„Der Besuch der alten Dame“ war für mich leider kein Buch, das mich wirklich gepackt hat. Ich glaube aber auch nicht, dass es unbedingt dafür geschrieben wurde, besonders unterhaltsam zu sein. Die Themen dahinter – Geld, Moral, Gerechtigkeit und wie Menschen sich unter Druck verändern – sind ziemlich ernst und eher zum Nachdenken gedacht.
Obwohl das Buch mit ungefähr 150 Seiten eigentlich recht kurz ist, hat es sich deutlich länger angefühlt. Ich musste mich teilweise wirklich dazu motivieren weiterzulesen und es hat mich sogar in eine ordentliche Leseflaute gebracht.
Was ich dem Buch aber lassen muss: Die Botschaft dahinter ist stark und die gesellschaftliche Kritik kommt klar rüber.
Für die Schule war es ein tolles Buch und die beste Lektüre.
Dafür dass ich das Buch in der Schule lesen musste und es am Anfang scheiße fand, finde ich es jetzt zum Ende total cool und auch richtig toll. Man kann viel lernen auch wenn man es nicht denkt man lernt z.b das man sich mit Geld an sich eigentlich alles kaufen kann und dadurch auch menschenleben riskieren kann außerdem lernt man oder sieht wie schnell sich Personen ändern können vor allem bei der Claire.
Persönlich hätte ich das Buch nie gelesen aber jetzt wo ich es gelesen habe würde ich tatsächlich es noch mal irgendwann lesen wollen.
Ich musste dieses Buch leider damals zur Schulzeit lesen. Ich fands furchtbar. Ich fand solche Bücher schrecklich. Es hat mir den Spaß am Lesen genommen.
Doch nun habe ich es gewagt. Ich dachte mir, dass seit dem einige Jahre vergangen sind und mein Interesse an Klassikern inzwischen freiwilliger Natur ist. Außerdem gibt es eine Buchbloggerin, die total auf Dürrenmatts Bücher steht und ich dachte mir, dass die dann ja gar nicht so schlimm sein können.
Ich fand es echt gut. Sprachlich schon eine Herausforderung, vor allem deswegen, weil oft sehr metaphorisch Gesprochen wurde und die Art in Form eines Theaterstücks nicht immer einfach ist. Auch war es manchmal verwirrend nachvollziehen, wer nun was gesagt oder getan hat. Aber es war trotzdem echt gut.
Das Genre der "tragischen Komödie" finde ich interessant. Einerseits will man schmunzeln und andererseits denkt man ziemlich nach. Das ist verwirrend. Aber grade hier mochte ich dieses groteske Verhalten der Bürger sehr. Das war Gaslightingvom allerfeinsten.
Außerdem ist das eine Badass Frau diese Claire. Ich finde es so toll solche starken Charaktere in älteren Romanen zu sehen.
Es war definitiv nicht mein letztes Buch dieses Autors. Vielleicht versuche ich meine schlechte Erfahrung mit Schullektüren aufzuarbeiten und versuche diese nochmal zu lesen. Hier hat es zumindest sinn gemacht.
Die Geschichte war sehr interessant und spannend. Zwischenzeitlich war es unverständlich aber nach einigen Seiten wurde der Inhalt wieder verständlich.
An und für sich ein gutes Buch, dessen Inhalt zum Nachdenken anregt. Ich hatte jedoch voher noch nie ein Buch in diesem Schreibstil gelesen und musste mich erstmal dran gewöhnen.
Der Besuch der Alten Dame ost sehr interessant geschrieben: in Regieform/Theaterform. Das ist einfach zu lesen umd man hat immer Übersicht. Die Sprache ist zwar etwas altertümlich, aber trotzdem gut zu verstehen.
Die Handlung an sich war sehr spannend, wenn auch nur über einige wenige Tage. Mir gefällt die Sichtweise der Claire Zachanassian auf Männer.
