Das Unrecht
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Description
Ellen Sandberg. Packender denn je.
Jedes Jahr, wenn der Herbst naht, wird Annett von einer inneren Unruhe erfasst. Dann macht sich die Narbe an ihrem Arm bemerkbar, dann werden die Erinnerungen an den Sommer 1988 und an die Clique von damals wach. Fünf Freunde, die sich blind vertrauten, bis einer von ihnen zum Verräter wurde.
Jetzt, Jahrzehnte später, begreift Annett, dass sie ihren inneren Frieden erst finden wird, wenn sie sich der Vergangenheit stellt. Kurz entschlossen fährt sie nach Wismar. Zurück an die Ostsee, in ihre alte Heimat. Doch je mehr sie dort über die Ereignisse jenes Sommers herausfindet, umso deutlicher wird: Sie hätte die Vergangenheit besser ruhen lassen, denn der Verrat von damals reißt ihr Leben erneut in einen Abgrund …
Ein großer Spannungsroman über eine ungesühnte Schuld und die Schatten der Vergangenheit, die eine Familie nach Jahrzehnten einholen.
Book Information
Author Description
Ellen Sandberg arbeitete zunächst in der Werbebranche, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete – mit riesigem Erfolg: Ihre psychologischen Spannungs- und Familienromane, die immer monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste stehen, bewegen und begeistern zahllose Leserinnen und Leser – wie zuletzt »Das Erbe«, »Die Schweigende« und »Das Geheimnis«. Auch in ihrem aktuellen Roman »Das Unrecht« fesselt sie ihr Publikum wieder mit einer spannenden Geschichte um ein düsteres Kapitel unserer Vergangenheit. Unter ihrem bürgerlichen Namen Inge Löhnig veröffentlicht die Autorin sehr erfolgreich Kriminalromane.
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Dieser Roman von Ellen Sandberg war mein erstes Buch, das ich von ihr gelesen habe und es hat mich absolut positiv überrascht. Die Geschichte ist in zwei Zeitebenen aufgeteilt, in der Gegenwart sind die Protagonisten mittlerweile erwachsen und wir lernen ihren Alltag kennen. Die andere Ebene spielt 1988 in der damaligen DDR. Die Charaktere sind noch jugendlich und erleben aufregende und ungewisse Zeiten. Nach und nach wird ein dramatisches Ereignis aufgedeckt, welches bis heute seine Schatten wirft. Besonders hat mir die Schilderung der Zustände in der DDR gefallen. Es hat mich beeindruckt, wie eindringlich es hier beschrieben wurde und wie es die hier handelnden Personen bis in die Gegenwart beeinflusst hat. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt, ihre Handlungen passen zur Geschichte und sind hier nachvollziehbar. Die eine oder andere Ahnung hatte ich zwar, aber das Ende war für mich nochmal sehr überraschend und es hat diese Story gut abgerundet. Zusätzlich macht der sehr angenehme Schreibstil das Buch zu einem wahren Lesevergnügen.
Ihre Kindheit und die Jugendzeit waren geprägt, da Annett in der DDR aufwuchs. Der Sommer 1988 war der letzte Sommer mit ihrer Clique, noch heute denkt Annett an die schmerzhafte Zeit zurück. Denn einer der fünf Freunde wurde zum Verräter und hat zwei andere denunziert. Noch heute, Jahrzehnte später, lässt dieser Verrat Annett keine Ruhe und wiegt schwer. Sie nimmt sich eine Auszeit und fährt nach Wismar, in ihre alte Heimat. Denn sie spürt, dass sie erst mit der Vergangenheit abschliessen kann, wenn sie weiss, weshalb einer der Clique damals seine Freunde verraten hat. Ich mag die Bücher von Ellen Sandberg sehr gerne. Denn sie verstrickt stets eine Handlung in der Gegenwart mit einem Strang in der Vergangenheit, in dem ausgezeichnete Recherchen dominieren. Die Autorin, die ja unter dem Pseudonym schreibt und mir als ausgezeichnete Krimiautorin Inge Löhnig bekannt ist, hat einen wunderbaren Schreibstil. In "Das Unrecht" taucht man in Kapiteln der Vergangenheit tief ein in DDR Zeiten. Strenge Zeiten, in denen 5 junge Menschen versuchen ihren Weg zu finden. Sie sind zwiegespalten gegenüber dem DDR-Regime und haben Emotionen, Meinungen und Anschauung, die unter dem Deckel gehalten werden müssen. Und zeigen trotzdem Revolte gegen die Obrigkeit. Wie auch in anderen Büchern zeigt die Autorin wiederum ein Stück vergangene Geschichte Deutschlands. Teilweise war ich echt geschockt. Das mit dem Wissen, dass das Beschriebene wohl leider nur zu realitätsnah dargestellt ist. Mischa, Annett, Peggy, Volker und Sandro geraten in einen Strudel von Stasi Macht und Gepflogenheiten. Einer von ihnen wird zum Verräter und ich war sehr gespannt, wer und wie perfide dieser Verräter geködert wurde. Hier hat die Autorin eine grosse Überraschung für ihre Leser eingebaut. In den Kapiteln der Gegenwart, in denen Annett versucht herauszufinden, wer ihre Fluchtpläne damals verraten hat, geht es hoch her. Der Rosenkrieg, der beschreiben wird, hat mich emotional aufgeregt. Entsetzlich wozu narzisstische Menschen fähig sind.
Ein Verrat, der Leben zerstörte. Eine Lüge, die Jahrzehnte verborgen blieb.
Ich habe relativ lange gebraucht, ins Buch hinein zu finden und mit den Charakteren klar zu kommen. Aber dann nahm das Buch Fahrt auf und ich habe mehr als die Hälfte an einem Tag gelesen. Die Geschichte hatte es später echt in sich und das Ende fand ich schockierend, hätte ich so nicht erwartet. Definitiv lesenswert!
Was für ein grandioses Buch!
Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Unheimlich gut geschrieben und vor allem auch recherchiert. Nichts war unlogisch oder unrealistisch. Am meisten überzeugt hat mich jedoch die Darstellung der Charaktere. So dermaßen vielschichtig und realitätsnah. Spannungsgeladen bis zum Schluss. Ich hatte richtiges Herzrasen auf den letzten Seiten, weil ich so mitgefiebert habe. Unbedingte Leseempfehlung!
Sehr spannend bis zur letzten Seite...
Das Buch kann ich definitiv weiterempfehlen. Ellen Sandberg beschreibt die Geschichte von Annett, Volker und Mischa in zwei Zeitebenen. Einerseits das Leben in der DDR wie man sich das heute so gar nicht mehr vorstellen kann. Gerade den Schulabschluss in der Tasche mit Hoffnung, Träumen und den Drang nach Freiheit und die andererseits das Leben in der Gegenwart... Annett verspürt noch nach so vielen Jahren den Drang den wahren Verräter finden der damals für das "Unglück" in Ihrem Leben verantwortlich war. Das was sie herausfindet hat Auswirkungen auf ihr weiters Leben... mehr wird an dieser Stelle nicht verraten. Ich kann nur sagen dass ich zwar relativ schnell den Verräter in Verdacht hatte aber mit dem Ende hatte ich so auf gar keinen Fall gerechnet. Klare Leseempfehlung 📚💞
Überraschend spannend und intensiv
Annett und Volker stehen kurz vor ihrer Silberhochzeit. Der Weg der Ehe bis dahin verlief glücklich und voller Liebe. Doch jedes Jahr im Herbst wird Annett wieder von den Geistern der Vergangenheit aufgesucht: Vor der Wende lebte sie in Wismar und verbrachte ihre freie Zeit mit der Clique, zu der auch Volker gehörte. Damals war er schon verknallt in Annett. Sie aber interessierte sich nur für Mischa. Und mit Mischa plante sie einen Fluchtversuch übers Meer in die BRD. Leider verlief der Versuch nicht wie geplant und Annett möchte nach all der Zeit herausfinden, wer für das Scheitern gesorgt hat. Dabei erlebt sie die ein oder andere sehr böse Überraschung. Ich muss sagen, dass ich nur durch Zufall auf dieses Buch gestoßen bin und dies absolut nicht mein Lieblingsgenre ist. Als ich den Klappentext auf dem Buchrücken gelesen hab, bin ich auch von einer anderen Richtung ausgegangen. Aber ich muss sagen: Der Schreibstil und der tatsächliche Inhalt haben mein Interesse aufrecht gehalten. Die Geschichte aus Annetts Vergangenheit fand ich ein spannendes Schicksal, an dessen Aufklärung ich interessiert war. Ich hätte nicht mit der Wendung einer bestimmten Person gerechnet - zumindest nicht in dem Ausmaß! Ich vergebe an dieser Stelle nur 4 von 5 Sternen, weil der Mittelteil doch sehr langatmig war und dabei die Geschichte stillstand. Schade fand ich zudem das Ende. Nach der starken letzten Aktion der Protagonistin hätte ich vermutet, dass sie sein wahres Gesicht erkannt hat und nicht nochmal auf ihn reinfallen würde. Da lag ich leider falsch … Das Buch würde ich aber dennoch Interessierten dieses Genres weiterempfehlen! An dieser Stelle nur nochmal die Triggerwarnung: Es geht um Schicksalschläge aus DDR Zeiten und Gewalt in Beziehungen
Eigentlich wollte ich kein Flüchtlingsdrama aus DDR Zeiten mehr lesen, aber weil es Ellen Sandberg geschrieben hat, musste es eben doch sein. Dann hat mich die Geschichte gepackt und in ihren Bann gezogen. Ich habe mit Annett mitgefiebert. Das Verhalten von Volker ist sehr realistisch beschrieben. Ich kenne solche narzisstische Personen. Das Ende hat sehr gut zu der Geschichte gepasst, auch wenn ich mir ein anderes gewünscht hätte. Für mich war das eines der besten Bücher von Ellen Sandberg. Klare Leseempfehlung!
Ein spannender und zeitgeschichtlicher Roman. Das Buch wird seinem Titel absolut gerecht. Es spielt auf zwei Zeitebenen. 1988 in der DDR und 2016. Die Autorin schafft es, wahnsinnig fesselnd die Geschichte zu erzählen. Teilweise stockte mir der Atem oder ich saß fassungslos da und konnte nicht glauben, was ich dort gelesen habe. Ein Buch was zum Nachdenken anregt. Absolute Leseempfehlung!
Boah was? Was ein Ende 😱 Ich bin tatsächlich noch geschockt wie gut dieses Buch war - es dauerte nicht lange und die Autorin hat mich in die Geschichte regelrecht reingezogen 😱 Die Figuren waren mega ausgearbeitet und das man nach und nach erfahren hat, was in der Vergangenheit passiert ist, fand ich genial. Auch der Wechsel von Volker und Annett war immer so passend gesetzt. Kurz und knapp: von mir eine Leseempfehlung. Das Thema dieses Buches und dieses Katz und Mausspiel war der Hammer 😱
Wir bekommen Flashbacks aus den 80ern in der DDR. Erleben eine Zeit mit der Stasi und was geschah, wenn jemand die Mauer überquerte. Da ich selbst in der ehemaligen DDR geboren bin, ist es schon echt hart, zu wissen, was sie mit den Flüchtigen gemacht haben. Welche Mittel und Wege sie gingen, um die Wahrheit herauszubekommen … Ellen Sandberg hat hier wirklich detailliert gearbeitet. Annett wollte fliehen. Mit ihrem damaligen Freund. Doch etwas ist gewaltig schiefgegangen. Jemand hatte sie verraten. __ Heute lebt sie mit ihrem Mann ein beschauliches Leben. Zumindest dachte sie das. Fast 25 Jahre verheiratet. Aber kann man wirklich behaupten, sich zu kennen? So wirklich? Annett wird von ihrem Mann Volker permanent unter Druck gesetzt und ziemlich bemuttert. Sie darf irgendwie nichts ohne seine Erlaubnis. Was bitte ist das für eine Ehe? Diese Geschichte ist so heftig, wie genial. Damit habe ich nicht gerechnet. Niemals und doch … Irgendwie war es doch abzusehen. Nach einer Weile. Es grenzt schon an Psychothriller. __ Der Schreibstil, der hier angewandt wurde, baut alles nach und nach auf und macht es spannender als ich dachte. Es ist eine Geschichte, die erschreckend real und unberechenbar ist. __ Das Unrecht von Ellen Sandberg habe ich vom Bloggerportal bekommen und ich begeistert, wie sehr ich in dieser Geschichte mitgefiebert habe. Annett ist hier eine hervorragende Protagonistin.
Ein sehr gelungener Roman
Das Unrecht war mein erstes Buch von Ellen Sandberg. Die Story war von Anfang an sehr fesselnd und spannend. Man hatte teilweise das Gefühl ein Geschichtsbuch der alten DDR zu lesen. Auch wenn man vieles weiß, gab es immer wieder schockierende Momente. Es ist noch immer unbegreiflich was damals alles passierte. Noch schockierender war für mich aber das Ende des Buches... Ohne Worte... Und verdiente 5/5 Sterne. Für mich ein absolutes Highlight!
Eine große Enttäuschung
Ich bin schon länger um die Romane von Ellen Sandberg herumgeschlichen. Jetzt wollte ich auch endlich mal eines ihrer Bücher lesen. Also habe ich mich ans neue Werk "Das Unrecht" gemacht. Ich bin generell ein Fan von Handlungen auf unterschiedlichen Zeitebenen. Diese Erzählweise ist bei Sandberg Standard. Eigentlich war ich also guter Dinge. Aber es kam ganz anders. Die Vergangenheit spielt sich im Jahr 1988 ab. Der Klappentext gibt keinen Hinweis auf die DDR-Geschichte um Republikflucht und Stasi-Machenschaften. Dann hätte ich das Buch nämlich nicht gelesen. Ich sag's ganz ehrlich: Das ist einfach nicht mein Thema - und das kann hier auch nicht auf andere Art und Weise wettgemacht werden. Im Gegenteil: Der Handlungsstrang ist langatmig und für meinen Geschmack geradezu langweilig. Selbst der Gegenwarts-Plot reißt es nicht raus. Ein Ehedrama. Mit einem von vorne bis hinten einfach unsympathischen Ehemann. Und auch Protagonistin Annett ist mir einfach nur auf die Nerven gegangen. Furchtbar! Der "große Spannungsroman" ist für mich leider ein großer Flop. Der Schreibstil von Sandberg ist okay. Der Aufbau der Handlung ist generell nach meinem Geschmack. Aber die Story hat mich überhaupt nicht gepackt. Die komplette Handlung ist sowas von abgedroschen. Dazu noch sehr in die Länge gezogen. Ganz ehrlich: Man kann Seiten und ganze Kapitel überblättern und verpasst nicht wirklich was Entscheidendes. Ich habe es irgendwie bis zum Ende geschafft, das bei mir aber nur nochmal für finales Kopfschütteln gesorgt hat. Fazit: Sorry, aber "Das Unrecht" von Ellen Sandberg ist leider gar nicht mein Fall. Die Handlung: Vorhersebar, uninteressant und künstlich in die Länge gezogen. Das Ende: Eher ein schlechter Scherz. Das Buch gehört für mich in die Kategorie "Verschwendete Lesezeit".

