Der Große Zoo von China
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Description
Die Reptilien-Expertin CJ Cameron wird nach China eingeladen. Sie soll den größten Zoo, der jemals gebaut wurde, begutachten. Und sie darf sie mit eigenen Augen sehen: gewaltige, Feuer speiende Drachen. Es gibt diese Fabelwesen wirklich.
Die Gastgeber versichern, dass sie vollkommen sicher ist und nichts schiefgehen kann ...
Spannung und Action ohne Ende, Reilly in Hochform!
Matthew Reilley: »Mein absolutes Lieblingsbuch ist Jurassic Park, und das hat mich inspiriert.«
Book Information
Posts
Der Anfang war gut.
Ich mag Jurassic Park und dieses Buch hat ganz klar Jurassic Park Vibes. Es fing interessant an, auch wenn erst der wissenschaftliche Teil erklärt wird, man wird so aber gut in die Handlung eingeführt. Dann wurde es rasant Action lastig, ganz typisch Matthew Reilly. Und dann kam ein literarischer Kniff, den ich albern fand und mir die ganze restliche Geschichte verdorben hat. Ja, natürlich ist die Handlung absurd. Wo in Jurassic Park die Glaubhaftigkeit, von einer Mücke abhing und man es trotzdem für möglich halten konnte, "SPOILER">sind es hier Wissenschaftler, die zufällig über ein Drachennest stolpern und feststellen, dass Drachen mit Dinos verwandt sind, die aber über tausende von Jahren in eine Art Winterstarre fallen, naja zumindest die Eier. Das habe ich alles noch hingenommen, weil die Story ein gutes Tempo hatte und ich ein Action-Spektakel erwartet hatte und weniger eine logische Handlung. Als dann aber die Protagonistin über ein Headset mit dem Drachen sprechen konnte und sie rudimentäre Dialoge führten, wurde mir die Geschichte zu abstrus. Die Qualität des Plots rutschte auf das Niveau eines Sharknado-Drehbuches. Was mich auch gestört hat war, dass manche Handlungen, die in der Realität viel Zeit in Anspruch genommen hätten, in 2-3 Sätzen abgefrühstückt wurden. Das hielt zwar das Erzähltempo aufrecht, ließ die Handlung aber unvollständig wirken und alles lief zu leicht ab. Ich habe zwar das Buch zu Ende gelesen, aber Spaß hat es nicht mehr gemacht und das Ende war mir zu sehr Friede-Freude-Eierkuchen, wo doch die Großmacht China im Buch so unnachgibig und kompromisslos dargestellt wurde.
Matthew Reilly goes Michael Crichton
Hier erinnert alles an eine Drachen-Version von “Jurassic Park”. Aber ist das auch gelungen? Reilly ist ein Meister der Actionthriller. Auch hier erlebt man beim Lesen einen Mix auf Fantasy, Sci-Fi und Thriller. Wir begleiten die Reptilien-Expertin CJ durch ihre Einladung durch den großen Zoo von China und schauen hinter die Kulissen des Parks, den Aufbau und schließlich die Attraktion: Unzählige, riesengroße und intelligente Drachen. Das Worldbuilding ist großartig und man kann sich alles einfach bildlich vorstellen, die wissenschaftlichen Aspekte wurden spannend und ja, sagen wir mal plausibel erzählt und gestalten das erste Drittel überaus interessant. Doch dann geht es los. Natürlich geht alles schief, was schiefgehen kann. Die Drachen büchsen aus und schon bald gibt es die ersten Toten. Es liegt nun an CJ, dem Schrecken zu entkommen – doch nicht nur die Drachen haben es auf sie und die anderen Besucher des Zoos abgesehen, sondern versucht auch das chinesische Militär, dass das Gesehene niemals an die Öffentlichkeit gelangt. Wir erleben hier einen atemlosen Action-Blockbuster in Papierform, es passiert ständig etwas und es bleibt keine Zeit, um Luft zu holen. Dabei ist das Buch wirklich gut und bildlich geschrieben, doch wie bei so großen Blockbustern bleibt auch hier nicht aus, dass vieles aufgesetzt wirkt, oft sogar maßlos übertrieben ist. Auch sind die Protagonisten fast schon übermenschlich und das Buch strotzt nur vor Klischees. Wen das nicht stört, der wird mit diesem Buch einen Actionkracher erleben, der zwar niemals an “Jurassic Park” rankommt, aber einfach Spaß macht.