Es ist trotzdem sehr brutal, wenn man es versteht. Sie verlangt den Tod eines Mitbürgers für eine Milliarde, die das Dorf worklich dringend braucht. Sie werden also genötigt es zu tun, auch wenn sie so tun, als würden sie nur Gerechtigkeit ausüben, sind sie selbstsüchtig und wollen nur das Geld.
Zwar sind solche Bücher eher nicht mein Fall, aber für ein Schulbuch war es sehr einfach zu lesen und vergleichsweise interessant und schnell gelesen.
Ich gebe euch eine Milliarde und kaufe mir dafür die Gerechtigkeit“
War echt überhaupt nicht meins. Ich musste es aber lesen. Da es als Drama geschrieben war, war es echt anstrengend zu lesen und der Schreibstil war sehr altertümlich. An sich das Thema ist eigentlich gut. Aber die Umsetzung für mich einfach zu schwierig und anstrengend zu lesen. Ich wurde von den Charakteren und vielen Namen verwirrt und bevor ich angefangen habe irgendetwas zu verstehen, war es auch schon wieder vorbei. Das einzige, was ich loben kann ist die Kürze des Buches.
Kann man sich mit Geld Gerechtigkeit kaufen? Obwohl das Ende nicht überrascht, ist dieser Klassiker eine empfehlenswerte Lektüre für zwischendurch, u. a. auch, da er sich aufgrund von Dürrenmatts Schreibstil deutlich leichter lesen lässt als viele andere Schullektüren.
In der Schule gehasst - in der heutigen Zeit endlich verstanden...
Der Besuch der alten Dame - nie hätte mein 13 jähriges Ich gedacht, das ich das nochmal im Leben lesen würde. Vorallem FREIWILLIG.
Aber was soll ich sagen, es war echt gut. Und echt erstaunlich beunruhigend was Menschen für Geld alles tun.
Sollte eigentlich jeder mal gelesen haben. Werde mir mehr von Dürrenmatt zulegen.
Claire Zachanassian kehrt als steinreiche Frau in ihr Heimatdorf Güllen zurück, wo ihr einst das Herz gebrochen und die Ehre geraubt wurde. Nun will sie sich rächen und bietet der Güllener Bevölkerung eine Milliarde dafür, dass ihr damaliger Liebhaber Ill für sein Vergehen mit dem Tod bestraft wird. Ein Angebot, das die Bürger entrüstet zurückweisen. Zunächst.
Ich hätte ehrlich gesagt nie erwartet, dass mich dieses Buch so packt. Gerade weil es älter ist und oft als typische Schullektüre gilt, bin ich mit der Erwartung rangegangen, dass es eher trocken und mühsam wird. Genau das Gegenteil war allerdings der Fall.
Am Anfang brauchte ich einen kurzen Moment, um reinzukommen, aber das hat sich schnell gelegt. Danach ließ sich das Stück erstaunlich flüssig lesen und hatte eine ganz eigene Dynamik. Ich hatte sogar mehrfach das Gefühl, dass ich deutlich schneller hätte durch sein können, wenn ich nicht ständig innegehalten hätte, entweder, weil ich lachen musste oder weil mich bestimmte Gedanken einfach nicht losgelassen haben und ich zu lange über bestimmte Dinge nachgedacht habe.
Was das Buch besonders stark macht, ist dieser Mix aus Humor und unterschwelliger Unruhe. Es ist stellenweise wirklich witzig, aber gleichzeitig baut sich nach und nach eine Spannung auf, die man so vielleicht gar nicht erwartet. Vor allem ab der zweiten Hälfte wird es richtig intensiv. Ich habe mich teilweise selbst dabei erwischt, wie ich misstrauisch geworden bin, fast schon ein bisschen paranoid, weil sich die Stimmung so spürbar verändert und alle so tun, als ob nichts wäre. Genau das ist auch der Punkt, an dem die Geschichte für mich richtig glänzt: Es wirkt erst leicht und fast schon spielerisch, entwickelt sich dann aber in eine Richtung, die einen zwingt, genauer hinzusehen und mitzudenken.
