Das weibliche Prinzip

Das weibliche Prinzip

Paperback
3.6102
GenerationskonflikteDie StellungMentorinFaith Frank

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Description

Die schüchterne Greer Kadetsky ist noch nicht lange auf dem College, als sie der Frau begegnet, die ihr Leben für immer verändern soll: Faith Frank. Die charismatische Dreiundsechzigjährige ist eine Schlüsselfigur der Frauenbewegung, unerschrocken, schlagfertig und kämpferisch. Durch die Begegnung mit Faith Frank bricht etwas in Greer auf. Zwar liebt sie ihren Freund Cory und freut sich auf die gemeinsame Zukunft, doch beginnt sie sich zu fragen: Wer bin ich, und wer will ich sein? Jahre später, Greer hat den Abschluss hinter sich, geschieht, wovon sie nie zu träumen gewagt hätte. Faith lädt sie zu einem Vorstellungsgespräch nach New York ein und führt Greer damit auf den abenteuerlichsten Weg ihres Lebens: einen verschlungenen, steinigen Weg, letztlich den Weg zu sich selbst. Mal mit funkelndem Witz, mal tief berührend und stets mit großer Empathie erzählt Meg Wolitzer von Macht in all ihren Facetten, von Feminismus, Liebe und Loyalität und erweist sich als hellwache Beobachterin unserer Zeit.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Paperback
Pages
496
Price
12.40 €

Author Description

Meg Wolitzer, geboren 1959, veröffentlichte 1982 den ersten von zahlreichen preisgekrönten und erfolgreichen Romanen. Viele ihrer Bücher standen auf der New-York-Times-Bestsellerliste. Bei DuMont erschienen die SPIEGEL-Bestseller ›Die Interessanten‹ (2014) und ›Das weibliche Prinzip‹ (2018) sowie ›Die Stellung‹ (2015), ihr Roman ›Die Ehefrau‹ (2016), der mit Glenn Close in der Hauptrolle verfilmt wurde, und zuletzt ›Die Zehnjahrespause‹ (2019).

Posts

14
All
2.5

(Oberflächlicher Spoiler!) Ist es Feminismus von einem männlichen Capitalinvestor mit narzisstischen Zügen Geld für Hilfsprojekte anzunehmen? Das er anbietet weil er auf die entsprechende Frau steht? Sie waren auch schon zusammen im Bett und er hat seine Frau betrogen. Falls ja: ist es dann immer noch Feminismus, wenn die Hilfsprojekte nur das Image des Investors fördern sollen und es von der feministischen Hauptperson ignoriert wird, dass das Hilfsprojekt nicht wie besprochen umgesetzt wird? Dass 100 Frauen aus der Prostitution gerettet werden, aber nicht in das Mentorenprogramm kommen. Somit allein gelassen werden, und jetzt darf jeder mal raten: wo denn wieder landen werden, in dem armen Südamerikanische Land? All das wird akzeptiert weil „Mann/ Frau“ sich kennt und ja doch irgendwie die Geldabhänigkeit da ist und es ja andere Hilfsprojekte gibt…. Ich versteh den Punkt und ich glaube auch, dass das ein wichtiger Aspekt ist, wo sitzt das Geld? Aber in dem Buch ist es zu alternativlos und zu persönlich verflechtet umgesetzt. Der frühere Feminismus war der Wegbereiter für den heutigen Feminismus und das sollte mit Dankbarkeit und Respekt geachtet werden. Aber auch eine Weiterentwicklung ist notwendig, die „Hilflosigkeit“ hier für mich zu alternativlos dargestellt. (Nur meine Meinung, hier darf und sollte jeder seine eigene haben 🙌). Für mich ist das Buch schwierig zu bewerten, eines ist es aber aus meiner Sicht nicht: ein Buch das den „Zeitgeist perfekt einfängt“ und von einer der „bedeutestens und wichtigsten Schrifstellerinen Amerikas“ ist. Und auch die Hauptperson ist so ein Punkt: ich soll ihre Entwicklung begleitet. Also ich war nicht dabei! Sie lernt ihr feministisches Idol kennen, dann passieren einige Perspektivenwechsel und ich als Leser lande auf diversen Gleisen von Nebengeschichten und dann kurz vor dem Ende…. Voila: die Hauptperson ist weiterentwickelt durch ihr Idol. Aber wie denn und wann denn und was ist denn genau passiert? Ich war nicht dabei. Auch die männliche Hauptperson: sie erlebt einen schweren Schicksalsschlag, aber was hat der mit Feminismus zu tun? Die Person „gibt auf“ und wird Hausfrau. Aber doch nur, weil er keine Alternativen sucht, keine anderen Lösungen. Ich kenn die Beraterumgebung, das ist so unrealistisch dass ein junger Berater so einen Weg geht (auch hier: meine Meinung nur, jedem seine eigene 🙌) . Umso mehr ich hier schreibe erkenne ich: mein Buch war es nicht. Wer auf feministische Romane im Stil eines amerikanischen Blockbusters mit natürlich obligatorischem Happy- End steht darf hier bestimmt eine andre Meinung haben. 😅 🍿 🎦

4

Tolles Werk über die Komplexität des Lebens ohne dabei eine tatsächliche Wertung abzugeben, sondern das Gefühl Verstanden zu werden.

