Den Bach rauf
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Den Mut wiederfinden
Die Zeiten sind sehr anspruchsvoll und fordern von vielen viel. Die Nachrichten oft schlecht, die Aussichten nicht besser. Aber müssen wir in der Sorge und Trübsinn verharren? Was gibt Anlass zu Hoffnung, Zuversicht? Und warum sprechen wir nicht über Perspektiven?
Robert Habeck will mit seiner Schrift Orientierung geben. Er analysiert, wie wirtschaftliche Prosperität die Voraussetzung von Freiheit ist, wie wir die soziale Marktwirtschaft erneuern und wie wir die Fundamente der Gesellschaft stärken, was das Land stark gemacht hat und was wir wieder brauchen, um die Mutlosigkeit zu überwinden, die Gesellschaft zu versöhnen und wieder nach vorn zu schauen. Wir können den Bach raufgehen – dieses Buch zeigt den Weg.
Book Information
Author Description
Robert Habeck war 2021 bis 2025 Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland und Minister für Wirtschaft und Klimaschutz; derzeit arbeitet er am Danish Institute for International Studies in Kopenhagen. Er ist Autor zahlreicher Romane und Sachbücher.
Posts
Sehr sympathisches Buch
Seine Gedanken über Verantwortung, Sprache, Macht und Demokratie sind tiefgründig, aber nie überheblich. Was mich besonders beeindruckt hat: die Sprache. Klar und reflektiert, manchmal fast literarisch. Es ist ein politisches Buch, ja – aber vor allem ist es ein sehr persönliches. Man spürt, dass hier jemand schreibt, der ringt. Mit sich selbst, mit der Welt, mit den großen Fragen unserer Zeit. Den Bach rauf ist kein Manifest. Es ist ein offenes Denken – und genau das macht es so stark. #DenBachRauf #RobertHabec
Selbstkritisch und zielorientiert
Robert Habeck fasst die politische Lage zusammen und einige Wege zum politischen Handeln. Ich habe einiges erfahren, was ich so noch gar nicht wusste. Sehr informativ, aber auch in einfachen Worten unterhaltsam zusammengefasst. Robert Habeck ist eine politisch streitbare Persönlichkeit, aber ich finde er hat mit einigen Argumenten recht. Erfrischend ist auch, dass er einer der wenigen Politiker ist, der eigene Fehler eingesteht.
„Im Gegenteil: jetzt erst recht. Weil dies das Land ist, dessen Probleme mich etwas angehen. Und weil es in dieser rauen, unruhigen Zeit um so viel geht. Weil mich antreibt, was so viele antreibt: dass die Kriege aufhören und wir wieder Frieden haben, dass das Schreien und Brüllen nicht die Debatte kaputt machen, dass wir normal miteinander reden können, auch wenn wir nicht einer Meinung sind. Dass wir nicht vergessen, welches Geschenk fünfundsiebzig Jahre Frieden und Freiheit gerade in und für Deutschland sind. Wir dürfen nicht davon ausgehen, unsere liberale Demokratie sei auf ewig garantiert. Wir müssen um und für sie kämpfen, für sie eintreten. Heute, auch hier, bei uns in Deutschland, in Europa. Für die Gegenwart und Zukunft unseres Landes.“
Wie kann man so sympathisch sein Endlich mal jemand, der auch das Positive in der Welt sieht. Der neue Wissenschaften und Errungenschaften nicht verteufelt oder direkt ablehnt. Ein „Das-Haben-Wir-Immer-SoGemacht“ gibt es nicht in seinem Wortschatz und das beeindruckt mich mit am meisten. Die wenigstens Politiker sind so authentisch wie Robert Habeck, dazu kommt seine Selbstreflexion und auch dass er seine Fehler zugeben kann. Die Kursbestimmung, die dieser Kanzlerkandidat hier anspricht, ist zukunfts- und vor allem menschenorientiert! Ohne das Volk, die Menschen, ist auch ein Politiker nichts. Das hat Robert Habeck verstanden und so macht er Politik. Er ist authentisch, sympathisch und nah an uns Menschen. Er ist der Volksvertreter, den wir so dringend brauchen
Ich nenne Heimat das Land, dessen Probleme mich direkt angehen.
Ein kurzes, stellenweise schmerzhaftes Werk über die deutsche Politik der letzten Jahre, insbesondere der aktuellen Legislatur, die in den Endzügen steht. Stellenweise wirkt dieses Buch wie ein Tagebuch von Robert Habeck, was die Anekdoten und politischen Entscheidungen aber umso nahbarer macht. Es trägt an vielen Stellen auch dazu bei, dass Politik besser verstanden werden kann und gerade die persönliche Sicht von Robert Habeck, der sich vielen undifferenzierten Auseinandersetzungen gegenüber gesehen hat. Zwischen den Zeilen liest man auch Selbstkritik, die in so einer Position nicht selbstverständlich ist. Aber es wird auch Mut transportiert, die Zukunft unseres Landes / unserer Heimat anzupacken und das Potenzial zu nutzen, welches in unserer Gesellschaft steckt. Die Krisen, die die Vergangenheit geprägt haben zu nutzen und die Zukunft mitzugestalten. Besonders gefallen haben mir die Absätze, in denen Robert Habeck mit den Superlativen in politischen Diskussionen hart ins Gericht geht. Die Gefahr, welche Populismus auf die aktuellen gesellschaftlichen Debatten hat und von jeder Seite propagiert werden, sind sehr anschaulich beschrieben und lassen einen auch privat darüber nachdenken, wie oft man in Superlativen in Diskussionen geht und hier eine Verhandlungsbasis verhärtet. Denn ohne gesellschaftlichen Konsens bringen die besten Ideen schlichtweg nichts. Ein Zitat, welches mich auch sehr berührt hat ist: „Die Anziehungskraft einer vorgestellten Vergangenheit ist größer als die einer nicht vorgestellten Zukunft.“ - Gerade im privaten Umfeld würde man viel mehr daran tun, einen positiven Ausblick nach vorne zu haben, als sich auf „den guten alten Zeiten“ auszuruhen. In einer Zeit, in der ein gesellschaftlicher Wandel und Fortschritt immer schneller voranschreitet, muss man flexibel bleiben und sich den Herausforderungen zukunftsorientiert stellen. Ich hatte viel Freude bei der Literatur. Well Done, Robert!