Rückblickend ist das genau die Art von Lektüre, die ich mir damals im Unterricht gewünscht hätte. Kein zähes Pflichtprogramm, sondern etwas, das einen wirklich beschäftigt und überraschend viel auslöst. Unterm Strich: unerwartet stark, stellenweise richtig packend und definitiv mehr als nur „typische Schullektüre“.
Dieses Buch hatte einen ganz anderen Erzählstrang als ich dachte. Ein Buch zu lesen ohne den Klappentext vorher zu kennen war eine tolle Erfahrung.
Ich war wirklich sehr überrascht und total beeindruckt von der Geschichte. Dieses Buch altert zeitlos. Die Geschichte ist etwas überspitzt und doch fast genauso ins heutige Jahr übertragbar.
Ein Buch das zum Nachdenken anregt und einen sprachlos zurück lässt.
Nachdem alle anderen Schullektüren mir überhaupt nicht zugesagt haben und ich mich "durch quälen" musste, bin ich in dieses Buch mit der selben Einstellung gestiegen. Dabei kann ich jetzt im Nachhinein sagen, dass es diesmal gar nicht schlimm war und mir das Buch auf der einen Seite sogar etwas gefallen hat.
Das Buch ist als ein Drehbuch aufgebaut und in drei Akte unterteilt. Da es dadurch weniger Text gibt, hab ich überhaupt nicht lange gebraucht, um das Buch zu beenden. (Es waren nur knappe Zwei Stunden). Was ich definitiv erwähnen kann ist, dass mich dieses Buch nicht allzu sehr gelangweilt hat, wie die ganzen anderen Schullektüren, die wir davor gelesen haben. Alles im einem finde ich, dass das Buch eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch ist und das man sich nicht vom Titel und Cover abschrecken lassen sollte.
Dürrenmatt zeigt nicht den Verfall der Moral, sondern entlarvt Moral als ein flexibles Konstrukt, das sich ökonomischen und gesellschaftlichen Zwängen unterordnet. Die eigentliche Tragödie liegt nicht im Tod Ills, sondern in der erschreckenden Normalität, mit der eine Gemeinschaft ihre Werte rational neu definiert, um Unrecht als Gerechtigkeit erscheinen zu lassen.
Claire Zachanassian: „Ich nannte dich: mein schwarzer Panther“
Ein spannendes Theaterstück in welchem Claire als Multimillionärin in ihre alte Heimat Güllen zurück kommt.
Ziel des Besuchs ist es der verarmten Stadt Güllen und seinen Einwohnern Millionen zu schenken, wenn Alfred Ill getötet wird.
Alfred hatte damals eine Beziehung mit Kläri Wäscher und schwängerte diese.
Vor Gericht hatte Alfred ein Alibi…
Als Kläri als Claire zurück kommt, wird dem Alfred ganz übel…
Ich find dass das moralische Verhalten der Bürger gut dargestellt wurde. Es war relativ verständlich und gut zu analysieren. Aber es war halt kein fesselnder Romance Roman 😅
Für eine Schullektüre eigentlich voll das coole Buch.
Viele mussten „Der Besuch der alten Dame“ denke ich auch für die Schule lesen. Auch ich schreibe meine nächste Klausur zu diesem Drama. Und auch wenn es eine „gezwungene Lektüre“ ist so mochte ich es trotz dessen sehr.
Ich fand die Handlung des Buches echt spannen und mir hat es tatsächlich, nachdem ich mich ein bisschen an die alte Sprache gewöhnt hatte, sehr leicht gefallen die Lektüre zu lesen. Es war viel unkomplizierter als ich gedacht hätte.
