Das Erbe

Das Erbe

Softcover
4.2220
Die VergessenenMechtild BorrmannNationalsozialismusArisierung

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Description

Der neue große Roman der Bestsellerautorin

Spätsommer 2018. Über Nacht ist Mona Lang reich. Ihre Großtante Klara hat ihr ein großes Haus in München-Schwabing vermacht, denn sie war sich sicher: »Mona wird das Richtige tun.« Was damit gemeint ist, versteht Mona nicht. Doch kaum hat sie Klaras Erbe angetreten, kommt sie einer Intrige auf die Spur, die sich um die Vergangenheit des Hauses rankt – und um ihre Familie.

München 1938. Die junge Klara belauscht an der Salontür ein Gespräch zwischen ihrem Vater und ihrem Vermieter, dem jüdischen Unternehmer Jakob Roth. Es geht um die bevorstehende Auswanderung der Roths – und ein geheimes Abkommen …

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
512
Price
15.50 €

Author Description

Ellen Sandberg ist das Pseudonym der erfolgreichen Münchner Autorin Inge Löhnig. Sie arbeitete zunächst in der Werbebranche, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Ihre Romane »Die Vergessenen« und »Der Verrat« standen monatelang ganz oben auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und begeisterten Leser und Presse gleichermaßen. In ihrem großen neuen Bestseller »Das Erbe« erzählt Ellen Sandberg erneut eine spannende Familiengeschichte vor dem Hintergrund der jüngeren deutschen Vergangenheit.

Posts

37
All
5

Spannend bis zur letzten Seite...

Das Erbe von Ellen Sandberg ist ein gut recherchierter Roman über die Folgen des Nationalsozialismus die bis in unsere heutige Zeit reichen. Das Buch lässt einen aufgewühlt und erschüttert zurück. Was den Menschen damals passiert ist und wie sie damit umgegangen sind wird im Buch sehr gut beschrieben. Aber auch wir haben noch mit den Folgen der damaligen Zeit zu kämpfen... wie zB. Mona mit ihrem "Erbe". Es ist leider nicht immer alles so schön wie man denkt. Wir dürfen auf keinen Fall die Vergangenheit vergessen. Unbedingt lesen 💞📚

3.5

Interessante Thematik mit Längen und blassen Figuren 3.5 ⭐⭐⭐ von 5 Sternen

Das Erbe von Ellen Sandberg greift ein faszinierendes Thema auf: Als Mona überraschend ein Haus ihrer Großtante Klara erbt, bricht in ihrer Familie blanke Geldgier aus. Gleichzeitig stößt sie auf eine düstere Vergangenheit aus der NS-Zeit rund um das Thema Raubkunst und Judentum. Erzählt wird die Geschichte flüssig und spannend über drei verschiedene Frauen und Zeitebenen (Mona, Sabine und Klara ab 1938), was anfangs eine tolle Dynamik erzeugt. ​Aber irgendwie... verliert sich der Roman nach einem starken Start in einem sehr langatmigen Mittelteil. Zudem baut der Schreibstil eine spürbare Distanz auf. Abgesehen von Mona bleiben fast alle Charaktere extrem unsympathisch, oberflächlich und schwer greifbar. Zum Finale hin überschlagen sich die Ereignisse zwar in einem spektakulären Showdown, das Ganze wirkt dadurch aber auch etwas konstruiert und unauthentisch. ​Fazit: Der historische Hintergrund und die Grundidee sind super. Wegen der Längen und den anstrengenden Figuren ist es am Ende aber kein ganz runder Mix aus Familiendrama und Historienroman. Solide 3,5 Sterne für eine spannende Grundidee mit Schwächen bei der Umsetzung.

5

Atemlose Spannung mit vielschichtigen Charakteren

Mittlerweile weiß ich, dass ich bei Ellen Sandberg eine gute Qualität bekomme. Die Charaktere sind vielfältig, jeder für sich ist sowohl sympathisch als auch mit Macken versehen. Man fiebert mit, macht sich Gedanken und ist doch immer wieder über den Einfallsreichtum überrascht. Eine ganz klare Empfehlung von mir.

5

Lesen!