Sehr gut
Zweites Reilly Buch und ja, man gewöhnt sich an den Schreibstil. Drachen, verschiedene Arten und Action :) Ich würde durchweg gut unterhalten, gute Spannung und ja auch wenn *SPOILER* sich die Hauptprotagonistin auf einmal. Mitte im Chaos mit einem gezähmten Drachen unterhält, reibt man dich am Ball... Liest sich wie ein ActionFilm :) Und auch wenn es anfangs relativ gut versucht wird, alles zu erklären... Pfeiffer auf Logik 😁🫢have fun
Hat meine Erwartungen voll erfüllt
Als jemand, der nur schwer in "Jurassic Park" reinkam, finde ich, dass dieses Buch alles ist, was ich mir damals von JP versprochen hatte. Fast paced, actionreich und nicht im geringsten langweilig. Man muss jedoch dazusagen, dass insbesondere CJ massiv op ist😅 Alle ihre Pläne funktionieren, es gibt kaum Rückschläge und alles wirkt sich immer zum Vorteil unserer Protagonistin aus. Ich mochte sie dennoch. Auch, dass sie am Ende mit dem Drachen sprechen konnte, hat mich nicht wirklich gestört. Klar, es war für 2014 ziemlich futuristisch, aber das Buch spielt 40 Jahre in der Zukunft und sind wir mal ehrlich... wie weit ist unsere Technik denn noch von Sprachimplantaten entfernt?
Provinz Guangdong #China. Die Geschichte geht spannend los. Reptilienexperte Dr. Bill Lynch wird Zeuge eines tragischen Unfalls bei dem 19 Menschen ums Leben kamen. Nun muss er sterben. Um was es sich für einen Unfall handelt, erfahren wir erst später. Der Mord an Dr. Lynch wird vertuscht und Dr. Cameron, eine ehemalige Kollegin von Bill wird nach China eingeladen. Sie soll einen Bericht für National Geographic schreiben - der größte Zoo von China. Dr. Cameron, ihr Bruder Hamish und einige andere angesehene Leute werden also nach China geladen. Alles ist ganz geheimnisvoll. Bis Seite 125 lernen wir den Zoo und die tierischen Bewohner kennen. Drachen - es gibt sie wirklich. Die Besucher können das alles gar nicht fassen. Bis plötzlich einige Tiere verrückt spielen. Und schon beginnt der Höllentrip. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Man fliegt förmlich durch die Seiten. Beim Lesen hatte ich das Gefühl einen Action Streifen zu sehen. Und Action gibt es hier reichlich zu spüren. Explosionen an jeder Ecke, Drachen die mit Tranklaster werfen, eine Protagonistin - die reinste Überlebenskünstlerin die in jeder Situation einen klaren Kopf behält und immer einen Ausweg findet. Sie könnte sich durchaus mit Lara Croft messen. Was mir besonders gut gefallen hat waren die Karten und Zeichnungen die hin und wieder auftreten. So konnte man sich noch besser die Gegend vorstellen. Wer also auf geballte Action steht, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.
100% Drachen-Action
Letztendlich handelt es sich um "Jurassic Park" mit Drachen. Ich mochte das Setting als auch die Ausstattung (Zeichnungen und Zitate) sehr gerne, war mit der Knarren-und-Krallen-Orgie allerdings nicht ganz zufrieden. Das es sich einfach "nur" um Popcorn-Action handelt hat mich weniger gestört als einige Wiederholungen in der Erzählstruktur. Es geht sehr schnell zur Sache aber die Situationen, aus denen sich die Protagonistin immer und immer wieder explosiv (und natürlich super cool) befreit, sind bereits nach kurzer Zeit austauschbar und stereotypisch.