Auch die Figuren fand ich echt sehr interessant. Die Nebenfiguren waren komplex und einzigartig und ihre Interaktionen waren sehr spannend. Besonders angetan hat mich die Figur der Clair Zachanassian (die Hauptfigur). Sie ist selbstbewusst, überlegen und eitel. Jedes Mal wenn sie mit anderen Figuren interagieren hat, hat man gemerkt das sie diejenige ist die alles unter Kontrolle hat und alle tanzen genau nach ihrer Pfeife. Und auch wenn sie mir im echten Leben wahrscheinlich sehr hochnäsig und unsympathisch vorkommen würde mochte ich sie doch sehr in diesem Buch.
Auch die Sprache des Dramas fand ich sehr cool. Wie schon erwähnt hat es mich etwas Zeit gekostet mich an den komplexeren Sprach Stiel des Buches zu gewöhnen doch wenn man dies einmal geschafft hatte fand ich es sehr leicht das Drama durchzulesen. Die poetische Sprache hat zum nachdenken angeregt und mich mehr als einmal stark beeindruckt.
Alles in allem also ein Buch was ich nicht von mir aus selbst lesen würde, ich aber trotzdem sehr sehr cool fand.
It was for school so yeah, not my favorite but pretty good for just a school book. The story was nice and funny I love the main Character (Claire Zachanassian). The writing is not my type I don’t like stage plays and it was written like one.
Ein klug konstruiertes, bitterkomisches Drama über Moral, Geld und Gemeinschaft. Die Ausgangssituation ist ebenso einfach wie radikal und genau daraus entwickelt sich ein spannendes Gedankenspiel darüber, wie stabil unsere Werte sind.
Besonders beeindruckt hat mich, wie subtil sich die Stimmung verändert. Was zunächst eindeutig erscheint, wird zunehmend brüchig. Dürrenmatt arbeitet dabei viel mit schwarzem Humor.
Ein Stück, das unterhält, zum Lachen bringt und gleichzeitig ein ungutes Gefühl hinterlässt. Sehr stark und zeitlos.
Mir hat vor allem der erste Akt echt gut gefallen. Ich mochte den Beginn und vor allem all die Charaktere kennenzulernen.
Was das Buch definitiv besser gemacht hat ist, dass ich Kläri echt gerne mochte. Fand ihren Charakter einfach sehr witzig. Das einzige was nicht so gut war war halt leider die Story. Ich fand es etwas langweilig und einfach sehr „sinnlos“ geschrieben. Zum Glück halt auch echt kurz aber so die Mitte bis knapp vorm Ende kam mir einfach sehr random vor.
Kann es denke ich für Leute empfehlen die Lust auf ein echt kurzes Drama haben aber ich mochte es leider nicht so gerne. Auch die „Bühneneinblicke“ zwischendurch haben mich etwas aus dem Konzept gebracht. Für mich also leider nichts aber bei ca. 2 Stunden Lesezeit und vor allem für die Schule echt okay.
R.I.P Claire Zachanassian, “Ich hasse Männer”-Urgestein.
Nein Ernsthaft, ich mochte das Buch sehr gerne lesen. Es war lustig, ich hab beim lesen sogar manchmal in echt lachen können, nicht nur im Kopf (seltene Angelegenheit für mich beim lesen tbh). Zudem regt der moralische Konflikt wirklich zum denken an, ich checke warum das Buch so viel im Unterricht gelesen wird.
Ich tue mich nur medium gut mit Büchern, die eigentlich als Theaterstück-Skript verfasst sind - aber ich hatte wirklich meinen Spass mit :)
Dieses Buch ist mein erstes Drama. Es war etwas komplett anderes und ich bin eher negativ überrascht. Dramen zu lesen empfinde ich als sehr anstrengend und einfach auch unspannend, durch die fehlenden Details.
Die Geschichte an sich fand ich jedoch nicht schlecht, mir gefällt die Botschaft dahinter und die Umsetzung finde ich auch gut. Wo anfangs noch alle dachten, Claire macht witze über ihren Vorschlag, waren am Ende alle auf ihrer Seite. Das ist so eine tolle Aussage.
