Der Schimmelreiter

Der Schimmelreiter

by Theodor Storm·Book 1 of 5
Softcover
3.3355
NaturgewaltTodKlassikerLandvermesser

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Description

Storms letzte vollendete Novelle ist zugleich sein Meisterwerk. Dem Autor, bereits von tödlicher Krankheit überschattet, gelang, wie Thomas Mann schrieb »eine Verbindung von Menschentragik und wildem Naturgeheimnis, etwas Dunkles und Schweres an Meeresgröße und -mystik», das »die Novelle, wie er sie verstand, als epische Schwester des Dramas auf einen seither nicht wieder erreichten Gipfel führte.»
Text in neuer Rechtschreibung.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Classics
Format
Softcover
Pages
160
Price
4.00 €

Author Description

Theodor Storm (14. 9. 1817 Husum – 4. 7. 1888 Hademarschen, Holstein) ist durch stimmungsstarke Lyrik und Novellen hervorgetreten. Sein Werk ist dem Realismus zuzuordnen, prägend sind Natur- und Gefühlsschilderungen, eine zunehmende Rolle spielen im Lauf des Schaffens gesellschaftliche und psychologische Konfliktsituationen, auch in historischen Zusammenhängen.

Posts

31
All
3.5

Wahnsinn....nach fast 30Jahren habe ich endlich die Geschichte verstanden die wir in der Schule lesen mussten. Wer legt sowas eigentlich als Schullektüre fest? Ich erinnere mich das der Großteil der Klasse, mich eingeschlossen, dafür noch gar nicht bereit waren. Jetzt habe ich die Geschichte freiwillig gelesen und weiß Bescheid. Das Thema ist immernoch aktuell. Fortschritt gegen Altbewährtes, könnte man es nennen. Ist Fortschritt wichtig und gut? Was passiert wenn wir andere Denkweisen haben oder immer auf der Stelle treten? All diese Themen finden sich hier wieder. Ich hatte stellenweise Probleme mit der Sprache und musste öfter einige Absätze wiederholen um sie zu verstehen. Vielleicht lese ich es in erneuten 30Jahren nochmal😅

4.5

Theodor Storms Novelle "Der Schimmelreiter" ist zu Recht ein Klassiker der Literatur. Es erzählt eines ambitionierten Deichgrafen, der innovativ eine neue Art von Deich baut und damit auf die übliche Bewunderung als auch Misstrauen hervorruft. Elemente des Aberglaubens und eine detaillierte Schilderung des Lebens an der nordfriesischen Küste,lassen eine zutiefst atmosphärische Erzählung entstehen. In dieser Ausgabe werden "Der Schimmelreiter" von den Kurzgeschichten "Immensee" und "Pole Poppenspäler" begleitet. "Immensee" ist eine melancholische Erzählung über verpasste Chancen und unerfüllte Liebe, die durch ihre lyrische Sprache besticht. "Pole Poppenspäler" hingegen beleuchtet die Welt des Puppenspiels und die Beziehung zwischen Kunst und Leben auf einfühlsame Weise. Insgesamt ein hervorragender Einblick in Storms erzählerisches Können.

5

Nachdem man sich an die Zeit und den Schreibstil gewöhnt hat entwickelt sich eine spannende Geschichte. Man fiebert mit Hauke und Elke mit. Das Ende ist unerwartet. Sehr spannend. Am Ende kann man das Buch nicht weglegen, man fühlt mit. Sehr lesenswert!

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3.5

Ein spannendes Werk

Eine klassische "Schullektüre" im privaten Rahmen zu lesen, hat mir gezeigt, wie spannend es ist ein geschichtliches Werk zu lesen, ohne den Zwang des Unterrichts dahinter zu haben. Das Buch ist unfassbar spannend und kann hin und wieder schon gruselig wirken. Es lässt sich noch heute wirklich gut und flüssig lesen.

5

Immer wieder schön

Sehr spannende Erzählung mit tragischen Ende

4

Ole Peters lachte. ›Ja, Marten Fedders, das ist nun so bei uns, und davon ist nichts abzukratzen: der alte wurde Deichgraf von seines Vaters, der neue von seines Weibes wegen.‹

Ein zeitloses Werk, was mich erst abholen musste. Die Sprache ganz anders als gewöhnlich, etwas schwer zugänglich zeitweise und das Reinkommen war schwierig. Und doch eine wunderschöne Geschichte, die unter die Haut geht. Ich freue mich auf die Musicalumsetzung in Fulda im Sommer 2026.

