Der Sterne Tennisbälle
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Description
»Wunderbar phantasiewütig und urkomisch.« Brigitte
Ned hat alles, wovon andere Jungs mit achtzehn nur träumen: gute Noten, eine sportliche Figur, den richtigen Akzent, eine schöne Freundin. Doch ein missgünstiges Trio will Ned einen üblen Streich spielen. Als Ned spurlos verschwindet, müssen seine Widersacher erfahren, dass sie nicht ihres Glückes Schmiede, sondern lediglich »der Sterne Tennisbälle« sind.
»Nach diesem Roman nimmt man sich vor, ein besserer Mensch zu werden.« TAGESSPIEGEL
»Ein Feuerwerk aus Ironie, Slapstick und urkomischen Dialogen.« HAMBURGER ABENDBLATT
»Meisterhaft! « STERN
Book Information
Author Description
Stephen Fry ist Schriftsteller, Schauspieler, Moderator, Kolumnist und Regisseur. Sein exzentrischer Charakter erklärt sich durch seine krumme Nase und den halben Zentimeter, den er kleiner ist als Monty-Python-Legende John Cleese. Sein Buch »Mythos« wurde zum SPIEGEL-Bestseller, der Nachfolger Helden zum Historischen Buch des Jahres 2021 gekürt. »Helden" wurde 2021 von DAMALS. Das Magazin für Geschichte als "Historisches Buch des Jahres" ausgezeichnet.Bei Aufbau und im Aufbau Taschenbuch sind seine Romane »Geschichte machen«, »Der Lügner«, »Das Nilpferd« und »Der Sterne Tennisbälle« lieferbar, ebenso »Paperweight. Literarische Snacks«, »Feigen, die fusseln. Entfessle den Dichter in dir«, die Autobiographie »Ich bin so Fry. Meine goldenen Jahre« sowie »Mythos. Was uns die Götter heute sagen«, »Helden. Die klassischen Sagen der Antike neu erzählt« und »Troja. Von Göttern und Menschen, Liebe und Hass«.
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Rache die unter die Haut geht
Als ich den Titel gegoogelt habe wurde mir die Kategorie „Satire“ angezeigt. Mit dieser Einstellung bin ich an das Buch gegangen und habe nichts erwartet und wurde so überwältigt! Als Satire würde ich es nicht bezeichnen, wenn die Story aber auch sehr überspitzt ist. Es ist wirklich eine krasse Story und absoluter Twist am Ende. Ein junger Mann verliert sein Leben und rächt sich. Der Weg führt über eine Entführung, Aufenthalt in einer Irrenanstalt und viel Geld.
Im zweiten Drittel findet der Roman für mich bereits seinen Höhepunkt — die komplette Zeit in der schwedischen Psychiatrie ist wahnsinnig clever geschrieben, wunderbar unterhaltsam und bringt die bis dahin schleppende Geschichte auf höchst Tempo. Gerne hätte ich mehr Gespräche von Ned und Babe verfolgt, jedoch gibt es halt noch das letzte Drittel, was die Geschichte noch einmal komplett herumreißt und mich dann mit gemischten Gefühlen hinterlässt. Der antikapitalistische Grundton des letzten Drittels ist zwar lobenswert; die Umsetzung dieser und vor allem die (in meinen Augen) plumpe, wenn auch unterhaltsame Rachegeschichte bietet sonst keinerlei doppelten Boden, und auch die tollen letzten drei Seiten können das für mich nicht mehr retten. Ein Reread und eventuell überlesene Details könnte vielleicht noch zu einer höheren Wertung führen.
Gut geschrieben, sehr schnell zu lesen, aber wenig überraschende Wendungen. Wer den Grafen von Monte Christo rudimentär kennt, weiß, was auf ihn zukommen wird. Mir hat es trotzdem gut gefallen und ich denke, Stephen Fry liest sich im "Original" besser als in der Übersetzung, obwohl die mE nach schon gut war.
Niemals hätte ich selbst zu dieser Lektüre gegriffen, wäre ich nicht Mitglied eines feinen kleinen Buchclubs. Höchlichst erfreut war ich während der Lektüre. Gerade wenn der Protagonist, eher Antiheld ist, wird's mir wohlig um mein verdorbenes Herz. Für die Literaturfreunde eine sehr anspielungsreiche Angelegenheit. Wie gern hätte ich mit Babe ein Käffchen geschlürft.