Trotzdem war das Buch nicht ganz mein Stil und wie gesagt, ich fand es eher unspannend, weil es einfach wenige Details beinhaltet und auch eher unpersönlich ist, was die Personen angeht.
Ein Buch, dass ich eigentlich immer eher als "Schulbuch" abgetan habe, mich aber jetzt, wo ich es als erwachsene Person freiwillig lese, doch sehr positiv überrascht hat. Insbesondere die Tiefe der Handlung, die auf so wenig Seiten stattfindet, hat mir wirklich gut gefallen.
Dürrenmatt erzählt von der Gleichzeitigkeit von Armut und Reichtum, unermesslich genug, um eine Gesellschaft zu korrumpieren, und den moralischen Verwerfungen die damit einhergehen. Auch nach 70 Jahren kurzweilig und lesenswerter denn je!
Und ich fande es gut. Der Schauplatz im armen Dorf Güllen war interessant. Der Verlauf der Handlung war nicht immer voraussehbar. Ich kann diesen Klassiker empfelen. Ich werde in Zukunft wahrscheinlich weitere Werke Dürrenmatts lesen.
Das Buch musste meine Tochter vor ca. 3 Jahren in der Schule lesen. Dachte mir, ich brauch mal was schnelles zum Lesen.
Ist halt ein altes Buch. Sehr gewohnheitsbedürftig, nicht so mein Geschmack. Bin mit dem Ende nicht zu Frieden.
Leider gibt es diese Situationen immer noch, Geld regiert die Welt, sieht man derzeit an Amerika.
Ist schon traurig, dass man einem ehemaligen Freund nicht vergeben kann, auch wenn das vergangene schlimm war.
Dieses Buch hat mich nachdenklich zurückgelassen. Die Art, wie Moral dem Geld geopfert wird, war erschreckend realistisch. Dürrenmatt zeigt, wie verschwommen die Grenze zwischen richtig und falsch sein kann.
Aber kann man das wirklich Gerechtigkeit nennen?
Der Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt erzählt die Geschichte einer Stadt, die für Geld bereit ist, ihre moralischen Werte aufzugeben. Schritt für Schritt wird sichtbar, wie sich die Gemeinschaft verändert und Unrecht gerechtfertigt wird.
Ein Klassiker von einem meiner Lieblingsautoren, nach mehreren Jahren wieder gelesen. Und noch begeisterter als je zuvor!
Wie Dürrenmatt hier das Perfide in alltagstaugliche Aussagen und Taten verpackt, ist absolut meisterhaft. Man kann sich ja fast nicht erwehren gegen eine gewisse Sympathie oder Bewunderung für eine Frau mit einer grauenhaften Idee.
Eigentlich sind einfach alle auf ihre Art unmoralisch, die kollektive Schuld trifft auf die eines Einzelnen. Und es geht um Rache, die sich nur vordergründig allein gegen einen Menschen richtet, aber doch eigentlich allen gilt. Und alle zum Bösen verleitet.
Ein so wunderbares Buch, das zurecht noch immer in vielen Schulen gelesen wird. Schon allein die Rede, die Recht und Unrecht komplett verdreht, ist einer ausgiebigen Analyse wert. Wie leicht wir doch manipulierbar sind und uns den Blick auf Gerechtigkeit verschleiern lassen.
Absolut genial, unbedingt (wieder) lesen!
Dürrenmatt erzählt eine groteske Geschichte über Gerechtigkeit, Korruption und die Verführbarkeit des Menschen. Die alte Claire Zachanassian kehrt als reiche, kalt berechnende Frau in ihre verarmte Heimatstadt zurück und bietet den Bürgern eine Milliarde – unter der Bedingung, dass sie ihren früheren Liebhaber töten, der sie einst verleugnete und ihr Leben zerstörte.