4

Widerstreit zwischen Tradition und Fortschrittsgedanke

Mit Theodor Storms 'Der Schimmelreiter' bin ich erstmals in der Schule und später auch in der Uni in Berührung gekommen. Besonders die Tatsache, dass das Werk drei Erzählinstanzen besitzt, ist mir dabei noch im Gedächtnis geblieben. Die Geschichte von Hauke Haien, dem Schimmelreiter, wird von einem anonymen Erzähler geschildert, der diese in einer Zeitschrift gelesen hat (erste Erzählinstanz). In jener Zeitschrift wird die Geschichte von einem Reisenden berichtet (zweite Erzählinstanz), der diese wiederum von einem alten Schulmeister erzählt bekommen hat (dritte Erzählinstanz). Eine wahre Erzähler-Ception, wie die coolen Kids sagen würden (ich sage das nicht, ich bin absolut uncool). Im Fokus der Geschichte steht Hauke Haien, den wir die Jahre über hinweg beim Heranwachsen und Erwachsen-Werden begleiten. Schon in seinen Jugendtagen steht für ihn fest: er möchte Deichgraf werden und einen besonders fortschrittlichen Deich erschaffen, der über Generation hinweg sein Werk verrichten soll. Als Hauke schließlich die Stelle antritt und sein Vorhaben in die Tat umsetzen möchte, sieht er sich vielen kritischen Stimmen ausgesetzt. Viele der Bewohner möchten ihren alten Deich behalten und sehen in Hauke eine Gefahr, der ihre Traditionen und Gesetze ins Ungleichgewicht bringt. Wie schon aus meiner Inhaltsbeschreibung hervorgeht, behandelt Storm in seinem Werk die Gegensätzlichkeit von Fortschritt und Tradition/Aberglaube. Auf der einen Seite steht Hauke, der als fortschrittlicher Denker (und in manchen abergläubischen Köpfen als dämonischer Schimmelreiter) gezeichnet wird, während auf der anderen Seite die Dorfbewohner mit ihrer alten Ordnung und langwierigen Traditionen stehen. Das Buch wechselt stets zwischen realistischen Naturbeschreibungen und mystischen Beobachtungen, was es zu einer abwechslungsreichen Lektüre macht. Lediglich die Grammatik hat mich stellenweise um den Verstand gebracht ("Wie oft muss ich den Satz eigentlich noch lesen, bevor ich ihn verstehe?!").

Widerstreit zwischen Tradition und Fortschrittsgedanke
4

Mitreißende Novelle

...die Sprache teils aus der Zeit gefallen, aber im Kern noch immer aktuell.

5

Spannend bis zum Schluss

Ich dachte eigentlich, ich hätte es zu Schulzeiten gelesen, hatte mich aber geirrt. Ich habe die kleine Reclam Ausgabe sehr passend auf der Zugreise von Hamburg nach Westerland gelesen. Das ging sich zeitlich genau aus. Ich war gefesselt von der Handlung, es war keine einzige Sekunde lang langweilig. Der Aufstieg von Hauke zum Deichgrafen, seine liebe Frau Elke, der unheimliche Todesschimmel und das Unglück, das sie traf. Ein Meisterwerk!

1

Ich musste es in der Schule lesen (wie viele andere bestimmt auch) und ich fand es schrecklich! Einfach langweilig...

4.5

Ein zeitloses Meisterwerk, das euch garantiert in seinen Bann ziehen wird!

Die Story dreht sich um Hauke, einen ambitionierten, man könnte auch sagen besessenen, Kerl, der die Deiche verbessern will. Aber die Dorfbewohner? Die sind nicht gerade begeistert. 🤦‍♂️ Da ist Drama vorprogrammiert! Storm's Schreibstil ist beeindruckend. Er schafft es, Realität und übernatürliche Elemente zu mischen. Die Metaphern sind vielschichtig und tragen die Geschichte dynamisch voran. Die Erzählung regt zum Nachdenken an: Über Verantwortung, Persönlichkeit und den ewigen Kampf zwischen Mensch und Natur. 🌍💪 Fazit: Perfekt für alle, die tiefgründige Charakter mit starker Atmosphäre mögen.

Ein zeitloses Meisterwerk, das euch garantiert in seinen Bann ziehen wird!
4

Ich mag die Geschichte um den Deichgrafen Hauke Hein sehr gerne. Alte deutsche Ausdrucksweise, aber gute Formulierungen seitens Herr Storm. Insgesamt eine ruhige Geschichte die zum Ende Ihren dramatischen Höhepunkt erreicht. Für mich ein wichtiger Bestandteil deutscher Mythologie :)

4

Nachdem ich in der Schule den Schimmelreiter einfach nur furchtbar fand, hat er mir jetzt 40 Jahre später sehr gut. gefallen

3

Klassiker, muss man ihn gelesen haben?