Die Bewertung dieses Buches gibt keinerlei Hinweise auf meine politische Gesinnung. Ich möchte offen sein. Offen für verschiedene Bücher, Meinungen und Menschen. Und genau deswegen war ich sehr gespannt auf Robert Habeck. Viele Menschen in Deutschland kennen ihn. Robert Habeck ist spitzen Politiker gewesen bei den Grünen. Was denkt er über die schweren Zeiten durch die Deutschland gerade gehen muss? Ein unscheinbares Buch mit viel Hintergrund. Deutschland macht schwere Zeiten durch keine Fragen! Robert Habeck erzählt sehr offen wie er versucht hat in Deutschland etwas zu bewegen! Er zeigt für mich viele gute Ansätze die er in seinem Buch aufzeigt. Dennoch finde ich es aber sehr erschreckend über sein Leben zu lesen! Er geht nur mit einem Personenschützer joggen, er wird auf einer Fähre von Demonstranten festgehalten! Schlimm! Genau das wird als wichtiger Punkt im Buch behandelt und das ist auch für mich so wichtig! Wir können nur noch eins, schwarz oder weiß sehen! Wir denken in Superlativen und der deutsche Bürger neigt zum motzen aber nicht zum glotzen! Wir alle sollten wieder mehr tun! Und weniger schimpfen! Wir sollten nicht brüllen, sondern reden! Wir sollten Lösungen finden und nicht auf den Tisch schlagen und bestimmen! Wir alle können helfen das wir weiterhin in einer demokratischen Gesellschaft leben dürfen!
Heimat ist da, wo einen Probleme etwas angehen
Die Überschrift des ersten Kapitels fasst den kleinen Text gut zusammen. Nicht die Tür von innen abschliessen. Bei Gegenwind aufrecht nach vorne gehen. Menschen machen den Unterschied. Man braucht einen Nordstern, auf den man hinsteuert. Verantwortung nicht auslagern, sondern übernehmen. Sprache lässt sich nicht konservieren wie Fisch in der Dose. Einheit in Vielfalt statt Einfalt in Zwietracht. Auf eins kommt Robert Habeck immer wieder zurück: Zuhören. Reden. Nicht Brüllen und basta. Und das nicht nur in Deutschland sondern auch innerhalb Europas. Wenig Neues, aber klug zusammengefasst.
Für mich ist Robert Habeck einer der sympathischsten und kompetentesten Politiker in Deutschland. Und das zeigt er auch in diesem Buch: er blickt auf die Ampel-Regierung zurück, in der er Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz war. Er benennt konkrete Fehler und Fehlentscheidungen und sagt auch, wo er Schuld trägt. Er begründet seine Entscheidungen in Krisenzeiten nachvollziehbar und wirft Licht auf die Debatten, die hinter diesen Entscheidungen standen. Davor habe ich Respekt und hoffe, dass er aktuell nur eine politische Pause einlegt und irgendwann wieder seinen Weg in die deutsche Politik findet. Für das Buch hätte ich mir aber eine bessere Struktur und klare Zielsetzung geführt, da ich zwischendurch den Faden verloren habe und nicht immer nachvollziehen konnte, warum jetzt welche Kapitel nacheinander gekommen sind.
Dankbar 🫶🏻
Ich weiß nicht was ich schreiben soll... Das Buch war wichtig für mich. Es hat mir Zusammenhänge erklärt und mir die Augen geöffnet. Es hat mir Themen zugänglicher gemacht, wodurch ich jetzt das Gefühl habe nicht mehr machtlos am Rand zu stehen, während die Welt eskaliert. Es hat auch weh getan... Mehr als einmal musste ich eine Pause beim Lesen machen, weil ich Weltschmerz empfunden habe. Am Ende bleibt jedoch auch ganz viel Hoffnung zurück, dass nicht alles den Bach runter geht. Sondern so, wie der Titel des Buches sagt, den Bach rauf. Vor allem, wenn wir uns als Gesellschaft dazu entscheiden zusammenzuhalten und einander zuzuhören. Niemanden zurückzulassen, sondern lieber dafür zu sorgen, alle wieder an einen Tisch zu holen. Solltet ihr ein bisschen Hoffnung in diesen verrückten Zeiten brauchen, dann kann ich euch das Buch nur empfehlen. 💚
Es ärgert mich, dass ein Teil unserer Gesellschaft zu verbohrt ist um zu erkennen, dass Robert Habeck ein Politiker mit Format ist. Ein kluger Mann, der hier seine klugen Gedanken teilt. Egal ob als Kanzler oder Teil einer Koalition, ich habe tausend mal lieber einen Mann wie ihn in einem wichtigen Amt, als jemanden, dem es nur um sein Ego geht. Yes, I‘m looking at you Friedrich, Christian und Co. Von Alice und ihrer Bande fang ich besser gar nicht erst an.
Unaufgeregt, faktennüchtern & positiv ausblickend
Politik auf die Ohren -Rezensionsexemplar- . Genre: Ein Sachbuch aus der Reihe Biografie & Politik. Unaufgeregt, mit Belegen, einem grünen Blick & positiver Stimmung. . Setting: Robert Habeck lässt blicken. Wie waren die letzten drei Jahre Ampel, was würde er nächstes Mal etwas anders machen & was hat er gelernt. Wie er seine Lust am politischen Amt nicht verliert und mit mehr persönlicher Bedrohung umgeht. & wo er die Zukunft, seine Perspektiven sieht & wie wir da mit hinkommen. Schnapp dir einen Kaffee & hör dir auch diese Seite ruhig an.
»Den Mut wiederfinden« sollen die Leser*innen mit diesem Büchlein. Zuversicht schöpfen. Nachdem ich es als meinen Current Read in die Kamera gehalten und gepostet hatte, schrieb mir jemand, das Buch erschien ihm beim Lesen nicht besonders zuversichtlich. Es ist auf alle Fälle keine wattig-wohlige Versicherung, dass alles auf magische Art und Weise gut wird, wenn man am 23.02. nur beide Kreuzchen bei den Grünen setzt. Es gab Zumutungen, es wird auch in Zukunft Zumutungen geben. Wo es keine Herausforderungen gibt, muss auch niemand Mut fassen oder Zuversicht schöpfen. Die Leistung Habecks ist es nicht, in diesem Buch das Paradies auf Erden zu versprechen, das er nicht wird liefern können. Es ist seine Aufrichtigkeit, die Anerkennung verdient. Die Unverblümtheit mit der er seine Leser*innen mit Tatsachen und Eingeständnissen konfrontiert, die andere Kandidaten aus Angst vor der Abrechnung an der Wahlurne weiträumig umschiffen. Die Message des Buches grob zusammengefasst: Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, dann sitzen wir nicht am Brunnenrand und weinen, sondern wir lassen ein Seil runter und ziehen das Kind raus. Ist anstrengend, macht Arbeit, kann schiefgehen. Ist aber auch der einzige Weg, ein Happy End herbeizuführen. Habeck zeigt in diesem Buch an ausgewählten Themen, wie wir das Rettungsseil knüpfen können. Jeder von uns. Ich persönlich finde das durchaus ermutigend.