Ein spannungsgeladener, auch heute noch aktueller Roman, der den Diskurs der Folgen des Nationalsozialismus bedient. Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen!

3

Interessante moralische Frage als Basis des Romans, interessante Verzweigungen aber teils etwas langatmig.

5

Das Buch ist sehr gut zu lesen, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Es ist spannend und authentisch geschrieben.

5

Ein Buch, das Vergangenheit und Gegenwart gut vereint. Ich werde mir definitiv noch die anderen Bücher der Autorin ansehen. 😊

3.5

3,5 ⭐️ Ellen Sandberg - Das Erbe Mir fiel die Bewertung, wie viele Sterne das Buch „verdient“ hat, diesmal wirklich schwer. Irgendwie habe ich mehr erwartet & erhofft, mir gefiel der Schreibstil nicht so gut - es waren gefühlt so abgehackte Sätze. Dennoch war es wirklich interessant & es gab so viele wichtige Themen, die innerhalb des Buches thematisiert wurden. Zum Einen natürlich der Krieg, das Verhalten der Nazis & das Leid der Juden. Zum Anderen wurden aber auch Themen wie Gier, Missgunst und Neid aufgegriffen. Auch was Geld & Reichtum aus einem machen kann, wie es einen verändern kann. Das hat einen wirklich auch zum Nachdenken angeregt. Trotzdem war mir die Story etwas zu langgezogen. Teilweise konnte ich den Sprüngen in die unterschiedlichen „Storys“ nicht folgen. Es waren mir zu viele Namen, zu viel hin & her & ich musste mich teilweise echt konzentrieren, weil ich ja wusste, dass die Geschichten irgendwie zusammen gehören. Deswegen & wegen des Schreibstils, gab es Sternabzug.

4

Eine sehr konstruierte Geschichte

5

Aufwühlend und erschütternd

Ich bin noch total durcheinander. Das Buch lässt einen atemlos zurück. So spannend und Wendungen, die man nicht kommen sieht. Ich habe gelesen, dass die Geschichten von Frau Sandner historisch sehr gut recherchiert sind. Das macht einen sehr nachdenklich. Wie viel Unrecht ist den Menschen damals passiert. Das war sicher nicht mein letztes Buch der Autorin.

Ellen Sandberg hat in „Das Erbe“ einen Spannungsroman mit einem Stück dunkler deutscher Zeitgeschichte kombiniert. Und diese Kombination ist ihr sehr gut gelungen. Erzählt wird uns die Geschichte aus drei Perspektiven. Die von Mona Lang in der Gegenwart, die von Klara in der Zeit 1938-1949 und aus Sicht von Sabine. Bei Sabine weiß man lange nicht, wer sie ist und in welcher Verbindung sie zu allem steht. Aber nicht nur um sie herrscht ein Geheimnis, auch um Monas Erbe, dem Schwanenhaus, liegt ein dunkler Schatten der Mona so einiges abverlangt. Ihre Familie ist ihr da keine große Unterstützung, denn von dieser Seite kommt nichts als Missgunst, Neid und Hass. Ich als Leserin habe immer wieder versucht, mich in die Situation von Mona hineinzuversetzen und überlegt, wie ich an ihre Stelle gehandelt hätte. Aber zu einem endgültigen Ergebnis bin ich nicht gekommen. Dafür ist das Thema doch sehr komplex und die Situation für mich einfach unvorstellbar. Aber es regt definitiv zum Nachdenken an. Die Geschichte selbst fand ich durchgehend gut konstruiert und hält so einige Überraschungen parat. Lediglich in der Mitte des Buches hatte ich eine kleine Durststrecke, in denen die Spannung etwas nachließ. Aber das wurde zum Ende hin wieder rausgerissen. Und auch der rote Faden ging nie verloren. Für mich war es eine nette Unterhaltung und ich freue mich auf weitere Geschichten der Autorin.

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3

Die Geschichte hat mich gar nicht gepackt! Wirkte mehrfach sehr konstruiert und es entstand kein guter Erzählstrom! Dabei hätte die zugrunde liegende Geschichte mehr hergeben können!

