Wenn wir alle Engel wären

Wenn wir alle Engel wären

Hardback

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Description

Eigentlich soll Kanzleivorsteher Kempenich aus dem Dörfchen Weinheim an der Mosel bloß zu einer Tauffeier nach Köln reisen. Kurz vor der Rückfahrt packt ihn dann aber die Neugier auf die Großstadt und er zecht einen Abend durch die Lokale der rheinischen Metropole - mit unbeabsichtigten Folgen. Zeitgleich möchte seine Frau den Sonnenschein genießen und eine kurze Schifffahrt auf der Mosel unternehmen - mit nicht weniger unbeabsichtigten Folgen. So begegnen sich die beiden Eheleute am nächsten Tag im heimatlichen Weinheim mit schlechtem Gewissen gegenüber dem jeweils anderen und dem festen Vorsatz, nicht an dem Erlebten zu rühren. Doch die beiden haben die Rechnung ohne die Staatsgewalt gemacht, denn die interessiert sich sehr wohl für das Geschehene. Mit Empathie und Humor beschreibt Heinrich Spoerl, wie durch gesellschaftliche Zwänge, in diesem Fall das eheliche Treuegelübde, scheinbar ausweglos aus einem unbedeutenden und an sich lässlichen Fehler eine ausgewachsene Krise entsteht, in die sich schließlich auch noch die Justiz einschaltet. Damit stellt der Autor und Jurist Spoerl diesen Roman in eine Reihe mit seinen Werken Der Gasmann, Der Maulkorb und Die Hochzeitsreise.

Book Information

Main Genre
Humor
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
136
Price
22.70 €

Author Description

Heinrich Spoerl (1887-1955) war Doktor der Rechtswissenschaften und praktizierender Rechtsanwalt in seiner Heimatstadt Düsseldorf. Als Literat wurde er einem größeren Publikum erst in den 1930er Jahren mit einer Reihe ebenso humorvoller wie erfolgreicher Romane bekannt. Als Drehbücher für Kinofilme der Vor- und Kriegszeit fanden sie beim Publikum nicht weniger Anklang, z.B. für So ein Flegel (1934), Wenn wir alle Engel wären (1936), Der Maulkorb (1938), Die Scheidungsreise (1938), Der Gasmann (1941), Das andere Ich (1941) und Die Feuerzangenbowle (1944). Daneben schuf Spoerl zahlreiche Kurzgeschichten, heraus-gegeben in zwei Bänden (Man kann ruhig darüber sprechen und Ich vergaß zu sagen). Mit Die weiße Weste (1947) schrieb Spoerl zudem ein Theaterstück.