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»Wunderbar phantasiewütig und urkomisch.« Brigitte
Ned hat alles, wovon andere Jungs mit achtzehn nur träumen: gute Noten, eine sportliche Figur, den richtigen Akzent, eine schöne Freundin. Doch ein missgünstiges Trio will Ned einen üblen Streich spielen. Als Ned spurlos verschwindet, müssen seine Widersacher erfahren, dass sie nicht ihres Glückes Schmiede, sondern lediglich »der Sterne Tennisbälle« sind.
»Nach diesem Roman nimmt man sich vor, ein besserer Mensch zu werden.« TAGESSPIEGEL
»Ein Feuerwerk aus Ironie, Slapstick und urkomischen Dialogen.« HAMBURGER ABENDBLATT
»Meisterhaft! « STERN
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Stephen Fry ist Schriftsteller, Schauspieler, Moderator, Kolumnist und Regisseur. Sein exzentrischer Charakter erklärt sich durch seine krumme Nase und den halben Zentimeter, den er kleiner ist als Monty-Python-Legende John Cleese. Sein Buch »Mythos« wurde zum SPIEGEL-Bestseller, der Nachfolger Helden zum Historischen Buch des Jahres 2021 gekürt. »Helden" wurde 2021 von DAMALS. Das Magazin für Geschichte als "Historisches Buch des Jahres" ausgezeichnet.Bei Aufbau und im Aufbau Taschenbuch sind seine Romane »Geschichte machen«, »Der Lügner«, »Das Nilpferd« und »Der Sterne Tennisbälle« lieferbar, ebenso »Paperweight. Literarische Snacks«, »Feigen, die fusseln. Entfessle den Dichter in dir«, die Autobiographie »Ich bin so Fry. Meine goldenen Jahre« sowie »Mythos. Was uns die Götter heute sagen«, »Helden. Die klassischen Sagen der Antike neu erzählt« und »Troja. Von Göttern und Menschen, Liebe und Hass«.
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Rache die unter die Haut geht
Als ich den Titel gegoogelt habe wurde mir die Kategorie „Satire“ angezeigt. Mit dieser Einstellung bin ich an das Buch gegangen und habe nichts erwartet und wurde so überwältigt! Als Satire würde ich es nicht bezeichnen, wenn die Story aber auch sehr überspitzt ist. Es ist wirklich eine krasse Story und absoluter Twist am Ende. Ein junger Mann verliert sein Leben und rächt sich. Der Weg führt über eine Entführung, Aufenthalt in einer Irrenanstalt und viel Geld.
Im zweiten Drittel findet der Roman für mich bereits seinen Höhepunkt — die komplette Zeit in der schwedischen Psychiatrie ist wahnsinnig clever geschrieben, wunderbar unterhaltsam und bringt die bis dahin schleppende Geschichte auf höchst Tempo. Gerne hätte ich mehr Gespräche von Ned und Babe verfolgt, jedoch gibt es halt noch das letzte Drittel, was die Geschichte noch einmal komplett herumreißt und mich dann mit gemischten Gefühlen hinterlässt. Der antikapitalistische Grundton des letzten Drittels ist zwar lobenswert; die Umsetzung dieser und vor allem die (in meinen Augen) plumpe, wenn auch unterhaltsame Rachegeschichte bietet sonst keinerlei doppelten Boden, und auch die tollen letzten drei Seiten können das für mich nicht mehr retten. Ein Reread und eventuell überlesene Details könnte vielleicht noch zu einer höheren Wertung führen.
Gut geschrieben, sehr schnell zu lesen, aber wenig überraschende Wendungen. Wer den Grafen von Monte Christo rudimentär kennt, weiß, was auf ihn zukommen wird. Mir hat es trotzdem gut gefallen und ich denke, Stephen Fry liest sich im "Original" besser als in der Übersetzung, obwohl die mE nach schon gut war.
Niemals hätte ich selbst zu dieser Lektüre gegriffen, wäre ich nicht Mitglied eines feinen kleinen Buchclubs. Höchlichst erfreut war ich während der Lektüre. Gerade wenn der Protagonist, eher Antiheld ist, wird's mir wohlig um mein verdorbenes Herz. Für die Literaturfreunde eine sehr anspielungsreiche Angelegenheit. Wie gern hätte ich mit Babe ein Käffchen geschlürft.








