Die dunklen Fälle des Harry Dresden - Silberlinge
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Description
Mein Name ist Harry Blackstone Copperfield Dresden, und die vielleicht schrecklichsten Gegner, denen ich je entgegentreten musste, sind die Denarier. Ihre kämpferischen Fähigkeiten sind schrecklich, und die Listigkeit ihres Anführers wird vermutlich nur vom Höllenfürsten selbst übertroffen. Während ich versuchte, eine christliche Reliquie aufzuspüren, reichte nur ein Denarier, um mich fertig zu machen – und dabei gibt es dreißig von ihnen! Einen für jeden silbernen Denar, den Judas für den Verrat an Jesus erhalten hat. Zum Glück retteten mich drei leibhaftige Kreuzritter. Sie verlangten, dass ich mich aus ihrem Kampf heraushielt, denn es war prophezeit, dass ich sonst sterben würde. Doch sie kannten nicht die ganze Vorhersagung! Ohne mich würden die drei Ritter sterben, und Chicago würde vernichtet werden …
Die dunklen Fälle des Harry Dresden:
1. Sturmnacht
2. Wolfsjagd
3. Grabesruhe
4. Feenzorn
5. Silberlinge
6. Bluthunger
weitere Titel in Vorbereitung
Book Information
Author Description
Jim Butcher ist der Autor der dunklen Fälle des Harry Dresden, des Codex Alera und der Cinder-Spires-Serie. Sein Lebenslauf enthält eine lange Liste von Fähigkeiten, die vor ein paar Jahrhunderten nützlich waren – wie zum Beispiel Kampfsport –, und er spielt ziemlich schlecht Gitarre. Als begeisterter Gamer beschäftigt er sich mit Tabletop-Spielen in verschiedenen Systemen, einer Vielzahl von Videospielen auf PC und Konsole und LARPs, wann immer er Zeit dafür findet. Zurzeit lebt Jim in den Bergen außerhalb von Denver, Colorado.
Posts
Gefallene Engel und zwischen drin ein Magier
Hmmm wo fange ich an? Das Buch fand ich wie immer klasse, der Schreibstil flüssig, ich konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzen und die Geschichte ist einfach super. Diesesmal ging es um gefallene Engel, die Ritter des Kreuzes, den Vampirkrieg und die Apokalypse. Lest es am besten selbst 😍 Klare Empfehlung! Buch 5/17
3,5 Sterne Beim ersten Lesen war ich extrem begeistert von diesem Band. Und ich finde auch nach wie vor das Silberlinge definitiv ein richtig guter Band der Reihe ist.Aber ich bin jetzt weiser und älter *gg* als beim ersten Lesen und sehe auch die Schwächen der Harry Dresden Bücher in einem anderen Licht. Tatsächlich finde ich z.B. das er gerne mal Handlungsstränge ins leere laufen lässt oder Frauenfiguren ziemlich sexistisch darstellt. Er bemüht sich zwar wirklich das nicht zu tun, aber an einigen Punkten hat er schon diese Vorstellung, das man Frauen retten muss, egal wie stark sie sind. "Silberlinge" hat aber trotzdem auch einiges das ich mag. Vor allem deshalb, weil ich die Bände mit meinen Lieblingsfiguren natürlich am liebsten mag. Harry hat ja sowieso so ein großes Talent mehr als ein großes Problem auf einmal zu haben. Tatsächlich hat mir beim Re-read eigentlich gar nicht der Titelgebende Handlungsstrang so gut gefallen, sondern der Punkt der dazu führt, das Harry ein Duell an der Backe hat. Ehrlich gesagt hätte ich es sogar spannender gefunden, wenn sich die Geschichte nur auf dieses Duell konzentriert hätte. Genau hier tauchen nämlich eine Reihe von interessanten Figuren auf (das Archiv ist großartig und eine meiner Lieblinge nach wie vor). Trotzdem ist die Idee, des Diebstahls des Grabtuches