Schach unter dem Vulkan
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Description
Book Information
Author Description
Håkan Nesser, geboren 1950, ist einer der beliebtesten Schriftsteller Schwedens. Für seine Kriminalromane erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, sie sind in über zwanzig Sprachen übersetzt und mehrmals erfolgreich verfilmt worden. Håkan Nesser lebt auf Gotland.
Posts
Ein ruhiger, literarisch anspruchsvoller Krimi mit psychologischem Tiefgang – typisch Nesser, mit kleinen Schwächen im Spannungsbogen.
Håkan Nessers Schach unter dem Vulkan ist ein psychologisch fein gesponnener Kriminalroman, der weniger durch rasante Action als durch tiefgründige Charakterzeichnungen und eine düstere Atmosphäre überzeugt. Der Roman dreht sich um Schuld, Vergessen und die Macht der Erinnerung – typische Nesser-Themen, die hier in einem komplexen Plot verwoben sind. Sprachlich bleibt Nesser seinem ruhigen, fast lakonischen Stil treu. Die Handlung entfaltet sich langsam, fast bedächtig, was gelegentlich zu Längen führt, aber auch Raum für subtile Spannung lässt. Die Figuren wirken glaubwürdig und vielschichtig, wobei besonders die inneren Konflikte der Hauptpersonen gut herausgearbeitet sind. Kritisch anzumerken ist, dass sich die Geschichte teilweise etwas konstruiert anfühlt und der große Aha-Moment am Ende nicht ganz die zuvor aufgebaute Erwartung erfüllt. Dennoch bleibt Schach unter dem Vulkan ein lesenswerter Roman – weniger für Fans klassischer Whodunit-Krimis, dafür umso mehr für Leser:innen, die psychologische Tiefe und eine melancholische Grundstimmung schätzen.
Vielen Dank an das @bloggerportal für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Für mich war dieses Buch das zweite, welches ich von Hakan Nesser gelesen habe. Mir war nach „eine ganz andere Geschichte“ klar, dass ich aber weitere Bücher von ihm lesen werde. Der Schreibstil ist einfach so schön, flüssig und locker zu lesen. Die Kapitel- und die Buchlänge finde ich super passend und angenehm. Die Geschichte ist in mehrere Teile unterteilt. Meistens auch aus verschiedenen Sichten erzählt. Man bekommt dadurch viele Einblicke, allerdings fand ich das zu Beginn sehr verwirrend und habe mich gefragt, wann denn endlich Barbarotti eine Rolle spielen wird. Die Geschichte spielt zudem über einen längeren Zeitraum, zum Teil ist auch die Corona-Pandemie thematisiert. Die Geschichte kommt ohne blutigen Szenen aus, auch die Spannung ist teilweise nicht vorhanden, dennoch möchte man wissen wie es ausgeht und wird davon gefesselt. Alles in allem fand ich dieses Buch von Hakan Nesser sehr interessant, aber es konnte mich nicht so begeistern und überzeugen wie „eine ganz andere Geschichte“. Ich werde dennoch weitere Bücher von ihm lesen. Klappentext: Die Leser des erfolgreichen Autors Franz J. Lunde sind sich sicher: Wer einen Mord so schildert, muss ihn selbst begangen haben. Lunde, der an einem Manuskript mit dem Titel »Letzte Tage und Tod eines Schriftstellers« arbeitet, fühlt sich von seinem Publikum bedroht. Nach einer Lesung in Kymlinge ist er plötzlich spurlos verschwunden. Kurze Zeit später wird die bekannte Lyrikerin Maria Green vermisst. Auch sie hinterlässt ein rätselhaftes Schriftfragment. Die Polizei tappt im Dunklen, bis ein halbes Jahr später der Autor und Literaturkritiker Jack Walde unauffindbar ist. Was verband diese drei Schriftsteller? Was ist ihnen zugestoßen? Kommissar Barbarotti fördert trotz erschwerter Bedingungen Erstaunliches zu Tage.
