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Fantasy

Der Weg in die Schatten

4.0(91)
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About the book

In den Schatten wirst du deine Seele verlieren!
Der atemberaubende Auftakt zur spannenden Dark Fantasy Trilogie von Erfolgsautor Brent Weeks.


Durzo Blint ist ein gefährlicher Mann, ein unübertroffener Meister in der Kunst des Tötens. Doch für den Gassenjungen Azoth ist der gefürchtete Meuchelmörder die einzige Chance, am Leben zu bleiben – denn der allgegenwärtige Hunger und die Schrecken der Straße würden für Azoth über kurz oder lang den sicheren Tod bedeuten. Doch Durzo Blint ist in der Auswahl seiner Lehrlinge äußerst wählerisch – und es ist gut möglich, dass der Weg in die Schatten einen weit höheren Preis fordert, als Azoth es sich je vorstellen konnte …

Alle Bände der Schatten-Trilogie

Band 1 - Der Weg in die Schatten

Band 2 - Am Rande der Schatten

Band 3 - Jenseits der Schatten

Editions (2)

ISBN9783442266289
PublisherBlanvalet
Publication Date12/07/09
Pages704

Reviews & Ratings

91 ratings

18 reviews

4.0

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    88 Followers

    5.0

    Ein Must-Read für alle die Assassinen-Geschichten mögen! ⚔️🖤

    Einleiten möchte ich die Rezension mit einem Auszug aus den ersten Sätzen des Romans: »Azoth hockte in der Gasse, kalten Schlamm zwischen den nackten Zehen. Er starrte auf den schmalen Spalt unter der Wand einer Schenke und versuchte, all seinen Mut zusammenzufraffen. {…} Daher stand die Taverne auf Stelzen einige Zoll über der Erde und hatte einen Boden aus kräftigem Bambusrohr. Manchmal fielen Münzen durch die Ritzen zwischen den Bambusstämmen.« Brent Weeks schafft es damit in wenigen Worten, das Grund-Setting der Handlung zu vermitteln. Wir begleiten in dieser Geschichte den Gassenjungen Azoth, der von der Hand in den Mund lebt. Er ist nicht allein in seinem Elend, sondern teilt sich mit anderen Straßenkindern – den sogenannten Gilderatten – eine Unterkunft innerhalb einer von Untergrundorganisationen kontrollierten Gilde – der Sa'kage. Diese bietet ihm ein Dach über dem Kopf und ein gewisses Maß an Sicherheit, doch gleichzeitig ist sie auch eine Art soziales Gefängnis. Es scheint nahezu unmöglich, sich aus ihren Fängen zu befreien, da die Gilderatten für den Schutz bezahlen müssen. Und da es sich bei »Der Weg in die Schatten« um einen Dark-Fantasy-Roman handelt, leben die Gilderatten keineswegs in einem harmonischen Miteinander. Sie lügen, betrügen, kämpfen und bestehlen sich auch untereinander. Als der wesentlich ältere und kräftigere »Ratte« auf Azoth und seine zwei einzigen Freunde aufmerksam wird, wird schnell klar, dass Azoth nicht länger in der Gilde bleiben kann. Ratte hat es auf sie abgesehen und macht seinem Ruf als eiskalter Sadist alle Ehre. Er bedroht Puppenmädchen – Azoths Freundin – auf scheusliche Weise, und Azoth fühlt sich dazu berufen, sie zu beschützen. In seiner Verzweiflung sucht Azoth den Blutjungen – also einen professionellen Attentäter – Durzo Blint auf und bittet ihn um Hilfe. Dieser Verweigert ihm die Hilfe, es sei denn er gibt sein früheres Leben auf. Doch wenn er diesen Schritt geht, überlässt er Puppenmädchen ihrem eigenen Schicksal. Brent Weeks gelingt es meisterhaft, die drückende Atmosphäre dieser Welt einzufangen. Sein Schreibstil, der sich vor allem durch eine intensive Auseinandersetzung mit den Gedanken und inneren Konflikten der Figuren auszeichnet, erzeugt gleichermaßen Mitgefühl und Spannung. Man fiebert so richtig mit, leidet mit und weiß gleichzeitig, dass diese Welt so brutal ist, dass eigentlich keine Figur wirklich sicher ist. Für mich hat das Worldbuilding einwandfrei funktioniert. Die Geschichte hat dafür gesorgt, dass ich mich in jeden Winkel dieser Welt hineindenken wollte. Keine der Figuren hat eine reine Weste, was sie umso lebendiger und realistischer wirken lässt. Auch die Action, die man in einem Dark-Fantasy-Roman sucht, kommt keineswegs zu kurz – im Gegenteil. Beim Lesen gab es für mich keinerlei Längen, und dieses Gefühl hat sich über die gesamte Trilogie hinweg gehalten. Meiner Meinung nach ein absolutes Must-Read, besonders für alle, die Dark Fantasy mit Assassinen mögen. Adnan

    Ein Must-Read für alle die Assassinen-Geschichten mögen! ⚔️🖤

    Feb 18, 2026

  • 4.0

    Brutal, komplex und nichts für schwache Nerven!