Fesselnd! Wirklich große Erzählkunst!
Ellen Sandberg führt uns in diesem Buch nicht nur in die Abgründe der DDR, sondern auch in die abscheuliche Tiefe einer toxischen Beziehung. Mit einem unglaublichen Gespür für psychische Abgründe und menschliche Beziehungen zeichnet Ellen Sandberg die Geschichte einer Frau und ihrer Umwelt. Wie weit kann missverstandene Liebe führen? Wie lange kann ein Mensch seine Umgebung täuschen?
Sehr spannend und aufwühlend
Man findet sofort in die Geschichte und fiebert mit, wie es weitergeht, da der Verlauf doch sehr unvorhergesehen ist. Der Charakter Volker macht einen richtig wütend und man kann nur mit dem Kopf schütteln, aber er ist perfekt getroffen. Ich musste das Buch ein paar Mal weglegen, weil währenddessen die Emotionen zu stark hochkochten. Auch die Kapitel in denen gleiche Situationen aus Annetts und Volkers Sicht erzählt werden, zeigt dieses verquere und irre Denken noch deutlicher. Das Ende kam für mich absolut unerwartet, aber rundet die Geschichte sehr passend ab.

Spannende Geschichte mit etwas geschichtlichem Hintergrund und mit einem erschreckenden Ende. Die Protagonisten sind durchweg gut dargestellt und nicht überzeichnet. Interessant war auch, wie zu Stasi-Zeiten mit Republikflüchtlingen umgegangen wurde. Das Buch steigert sich langsam und ab einem gewissen Punkt muss man einfach weiter lesen. Klare Leseempfehlung aber kein völlig überragendes Buch.

Darum geht es: Bamberg 2016: Annette hat nach Jahrzehnten endlich begriffen, dass sie sich ihrer Vergangenheit stellen muss. Sie glaubt nun fest daran, dass sie endlich ihren inneren Frieden findet, wenn offene Fragen geklärt werden. Annette fährt in ihre alte Heimat an die Ostsee nach Wismar. Was ist damals im Sommer 1988 passiert? Sie waren fünf Freunde, unglaublich gute Freunde. Die Clique konnte sich aufeinander verlassen und blind vertrauen, bis einer von ihnen zum Verräter wurde. Umso mehr und tiefer Annette an der Ostsee recherchiert, um mehr über die Ereignisse jenes Sommers herauszufinden, gerät sie in Gefahr. Mein Leseeindruck: Obwohl ich schon unzählige Bücher über das SED-Regime der DDR gelesen habe, war dieses Buch ein ganz neues Erlebnis für mich. Ein großartiger und ergreifender, leicht lesbarer Roman über die Grausamkeiten der Stasi-Machenschaften und das perfide Bespitzelungssystem des SED-Unrechtsregimes in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. Bei der Autorin weiß man, worauf man sich einlässt. Die Handlung birgt Dramen und Spannung und man kann herrlich mitfiebert. Ich hatte tatsächlich zeitweise richtige Angstzustände beim Lesen. Wenn ich allein zu Hause war, konnte ich nicht weiterlesen. Ellen Sandberg versteht hervorragend ihr Handwerk. Die Story hatte überraschende Wendungen und war immer nachvollziehbar. Es liest sich fast wie ein Krimi und ist doch viel mehr. Die Protagonisten sind sehr überzeugend dargestellt. Das Ende hat mich überrascht, aber es passt perfekt. „Das Unrecht" konnte mich restlos begeistern. Fazit: 4,5/5 ⭐️ Spannungsliteratur vom Allerfeinsten! Große Leseempfehlung!