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Håkan Nesser, geboren 1950, ist einer der beliebtesten Schriftsteller Schwedens. Für seine Kriminalromane erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, sie sind in über zwanzig Sprachen übersetzt und mehrmals erfolgreich verfilmt worden. Håkan Nesser lebt auf Gotland.
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Ein ruhiger, literarisch anspruchsvoller Krimi mit psychologischem Tiefgang – typisch Nesser, mit kleinen Schwächen im Spannungsbogen.
Håkan Nessers Schach unter dem Vulkan ist ein psychologisch fein gesponnener Kriminalroman, der weniger durch rasante Action als durch tiefgründige Charakterzeichnungen und eine düstere Atmosphäre überzeugt. Der Roman dreht sich um Schuld, Vergessen und die Macht der Erinnerung – typische Nesser-Themen, die hier in einem komplexen Plot verwoben sind. Sprachlich bleibt Nesser seinem ruhigen, fast lakonischen Stil treu. Die Handlung entfaltet sich langsam, fast bedächtig, was gelegentlich zu Längen führt, aber auch Raum für subtile Spannung lässt. Die Figuren wirken glaubwürdig und vielschichtig, wobei besonders die inneren Konflikte der Hauptpersonen gut herausgearbeitet sind. Kritisch anzumerken ist, dass sich die Geschichte teilweise etwas konstruiert anfühlt und der große Aha-Moment am Ende nicht ganz die zuvor aufgebaute Erwartung erfüllt. Dennoch bleibt Schach unter dem Vulkan ein lesenswerter Roman – weniger für Fans klassischer Whodunit-Krimis, dafür umso mehr für Leser:innen, die psychologische Tiefe und eine melancholische Grundstimmung schätzen.
Vielen Dank an das @bloggerportal für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Für mich war dieses Buch das zweite, welches ich von Hakan Nesser gelesen habe. Mir war nach „eine ganz andere Geschichte“ klar, dass ich aber weitere Bücher von ihm lesen werde. Der Schreibstil ist einfach so schön, flüssig und locker zu lesen. Die Kapitel- und die Buchlänge finde ich super passend und angenehm. Die Geschichte ist in mehrere Teile unterteilt. Meistens auch aus verschiedenen Sichten erzählt. Man bekommt dadurch viele Einblicke, allerdings fand ich das zu Beginn sehr verwirrend und habe mich gefragt, wann denn endlich Barbarotti eine Rolle spielen wird. Die Geschichte spielt zudem über einen längeren Zeitraum, zum Teil ist auch die Corona-Pandemie thematisiert. Die Geschichte kommt ohne blutigen Szenen aus, auch die Spannung ist teilweise nicht vorhanden, dennoch möchte man wissen wie es ausgeht und wird davon gefesselt. Alles in allem fand ich dieses Buch von Hakan Nesser sehr interessant, aber es konnte mich nicht so begeistern und überzeugen wie „eine ganz andere Geschichte“. Ich werde dennoch weitere Bücher von ihm lesen. Klappentext: Die Leser des erfolgreichen Autors Franz J. Lunde sind sich sicher: Wer einen Mord so schildert, muss ihn selbst begangen haben. Lunde, der an einem Manuskript mit dem Titel »Letzte Tage und Tod eines Schriftstellers« arbeitet, fühlt sich von seinem Publikum bedroht. Nach einer Lesung in Kymlinge ist er plötzlich spurlos verschwunden. Kurze Zeit später wird die bekannte Lyrikerin Maria Green vermisst. Auch sie hinterlässt ein rätselhaftes Schriftfragment. Die Polizei tappt im Dunklen, bis ein halbes Jahr später der Autor und Literaturkritiker Jack Walde unauffindbar ist. Was verband diese drei Schriftsteller? Was ist ihnen zugestoßen? Kommissar Barbarotti fördert trotz erschwerter Bedingungen Erstaunliches zu Tage.