Einigkeit und Recht und Freiheit
Ich diskutiere Robert habeck und seine Politik gerne kontrovers. Und etwas zynisch könnte man hinzufügen, seine Fähigkeit des Bücher Schreibens würde wohl die der Führung eines Ministeriums überschreiten. Das mal beiseite ist Habeck ein Demokrat und Verfechter der europäischen Union. Das schätze ich. Von den Erfolgen und Verfehlungen der Ampel, über gesellschaftliche Entwicklungen, Kriege und Gefahren durch Populismus bis zur Zukunft Europas werden hier die wichtigen Themen unserer Zeit aufgemacht. Habeck zeigt hier seine große Stärke: Diplomatie. Deutschland und Europa muss zusammenrücken, demokratische Strukturen stärken, Meinungen Meinungen sein und öfter mal die Kirche im Dorf lassen und die großen Probleme geeint aber in Vielfalt angehen. Einziger (kleiner) Kritikpunkt: Auf gerade einmal knapp 150 Seiten wirkt das was er schreibt leider oft eher wie ein journalistischer Kommentar. Das führt dazu dass man sich nach Beendigung des Buches ein bisschen so zurückgelassen fühlt wie nach merkels „wir schaffen das“. Nämlich mit der Frage: ja wie den? Trotzdem für jeden eine klare Empfehlung, ganz egal welcher politischen Gruppierung man angehört oder eben nicht.
„Wenn man aus Angst, Fehler zu machen, nichts macht, hat man schon verloren.“
Unabhängig von seiner politischen Arbeit hat mich Den Bach rauf von Robert Habeck wirklich beeindruckt. Es ist kein klassisches Politikerbuch, das nur Erfolge feiert – vielmehr nimmt Habeck die Leser:innen mit auf eine sehr persönliche, reflektierte Reise durch seine Zeit als Wirtschaftsminister. Er gibt ehrliche Einblicke hinter die Kulissen, teilt seine Gedanken und Zweifel und zeigt, wie komplex politische Entscheidungen sind. Besonders gefallen hat mir sein Schreibstil, der nachdenklich, aber nicht belehrend wirkt. Die Mischung aus politischen Einblicken, philosophischen Überlegungen und persönlichen Erfahrungen macht das Buch sehr lesenswert. Es ist kein reines Sachbuch, sondern fast schon eine Art Tagebuch, das Hoffnung auf Zusammenhalt gibt – gerade in Zeiten großer Herausforderungen. Mir ist wichtig zu betonen, dass ich das Buch für seinen Inhalt und nicht für den Politiker Robert Habeck bewerte. Ich lese solche Bücher, weil mich die Gedanken und Perspektiven interessieren – egal von welcher Partei. Viele politische Bücher sind mir zu sehr Selbstbeweihräucherung, aber Den Bach rauf war für mich anders: ehrlich, reflektiert und voller neuer Denkanstöße. Eine klare Leseempfehlung! ⭐️ 5/5
In ,,Den Bach rauf” reflektiert Robert Habeck die letzten Jahre die er als Wirtschaftsminister in der Politik mitgewirkt hat und nimmt die aktuellen Probleme und Schwierigkeiten des Landes in den Blick. Dies tut er auf sehr verständliche Art und Weise indem er viele Beispiele und Metaphern verwendet um Sachverhalte besser darzustellen. Dadurch lässt sich das Buch trotz des eher ,,trockenen” Politikthemas einfach lesen und verstehen. Robert Habeck schafft es gut die Probleme dieses Landes, die Rolle Europas und Deutschland als Teil dessen zu skizzieren und bietet teils auch gute Lösungsvorschläge. Was mir weiter positiv aufgefallen ist, dass er sich nicht zu schade ist Fehler offen zuzugeben. Dies lässt ihn für einen Politiker sehr nahbar und menschlich wirken und hat meine Meinung verstärkt, dass er der geeignetste Kanzlerkandidat bei dieser Wahl ist. Ich empfehle dieses Buch allen, die an der aktuellen politischen Lage interessiert sind und sich ein besseres Bild von Habeck und seiner Politik machen wollen.
Wirklich lesenswert!
Mit einem Absatz wie diesem: „Diese Hoffnung kann enttäuscht werden. Es gibt keine Garantie, dass sie sich einlöst. Aber es gibt eine ziemlich große Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland den Bach runtergeht, wenn auch die Politiker der demokratischen Mitte auf die Mittel des Populismus setzen […] Ich habe mich entschieden. Ich will anderes anbieten. Den Bach rauf.“ – hat mich dieses Buch nachhaltig zum Nachdenken gebracht. Worum geht es aber in diesem Buch eigentlich? Robert Habeck zieht in „Den Bach rauf - Eine Kursbestimmung“ eine sehr persönliche Bilanz der letzten drei Jahre als Minister und Vizekanzler. Es geht um die Höhen und Tiefen der Ampelregierung, um politische Entscheidungen, Konflikte, Krisen – aber auch um das Scheitern, das Ringen, um den mangelnden Zusammenhalt und den politischen wie menschlichen Umgang damit. Das Buch ist sowohl eine Reflexion über vergangene Regierungszeit, als auch ein Ausblick: Welche Lehren zieht er aus dieser Zeit? Und wie kann – oder muss – Politik sich verändern, um demokratisch, menschlich und zukunftsfähig zu bleiben? Ich habe das Buch unter anderem mit dem Wunsch gelesen, mehr über den Menschen hinter dem Politiker zu erfahren – und habe genau das bekommen. Viele urteilen über Politiker, ohne jemals ein Wahlprogramm gelesen, oder sich mit ihrer Arbeit wirklich beschäftigt zu haben. Habecks Einblicke zeigen, wie viel im Hintergrund passiert, wie viele Gespräche laufen, Besuche vonstattengehen, wie komplex politische Entscheidungen sind – und wie viel Engagement nötig ist, das oft unbemerkt bleibt bzw. der Öffentlichkeit uneinsichtig ist. Ich habe erst seit geraumer Zeit begonnen, mich für Politik zu interessieren. Oder besser gesagt: Ich habe erkannt, wie wichtig sie ist. Deshalb habe ich mich entschieden, mich damit mehr zu befassen – Ein Bild zu gewinnen, das nicht auf Meinungen anderer basiert, sondern auf Informationen, Einblicken, und echten Gedanken. Dass Robert Habeck den Anfang macht, weil er mir persönlich zusätzlich sehr sympathisch ist – war ein Pluspunkt, keine Frage. Meine Meinung: Dieses Buch strahlt vor Optimismus, aber nicht im naiven Sinne. Habeck reflektiert aufrichtig, kritisiert sich selbst, benennt Erfolge wie Fehler und macht eines immer wieder deutlich: Dass wir alle Menschen sind. Dass Zusammenhalt zählt. Und dass eine Demokratie ohne aktive, mutige Menschen nicht funktionieren kann. Es ist für mich kein klassisches politisches Sachbuch. Es ist persönlich, nah, ehrlich. Man spürt, dass er nicht nur Fakten sortieren wollte, sondern auch sich selbst. Er hatte den Mut, seine Haltung offenzulegen – ohne Schönmalerei, aber mit sehr viel Haltung, Hoffnung und Herz. Rein vom Stil her: Klar, literarisch, durchdacht, manchmal poetisch, immer auf den Punkt. Ich habe beim Lesen ständig Stellen markiert, weil so viele Sätze mich richtig berührt und nachdenken lassen haben. Fazit: Man kann über seine Politik und über seine Partei denken, was man will – das ist schließlich Demokratie. Aber menschlich betrachtet, hat Deutschland meiner Meinung nach, mit seinem Rückzug aus der ersten Reihe einen echten Verlust erlebt. Robert Habeck ist jemand, der zuhört, reflektiert, klug denkt und mit einer wahnsinnig weltoffenen, empathischen Haltung spricht und schreibt. Dieses Buch hat mir das nochmal eindrücklich gezeigt. Zum Ende hin schildert Habeck noch ein Erlebnis, das mich besonders tief berührt hat: Er beschreibt, wie er und seine Frau bei einem privaten Kurzurlaub auf Hallig Hooge von wütenden Demonstranten an der Rückreise gehindert wurden – und wie sie stundenlang auf der Fähre festsaßen, weil die Lage zu gefährlich war. Er schreibt über die Angst, über den Hass, über die Tatsache, dass er sich inzwischen kaum noch sicher fühlt – und dass selbst das Zuhause kein Rückzugsort mehr ist. Zitat: „Dass ich zu Hause nicht mehr zu Hause bin und dass es kaum einen Rückzugsort mehr gibt, aber vorallem, dass es meine Familie so direkt betrifft, ist unmittelbar geworden.“ Mich hat diese Stelle sehr bewegt. Es ist leicht zu sagen, „das gehört dazu, wenn man in der Politik ist“, aber nichts rechtfertigt es, dass ein Mensch sich nicht mehr sicher fühlen kann. Dass seine Familie betroffen ist. Dass Hass so laut wird, dass Menschlichkeit darunter zu ersticken droht. Denn am Ende bleibt: Wir sind alle nur Menschen. Und genau deshalb dürfen wir nie vergessen, wie wir miteinander umgehen – auch und gerade dann, wenn wir anderer Meinung sind. Es ist wirklich ein SEHR empfehlenswertes und bewegendes Buch!!