5

Das Erbe (Ellen Sandberg, gelesen von Thomas M. Meinhardt) Spätsommer 2018. Über Nacht ist Mona Lang reich. Ihre Großtante Klara hat ihr ein großes Haus in München-Schwabing vermacht, denn sie war sich sicher: „Mona wird das Richtige tun.“ Was damit gemeint ist, versteht Mona nicht. Doch kaum hat sie Klaras Erbe angetreten, kommt sie einer Intrige auf die Spur, die sich um die Vergangenheit des Hauses rankt – und um ihre Familie. München, 1938. Die vierzehnjährige Klara belauscht an der Salontür ein Gespräch zwischen ihrem Vater, dem Staatsanwalt Ernst-Friedrich Hacker, und ihrem Vermieter, dem jüdischen Unternehmer Jakob Roth. Es geht um die bevorstehende Auswanderung der Roths – und ein geheimes Abkommen… --- Zuerst möchte ich mich bei Randomhouse für das Rezensionsexemplar bedanken, ich habe mich wirklich darüber gefreut. Umso mehr freue ich mich gerade überhaupt auf die Autorin gestoßen zu sein, denn das Hörbuch hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn die männliche Leserstimme ein bisschen gewöhnungsbedürftig war, doch im Nachhinein ganz passend, da es sich um einen personalen Erzähler handelte. Die Kapitel wechselten zwischen drei verschiedenen Personen und zwei verschiedenen Zeitlinien. Anfangs war das ein bisschen verwirrend, doch man gewöhnt sich schnell daran. Die Geschichte war sehr spannend und ist absolut empfehlenswert für Leser, die gerne Bücher über Freundschaft, Familie, Intrigen und Drama lesen. „Das Erbe“ bekommt von mir 5/5 Sterne.

4.5

Nicht jedes Erbe macht glücklich

Ein tolles Buch. Ein Blick vor und während der Judenverfolgung. Nicht jeder hätte so gehandelt wie Mona.

5

Was für ein tolles Buch!

5

Spannend bis zu letzt

Spannend bis zu letzt. Ab Seite 300 wird es nochmal richtig spannend. Für mich persönlich die krasseste Wendung in dem Buch mit der man sicherlich nicht gerechnet hat

4

Was würdest du tun, wenn du dank eines Erbes plötzlich reich bist, dann aber feststellen musst, dass dieser Reichtum auf einem Verbrechen fußt? Dies ist die Ausgangssituation von Ellen Sandbergs Roman. Ihre Heldin ist ein typischer Gutmensch, der durch das problematische Erbe in ein moralisches Dilemma gerät. Je mehr sie über das Haus erfährt, desto weniger fühlt sie sich damit wohl, es geerbt zu haben. Ein wirklich packender Roman, der durch verschiedene Zeitebenen, Perspektiven und einen Briefwechsel besonders clever konstruiert ist. Einzig mit den Protagonisten bin ich nicht richtig warm geworden; sie blieben mir leider ein bisschen zu seicht. (Rezensionsexemplar von Testleser/Random House)

4

Toller Spannungsroman mit einem interessanten Thema, das Ende war mir etwas zu einfach gehalten und hat für mich keinen Überraschungsmoment bereit gehalten Und ich liebe es, dass Kommisar Dühnforth auftritt

5

Unbedingt lesen

Am liebsten hätte ich das Buch in einem Stück durchgelesen. Es hat mich von der ersten Seite gepackt. Und ich kann es nur wärmstens empfehlen.

4

Solides Buch mit mäßiger Spannung aber guter Geschichte über Freundschaft, Familienbande und Gier