Was für ein geniales Buch. Ich liebe Jurassik Park und als ich gesehen habe, dass es ein Buch mit ähnlichem Prinzip nur mit Drachen gibt war ich Feuer und Flamme. Nach ein paar kritisch Besprechungen war ich dann skeptisch, es solle zu sehr an JP erinnern. Nun ja, ich finde es gibt natürlich Ähnlichkeiten, aber was erwartet man, dass der Autor das Rad neu erfindet? Natürlich zieht man beim Lesen unwillkürlich Vergleiche, aber ich finde Matthew Reilly hat etwas Eigenes geschaffen. Die ersten ca. 100 Seiten nimmt er sich Zeit dem Leser zu erklären wie es dazu kam, dass China nun Drachen hat. Dabei hat er in meinen Augen durchaus schlüssige Erklärungen gefunden und ich fand es klasse, dass er sich dafür die Zeit nimmt. Dies ist aber überhaupt nicht langweilig finde ich, sondert einfach der Grundstein für die Geschichte. Und dann geht es los, nun folgt eine Action Szenen auf die nächste. Es gibt kaum noch einen Stillstand und die Geschichte ist unglaublich dynamisch. Auch hier frage ich mich, was man als Leser bei einem Actionthriller erwartet hat, wenn man ankreidet, dass es zu viel Action gibt. Deswegen hier noch mal deutlich, es gibt wirklich sehr viele Action Szenen, ich meine, wir haben hier Drachen zum Teil so groß wie Flugzeuge, die sitzen nicht nur rum und gucken böse. Die Protagonistin finde ich auch genial. Und ich frage mich, ob es auch so viel Kritik hageln würde, wie unrealistisch sie ist, wenn sie ein Mann wäre. Nehmen wir mal Indianer Jones, ist das realistisch? Macht es trotzdem Spaß? Außerdem beschreibt der Autor sie durchaus auch als sportlich und kräftig im Körperbau und wer mit Alligatoren so eng zusammen arbeitet ist bestimmt auch ein bisschen Badass. Was ich damit sagen möchte, natürlich ist es übertrieben was sie alles macht, aber nicht übertriebener als all die anderen (zuweilen männlichen) Action Helden in anderen Geschichten. Mich konnte die Geschichte total umhauen und ich würde so gerne mehr davon lesen.
Also wer das Szenario in Jurassic Park und Drachen liebt, der wird dieses Buch lieben. Für mich war es perfekt, da ich beides liebe. Actionreich, spannend und wirklich gut geschrieben. Die Charaktere waren sehr sympathisch, auch wenn ich an manchen Stellen dachte: "Nah, das war jetzt etwas zu viel des Guten." Den Buchtitel finde ich allerdings ziemlich doof, weil er so verdammt lahm ist.
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Die Reptilien-Expertin CJ Cameron wird nach China eingeladen. Sie soll den größten Zoo, der jemals gebaut wurde, begutachten. Und sie darf sie mit eigenen Augen sehen: gewaltige, Feuer speiende Drachen. Es gibt diese Fabelwesen wirklich.
Die Gastgeber versichern, dass sie vollkommen sicher ist und nichts schiefgehen kann ...
Spannung und Action ohne Ende, Reilly in Hochform!
Matthew Reilley: »Mein absolutes Lieblingsbuch ist Jurassic Park, und das hat mich inspiriert.«
Book Information
Posts
Der Anfang war gut.
Ich mag Jurassic Park und dieses Buch hat ganz klar Jurassic Park Vibes. Es fing interessant an, auch wenn erst der wissenschaftliche Teil erklärt wird, man wird so aber gut in die Handlung eingeführt. Dann wurde es rasant Action lastig, ganz typisch Matthew Reilly. Und dann kam ein literarischer Kniff, den ich albern fand und mir die ganze restliche Geschichte verdorben hat. Ja, natürlich ist die Handlung absurd. Wo in Jurassic Park die Glaubhaftigkeit, von einer Mücke abhing und man es trotzdem für möglich halten konnte, "SPOILER">sind es hier Wissenschaftler, die zufällig über ein Drachennest stolpern und feststellen, dass Drachen mit Dinos verwandt sind, die aber über tausende von Jahren in eine Art Winterstarre fallen, naja zumindest die Eier. Das habe ich alles noch hingenommen, weil die Story ein gutes Tempo hatte und ich ein Action-Spektakel erwartet hatte und weniger eine logische Handlung. Als dann aber die Protagonistin über ein Headset mit dem Drachen sprechen konnte und sie rudimentäre Dialoge führten, wurde mir die Geschichte zu abstrus. Die Qualität des Plots rutschte auf das Niveau eines Sharknado-Drehbuches. Was mich auch gestört hat war, dass manche Handlungen, die in der Realität viel Zeit in Anspruch genommen hätten, in 2-3 Sätzen abgefrühstückt wurden. Das hielt zwar das Erzähltempo aufrecht, ließ die Handlung aber unvollständig wirken und alles lief zu leicht ab. Ich habe zwar das Buch zu Ende gelesen, aber Spaß hat es nicht mehr gemacht und das Ende war mir zu sehr Friede-Freude-Eierkuchen, wo doch die Großmacht China im Buch so unnachgibig und kompromisslos dargestellt wurde.