Was zunächst als unmoralisches Angebot empört zurückgewiesen wird, verändert sich mit der Zeit subtil, aber gnadenlos. Die Menschen kaufen plötzlich teure Dinge „auf Kredit“, reden ihr Handeln schön und überzeugen sich selbst, dass der Mord „schon irgendwie gerecht“ wäre. Die gesellschaftliche Moral kippt – leise, langsam, aber unumkehrbar.
Ich frage mich, ob ein ganzes Gemeinwesen bereit sein könnte, seine Werte zu verkaufen, wenn der Preis nur hoch genug ist. Und wie gefährlich würde es, wenn moralische Verantwortung durch eine kollektive Entscheidungen verwässert wird. Dann verschwindet doch die Verantwortung, oder?
Geld regiert die Welt. Schon klar, aber würde eine Gesellschaft wirklich so weit gehen? Einzelne vielleicht, dies liest man ja immer mal. Aber eine ganze Gemeinde…
Das Stück lässt mich verwirrt und nachdenklich zurück.
Ich musste das Buch in der Schule lesen und fand es tatsächlich besser, als ich erwartet hatte. Klar, selbst wäre ich natürlich nie auf die Idee gekommen, es in meiner Freizeit zu lesen, aber ich fand das Buch trotzdem total interessant und spannend.
Ich denke der meiste Hass kommt von dene, die das Buch für die Schule lesen mussten. Meiner Meinung nach ist es interessanter als erwartet und spiegelt die Moral des Menschens gut wieder wenn es um Geld geht.
„Die Gerechtigkeit kann man doch nicht kaufen!“ „Man kann alles kaufen.“
Ich musste ‚Der Besuch der alten Dame‘ in der Schule lesen und es gefiel mir besser als erwartet!
Es geht um die Milliardärin Claire Zachanassian, die nach Jahren ihre alte Stadt Güllen besucht, um sich mit Geld die Gerechtigkeit zurückzukaufen, die sie verdient. - Es klingt vielleicht nicht so spannend aber es war ehrlich nicht langweilig, es zu lesen.
Ich denke, es ist wie ein Theaterstück geschrieben und es gibt Rollen. Der Schreibstil ist ein bisschen schwer aber der Inhalt ist schön, abwechslungsreich und auch mit bisschen Humor gestaltet. Es gibt ein paar kleine Plottwists, die aber schon etwas vorhersehbar sind.
Für eine Schullektüre sehr schön.
Dieses Buch habe ich ursprünglich als Theaterstück im DS-Kurs meiner alten Schule gesehen, und es hat mich so beeindruckt, dass ich unbedingt das Original lesen wollte. Und auch wenn es in Drehbuchform geschrieben ist – oder vielleicht gerade deshalb – war es für mich leicht zugänglich, unterhaltsam und gleichzeitig tiefgründig.
Worum geht’s?
Die Milliardärin Claire Zachanassian kehrt nach Jahrzehnten in ihr Heimatdorf zurück. Alle hoffen auf großzügige Spenden – doch Claire hat andere Pläne. Sie bietet dem Dorf eine riesige Summe Geld an – unter einer grausamen Bedingung: Die Einwohner sollen den Mann töten, der sie einst verraten hat.
Was folgt, ist eine bitterböse Komödie über Moral, Geld, Macht und Gerechtigkeit.
Meine Meinung:
Ich fand das Buch unfassbar stark. Es wirkt zunächst humorvoll, beinahe wie eine groteske Farce – aber dahinter steckt eine gnadenlose Gesellschaftskritik. Dürrenmatt zeigt, wie schnell Prinzipien und Menschlichkeit dem Geld geopfert werden.
Trotz des ernsten Themas ist der Text leicht zu lesen, unterhaltsam geschrieben und unglaublich wirkungsvoll. Definitiv ein Buch, das man gelesen haben sollte – sowohl literarisch als auch gesellschaftlich ein echtes Highlight.
Friedrich Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ stellt genau diese Frage und gibt eine erschreckend klare Antwort.
