Constellation - Gegen alle Sterne
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Description
Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. Als sie in einem verlassenen Raumschiff nach Hilfe für ihre schwer verletzte Freundin sucht, trifft sie auf Abel, die perfekteste künstliche Intelligenz, die je entwickelt wurde. Er ist programmiert, sie zu töten. Gleichzeitig aber muss Abel dem ranghöchsten Menschen an Bord gehorchen. So gelingt es Noemi, ihm das Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann. Dafür müsste sie Abel zerstören. Doch Abel sieht nicht nur aus wie ein Mensch aus Fleisch und Blut. Je näher sich die beiden auf der lebensgefährlichen Mission kommen, desto klarer wird Noemi: Er fühlt auch wie ein Mensch. Bald steht er längst nicht mehr nur aus programmiertem Gehorsam zu ihr. Aber ist er wirklich frei, alles für sie zu tun?
Book Information
Author Description
Claudia Gray hat unter anderem als Anwältin und Journalistin gearbeitet, bevor sie zu schreiben begann und mit ihrer romantischen Fantasyreihe Evernight weltweit die Bestsellerlisten eroberte. Sie geht gern auf Reisen, mag Architektur, Geschichte, Science-Fiction und – natürlich – das Schreiben. Zurzeit lebt sie in New Orleans.
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Er ist programmiert, sie zu töten. Sie ist bereit, ihn zu vernichten. Bis sie sich näher kommen als gedacht … Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. Als sie in einem verlassenen Raumschiff nach Hilfe für ihre schwer verletzte Freundin sucht, trifft sie auf Abel, die perfekteste künstliche Intelligenz, die je entwickelt wurde. Er ist programmiert, sie zu töten. Gleichzeitig aber muss Abel dem ranghöchsten Menschen an Bord gehorchen. So gelingt es Noemi, ihm das Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann. Dafür müsste sie Abel zerstören. Doch Abel sieht nicht nur aus wie ein Mensch aus Fleisch und Blut. Je näher sich die beiden auf der lebensgefährlichen Mission kommen, desto klarer wird Noemi: Er fühlt auch wie ein Mensch. Bald steht er längst nicht mehr nur aus programmiertem Gehorsam zu ihr. Aber ist er wirklich frei, alles für sie zu tun? Ein süß gemachtes Jugendbuch,hat sich wirklich gut lesen lassen.

Jugendroman, Fantasy
An sich ist die Idee der Buch Reihe wunderbar, es ähnelt dem Spiel ,,Detroit become Human", was ich sehr geliebt habe. Allerdings ist der Schreisbtil holprig. Das ist aber sicherlich ansichtssache, ich tue mich schwer mit Büchern, die nicht in der üblichen ,,Ich-Perspektive" geschrieben sind. Es geht um die 17 Jährige Noemi, die fernab von der Erde in der Galaxy lebt. In einer Mission, ihrer Welt zu dienen geschieht ein Unfall und trifft versehentlich auf den Mech Abel, der etwas zwischen Mensch& Maschine ist. Zusammen erleben sie Abendteuer und bereisen die Galaxie. Es gibt mehr als nur einen Band, den zweiten werde ich mir allerdings nicht zulegen. Der erste hat für mich gereicht. Ich kann es nicht empfehlen, allerdings war das Buch interessant und die Idee des Buches ist faszinierend. 📖 (In dem Buch geht es auch um Verlust, Tod, Krieg und Gefühlen. Es existiert kein spice, daher ist es wirklich sehr Jugendfreundlich konzipiert. Allerdings ist es schwierig all das Wissen über Technologie& Galaxien nachzuvollziehen, wenn man damit sich nicht besonders viel beschäftigt.)
Ich bin noch ein wenig sprachlos. Ehrlich. Ich hatte so viele Theorien, wohin sich die Geschichte entwickeln würde oder was passieren könnte und wurde in jedem einzelnen Kapitel überrascht. Dieses Buch strotzt vor Ideen, Wendungen, guten Charakteren, Action und einer unglaublichen Story. Alle die Sci-Fi mögen, werden hier auf ihre Kosten kommen. Ich kann immer noch nicht glauben, wie viele neue Welten ich in so kurzer Zeit entdeckt habe. Aber sprechen wir mal über den besten Charakter des Buches: Abel. Er hat absolut mein Herz gewonnen und ich konnte so stark mit ihm mitfühlen. Zwischen ihm und Noemi bildet sich eine so starke Spannung, dass mich allein dieser Punkt zum weiterlesen bewegt hat. Abel ist in seiner kühlen Überlegenheit und seinem Verhalten so oft einfach nur ungewollt witzig. Seine kalte Logik hat zu zahlreichen lustigen Situationen geführt: „Abel, ich werde nicht zulassen, dass du... deinen Körper verkaufst.“ „Die Transaktion gleicht eher einer Vermietung.“ Einzig Neomi blieb für mich etwas unnahbar. Sie war manchmal eine ziemliche Mary Sue für mich. Darüber hinaus gab es noch diese spontanen Rettungen in letzter Sekunde, die vielleicht eeeetwas zu viel waren. Davon abgesehen: Absolut coole, spannende und kreative Geschichte!! Ich freue mich auf Teil 2
DNF @ Seiten 254 Ich habe dem Buch bis zur Hälfte eine Chance gegeben, obwohl bei mir normalerweise spätestens auf Seite 100 Schluss ist, wenn mich ein Buch nicht packen. Auf Constellation war ich eigentlich sehr neugierig, aber das Buch konnte leider so gar nicht mit meinen Erwartungen mithalten. Schon der Einstieg war sehr holprig und ich habe eine Zeit lang gebraucht mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Ich dachte dann, dass es nun vermutlich besser werden wird, aber es war größtenteils einfach nur langweilig und bis zur Hälfte kaum etwas passiert. Das Thema künstliche Intelligenz mit menschlichen Emotionen kam für mich leider kaum rüber und konnte mich nicht wirklich erreichen. Man könnte sagen, dass ich ja auch noch die andere Hälfte lesen könnte, aber ich bin nun an einem Punkt, an dem es mich einfach nicht mehr interessiert was passieren wird.