Anders als erwartet, aber absolut spannend.
Der Titel hatte es mir irgendwie angetan, zusammen mit dem Klappentext war ich echt sehr neugierig. Und ehrlich gesagt, hatte ich etwas ganz anderes erwartet. Der Anfang war sehr schleppend und schwer einzuordnen. Nach guten 50 Seiten überwiegt dann aber die Neugier und man kommt auch besser in der Geschichte an. In zwei Zeitebenen erfährt man die Geschichte und wechselt dabei in der Gegenwartsebene zwischen den Sichtweisen des Ehepaars. Die Geschichte spielt in der DDR und zeigt sehr deutlich, dass man in dieser Zeit niemanden trauen konnte. Dabei entwickelt sich die Geschichte aber wirklich in eine Richtung, die man so nicht kommen sieht. Es unheimlich schwer, dass Buch aus der Hand zu legen, weil man nach jedem Kapitel wissen will wie es weitergeht. Die Charaktere werden mit jeden Kapitel tiefer und lassen einen nicht los. Dabei tun sich Abgründe auf, die mich mehrfach schockiert haben. Es ist wirklich sehr gut geschrieben, mega spannend und macht fast schon süchtig. Klare Empfehlung!

Sehr gut geschrieben, ich mochte die Geschichte
Der Titel beschreibt die Geschichte sehr gut. Dies war das erste Buch, welches ich von Ellen Sandberg gelesen habe. Die schreibweise hat mir sehr gefallen ( Perspektive von Anett und ihrem Mann + Verganhenheit und Gegenwart). Die letzten 50 Seiten endete die Story für mich etwas zu schnell, am Anfang zog sich die Geschichte im vergleich zum Schluss sehr, was mich etwas gestört hat. Das finale Ende war dann doch sehr gut Dargestellt, das Unrecht wurde zwar gerächt, aber ohne spoilern zu wollen, für mich nicht wirklich befridigend.
Tolles Buch mit einer guten Story
Ich bin nicht ganz so leicht in das Buch reingekommen, wie in die anderen Bücher der Autorin. Wer Ellen Sandbergs Bücher kennt, weiß das diese meist sehr heftige Themen haben, die mit einem geschichtlichen Hintergrund verbunden sind. Meine anfänglichen Startschwierigkeiten legten sich aber schon nach gut 70 Seiten und ich war voll in der Story drin und konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Wir lernen zu Beginn erstmal Annett und ihre Familie kennen, sie hatte als junge Erwachsene durch einen Verat eine schlimmes Erlebnis und genau darum dreht es sich in diesem Buch. . Annett fand ich als Charakter sehr gut und stark dargestellt, auch wenn sich das erst im Verlauf des Buches richtig rauskristallisiert. Ihren Mann Volker fand ich von Anfang an besitzergreifend und kontrollierend. . Das Buch wird in zwei Zeitabschnitten und in der jetzigen Zeit aus der Sicht von Annett und Volker geschrieben. Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen und die Kapitel überschaubar. Das Ende hat mich, auch wenn ich es an einem bestimmten Punkt vorausahnen konnte, schockiert und irgendwie auch traurig gemacht. Ich vergebe 4,5 von 5 ⭐️
Ich konnte nicht aufhören zu lesen, so packend und überraschend war das neue Buch von Ellen Sandberg. Ich konnte vieles aus dem ersten Erzählstrang nachvollziehen . Das hier zu lesen schickt einen wieder in die erlebte Vergangenheit. Die Autorin schreibt sehr glaubhaft und nachvollziehbar. Und dennoch war ich vom Ende schockiert. Unbedingte Leseempfehlung !

Was geschah 1988 in Wismar?
Inhalt: Annett ist mit Volker verheiratet und lebt in Bamberg. Ihre große Liebe war er nie. Das war Micha. Doch nach einem Schicksalsschlag gab Volker ihr Halt. Halt, den sie dringend gebraucht hat. Einmal im Jahr kommen die Dämonen der Vergangenheit zurück und bei Annett werden die Erinnerungen an die Ereignisse von 1988 in Wismar wieder wach. Nachdem die Kinder nun aus dem Haus sind und einem Streit mit Volker, beschließt Annett in ihre Heimat, die sie vor langer Zeit verlassen und nicht wieder besucht hat, zu reisen. Hier hofft sie Antworten zu finden..... Leseeindruck: "Das Unrecht" ist ein eher ruhiger Roman, der von einer unterschwelligen Spannung lebt. Die Geschichte baut sich langsam aber stetig auf und man erfährt nach und nach was 1988 in Wismar wirklich geschah. Geschickt werden dabei 3 Erzählstränge verwoben, die das ganze Ausmaß am Ende offenbaren. Es beginnt mit einem Kapitel über die damalige Clique von Annett und Volker. Diese Vergangenheit fließt immer wieder in die Geschichte ein und ich konnte es kaum abwarten zu erfahren, was geschehen war. Außerdem gibt es Kapitel aus der Gegenwart, die im Jahr 2016 spielen und abwechselnd aus Sicht von Annett und Volker geschrieben sind. So konnte ich mir mit der Zeit ein Bild über beide machen und die Charaktereigenschaften von beiden gut einschätzen. Was sich da mit der Zeit offenbart hat, machte mich sprachlos. Leider kann ich nicht mehr dazu verraten ohne zu spoilern. Nur so viel: meine Emotionen sind Achterbahn gefahren. Denn ich als Lesende wusste teilweise mehr als die Figuren und hätte sie so manches mal schütteln können. Das Ende ist, wie es sich für einen guten Roman gehört, dramatisch. Zugegeben ein Teil war zu erwarten, einen anderen hatte ich in dieser Form nicht auf dem Schirm. Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich das gut finde und bin zu dem Schluss gekommen, nur so passt es zum Aufbau des Romanes und der Entwicklung der Figuren. Fazit: "Das Unrecht" hat es geschafft mich gebannt an den Zeilen hängen zu lassen. Durch die langsam wachsende unterschwellige Spannung, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Schließlich wollte ich unbedingt wissen was damals geschah und ob meine Vermutung richtig ist. Lange Zeit war ich mir nämlich nicht sicher, da die Autorin es geschafft hat, mich immer wieder zu verunsichern. Dass Ende passt gut zur Geschichte und den Charaktereigenschaften der Figuren, auch wenn ich es mir tief im Herzen anders gewünscht hätte. Wenn man von Anfang an aufmerksam liest, konnte es zudem jedoch auch nur so sein. Ich hatte spannende Lesestunden und empfehle den Roman gerne weiter.