Optimismus schlägt Realismus
Bücher von Politikern sind immer etwas schwierig, da sie meist vor Selbstbeweihräucherung nur so strotzen. Auch im Buch den Bach rauf von Robert Habeck ist das der Fall. Was mir jedoch beim Lesen aufgefallen ist, ist dass Herr Habeck ein Optimist zu sein scheint. Das ist grundsätzlich nichts Schlechtes, da er an das Gute glaubt und das alles irgendwie gut wird, doch fehlt der Realismus, um manche Dinge umzusetzen oder sich gar durchzusetzen. Was mich persönlich sehr getroffen hat, war die Stelle, als er von dem Nougat Hersteller in Thüringen berichtet und wie sich die Menschen dort verhalten haben. Ich komme aus diesem Ort und ich schäme mich für meine Mitmenschen. Man muss die Politik, die Herr Habeck und die Grünen gemacht haben nicht mögen, man muss aber auch nicht ausfallend und aggressiv werden. Das Buch ist einfach und verständlich geschrieben und lässt sich super schnell lesen. Ich durfte es als Rezensionsexemplar lesen und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Ich habe mir das Buch nicht nur aus dem Grund gekauft, weil ich Robert Habeck mag, sondern ich es auch mag, politische Themen und Entscheidungen einer Person aus erster Hand zu erfahren, ohne dass eine bewusste oder unbewusste journalistische Meinung in einen geschriebenen Text mit einfließt. Robert Habeck erläutert klug und kurzweilig sowie nachhallend, welche politischen Themen für ihn wichtig sind und warum sie es sind. Leser:innen bekommen teilweise Erläuterungen zu seinen Entscheidungen, was ich sehr gut finde. Wichtige und aktuelle Gefahren unserer Gesellschaft und Demokratie werden angesprochen und verständlich dargelegt. Robert Habeck legt den Finger in die Wunde unserer Gesellschaft und für mich als Leserin war es teilweise schmerzhaft zu lesen. Robert Habeck bleibt bei der Äußerung von Kritik immer respektvoll. Für mich ist dieses Buch wirklich eine Bereicherung, da ich Zusammenhänge nun nochmal besser verstehe. Vor allem auch hinsichtlich der Europäischen Union. Dieses Buch ist inhaltlich unfassbar wichtig. Die letzte Seite hat sich jetzt schon in mein Hirn gebrannt: Angela Merkel und Robert Habeck haken gemeinsam Margot Friedländer unter und gehen den Weg gemeinsam.
Ich könnte und würde gerne so viel darüber schreiben, dass dieses Buch jeder Bundesbürger lesen sollte. Zum einen weiß ich, dass das Lesen für viele – oder gar für manche – überhaupt nicht infrage kommt. Zum anderen werde ich diejenigen, die es am dringendsten lesen müssten, vermutlich nicht erreichen – nicht, um sie zu belehren, sondern um ein besseres Verständnis für Politik zu schaffen. Auch in diesem (nur 144 Seiten umfassenden) kurzen Werk geht es nicht um Rechtfertigungen, sondern an einigen Stellen um die Erklärung von Entscheidungen. Vor allem aber zeigt es Robert Habecks Sichtweise auf den Weg in die Zukunft Deutschlands und der Europäischen Union. Diese ist schlüssig begründet, gut nachvollziehbar und überzeugend. Wer mir das nicht glaubt, muss das Buch eben selbst lesen.
Ein Weg für Deutschland, so inspirierend und klar wie nie 🤝🏼
Robert Habeck spricht klar und deutlich über all die Themen, die Deutschland bewegen und blickt Ehrlich auf die Zeit in der Koalition. Die Ideen und Handlungsvorschläge für die Zukunft inspirieren ohne Ende. Ein wirklich sehr sehr lesenswertes Buch!
Den Habeck in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf
Geschrieben ist dieses Buch in der selben infantilen pseudo Teen Sprache wie Herr Habeck seine Tischgespräche führt. In ebendieser „Jugendsprache“ versucht er dem Leser zu vermitteln es würde schon alles Toll werden , wenn man seinem Weg nur vertraut und seine Politik weiterführt. Herr Habeck fordert in diesem Buch, dass sich die Streitkultur wieder stärken muss, allerdings bitte nur wenn man die Grünen dabei streichelt, während Habeck selbst nicht dabei Spart gegen die anderen Parteien austeilt. Inhaltlich hat das Buch wenig zu bieten, außer das sich Habeck so vorstellt, dass er ganz selbstlos in der Politik ist obwohl der Job doch so sehr hart sei. Ansonsten war er seiner Aussage nach so Hellseherisch, dass er die richtige Entscheidungen getroffen hat bevor eine Krisen Situation eingetroffen ist. Interessant sind einzig und allein zwei Passagen wo er sagt das GEG und den Gasaustieg habe er ja schon vor dem Krieg ausgearbeitet, das klang vor kurzem auch noch anders.
Kann man gut hören. Ich stimme mit vielen, aber nicht allen Punkten überein. Besonders angenehm empfinde ich die Herangehensweise, mehr miteinander statt übereinander zu sprechen, gerade in diesen Zeiten und besonders in der Politik. Man merkt aber sehr, dass das Buch in Zeiten des Wahlkampfs geschrieben wurde.