Er ist programmiert, sie zu töten. Sie ist bereit, ihn zu vernichten. Bis sie sich näher kommen als gedacht … Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. Als sie in einem verlassenen Raumschiff nach Hilfe für ihre schwer verletzte Freundin sucht, trifft sie auf Abel, die perfekteste künstliche Intelligenz, die je entwickelt wurde. Er ist programmiert, sie zu töten. Gleichzeitig aber muss Abel dem ranghöchsten Menschen an Bord gehorchen. So gelingt es Noemi, ihm das Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann. Dafür müsste sie Abel zerstören. Doch Abel sieht nicht nur aus wie ein Mensch aus Fleisch und Blut. Je näher sich die beiden auf der lebensgefährlichen Mission kommen, desto klarer wird Noemi: Er fühlt auch wie ein Mensch. Bald steht er längst nicht mehr nur aus programmiertem Gehorsam zu ihr. Aber ist er wirklich frei, alles für sie zu tun? (Klappentext) Dieses Buch hatte ich mich vom Klappentext her total angesprochen, die Idee dahinter klang so spannend und ich wollte es unbedingt lesen. Und ich kann schon mal so viel sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Schon den Beginn mochte ich sehr gerne, man lernt Noemi kennen, die gerade als Soldatin bei einem Einsatz ist und ihre beste Freundin Esther lebensgefährlich verletzt wird und sie ein verlassenes Raumschiff entdeckt und hofft ihr dort helfen zu können. Dort begegnet sie zum ersten Mal Abel, der seit 30 Jahren in einem Raum gefangen ist. Zunächst sehen Noemi und Abel ineinander den Feind, weil Abel von der Erde steht, die mit Noemis Heimatplaneten Genesis im Krieg steht. Abel will sie töten, muss ihr aber gehorchen und so auch verraten, dass es eine Möglichkeit Genesis zu retten, wobei er sterben würde. Die Geschichte nd das gemeinsame Abenteuer der beiden durch das Weltall wird abwechselnd aus der Sicht von Noemi und Abel erzählt. Zitat Noemi : "Das ist das Abenteuer, nach dem sie sich immer gesehnt hat, und die Mission, die sie nicht in den Sand setzen darf. Ihr sehnsüchtigster Traum verpackt in ihren schlimmsten Albtraum." Noemi war mir gleich sympathisch, eine starke, mutige und kluge Protagonistin. Ich fand es bewunderswert, wie wichtig ihr ihre Heimat ist und dass sie sogar dazu bereit ist, in einer Mission zu sterben, um ihrem Planeten mehr Zeit im Kampf gegen die Erde zu verschaffen. Abel war ein total interessanter Charakter, weil er kein Mensch ist, sondern eine künstliche Intelligenz ist. Man merkt recht schnell, dass er aber viel mehr ist als das. Für mich war es total faszinierend und unglaublich gut gemacht aus seiner Sicht zu lesen. Wie er seine Umwelt und alles wahrnimmt, wie er darüber denkt und allgemein wie seine Gedankengänge sind und er Probleme löst. Besonders seinen ganz eigenen Humor fand ich großartig. Zitat Abel : "Mag ja sein, dass Abel Noemi zu Diensten steht. [...] Seine Programmierung lässt ihm keine Wahl. Aber wenn sie entschlossen ist, ihn zu verheizen und wegzuwerfen, kann er ihr den Spaß daran zumindest gründlich verderben." Die Liebesgeschichte hat mir richtig gut gefallen, sie war authentisch, besonders und so schön. Sie entwickelt sich langsam, zunächst sind Abel und Noemi Feinde, dann Mech und Commander und später Freunde und Partner. Überzeugen konnte mich das Worldbuilding, mit den verschiedenen Planeten, neben der Erde und Genesis, Stronghold, Kismet und Cray. Wie die Erde kaum noch Ressourcen hat und so viele Menschen wie möglich versuchen auf die anderen Planeten umzusiedeln und auch welche Rolle Genesis dabei spielt. Die gemeinsame Reise von Noemi und Abel auf der Dädalus mochte ich sehr gerne, wie sie verschiedenen Hindernisse und Schwierigkeiten überwinden müssen und was sie alles so erleben. Das Buch war flüssig geschrieben und hat mich total in seinen Bann gezogen. Es war spannend, überraschend, actionreich und hat mir unglaublich gut gefallen. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil. Fazit : Einfach nur toll, eine grandiose Geschichte. Große Leseempfehlung, neues Lieblingsbuch.
Die Erde hat sich immer weiter selbst zerstört, sodass die Menschheit ausweichen musste. Verschiedene Planeten wurden besiedelt, doch ist das Leben auf keinem leicht. Genesis hat vor Jahren die Notbremse gezogen und seine Unabhängigkeit zu der Erde verkündet, damit der Planet nicht genauso ausgebeutet wird, wie die Erde. Noemi lebt auf Genesis und würde für ihn sterben. Es soll ein großes Selbstmordkommando geben, eine verzweifelte Maßnahme um den Planeten zu schützen. Doch kurz davor entdeckt Noemi ein verlassenes Raumschiff und in ihm Abel. Abel hat dreißig Jahre in diesem Raumschiff verbracht, ist aber trotzdem um keinen Tag gealtert. Den er ist ein Mech, eine künstliche Intelligenz. Nur ein Roboter, oder? Abel ist einmalig, er vereint alle Mech Modell die es gibt in sich und in der langen einsamen Zeit, hat er sich weiterentwickelt. Er und Noemi begeben sich auf eine gemeinsame Mission um Genesis zu retten. Wir sind diese Welt. Die nächste Generation. Wenn Sie nicht versuchen, uns zu retten. Was versuchen Sie dann eigentlich zu retten? Seite 495 Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Noemi und Abel. Darüber habe ich mich sehr gefreut, da gerade Abels Gedanken und Wahrnehmungen sehr interessant waren. Dreißig Jahre lang war er alleine und nun ist er endlich wieder in Gesellschaft von jemanden. Doch für Noemi ist er zunächst der Feind. Ihr wurde beigebracht, dass Mech nur Maschinen sind, was auch stimmt, bis auf eine Ausnahme, Abel. Der Konflikt der beiden kam schön beim Leser an. Noemi, wie sie langsam merkt, dass Abel sich gar nicht wie ein Mech benimmt. Und Abel wie er versucht zu begreifen, was er da fühlt und ob dies ein Fehler in seinen Daten ist. Durch die Mission bereisen die beiden einige Planeten und Erleben auch viel. Langeweile kam beim Lesen keine auf. Es gibt immer wieder gefährliche und actiongeladene Szenen. Aber auch die persönliche Weiterentwicklung der beiden wird vorangetrieben. Ich fand es schön zu lesen, wie beiden sich langsam annähern und was sich daraus entwickeln könnte. Die Liebesgeschichte ist wirklich sehr dezent, wenn überhaupt vorhanden. Dies fand ich etwas schade, da hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Aber es gibt ja zum Glück einen zweiten Band. Das ganze Zukunftsszenarium hat mir gut gefallen. Die Autorin hat es für mich realistisch beschrieben und zum Glück gab es nicht so viele technische Details. Mit so was kann man mich immer jagen. Abgesehen von der zu dezenten Liebesgeschichte, gab es für mich keine weiteren Kritikpunkte. Nur der letzte Funke ist nicht über gesprungen Fazit: Maschine und Mensch. Abel und Noemi. Diese Thematik fand ich schon in Echo Boy interessant und auch hier konnte sie mein Interesse wecken. Die Umsetzung hat mir gut gefallen, genauso wie der Weltenentwurf und die Charaktere. Ich hätte mir nur ein bisschen mehr Gefühle gewünscht, die Liebesgeschichte ist wirklich sehr dezent, was zwar realistisch ist, mein Herz aber nicht höher schlagen ließ.