Wie immer spannend bis zur letzten Seite
Eine spannende Familiengeschichte, die in den Zeiten der letzten DDR Jahre beginnt und bis 2017 spielt. Die Geschichte von Anett und Volker - erzählt aus ihren Perspektiven in der jetzt Zeit und Erzählungen aus der Zeit von 1988. Es geht um Verrat, Vertrauen und darum die Wahrheit ans Licht zu bringen. Wie immer hat Ellen Sandberg es geschafft bis fast zum Schluss mich zweifeln zu lassen was wirklich geschied
WAS WAR DAS ???
"Früher war alles besser" warum also etwas ändern wollen ? Scheinbar war es das nicht, denn sonst wäre dieser waghalsige Plan nicht entstanden. Aber was genau geschah im Jahr 1988 ? Und welche Auswirkungen hat das auf unsere Protagonistin Anett noch 28 Jahre später? Anett führt eine glückliche Ehe und ein schönes Leben, doch jedes Jahr im Herbst umgibt sie die Dunkelheit der Vergangenheit. Jetzt will sie endlich wissen, warum sie damals verraten wurden und begibt sich nach Wismar in ihr altes Leben. Spannend und flüssig geschrieben 👍 Die Story zog mich nur so in seinen Bann. Leider hatte ich schon nach knapp 80 Seiten einen Verdacht, der sich mehr und mehr erhärtet hat. Dennoch konnte ich nicht aufhören zu lesen. Denn die weiteren Ereignisse und Wendungen nahmen kein Ende. Aber ... WAS ZUM TEUFEL war das denn für ein Ende ??? Damit hab ich nicht gerechnet. Die Entwicklungen unserer Charaktere war echt ... Wahnsinn... Was soll ich sagen, ohne zu spoilern ?🙈🙈
Gänsehaut
Als ich angefangen habe, „Das Unrecht" zu lesen, hätte ich niemals gedacht, dass ich diesem Buch 5 Sterne geben würde. Zum einen war es mein erstes Buch von der Autorin, weshalb ich erst mit ihrem Schreibstil warm werden musste, da er anders ist, als der, den ich sonst gewöhnt bin. Dafür möchte ich in der Bewertung aber keinen Abzug geben, da der Schreibstil im Endeffekt sehr flüssig war und mir gefallen hat. Zum anderen hatte ich durch den Klappentext eine völlig andere Geschichte erwartet. Aber auch hierfür möchte ich keinen Abzug geben, im Gegenteil: Die Geschichte hat mich so gepackt und überzeugt, dass ich am Liebsten mehr als fünf Sterne geben würde. Es geht um Annett, die mittlerweile verheiratet ist und zwei erwachsene Kinder hat. Sie schafft es aber nicht, mit ihrer Vergangenheit abzuschließen - vor aller im Herbst wird sie immer wieder von ihr eingeholt. Gemeinsam mit ihrem damaligen Freund wollte sie aus der DDR fliehen. Jedoch wurden sie verraten, was schlimme Folgen für sie hatte. Annett kann erst mit ihrer Vergangenheit abschließen, wenn sie herausgefunden hat, wer damals zum Verräter wurde. Es war kein einfaches Buch - ich war schockiert, wütend, berührt. Ich wurde oft emotional. Mit dem Ende hätte ich niemals gerechnet. Das Buch wird mir noch sehr lange im Kopf behalten.
Fesselnde Geschichte und ein unglaublich guter Schreibstil
Ich bin eigentlich keine Lesemaus. Aber als ich beschloss mir mal ein Buch zu kaufen, sprang mir dieses entgegen. Total unscheinbar aber doch hat es mein Interesse geweckt. Die Geschichte bleibt bis zum Schluss spannend. Der zeitliche Wechsel zwischen den beiden Hauptprotagonisten gefällt mir besonders. Ich werde es auf jeden Fall empfehlen und mir ein weiteres Buch von Ellan Sandberg kaufen.
"Recht haben und recht bekommen waren zwei Paar Schuhe." Annett kann ihre Vergangenheit nicht hinter sich lassen. Und will wissen wer sie und ihren Freund Mischa damals bei ihrer geplanten DDR Flucht an die Stasi verraten hat. Dies ändert ihr ganzes Leben. Ellen Sandberg konnte mich schon oft mit ihren Romanen überzeugen. Auch hier wird wieder eine Geschichte auf zwei Zeitebenen gespielt, 1988 und rund 25 Jahre später. Annett als Charakter überzeugt, auch Volker. Die anderen Nebencharaktere blieben eher blass bzw wenig nachvollziehbar in ihren Handlungen und Argumenten. Teilweise haben sie in meinen Augen komplett falsche Ratschläge gegeben. Die Geschichte ist spannend erzählt, konnte mich jedoch nicht ganz überzeugen und war mir am Ende dann auch etwas überzogen. Trotzdem sehr solide Erzählkunst für Fans von Spannungsromanen und Schicksalserzählungen.
Einfach mal lesen
Das war mein erstes Buch von Ellen Sandberg. Das Buch habe ich aufgrund des Themas gekauft und ich wurde nicht enttäuscht. Sie schreibt realitätsnah, spannend und es liest sich sehr flüssig. In der Regel habe ich Probleme, wenn in Büchern ständig Wechsel von Vergangenheit und Gegenwart du dann noch Wechsel zwischen den Akteuren vorkommen. Diesmal habe ich mir ein Mindmap erstellt, das war dann deutlich einfacher für mich den Überblick zu behalten. Ich konnte die Vergangenheit der Story sehr gut nachvollziehen und mich reindenken, zumal ich persönlich in der ehemaligen DDR großgeworden bin. Rückblickend erfährt der Leser von den Wünschen, Ängsten und Plänen der Abiturienten 1988 in der DDR, aber auch vom Wirken der Stasi und der Niedertracht falscher Freunde. Der Leser erhält auch einen Einblick über die Gefangenschaft von Republikflüchtlingen und deren Motive. Ich konnte vor einigen Jahren einmal einen Stasi-Knast besuchen und mir sowohl die Gefängniszellen als auch die Verhörräume ansehen. Die dargestellten Szenen im Buch sind gut und realistisch dargestellt. Ich konnte mit den Hauptpersonen gut mitfühlen, auch sie wirken sehr realistisch. Insbesondere das Verhalten der Ehepartner erklärt sich rückblickend und wird spannend erzählt. Die Autorin hat ein gutes Gefühl, den Leser hier umfänglich mitzunehmen. Das erlittene Unrecht, sowohl in der damaligen DDR als auch durch den Ehemann Volker machte mich wütend. Zum Ende des Buches und Ausgang der Story möchte ich mich an dieser Stelle nicht äußern. Lest einfach selbst.
Jetzt bin ich wieder up-to-date und habe allen Ellen Sandberg Bücher gelesen. Bei den letzten beiden Romanen hatte ich bemängelt, dass die Geschichten immer ähnliche Elemente haben. Dies war bei „Das Unrecht“ zum Glück überhaupt nicht der Fall! Für mich war es ein richtiges Ellen Sandberg Highlight. Die Handlung ist sehr dramatisch und ging mir beim Lesen unter die Haut. Die Hauptfigur Annett wagt 1988 mit ihrem damaligen Freund einen Fluchtversuch aus der DDR, der leider gehörig schief ging. In der Gegenwart lebt Annett mit ihrem Mann in Bamberg, hat zwei erwachsene Kinder und führt mehr oder weniger ein zufriedenes Leben. Ihre Erlebnisse von damals lassen sie allerdings bis heute nicht los, vor allem die Frage wer ihre Fluchtpläne verraten hat belasten sie. Als Annett zu recherchieren beginnt, stürzt ihr Leben ein wie ein Kartenhaus. Ich habe zwar schon recht früh geahnt, wer der Verräter ist, trotzdem war ich gemeinsam mit Annett über jede Enthüllung und Lüge schockiert. Die Rückblicke in die Vergangenheit sowie die Beschreibungen der Untersuchungshaft und der Verhörmethoden lassen glaube ich keinen Leser kalt. Lange Zeit war ich überzeugt, dass ich „Das Unrecht“ mit 5 Sternen bewerten werde. Gegen Ende wurde mir die Entwicklung der Geschichte allerdings etwas zu bunt und ich wunderte mich, wie ein Mensch, der 30 Jahre recht normal wirkte, plötzlich komplett wahnsinnig werden kann. Den Schluss kann man nicht anders als krass beschreiben, da hat man schon etwas Gänsehaut bekommen und auch eine leichte Übelkeit. Ellen Sandberg beweist mit dem Finale in jeden Fall Mut und überrascht mit einem ungewöhnlichen Ende. Alles in allem eine wirklich heftige Geschichte, voller Tragik und Skrupellosigkeit. Ein kleiner Bonus für mich war, dass ich ebenfalls aus Oberfranken komme und die Gegend in und um Bamberg kenne und mir somit die Szenerie sehr gut vorstellen konnte.
🅁🄴🅉🄴🄽🅂🄸🄾🄽 [unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar] Das Unrecht von Ellen Sandberg Mein Leseeindruck: Ich habe dieses Buch gerade fertig gelesen. Diese Zeilen schreibe ich direkt danach. Ich bin sehr aufgewühlt und geschockt. Ich habe nicht damit gerechnet, dass mich diese Geschichte so sehr berührt. Ein wirklicher Pageturner, das könnt ihr mir glauben. Aber wahrlich nichts für schwache Nerven. Diese Geschichte hat mich sehr betroffen gemacht. Doch, von vorne: Wismar, 1988. Verraten an die Stasi, der große Fluchtplan gescheitert. Annett und Mischa wollten weg aus der damaligen DDR. Aus Angst, zum Wehrdienst eingezogen zu werden, heckten Mischa und Annett einen gemeinsamen Plan aus. Einen Plan, den eigentlich niemand kannte und trotzdem ging die geplante Flucht schief. Jemand hatte sie verraten. Nervenaufreibend war für mich das Thema der Republikflucht - ich habe diese Zeit nicht selbst miterlebt und doch gehen die Schilderungen wahnsinnig unter die Haut. Der Roman spielt in zwei Zeitebenen, zum einen in 1988 und zum anderen in der Gegenwart. Fesselnd und erschütternd empfand ich die Beschreibungen aus Annetts Vergangenheit, einer Zeit in der sie von der Stasi gefangen gehalten und gefoltert wurde. Bis zum Tage ihrer Freilassung, an dem ihr künftiger Ehemann Volker ins Spiel kommt und wir über die Gegenwart lesen. Nicht weniger erschütternd war die Geschichte von Annett und Volker, oft war ich wirklich sprachlos und habe mit aufgerissenen Augen den Kopf geschüttelt. Volker ist ein narzisstischer und sehr gefährlicher Mann. Ein Roman, dessen Spannungsbogen enorm war. Durch die wechselnden Erzählperspektiven und die genauen Beschreibungen von Annett und Volker lernt man die beiden sehr detailliert kennen, was gerade bei Volker nicht immer leicht zu ertragen war. Mit Annett hatte ich während des Lesens großes Mitgefühl, denn sie erlebte nicht nur in ihrer Vergangenheit Schreckliches. Die Geschehnisse vom Jahre 1988 kommen Stück für Stück ans Tageslicht und bilden einen nahtlosen Übergang sowie Zusammenhang zur Gegenwart. Eine riesige Leseempfehlung meinerseits und vielen Dank an das @bloggerportal für die Zusendung des Rezensionsexemplares!