Description
Den Mut wiederfinden
Die Zeiten sind sehr anspruchsvoll und fordern von vielen viel. Die Nachrichten oft schlecht, die Aussichten nicht besser. Aber müssen wir in der Sorge und Trübsinn verharren? Was gibt Anlass zu Hoffnung, Zuversicht? Und warum sprechen wir nicht über Perspektiven?
Robert Habeck will mit seiner Schrift Orientierung geben. Er analysiert, wie wirtschaftliche Prosperität die Voraussetzung von Freiheit ist, wie wir die soziale Marktwirtschaft erneuern und wie wir die Fundamente der Gesellschaft stärken, was das Land stark gemacht hat und was wir wieder brauchen, um die Mutlosigkeit zu überwinden, die Gesellschaft zu versöhnen und wieder nach vorn zu schauen. Wir können den Bach raufgehen – dieses Buch zeigt den Weg.
Book Information
Author Description
Robert Habeck war 2021 bis 2025 Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland und Minister für Wirtschaft und Klimaschutz; derzeit arbeitet er am Danish Institute for International Studies in Kopenhagen. Er ist Autor zahlreicher Romane und Sachbücher.
Posts
Sehr sympathisches Buch
Seine Gedanken über Verantwortung, Sprache, Macht und Demokratie sind tiefgründig, aber nie überheblich. Was mich besonders beeindruckt hat: die Sprache. Klar und reflektiert, manchmal fast literarisch. Es ist ein politisches Buch, ja – aber vor allem ist es ein sehr persönliches. Man spürt, dass hier jemand schreibt, der ringt. Mit sich selbst, mit der Welt, mit den großen Fragen unserer Zeit. Den Bach rauf ist kein Manifest. Es ist ein offenes Denken – und genau das macht es so stark. #DenBachRauf #RobertHabec
Selbstkritisch und zielorientiert
Robert Habeck fasst die politische Lage zusammen und einige Wege zum politischen Handeln. Ich habe einiges erfahren, was ich so noch gar nicht wusste. Sehr informativ, aber auch in einfachen Worten unterhaltsam zusammengefasst. Robert Habeck ist eine politisch streitbare Persönlichkeit, aber ich finde er hat mit einigen Argumenten recht. Erfrischend ist auch, dass er einer der wenigen Politiker ist, der eigene Fehler eingesteht.
„Im Gegenteil: jetzt erst recht. Weil dies das Land ist, dessen Probleme mich etwas angehen. Und weil es in dieser rauen, unruhigen Zeit um so viel geht. Weil mich antreibt, was so viele antreibt: dass die Kriege aufhören und wir wieder Frieden haben, dass das Schreien und Brüllen nicht die Debatte kaputt machen, dass wir normal miteinander reden können, auch wenn wir nicht einer Meinung sind. Dass wir nicht vergessen, welches Geschenk fünfundsiebzig Jahre Frieden und Freiheit gerade in und für Deutschland sind. Wir dürfen nicht davon ausgehen, unsere liberale Demokratie sei auf ewig garantiert. Wir müssen um und für sie kämpfen, für sie eintreten. Heute, auch hier, bei uns in Deutschland, in Europa. Für die Gegenwart und Zukunft unseres Landes.“
Wie kann man so sympathisch sein Endlich mal jemand, der auch das Positive in der Welt sieht. Der neue Wissenschaften und Errungenschaften nicht verteufelt oder direkt ablehnt. Ein „Das-Haben-Wir-Immer-SoGemacht“ gibt es nicht in seinem Wortschatz und das beeindruckt mich mit am meisten. Die wenigstens Politiker sind so authentisch wie Robert Habeck, dazu kommt seine Selbstreflexion und auch dass er seine Fehler zugeben kann. Die Kursbestimmung, die dieser Kanzlerkandidat hier anspricht, ist zukunfts- und vor allem menschenorientiert! Ohne das Volk, die Menschen, ist auch ein Politiker nichts. Das hat Robert Habeck verstanden und so macht er Politik. Er ist authentisch, sympathisch und nah an uns Menschen. Er ist der Volksvertreter, den wir so dringend brauchen
Ich nenne Heimat das Land, dessen Probleme mich direkt angehen.
Ein kurzes, stellenweise schmerzhaftes Werk über die deutsche Politik der letzten Jahre, insbesondere der aktuellen Legislatur, die in den Endzügen steht. Stellenweise wirkt dieses Buch wie ein Tagebuch von Robert Habeck, was die Anekdoten und politischen Entscheidungen aber umso nahbarer macht. Es trägt an vielen Stellen auch dazu bei, dass Politik besser verstanden werden kann und gerade die persönliche Sicht von Robert Habeck, der sich vielen undifferenzierten Auseinandersetzungen gegenüber gesehen hat. Zwischen den Zeilen liest man auch Selbstkritik, die in so einer Position nicht selbstverständlich ist. Aber es wird auch Mut transportiert, die Zukunft unseres Landes / unserer Heimat anzupacken und das Potenzial zu nutzen, welches in unserer Gesellschaft steckt. Die Krisen, die die Vergangenheit geprägt haben zu nutzen und die Zukunft mitzugestalten. Besonders gefallen haben mir die Absätze, in denen Robert Habeck mit den Superlativen in politischen Diskussionen hart ins Gericht geht. Die Gefahr, welche Populismus auf die aktuellen gesellschaftlichen Debatten hat und von jeder Seite propagiert werden, sind sehr anschaulich beschrieben und lassen einen auch privat darüber nachdenken, wie oft man in Superlativen in Diskussionen geht und hier eine Verhandlungsbasis verhärtet. Denn ohne gesellschaftlichen Konsens bringen die besten Ideen schlichtweg nichts. Ein Zitat, welches mich auch sehr berührt hat ist: „Die Anziehungskraft einer vorgestellten Vergangenheit ist größer als die einer nicht vorgestellten Zukunft.“ - Gerade im privaten Umfeld würde man viel mehr daran tun, einen positiven Ausblick nach vorne zu haben, als sich auf „den guten alten Zeiten“ auszuruhen. In einer Zeit, in der ein gesellschaftlicher Wandel und Fortschritt immer schneller voranschreitet, muss man flexibel bleiben und sich den Herausforderungen zukunftsorientiert stellen. Ich hatte viel Freude bei der Literatur. Well Done, Robert!