Ich finde, "Constellation – Gegen alle Sterne" ist von vorne bis hinten ein tolles Buch – und das obwohl Science-Fiction nicht unbedingt eines meiner liebsten Genre ist. Trotzdem hat die Autorin ein Werk geschaffen, das einen vielfältigen und abwechslungsreichen Plot bietet und Charaktere hervorbringt, die trotz all ihrer Fehler und Schwächen ausgesprochen faszinierend sind. Es gibt viele Gründe, warum mir dieses Buch gefallen hat: Zum einen das Ausbleiben hochtechnisierter Vorgänge. Vielleicht ist es ein Vorurteil dem Genre gegenüber, vielleicht aber auch nicht. Auf jeden Fall mag ich es nicht, wenn in Büchern mit (Fach-)Begriffen um sich geschmissen wird, die ich trotz meiner jahrelangen Science-Fiction-Seriensucht (Star Trek, Enterprise, Raumschiff Voyager) nicht verstehe. Ich bin so perfektionistisch verlangt, dass ich natürlich direkt wissen muss, was der Autor meint, obwohl sich viele Dinge aus dem Kontext ergeben. Wenn ich dann nachschaue, stört mich das oft in meinem Leserverhalten und meinem Lesefluss. Das war in "Constellation" Gott sei Dank nicht der Fall. Auch Vorkenntnisse über die Planten ist nicht notwendig – denn diese sind in diesem Buch ganz anders und werden wunderbar erklärt. Das hat es mir sehr leicht gemacht mich auf die eigentliche Handlung zu konzentrieren. Zum anderen: Die Charaktere. Sei es der Mech Abel, die Kämpferin Noemi, die Verbündete Virginia oder der Bösewicht selbst. Alle sind wahnsinnig toll ausgearbeitet. Obwohl Abel kein Mensch ist (oder gerade weil), habe ich so gerne von seinen "Gefühlen" gelesen. Seine Verwirrung, all die Hoffnungen, die er in seinen Schöpfer steckt, sein positiver Glaube an die Zukunft, seine unglaubliche Loyalität Noemi gegenüber und sein herzzerreißender Schmerz, als er verraten wird, fand ich außergewöhnlich stark. Er ist so herzensgut programmiert, gleichzeitig verlässlich, clever und beschützerisch, dass er sich mit jeder Seite mehr zu meinem Lieblingscharakter in diesem Buch entwickelt hat. Gerade am Ende, als alles gut zu werden scheint, als man ihn austrickst und er nichts ändern kann, hat es mir für ihn so das Herz zerrissen, weil er, obwohl er ein Roboter ist, so menschlich traurig reagiert. Ein Mech, der in der Lage ist, zu weinen, hat mich einfach zerstört. Aber auch Noemi steht Abel fast in nichts nach. Sie ist wunderbar geschrieben, obwohl sie für mich stellenweise eine zu typische Heldin war. Trotzdem ist sie stark und schlau, ist oft verärgert über ihre menschlichen Grenzen und lernt dem Mech Abel nur langsam zu vertrauen. Gerade die Interaktion zwischen den beiden Hauptfiguren war wunderbar mitanzusehen. Beide waren anfangs sehr skeptisch und vorsichtig, aber die äußeren Umstände bringen sie immer wieder dazu, dass sie an einem Strang ziehen müssen und dass sich im Laufe der Zeit viel mehr als nur eine Partnerschaft zwischen ihnen entwickelt. Und ganz ehrlich, ich hätte nicht gedacht, in welche Richtung sich das entwickelt und wer den ersten Schritt machen wird. Auch die Geschichte und die Handlung sind überzeugend, auch wenn es meiner Meinung nach nicht unbedingt 500 Seiten hätten sein müssen. Hier und da hätte ich mir schon eine Straffung der Ereignisse gewünscht, aber im Gesamten betrachtet ist der Plot sehr abwechlungs- und wendungsreich gestaltet und lässt so einige Spannungsmomente richtig einschlagen. Diese vielschichtige und tiefgründige Ausarbeitung fand ich wirklich toll, so dass ich mich sehr auf den zweiten Band und die neuen Abenteuer von Abel und Noemi freue. Positiv zu erwähnen bleibt in jedem Fall der Schreibstil. Ich persönlich lese ja am liebsten Bücher mit einer Länge zwischen 300 und 400 Seiten, weswegen mich Werke mit mehr als 500 Seiten meist eher abschrecken. Doch trotzdem: Ich bin einfach so durch dieses Buch geflogen und habe 512 Seiten innerhalb eines Wochenendes weggeputzt. Das lag primär daran, dass erstens die Geschichte so spannend war, zweitens die Beschreibungen des Weltalls, der Planeten und des Raumschiffs so wundervoll greifbar waren und drittens, dass die Charaktere trotz Roboter, trotz Stereotyp-Heldin einfach authentisch und real wirkten. Ganz großes Lob an Claudia Gray und ihren Schreibstil! Fazit "Constellation – Gegen alle Sterne" ist definitiv ein interessanter Science-Fiction-Auftaktband, der eigentlich in allen Facetten großartig umgesetzt ist. Warum es dann keine 5-Sterne gibt? Mir hat so das gewisse Etwas gefehlt, dieses Bäm-Gefühl, das man hat, wenn man ein absolut vollkommenes Buch zuschlägt. Vielleicht schafft es die Autorin ja beim zweiten Band.
Schon lange wollte ich ein Buch von Claudia Gray lesen und mit „Constellation“ hat sich die Gelegenheit endlich ergeben. Die Geschichte hat mich gleich von Anfang an angesprochen: Das weite Weltall, eine unmögliche Liebe und starke Protagonisten. Ab da konnte ich es kaum erwarten, das Buch zu lesen und mit Noemi und Abel auf Abenteuer zu gehen. Aber was mir dann geboten wurde, hat mich total umgehauen. Die Geschichte beginnt mit Noemi, die alles dafür geben würde ihre Welt und ihre Liebsten zu beschützen, auch wenn sie dafür ihr eigenes Leben opfern müsste. Gleich zu Beginn trifft sie auf Abel, eine künstlich erschaffene Intelligenz, die dafür geschaffen wurde, sie und ihre Welt zu zerstören. Und dennoch sind sie aufeinander angewiesen, um ihre Pläne zu verwirklichen. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, wodurch mir beide Hauptprotagonisten näher gebracht wurden und ich beide ins Herz schließen konnte. Mir hat einfach alles an diesem Buch gefallen. Die Autorin hat mich mit ihrer Geschichte und ihrem locker leichten Schreibstil sofort abgeholt und auf ein Abenteuer mit Abel und Noemi durch die Galaxy geschickt. Oft habe ich mich gefühlt, als ob ich mitten in der Handlung bin. Ich habe mit jeder Zeile gezittert und gehofft. Die Geschichte war kein einziges Mal langweilig oder langatmig. Ständig passierte etwas Unvorhersehbares, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe. Die einzelnen Welten wurden alle so bildhaft beschrieben, dass sich die ganze Geschichte vor meinem inneren Auge abgespielt hat. „Constellation“ ist ein Buch, welches durch seinen fantasiereichen Weltenaufbau und die einzigartigen Charaktere einem lange in Erinnerung bleibt. Besonders gefallen hat mir an diesem Buch die künstlich erschaffene Intelligenz Abel. Seine Gedankenwelt und Handlungen haben mich vollkommen überzeugt. Ich bin immer noch begeistert, wie grandios Claudia Gray Abel umgesetzt hat und mich denken ließ, dass Abel wirklich eine Maschine ist, die nach und nach eine Seele und einen freien Willen entwickelt. Durch Noemi , der Hauptprotagonistin, konnte man einen Menschen mit einer Maschine vergleichen. Abels Gedanken und Gefühle haben mich oft so sehr berührt. Ich habe es wirklich genossen, die Geschichte aus seiner Sicht zu lesen. Ich freue mich schon unglaublich auf die Fortsetzung, da das Ende ziemlich herzzerreißend war. Niemals hätte ich gedacht, dass „Constellation – Gegen alle Sterne“ mich so packen würde. Für mich war es ein Jahreshighlight 2017 und ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Weltraumgeschichten genauso liebt wie ich. Ich hoffe, dass weitere Bücher von Claudia Gray übersetzt werden. Sie ist auf jeden Fall zu einer meiner Lieblingsautoren geworden und ich kann es kaum erwarten, weitere Geschichten von ihr zu lesen.