    Die Schattentrilogie von Brent Weeks 1. Der Weg in die Schatten 2. Am Rande der Schatten 3. Jenseits der Schatten (2009 / Blanvalet) Diese Reihe habe ich letztes Jahr verschlungen, allerdings muss ich direkt erwähnen: die Bücher sind nichts für schwache Nerven! Es geht ziemlich brutal zu und wir werden in eine sehr düstere Welt gezogen, in der Gossenjunge Azoth (später der sagenumwobene Nachtengel Kylar Stern) von dem berüchtigten Assassinen Durzo Blint ausgebildet wird und magische Fähigkeiten entwickelt, mit deren Hilfe er eine Prophezeiung erfüllen soll. Zum Hauptprotagonisten verfolgen wir die Handlung mit einer Handvoll ebenso spannenden Nebenfiguren. Als Auftragsmörder fungiert Kylar in politischen Intrigen zwischen brutalen Herrschern, Adelsfamilien und der Unterwelt. Der junge Kylar gerät dabei immer tiefer in Konflikt mit sich, seiner Vergangenheit und der Frage, was er selbst für richtig hält und inwieweit er seinen geheimnisvollen Ausbilder Durzo (der eine Art Vaterfigur für ihn wird) überhaupt vertrauen kann. Brent Weeks hat wirklich eine sehr kluge, psychologisch tiefsinnige Art zu Schreiben und ich muss zugeben - manche Male kam ich nicht mit, weil ich zu unkonzentriert beim Lesen war. Ich hatte demnach viel Freude mit dem Schreibstil, weil ich es gern komplexer mag. Der Autor lässt sich zudem Zeit bei der Enthüllung der Welt und des Magiesystems - und dies hat seinen Grund nicht zuletzt bei unserem Protagonisten: Wie Kylar werden auch wir in eine Welt geworfen, in der wir anfangs nichts verstehen und erst im Lauf der Handlung fügen sich die Puzzleteile zusammen - allerdings sind am Ende der Trilogie noch immer viele Fragen offen, deren Beantwortung wir (und Kylar) in der "Nachtengel"-Reihe erhoffen dürfen. (Rezension dazu folgt). 4/5 ⭐️ und eine Empfehlung, wenn ihr es politisch, düster und anspruchsvoller mögt! ~ Ein Stern Abzug, weil ich mir ein Figurenglossar am Ende des Buches gewünscht hätte - wobei man auch alles auf der Internetseite des Autors nachlesen kann. (Nicht ganz Spoilerfrei!)

    Brutal, komplex und nichts für schwache Nerven!

    Jan 16, 2025

  • 4.5

    Weeks ist ein Assassine an der Tastatur

    Eine Geschichte über Assassinen, politische Verstrickungen, Machthunger und den Weg eines Jungen, der von Anfang an keine Chance hatte, seinem Schicksal zu entrinnen: Die Schatten-Trilogie von Brent Weeks (im Original „Night Angel“) zeigt den Werdegang des jungen Azoth vom Gossenkind zum Meisterassassinen. Bezeichnend für dieses Buch ist, dass es kein Schwarz und Weiß gibt – nahezu jeder Charakter hat auch seine dunklen Seiten, nicht jede schlechte Tat wird gesühnt, nicht jede gute belohnt. Weeks ist ein Meister der unvorhergesehenen Wendungen. Immer, wenn man denkt, man weiß, was Sache ist, schlägt er einem einen Twist ins Gesicht, mit dem man nicht gerechnet hat. Dabei kommen diese aber nie aus dem Nichts, er ist nur sehr geschickt darin, von dem, was tatsächlich passiert oder sich andeutet, abzulenken. Weeks ist ein Assassine an der Tastatur. Etwas schwer zu ertragen sind die Szenen am Anfang, in denen Kinder misshandelt werden. Diese sind jedoch nie voyeuristisch, sondern tragen zur Handlung bei – um zu verstehen, warum Azoth tut, was er tut, muss man wissen, wo er herkommt und was er erlebt hat. Magie spielt in dieser Welt eine Rolle, jedoch keine dominante. Generell ist das Worldbuilding eher auf das Nötige beschränkt. Dies passt auch zu Weeks´ Schreibstil, der zwar beschreibend ist, aber nie zu Ausschweifungen neigt. Azoths Entwicklung ist spannend zu verfolgen, seine innere Zerrissenheit, mit der er oft zu kämpfen hat, ist nachvollziehbar beschrieben und sowohl der Plot als auch die Charaktere konnten mich fesseln. Der allerletzte Funke ist jedoch nicht bei mir übergesprungen, ich fühlte mich immer etwas distanziert von den Protagonisten. Deswegen gibt´s von mir sehr gute 4 Sterne.

    Apr 16, 2025

3 of 18 reviews

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anderswelten
andersweltenAug 19, 2025

Gott, ich liebe dieses wirre Netz aus Intrigen und Gegenangriffen. Daran erkennt man mMn wirklich Qualität von einem Werk, wie durchdacht eine Welt ist, etc.

Author

About Brent Weeks

Brent Weeks wurde in Montana geboren und wuchs auch dort auf. Seine ersten Geschichten schrieb er auf Papierservietten und Stundenplänen. Doch tausende Manuskriptseiten später konnte er endlich seinen Brotjob kündigen und sich ganz darauf konzentrieren, was er wirklich machen wollte: Schreiben. Seither wurde er mehrfach für sein Werk ausgezeichnet und ist ein fester Bestandteil der »New York Times«- und der SPIEGEL-Bestsellerliste. Brent Weeks lebt heute mit seiner Frau und seinen Töchtern in Oregon.

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