4

„Das Erbe“ ist nach „Die Vergessenen“ und „Der Verrat“ bereits der dritte Roman, den Inge Löhnig unter dem Pseudonym Ellen Sandberg schreibt. Sowohl die Romane als auch die Krimis sind für mich meistens ein Garant, dass ich fünf Sterne vergeben werde. Auch bei dieser neuen Veröffentlichung war ich schon nach wenigen Seiten mitten im Geschehen. Erzählt werden zunächst einmal drei Handlungsstränge. Sabine ist eine Person, die jedes Vorurteil gegenüber Hartz IV Beziehern erfüllt. Arbeit hält sie finanziell für unrentabel. Wenn sie einen neuen Kühlschrank braucht, stellt sie einfach einen Antrag beim Amt. Sie träumt gerne von teuren Kreuzfahrten und Luxuswagen. Als sie auf Ungereimtheiten in ihrem Stammbaum stößt, wittert sie eine Chance um an Geld zukommen. Ein komplett gegensätzlicher Charakter ist Mona. Sie ist rücksichtsvoll und hilfsbereit. Jederzeit versucht sie sozial Schwächere zu unterstützen. Von ihrer Familie wird sie gnadenlos gemobbt und ausgenutzt. Als sie eine überraschende Erbschaft macht und plötzlich zur Millionärin wird, kann sie sich vor Schmarotzern kaum noch retten. Parallel dazu erfahren wir noch die Geschichte von Monas Tante Klara, die in den 30er Jahren eine jüdische Schulfreundin hatte. Verrat und Lügen nehmen ihren Lauf und sollen Klara ihr ganzes Leben lang begleiten. Von Zwangsenteignungen und Denunziationen hat man schon öfters gelesen, trotzdem ist das Unrecht, dass der Familie Roth angetan wurde, nicht weniger ungeheuerlich. Ellen Sandberg verstrickt sehr geschickt die Schicksale mehrerer Familien über Generationen hinweg. Dafür verdient sie mein volles Lob. Wir reden hier nicht nur von zwei Personen. Es geht um eine Vielzahl von Menschen. Neben den erwähnten Charakteren spielen auch noch Sabines Oma, ihr Vater und Monas neue Bekanntschaft Tim eine Rolle. Ich fand es wirklich faszinierend, wie sich all das im Verlauf der Handlung zu einem großen Ganzen zusammengefügt hat. Man konsumiert hier nicht nur, sondern das Hirn wird aktiv beim Lesen gefordert. An manchen Stellen habe ich sogar nochmal zurückgeblättert um Abschnitte ein weiteres Mal zu lesen. „Das Erbe“ regt in jedem Fall zum Nachdenken an. Wie würde man sich selber in einer solchen Situation verhalten? Ich konnte Monas Zerrissenheit gut nachempfinden. Es gab jedoch eine Sache, die mich so sehr gestört hat, dass ich letztendlich deswegen einen Stern abgezogen habe. Bis auf Monas Freunde sind alle Charaktere einfach nur furchtbar. Damit meine ich nicht nur unsympathisch, denn die Personen sind allesamt dermaßen geldgierige Raffzähne, dass man nur die Hand vor Augen schlagen kann. Mir hat es wirklich leid getan, wie Mona permanent ausgenutzt wurde und wie skrupellos und selbstverständlich diese Menschen große Mengen Geld von ihr fordern. Ich fand die Häufung dieser materiell eingestellten Personen sowie die Darstellung der Hartz IV Empfänger schon sehr überspitzt und schubladenmäßig. Gleichzeitig könnte ich mir auch vorstellen, dass mit diesen Charakterisierungen der Gesellschaft ein wenig der Spiegel vors Gesicht gehalten werden soll. Ein nettes Easter-Egg war, dass auch Kommissar Dühnfort einen kurzen Gastauftritt hatte. Zusammenfassend kann ich sagen, dass auch dies wieder ein sehr fesselnder Roman war, auch wenn er nicht ganz an seine Vorgänger herankommt. Ich halte die Autorin für sehr talentiert und bin gespannt, was sie sich als nächstes einfallen lässt.

3.5

Nicht so gut wie die Vorgänger.

Dieser Roman lässt sich flüssig und leicht lesen. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart gefällt mir persönlich sehr gut. Nur diesmal konnten mich die Charaktere nicht so richtig von sich überzeugen. Zumindest die "Gegenwart" Charaktere. Keiner war mir sonderlich sympathisch, bis auf die Nebenfigur des Steuerberaters / Hausverwalters Oliver Sander. Meiner Meinung der einzig vernünftige in dem ganzen Plot. Die Hauptfigur zerdenkt mir zu vieles und der Rest... Naja, ohne Worte.