cool. ^^ Mir macht es einfach Spaß, wie Butcher immer wieder Elemente aus unserer Welt nimmt und sie für seine Geschichten umdeutet. Sein Konzept von Magie und Religion finde ich spannend, weil er durch seine Interpretation keine Antwort gibt sondern eine Möglichkeit. Ach ja und dann ist der wichtigste Punkt, weshalb ich denke ich mal, Silberlinge beim ersten Lesen sehr euphorisch bewertet habe. Susan... Ich mag ja diese Figur überhaupt nicht und bin mit den Entwicklungen in diesem Teil sehr sehr zufrieden^^
Spannend trotz wiederkehrender Schwächen
Mit „Silberlinge“ liefert Jim Butcher erneut einen gelungenen Teil der Reihe um den Magier Harry Dresden. Zwar erreicht der Band für mich nicht ganz die Stärke seines Vorgängers, dennoch ist er wieder unterhaltsam. Allerdings bringt auch dieser Teil einige Schwächen mit sich, die bereits in den vorherigen Büchern aufgefallen sind. Besonders störend empfinde ich die ständigen Wiederholungen bestimmter Beschreibungen. Dinge wie Harrys Auto, das Magiesystem oder bestimmte Figuren werden immer wieder nahezu identisch erklärt. Nach inzwischen fünf Bänden dürfte den meisten Lesern längst klar sein, wie das Auto aussieht oder welche Aufgabe die Sondereinheit erfüllt. Diese Wiederholungen wirken auf Dauer unnötig und bremsen den Lesefluss unnötig aus. Auch Harrys Charakter bietet weiterhin Punkte, die mich gelegentlich frustrieren. Dabei geht es weniger um seine chauvinistischen Züge (diese werden inzwischen thematisiert und Harry entwickeln sich dort erkennbar weiter) vielmehr stört mich seine ständige Neigung, sich für alles verantwortlich zu fühlen. Natürlich treffen andere Figuren ihre eigenen Entscheidungen, und viele Ereignisse liegen schlicht außerhalb seines Einflusses. Dennoch macht Jim Butcher aus diesem Aspekt bislang für mein Empfinden zu wenig, es gibt in diesem Punkt keinerlei Charakterentwicklung. Besonders positiv hervorheben möchte ich dagegen, dass die Geschehnisse der vorherigen Bände in „Silberlinge“ spürbare Konsequenzen für Harry entfalten. Ich bin sehr gespannt wie er mit diesen in den folgenden Bänden umgehen wird. Ein echtes Highlight war für mich außerdem der Antagonist. Sowohl die Figur selbst als auch das, wofür er steht und was seine Gruppe repräsentieren, haben großes Potenzial. Ich bin sehr gespannt, wie dieser Handlungsstrang in den kommenden Büchern weitergeführt wird. Insgesamt war auch „Silberlinge“ wieder ein sehr unterhaltsamer Beitrag zur Reihe.
Ein weiterer genialer Fall Harry Dresdens!
Willkommen zurück in den Straßen des magischen Chicago, wo die Grenzen zwischen Licht und Dunkelheit verschwimmen und das Schicksal der Welt auf Messers Schneide steht. Harry Dresden muss erneut bis an seine Grenzen gehen, um das Gleichgewicht zu wahren und weitere Opfer zu verhindern. Der Zorn der Feen ist vorerst gebannt, doch die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf weitaus dringendere Probleme: Der Krieg zwischen dem Weißen Rat der Magier und dem Roten Hof der Vampire. Und wie es das Schicksal so will, trägt Harry Dresden – wenn auch unfreiwillig – eine gehörige Portion Verantwortung für diesen Konflikt. Ein Duell auf Leben und Tod zwischen einem der Vampire und Harry Dresden könnte die Lösung sein, um den Krieg schnell zu beenden. Doch die Situation ist komplizierter, als es zunächst den Anschein hat. Denn nicht nur