Nach den ersten zwanzig Seiten war ich etwas irritiert, da ich nach dem Klappentext zunächst etwas anderes erwartet hatte. Aber als ich weitergelesen habe, hat mich das Buch total angesprochen und gefesselt. Durch die zwei Zeitebenen in denen das Buch spielt, erfährt man viel über den Sommer, der Annetts Leben verändert hat und wie sich das bis heute auf sie auswirkt. Auch der Perspektivenwechsel sorgt dafür, dass man unbedingt weiterlesen möchte. Alle Charaktere werden genau beschrieben und Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln dargestellt. Und obwohl ich eine Vorstellung vom Ende hatte, die sich zum Teil auch bestätigte, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Das Ende hat mich dann doch noch sehr schockiert und sprachlos zurückgelassen.
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Ellen Sandberg. Packender denn je.
Jedes Jahr, wenn der Herbst naht, wird Annett von einer inneren Unruhe erfasst. Dann macht sich die Narbe an ihrem Arm bemerkbar, dann werden die Erinnerungen an den Sommer 1988 und an die Clique von damals wach. Fünf Freunde, die sich blind vertrauten, bis einer von ihnen zum Verräter wurde.
Jetzt, Jahrzehnte später, begreift Annett, dass sie ihren inneren Frieden erst finden wird, wenn sie sich der Vergangenheit stellt. Kurz entschlossen fährt sie nach Wismar. Zurück an die Ostsee, in ihre alte Heimat. Doch je mehr sie dort über die Ereignisse jenes Sommers herausfindet, umso deutlicher wird: Sie hätte die Vergangenheit besser ruhen lassen, denn der Verrat von damals reißt ihr Leben erneut in einen Abgrund …
Ein großer Spannungsroman über eine ungesühnte Schuld und die Schatten der Vergangenheit, die eine Familie nach Jahrzehnten einholen.
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Ellen Sandberg arbeitete zunächst in der Werbebranche, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete – mit riesigem Erfolg: Ihre psychologischen Spannungs- und Familienromane, die immer monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste stehen, bewegen und begeistern zahllose Leserinnen und Leser – wie zuletzt »Das Erbe«, »Die Schweigende« und »Das Geheimnis«. Auch in ihrem aktuellen Roman »Das Unrecht« fesselt sie ihr Publikum wieder mit einer spannenden Geschichte um ein düsteres Kapitel unserer Vergangenheit. Unter ihrem bürgerlichen Namen Inge Löhnig veröffentlicht die Autorin sehr erfolgreich Kriminalromane.
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Dieser Roman von Ellen Sandberg war mein erstes Buch, das ich von ihr gelesen habe und es hat mich absolut positiv überrascht. Die Geschichte ist in zwei Zeitebenen aufgeteilt, in der Gegenwart sind die Protagonisten mittlerweile erwachsen und wir lernen ihren Alltag kennen. Die andere Ebene spielt 1988 in der damaligen DDR. Die Charaktere sind noch jugendlich und erleben aufregende und ungewisse Zeiten. Nach und nach wird ein dramatisches Ereignis aufgedeckt, welches bis heute seine Schatten wirft. Besonders hat mir die Schilderung der Zustände in der DDR gefallen. Es hat mich beeindruckt, wie eindringlich es hier beschrieben wurde und wie es die hier handelnden Personen bis in die Gegenwart beeinflusst hat. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt, ihre Handlungen passen zur Geschichte und sind hier nachvollziehbar. Die eine oder andere Ahnung hatte ich zwar, aber das Ende war für mich nochmal sehr überraschend und es hat diese Story gut abgerundet. Zusätzlich macht der sehr angenehme Schreibstil das Buch zu einem wahren Lesevergnügen.
Ihre Kindheit und die Jugendzeit waren geprägt, da Annett in der DDR aufwuchs. Der Sommer 1988 war der letzte Sommer mit ihrer Clique, noch heute denkt Annett an die schmerzhafte Zeit zurück. Denn einer der fünf Freunde wurde zum Verräter und hat zwei andere denunziert. Noch heute, Jahrzehnte später, lässt dieser Verrat Annett keine Ruhe und wiegt schwer. Sie nimmt sich eine Auszeit und fährt nach Wismar, in ihre alte Heimat. Denn sie spürt, dass sie erst mit der Vergangenheit abschliessen kann, wenn sie weiss, weshalb einer der Clique damals seine Freunde verraten hat. Ich mag die Bücher von Ellen Sandberg sehr gerne. Denn sie verstrickt stets eine Handlung in der Gegenwart mit einem Strang in der Vergangenheit, in dem ausgezeichnete Recherchen dominieren. Die Autorin, die ja unter dem Pseudonym schreibt und mir als ausgezeichnete Krimiautorin Inge Löhnig bekannt ist, hat einen wunderbaren Schreibstil. In "Das Unrecht" taucht man in Kapiteln der Vergangenheit tief ein in DDR Zeiten. Strenge Zeiten, in denen 5 junge Menschen versuchen ihren Weg zu finden. Sie sind zwiegespalten gegenüber dem DDR-Regime und haben Emotionen, Meinungen und Anschauung, die unter dem Deckel gehalten werden müssen. Und zeigen trotzdem Revolte gegen die Obrigkeit. Wie auch in anderen Büchern zeigt die Autorin wiederum ein Stück vergangene Geschichte Deutschlands. Teilweise war ich echt geschockt. Das mit dem Wissen, dass das Beschriebene wohl leider nur zu realitätsnah dargestellt ist. Mischa, Annett, Peggy, Volker und Sandro geraten in einen Strudel von Stasi Macht und Gepflogenheiten. Einer von ihnen wird zum Verräter und ich war sehr gespannt, wer und wie perfide dieser Verräter geködert wurde. Hier hat die Autorin eine grosse Überraschung für ihre Leser eingebaut. In den Kapiteln der Gegenwart, in denen Annett versucht herauszufinden, wer ihre Fluchtpläne damals verraten hat, geht es hoch her. Der Rosenkrieg, der beschreiben wird, hat mich emotional aufgeregt. Entsetzlich wozu narzisstische Menschen fähig sind.
Ein Verrat, der Leben zerstörte. Eine Lüge, die Jahrzehnte verborgen blieb.
Ich habe relativ lange gebraucht, ins Buch hinein zu finden und mit den Charakteren klar zu kommen. Aber dann nahm das Buch Fahrt auf und ich habe mehr als die Hälfte an einem Tag gelesen. Die Geschichte hatte es später echt in sich und das Ende fand ich schockierend, hätte ich so nicht erwartet. Definitiv lesenswert!
Was für ein grandioses Buch!
Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Unheimlich gut geschrieben und vor allem auch recherchiert. Nichts war unlogisch oder unrealistisch. Am meisten überzeugt hat mich jedoch die Darstellung der Charaktere. So dermaßen vielschichtig und realitätsnah. Spannungsgeladen bis zum Schluss. Ich hatte richtiges Herzrasen auf den letzten Seiten, weil ich so mitgefiebert habe. Unbedingte Leseempfehlung!
Sehr spannend bis zur letzten Seite...
Das Buch kann ich definitiv weiterempfehlen. Ellen Sandberg beschreibt die Geschichte von Annett, Volker und Mischa in zwei Zeitebenen. Einerseits das Leben in der DDR wie man sich das heute so gar nicht mehr vorstellen kann. Gerade den Schulabschluss in der Tasche mit Hoffnung, Träumen und den Drang nach Freiheit und die andererseits das Leben in der Gegenwart... Annett verspürt noch nach so vielen Jahren den Drang den wahren Verräter finden der damals für das "Unglück" in Ihrem Leben verantwortlich war. Das was sie herausfindet hat Auswirkungen auf ihr weiters Leben... mehr wird an dieser Stelle nicht verraten. Ich kann nur sagen dass ich zwar relativ schnell den Verräter in Verdacht hatte aber mit dem Ende hatte ich so auf gar keinen Fall gerechnet. Klare Leseempfehlung 📚💞
Überraschend spannend und intensiv
Annett und Volker stehen kurz vor ihrer Silberhochzeit. Der Weg der Ehe bis dahin verlief glücklich und voller Liebe. Doch jedes Jahr im Herbst wird Annett wieder von den Geistern der Vergangenheit aufgesucht: Vor der Wende lebte sie in Wismar und verbrachte ihre freie Zeit mit der Clique, zu der auch Volker gehörte. Damals war er schon verknallt in Annett. Sie aber interessierte sich nur für Mischa. Und mit Mischa plante sie einen Fluchtversuch übers Meer in die BRD. Leider verlief der Versuch nicht wie geplant und Annett möchte nach all der Zeit herausfinden, wer für das Scheitern gesorgt hat. Dabei erlebt sie die ein oder andere sehr böse Überraschung. Ich muss sagen, dass ich nur durch Zufall auf dieses Buch gestoßen bin und dies absolut nicht mein Lieblingsgenre ist. Als ich den Klappentext auf dem Buchrücken gelesen hab, bin ich auch von einer anderen Richtung ausgegangen. Aber ich muss sagen: Der Schreibstil und der tatsächliche Inhalt haben mein Interesse aufrecht gehalten. Die Geschichte aus Annetts Vergangenheit fand ich ein spannendes Schicksal, an dessen Aufklärung ich interessiert war. Ich hätte nicht mit der Wendung einer bestimmten Person gerechnet - zumindest nicht in dem Ausmaß! Ich vergebe an dieser Stelle nur 4 von 5 Sternen, weil der Mittelteil doch sehr langatmig war und dabei die Geschichte stillstand. Schade fand ich zudem das Ende. Nach der starken letzten Aktion der Protagonistin hätte ich vermutet, dass sie sein wahres Gesicht erkannt hat und nicht nochmal auf ihn reinfallen würde. Da lag ich leider falsch … Das Buch würde ich aber dennoch Interessierten dieses Genres weiterempfehlen! An dieser Stelle nur nochmal die Triggerwarnung: Es geht um Schicksalschläge aus DDR Zeiten und Gewalt in Beziehungen
Eigentlich wollte ich kein Flüchtlingsdrama aus DDR Zeiten mehr lesen, aber weil es Ellen Sandberg geschrieben hat, musste es eben doch sein. Dann hat mich die Geschichte gepackt und in ihren Bann gezogen. Ich habe mit Annett mitgefiebert. Das Verhalten von Volker ist sehr realistisch beschrieben. Ich kenne solche narzisstische Personen. Das Ende hat sehr gut zu der Geschichte gepasst, auch wenn ich mir ein anderes gewünscht hätte. Für mich war das eines der besten Bücher von Ellen Sandberg. Klare Leseempfehlung!
Ein spannender und zeitgeschichtlicher Roman. Das Buch wird seinem Titel absolut gerecht. Es spielt auf zwei Zeitebenen. 1988 in der DDR und 2016. Die Autorin schafft es, wahnsinnig fesselnd die Geschichte zu erzählen. Teilweise stockte mir der Atem oder ich saß fassungslos da und konnte nicht glauben, was ich dort gelesen habe. Ein Buch was zum Nachdenken anregt. Absolute Leseempfehlung!
Boah was? Was ein Ende 😱 Ich bin tatsächlich noch geschockt wie gut dieses Buch war - es dauerte nicht lange und die Autorin hat mich in die Geschichte regelrecht reingezogen 😱 Die Figuren waren mega ausgearbeitet und das man nach und nach erfahren hat, was in der Vergangenheit passiert ist, fand ich genial. Auch der Wechsel von Volker und Annett war immer so passend gesetzt. Kurz und knapp: von mir eine Leseempfehlung. Das Thema dieses Buches und dieses Katz und Mausspiel war der Hammer 😱
Wir bekommen Flashbacks aus den 80ern in der DDR. Erleben eine Zeit mit der Stasi und was geschah, wenn jemand die Mauer überquerte. Da ich selbst in der ehemaligen DDR geboren bin, ist es schon echt hart, zu wissen, was sie mit den Flüchtigen gemacht haben. Welche Mittel und Wege sie gingen, um die Wahrheit herauszubekommen … Ellen Sandberg hat hier wirklich detailliert gearbeitet. Annett wollte fliehen. Mit ihrem damaligen Freund. Doch etwas ist gewaltig schiefgegangen. Jemand hatte sie verraten. __ Heute lebt sie mit ihrem Mann ein beschauliches Leben. Zumindest dachte sie das. Fast 25 Jahre verheiratet. Aber kann man wirklich behaupten, sich zu kennen? So wirklich? Annett wird von ihrem Mann Volker permanent unter Druck gesetzt und ziemlich bemuttert. Sie darf irgendwie nichts ohne seine Erlaubnis. Was bitte ist das für eine Ehe? Diese Geschichte ist so heftig, wie genial. Damit habe ich nicht gerechnet. Niemals und doch … Irgendwie war es doch abzusehen. Nach einer Weile. Es grenzt schon an Psychothriller. __ Der Schreibstil, der hier angewandt wurde, baut alles nach und nach auf und macht es spannender als ich dachte. Es ist eine Geschichte, die erschreckend real und unberechenbar ist. __ Das Unrecht von Ellen Sandberg habe ich vom Bloggerportal bekommen und ich begeistert, wie sehr ich in dieser Geschichte mitgefiebert habe. Annett ist hier eine hervorragende Protagonistin.
Ein sehr gelungener Roman
Das Unrecht war mein erstes Buch von Ellen Sandberg. Die Story war von Anfang an sehr fesselnd und spannend. Man hatte teilweise das Gefühl ein Geschichtsbuch der alten DDR zu lesen. Auch wenn man vieles weiß, gab es immer wieder schockierende Momente. Es ist noch immer unbegreiflich was damals alles passierte. Noch schockierender war für mich aber das Ende des Buches... Ohne Worte... Und verdiente 5/5 Sterne. Für mich ein absolutes Highlight!
Eine große Enttäuschung
Ich bin schon länger um die Romane von Ellen Sandberg herumgeschlichen. Jetzt wollte ich auch endlich mal eines ihrer Bücher lesen. Also habe ich mich ans neue Werk "Das Unrecht" gemacht. Ich bin generell ein Fan von Handlungen auf unterschiedlichen Zeitebenen. Diese Erzählweise ist bei Sandberg Standard. Eigentlich war ich also guter Dinge. Aber es kam ganz anders. Die Vergangenheit spielt sich im Jahr 1988 ab. Der Klappentext gibt keinen Hinweis auf die DDR-Geschichte um Republikflucht und Stasi-Machenschaften. Dann hätte ich das Buch nämlich nicht gelesen. Ich sag's ganz ehrlich: Das ist einfach nicht mein Thema - und das kann hier auch nicht auf andere Art und Weise wettgemacht werden. Im Gegenteil: Der Handlungsstrang ist langatmig und für meinen Geschmack geradezu langweilig. Selbst der Gegenwarts-Plot reißt es nicht raus. Ein Ehedrama. Mit einem von vorne bis hinten einfach unsympathischen Ehemann. Und auch Protagonistin Annett ist mir einfach nur auf die Nerven gegangen. Furchtbar! Der "große Spannungsroman" ist für mich leider ein großer Flop. Der Schreibstil von Sandberg ist okay. Der Aufbau der Handlung ist generell nach meinem Geschmack. Aber die Story hat mich überhaupt nicht gepackt. Die komplette Handlung ist sowas von abgedroschen. Dazu noch sehr in die Länge gezogen. Ganz ehrlich: Man kann Seiten und ganze Kapitel überblättern und verpasst nicht wirklich was Entscheidendes. Ich habe es irgendwie bis zum Ende geschafft, das bei mir aber nur nochmal für finales Kopfschütteln gesorgt hat. Fazit: Sorry, aber "Das Unrecht" von Ellen Sandberg ist leider gar nicht mein Fall. Die Handlung: Vorhersebar, uninteressant und künstlich in die Länge gezogen. Das Ende: Eher ein schlechter Scherz. Das Buch gehört für mich in die Kategorie "Verschwendete Lesezeit".