Noemi von Genesis ist bereit zu sterben, nur um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. Bei einem Kampf gegen die Mechs, die von Mansfield erschaffenen intelligenten Roboter, wird Noemis beste Freundin verletzt und sie suchen Hilfe auf einem fremden Raumschiff. Dort ist Abel seit dreißig Jahren alleine und wartet darauf, dass Mansfield ihn da rausholt. Denn Mansfield hat auch ihn erschaffen und fast wie einen Sohn behandelt. Abel ist sich sicher, dass der Erfinder seine beste Kreation, die perfekteste künstliche Intelligenz, nicht im Stich lassen wird. Als Noemi in sein Schiff eindringt, ist seine erste Reaktion, sie zu töten. Doch seine Programmierung befiehlt ihm, der ranghöchsten Person an Bord zu gehorchen - Noemi. So gelingt es ihr, ihm ein Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann, ohne dass so viele dafür sterben müssen. Sie muss nur Abel dafür opfern, und der ist schließlich nur ein Mech. Aber Abel ist nicht wie die anderen, er hat Träume und Wünsche und Noemi erkennt, dass er nicht nur eine Maschine ist ... Protagonisten Noemi ist ein Charakter, den ich von Anfang bis Ende einfach mochte. Sie ist schon eine typische Protagonistin, die sich für andere in Gefahr begibt und für ihre Freunde alles tun würde. Aber das macht sie schon auf überzeugende Art und Weise. Ihr Planet denkt praktisch und schottet sich darum von den anderen Planeten ab. Genesis ist sauber und verzichtet auf technischen Fortschritt, der nicht unbedingt nötig ist. So sind auch ihre Raumschiffe älter und nicht so gut wie die ihrer Gegner. Ihre Verteidigung ist schwach, darum gibt es diese Selbstmordmission, an der Noemi teilnehmen möchte, für ihren Planeten und ihre Familie. Manche von Noemis Eigenschaften sind sicher der Einstellung dieses Planeten zuzuschreiben, wie auch ihre Meinung zum Hunger der armen Leute, den sie als große Ungerechtigkeit ansieht. Andererseits ist sie neugierig und möchte auch die anderen Planeten erkunden. Sie sieht Abel zunächst als Maschine, und die Mechs sind nun mal die Werkzeuge ihrer Gegner. Aber eben auch nur ein Werkzeug. Sie vertraut seiner Programmierung nicht ganz und fürchtet jeden Moment einen Angriff, nutzt Abels Fähigkeiten aber auch, so gut sie kann. Er selbst ist verärgert, weil er ihr dienen muss, kann sich seiner Programmierung aber nicht wirklich widersetzen. Stattdessen ärgert er sie manchmal und freut sich dann über seine kleinen Rebellionen. Das fand ich einfach absolut niedlich und liebenswert. Er war sehr lange alleine und nun ist er quasi in feindlichen Händen und weiß nicht mal wirklich, was auf dem Planeten so los ist. Dabei ist er eben so hochentwickelt und wusste über alles Bescheid als er zurückgelassen wurde. Er denkt oft praktisch und das sorgt für einige ganz lustige Situationen. Seine Programmierung und seine Einstellung dazu haben mich ebenfalls oft zum Schmunzeln gebracht. Ich mochte Abel, weil er einerseits so schlau war und doch unbeholfen wirkte. Einfach zuckersüß! Handlung und Schreibstil Den Konflikt zwischen Genesis und den anderen Planeten fand ich sehr interessant, auch wenn ich es nicht ganz nachvollziehen kann. Die Planeten sind so unterschiedlich. Sie dienen anderen Zwecken, werden von unterschiedlichen Menschen bewohnt und bieten auch ganz unterschiedliche Kulissen. Mir gefielen auch die technischen Details und die ganze Sache mit den Mechs. Abel ist natürlich ein ganz besonderer Mech, aber da ist so die Frage, ob sie Gefühle haben, was sie von Menschen unterscheidet und ob sie eben nur Werkzeuge sind. Es war ziemlich spannend und es war auch immer etwas los. Flucht, Kämpfe, dramatische Wendungen oder irgendwie romantische Szenen. Es war nicht zu viel und nicht zu wenig und insgesamt hat es mich wirklich gut unterhalten! Fazit "Constellation - Gegen alle Sterne" hat mir sehr gut gefallen. Abel und Noemi waren überzeugend und sympathisch und auch die Planeten und die Ideen dazu gefielen mir sehr gut. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
Fähnrich Noemi Vidal hat schon früh gelernt, zu kämpfen, denn ihre Heimatwelt Genesis ist ständigen Angriffen der Erde ausgesetzt. Ihre neueste Mission könnte auch ihre letzte sein, denn die Überlebenschancen stehen schlecht. Es kommt aber anders als gedacht und sie findet auf einem verlassenen Raumschiff Abel. Abel ist ein Mech, eine künstliche Intelligenz, von ihren Feinden erschaffen, um für diese zu kämpfen. Aber Abel ist völlig anders als alle andere Mech, die Noemi bisher begegnet ist. Er sieht völlig menschlich aus und er verhält sich auch fast wie ein Mensch. Noemi rettet Abel aus seinem Gefängnis und von nun an sind die beiden ein Team, aber kann sie ihm trauen? Wie weit reicht seine Programmierung? Ist sie immer noch sein Feind? Schon als ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass das Buch genau mein Fall sein wird und ich sollte Recht behalten. Die Autorin konnte mich ja bereits mit ihrer Spellcaster-Reihe sehr begeistern, aber dieser Trilogie-Start hier hat mir noch besser gefallen. Der Leser wird in eine ferne Zukunft entführt, in der die Menschheit Krieg gegen ihre eigenen Kolonien führt. Denn auf der Erde sind fast alle Rohstoffe verbraucht und die Erde fast völlig ausgebeutet. Der Science Fiction Anteil in der Handlung ist wie erwartet sehr hoch, was mir natürlich sehr gefallen hat. Man merkt halt auch, dass sie Autorin in diesem Genre schon einige Erfahrungen gesammelt hat. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Noemi und Abel erzählt, wobei die Autorin hier die 3. Person als Erzählperspektive wählt. Noemi ist ein starker Charakter, sie setzt alles daran, ihre Mission zu erfüllen, koste es was es wolle. Dann trifft sie auf Abel und vieles verändert sich für sie. Das Thema Künstliche Intelligenz ist nicht neu, aber die Autorin hat es auf eine sehr unterhaltsame, aber auch emotionale Weise erzählt. Die Entwicklung die Abel durchmacht, ist wirklich unglaublich. Abel ist auf jeden Fall mein Lieblingscharakter in dieser Geschichte. Diese Mischung aus hoher Intelligenz und leichter Naivität macht ihn unglaublich interessant. Das Ende ist recht offen, der 2. Teil anscheinend noch nicht mal geschrieben, was ich sehr schade finde. Jetzt muss ich so lange auf die Fortsetzung warten. Für mich ist das Buch auf jeden Fall mein neues Monatshighlight und bekommt die volle Punktzahl.
"Constellation: Gegen alle Sterne" hat eine spannende Geschichte und sympathische Charaktere, allerdings gibt es ein Herzstück, das nichts toppen kann. Abel! Dieser Charakter ist einfach großartig. Abel ist sehr gut getroffen. Ein Merch, der Gefühle und Bedürfnisse entwickelt und mit jeder Seite menschlicher wird. Es ist unterhaltsam, wie er immer wieder den Besserwisser raushängen lässt und Noemi verdeutlicht, dass er ein hoch entwickelter Mech ist, der alles kann. Ich mag es sehr, wie Abel seine Reaktionen und Gefühle analysiert und herauszufinden versucht, was mit ihm los ist. Er ist keine bloße Maschine. Seine Handlungen und Gedankengänge werden immer gefühlvoller und menschlicher. Die Autorin hat es wunderbar rübergebracht, wie er nach und nach entdeckt, dass er nicht nur eine Maschine ist. Durch den Sichtwechsel konnte ich mich als Leser auch gut in Abel hineinversetzen. Noemi ist ein sympathischer Charakter, der neben Abel allerdings etwas verblasst. Sie sucht einen Weg ihre Welt zu retten und stößt dabei auf Abel, der die Lösung ihrer Probleme zu sein scheint. Noemi entdeckt die anderen Planeten und entwickeln sich mit jeder neuen Information weiter und überdenkt die Grundsätze ihrer Heimat Genesis. Sie hat einen starken Gerechtigkeitssinn und der tritt öfter mal hervor. Besonders als ihr bewusst wird, dass Abel eben nicht nur ein einfacher Mech ist. Die beiden entwickeln sich zu einem guten Team. Neben den beiden treffen wir noch auf mehrere Charaktere, die in diesem und im nächsten Band eine größere Rolle spielen werden. Gemeinsam mit Noemi bereisen wir zum ersten Mal die anderen Planeten. Neben Genesis und der Erde gibt es noch Cray, Stronghold und Kismet. Auf jedem Planeten gibt es einen Stopp, wir erfahren mehr von der Welt, mehr von den Auswirkungen der Erde und was wirklich los ist. Der Beziehungsaufbau zwischen Abel und Noemi nimmt einen großen Teil ein, die Entwicklung von Abel ist ebenfalls ein immer präsentes Thema. Zusammengeschnürt wird das alles von der Grundstory, dass die Erde am Aussterben ist, die Menschheit einen Zufluchtsort sucht und Genesis seine wunderbare Welt vor der Erde verteidigt, damit sich nicht alles wiederholen wird. Die Handlung von "Constellation" hat mir super gefallen. Es ist durchweg spannend. Von Anfang bis Ende hat es mich neugierig gemacht und zum Lesen animiert. Es gab keinen Moment, wo ich mich gelangweilt habe. Allerdings hat mich das Ende ein bisschen ernüchtert. Den Ausgang habe ich mir anders vorgestellt, jedoch wird es noch einen weiteren Band geben und ich bin gespannt, was uns da erwartet. Fazit Noemi und Abel sind beides sympathische Charaktere, mit denen das Reisen durch die Galaxie spaß macht. Zusätzlich ist Abel auch einfach süß und faszinierend. Die spannende Handlung dazu sorgt dafür, dass man das Buch nicht mehr weglegen möchte. Absolutes Lesevergnügen!