Vampire und Magier sind in den Kampf verwickelt – auch andere Wesen mischen sich in das allgemeine Chaos ein. In „Silberlinge“ reist Father Vincent, ein Mitarbeiter des Vatikans, eigens aus Rom an, um Harry Dresden mit einem äußerst heiklen Auftrag zu betrauen. Ein Artefakt, das sich seit Jahrhunderten im Besitz der Kirche befindet, wurde vor drei Tagen gestohlen. Verdächtigt wird eine Diebesbande, die sich selbst die Kirchenmäuse nennt. Alles deutet darauf hin, dass ihr Auftraggeber aus der Chicagoer Unterwelt stammt, in der Harry sich bestens auskennt. Kaum hat Harry den Auftrag angenommen, muss er feststellen, dass auch die Denarier – gefallene Engel – hinter der Reliquie her sind. Ihm zur Seite im Kampf gegen das Böse stehen die drei Ritter des Kreuzes. Einmal angefangen zu lesen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Jeder Satz, jeder Absatz zog mich tiefer in die Geschichte hinein, als würde ein geheimer Zauber wirken. Von Anfang bis Ende ist die Geschichte spannend aufgebaut, so dass man unweigerlich mitgerissen wird. Der Weltenbau in Jim Butchers „Die dunklen Fälle des Harry Dresden – Silberlinge“ ist wahrlich ein Meisterwerk der Phantasie. Er entführt uns in eine Parallelwelt, die sich gekonnt zwischen den Schatten unserer eigenen Realität und den unergründlichen Tiefen des Übernatürlichen bewegt. Komplexität und Rundheit sind hier die Schlüsselwörter. Chicago ist der Schauplatz der Handlung, aber keine gewöhnliche Stadt. Sie ist ein Magnet für das Übernatürliche, ein Ort, an dem die Grenzen zwischen den Welten verschwimmen. Hier treffen Magie, Technologie und uralte Geheimnisse aufeinander. Aber es geht weit über die Straßen Chicagos hinaus. Wir reisen in andere Dimensionen, in denen die Gesetze der Physik und der Logik neu geschrieben werden. Hier begegnen wir Wesen, die unseren Albträumen entsprungen sein könnten: Feen, Vampire, Dämonen, Geister – sie alle haben ihren Platz in dieser Welt. Und dann sind da noch die magischen Exzesse. Gegenstände, die ihre eigenen Geschichten erzählen. Magie, die in den Mauern der Stadt vibriert. Und die Denarier – gefallene Engel, die menschliche Wirte besetzen und ihre eigenen finsteren Pläne verfolgen. Jim Butcher verwebt diese Elemente zu einem faszinierenden Teppich. Jeder Faden, jede Figur, jeder Ort trägt zum Ganzen bei. Es ist, als würde man ein Puzzle zusammensetzen, bei dem jedes Teil perfekt passt. Auch der Schreibstil von Jim Butcher hat mir wie immer sehr gut gefallen. Seine Worte fließen wie ein reißender Fluss, der den Leser mitreißt und in eine andere Welt entführt. Jeder Satz sitzt, jeder Dialog sitzt und die Beschreibungen sind so lebendig, dass man das Gefühl hat, selbst durch die Straßen von Chicago zu laufen. Er versteht es, Spannung aufzubauen, Geheimnisse zu lüften und Figuren zum Leben zu erwecken. Man spürt förmlich die Magie zwischen den Zeilen. Ob es die dunklen Gassen sind, in denen Harry Dresden ermittelt, oder die epischen Kämpfe gegen übernatürliche Feinde – Butcher verleiht jedem Moment eine Intensität, die einem den Atem stocken lässt. Dabei verliert er nie den Humor, der die Dresden Files so einzigartig macht. „Die dunklen Fälle des Harry Dresden – Silberlinge“ ist ein weiteres geniales Werk aus der Feder von Jim Butcher, das uns abermals in die Straßen von Chicago versetzt und zu unterhalten weiß. Sehr lesenswert!
