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Drei Sterne für einen mittelmäßigen Actionthriller, der leider weit hinter seinem Potenzial zurückbleibt und dem die Tiefe und Raffinesse eines Dan Brown völlig fehlt.
Als Fan von Büchern zum Thema Schatzsuche, Verschwörungstheorien und Schnitzeljagden war ich gespannt auf “Die sieben tödlichen Wunder”. Ich hatte mich darauf gefreut, mit Jack West Jr. und seinem Team auf eine abenteuerliche Reise zu gehen, und war bereit, in diese Welt einzutauchen. Interessant zu wissen - Das Buch erschien bereits 2005 in Deutschland unter dem Titel “Das Tartarus-Orakel” und wurde nun mit einer Neuübersetzung von Michael Krug wiederveröffentlicht. Es handelt sich um den Auftakt einer Reihe von Abenteuern mit Jack West Jr., die mittlerweile sieben Bände umfasst. Was ich bekommen habe, war eine actiongeladene Story mit einem leichten Schatzsuche-Feeling, die mich jedoch insgesamt eher enttäuscht hat. Der Roman dreht sich um die Jagd nach einer seit mehr als 2000 Jahren verschollenen Teilen einer kleinen goldenen Pyramide, die einst die Spitze der Cheopspyramide bildete. Diese Pyramide soll angeblich Schutz vor einer drohenden solaren Katastrophe bieten. Mehrere verschiedene Gruppen - darunter Jack West und seine Verbündeten - machen sich auf die Suche nach den in den antiken Weltwundern verborgenen Teilen. Was dieses Buch von einem Dan Brown-Roman unterscheidet, ist der übermäßige Fokus auf Action statt auf historische Rätsel und Mysterien. Man kommt sich eher vor wie in einem mittelmäßigen Action-B-Movie. Reilly hat sich stark auf Actionszenen im Stil von Hollywood konzentriert und dabei die Charakterentwicklung vernachlässigt – leider zu Ungunsten der Geschichte. Die Erforschung der antiken Fundstätten wird für mich viel zu oberflächlich abgehandelt. Es bleibt kein Raum für das Gefühl, dass hier Geschichte erlebt wird. Viel zu mühelos finden die Protagonisten immer wieder Spuren und entgehen heimtückischen Fallen, was die Spannung deutlich gemindert hat. Ich hatte auch kaum Zeit und Willen Sympathie für die Protagonisten aufzubauen. Das rasante Tempo des Buches ist zwar beeindruckend, führte aber dazu, dass die Handlung oft unglaubwürdig wirkte. Die Charaktere bleiben flach und eindimensional, ihre Motivationen oberflächlich. Selbst wenn Reilly schreibt zwar actionreicher als viele seiner Kollegen, aber die Substanz bleibt dabei auf der Strecke. Wenn man sich darauf einlassen kann und absolut nicht über die Story nachdenkt oder Logik erwartet, mag es unterhaltsam sein. Wie bei einem B-Movie sollte man sich einfach berieseln lassen und die Action genießen – mehr steckt leider nicht dahinter.
Mar 7, 2025
Drei Sterne für einen mittelmäßigen Actionthriller, der leider weit hinter seinem Potenzial zurückbleibt und dem die Tiefe und Raffinesse eines Dan Brown völlig fehlt.
Als Fan von Büchern zum Thema Schatzsuche, Verschwörungstheorien und Schnitzeljagden war ich gespannt auf “Die sieben tödlichen Wunder”. Ich hatte mich darauf gefreut, mit Jack West Jr. und seinem Team auf eine abenteuerliche Reise zu gehen, und war bereit, in diese Welt einzutauchen. Interessant zu wissen - Das Buch erschien bereits 2005 in Deutschland unter dem Titel “Das Tartarus-Orakel” und wurde nun mit einer Neuübersetzung von Michael Krug wiederveröffentlicht. Es handelt sich um den Auftakt einer Reihe von Abenteuern mit Jack West Jr., die mittlerweile sieben Bände umfasst. Was ich bekommen habe, war eine actiongeladene Story mit einem leichten Schatzsuche-Feeling, die mich jedoch insgesamt eher enttäuscht hat. Der Roman dreht sich um die Jagd nach einer seit mehr als 2000 Jahren verschollenen Teilen einer kleinen goldenen Pyramide, die einst die Spitze der Cheopspyramide bildete. Diese Pyramide soll angeblich Schutz vor einer drohenden solaren Katastrophe bieten. Mehrere verschiedene Gruppen - darunter Jack West und seine Verbündeten - machen sich auf die Suche nach den in den antiken Weltwundern verborgenen Teilen. Was dieses Buch von einem Dan Brown-Roman unterscheidet, ist der übermäßige Fokus auf Action statt auf historische Rätsel und Mysterien. Man kommt sich eher vor wie in einem mittelmäßigen Action-B-Movie. Reilly hat sich stark auf Actionszenen im Stil von Hollywood konzentriert und dabei die Charakterentwicklung vernachlässigt – leider zu Ungunsten der Geschichte. Die Erforschung der antiken Fundstätten wird für mich viel zu oberflächlich abgehandelt. Es bleibt kein Raum für das Gefühl, dass hier Geschichte erlebt wird. Viel zu mühelos finden die Protagonisten immer wieder Spuren und entgehen heimtückischen Fallen, was die Spannung deutlich gemindert hat. Ich hatte auch kaum Zeit und Willen Sympathie für die Protagonisten aufzubauen. Das rasante Tempo des Buches ist zwar beeindruckend, führte aber dazu, dass die Handlung oft unglaubwürdig wirkte. Die Charaktere bleiben flach und eindimensional, ihre Motivationen oberflächlich. Selbst wenn Reilly schreibt zwar actionreicher als viele seiner Kollegen, aber die Substanz bleibt dabei auf der Strecke. Wenn man sich darauf einlassen kann und absolut nicht über die Story nachdenkt oder Logik erwartet, mag es unterhaltsam sein. Wie bei einem B-Movie sollte man sich einfach berieseln lassen und die Action genießen – mehr steckt leider nicht dahinter.
Mar 7, 2025