Matthew Reilly goes Michael Crichton
Hier erinnert alles an eine Drachen-Version von “Jurassic Park”. Aber ist das auch gelungen? Reilly ist ein Meister der Actionthriller. Auch hier erlebt man beim Lesen einen Mix auf Fantasy, Sci-Fi und Thriller. Wir begleiten die Reptilien-Expertin CJ durch ihre Einladung durch den großen Zoo von China und schauen hinter die Kulissen des Parks, den Aufbau und schließlich die Attraktion: Unzählige, riesengroße und intelligente Drachen. Das Worldbuilding ist großartig und man kann sich alles einfach bildlich vorstellen, die wissenschaftlichen Aspekte wurden spannend und ja, sagen wir mal plausibel erzählt und gestalten das erste Drittel überaus interessant. Doch dann geht es los. Natürlich geht alles schief, was schiefgehen kann. Die Drachen büchsen aus und schon bald gibt es die ersten Toten. Es liegt nun an CJ, dem Schrecken zu entkommen – doch nicht nur die Drachen haben es auf sie und die anderen Besucher des Zoos abgesehen, sondern versucht auch das chinesische Militär, dass das Gesehene niemals an die Öffentlichkeit gelangt. Wir erleben hier einen atemlosen Action-Blockbuster in Papierform, es passiert ständig etwas und es bleibt keine Zeit, um Luft zu holen. Dabei ist das Buch wirklich gut und bildlich geschrieben, doch wie bei so großen Blockbustern bleibt auch hier nicht aus, dass vieles aufgesetzt wirkt, oft sogar maßlos übertrieben ist. Auch sind die Protagonisten fast schon übermenschlich und das Buch strotzt nur vor Klischees. Wen das nicht stört, der wird mit diesem Buch einen Actionkracher erleben, der zwar niemals an “Jurassic Park” rankommt, aber einfach Spaß macht.

Sehr gut
Zweites Reilly Buch und ja, man gewöhnt sich an den Schreibstil. Drachen, verschiedene Arten und Action :) Ich würde durchweg gut unterhalten, gute Spannung und ja auch wenn *SPOILER* sich die Hauptprotagonistin auf einmal. Mitte im Chaos mit einem gezähmten Drachen unterhält, reibt man dich am Ball... Liest sich wie ein ActionFilm :) Und auch wenn es anfangs relativ gut versucht wird, alles zu erklären... Pfeiffer auf Logik 😁🫢have fun
Hat meine Erwartungen voll erfüllt
Als jemand, der nur schwer in "Jurassic Park" reinkam, finde ich, dass dieses Buch alles ist, was ich mir damals von JP versprochen hatte. Fast paced, actionreich und nicht im geringsten langweilig. Man muss jedoch dazusagen, dass insbesondere CJ massiv op ist😅 Alle ihre Pläne funktionieren, es gibt kaum Rückschläge und alles wirkt sich immer zum Vorteil unserer Protagonistin aus. Ich mochte sie dennoch. Auch, dass sie am Ende mit dem Drachen sprechen konnte, hat mich nicht wirklich gestört. Klar, es war für 2014 ziemlich futuristisch, aber das Buch spielt 40 Jahre in der Zukunft und sind wir mal ehrlich... wie weit ist unsere Technik denn noch von Sprachimplantaten entfernt?