Ein weiteres solides Buch in der Harry-Dresden-Serie. Ich finde diese Serie sehr gut. Die ersten paar Bücher waren eine gute Einstimmung auf Harry und seine Welt. Jetzt nimmt die Haupthandlung allmählich Gestalt an, und ich mag die Richtung, in die sich die Geschichte entwickelt hat, sehr. Harry scheint immer ein bisschen zu viel zu tun zu haben. Er hat seine Arbeit, die ihn ständig in Gefahr bringt. Außerdem gibt es fast immer etwas Böses, das versucht, ihn zu töten, nur weil er er ist. Butchers Technik, eine Geschichte innerhalb einer Geschichte zu weben, ist wirklich meisterhaft, wenn man sie auf Harrys Privat- und Berufsleben anwendet. Die beiden vermischen sich so sehr, dass es schwer zu sagen ist, wo das eine endet und das andere beginnt. Das ist einer der Hauptgründe, warum diese Bücher bei mir so gut ankommen. Es gibt nie einen langweiligen Moment. Man kann über Harry Dresden sagen, was man will, aber der Mann macht wirklich das Beste aus seinen Ressourcen. Er verfügt über eine Fülle von magischen Gegenständen, hat fast immer jemanden, der ihm den Rücken freihält, und sein schieres Glück scheint unbegrenzt zu sein. Seine pessimistische Einstellung und seine unheimliche Fähigkeit, so ziemlich jeden zu verärgern, den er trifft, sind nur ein Bonus. Wie kann man den Kerl nicht lieben? Scherz beiseite. Je mehr Bücher ich in dieser Reihe lese und je tiefer ich in die Welt von Harry Dresden eintauche, desto klarer wird mir, warum diese Reihe so erfolgreich ist. Harry ist eine Figur, mit der man sich leicht identifizieren kann. Butcher stellt sicher, dass seine Schwierigkeiten mit alltäglichen Dingen wie Rechnungen, Familie und Liebe gezeigt werden. So wie wir alle damit umgehen. Das stärkt die Verbindung des Lesers zu Harry und hilft uns, uns in ihn einzufühlen. Selbst wenn wir ab und zur Seite nehmen und ihm eine reinhauen wollen. "Silberlinge" ist eines meiner Lieblingsbücher der Reihe. Die Geschichte, die Charaktere und das Tempo wurden in diesem Band sehr gut umgesetzt. Es gibt buchstäblich keine Verschnaufpause, wenn man diese Bücher liest. Ich empfehle allen Urban-Fantasy-Fans, die Harry-Dresden-Serie zu lesen, falls sie es noch nicht getan haben. Der Unterhaltungswert ist unübertroffen. Außerdem macht es einfach Spaß, sie zu lesen. Was kann man sich sonst noch wünschen??
Description
Mein Name ist Harry Blackstone Copperfield Dresden, und die vielleicht schrecklichsten Gegner, denen ich je entgegentreten musste, sind die Denarier. Ihre kämpferischen Fähigkeiten sind schrecklich, und die Listigkeit ihres Anführers wird vermutlich nur vom Höllenfürsten selbst übertroffen. Während ich versuchte, eine christliche Reliquie aufzuspüren, reichte nur ein Denarier, um mich fertig zu machen – und dabei gibt es dreißig von ihnen! Einen für jeden silbernen Denar, den Judas für den Verrat an Jesus erhalten hat. Zum Glück retteten mich drei leibhaftige Kreuzritter. Sie verlangten, dass ich mich aus ihrem Kampf heraushielt, denn es war prophezeit, dass ich sonst sterben würde. Doch sie kannten nicht die ganze Vorhersagung! Ohne mich würden die drei Ritter sterben, und Chicago würde vernichtet werden …
Die dunklen Fälle des Harry Dresden:
1. Sturmnacht
2. Wolfsjagd
3. Grabesruhe
4. Feenzorn
5. Silberlinge
6. Bluthunger
weitere Titel in Vorbereitung
Book Information
Author Description
Jim Butcher ist der Autor der dunklen Fälle des Harry Dresden, des Codex Alera und der Cinder-Spires-Serie. Sein Lebenslauf enthält eine lange Liste von Fähigkeiten, die vor ein paar Jahrhunderten nützlich waren – wie zum Beispiel Kampfsport –, und er spielt ziemlich schlecht Gitarre. Als begeisterter Gamer beschäftigt er sich mit Tabletop-Spielen in verschiedenen Systemen, einer Vielzahl von Videospielen auf PC und Konsole und LARPs, wann immer er Zeit dafür findet. Zurzeit lebt Jim in den Bergen außerhalb von Denver, Colorado.