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Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. Als sie in einem verlassenen Raumschiff nach Hilfe für ihre schwer verletzte Freundin sucht, trifft sie auf Abel, die perfekteste künstliche Intelligenz, die je entwickelt wurde. Er ist programmiert, sie zu töten. Gleichzeitig aber muss Abel dem ranghöchsten Menschen an Bord gehorchen. So gelingt es Noemi, ihm das Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann. Dafür müsste sie Abel zerstören. Doch Abel sieht nicht nur aus wie ein Mensch aus Fleisch und Blut. Je näher sich die beiden auf der lebensgefährlichen Mission kommen, desto klarer wird Noemi: Er fühlt auch wie ein Mensch. Bald steht er längst nicht mehr nur aus programmiertem Gehorsam zu ihr. Aber ist er wirklich frei, alles für sie zu tun?
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Author Description
Claudia Gray hat unter anderem als Anwältin und Journalistin gearbeitet, bevor sie zu schreiben begann und mit ihrer romantischen Fantasyreihe Evernight weltweit die Bestsellerlisten eroberte. Sie geht gern auf Reisen, mag Architektur, Geschichte, Science-Fiction und – natürlich – das Schreiben. Zurzeit lebt sie in New Orleans.
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Er ist programmiert, sie zu töten. Sie ist bereit, ihn zu vernichten. Bis sie sich näher kommen als gedacht … Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. Als sie in einem verlassenen Raumschiff nach Hilfe für ihre schwer verletzte Freundin sucht, trifft sie auf Abel, die perfekteste künstliche Intelligenz, die je entwickelt wurde. Er ist programmiert, sie zu töten. Gleichzeitig aber muss Abel dem ranghöchsten Menschen an Bord gehorchen. So gelingt es Noemi, ihm das Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann. Dafür müsste sie Abel zerstören. Doch Abel sieht nicht nur aus wie ein Mensch aus Fleisch und Blut. Je näher sich die beiden auf der lebensgefährlichen Mission kommen, desto klarer wird Noemi: Er fühlt auch wie ein Mensch. Bald steht er längst nicht mehr nur aus programmiertem Gehorsam zu ihr. Aber ist er wirklich frei, alles für sie zu tun? Ein süß gemachtes Jugendbuch,hat sich wirklich gut lesen lassen.

Jugendroman, Fantasy
An sich ist die Idee der Buch Reihe wunderbar, es ähnelt dem Spiel ,,Detroit become Human", was ich sehr geliebt habe. Allerdings ist der Schreisbtil holprig. Das ist aber sicherlich ansichtssache, ich tue mich schwer mit Büchern, die nicht in der üblichen ,,Ich-Perspektive" geschrieben sind. Es geht um die 17 Jährige Noemi, die fernab von der Erde in der Galaxy lebt. In einer Mission, ihrer Welt zu dienen geschieht ein Unfall und trifft versehentlich auf den Mech Abel, der etwas zwischen Mensch& Maschine ist. Zusammen erleben sie Abendteuer und bereisen die Galaxie. Es gibt mehr als nur einen Band, den zweiten werde ich mir allerdings nicht zulegen. Der erste hat für mich gereicht. Ich kann es nicht empfehlen, allerdings war das Buch interessant und die Idee des Buches ist faszinierend. 📖 (In dem Buch geht es auch um Verlust, Tod, Krieg und Gefühlen. Es existiert kein spice, daher ist es wirklich sehr Jugendfreundlich konzipiert. Allerdings ist es schwierig all das Wissen über Technologie& Galaxien nachzuvollziehen, wenn man damit sich nicht besonders viel beschäftigt.)
Ich bin noch ein wenig sprachlos. Ehrlich. Ich hatte so viele Theorien, wohin sich die Geschichte entwickeln würde oder was passieren könnte und wurde in jedem einzelnen Kapitel überrascht. Dieses Buch strotzt vor Ideen, Wendungen, guten Charakteren, Action und einer unglaublichen Story. Alle die Sci-Fi mögen, werden hier auf ihre Kosten kommen. Ich kann immer noch nicht glauben, wie viele neue Welten ich in so kurzer Zeit entdeckt habe. Aber sprechen wir mal über den besten Charakter des Buches: Abel. Er hat absolut mein Herz gewonnen und ich konnte so stark mit ihm mitfühlen. Zwischen ihm und Noemi bildet sich eine so starke Spannung, dass mich allein dieser Punkt zum weiterlesen bewegt hat. Abel ist in seiner kühlen Überlegenheit und seinem Verhalten so oft einfach nur ungewollt witzig. Seine kalte Logik hat zu zahlreichen lustigen Situationen geführt: „Abel, ich werde nicht zulassen, dass du... deinen Körper verkaufst.“ „Die Transaktion gleicht eher einer Vermietung.“ Einzig Neomi blieb für mich etwas unnahbar. Sie war manchmal eine ziemliche Mary Sue für mich. Darüber hinaus gab es noch diese spontanen Rettungen in letzter Sekunde, die vielleicht eeeetwas zu viel waren. Davon abgesehen: Absolut coole, spannende und kreative Geschichte!! Ich freue mich auf Teil 2
DNF @ Seiten 254 Ich habe dem Buch bis zur Hälfte eine Chance gegeben, obwohl bei mir normalerweise spätestens auf Seite 100 Schluss ist, wenn mich ein Buch nicht packen. Auf Constellation war ich eigentlich sehr neugierig, aber das Buch konnte leider so gar nicht mit meinen Erwartungen mithalten. Schon der Einstieg war sehr holprig und ich habe eine Zeit lang gebraucht mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Ich dachte dann, dass es nun vermutlich besser werden wird, aber es war größtenteils einfach nur langweilig und bis zur Hälfte kaum etwas passiert. Das Thema künstliche Intelligenz mit menschlichen Emotionen kam für mich leider kaum rüber und konnte mich nicht wirklich erreichen. Man könnte sagen, dass ich ja auch noch die andere Hälfte lesen könnte, aber ich bin nun an einem Punkt, an dem es mich einfach nicht mehr interessiert was passieren wird.