5

Aus heiterem Himmel erhält Mona Lang die Nachricht, dass sie eine wunderschöne Villa in München geerbt hat. Eine entfernte Tante hinterlässt ihr das "Schwanenhaus" inklusiver einiger Wohnungen mit dem Hinweiß "Mona wird das Richtige tun". Ihre persönliche Situation ändert sich schlagartig und sie beschließt ihr Erbe in München anzutreten. Nur zögernd nimmt sie die Wohnung ihrer Tante in Besitz. In diversen Regalen und Schubladen findet sie ein unglaubliches Durcheinander an Dokumenten. Ihre Mutter bringt sie schließlich auf eine bestimmt Spur. 1938 wurde das Haus weit unter Preis von der Familie Roth an den Vater ihrer Tante verkauft. Damit wird ihr Glück von einem großen Makel überschattet. Mona beginnt die Geschichte des Hauses, ihrer Familie und die der Familie Roth zu recherchieren. Sie stellt verhängnisvolle Fragen, die nach so langer Zeit kaum mehr beantwortet werden können. In dem Chaos aus Papieren in der Wohnung ihrer Tante findet Mona Briefe, die während des Zweiten Weltkriegs zwischen ihrer Tante und der Tochter der Familie Roth geschrieben wurden. Langsam zeichnet sich ein Bild, dem sie sich nicht entziehen kann. Wie hat es mir gefallen? Ellen Sandberg schreibt auch unter dem Namen Inge Löhnig Krimis, die ich sehr gerne lese. Bisher habe ich die Bücher, die sie unter Ellen Sandberg veröffentlicht, komplett übersehen. Wahrlich eine Schande, die ich hiermit zugebe und ich gelobe Besserung, die anderen Geschichten sind schon auf meiner Wunschliste gelandet. Die Geschichte beginnt, wie in einem Traum oder mit einem Lottogewinn. Wer möchte nicht ein tolles Haus mit vermieteten Wohnungen in München erben? Eigentlich sollte dieses Erbe ein sorgenfreies Leben ermöglichen. Mona glaubt sich, trotz der gewaltigen Änderung in ihrem Leben, wie in einem Traum. Neben der schönen Immobilie gehört noch ein angenehm gefülltes Konto zum Erbe. Anfangs zögert Mona noch dieses Geld zu benutzen, aber für ein paar Renovierungen zückt sie ihr Scheckbuch. Der Kontakt mit ihrer Familie fällt Mona schwer. Ihre Eltern, wie auch ihre Geschwister begegnen ihr oftmals eher ablehnend. Als ihre Mutter sie besucht und ein bestimmtes Bild von ihr fordert, zögert Mona erstmals ihre Mutter nachzugeben. Ein Konflikt, der sich am Ende auch klärt. Dabei fand ich allerdings die extreme schwarz-weiß Zeichnung der Figuren sehr verwirrend und auch zu überspitzt. Erzählt wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen und aus verschiedenen Perspektiven. Die Vergangenheit klärt alle Fragen in der Gegenwart auf. Die Autorin lässt Mona die Hauptfigur einige Hindernisse überwinden, um daran zu wachsen. Eine Entwicklung, die mir unglaublich gut gefallen hat. Ellen Sandberg schreibt einen historischen Roman, ergänzt ihn um einen Kriminalfall und fügt einen überraschenden Gast dazu. Die Spannung hält sich über die ganzen 512 Seiten, auch wenn es ein paar Aspekte gibt, die man als Leser erahnen kann. Dennoch geht die Geschichte ans Herz. Nicht nur um das Schicksal der Familie Roth, sondern auch für Mona, die heftige Entscheidungen treffen muss. Ein tolles Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.

5

Sehr Bewegend , unsere Vergangenheit.

2.5

Abbruch auf Seite 206.