Posts
Gefallene Engel und zwischen drin ein Magier
Hmmm wo fange ich an? Das Buch fand ich wie immer klasse, der Schreibstil flüssig, ich konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzen und die Geschichte ist einfach super. Diesesmal ging es um gefallene Engel, die Ritter des Kreuzes, den Vampirkrieg und die Apokalypse. Lest es am besten selbst 😍 Klare Empfehlung! Buch 5/17
3,5 Sterne Beim ersten Lesen war ich extrem begeistert von diesem Band. Und ich finde auch nach wie vor das Silberlinge definitiv ein richtig guter Band der Reihe ist.Aber ich bin jetzt weiser und älter *gg* als beim ersten Lesen und sehe auch die Schwächen der Harry Dresden Bücher in einem anderen Licht. Tatsächlich finde ich z.B. das er gerne mal Handlungsstränge ins leere laufen lässt oder Frauenfiguren ziemlich sexistisch darstellt. Er bemüht sich zwar wirklich das nicht zu tun, aber an einigen Punkten hat er schon diese Vorstellung, das man Frauen retten muss, egal wie stark sie sind. "Silberlinge" hat aber trotzdem auch einiges das ich mag. Vor allem deshalb, weil ich die Bände mit meinen Lieblingsfiguren natürlich am liebsten mag. Harry hat ja sowieso so ein großes Talent mehr als ein großes Problem auf einmal zu haben. Tatsächlich hat mir beim Re-read eigentlich gar nicht der Titelgebende Handlungsstrang so gut gefallen, sondern der Punkt der dazu führt, das Harry ein Duell an der Backe hat. Ehrlich gesagt hätte ich es sogar spannender gefunden, wenn sich die Geschichte nur auf dieses Duell konzentriert hätte. Genau hier tauchen nämlich eine Reihe von interessanten Figuren auf (das Archiv ist großartig und eine meiner Lieblinge nach wie vor). Trotzdem ist die Idee, des Diebstahls des Grabtuches cool. ^^ Mir macht es einfach Spaß, wie Butcher immer wieder Elemente aus unserer Welt nimmt und sie für seine Geschichten umdeutet. Sein Konzept von Magie und Religion finde ich spannend, weil er durch seine Interpretation keine Antwort gibt sondern eine Möglichkeit. Ach ja und dann ist der wichtigste Punkt, weshalb ich denke ich mal, Silberlinge beim ersten Lesen sehr euphorisch bewertet habe. Susan... Ich mag ja diese Figur überhaupt nicht und bin mit den Entwicklungen in diesem Teil sehr sehr zufrieden^^
Spannend trotz wiederkehrender Schwächen
Mit „Silberlinge“ liefert Jim Butcher erneut einen gelungenen Teil der Reihe um den Magier Harry Dresden. Zwar erreicht der Band für mich nicht ganz die Stärke seines Vorgängers, dennoch ist er wieder unterhaltsam. Allerdings bringt auch dieser Teil einige Schwächen mit sich, die bereits in den vorherigen Büchern aufgefallen sind. Besonders störend empfinde ich die ständigen Wiederholungen bestimmter Beschreibungen. Dinge wie Harrys Auto, das Magiesystem oder bestimmte Figuren werden immer wieder nahezu identisch erklärt. Nach inzwischen fünf Bänden dürfte den meisten Lesern längst klar sein, wie das Auto aussieht oder welche Aufgabe die Sondereinheit erfüllt. Diese Wiederholungen wirken auf Dauer unnötig und bremsen den Lesefluss unnötig aus. Auch Harrys Charakter bietet weiterhin Punkte, die mich gelegentlich frustrieren. Dabei geht es weniger um seine chauvinistischen Züge (diese werden inzwischen thematisiert und Harry entwickeln sich dort erkennbar weiter) vielmehr stört mich seine ständige Neigung, sich für alles verantwortlich zu fühlen. Natürlich treffen andere Figuren ihre eigenen Entscheidungen, und viele Ereignisse liegen schlicht außerhalb seines Einflusses. Dennoch macht Jim Butcher aus diesem Aspekt bislang für mein Empfinden zu wenig, es gibt in diesem Punkt keinerlei Charakterentwicklung. Besonders positiv hervorheben möchte ich dagegen, dass die Geschehnisse der vorherigen Bände in „Silberlinge“ spürbare Konsequenzen für Harry entfalten. Ich bin sehr gespannt wie er mit diesen in den folgenden Bänden umgehen wird. Ein echtes Highlight war für mich außerdem der Antagonist. Sowohl die Figur selbst als auch das, wofür er steht und was seine Gruppe repräsentieren, haben großes Potenzial. Ich bin sehr gespannt, wie dieser Handlungsstrang in den kommenden Büchern weitergeführt wird. Insgesamt war auch „Silberlinge“ wieder ein sehr unterhaltsamer Beitrag zur Reihe.