Fesselnd! Wirklich große Erzählkunst!
Ellen Sandberg führt uns in diesem Buch nicht nur in die Abgründe der DDR, sondern auch in die abscheuliche Tiefe einer toxischen Beziehung. Mit einem unglaublichen Gespür für psychische Abgründe und menschliche Beziehungen zeichnet Ellen Sandberg die Geschichte einer Frau und ihrer Umwelt. Wie weit kann missverstandene Liebe führen? Wie lange kann ein Mensch seine Umgebung täuschen?
Sehr spannend und aufwühlend
Man findet sofort in die Geschichte und fiebert mit, wie es weitergeht, da der Verlauf doch sehr unvorhergesehen ist. Der Charakter Volker macht einen richtig wütend und man kann nur mit dem Kopf schütteln, aber er ist perfekt getroffen. Ich musste das Buch ein paar Mal weglegen, weil währenddessen die Emotionen zu stark hochkochten. Auch die Kapitel in denen gleiche Situationen aus Annetts und Volkers Sicht erzählt werden, zeigt dieses verquere und irre Denken noch deutlicher. Das Ende kam für mich absolut unerwartet, aber rundet die Geschichte sehr passend ab.

Spannende Geschichte mit etwas geschichtlichem Hintergrund und mit einem erschreckenden Ende. Die Protagonisten sind durchweg gut dargestellt und nicht überzeichnet. Interessant war auch, wie zu Stasi-Zeiten mit Republikflüchtlingen umgegangen wurde. Das Buch steigert sich langsam und ab einem gewissen Punkt muss man einfach weiter lesen. Klare Leseempfehlung aber kein völlig überragendes Buch.

Darum geht es: Bamberg 2016: Annette hat nach Jahrzehnten endlich begriffen, dass sie sich ihrer Vergangenheit stellen muss. Sie glaubt nun fest daran, dass sie endlich ihren inneren Frieden findet, wenn offene Fragen geklärt werden. Annette fährt in ihre alte Heimat an die Ostsee nach Wismar. Was ist damals im Sommer 1988 passiert? Sie waren fünf Freunde, unglaublich gute Freunde. Die Clique konnte sich aufeinander verlassen und blind vertrauen, bis einer von ihnen zum Verräter wurde. Umso mehr und tiefer Annette an der Ostsee recherchiert, um mehr über die Ereignisse jenes Sommers herauszufinden, gerät sie in Gefahr. Mein Leseeindruck: Obwohl ich schon unzählige Bücher über das SED-Regime der DDR gelesen habe, war dieses Buch ein ganz neues Erlebnis für mich. Ein großartiger und ergreifender, leicht lesbarer Roman über die Grausamkeiten der Stasi-Machenschaften und das perfide Bespitzelungssystem des SED-Unrechtsregimes in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. Bei der Autorin weiß man, worauf man sich einlässt. Die Handlung birgt Dramen und Spannung und man kann herrlich mitfiebert. Ich hatte tatsächlich zeitweise richtige Angstzustände beim Lesen. Wenn ich allein zu Hause war, konnte ich nicht weiterlesen. Ellen Sandberg versteht hervorragend ihr Handwerk. Die Story hatte überraschende Wendungen und war immer nachvollziehbar. Es liest sich fast wie ein Krimi und ist doch viel mehr. Die Protagonisten sind sehr überzeugend dargestellt. Das Ende hat mich überrascht, aber es passt perfekt. „Das Unrecht" konnte mich restlos begeistern. Fazit: 4,5/5 ⭐️ Spannungsliteratur vom Allerfeinsten! Große Leseempfehlung!

