Das zweite Leben des Herrn Roos
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Description
Ante Valdemar Roos, 59 Jahre alt, ist der Prototyp des Langweilers: grau, unauffällig, in zweiter Ehe mit Alice verheiratet, seit mehr als zwanzig Jahren als Ingenieur in einer Firma beschäftigt, die mittlerweile nur noch Thermoskannen herstellt. Roos ist unzufrieden mit sich, dem Leben, seiner Ehe – bis eines Tages ein kleines Wunder geschieht. Er gewinnt im Toto. Doch anstatt seine Freude groß hinauszuposaunen, beginnt er ein Doppelleben in einem abgelegenen Häuschen im Wald. Schon bald wird die Idylle gestört – und Inspektor Barbarotti hat einen Mordfall zu klären …
Book Information
Author Description
Håkan Nesser, geboren 1950, ist einer der beliebtesten Schriftsteller Schwedens. Für seine Kriminalromane erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, sie sind in über zwanzig Sprachen übersetzt und mehrmals erfolgreich verfilmt worden. Håkan Nesser lebt in Stockholm und auf Gotland.
Posts
Mit Das zweite Leben des Herrn Roos beweist Håkan Nesser einmal mehr, dass er weit mehr ist als nur ein Krimiautor. Für mich steht weniger der eigentliche Kriminalfall im Vordergrund – der wirkt fast wie ein Vorwand –, sondern vielmehr die kunstvoll verwobenen Lebensgeschichten der Figuren, die sich nach und nach entfalten. Nesser gelingt es auf beeindruckende Weise, aus alltäglichen Situationen einen erzählerischen Funken zu schlagen, der sich im Laufe des Romans wie ein Feuerwerk ausbreitet: leise beginnend, dann immer heller werdend und schließlich in überraschende, komplexe Bahnen zerberstend. Man taucht mit jeder Seite tiefer in die Welt der Protagonisten ein, fühlt mit, erkennt sich stellenweise wieder und ist von Anfang an gebannt. Diese Nebengeschichten, die mit dem Kriminalfall nur lose zusammenhängen, tragen den Roman und machen ihn für mich so faszinierend. Selbst ohne das kriminalistische Gerüst wäre das Buch spannend, unterhaltsam und schlichtweg großartig zu lesen. Alles fügt sich am Ende stimmig zusammen, nichts wirkt fehl am Platz – Nesser erzählt mit einer Selbstverständlichkeit, die seine Figuren lebendig macht und seine Bücher zu mehr als nur Genre-Literatur werden lässt. Das zweite Leben des Herrn Roos ist ein weiteres Beispiel dafür, wie meisterhaft er das Unspektakuläre zum Spektakel macht. Eine klare Leseempfehlung.
Auch wenn die Kommissare einen Mordfall zu lösen haben, geht es in diesem Buch nicht wirklich um einen spannenden Kriminalfall, sondern eher um die beiden Hauptcharaktere und die Entwicklung ihrer Beziehungen - vor allem zueinander. Die Idee war gut, jedoch ging die Entwicklung für meinen Geschmack etwas zu schnell und simpel. Diese plötzlichen Beweggründe und Aktionen konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Auch die Ermittlung wirkt mehr wie eine Ausrede um die Kommissare auch in die Geschichte einbringen zu können, ohne sie wirklich mit den beiden Charakteren verbinden zu müssen. Zudem war die Geschichte nicht wirklich spannend. Es war eine ganz nette Lektüre, aber sie ist nicht das, was sie vermutlich sein sollte und hätte sein können, sondern eher ein wenig fad.
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Ante Valdemar Roos, 59 Jahre alt, ist der Prototyp des Langweilers: grau, unauffällig, in zweiter Ehe mit Alice verheiratet, seit mehr als zwanzig Jahren als Ingenieur in einer Firma beschäftigt, die mittlerweile nur noch Thermoskannen herstellt. Roos ist unzufrieden mit sich, dem Leben, seiner Ehe – bis eines Tages ein kleines Wunder geschieht. Er gewinnt im Toto. Doch anstatt seine Freude groß hinauszuposaunen, beginnt er ein Doppelleben in einem abgelegenen Häuschen im Wald. Schon bald wird die Idylle gestört – und Inspektor Barbarotti hat einen Mordfall zu klären …
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Håkan Nesser, geboren 1950, ist einer der beliebtesten Schriftsteller Schwedens. Für seine Kriminalromane erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, sie sind in über zwanzig Sprachen übersetzt und mehrmals erfolgreich verfilmt worden. Håkan Nesser lebt in Stockholm und auf Gotland.
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Mit Das zweite Leben des Herrn Roos beweist Håkan Nesser einmal mehr, dass er weit mehr ist als nur ein Krimiautor. Für mich steht weniger der eigentliche Kriminalfall im Vordergrund – der wirkt fast wie ein Vorwand –, sondern vielmehr die kunstvoll verwobenen Lebensgeschichten der Figuren, die sich nach und nach entfalten. Nesser gelingt es auf beeindruckende Weise, aus alltäglichen Situationen einen erzählerischen Funken zu schlagen, der sich im Laufe des Romans wie ein Feuerwerk ausbreitet: leise beginnend, dann immer heller werdend und schließlich in überraschende, komplexe Bahnen zerberstend. Man taucht mit jeder Seite tiefer in die Welt der Protagonisten ein, fühlt mit, erkennt sich stellenweise wieder und ist von Anfang an gebannt. Diese Nebengeschichten, die mit dem Kriminalfall nur lose zusammenhängen, tragen den Roman und machen ihn für mich so faszinierend. Selbst ohne das kriminalistische Gerüst wäre das Buch spannend, unterhaltsam und schlichtweg großartig zu lesen. Alles fügt sich am Ende stimmig zusammen, nichts wirkt fehl am Platz – Nesser erzählt mit einer Selbstverständlichkeit, die seine Figuren lebendig macht und seine Bücher zu mehr als nur Genre-Literatur werden lässt. Das zweite Leben des Herrn Roos ist ein weiteres Beispiel dafür, wie meisterhaft er das Unspektakuläre zum Spektakel macht. Eine klare Leseempfehlung.
Auch wenn die Kommissare einen Mordfall zu lösen haben, geht es in diesem Buch nicht wirklich um einen spannenden Kriminalfall, sondern eher um die beiden Hauptcharaktere und die Entwicklung ihrer Beziehungen - vor allem zueinander. Die Idee war gut, jedoch ging die Entwicklung für meinen Geschmack etwas zu schnell und simpel. Diese plötzlichen Beweggründe und Aktionen konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Auch die Ermittlung wirkt mehr wie eine Ausrede um die Kommissare auch in die Geschichte einbringen zu können, ohne sie wirklich mit den beiden Charakteren verbinden zu müssen. Zudem war die Geschichte nicht wirklich spannend. Es war eine ganz nette Lektüre, aber sie ist nicht das, was sie vermutlich sein sollte und hätte sein können, sondern eher ein wenig fad.