Ein weiterer genialer Fall Harry Dresdens!
Willkommen zurück in den Straßen des magischen Chicago, wo die Grenzen zwischen Licht und Dunkelheit verschwimmen und das Schicksal der Welt auf Messers Schneide steht. Harry Dresden muss erneut bis an seine Grenzen gehen, um das Gleichgewicht zu wahren und weitere Opfer zu verhindern. Der Zorn der Feen ist vorerst gebannt, doch die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf weitaus dringendere Probleme: Der Krieg zwischen dem Weißen Rat der Magier und dem Roten Hof der Vampire. Und wie es das Schicksal so will, trägt Harry Dresden – wenn auch unfreiwillig – eine gehörige Portion Verantwortung für diesen Konflikt. Ein Duell auf Leben und Tod zwischen einem der Vampire und Harry Dresden könnte die Lösung sein, um den Krieg schnell zu beenden. Doch die Situation ist komplizierter, als es zunächst den Anschein hat. Denn nicht nur Vampire und Magier sind in den Kampf verwickelt – auch andere Wesen mischen sich in das allgemeine Chaos ein. In „Silberlinge“ reist Father Vincent, ein Mitarbeiter des Vatikans, eigens aus Rom an, um Harry Dresden mit einem äußerst heiklen Auftrag zu betrauen. Ein Artefakt, das sich seit Jahrhunderten im Besitz der Kirche befindet, wurde vor drei Tagen gestohlen. Verdächtigt wird eine Diebesbande, die sich selbst die Kirchenmäuse nennt. Alles deutet darauf hin, dass ihr Auftraggeber aus der Chicagoer Unterwelt stammt, in der Harry sich bestens auskennt. Kaum hat Harry den Auftrag angenommen, muss er feststellen, dass auch die Denarier – gefallene Engel – hinter der Reliquie her sind. Ihm zur Seite im Kampf gegen das Böse stehen die drei Ritter des Kreuzes. Einmal angefangen zu lesen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Jeder Satz, jeder Absatz zog mich tiefer in die Geschichte hinein, als würde ein geheimer Zauber wirken. Von Anfang bis Ende ist die Geschichte spannend aufgebaut, so dass man unweigerlich mitgerissen wird. Der Weltenbau in Jim Butchers „Die dunklen Fälle des Harry Dresden – Silberlinge“ ist wahrlich ein Meisterwerk der Phantasie. Er entführt uns in eine Parallelwelt, die sich gekonnt zwischen den Schatten unserer eigenen Realität und den unergründlichen Tiefen des Übernatürlichen bewegt. Komplexität und Rundheit sind hier die Schlüsselwörter. Chicago ist der Schauplatz der Handlung, aber keine gewöhnliche Stadt. Sie ist ein Magnet für das Übernatürliche, ein Ort, an dem die Grenzen zwischen den Welten verschwimmen. Hier treffen Magie, Technologie und uralte Geheimnisse aufeinander. Aber es geht weit über die Straßen Chicagos hinaus. Wir reisen in andere Dimensionen, in denen die Gesetze der Physik und der Logik neu geschrieben werden. Hier begegnen wir Wesen, die unseren Albträumen entsprungen sein könnten: Feen, Vampire, Dämonen, Geister – sie alle haben ihren Platz in dieser Welt. Und dann sind da noch die magischen Exzesse. Gegenstände, die ihre eigenen Geschichten erzählen. Magie, die in den Mauern der Stadt vibriert. Und die Denarier – gefallene Engel, die menschliche Wirte besetzen und ihre eigenen finsteren Pläne verfolgen. Jim Butcher verwebt diese Elemente zu einem faszinierenden Teppich. Jeder Faden, jede Figur, jeder Ort trägt zum Ganzen bei. Es ist, als würde man ein Puzzle zusammensetzen, bei dem jedes Teil perfekt