Diary of a Void

Diary of a Void

Softcover
3.360

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Description

For the sake of women everywhere, Ms Shibata is going to pull off the mother of all deceptions...

'Incredibly thought-provoking... you'll love Yagi's writing' STYLIST

Ms Shibata refuses to clear away the coffee at work one day, because she's pregnant and can't bear the smell. The only thing is . . . Ms Shibata is not pregnant.

Being a mother-to-be isn't easy. Ms Shibata has a nine-month ruse to keep up. Before long, it becomes all-absorbing, and with the help of towel-stuffed shirts and a diary app that tracks every stage of her 'pregnancy', the boundary between her lie and her life begins to dissolve.

Discover this prizewinning, thrillingly subversive new novel that's perfect for fans of Convenience Store Woman and Breasts and Eggs.

'A subversive, surreal read that will strike a cord' RED

'One of the most passionate cases I've ever read for female interiority, for women's creative pulse and rich inner life' NEW YORKER

Translated from the Japanese by David Boyd and Lucy North

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Softcover
Pages
213
Price
13.50 €

Posts

9
All
3.5

Eigentlich mag Miss Shibata ihren Job ganz gern. Aber sie ist die einzige Frau im Büro und deshalb scheinen alle von ihr zu erwarten, dass sie Kaffee kocht, aufräumt und den Konferenzraum vorbereitet- jeden Tag. Eines Tages hat Shibata die Nase voll. Also sagt sie ihren Kollegen, dass sie wegen ihrer Schwangerschaft nicht alle Aufgaben übernehmen kann. Und plötzlich ist das auch überhaupt nicht schlimm. Das Problem ist bloß: Miss Shibata ist gar nicht schwanger. Aber das hält sie nicht von ihrer Idee ab…

Emi Yagis Geschichte ist eine bunte Mischung aus Gesellschaftsbild, Feminismus oder Emanzipation und Humor. Shibata ist ziemlich rabiat, manchmal geradezu egoistisch, aber genau das ist auch der Sinn des Ganzen: Eine Frau, die sich zurückholt, was ihr genommen wurde. Auch wenn sie dabei die Situation, die Hilflosigkeit der Männer ausnutzt und alle an der Nase herumführt. Der Humor ist trocken und schräg, verpackt aber eine Botschaft, zu der die Autorin gerne noch mehr hätte sagen können, statt sich im letzten Viertel in Chaos zu verlieren und die Geschichte in einen halben Fiebertraum zu stürzen. Das Ende lässt den Leser unzufrieden zurück, vielleicht absichtlich, es ist irgendwas zwischen deprimierender oder genialer Protagonistin und bissiger Kampfansage. Alles in allem: ein bisschen seltsam, ein bisschen genial und ein bisschen “Was habe ich denn da gerade eigentlich gelesen?”.

3.5

Super, bis auf das Ende (?)

Ich fand das Buch super geschrieben, es hat echt Spaß gemacht, zu lesen und es hat auch tatsächlich ein bisschen zum Nachdenken angeregt, was zB die Schwangerschaften im nahen Umfeld der Frauen dieser Welt angeht und wie damit umgegangen wird. Allerdings habe ich das Ende irgendwie nicht ganz so verstanden und bin immer noch verwirrt, was denn da jetzt zu 100% abgeht. Alles in allem gebe ich 3.5 Sterne, da es trotz der letzten zwei Mini-Kapitelchen ein gutes Leseerlebnis war :)