Die Thematik der "Arisierung" an sich und auch der Handlungsstrang mit Klara in der Vergangenheit sind interessant und eigentlich mag ich solche Generationenromane sehr gerne. Allerdings sind die Charaktere für meinen Geschmack zu überzeichnet. Mona, die wegen ihres "Gutmenschentum" von ihrer Familie verstoßen wurde und deren Ex-Freund sich unter anderem von ihr getrennt hat, weil sie Bettlern einen Euro gibt? Tim, der Anfang 30 ist, mit ihr auf ein Date geht und ihr im Jahr 2018 erst im Laufe des Abends das 'Du' anbietet? Sabine und Harry, die "Hartzer", die keine Lust haben zu arbeiten und es nicht ertragen, einmal Gemüse zu essen? Dazu eine sehr repetitive Erzählweise und für meinen Geschmack zu ausführliche Beschreibungen ein und der selben Sache. Ich habe schon andere Bücher von der Autorin gelesen, z.B. die Schweigende, welches ich deutlich besser fand. Dieses Mal leider nichts für mich.

4

Konnte es kaum aus der Hand legen!

Die Geschichte wird aus 3 Perspektiven erzählt. Es hat nur für 4 Sterne gereicht, weil mir eine der drei Frauen und ihr Umfeld sowie ihre Einstellung absolut nicht gefallen haben. Dennoch fand ich alle drei Perspektiven spannend. Auch das suchen nach den Geheimnissen und der geschichtliche Zusammenhang waren super. Wie Mona mit ihrem Erbe umging und ihre Entscheidungen konnte ich nachvollziehen und verstehen. Möchte nicht zu sehr ins Detail gehen, weil ich spoiler in rezensionen nicht mag. Der schreibstil von ellen sandberg hat mir sehr gut gefallen. Auch die jeweilige Wortwahl und Ausdrucksweise je nach "Herkunft" und Umfeld der Protagonisten war sehr gut gewählt. Ich werd ab sofort definitiv mehr von ihr lesen! 🙃🙃

4

Unfassbar gut recherchierter Roman, allerdings fand ich den Erzählstrang aus der Vergangenheit stellenweise etwas verwirrend, weil es zu viele Personen waren.... Toll fand ich den kurzen Auftritt von Kommissar Dühnfort.

4

Wenn an deinem Erbe Blut klebt würdest du es behalten?

Eine interessante Aufarbeitung der deutschen Geschichte in der NS-Zeit. Teilweise waren die einzelnen Charaktere leider etwas zu Klischeehaft gestaltet. Die Geschichte über Mona und Klara hat mir ansonsten aber gut gefallen. Auf Spurensuche nach den Wurzeln, der sich wie ein kleiner Krimi gestaltet. Dieses Buch verspricht Spannung und unerwartete Wendungen.

3.5

Gute Geschichte, aber etwas in die Länge gezogen

3.5

3,5 Sterne für eine gute und spannende Geschichte, deren Figuren für meinen Geschmack allerdings ein bisschen zu schwarz-weiß und klischeehaft gezeichnet werden. Ein wenig mehr Grautöne hätten dem Ganzen meiner Meinung nach wirklich gutgetan. Trotzdem hat mir das Erzählte sehr gut gefallen, mit ihm wird ein weiteres Stück deutsche Zeitgeschichte wieder lebendig, über das man eigentlich sonst wenig erfährt.

2

Alles liest sich aalglatt und distanziert. Es gelingt der Autorin nicht, ein Näheverhältnis des Lesers zu einer der Hauptdarstellerinnen aufzubauen.  Noch nicht einmal die offensichtlich angestrebte Abneigung gegenüber Sabine - welche Rolle sie auch immer spielen mag - kommt auf. Man rümpft  nur die Nase über das Klischee der Hartzerin.  Es liest sich aber wenigstens leicht runter.  Und nun auch noch der schlaue Ratschlag ihrer Freundin Steffi: "Das Leben liegt wie ein Stapel weiße Blätter vor dir. Beschrifte sie, bemale sie. Mach was draus." Wie platt!  Zu dick aufgetragen, um glaubwürdig zu sein ist auch die immer wiederkehrende Betonung von Monas "Gutmenschentum",  das sowohl Bernd als auch ihre Familie nervt, Klara aber dazu bewogen hat, ihr Testament zugunsten von Mona zu ändern,  weil diese "einen moralischen Kompass" habe.

