Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte

Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte

Softcover
3.37
ErinnerungUnfallAblösungHeranwachsender

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Description

Alles ändert sich im Leben des zehnjährigen Finn, als plötzlich seine kleine Halbschwester Linda mutterseelenallein vor der Tür steht – mit einem himmelblauen Koffer und jeder Menge emotionalem Sprengstoff … Es ist das Jahr 1961 – das Jahr, in dem John F. Kennedy Präsident wird, Gagarin in den Weltraum fliegt und der Bau der Berliner Mauer beginnt. Finn wächst in einer schmucklosen Vorstadt von Oslo auf, das Leben ist einfach und sozialdemokratisch. Er ist ein schmächtiger Junge, aber vielleicht der Klügste seiner Klasse. Wacker schlägt er sich mit seiner Mutter durch den Alltag, seit der Vater gestorben ist. Bis eines Tages die kleine Linda Einzug hält: Die Sechsjährige wirkt merkwürdig, pummelig ist sie, abwesend und schweigsam. Auch die Mutter, der einstige Fels in der Brandung, ist anders als sonst. Für Finn beginnt ein Sommer, den er nie vergessen wird … »Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte« ist ein Familienroman voller Wärme und Magie und eine ergreifende Geschichte über die große Macht des Kleinen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Generational Novels
Format
Softcover
Pages
293
Price
9.30 €

Author Description

Roy Jacobsen, geboren 1954 in Oslo, ist einer der meistgelesenen Schriftsteller Norwegens. Mit Kurzgeschichten und zwölf Romanen hat er sich auch über die Grenzen Norwegens hinaus einen Namen gemacht. Sein Werk ist in seiner Heimat mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet worden.

Posts

3
All
3

Ein ungewöhnlicher Schreibstiel. Nicht ganz einfach mitzukommen. An sich ist es eine schöne Geschichte.

4

Wie ein kleines Mädchen eine Familie auf den Kopf stellt Das Buch: Es ist das Jahr 1961. Der zehnjährige Finn lebt mit seiner Mutter alleine in einer großen Wohnung. Finn ist zufrieden mit dieser Situation. Doch seine Mutter sieht das anders. Sie bauen um und vermieten ein Zimmer um sich ein wenig mehr Geld zu verdienen. Durch die Suche nach einem Mieter taucht auch Linda auf. Sie ist Finns kleine Halbschwester. Der Vater tot, die Mutter kann sich nicht um sie kümmern. Und so wirbelt das Mädchen das eingeschworene Mutter-Sohn-Team kräftig durch. Und auch der neue Untermieter birgt so einige Geheimnisse… Fazit: Finn erzählt die Dramen, die er mit seiner Mutter und Linda erlebt sehr klar und undramatisch. Aber man merkt, wie es ihn mitnimmt, dass sich alle um ihn herum verändert. Das kann einen kleinen Jungen schon durcheinander bringen. Durch einige Vorfälle, seinem Beschützerinstinkt und einer leicht verkorksten (aber lieben) Mutter wird es ein weit angenehmeres Jahr für ihn als er anfangs vermutet hätte. Denn Linda bringt nicht nur frischen Wind in die Familie. Sie zeigt Familienzusammenhalt, Liebe und durch die Sicht auf die kleinen Dinge, was wirklich im Leben zählt. Und sie lernt natürlich schwimmen. In einem Sommerurlaub, der ganz anders verläuft als geplant. Dieses Buch ist ein klares Jacobsen-Werk. Jacobsen erzählt ruhig und ohne viel Drama und Aktion aus dem Leben von Finn. Und darauf muss man sich einlassen. Sonst bleibt das Buch dem Leser verschlossen. Im besten Fall erhält man eine kleine liebenswürdige Familiengeschichte, die einmal komplett durcheinandergewirbelt wird. Und es geht dem Leser ans Herz, man leidet mit Finn mit. Trotzdem bleibt Finn ein wenig zu traurig zurück. Man wird das Gefühl nicht los, als würde er sich durch das Leben leiden. Das hinterlässt dann doch einen etwas faden Beigeschmack, da trotz schöner Momente immer gelitten wird. Zusammenfassend ist dieses Buch für alle Roy Jacobsen Liebhaber durchaus zu empfehlen. Auch wer auf kleine Familiengeschichten (hier der etwas anderen Art) steht, kann sich sehr schnell in dieses Buch verlieben. https://booksoftination.wordpress.com/2016/09/14/roy-jacobsen-der-sommer-in-dem-linda-schwimmen-lernte/

2

der Schreibstil bestand aus lauter verschachtelten Sätzen und mit den Protagonisten konnte ich leider nicht relaten… es ist aber eine sehr realistische Geschichte mit heftigen Themen das muss man dem Autoren lassen

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