Provinz Guangdong #China. Die Geschichte geht spannend los. Reptilienexperte Dr. Bill Lynch wird Zeuge eines tragischen Unfalls bei dem 19 Menschen ums Leben kamen. Nun muss er sterben. Um was es sich für einen Unfall handelt, erfahren wir erst später. Der Mord an Dr. Lynch wird vertuscht und Dr. Cameron, eine ehemalige Kollegin von Bill wird nach China eingeladen. Sie soll einen Bericht für National Geographic schreiben - der größte Zoo von China. Dr. Cameron, ihr Bruder Hamish und einige andere angesehene Leute werden also nach China geladen. Alles ist ganz geheimnisvoll. Bis Seite 125 lernen wir den Zoo und die tierischen Bewohner kennen. Drachen - es gibt sie wirklich. Die Besucher können das alles gar nicht fassen. Bis plötzlich einige Tiere verrückt spielen. Und schon beginnt der Höllentrip. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Man fliegt förmlich durch die Seiten. Beim Lesen hatte ich das Gefühl einen Action Streifen zu sehen. Und Action gibt es hier reichlich zu spüren. Explosionen an jeder Ecke, Drachen die mit Tranklaster werfen, eine Protagonistin - die reinste Überlebenskünstlerin die in jeder Situation einen klaren Kopf behält und immer einen Ausweg findet. Sie könnte sich durchaus mit Lara Croft messen. Was mir besonders gut gefallen hat waren die Karten und Zeichnungen die hin und wieder auftreten. So konnte man sich noch besser die Gegend vorstellen. Wer also auf geballte Action steht, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.
100% Drachen-Action
Letztendlich handelt es sich um "Jurassic Park" mit Drachen. Ich mochte das Setting als auch die Ausstattung (Zeichnungen und Zitate) sehr gerne, war mit der Knarren-und-Krallen-Orgie allerdings nicht ganz zufrieden. Das es sich einfach "nur" um Popcorn-Action handelt hat mich weniger gestört als einige Wiederholungen in der Erzählstruktur. Es geht sehr schnell zur Sache aber die Situationen, aus denen sich die Protagonistin immer und immer wieder explosiv (und natürlich super cool) befreit, sind bereits nach kurzer Zeit austauschbar und stereotypisch.
Was für ein geniales Buch. Ich liebe Jurassik Park und als ich gesehen habe, dass es ein Buch mit ähnlichem Prinzip nur mit Drachen gibt war ich Feuer und Flamme. Nach ein paar kritisch Besprechungen war ich dann skeptisch, es solle zu sehr an JP erinnern. Nun ja, ich finde es gibt natürlich Ähnlichkeiten, aber was erwartet man, dass der Autor das Rad neu erfindet? Natürlich zieht man beim Lesen unwillkürlich Vergleiche, aber ich finde Matthew Reilly hat etwas Eigenes geschaffen. Die ersten ca. 100 Seiten nimmt er sich Zeit dem Leser zu erklären wie es dazu kam, dass China nun Drachen hat. Dabei hat er in meinen Augen durchaus schlüssige Erklärungen gefunden und ich fand es klasse, dass er sich dafür die Zeit nimmt. Dies ist aber überhaupt nicht langweilig finde ich, sondert einfach der Grundstein für die Geschichte. Und dann geht es los, nun folgt eine Action Szenen auf die nächste. Es gibt kaum noch einen Stillstand und die Geschichte ist unglaublich dynamisch. Auch hier frage ich mich, was man als Leser bei einem Actionthriller erwartet hat, wenn man ankreidet, dass es zu viel Action gibt. Deswegen hier noch mal deutlich, es gibt wirklich sehr viele Action Szenen, ich meine, wir haben hier Drachen zum Teil so groß wie Flugzeuge, die sitzen nicht nur rum und gucken böse. Die Protagonistin finde ich auch genial. Und ich frage mich, ob es auch so viel Kritik hageln würde, wie unrealistisch sie ist, wenn sie ein Mann wäre. Nehmen wir mal Indianer Jones, ist das realistisch? Macht es trotzdem Spaß? Außerdem beschreibt der Autor sie durchaus auch als sportlich und kräftig im Körperbau und wer mit Alligatoren so eng zusammen arbeitet ist bestimmt auch ein bisschen Badass. Was ich damit sagen möchte, natürlich ist es übertrieben was sie alles macht, aber nicht übertriebener als all die anderen (zuweilen männlichen) Action Helden in anderen Geschichten. Mich konnte die Geschichte total umhauen und ich würde so gerne mehr davon lesen.
Also wer das Szenario in Jurassic Park und Drachen liebt, der wird dieses Buch lieben. Für mich war es perfekt, da ich beides liebe. Actionreich, spannend und wirklich gut geschrieben. Die Charaktere waren sehr sympathisch, auch wenn ich an manchen Stellen dachte: "Nah, das war jetzt etwas zu viel des Guten." Den Buchtitel finde ich allerdings ziemlich doof, weil er so verdammt lahm ist.