Er ist programmiert, sie zu töten. Sie ist bereit, ihn zu vernichten. Bis sie sich näher kommen als gedacht … Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. Als sie in einem verlassenen Raumschiff nach Hilfe für ihre schwer verletzte Freundin sucht, trifft sie auf Abel, die perfekteste künstliche Intelligenz, die je entwickelt wurde. Er ist programmiert, sie zu töten. Gleichzeitig aber muss Abel dem ranghöchsten Menschen an Bord gehorchen. So gelingt es Noemi, ihm das Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann. Dafür müsste sie Abel zerstören. Doch Abel sieht nicht nur aus wie ein Mensch aus Fleisch und Blut. Je näher sich die beiden auf der lebensgefährlichen Mission kommen, desto klarer wird Noemi: Er fühlt auch wie ein Mensch. Bald steht er längst nicht mehr nur aus programmiertem Gehorsam zu ihr. Aber ist er wirklich frei, alles für sie zu tun? (Klappentext) Dieses Buch hatte ich mich vom Klappentext her total angesprochen, die Idee dahinter klang so spannend und ich wollte es unbedingt lesen. Und ich kann schon mal so viel sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Schon den Beginn mochte ich sehr gerne, man lernt Noemi kennen, die gerade als Soldatin bei einem Einsatz ist und ihre beste Freundin Esther lebensgefährlich verletzt wird und sie ein verlassenes Raumschiff entdeckt und hofft ihr dort helfen zu können. Dort begegnet sie zum ersten Mal Abel, der seit 30 Jahren in einem Raum gefangen ist. Zunächst sehen Noemi und Abel ineinander den Feind, weil Abel von der Erde steht, die mit Noemis Heimatplaneten Genesis im Krieg steht. Abel will sie töten, muss ihr aber gehorchen und so auch verraten, dass es eine Möglichkeit Genesis zu retten, wobei er sterben würde. Die Geschichte nd das gemeinsame Abenteuer der beiden durch das Weltall wird abwechselnd aus der Sicht von Noemi und Abel erzählt. Zitat Noemi : "Das ist das Abenteuer, nach dem sie sich immer gesehnt hat, und die Mission, die sie nicht in den Sand setzen darf. Ihr sehnsüchtigster Traum verpackt in ihren schlimmsten Albtraum." Noemi war mir gleich sympathisch, eine starke, mutige und kluge Protagonistin. Ich fand es bewunderswert, wie wichtig ihr ihre Heimat ist und dass sie sogar dazu bereit ist, in einer Mission zu sterben, um ihrem Planeten mehr Zeit im Kampf gegen die Erde zu verschaffen. Abel war ein total interessanter Charakter, weil er kein Mensch ist, sondern eine künstliche Intelligenz ist. Man merkt recht schnell, dass er aber viel mehr ist als das. Für mich war es total faszinierend und unglaublich gut gemacht aus seiner Sicht zu lesen. Wie er seine Umwelt und alles wahrnimmt, wie er darüber denkt und allgemein wie seine Gedankengänge sind und er Probleme löst. Besonders seinen ganz eigenen Humor fand ich großartig. Zitat Abel : "Mag ja sein, dass Abel Noemi zu Diensten steht. [...] Seine Programmierung lässt ihm keine Wahl. Aber wenn sie entschlossen ist, ihn zu verheizen und wegzuwerfen, kann er ihr den Spaß daran zumindest gründlich verderben." Die Liebesgeschichte hat mir richtig gut gefallen, sie war authentisch, besonders und so schön. Sie entwickelt sich langsam, zunächst sind Abel und Noemi Feinde, dann Mech und Commander und später Freunde und Partner. Überzeugen konnte mich das Worldbuilding, mit den verschiedenen Planeten, neben der Erde und Genesis, Stronghold, Kismet und Cray. Wie die Erde kaum noch Ressourcen hat und so viele Menschen wie möglich versuchen auf die anderen Planeten umzusiedeln und auch welche Rolle Genesis dabei spielt. Die gemeinsame Reise von Noemi und Abel auf der Dädalus mochte ich sehr gerne, wie sie verschiedenen Hindernisse und Schwierigkeiten überwinden müssen und was sie alles so erleben. Das Buch war flüssig geschrieben und hat mich total in seinen Bann gezogen. Es war spannend, überraschend, actionreich und hat mir unglaublich gut gefallen. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil. Fazit : Einfach nur toll, eine grandiose Geschichte. Große Leseempfehlung, neues Lieblingsbuch.
Die Erde hat sich immer weiter selbst zerstört, sodass die Menschheit ausweichen musste. Verschiedene Planeten wurden besiedelt, doch ist das Leben auf keinem leicht. Genesis hat vor Jahren die Notbremse gezogen und seine Unabhängigkeit zu der Erde verkündet, damit der Planet nicht genauso ausgebeutet wird, wie die Erde. Noemi lebt auf Genesis und würde für ihn sterben. Es soll ein großes Selbstmordkommando geben, eine verzweifelte Maßnahme um den Planeten zu schützen. Doch kurz davor entdeckt Noemi ein verlassenes Raumschiff und in ihm Abel. Abel hat dreißig Jahre in diesem Raumschiff verbracht, ist aber trotzdem um keinen Tag gealtert. Den er ist ein Mech, eine künstliche Intelligenz. Nur ein Roboter, oder? Abel ist einmalig, er vereint alle Mech Modell die es gibt in sich und in der langen einsamen Zeit, hat er sich weiterentwickelt. Er und Noemi begeben sich auf eine gemeinsame Mission um Genesis zu retten. Wir sind diese Welt. Die nächste Generation. Wenn Sie nicht versuchen, uns zu retten. Was versuchen Sie dann eigentlich zu retten? Seite 495 Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Noemi und Abel. Darüber habe ich mich sehr gefreut, da gerade Abels Gedanken und Wahrnehmungen sehr interessant waren. Dreißig Jahre lang war er alleine und nun ist er endlich wieder in Gesellschaft von jemanden. Doch für Noemi ist er zunächst der Feind. Ihr wurde beigebracht, dass Mech nur Maschinen sind, was auch stimmt, bis auf eine Ausnahme, Abel. Der Konflikt der beiden kam schön beim Leser an. Noemi, wie sie langsam merkt, dass Abel sich gar nicht wie ein Mech benimmt. Und Abel wie er versucht zu begreifen, was er da fühlt und ob dies ein Fehler in seinen Daten ist. Durch die Mission bereisen die beiden einige Planeten und Erleben auch viel. Langeweile kam beim Lesen keine auf. Es gibt immer wieder gefährliche und actiongeladene Szenen. Aber auch die persönliche Weiterentwicklung der beiden wird vorangetrieben. Ich fand es schön zu lesen, wie beiden sich langsam annähern und was sich daraus entwickeln könnte. Die Liebesgeschichte ist wirklich sehr dezent, wenn überhaupt vorhanden. Dies fand ich etwas schade, da hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Aber es gibt ja zum Glück einen zweiten Band. Das ganze Zukunftsszenarium hat mir gut gefallen. Die Autorin hat es für mich realistisch beschrieben und zum Glück gab es nicht so viele technische Details. Mit so was kann man mich immer jagen. Abgesehen von der zu dezenten Liebesgeschichte, gab es für mich keine weiteren Kritikpunkte. Nur der letzte Funke ist nicht über gesprungen Fazit: Maschine und Mensch. Abel und Noemi. Diese Thematik fand ich schon in Echo Boy interessant und auch hier konnte sie mein Interesse wecken. Die Umsetzung hat mir gut gefallen, genauso wie der Weltenentwurf und die Charaktere. Ich hätte mir nur ein bisschen mehr Gefühle gewünscht, die Liebesgeschichte ist wirklich sehr dezent, was zwar realistisch ist, mein Herz aber nicht höher schlagen ließ.