Meinen Geschmack hat diese Geschichte nicht ganz getroffen. Ich bin trotzdem froh einen Einblick in diesen Klassiker bekommen zu haben. 😊

2

Schullektüre

Hab das Buch vor einiger Zeit in der Schule lesen müssen und es war echt schwer zu verstehen, vor allem wenn man die alte Sprache so absolut nicht gewohnt ist... Für alle die es auch in der Schule lesen müssen oder es sogar freiwillig machen ( was ich so gar nicht verstehen kann ;) ) kann ich nur empfehlen sich viel zu markieren und Notizen zu machen weil man im Nachhinein sonst nichts mehr versteht 😂 Aber mal so zum Inhalt: es war ganz spannend gestalten und obwohl ich mich beim Lesen ziemlich konzentrieren musste konnte ich mich nach einiger Zeit gut in die Geschichte reindenken.

2

Einer der Tiefpunkte meiner jugendlichen Lesetristesse

Ich bin mir nicht sicher, ob ich heute nicht ganz anders über dieses Werk denken und schreiben würde, doch meine Erinnerungen daran sind von immenser Düsternis und Freudlosigkeit dominiert und wann immer ich an den Gipfel meiner jugendlichen Unterrichts-Trostlosigkeit denke, schiebt sich auch „Der Schimmelreiter“ schnell in meine Erinnerungen. Dabei denke ich heute, wenn ich mir die Inhaltsangabe durchlese: Klingt eigentlich gar nicht so schlecht. In der 9. Klasse jedoch machte mir diese Gespenstergeschichte um Hauke Haien immens wenig Freude. Vielleicht wage ich mich irgendwann noch einmal an dieses Werk. Vielleicht.

1

(Schullektüre, 9.Klasse)

3

Im Sommer war ich in Nordfriesland im Urlaub und da kommt man an Theodor Storm einfach nicht vorbei. "Der Schimmelreiter" reizte mich schon seit gewisser Zeit und musste bei der Gelegenheit einfach mit. Enttäuscht wurde ich nicht, aber aus den Latschen gehauen hat mich das Buch auch nicht. Hauke Haien ist eine Hauptperson an die ich mich erstmal gewöhnen musste. Durch eine Handlung die etwas mit einer Katze zu tun hat, hat er sich bei mir erstmal ins Aus geschossen. Nach und nach hat er sich jedoch zurückgekämpft und wurde mir sympathischer. Ich mochte es, dass die Geschichte fast das gesamte Leben von Hauke begleitet. Es war schön, seine Entwicklung mitzuerleben. Die konstante Rolle der Nordsee empfand ich ebenfalls als sehr positiv. Es gibt einfach nichts schöneres als das Meer. Das Buch macht deutlich was für eine Kraft die See hat und wie vielfältig sie ist. Die Deiche müssen dort einiges aushalten. "Der Schimmelreiter" gehört nicht zu meinen Lieblingsbüchern, hat mir aber dennoch gut gefallen. Von mir gibt es 3/5 Sterne.

3

Eines der Zwangsjackenbücher, die mein Leserherz tatsächlich erobern konnten und mich auch Jahre nach der Schule noch dazu bringen, es zu lesen. Vor allem an stürmischen Herbsttagen

5

Spannung und Atmosphäre pur! Die Geschichte eines talentierten jungen Mannes, der vom Kleinknecht zum Deichgrafen aufsteigt und von seiner Arbeit getrieben, ja fast besessen ist. Düstere Stimmung der stürmischen Nordsee inklusive.

4

Klassischer Spukroman von Storm und das mit Recht!

4

"Da mag viel Aberglaube dazwischen sein. Aber es ist so." Hauke Haien hat schon als Junge den Deichbau in Frage gestellt und will den besten Deich bauen, den das Land je gesehen hat. Als er Deichgraf wird, geht es dieses Projekt an, stößt jedoch auf einige Widerstände. Ich habe das Buch bereits in der Schule gelesen und es ist mir ziemlich im Gedächtnis geblieben, wahrscheinlich auch, weil unser Deutschlehrer es so geliebt hat und diese Begeisterung ansteckend war, so sollte es doch sein. Und auch jetzt beim Wiederentdecken hat mich das Buch begeistert, ich mag den Schreibstil von Theodor Storm, der sich wirklich gut lesen lässt. Und vor Allem mag ich die Geschichte, die ursprünglich eine alte friesische Legende ist. Und gerade das friesische, das kommt richtig gut rüber, das Meer, die Natur, die Naturgewalt als Gegner. Aber auch Aberglaube und Misstrauen, Missgunst und Neid untereinander machen Hauptfigur Hauke Haien das Leben schwer. Ich mag das Düstere, das Mystische, es hat einige Gruselmomente, die sind toll. Ein kleines Büchlein, eine Novelle, zurecht ein Klassiker.