Anders als erwartet, aber absolut spannend.
Der Titel hatte es mir irgendwie angetan, zusammen mit dem Klappentext war ich echt sehr neugierig. Und ehrlich gesagt, hatte ich etwas ganz anderes erwartet. Der Anfang war sehr schleppend und schwer einzuordnen. Nach guten 50 Seiten überwiegt dann aber die Neugier und man kommt auch besser in der Geschichte an. In zwei Zeitebenen erfährt man die Geschichte und wechselt dabei in der Gegenwartsebene zwischen den Sichtweisen des Ehepaars. Die Geschichte spielt in der DDR und zeigt sehr deutlich, dass man in dieser Zeit niemanden trauen konnte. Dabei entwickelt sich die Geschichte aber wirklich in eine Richtung, die man so nicht kommen sieht. Es unheimlich schwer, dass Buch aus der Hand zu legen, weil man nach jedem Kapitel wissen will wie es weitergeht. Die Charaktere werden mit jeden Kapitel tiefer und lassen einen nicht los. Dabei tun sich Abgründe auf, die mich mehrfach schockiert haben. Es ist wirklich sehr gut geschrieben, mega spannend und macht fast schon süchtig. Klare Empfehlung!

Sehr gut geschrieben, ich mochte die Geschichte
Der Titel beschreibt die Geschichte sehr gut. Dies war das erste Buch, welches ich von Ellen Sandberg gelesen habe. Die schreibweise hat mir sehr gefallen ( Perspektive von Anett und ihrem Mann + Verganhenheit und Gegenwart). Die letzten 50 Seiten endete die Story für mich etwas zu schnell, am Anfang zog sich die Geschichte im vergleich zum Schluss sehr, was mich etwas gestört hat. Das finale Ende war dann doch sehr gut Dargestellt, das Unrecht wurde zwar gerächt, aber ohne spoilern zu wollen, für mich nicht wirklich befridigend.
Tolles Buch mit einer guten Story
Ich bin nicht ganz so leicht in das Buch reingekommen, wie in die anderen Bücher der Autorin. Wer Ellen Sandbergs Bücher kennt, weiß das diese meist sehr heftige Themen haben, die mit einem geschichtlichen Hintergrund verbunden sind. Meine anfänglichen Startschwierigkeiten legten sich aber schon nach gut 70 Seiten und ich war voll in der Story drin und konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Wir lernen zu Beginn erstmal Annett und ihre Familie kennen, sie hatte als junge Erwachsene durch einen Verat eine schlimmes Erlebnis und genau darum dreht es sich in diesem Buch. . Annett fand ich als Charakter sehr gut und stark dargestellt, auch wenn sich das erst im Verlauf des Buches richtig rauskristallisiert. Ihren Mann Volker fand ich von Anfang an besitzergreifend und kontrollierend. . Das Buch wird in zwei Zeitabschnitten und in der jetzigen Zeit aus der Sicht von Annett und Volker geschrieben. Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen und die Kapitel überschaubar. Das Ende hat mich, auch wenn ich es an einem bestimmten Punkt vorausahnen konnte, schockiert und irgendwie auch traurig gemacht. Ich vergebe 4,5 von 5 ⭐️
Ich konnte nicht aufhören zu lesen, so packend und überraschend war das neue Buch von Ellen Sandberg. Ich konnte vieles aus dem ersten Erzählstrang nachvollziehen . Das hier zu lesen schickt einen wieder in die erlebte Vergangenheit. Die Autorin schreibt sehr glaubhaft und nachvollziehbar. Und dennoch war ich vom Ende schockiert. Unbedingte Leseempfehlung !

Was geschah 1988 in Wismar?
Inhalt: Annett ist mit Volker verheiratet und lebt in Bamberg. Ihre große Liebe war er nie. Das war Micha. Doch nach einem Schicksalsschlag gab Volker ihr Halt. Halt, den sie dringend gebraucht hat. Einmal im Jahr kommen die Dämonen der Vergangenheit zurück und bei Annett werden die Erinnerungen an die Ereignisse von 1988 in Wismar wieder wach. Nachdem die Kinder nun aus dem Haus sind und einem Streit mit Volker, beschließt Annett in ihre Heimat, die sie vor langer Zeit verlassen und nicht wieder besucht hat, zu reisen. Hier hofft sie Antworten zu finden..... Leseeindruck: "Das Unrecht" ist ein eher ruhiger Roman, der von einer unterschwelligen Spannung lebt. Die Geschichte baut sich langsam aber stetig auf und man erfährt nach und nach was 1988 in Wismar wirklich geschah. Geschickt werden dabei 3 Erzählstränge verwoben, die das ganze Ausmaß am Ende offenbaren. Es beginnt mit einem Kapitel über die damalige Clique von Annett und Volker. Diese Vergangenheit fließt immer wieder in die Geschichte ein und ich konnte es kaum abwarten zu erfahren, was geschehen war. Außerdem gibt es Kapitel aus der Gegenwart, die im Jahr 2016 spielen und abwechselnd aus Sicht von Annett und Volker geschrieben sind. So konnte ich mir mit der Zeit ein Bild über beide machen und die Charaktereigenschaften von beiden gut einschätzen. Was sich da mit der Zeit offenbart hat, machte mich sprachlos. Leider kann ich nicht mehr dazu verraten ohne zu spoilern. Nur so viel: meine Emotionen sind Achterbahn gefahren. Denn ich als Lesende wusste teilweise mehr als die Figuren und hätte sie so manches mal schütteln können. Das Ende ist, wie es sich für einen guten Roman gehört, dramatisch. Zugegeben ein Teil war zu erwarten, einen anderen hatte ich in dieser Form nicht auf dem Schirm. Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich das gut finde und bin zu dem Schluss gekommen, nur so passt es zum Aufbau des Romanes und der Entwicklung der Figuren. Fazit: "Das Unrecht" hat es geschafft mich gebannt an den Zeilen hängen zu lassen. Durch die langsam wachsende unterschwellige Spannung, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Schließlich wollte ich unbedingt wissen was damals geschah und ob meine Vermutung richtig ist. Lange Zeit war ich mir nämlich nicht sicher, da die Autorin es geschafft hat, mich immer wieder zu verunsichern. Dass Ende passt gut zur Geschichte und den Charaktereigenschaften der Figuren, auch wenn ich es mir tief im Herzen anders gewünscht hätte. Wenn man von Anfang an aufmerksam liest, konnte es zudem jedoch auch nur so sein. Ich hatte spannende Lesestunden und empfehle den Roman gerne weiter.