Ich finde, "Constellation – Gegen alle Sterne" ist von vorne bis hinten ein tolles Buch – und das obwohl Science-Fiction nicht unbedingt eines meiner liebsten Genre ist. Trotzdem hat die Autorin ein Werk geschaffen, das einen vielfältigen und abwechslungsreichen Plot bietet und Charaktere hervorbringt, die trotz all ihrer Fehler und Schwächen ausgesprochen faszinierend sind. Es gibt viele Gründe, warum mir dieses Buch gefallen hat: Zum einen das Ausbleiben hochtechnisierter Vorgänge. Vielleicht ist es ein Vorurteil dem Genre gegenüber, vielleicht aber auch nicht. Auf jeden Fall mag ich es nicht, wenn in Büchern mit (Fach-)Begriffen um sich geschmissen wird, die ich trotz meiner jahrelangen Science-Fiction-Seriensucht (Star Trek, Enterprise, Raumschiff Voyager) nicht verstehe. Ich bin so perfektionistisch verlangt, dass ich natürlich direkt wissen muss, was der Autor meint, obwohl sich viele Dinge aus dem Kontext ergeben. Wenn ich dann nachschaue, stört mich das oft in meinem Leserverhalten und meinem Lesefluss. Das war in "Constellation" Gott sei Dank nicht der Fall. Auch Vorkenntnisse über die Planten ist nicht notwendig – denn diese sind in diesem Buch ganz anders und werden wunderbar erklärt. Das hat es mir sehr leicht gemacht mich auf die eigentliche Handlung zu konzentrieren. Zum anderen: Die Charaktere. Sei es der Mech Abel, die Kämpferin Noemi, die Verbündete Virginia oder der Bösewicht selbst. Alle sind wahnsinnig toll ausgearbeitet. Obwohl Abel kein Mensch ist (oder gerade weil), habe ich so gerne von seinen "Gefühlen" gelesen. Seine Verwirrung, all die Hoffnungen, die er in seinen Schöpfer steckt, sein positiver Glaube an die Zukunft, seine unglaubliche Loyalität Noemi gegenüber und sein herzzerreißender Schmerz, als er verraten wird, fand ich außergewöhnlich stark. Er ist so herzensgut programmiert, gleichzeitig verlässlich, clever und beschützerisch, dass er sich mit jeder Seite mehr zu meinem Lieblingscharakter in diesem Buch entwickelt hat. Gerade am Ende, als alles gut zu werden scheint, als man ihn austrickst und er nichts ändern kann, hat es mir für ihn so das Herz zerrissen, weil er, obwohl er ein Roboter ist, so menschlich traurig reagiert. Ein Mech, der in der Lage ist, zu weinen, hat mich einfach zerstört. Aber auch Noemi steht Abel fast in nichts nach. Sie ist wunderbar geschrieben, obwohl sie für mich stellenweise eine zu typische Heldin war. Trotzdem ist sie stark und schlau, ist oft verärgert über ihre menschlichen Grenzen und lernt dem Mech Abel nur langsam zu vertrauen. Gerade die Interaktion zwischen den beiden Hauptfiguren war wunderbar mitanzusehen. Beide waren anfangs sehr skeptisch und vorsichtig, aber die äußeren Umstände bringen sie immer wieder dazu, dass sie an einem Strang ziehen müssen und dass sich im Laufe der Zeit viel mehr als nur eine Partnerschaft zwischen ihnen entwickelt. Und ganz ehrlich, ich hätte nicht gedacht, in welche Richtung sich das entwickelt und wer den ersten Schritt machen wird. Auch die Geschichte und die Handlung sind überzeugend, auch wenn es meiner Meinung nach nicht unbedingt 500 Seiten hätten sein müssen. Hier und da hätte ich mir schon eine Straffung der Ereignisse gewünscht, aber im Gesamten betrachtet ist der Plot sehr abwechlungs- und wendungsreich gestaltet und lässt so einige Spannungsmomente richtig einschlagen. Diese vielschichtige und tiefgründige Ausarbeitung fand ich wirklich toll, so dass ich mich sehr auf den zweiten Band und die neuen Abenteuer von Abel und Noemi freue. Positiv zu erwähnen bleibt in jedem Fall der Schreibstil. Ich persönlich lese ja am liebsten Bücher mit einer Länge zwischen 300 und 400 Seiten, weswegen mich Werke mit mehr als 500 Seiten meist eher abschrecken. Doch trotzdem: Ich bin einfach so durch dieses Buch geflogen und habe 512 Seiten innerhalb eines Wochenendes weggeputzt. Das lag primär daran, dass erstens die Geschichte so spannend war, zweitens die Beschreibungen des Weltalls, der Planeten und des Raumschiffs so wundervoll greifbar waren und drittens, dass die Charaktere trotz Roboter, trotz Stereotyp-Heldin einfach authentisch und real wirkten. Ganz großes Lob an Claudia Gray und ihren Schreibstil! Fazit "Constellation – Gegen alle Sterne" ist definitiv ein interessanter Science-Fiction-Auftaktband, der eigentlich in allen Facetten großartig umgesetzt ist. Warum es dann keine 5-Sterne gibt? Mir hat so das gewisse Etwas gefehlt, dieses Bäm-Gefühl, das man hat, wenn man ein absolut vollkommenes Buch zuschlägt. Vielleicht schafft es die Autorin ja beim zweiten Band.
Schon lange wollte ich ein Buch von Claudia Gray lesen und mit „Constellation“ hat sich die Gelegenheit endlich ergeben. Die Geschichte hat mich gleich von Anfang an angesprochen: Das weite Weltall, eine unmögliche Liebe und starke Protagonisten. Ab da konnte ich es kaum erwarten, das Buch zu lesen und mit Noemi und Abel auf Abenteuer zu gehen. Aber was mir dann geboten wurde, hat mich total umgehauen. Die Geschichte beginnt mit Noemi, die alles dafür geben würde ihre Welt und ihre Liebsten zu beschützen, auch wenn sie dafür ihr eigenes Leben opfern müsste. Gleich zu Beginn trifft sie auf Abel, eine künstlich erschaffene Intelligenz, die dafür geschaffen wurde, sie und ihre Welt zu zerstören. Und dennoch sind sie aufeinander angewiesen, um ihre Pläne zu verwirklichen. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, wodurch mir beide Hauptprotagonisten näher gebracht wurden und ich beide ins Herz schließen konnte. Mir hat einfach alles an diesem Buch gefallen. Die Autorin hat mich mit ihrer Geschichte und ihrem locker leichten Schreibstil sofort abgeholt und auf ein Abenteuer mit Abel und Noemi durch die Galaxy geschickt. Oft habe ich mich gefühlt, als ob ich mitten in der Handlung bin. Ich habe mit jeder Zeile gezittert und gehofft. Die Geschichte war kein einziges Mal langweilig oder langatmig. Ständig passierte etwas Unvorhersehbares, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe. Die einzelnen Welten wurden alle so bildhaft beschrieben, dass sich die ganze Geschichte vor meinem inneren Auge abgespielt hat. „Constellation“ ist ein Buch, welches durch seinen fantasiereichen Weltenaufbau und die einzigartigen Charaktere einem lange in Erinnerung bleibt. Besonders gefallen hat mir an diesem Buch die künstlich erschaffene Intelligenz Abel. Seine Gedankenwelt und Handlungen haben mich vollkommen überzeugt. Ich bin immer noch begeistert, wie grandios Claudia Gray Abel umgesetzt hat und mich denken ließ, dass Abel wirklich eine Maschine ist, die nach und nach eine Seele und einen freien Willen entwickelt. Durch Noemi , der Hauptprotagonistin, konnte man einen Menschen mit einer Maschine vergleichen. Abels Gedanken und Gefühle haben mich oft so sehr berührt. Ich habe es wirklich genossen, die Geschichte aus seiner Sicht zu lesen. Ich freue mich schon unglaublich auf die Fortsetzung, da das Ende ziemlich herzzerreißend war. Niemals hätte ich gedacht, dass „Constellation – Gegen alle Sterne“ mich so packen würde. Für mich war es ein Jahreshighlight 2017 und ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Weltraumgeschichten genauso liebt wie ich. Ich hoffe, dass weitere Bücher von Claudia Gray übersetzt werden. Sie ist auf jeden Fall zu einer meiner Lieblingsautoren geworden und ich kann es kaum erwarten, weitere Geschichten von ihr zu lesen.