3.5

Schöne, kurzweilige Novelle. Die Sprache war bisweilen etwas schwer verständlich. Besonders hervorzuheben sind die Schilderungen der Liebe zwischen Vater und Tochter sowie der Ehe.

2

In der Schule war "Der Schimmelreiter" eine meiner liebsten Pflichtlektüren. Dabei weiß ich, dass das Lesen nicht leicht war und es ziemlich viele Stellen gab, an denen ich stockte. Die Interpretation war ebenso schwierig, auch wenn mein Deutschlehrer irgendwie begeistert von mir war. Heute las es sich viel schneller - ich konnte es ja auch nur zu meinem Vergnügen tun. Das war weniger ermüdend - ich habe aber auch das Gefühl, viel weniger mitgenommen zu haben. Das Norddeutsche war das eine, aber generell fehlte mir einfach irgendetwas. Außerdem ist das Buch natürlich sehr alt und entsprechend bin ich häufig zusammen gezuckt bei der Beschreibung des behinderten Kindes von Hauke Haien. Was ich in der Schule so interpretiert habe? Keine Ahnung. Auf jeden Fall ist "der Schimmelreiter" heute keine meiner Lieblingslektüren mehr.

3

Ich bin mir nicht sicher, wie eng sich das Hörspiel an die Geschichte von Storm hält, weil ich mich an jene nicht mehr erinnere. Das ist schon lang her, dass wir das in der Schule gelesen hatten. Im Hörspiel wird jedenfalls schon eine ziemlich gruselige Stimmung erzeugt - nichtsdestotrotz ist sowohl Stoff als auch Sprache doch etwas altertümlich. Man könnte das doch auch mal modern umsetzen!

4

In meiner Jugend habe ich zwei Novellen von Theodor Storm gelesen: Immensee und Der Schimmelreiter. Sie sind mir in guter Erinnerung geblieben, wobei ich mich nicht mehr an den Inhalt erinnern konnte. Nun habe ich im Rahmen einer Leserunde den Schimmelreiter erneut gelesen. Ich kenne die Landschaft in Norddeutschland, da ich viele Jahre in Hamburg lebte. Die Beschreibungen der Natur von Theodor Storm sind wunderbar. Ich konnte es mir richtig gut vorstellen. Die Deiche, der eisige Wind, die Naturgewalten, die Kälte. Irgendwie sah es in meinem Kopfkino immer etwas grau und düster aus. Interessant fand ich, dass in den Jahren 1958 bis 1960 in Nordfriesland der Hauke-Haien-Koog gebaut wurde, der nach dem Protagonisten Hauke aus der Novelle benannt wurde. Um nicht zu spoilern, beende ich meine Review an dieser Stelle.

4

Eine gute kurz Geschichte mit Charme

In meiner Schulzeit musste ich einmal den Anfang dieses Buches lesen. Damals fand ich es sehr interessant und wollte seitdem das Buch lesen. Nun hab ich es endlich geschafft. Die ersten 15 Seiten waren sehr anstrengend zu lesen, man ist schlicht nicht mehr gewohnt Texte in diesem Schreibstil zu lesen. Danach ist man langsam reingekommen und konnte es gut lesen. Ich muss zugeben einige Passagen habe ich aufgrund des Schreibstils nicht verstanden. Sätze mit sehr vielen Kommatas machen es einem teilweise schwer. Die Geschichte um Hauke Haien ist interessant und tragisch zugleich. Außerdem finde ich besonders das Zusammenspiel aus Rahmen- und Binnenhandlung in dem Buch interessant. Ich würde empfehlen dem Ganzen eine Chance zu geben. Auch wenn die alte Sprache abschrecken wirken kann, hat sie auch ihren Charme.

5

Ein großartiges Zusammenspiel zwischen Literatur und Comic-Zeichnung. Der Graphic Novel erzählt noch einmal, dieses Mal mit Bildern, die Geschichte des Schimmelreiters und Hauke Haien und verwendet dabei fast ausschließlich die Originalsprache Theodor Storms. Unterstützt wird das ganze durch den Comic-artigen Bilderverlauf, der die Geschichte auf eine ganz andere Art und Weise zum Leben erweckt. Die Farben ergänzen die Erzählung, sind dunkel-düster wie das Mysterium um den Schimmelreiter selbst. Die Novelle wirkt lebendiger, bildhafter, das Farbspiel ein Genuss für die Leseraugen.

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