passt. Auch der Schreibstil von Jim Butcher hat mir wie immer sehr gut gefallen. Seine Worte fließen wie ein reißender Fluss, der den Leser mitreißt und in eine andere Welt entführt. Jeder Satz sitzt, jeder Dialog sitzt und die Beschreibungen sind so lebendig, dass man das Gefühl hat, selbst durch die Straßen von Chicago zu laufen. Er versteht es, Spannung aufzubauen, Geheimnisse zu lüften und Figuren zum Leben zu erwecken. Man spürt förmlich die Magie zwischen den Zeilen. Ob es die dunklen Gassen sind, in denen Harry Dresden ermittelt, oder die epischen Kämpfe gegen übernatürliche Feinde – Butcher verleiht jedem Moment eine Intensität, die einem den Atem stocken lässt. Dabei verliert er nie den Humor, der die Dresden Files so einzigartig macht. „Die dunklen Fälle des Harry Dresden – Silberlinge“ ist ein weiteres geniales Werk aus der Feder von Jim Butcher, das uns abermals in die Straßen von Chicago versetzt und zu unterhalten weiß. Sehr lesenswert!
Ein weiteres solides Buch in der Harry-Dresden-Serie. Ich finde diese Serie sehr gut. Die ersten paar Bücher waren eine gute Einstimmung auf Harry und seine Welt. Jetzt nimmt die Haupthandlung allmählich Gestalt an, und ich mag die Richtung, in die sich die Geschichte entwickelt hat, sehr. Harry scheint immer ein bisschen zu viel zu tun zu haben. Er hat seine Arbeit, die ihn ständig in Gefahr bringt. Außerdem gibt es fast immer etwas Böses, das versucht, ihn zu töten, nur weil er er ist. Butchers Technik, eine Geschichte innerhalb einer Geschichte zu weben, ist wirklich meisterhaft, wenn man sie auf Harrys Privat- und Berufsleben anwendet. Die beiden vermischen sich so sehr, dass es schwer zu sagen ist, wo das eine endet und das andere beginnt. Das ist einer der Hauptgründe, warum diese Bücher bei mir so gut ankommen. Es gibt nie einen langweiligen Moment. Man kann über Harry Dresden sagen, was man will, aber der Mann macht wirklich das Beste aus seinen Ressourcen. Er verfügt über eine Fülle von magischen Gegenständen, hat fast immer jemanden, der ihm den Rücken freihält, und sein schieres Glück scheint unbegrenzt zu sein. Seine pessimistische Einstellung und seine unheimliche Fähigkeit, so ziemlich jeden zu verärgern, den er trifft, sind nur ein Bonus. Wie kann man den Kerl nicht lieben? Scherz beiseite. Je mehr Bücher ich in dieser Reihe lese und je tiefer ich in die Welt von Harry Dresden eintauche, desto klarer wird mir, warum diese Reihe so erfolgreich ist. Harry ist eine Figur, mit der man sich leicht identifizieren kann. Butcher stellt sicher, dass seine Schwierigkeiten mit alltäglichen Dingen wie Rechnungen, Familie und Liebe gezeigt werden. So wie wir alle damit umgehen. Das stärkt die Verbindung des Lesers zu Harry und hilft uns, uns in ihn einzufühlen. Selbst wenn wir ab und zur Seite nehmen und ihm eine reinhauen wollen. "Silberlinge" ist eines meiner Lieblingsbücher der Reihe. Die Geschichte, die Charaktere und das Tempo wurden in diesem Band sehr gut umgesetzt. Es gibt buchstäblich keine Verschnaufpause, wenn man diese Bücher liest. Ich empfehle allen Urban-Fantasy-Fans, die Harry-Dresden-Serie zu lesen, falls sie es noch nicht getan haben. Der Unterhaltungswert ist unübertroffen. Außerdem macht es einfach Spaß, sie zu lesen. Was kann man sich sonst noch wünschen??














