte ich nicht erwartet. Es war im ganzen sehr lustig und unterhaltsam.
Da ich den Film noch nicht kenne, wollte ich unbedingt das Buch lesen. Ich habe mich sofort an meine eigene Kindheit zurück erinnert- mit einer gewissen Leichtigkeit verbunden, auch wenn ich zu der Zeit noch nicht mal gelebt habe. Nostalgisch und unterhaltsam- so würde ich das Buch beschreiben. Auch die Illustrationen tragen auf charmante Art und Weise dazu bei in eine andere Epoche einzutauchen. Ein bisschen habe ich Lust bekommen jetzt auch den Fim zu schauen.
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Ja ja der Pfeiffer mit 3 f 😂
Bisher habe ich jedes Silvester 🪅 die Feuerzangenbowle mit Heinz Rühmann im Fernsehen angeschaut.. das gehört für mich zum Jahreswechsel wie Mrs Sophies 90 zigster Geburtstag. 🥳 Als ich aber diese wunderschöne Schmuckausgabe in meiner Lieblingsbuchhandlung entdeckte, brach ich mit meiner Tradition einwenig und las die Feuerzangenbowle.. ach wie war das schön 🥰🥰🥰🥰🥰
Mit drei f zurück in die Schulzeit
Manchmal reicht schon der Geruch von heißem Punsch, um mitten ins eigene Kopfkino zu stolpern. Alte Schulbänke, Kreidestaub, dieses nervöse Kichern kurz vor dem nächsten Streich. Genau da setzt Die Feuerzangenbowle an und zieht einen mit charmantem Grinsen zurück in eine Zeit, in der Autoritäten noch geschniegelt waren und Schülerstreiche eine kleine Form von Freiheit bedeuteten. Der Roman lebt nicht von großer Handlung, sondern von Momenten. Von Dialogen, die sitzen wie ein perfekt platzierter Schneeball. Von Figuren, die karikaturhaft überzeichnet sind und gerade deshalb so treffsicher wirken. Pfeiffer mit drei f ist weniger Held als Projektionsfläche für all die verpassten Jugenderinnerungen, die man sich manchmal zurückwünscht, wenn der Alltag zu ordentlich wird. Diese Schmuckausgabe macht aus dem bekannten Stoff ein echtes Erlebnis. Die Illustrationen von Barbara Behr fügen sich wunderbar ein, verspielt und warm, ohne den Text zu erschlagen. Die Extras zwischen den Seiten fühlen sich an wie kleine geheime Zettel aus der Schulbank, die man eigentlich nicht haben dürfte. Dazu die Fotos aus dem Film, die sofort Heinz Rühmanns Stimme im Kopf anschalten. Natürlich ist das alles nostalgisch, manchmal bewusst harmlos und weit weg von moderner Problemprosa. Doch genau darin liegt die Stärke. Zwischen Humor und Leichtigkeit schwingt immer auch Melancholie mit. Die Ahnung, dass diese heile Schulwelt schon damals ein Wunschbild war. Heute liest sich das wie eine Pause vom Lärm, ohne komplett die Augen vor der Geschichte zu verschließen. Unterm Strich ein Buch, das wärmt. Nicht laut, nicht tiefschürfend im klassischen Sinn, aber mit Herz, Witz und erstaunlich viel Gefühl. Perfekt für Winterabende, an denen man sich ein Stück Geborgenheit zwischen zwei Buchdeckel gießen möchte.

Sehr amüsant und unterhaltsam: Ein 100 Jahre alter Roman über Lehrer und Schüler! Ja, natürlich gab es diese Lehrertypen nicht wirklich - alles nur Karikaturen" "Aha, heute krieje mer de Dampfmaschin...Also , wat is en Dampfmaschin? Da stelle mer und janz dumm." (Oder? 😉 ) Und auch die Schüler sind überzeichnet dargestellt: der kleine Luck , der immer zu kurz kommt....Gibt es so etwas wirklich? 😉 Aber es hat mir große Freude bereitet, die Geschichte, die ich nur als alten Film mit Heinz Rühmann kannte, einmal selbst zu erfahren. Gott sei Dank ist auch der stereotype Nazi-Lehrer wie im Film NICHT im Roman enthalten.
Eine klassische Komödie mit altbackenen Idealen
Zur Winterzeit habe ich mir den Klassiker "Die Feuerzangenbowle" vorgenommen. In einer politisch kritischen Zeit geschrieben und verfilmt wollte ich der Geschichte rund um Johann Pfeiffer eine Chance geben, auch um Unterschiede zur zurecht kritisierten Verfilmung zu finden. Der Schreibstil erschwerte den Anfang etwas, jedoch war ich sehr schnell gefasst von den witzigen Geschichten, die mich selbst viel in Erinnerungen meimer Schulzeit schwelgen lassen. Aus der heutigen Perspektive sind natürlich viele Ereignisse wie die Beziehung von Johann zur jungen Eva völlig unverständlich, aber sie haben mir wieder bewiesen wie stolz ich auf alle Frauen sein kann, die für die Frauen in aller Welt gekämpft haben, um nicht mehr als einziges Ziel im Leben die Heirat zu sehen. Es war eine nette Komödie zur Weihnachtszeit und ich sehe den Film nun auch in etwas anderem Licht. Da er 1944 rauskam, waren mal mehr mal weniger ideologische Ansichten der Nazipropaganda vertreten, was im Buch nicht der Fall war. Es war eine gute Gelegenheit, sich sowohl mit dem Autor als auch mit der Zeit an sich auseinanderzusetzen und ich kann es nur jedem empfehlen ☕
Pfeiffer ist Schriftsteller und schleicht sich in ein Gymnasium ein da er selbst nie auf einem war möchte er gern sehen wie es dort zu geht. Er spielt den Lehrern Streiche und fängt an sich mit der Tochter des Detektors zu verabreden was natürlich seiner Verlobten in Berlin nicht gefällt. Die Probleme werden immer größer wie kommt er jetzt raus? Das Ende hätte ich nicht erwartet. Es war im ganzen sehr lustig und unterhaltsam.
Da ich den Film noch nicht kenne, wollte ich unbedingt das Buch lesen. Ich habe mich sofort an meine eigene Kindheit zurück erinnert- mit einer gewissen Leichtigkeit verbunden, auch wenn ich zu der Zeit noch nicht mal gelebt habe. Nostalgisch und unterhaltsam- so würde ich das Buch beschreiben. Auch die Illustrationen tragen auf charmante Art und Weise dazu bei in eine andere Epoche einzutauchen. Ein bisschen habe ich Lust bekommen jetzt auch den Fim zu schauen.


















