Der Lange Kosmos
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Description
Book Information
Author Description
Terry Pratchett, geboren 1948, gestorben 2015, war einer der erfolgreichsten Autoren der Gegenwart. Seine Scheibenwelt-Romane verkauften sich millionenfach und wurden in 40 Sprachen übersetzt.Stephen Baxter, geboren 1957, zählt zu den bedeutendsten Autoren wissenschaftlich orientierter Literatur. Er lebt im englischen Buckinghamshire.
Posts
Ein Finale, das keines ist
Der Klappentext klang vielversprechend, und im ersten Viertel des Buches keimte bei mir die Hoffnung, dass die offenen Handlungsstränge aus Band drei vielleicht doch noch aufgegriffen würden. Tatsächlich schien es am Anfang so – ich war gefesselt, neugierig, fast erleichtert. Aber dann… tja. Dann verlor das Buch jeglichen Reiz. Statt Antworten oder einer klaren Fortführung der Reihe bekam ich eine Art schiefgelaufenes Auszeit-Abenteuer eines der Protagonisten serviert – und musste anschließend zwei Drittel der Handlung mit diesem wenig unterhaltsamen Abstecher verbringen. Was spannend hätte sein können, wurde zäh, bedeutungslos und erschreckend unergiebig. Und das Ende? Für mich war es schlicht unbefriedigend. Nicht, weil ich unbedingt „den Sinn des Lebens“ erklärt haben wollte – aber ich erwarte zumindest ein Ende, das sich wie ein Abschluss anfühlt. Stattdessen wirkt es unfertig, willkürlich, wie ein hingeworfenes Manuskript, dem der letzte Schliff (oder gleich mehrere Kapitel) fehlen. Vielleicht habe ich es intellektuell nicht verstanden, vielleicht war es aber auch einfach schwach erzählt. Tatsache ist: ich habe das Buch wütend zugeklappt – und fast durch den Raum geworfen. Und das passiert mir wirklich nur extrem selten. Darum gibt es von mir nur 2 Sterne. Ein schwaches, unfertiges Ende für eine ansonsten so ungewöhnliche und spannende Serie. Tja, und nun sitze ich hier und weiß immer noch nicht, was aus der Besatzung von Erde West 247.830.855 geworden ist…

Ein bisschen enttäuschend
Der letzte Teil ist für mich der schwächste der Reihe. Irgendwie sah ich keinen Sinn in der Handlung und offene Fragen wurden eigentlich nicht wirklich beantwortet. Joshuas Abenteuer fand ich ganz cool aber so allgemein fehlt bei diesem Band für mich die Tiefe. Trotzdem habe ich es sehr genossen diese Reihe zu lesen. Ich mochte die Vielfalt der Charaktere und auch die zahlreichen philosophischen und gesellschaftskritischen Ansätze. Die lange Erde ist unglaublich toll beschrieben und hat zum Träumen angeregt. Von mir trotz dem nicht so starken letzten Band eine klare Leseempfehlung.
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Terry Pratchett, geboren 1948, gestorben 2015, war einer der erfolgreichsten Autoren der Gegenwart. Seine Scheibenwelt-Romane verkauften sich millionenfach und wurden in 40 Sprachen übersetzt.Stephen Baxter, geboren 1957, zählt zu den bedeutendsten Autoren wissenschaftlich orientierter Literatur. Er lebt im englischen Buckinghamshire.
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Ein Finale, das keines ist
Der Klappentext klang vielversprechend, und im ersten Viertel des Buches keimte bei mir die Hoffnung, dass die offenen Handlungsstränge aus Band drei vielleicht doch noch aufgegriffen würden. Tatsächlich schien es am Anfang so – ich war gefesselt, neugierig, fast erleichtert. Aber dann… tja. Dann verlor das Buch jeglichen Reiz. Statt Antworten oder einer klaren Fortführung der Reihe bekam ich eine Art schiefgelaufenes Auszeit-Abenteuer eines der Protagonisten serviert – und musste anschließend zwei Drittel der Handlung mit diesem wenig unterhaltsamen Abstecher verbringen. Was spannend hätte sein können, wurde zäh, bedeutungslos und erschreckend unergiebig. Und das Ende? Für mich war es schlicht unbefriedigend. Nicht, weil ich unbedingt „den Sinn des Lebens“ erklärt haben wollte – aber ich erwarte zumindest ein Ende, das sich wie ein Abschluss anfühlt. Stattdessen wirkt es unfertig, willkürlich, wie ein hingeworfenes Manuskript, dem der letzte Schliff (oder gleich mehrere Kapitel) fehlen. Vielleicht habe ich es intellektuell nicht verstanden, vielleicht war es aber auch einfach schwach erzählt. Tatsache ist: ich habe das Buch wütend zugeklappt – und fast durch den Raum geworfen. Und das passiert mir wirklich nur extrem selten. Darum gibt es von mir nur 2 Sterne. Ein schwaches, unfertiges Ende für eine ansonsten so ungewöhnliche und spannende Serie. Tja, und nun sitze ich hier und weiß immer noch nicht, was aus der Besatzung von Erde West 247.830.855 geworden ist…

Ein bisschen enttäuschend
Der letzte Teil ist für mich der schwächste der Reihe. Irgendwie sah ich keinen Sinn in der Handlung und offene Fragen wurden eigentlich nicht wirklich beantwortet. Joshuas Abenteuer fand ich ganz cool aber so allgemein fehlt bei diesem Band für mich die Tiefe. Trotzdem habe ich es sehr genossen diese Reihe zu lesen. Ich mochte die Vielfalt der Charaktere und auch die zahlreichen philosophischen und gesellschaftskritischen Ansätze. Die lange Erde ist unglaublich toll beschrieben und hat zum Träumen angeregt. Von mir trotz dem nicht so starken letzten Band eine klare Leseempfehlung.