4.5

Faszinierender Roman, der die Charaktere, historischen Gegebenheiten und intensiven Emotionen über die Jahrzehnte hinweg auf eine atemberaubende Weise einfängt und dem Leser darbietet. Es handelt von Freundschaft, Familie, Liebe, Hass, Gier und noch so vielen weiteren (menschlichen) Abgründen und Schicksalen. Zeitweise hat mir die Entwicklung der story nicht wirklich gefallen, aber auch nur weil mir der ein oder andere Charakter sehr zu wider war. Letztenendes war die Geschichte so wie sie ist stimmig und wunderbar abgerundet.

5

Diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Toll erzählt. Sie hat einige Wendungen, die man nicht vorhersehbar waren. Zumindest für mich. Absolut empfehlenswert.

4.5

Spannendes moralisches Dilemma

Mona erbt überraschend eine wertvolle Immobilie in München von ihrer Großtante. Was mit dem Hinweis „Mona wird schon das Richtige tun“ gemeint ist, versteht Mona allerdings nicht. Doch dann beginnt sie Nachforschungen über die Vergangenheit des Hauses einzuholen. Aus verschiedenen Perspektiven wird die Vergangenheit der Hauses in München und insbesondere die Umstände des Eigentumswechsels dargelegt. Die Moral und die Frage danach, was richtig und was falsch ist spielt dabei eine große Rolle und ich habe mich gefragt, wie es mir in dieser Situation gehen würde. Es gibt einige Wendungen die den Spannungsbogen aufrechthalten und die Fragezeichen im Kopf Schritt für Schritt klären. Bis zur Hälfte des Buches war ich allerdings verwirrt, wie die Personen im Buch zusammenhängen. Manche Figuren waren zudem relativ oberflächlich gezeichnet. Der Schreibstil war dabei aber durchgehend flüssig und die Geschehnisse dadurch sehr schön zu lesen. Insgesamt hat mich die Geschichte sehr gut unterhalten und ich freue mich darauf weitere Bücher der Autorin zu lesen.

Spannendes moralisches Dilemma
5

Ein super tolles Buch Wahnsinnig interessant vom geschichtlichen, aber auch der Schreibstil lässt einem das Buch nicht aus der Hand legen.

5

Ich bin beeindruckt!

Wow! Das war mein allererstes Buch von der Autorin Ellen Sandberg. Ich liebe Bücher, die zum einen Teil einen leicht verwirren und zum anderen Teil, den Nervenkitzel aufrechterhalten. Ich würde das Buch jedem weiterempfehlen.

4

Fesselnd, bewegend und zum Nachdenken anregend – nur das Ende lässt mich etwas zwiegespalten zurück.

Ich habe "Das Erbe" mit großer Spannung gelesen. Die Geschichte ist von Anfang an fesselnd erzählt, und man fiebert mit Mona mit, während sie nach und nach die Hintergründe ihres unerwarteten Erbes aufdeckt. Besonders die Verknüpfung von Gegenwart und Vergangenheit ist der Autorin sehr gut gelungen – Stück für Stück entsteht ein Gesamtbild, das einen nicht mehr loslässt. Vor allem das Schicksal von Mirjam hat mich sehr berührt. Es ist schwer zu ertragen, was ihr widerfahren ist, und genau diese emotionale Tiefe macht das Buch so stark. Auch die moralischen Fragen, die sich daraus ergeben, ziehen sich konsequent durch die Handlung und regen zum Nachdenken an. ⚠️ Spoilerwarnung ab hier Das Ende hat bei mir allerdings gemischte Gefühle hinterlassen. Einerseits kann ich Monas Entscheidung nachvollziehen, andererseits bin ich mir nicht sicher, ob ich selbst genauso gehandelt hätte. Genau dieser Zwiespalt wirkt zwar realistisch, hat mich aber nicht ganz zufrieden zurückgelassen. Dass Sabine und Charlie letztlich nur einen Bruchteil erhalten, sorgt wiederum für ein gewisses Gefühl von Gerechtigkeit. Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich die Figur Timon, die etwas undurchsichtig bleibt. Hier hätte ich mir noch etwas mehr Tiefe gewünscht – auch wenn das vermutlich den Rahmen des Buches gesprengt hätte. Insgesamt ein sehr lesenswerter Roman, der spannend erzählt ist, emotional berührt und lange nachwirkt – auch wenn mich das Ende nicht vollständig überzeugt hat.

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