Die Bewertung dieses Buches gibt keinerlei Hinweise auf meine politische Gesinnung. Ich möchte offen sein. Offen für verschiedene Bücher, Meinungen und Menschen. Und genau deswegen war ich sehr gespannt auf Robert Habeck. Viele Menschen in Deutschland kennen ihn. Robert Habeck ist spitzen Politiker gewesen bei den Grünen. Was denkt er über die schweren Zeiten durch die Deutschland gerade gehen muss? Ein unscheinbares Buch mit viel Hintergrund. Deutschland macht schwere Zeiten durch keine Fragen! Robert Habeck erzählt sehr offen wie er versucht hat in Deutschland etwas zu bewegen! Er zeigt für mich viele gute Ansätze die er in seinem Buch aufzeigt. Dennoch finde ich es aber sehr erschreckend über sein Leben zu lesen! Er geht nur mit einem Personenschützer joggen, er wird auf einer Fähre von Demonstranten festgehalten! Schlimm! Genau das wird als wichtiger Punkt im Buch behandelt und das ist auch für mich so wichtig! Wir können nur noch eins, schwarz oder weiß sehen! Wir denken in Superlativen und der deutsche Bürger neigt zum motzen aber nicht zum glotzen! Wir alle sollten wieder mehr tun! Und weniger schimpfen! Wir sollten nicht brüllen, sondern reden! Wir sollten Lösungen finden und nicht auf den Tisch schlagen und bestimmen! Wir alle können helfen das wir weiterhin in einer demokratischen Gesellschaft leben dürfen!
Heimat ist da, wo einen Probleme etwas angehen
Die Überschrift des ersten Kapitels fasst den kleinen Text gut zusammen. Nicht die Tür von innen abschliessen. Bei Gegenwind aufrecht nach vorne gehen. Menschen machen den Unterschied. Man braucht einen Nordstern, auf den man hinsteuert. Verantwortung nicht auslagern, sondern übernehmen. Sprache lässt sich nicht konservieren wie Fisch in der Dose. Einheit in Vielfalt statt Einfalt in Zwietracht. Auf eins kommt Robert Habeck immer wieder zurück: Zuhören. Reden. Nicht Brüllen und basta. Und das nicht nur in Deutschland sondern auch innerhalb Europas. Wenig Neues, aber klug zusammengefasst.
Für mich ist Robert Habeck einer der sympathischsten und kompetentesten Politiker in Deutschland. Und das zeigt er auch in diesem Buch: er blickt auf die Ampel-Regierung zurück, in der er Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz war. Er benennt konkrete Fehler und Fehlentscheidungen und sagt auch, wo er Schuld trägt. Er begründet seine Entscheidungen in Krisenzeiten nachvollziehbar und wirft Licht auf die Debatten, die hinter diesen Entscheidungen standen. Davor habe ich Respekt und hoffe, dass er aktuell nur eine politische Pause einlegt und irgendwann wieder seinen Weg in die deutsche Politik findet. Für das Buch hätte ich mir aber eine bessere Struktur und klare Zielsetzung geführt, da ich zwischendurch den Faden verloren habe und nicht immer nachvollziehen konnte, warum jetzt welche Kapitel nacheinander gekommen sind.
Dankbar 🫶🏻
Ich weiß nicht was ich schreiben soll... Das Buch war wichtig für mich. Es hat mir Zusammenhänge erklärt und mir die Augen geöffnet. Es hat mir Themen zugänglicher gemacht, wodurch ich jetzt das Gefühl habe nicht mehr machtlos am Rand zu stehen, während die Welt eskaliert. Es hat auch weh getan... Mehr als einmal musste ich eine Pause beim Lesen machen, weil ich Weltschmerz empfunden habe. Am Ende bleibt jedoch auch ganz viel Hoffnung zurück, dass nicht alles den Bach runter geht. Sondern so, wie der Titel des Buches sagt, den Bach rauf. Vor allem, wenn wir uns als Gesellschaft dazu entscheiden zusammenzuhalten und einander zuzuhören. Niemanden zurückzulassen, sondern lieber dafür zu sorgen, alle wieder an einen Tisch zu holen. Solltet ihr ein bisschen Hoffnung in diesen verrückten Zeiten brauchen, dann kann ich euch das Buch nur empfehlen. 💚
Es ärgert mich, dass ein Teil unserer Gesellschaft zu verbohrt ist um zu erkennen, dass Robert Habeck ein Politiker mit Format ist. Ein kluger Mann, der hier seine klugen Gedanken teilt. Egal ob als Kanzler oder Teil einer Koalition, ich habe tausend mal lieber einen Mann wie ihn in einem wichtigen Amt, als jemanden, dem es nur um sein Ego geht. Yes, I‘m looking at you Friedrich, Christian und Co. Von Alice und ihrer Bande fang ich besser gar nicht erst an.
Unaufgeregt, faktennüchtern & positiv ausblickend
Politik auf die Ohren -Rezensionsexemplar- . Genre: Ein Sachbuch aus der Reihe Biografie & Politik. Unaufgeregt, mit Belegen, einem grünen Blick & positiver Stimmung. . Setting: Robert Habeck lässt blicken. Wie waren die letzten drei Jahre Ampel, was würde er nächstes Mal etwas anders machen & was hat er gelernt. Wie er seine Lust am politischen Amt nicht verliert und mit mehr persönlicher Bedrohung umgeht. & wo er die Zukunft, seine Perspektiven sieht & wie wir da mit hinkommen. Schnapp dir einen Kaffee & hör dir auch diese Seite ruhig an.
»Den Mut wiederfinden« sollen die Leser*innen mit diesem Büchlein. Zuversicht schöpfen. Nachdem ich es als meinen Current Read in die Kamera gehalten und gepostet hatte, schrieb mir jemand, das Buch erschien ihm beim Lesen nicht besonders zuversichtlich. Es ist auf alle Fälle keine wattig-wohlige Versicherung, dass alles auf magische Art und Weise gut wird, wenn man am 23.02. nur beide Kreuzchen bei den Grünen setzt. Es gab Zumutungen, es wird auch in Zukunft Zumutungen geben. Wo es keine Herausforderungen gibt, muss auch niemand Mut fassen oder Zuversicht schöpfen. Die Leistung Habecks ist es nicht, in diesem Buch das Paradies auf Erden zu versprechen, das er nicht wird liefern können. Es ist seine Aufrichtigkeit, die Anerkennung verdient. Die Unverblümtheit mit der er seine Leser*innen mit Tatsachen und Eingeständnissen konfrontiert, die andere Kandidaten aus Angst vor der Abrechnung an der Wahlurne weiträumig umschiffen. Die Message des Buches grob zusammengefasst: Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, dann sitzen wir nicht am Brunnenrand und weinen, sondern wir lassen ein Seil runter und ziehen das Kind raus. Ist anstrengend, macht Arbeit, kann schiefgehen. Ist aber auch der einzige Weg, ein Happy End herbeizuführen. Habeck zeigt in diesem Buch an ausgewählten Themen, wie wir das Rettungsseil knüpfen können. Jeder von uns. Ich persönlich finde das durchaus ermutigend.