Ein tolles feministisches Werk, welches gleichzeitig komplex und leicht zum Nachdenken anregt, wie man in einer Welt der heutige Zeit leben will und kann. Die 3 weiblichen und der eine männliche Hauptcharaktere sind mit emotionaler Tiefe versehen und lassen einen nachfühlen, wie das Leben in allen Phasen mit einem spielt und wie krass einschneidend manche Ereignisse sein können. Man sollte etwas Zeit und Geduld für das Buch mitbringen, damit man es in seiner Gesamtheit erfassen und aufnehmen kann.

Tolles Werk über die Komplexität des Lebens ohne dabei eine tatsächliche Wertung abzugeben, sondern das Gefühl Verstanden zu werden.
4

Was ein toller Pageturner!

Ich wurde bereits nach den ersten Seiten förmlich eingesogen in diese Story. Das Thema Feminismus von vielen Seiten betrachtet, positiv wie kritisch. Und spannend zu beobachten war, welch eine Dynamik politischer Aktionismus unter Frauen entstehen kann, und unter Einflussnahme der männlichen, kapitalistischen Welt. Wie weit geht man, wo befindet sich die Grenze von gut und böse. Dieser Roman behandelt wichtige Themen, wie Depressionen, Trauerbewältigung, coming-of-age- Beziehungen und nicht zuletzt den Feminismus, aber auf eine nicht zu beklemmende, sondern gut verdauliche Art. Ich mochte auch den flüssigen Schreibstil, der es einem leicht gemacht, durch die Seiten nur so zu fliegen, was aber nicht an Sprachqualität und Eloquenz eingebüßt hat.

Was ein toller Pageturner!

Eins vorweg: Ich habe Meg Wolitzers Roman „Das weibliche Prinzip“ (Orig. The Female Persuasion) sehr gerne gelesen und mir hat auch die Stimmung, die vermittelt wird, sehr gut gefallen. Man begleitet die introvertierte Greer Kadetsky auf ihrem Weg von der strebsamen und schüchternen Studentin zur feministischen Bestseller-Autorin. Eine besondere Rolle auf diesem Weg spielt dabei die Old-School-Vorzeige-Feministin Faith Frank, die sie bei einer College-Veranstaltung trifft und die ihr fortan als Vorbild dient. Insgesamt fand ich den Roman von der Thematik her gut, ich hätte mir jedoch gewünscht, dass die Frauenfiguren nicht allzu klischeehaft daherkommen (Faith Frank hat mich immer wieder an Alice Schwarzer erinnert). Auch die Aktualität mit Rassismus oder Sexismus kamen zu kurz bzw. haben gefehlt. Und letztendlich ist mir das Happy End „zu happy“, ich hätte gerne noch mehr über Greers Entwicklung und Rückschläge erfahren. Ich werde aber auf jeden Fall noch andere Bücher der Autorin lesen, denn ihr Schreibstil gefällt mir gut. Aus dem amerikanischen Englisch von Henning Ahrens.

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2

Keine Ahnung, was mir dieses Buch eigentlich sagen will. Hab aber Redebedarf was Figuren und Handlung angeht... *Kopfschüttel*

3

Hatte mir mehr erhofft

3

Sehr langatmig. Hatte mir mehr erwartet.

5

Teilweise schwierig und gezogen zu lesen

Das weibliche Prinzip ist ein toller feministischer Roman über das selbstermächtigen unabhängiger junger Frauen, Mentorinnen aus der Frauenrechtsbewegung der Sechziger/Siebziger Jahre. Auch wenn es stellenweise extrem langatmig war, so war es auch eine Erfüllung und Mut machend.

4

3.75 it shouldn't work since there are no original ideas and thoughts on feminism but somehow it works.

4

Insanely enjoyable read. Dystopian demonic world. If those three words don't instantly capture you then let me add another one to that: why-choose demons. The plot it plotting. It is surprisingly really interesting and not as thin as I firstly thought it would be. Invi Wright totally nailed introducing us to these characters, their specialities, capabilities and everything else basically. I'm so excited to latch onto the rest of this series. Because Aziel, Silas and Gray are to die for.

3

It started of so good. It was witty, clever and interesting with likeable characters and a relatable storyline. The further into the book I got the more confusing and watered-down it got. The story didn’t fell exciting anymore and I just didn’t care anymore at a certain point. Such a shame! I really loved the first half of the book

3

I really liked this book and wanted to rate it higher, but the ending really disappointed me. Maybe it shouldn't have! But I guess I expected more from Greer; her going the white feminist route bummed me out. Maybe it's supposed to mirror Faith, but I found it disappointing.

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