Noemi von Genesis ist bereit zu sterben, nur um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. Bei einem Kampf gegen die Mechs, die von Mansfield erschaffenen intelligenten Roboter, wird Noemis beste Freundin verletzt und sie suchen Hilfe auf einem fremden Raumschiff. Dort ist Abel seit dreißig Jahren alleine und wartet darauf, dass Mansfield ihn da rausholt. Denn Mansfield hat auch ihn erschaffen und fast wie einen Sohn behandelt. Abel ist sich sicher, dass der Erfinder seine beste Kreation, die perfekteste künstliche Intelligenz, nicht im Stich lassen wird. Als Noemi in sein Schiff eindringt, ist seine erste Reaktion, sie zu töten. Doch seine Programmierung befiehlt ihm, der ranghöchsten Person an Bord zu gehorchen - Noemi. So gelingt es ihr, ihm ein Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann, ohne dass so viele dafür sterben müssen. Sie muss nur Abel dafür opfern, und der ist schließlich nur ein Mech. Aber Abel ist nicht wie die anderen, er hat Träume und Wünsche und Noemi erkennt, dass er nicht nur eine Maschine ist ... Protagonisten Noemi ist ein Charakter, den ich von Anfang bis Ende einfach mochte. Sie ist schon eine typische Protagonistin, die sich für andere in Gefahr begibt und für ihre Freunde alles tun würde. Aber das macht sie schon auf überzeugende Art und Weise. Ihr Planet denkt praktisch und schottet sich darum von den anderen Planeten ab. Genesis ist sauber und verzichtet auf technischen Fortschritt, der nicht unbedingt nötig ist. So sind auch ihre Raumschiffe älter und nicht so gut wie die ihrer Gegner. Ihre Verteidigung ist schwach, darum gibt es diese Selbstmordmission, an der Noemi teilnehmen möchte, für ihren Planeten und ihre Familie. Manche von Noemis Eigenschaften sind sicher der Einstellung dieses Planeten zuzuschreiben, wie auch ihre Meinung zum Hunger der armen Leute, den sie als große Ungerechtigkeit ansieht. Andererseits ist sie neugierig und möchte auch die anderen Planeten erkunden. Sie sieht Abel zunächst als Maschine, und die Mechs sind nun mal die Werkzeuge ihrer Gegner. Aber eben auch nur ein Werkzeug. Sie vertraut seiner Programmierung nicht ganz und fürchtet jeden Moment einen Angriff, nutzt Abels Fähigkeiten aber auch, so gut sie kann. Er selbst ist verärgert, weil er ihr dienen muss, kann sich seiner Programmierung aber nicht wirklich widersetzen. Stattdessen ärgert er sie manchmal und freut sich dann über seine kleinen Rebellionen. Das fand ich einfach absolut niedlich und liebenswert. Er war sehr lange alleine und nun ist er quasi in feindlichen Händen und weiß nicht mal wirklich, was auf dem Planeten so los ist. Dabei ist er eben so hochentwickelt und wusste über alles Bescheid als er zurückgelassen wurde. Er denkt oft praktisch und das sorgt für einige ganz lustige Situationen. Seine Programmierung und seine Einstellung dazu haben mich ebenfalls oft zum Schmunzeln gebracht. Ich mochte Abel, weil er einerseits so schlau war und doch unbeholfen wirkte. Einfach zuckersüß! Handlung und Schreibstil Den Konflikt zwischen Genesis und den anderen Planeten fand ich sehr interessant, auch wenn ich es nicht ganz nachvollziehen kann. Die Planeten sind so unterschiedlich. Sie dienen anderen Zwecken, werden von unterschiedlichen Menschen bewohnt und bieten auch ganz unterschiedliche Kulissen. Mir gefielen auch die technischen Details und die ganze Sache mit den Mechs. Abel ist natürlich ein ganz besonderer Mech, aber da ist so die Frage, ob sie Gefühle haben, was sie von Menschen unterscheidet und ob sie eben nur Werkzeuge sind. Es war ziemlich spannend und es war auch immer etwas los. Flucht, Kämpfe, dramatische Wendungen oder irgendwie romantische Szenen. Es war nicht zu viel und nicht zu wenig und insgesamt hat es mich wirklich gut unterhalten! Fazit "Constellation - Gegen alle Sterne" hat mir sehr gut gefallen. Abel und Noemi waren überzeugend und sympathisch und auch die Planeten und die Ideen dazu gefielen mir sehr gut. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
Fähnrich Noemi Vidal hat schon früh gelernt, zu kämpfen, denn ihre Heimatwelt Genesis ist ständigen Angriffen der Erde ausgesetzt. Ihre neueste Mission könnte auch ihre letzte sein, denn die Überlebenschancen stehen schlecht. Es kommt aber anders als gedacht und sie findet auf einem verlassenen Raumschiff Abel. Abel ist ein Mech, eine künstliche Intelligenz, von ihren Feinden erschaffen, um für diese zu kämpfen. Aber Abel ist völlig anders als alle andere Mech, die Noemi bisher begegnet ist. Er sieht völlig menschlich aus und er verhält sich auch fast wie ein Mensch. Noemi rettet Abel aus seinem Gefängnis und von nun an sind die beiden ein Team, aber kann sie ihm trauen? Wie weit reicht seine Programmierung? Ist sie immer noch sein Feind? Schon als ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass das Buch genau mein Fall sein wird und ich sollte Recht behalten. Die Autorin konnte mich ja bereits mit ihrer Spellcaster-Reihe sehr begeistern, aber dieser Trilogie-Start hier hat mir noch besser gefallen. Der Leser wird in eine ferne Zukunft entführt, in der die Menschheit Krieg gegen ihre eigenen Kolonien führt. Denn auf der Erde sind fast alle Rohstoffe verbraucht und die Erde fast völlig ausgebeutet. Der Science Fiction Anteil in der Handlung ist wie erwartet sehr hoch, was mir natürlich sehr gefallen hat. Man merkt halt auch, dass sie Autorin in diesem Genre schon einige Erfahrungen gesammelt hat. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Noemi und Abel erzählt, wobei die Autorin hier die 3. Person als Erzählperspektive wählt. Noemi ist ein starker Charakter, sie setzt alles daran, ihre Mission zu erfüllen, koste es was es wolle. Dann trifft sie auf Abel und vieles verändert sich für sie. Das Thema Künstliche Intelligenz ist nicht neu, aber die Autorin hat es auf eine sehr unterhaltsame, aber auch emotionale Weise erzählt. Die Entwicklung die Abel durchmacht, ist wirklich unglaublich. Abel ist auf jeden Fall mein Lieblingscharakter in dieser Geschichte. Diese Mischung aus hoher Intelligenz und leichter Naivität macht ihn unglaublich interessant. Das Ende ist recht offen, der 2. Teil anscheinend noch nicht mal geschrieben, was ich sehr schade finde. Jetzt muss ich so lange auf die Fortsetzung warten. Für mich ist das Buch auf jeden Fall mein neues Monatshighlight und bekommt die volle Punktzahl.
"Constellation: Gegen alle Sterne" hat eine spannende Geschichte und sympathische Charaktere, allerdings gibt es ein Herzstück, das nichts toppen kann. Abel! Dieser Charakter ist einfach großartig. Abel ist sehr gut getroffen. Ein Merch, der Gefühle und Bedürfnisse entwickelt und mit jeder Seite menschlicher wird. Es ist unterhaltsam, wie er immer wieder den Besserwisser raushängen lässt und Noemi verdeutlicht, dass er ein hoch entwickelter Mech ist, der alles kann. Ich mag es sehr, wie Abel seine Reaktionen und Gefühle analysiert und herauszufinden versucht, was mit ihm los ist. Er ist keine bloße Maschine. Seine Handlungen und Gedankengänge werden immer gefühlvoller und menschlicher. Die Autorin hat es wunderbar rübergebracht, wie er nach und nach entdeckt, dass er nicht nur eine Maschine ist. Durch den Sichtwechsel konnte ich mich als Leser auch gut in Abel hineinversetzen. Noemi ist ein sympathischer Charakter, der neben Abel allerdings etwas verblasst. Sie sucht einen Weg ihre Welt zu retten und stößt dabei auf Abel, der die Lösung ihrer Probleme zu sein scheint. Noemi entdeckt die anderen Planeten und entwickeln sich mit jeder neuen Information weiter und überdenkt die Grundsätze ihrer Heimat Genesis. Sie hat einen starken Gerechtigkeitssinn und der tritt öfter mal hervor. Besonders als ihr bewusst wird, dass Abel eben nicht nur ein einfacher Mech ist. Die beiden entwickeln sich zu einem guten Team. Neben den beiden treffen wir noch auf mehrere Charaktere, die in diesem und im nächsten Band eine größere Rolle spielen werden. Gemeinsam mit Noemi bereisen wir zum ersten Mal die anderen Planeten. Neben Genesis und der Erde gibt es noch Cray, Stronghold und Kismet. Auf jedem Planeten gibt es einen Stopp, wir erfahren mehr von der Welt, mehr von den Auswirkungen der Erde und was wirklich los ist. Der Beziehungsaufbau zwischen Abel und Noemi nimmt einen großen Teil ein, die Entwicklung von Abel ist ebenfalls ein immer präsentes Thema. Zusammengeschnürt wird das alles von der Grundstory, dass die Erde am Aussterben ist, die Menschheit einen Zufluchtsort sucht und Genesis seine wunderbare Welt vor der Erde verteidigt, damit sich nicht alles wiederholen wird. Die Handlung von "Constellation" hat mir super gefallen. Es ist durchweg spannend. Von Anfang bis Ende hat es mich neugierig gemacht und zum Lesen animiert. Es gab keinen Moment, wo ich mich gelangweilt habe. Allerdings hat mich das Ende ein bisschen ernüchtert. Den Ausgang habe ich mir anders vorgestellt, jedoch wird es noch einen weiteren Band geben und ich bin gespannt, was uns da erwartet. Fazit Noemi und Abel sind beides sympathische Charaktere, mit denen das Reisen durch die Galaxie spaß macht. Zusätzlich ist Abel auch einfach süß und faszinierend. Die spannende Handlung dazu sorgt dafür, dass man das Buch nicht mehr weglegen möchte. Absolutes Lesevergnügen!
