Einigkeit und Recht und Freiheit
Ich diskutiere Robert habeck und seine Politik gerne kontrovers. Und etwas zynisch könnte man hinzufügen, seine Fähigkeit des Bücher Schreibens würde wohl die der Führung eines Ministeriums überschreiten. Das mal beiseite ist Habeck ein Demokrat und Verfechter der europäischen Union. Das schätze ich. Von den Erfolgen und Verfehlungen der Ampel, über gesellschaftliche Entwicklungen, Kriege und Gefahren durch Populismus bis zur Zukunft Europas werden hier die wichtigen Themen unserer Zeit aufgemacht. Habeck zeigt hier seine große Stärke: Diplomatie. Deutschland und Europa muss zusammenrücken, demokratische Strukturen stärken, Meinungen Meinungen sein und öfter mal die Kirche im Dorf lassen und die großen Probleme geeint aber in Vielfalt angehen. Einziger (kleiner) Kritikpunkt: Auf gerade einmal knapp 150 Seiten wirkt das was er schreibt leider oft eher wie ein journalistischer Kommentar. Das führt dazu dass man sich nach Beendigung des Buches ein bisschen so zurückgelassen fühlt wie nach merkels „wir schaffen das“. Nämlich mit der Frage: ja wie den? Trotzdem für jeden eine klare Empfehlung, ganz egal welcher politischen Gruppierung man angehört oder eben nicht.
„Wenn man aus Angst, Fehler zu machen, nichts macht, hat man schon verloren.“
Unabhängig von seiner politischen Arbeit hat mich Den Bach rauf von Robert Habeck wirklich beeindruckt. Es ist kein klassisches Politikerbuch, das nur Erfolge feiert – vielmehr nimmt Habeck die Leser:innen mit auf eine sehr persönliche, reflektierte Reise durch seine Zeit als Wirtschaftsminister. Er gibt ehrliche Einblicke hinter die Kulissen, teilt seine Gedanken und Zweifel und zeigt, wie komplex politische Entscheidungen sind. Besonders gefallen hat mir sein Schreibstil, der nachdenklich, aber nicht belehrend wirkt. Die Mischung aus politischen Einblicken, philosophischen Überlegungen und persönlichen Erfahrungen macht das Buch sehr lesenswert. Es ist kein reines Sachbuch, sondern fast schon eine Art Tagebuch, das Hoffnung auf Zusammenhalt gibt – gerade in Zeiten großer Herausforderungen. Mir ist wichtig zu betonen, dass ich das Buch für seinen Inhalt und nicht für den Politiker Robert Habeck bewerte. Ich lese solche Bücher, weil mich die Gedanken und Perspektiven interessieren – egal von welcher Partei. Viele politische Bücher sind mir zu sehr Selbstbeweihräucherung, aber Den Bach rauf war für mich anders: ehrlich, reflektiert und voller neuer Denkanstöße. Eine klare Leseempfehlung! ⭐️ 5/5
In ,,Den Bach rauf” reflektiert Robert Habeck die letzten Jahre die er als Wirtschaftsminister in der Politik mitgewirkt hat und nimmt die aktuellen Probleme und Schwierigkeiten des Landes in den Blick. Dies tut er auf sehr verständliche Art und Weise indem er viele Beispiele und Metaphern verwendet um Sachverhalte besser darzustellen. Dadurch lässt sich das Buch trotz des eher ,,trockenen” Politikthemas einfach lesen und verstehen. Robert Habeck schafft es gut die Probleme dieses Landes, die Rolle Europas und Deutschland als Teil dessen zu skizzieren und bietet teils auch gute Lösungsvorschläge. Was mir weiter positiv aufgefallen ist, dass er sich nicht zu schade ist Fehler offen zuzugeben. Dies lässt ihn für einen Politiker sehr nahbar und menschlich wirken und hat meine Meinung verstärkt, dass er der geeignetste Kanzlerkandidat bei dieser Wahl ist. Ich empfehle dieses Buch allen, die an der aktuellen politischen Lage interessiert sind und sich ein besseres Bild von Habeck und seiner Politik machen wollen.
Wirklich lesenswert!
Mit einem Absatz wie diesem: „Diese Hoffnung kann enttäuscht werden. Es gibt keine Garantie, dass sie sich einlöst. Aber es gibt eine ziemlich große Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland den Bach runtergeht, wenn auch die Politiker der demokratischen Mitte auf die Mittel des Populismus setzen […] Ich habe mich entschieden. Ich will anderes anbieten. Den Bach rauf.“ – hat mich dieses Buch nachhaltig zum Nachdenken gebracht. Worum geht es aber in diesem Buch eigentlich? Robert Habeck zieht in „Den Bach rauf - Eine Kursbestimmung“ eine sehr persönliche Bilanz der letzten drei Jahre als Minister und Vizekanzler. Es geht um die Höhen und Tiefen der Ampelregierung, um politische Entscheidungen, Konflikte, Krisen – aber auch um das Scheitern, das Ringen, um den mangelnden Zusammenhalt und den politischen wie menschlichen Umgang damit. Das Buch ist sowohl eine Reflexion über vergangene Regierungszeit, als auch ein Ausblick: Welche Lehren zieht er aus dieser Zeit? Und wie kann – oder muss – Politik sich verändern, um demokratisch, menschlich und zukunftsfähig zu bleiben? Ich habe das Buch unter anderem mit dem Wunsch gelesen, mehr über den Menschen hinter dem Politiker zu erfahren – und habe genau das bekommen. Viele urteilen über Politiker, ohne jemals ein Wahlprogramm gelesen, oder sich mit ihrer Arbeit wirklich beschäftigt zu haben. Habecks Einblicke zeigen, wie viel im Hintergrund passiert, wie viele Gespräche laufen, Besuche vonstattengehen, wie komplex politische Entscheidungen sind – und wie viel Engagement nötig ist, das oft unbemerkt bleibt bzw. der Öffentlichkeit uneinsichtig ist. Ich habe erst seit geraumer Zeit begonnen, mich für Politik zu interessieren. Oder besser gesagt: Ich habe erkannt, wie wichtig sie ist. Deshalb habe ich mich entschieden, mich damit mehr zu befassen – Ein Bild zu gewinnen, das nicht auf Meinungen anderer basiert, sondern auf Informationen, Einblicken, und echten Gedanken. Dass Robert Habeck den Anfang macht, weil er mir persönlich zusätzlich sehr sympathisch ist – war ein Pluspunkt, keine Frage. Meine Meinung: Dieses Buch strahlt vor Optimismus, aber nicht im naiven Sinne. Habeck reflektiert aufrichtig, kritisiert sich selbst, benennt Erfolge wie Fehler und macht eines immer wieder deutlich: Dass wir alle Menschen sind. Dass Zusammenhalt zählt. Und dass eine Demokratie ohne aktive, mutige Menschen nicht funktionieren kann. Es ist für mich kein klassisches politisches Sachbuch. Es ist persönlich, nah, ehrlich. Man spürt, dass er nicht nur Fakten sortieren wollte, sondern auch sich selbst. Er hatte den Mut, seine Haltung offenzulegen – ohne Schönmalerei, aber mit sehr viel Haltung, Hoffnung und Herz. Rein vom Stil her: Klar, literarisch, durchdacht, manchmal poetisch, immer auf den Punkt. Ich habe beim Lesen ständig Stellen markiert, weil so viele Sätze mich richtig berührt und nachdenken lassen haben. Fazit: Man kann über seine Politik und über seine Partei denken, was man will – das ist schließlich Demokratie. Aber menschlich betrachtet, hat Deutschland meiner Meinung nach, mit seinem Rückzug aus der ersten Reihe einen echten Verlust erlebt. Robert Habeck ist jemand, der zuhört, reflektiert, klug denkt und mit einer wahnsinnig weltoffenen, empathischen Haltung spricht und schreibt. Dieses Buch hat mir das nochmal eindrücklich gezeigt. Zum Ende hin schildert Habeck noch ein Erlebnis, das mich besonders tief berührt hat: Er beschreibt, wie er und seine Frau bei einem privaten Kurzurlaub auf Hallig Hooge von wütenden Demonstranten an der Rückreise gehindert wurden – und wie sie stundenlang auf der Fähre festsaßen, weil die Lage zu gefährlich war. Er schreibt über die Angst, über den Hass, über die Tatsache, dass er sich inzwischen kaum noch sicher fühlt – und dass selbst das Zuhause kein Rückzugsort mehr ist. Zitat: „Dass ich zu Hause nicht mehr zu Hause bin und dass es kaum einen Rückzugsort mehr gibt, aber vorallem, dass es meine Familie so direkt betrifft, ist unmittelbar geworden.“ Mich hat diese Stelle sehr bewegt. Es ist leicht zu sagen, „das gehört dazu, wenn man in der Politik ist“, aber nichts rechtfertigt es, dass ein Mensch sich nicht mehr sicher fühlen kann. Dass seine Familie betroffen ist. Dass Hass so laut wird, dass Menschlichkeit darunter zu ersticken droht. Denn am Ende bleibt: Wir sind alle nur Menschen. Und genau deshalb dürfen wir nie vergessen, wie wir miteinander umgehen – auch und gerade dann, wenn wir anderer Meinung sind. Es ist wirklich ein SEHR empfehlenswertes und bewegendes Buch!!