Wie immer spannend bis zur letzten Seite
Eine spannende Familiengeschichte, die in den Zeiten der letzten DDR Jahre beginnt und bis 2017 spielt. Die Geschichte von Anett und Volker - erzählt aus ihren Perspektiven in der jetzt Zeit und Erzählungen aus der Zeit von 1988. Es geht um Verrat, Vertrauen und darum die Wahrheit ans Licht zu bringen. Wie immer hat Ellen Sandberg es geschafft bis fast zum Schluss mich zweifeln zu lassen was wirklich geschied
WAS WAR DAS ???
"Früher war alles besser" warum also etwas ändern wollen ? Scheinbar war es das nicht, denn sonst wäre dieser waghalsige Plan nicht entstanden. Aber was genau geschah im Jahr 1988 ? Und welche Auswirkungen hat das auf unsere Protagonistin Anett noch 28 Jahre später? Anett führt eine glückliche Ehe und ein schönes Leben, doch jedes Jahr im Herbst umgibt sie die Dunkelheit der Vergangenheit. Jetzt will sie endlich wissen, warum sie damals verraten wurden und begibt sich nach Wismar in ihr altes Leben. Spannend und flüssig geschrieben 👍 Die Story zog mich nur so in seinen Bann. Leider hatte ich schon nach knapp 80 Seiten einen Verdacht, der sich mehr und mehr erhärtet hat. Dennoch konnte ich nicht aufhören zu lesen. Denn die weiteren Ereignisse und Wendungen nahmen kein Ende. Aber ... WAS ZUM TEUFEL war das denn für ein Ende ??? Damit hab ich nicht gerechnet. Die Entwicklungen unserer Charaktere war echt ... Wahnsinn... Was soll ich sagen, ohne zu spoilern ?🙈🙈
Gänsehaut
Als ich angefangen habe, „Das Unrecht" zu lesen, hätte ich niemals gedacht, dass ich diesem Buch 5 Sterne geben würde. Zum einen war es mein erstes Buch von der Autorin, weshalb ich erst mit ihrem Schreibstil warm werden musste, da er anders ist, als der, den ich sonst gewöhnt bin. Dafür möchte ich in der Bewertung aber keinen Abzug geben, da der Schreibstil im Endeffekt sehr flüssig war und mir gefallen hat. Zum anderen hatte ich durch den Klappentext eine völlig andere Geschichte erwartet. Aber auch hierfür möchte ich keinen Abzug geben, im Gegenteil: Die Geschichte hat mich so gepackt und überzeugt, dass ich am Liebsten mehr als fünf Sterne geben würde. Es geht um Annett, die mittlerweile verheiratet ist und zwei erwachsene Kinder hat. Sie schafft es aber nicht, mit ihrer Vergangenheit abzuschließen - vor aller im Herbst wird sie immer wieder von ihr eingeholt. Gemeinsam mit ihrem damaligen Freund wollte sie aus der DDR fliehen. Jedoch wurden sie verraten, was schlimme Folgen für sie hatte. Annett kann erst mit ihrer Vergangenheit abschließen, wenn sie herausgefunden hat, wer damals zum Verräter wurde. Es war kein einfaches Buch - ich war schockiert, wütend, berührt. Ich wurde oft emotional. Mit dem Ende hätte ich niemals gerechnet. Das Buch wird mir noch sehr lange im Kopf behalten.
Fesselnde Geschichte und ein unglaublich guter Schreibstil
Ich bin eigentlich keine Lesemaus. Aber als ich beschloss mir mal ein Buch zu kaufen, sprang mir dieses entgegen. Total unscheinbar aber doch hat es mein Interesse geweckt. Die Geschichte bleibt bis zum Schluss spannend. Der zeitliche Wechsel zwischen den beiden Hauptprotagonisten gefällt mir besonders. Ich werde es auf jeden Fall empfehlen und mir ein weiteres Buch von Ellan Sandberg kaufen.
"Recht haben und recht bekommen waren zwei Paar Schuhe." Annett kann ihre Vergangenheit nicht hinter sich lassen. Und will wissen wer sie und ihren Freund Mischa damals bei ihrer geplanten DDR Flucht an die Stasi verraten hat. Dies ändert ihr ganzes Leben. Ellen Sandberg konnte mich schon oft mit ihren Romanen überzeugen. Auch hier wird wieder eine Geschichte auf zwei Zeitebenen gespielt, 1988 und rund 25 Jahre später. Annett als Charakter überzeugt, auch Volker. Die anderen Nebencharaktere blieben eher blass bzw wenig nachvollziehbar in ihren Handlungen und Argumenten. Teilweise haben sie in meinen Augen komplett falsche Ratschläge gegeben. Die Geschichte ist spannend erzählt, konnte mich jedoch nicht ganz überzeugen und war mir am Ende dann auch etwas überzogen. Trotzdem sehr solide Erzählkunst für Fans von Spannungsromanen und Schicksalserzählungen.
Einfach mal lesen
Das war mein erstes Buch von Ellen Sandberg. Das Buch habe ich aufgrund des Themas gekauft und ich wurde nicht enttäuscht. Sie schreibt realitätsnah, spannend und es liest sich sehr flüssig. In der Regel habe ich Probleme, wenn in Büchern ständig Wechsel von Vergangenheit und Gegenwart du dann noch Wechsel zwischen den Akteuren vorkommen. Diesmal habe ich mir ein Mindmap erstellt, das war dann deutlich einfacher für mich den Überblick zu behalten. Ich konnte die Vergangenheit der Story sehr gut nachvollziehen und mich reindenken, zumal ich persönlich in der ehemaligen DDR großgeworden bin. Rückblickend erfährt der Leser von den Wünschen, Ängsten und Plänen der Abiturienten 1988 in der DDR, aber auch vom Wirken der Stasi und der Niedertracht falscher Freunde. Der Leser erhält auch einen Einblick über die Gefangenschaft von Republikflüchtlingen und deren Motive. Ich konnte vor einigen Jahren einmal einen Stasi-Knast besuchen und mir sowohl die Gefängniszellen als auch die Verhörräume ansehen. Die dargestellten Szenen im Buch sind gut und realistisch dargestellt. Ich konnte mit den Hauptpersonen gut mitfühlen, auch sie wirken sehr realistisch. Insbesondere das Verhalten der Ehepartner erklärt sich rückblickend und wird spannend erzählt. Die Autorin hat ein gutes Gefühl, den Leser hier umfänglich mitzunehmen. Das erlittene Unrecht, sowohl in der damaligen DDR als auch durch den Ehemann Volker machte mich wütend. Zum Ende des Buches und Ausgang der Story möchte ich mich an dieser Stelle nicht äußern. Lest einfach selbst.
Jetzt bin ich wieder up-to-date und habe allen Ellen Sandberg Bücher gelesen. Bei den letzten beiden Romanen hatte ich bemängelt, dass die Geschichten immer ähnliche Elemente haben. Dies war bei „Das Unrecht“ zum Glück überhaupt nicht der Fall! Für mich war es ein richtiges Ellen Sandberg Highlight. Die Handlung ist sehr dramatisch und ging mir beim Lesen unter die Haut. Die Hauptfigur Annett wagt 1988 mit ihrem damaligen Freund einen Fluchtversuch aus der DDR, der leider gehörig schief ging. In der Gegenwart lebt Annett mit ihrem Mann in Bamberg, hat zwei erwachsene Kinder und führt mehr oder weniger ein zufriedenes Leben. Ihre Erlebnisse von damals lassen sie allerdings bis heute nicht los, vor allem die Frage wer ihre Fluchtpläne verraten hat belasten sie. Als Annett zu recherchieren beginnt, stürzt ihr Leben ein wie ein Kartenhaus. Ich habe zwar schon recht früh geahnt, wer der Verräter ist, trotzdem war ich gemeinsam mit Annett über jede Enthüllung und Lüge schockiert. Die Rückblicke in die Vergangenheit sowie die Beschreibungen der Untersuchungshaft und der Verhörmethoden lassen glaube ich keinen Leser kalt. Lange Zeit war ich überzeugt, dass ich „Das Unrecht“ mit 5 Sternen bewerten werde. Gegen Ende wurde mir die Entwicklung der Geschichte allerdings etwas zu bunt und ich wunderte mich, wie ein Mensch, der 30 Jahre recht normal wirkte, plötzlich komplett wahnsinnig werden kann. Den Schluss kann man nicht anders als krass beschreiben, da hat man schon etwas Gänsehaut bekommen und auch eine leichte Übelkeit. Ellen Sandberg beweist mit dem Finale in jeden Fall Mut und überrascht mit einem ungewöhnlichen Ende. Alles in allem eine wirklich heftige Geschichte, voller Tragik und Skrupellosigkeit. Ein kleiner Bonus für mich war, dass ich ebenfalls aus Oberfranken komme und die Gegend in und um Bamberg kenne und mir somit die Szenerie sehr gut vorstellen konnte.
🅁🄴🅉🄴🄽🅂🄸🄾🄽 [unbezahlte Werbung, Rezensionsexemplar] Das Unrecht von Ellen Sandberg Mein Leseeindruck: Ich habe dieses Buch gerade fertig gelesen. Diese Zeilen schreibe ich direkt danach. Ich bin sehr aufgewühlt und geschockt. Ich habe nicht damit gerechnet, dass mich diese Geschichte so sehr berührt. Ein wirklicher Pageturner, das könnt ihr mir glauben. Aber wahrlich nichts für schwache Nerven. Diese Geschichte hat mich sehr betroffen gemacht. Doch, von vorne: Wismar, 1988. Verraten an die Stasi, der große Fluchtplan gescheitert. Annett und Mischa wollten weg aus der damaligen DDR. Aus Angst, zum Wehrdienst eingezogen zu werden, heckten Mischa und Annett einen gemeinsamen Plan aus. Einen Plan, den eigentlich niemand kannte und trotzdem ging die geplante Flucht schief. Jemand hatte sie verraten. Nervenaufreibend war für mich das Thema der Republikflucht - ich habe diese Zeit nicht selbst miterlebt und doch gehen die Schilderungen wahnsinnig unter die Haut. Der Roman spielt in zwei Zeitebenen, zum einen in 1988 und zum anderen in der Gegenwart. Fesselnd und erschütternd empfand ich die Beschreibungen aus Annetts Vergangenheit, einer Zeit in der sie von der Stasi gefangen gehalten und gefoltert wurde. Bis zum Tage ihrer Freilassung, an dem ihr künftiger Ehemann Volker ins Spiel kommt und wir über die Gegenwart lesen. Nicht weniger erschütternd war die Geschichte von Annett und Volker, oft war ich wirklich sprachlos und habe mit aufgerissenen Augen den Kopf geschüttelt. Volker ist ein narzisstischer und sehr gefährlicher Mann. Ein Roman, dessen Spannungsbogen enorm war. Durch die wechselnden Erzählperspektiven und die genauen Beschreibungen von Annett und Volker lernt man die beiden sehr detailliert kennen, was gerade bei Volker nicht immer leicht zu ertragen war. Mit Annett hatte ich während des Lesens großes Mitgefühl, denn sie erlebte nicht nur in ihrer Vergangenheit Schreckliches. Die Geschehnisse vom Jahre 1988 kommen Stück für Stück ans Tageslicht und bilden einen nahtlosen Übergang sowie Zusammenhang zur Gegenwart. Eine riesige Leseempfehlung meinerseits und vielen Dank an das @bloggerportal für die Zusendung des Rezensionsexemplares!

Nach den ersten zwanzig Seiten war ich etwas irritiert, da ich nach dem Klappentext zunächst etwas anderes erwartet hatte. Aber als ich weitergelesen habe, hat mich das Buch total angesprochen und gefesselt. Durch die zwei Zeitebenen in denen das Buch spielt, erfährt man viel über den Sommer, der Annetts Leben verändert hat und wie sich das bis heute auf sie auswirkt. Auch der Perspektivenwechsel sorgt dafür, dass man unbedingt weiterlesen möchte. Alle Charaktere werden genau beschrieben und Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln dargestellt. Und obwohl ich eine Vorstellung vom Ende hatte, die sich zum Teil auch bestätigte, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Das Ende hat mich dann doch noch sehr schockiert und sprachlos zurückgelassen.























