Die Bürger des verarmten Städtchens Güllen hoffen auf Rettung, als die reiche Claire Zachanassian in ihre Heimatstadt zurückkehrt. Sie bietet ihnen eine Milliarde, unter einer Bedingung: Die Einwohner sollen den Mann töten, der ihr in Jugendjahren Unrecht getan hat. Zuerst empört, lehnen die Güllener ab. Doch langsam wachsen neue Schulden, teure Wünsche sowie schleichend die Bereitschaft, den Preis für ihren Wohlstand zu zahlen.
Wer glaubt, Dürrenmatt übertreibe, sollte einmal an die Bewohner des Mururoa-Atolls denken: Auch sie liessen für ein paar Carrefour-Filialen und Kinos zu, dass Frankreich dort Atomtests durchführte. Wie in Güllen wurde die moralische Verantwortung in ein stilles Kollektiv verschoben: „Wir alle profitieren vom Wohlstand, also sind wir unschuldig.“ Beide Geschichten zeigen, wie leicht sich ethische Grenzen auflösen, wenn Geld und kollektiver Eigennutz im Spiel sind.
Ich habe über Dürrenmatts messerscharfen Witz gelacht und darüber, wie unbarmherzig er uns den Spiegel vorhält. Sein Stück ist zeitlos, weil es zeigt, wie auch heute knallharte ökonomische Interessen in einem Kokon aus Moral verpackt werden.
Ein Klassiker, der nicht nur gelesen, sondern verstanden werden will.
Kurzweilige Geschichte, die weiterhin aktuelle Fragen bezüglich der Moral stellt.
Da es kein Roman, sondern eine Tragikomödie ist, die man sich wie ein Drehbuch verfasst vorstellen muss, stört das evtl den persönlichen Lesefluss.
Daher rühren auch meine zwei Sterne Abzug, ganz subjektiv.
Die Handlung an sich, trotz ihrer Kürze, wäre eine 4 von 5.
Könnte mir die Story gut von Wes Anderson auf Leinwand gebracht vorstellen.
Claire kommt zurück, ist reich und will sich der Stadt rächen. Ihr Angebot ist, dass sie Geld für Gerechtigkeit zahlt oder besser gesagt, für Mord. Die Stadt zögert, dann kippt die Moral der Zivilisten.
Bei der alten Dame ist alles mit Geld möglich.
Alles in allem ist das eine sehr gute Schullektüre.
Ein unerwarteter Besuch der das ganze Leben von Herr Ill auf den Kopf stellt ✨👍🏼🥲
Diese Buch hier war mal wieder was ganz anderes, als das, was ich sonst so lese 😅🫶🏼. Es war aber auf jeden Fall mal eine gute Abwechslung zu den ganzen Fantasy und Romance Büchern, die ich gelesen habe 😌✨.
Die Handlung von dem Buch fand ich wirklich interessant 😻😻 und auch sehr spannend und fesselnd 🥹🫶🏼, aber irgendwie fand ich den Schreibstil ein bisschen gewöhnungsbedürftig 😅✨, da man hierbei eine Art „Dialog“ als Buch hat ✨. Außerdem ist das Buch jetzt ja auch schon ein bisschen älter, weshalb ich manche Wörter nicht so gut deuten konnte 😅🫶🏼🌸.
Trotzdem war es mal sehr cool so eine Art von Buch zu lesen ☺️🍃.
💕Spoiler Warnung💕
Ich hatte aber am Ende wirklich ein bisschen Mitleid mit Herr Ill, da so eine Strafe wirklich zu hoch für etwas ist, was vielleicht vor 60 Jahren passiert ist 🥲😭 Hier sieht man schon wieder, was die Menschen alles machen wegen Geld. Das finde ich wirklich krass 🥲👍🏼
💕Spoiler Warnung Ende💕
Dieses Buch hier würde ich besonders Leuten empfehlen, die sich für wichtige Themen interessieren und gerne Klassiker lesen ✨🥹😌.
💸👩🏼🦳🔙🩸⚰️⚖️