Optimismus schlägt Realismus
Bücher von Politikern sind immer etwas schwierig, da sie meist vor Selbstbeweihräucherung nur so strotzen. Auch im Buch den Bach rauf von Robert Habeck ist das der Fall. Was mir jedoch beim Lesen aufgefallen ist, ist dass Herr Habeck ein Optimist zu sein scheint. Das ist grundsätzlich nichts Schlechtes, da er an das Gute glaubt und das alles irgendwie gut wird, doch fehlt der Realismus, um manche Dinge umzusetzen oder sich gar durchzusetzen. Was mich persönlich sehr getroffen hat, war die Stelle, als er von dem Nougat Hersteller in Thüringen berichtet und wie sich die Menschen dort verhalten haben. Ich komme aus diesem Ort und ich schäme mich für meine Mitmenschen. Man muss die Politik, die Herr Habeck und die Grünen gemacht haben nicht mögen, man muss aber auch nicht ausfallend und aggressiv werden. Das Buch ist einfach und verständlich geschrieben und lässt sich super schnell lesen. Ich durfte es als Rezensionsexemplar lesen und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Ich habe mir das Buch nicht nur aus dem Grund gekauft, weil ich Robert Habeck mag, sondern ich es auch mag, politische Themen und Entscheidungen einer Person aus erster Hand zu erfahren, ohne dass eine bewusste oder unbewusste journalistische Meinung in einen geschriebenen Text mit einfließt. Robert Habeck erläutert klug und kurzweilig sowie nachhallend, welche politischen Themen für ihn wichtig sind und warum sie es sind. Leser:innen bekommen teilweise Erläuterungen zu seinen Entscheidungen, was ich sehr gut finde. Wichtige und aktuelle Gefahren unserer Gesellschaft und Demokratie werden angesprochen und verständlich dargelegt. Robert Habeck legt den Finger in die Wunde unserer Gesellschaft und für mich als Leserin war es teilweise schmerzhaft zu lesen. Robert Habeck bleibt bei der Äußerung von Kritik immer respektvoll. Für mich ist dieses Buch wirklich eine Bereicherung, da ich Zusammenhänge nun nochmal besser verstehe. Vor allem auch hinsichtlich der Europäischen Union. Dieses Buch ist inhaltlich unfassbar wichtig. Die letzte Seite hat sich jetzt schon in mein Hirn gebrannt: Angela Merkel und Robert Habeck haken gemeinsam Margot Friedländer unter und gehen den Weg gemeinsam.
Ich könnte und würde gerne so viel darüber schreiben, dass dieses Buch jeder Bundesbürger lesen sollte. Zum einen weiß ich, dass das Lesen für viele – oder gar für manche – überhaupt nicht infrage kommt. Zum anderen werde ich diejenigen, die es am dringendsten lesen müssten, vermutlich nicht erreichen – nicht, um sie zu belehren, sondern um ein besseres Verständnis für Politik zu schaffen. Auch in diesem (nur 144 Seiten umfassenden) kurzen Werk geht es nicht um Rechtfertigungen, sondern an einigen Stellen um die Erklärung von Entscheidungen. Vor allem aber zeigt es Robert Habecks Sichtweise auf den Weg in die Zukunft Deutschlands und der Europäischen Union. Diese ist schlüssig begründet, gut nachvollziehbar und überzeugend. Wer mir das nicht glaubt, muss das Buch eben selbst lesen.
Ein Weg für Deutschland, so inspirierend und klar wie nie 🤝🏼
Robert Habeck spricht klar und deutlich über all die Themen, die Deutschland bewegen und blickt Ehrlich auf die Zeit in der Koalition. Die Ideen und Handlungsvorschläge für die Zukunft inspirieren ohne Ende. Ein wirklich sehr sehr lesenswertes Buch!
Den Habeck in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf
Geschrieben ist dieses Buch in der selben infantilen pseudo Teen Sprache wie Herr Habeck seine Tischgespräche führt. In ebendieser „Jugendsprache“ versucht er dem Leser zu vermitteln es würde schon alles Toll werden , wenn man seinem Weg nur vertraut und seine Politik weiterführt. Herr Habeck fordert in diesem Buch, dass sich die Streitkultur wieder stärken muss, allerdings bitte nur wenn man die Grünen dabei streichelt, während Habeck selbst nicht dabei Spart gegen die anderen Parteien austeilt. Inhaltlich hat das Buch wenig zu bieten, außer das sich Habeck so vorstellt, dass er ganz selbstlos in der Politik ist obwohl der Job doch so sehr hart sei. Ansonsten war er seiner Aussage nach so Hellseherisch, dass er die richtige Entscheidungen getroffen hat bevor eine Krisen Situation eingetroffen ist. Interessant sind einzig und allein zwei Passagen wo er sagt das GEG und den Gasaustieg habe er ja schon vor dem Krieg ausgearbeitet, das klang vor kurzem auch noch anders.



