2.5

women’s rights and women’s wrongs

ich glaube, “diary of a void” ist eins von den werken, bei denen die diskussionen, überlegungen und gedanken, die es anregt, viel wichtiger, interessanter und spannender sind, als das buch selbst. eins der werke, bei denen man nur zaghaft zugeben möchte, dass man es nicht mag, einfach weil es einem das gefühl vermittelt, man hätte es fundamental nicht verstanden. zwischenzeitlich hatte ich das gefühl, einer psychose beizuwohnen und der frau dabei zuzusehen, wie sie sich in einer realität verliert, ohne es zu merken. dass alle hinweise darauf, wie groß ihr embryo sei, der mama-sport und das finale finden einer identität abseits von corporate manchild capitalism, japanischer extrem hustle culture und jeder weiteren facette von misogynie nun einfach dazu führten, dass ihr gehirn und ihr körper signale senden, die nicht real sind. und ich kann final nicht einmal sagen, ob es nicht vielleicht wirklich so war. vielleicht wusste shibata aber auch, um die welt anzulügen, muss sie mit sich selbst anfangen. aber das mit dem frauenarzt checke ich nicht. then again, vielleicht gab es gar keinen frauenarzt, vielleicht war das einfach teil der erzählung — emi yagi geht schließlich fließend von wörtlicher zu implizierter zu indirekter rede. dass shibata sich allein fühlt und das buch extrem schleppend ist und nur dann wirklich fahrt aufnimmt, wenn sie mit den anderen frauen (!) redet, ist gut umgesetzt und beim lesen wollte ich oft alles überspringen weil es so eintönig und langweilig war. genau wie shibata ihr leben auch wahrgenommen hat. wie gesagt, das buch löst im nachhinein mehr gedanken und überlegungen aus, als man zwischendrin meint. ich glaube, das buch ist genau das, was es sein will — ob es das ist, was aus ihm gemacht wird (“thrillingly subversive”, “beilliantly feminist”, “surreal and wryly humorous”) wage ich zu bezweifeln. ich glaube, dass es für die unterdrückende japanische corporate culture, die genauso tief misogyn ist wie die meisten anderen, ein meilenstein ist, so ein kritikwerk gewidmet zu bekommen. vielleicht ging in der übersetzung viel humor verloren oder es ist einfach ein kulturelles ding. ich fand es trist, öde, ein wenig skurril. trotzdem: ich werde immer die rechte von frauen verteidigen, zu lügen und den klauen misogynen kapitalismus zu entkommen.

3

3/5 I am so confused ... what in the world happened in the last fest chapters. The FMC makes up a pregnancy to basically get out of her monotonous life and that lie just keeps getting bigger and bigger. At some point I really thought she was actually pregnant or had a false pregnancy that her body "made up" the baby because she got so into the lie. And then she just keeps going with it ...

3

Ja schon traurig, wenn Frauen (in Japan) nur wichtig sind, sobald sie Kinder bekommen und es mehr als hoffnungslos erscheint sich gegen altbewährtes zu wehren.

4

Besonders toll daran sind die Klappen, denn darin wird ein Kalender der Schwangerschaftswochen gezeigt, mit dem Gemüse, das der jeweiligen Größe des Embryos entspricht. Das gleiche Gemüse zeigt auch die App, die Shibata benutzt. Shibata - oder bei uns müsste man wohl Frau Shibata sagen - ist die Protagonistin, der es irgendwann im Büro reicht, denn sie muss immer die vielen kleinen Aufräumaufgaben erledigen - weil sie eine Frau ist. Deshalb behauptet sie, sie wäre schwanger und genießt fortan alle Vorteile davon, insbesondere, dass sie früher nach Hause kommt. Oder die Gemeinschaft beim Schwangerenfitnesskurs. • Wie so oft bei japanischen Büchern ist das Erzähltempo ruhig, es geht um Alltäglichkeiten, an denen sich viel mehr erzählt und um Gespräche, in denen man nie über die wichtigen Dinge spricht - oder dann plötzlich doch. Es geht in diesem Buch aber auch um Feminismus, um die Situation von Frauen am Arbeitsplatz, um Einsatz, um Alleinerziehende, um Ehen mit Männern, denen ihre Frauen egal sind. Viele große Themen, verpackt in mitunter wunderschöne Bilder.

Post image
3

Eigentlich ein recht spannendes Buch. Ich kann die Protagonisten verstehen und auch warum sie die Schwangerschaft beginnt vorzutäuschen... Nur am Ende habe ich das Gefühl das sie sich psychisch darin verbrannt hat...

3

I am so confused ... what in the world happened in the last fest chapters. The FMC makes up a pregnancy to basically get out of her monotonous life and that lie just keeps getting bigger and bigger. At some point I really thought she was actually pregnant or had a false pregnancy that her body "made up" the baby because she got so into the lie. And then she just keeps going with it ...

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