Das Reich der Schatten, Band 1: Her Wish So Dark (High Romantasy von der SPIEGEL-Bestsellerautorin von "One True Queen")
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Book Information
Author Description
Jennifer Benkau liebt Fantasy-Geschichten, und die schreibt sie gern mit lauter Musik und ganz viel Schokolade. Bei Ravensburger hat sie bereits zahlreiche Jugendbücher veröffentlicht, mit denen sie die SPIEGEL-Bestsellerliste erobert hat. Sie liebt es, mit ihrem Pferd Skyla auszureiten und dem Wind hinterherzujagen. Wenn sie ganz genau hinhört, kann sie sogar manchmal verstehen, was Skyla ihr sagen möchte.
Posts
Jennifer Benkau hat mit dieser Reihe wieder eine tolle Welt erschaffen. Anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten, das Buch hat mich nicht sofort gepackt. Weshalb, kann ich selbst nicht beurteilen. Der Spannungsbogen ist Anfangs sehr gering, aber doch hoch genug das die Geschichte einen packt. Der Schreibstil ist aus der Sicht der 3 Protagonisten geschrieben, Loire aus Nemija, Desmond ihr bester Freund und Verlobter und Alric, aus Lyaskay. 80% der Geschichte ist aber aus der Sicht von Laire geschrieben. Sie ist die Prinzessin von Nemija, lebt aber mit ihrer Mutter in einem kleinen Dorf in der Verbannung. Ihr bester Freund und Verlobter wurde verflucht und ist in das Land der Damea gewandert. Laire macht sich auf den Weg ihn zu befreien. Auf ihrem Weg treffen sie auf Alric, den Laire schon von früher kennt und mit dem sie schlechte Erfahrungen gemacht Hat. Zusammen und mit ihrer Freundin Vica und dem Paladin Jero machen sie sich gemeinsam auf den Weg. Unterwegs müssen sie sich unterschiedlichen Gefahren stellen und überleben mehr als nur 1x nur ganz knapp. Laire hat auch noch ein Geheimnis, das im Laufe der Geschichte eine wichtige Rolle spielt. Ich werde auf jeden Fall auch den 2 Teil lesen/ hören.
Wow! 🤩
Die Autorin hat sich wirklich viel Zeit gelassen die Welt und die Charaktere aufzubauen und ihnen Leben einzuhauchen. Dadurch konnte man richtig mit den Charakteren mitfiebern und ihre Handlungen nachvollziehen. 😍 das Ende war ein wildes hin und her und ich bin so gespannt wie es im zweiten Teil weitergeht! 🥰
Hörbuch
In dieser Welt werden Wünsche wahr. Und nichts könnte schlimmer sein. Wie alle Bewohner von Nemija fürchtet Laire den grausamen Lord der Schatten, der seit jeher Menschen in sein verfluchtes Reich entführt. Als Laires Verlobter ihm zum Opfer fällt, muss sie vor dem Thron des Lords um Gnade bitten. Doch in seinem Reich herrscht eine wilde, tödliche Magie. Will Laire überleben, braucht sie ausgerechnet die Hilfe des einen Menschen, den sie nie wiedersehen wollte: Alaric, der ihr Herz in tausend Stücke gerissen hat … Ein wirklich spannend gemachtes Hörbuch.

Am Anfang kam ich etwas schwer rein, wie meistens bei Fantasy Büchern mit den vielen Namen, Bezeichnungen und dem World Building. Das hat sich aber rasch gelegt und die Story schreitet gut voran. Ich hatte eine Ahnung, wohin das alles führt, wenn auch aus anderen Gründen. Das Ende hat mich dann aber doch nochmal sehr überrascht und ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band.
Leider konnte mich Her Wish So Dark nicht so begeistern wie One True Queen. Ich fand es leider oft langatmig und langweilig und hab keinen richtigen Zugang zu den Charakteren gefunden. Ich habe nicht gut mit ihnen mitfiebern können und habe immer darauf gewartet, dass es mich catched. Zum Schluss wurde es dann zum Glück noch spannend und ich bin schon gespannt wie die Geschichte weitergeht in Band 2!
„Ich verlange von mir die Erfüllung meiner Träume“
Wir sind zurück in der Welt rund um Lyaskye - in Nemija und dem Reich der Schatten, das Reich des Daemalords. Wir begleiten Laire, ihre beste Freundin Vika, den Paladin Jero, ihren Ex-Freund Alaric und Kae auf der gefährlichen Reise durch das Daemareich um Laires Verlobten Desmond zu retten. Ich finde, die Geschichte fängt langsam an, es kommen immer mehr Geheimnisse und Verstrickungen ans Licht und am Ende wird es noch mal richtig spannend. Im Laufe der Geschichte wachsen wir so richtig mit Laire mit und lernen mit ihr ihre wahren Wünsche kennen. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Laire erzählt und der personalen Erzähl-Perspektive von Alaric und Desmond erzählt. So lernt man noch mehr von den Charakteren kennen und finde ich ganz spannend! Laire hat ein sehr gutes Herz und handelt immer sehr intuitiv was sie, meiner Meinung nach, sehr sympathisch macht. Alaric hat viele, viele Geheimnisse über die er nicht reden kann, aber während des Lesens merkt man, dass er ein gutes Herz hat. Jero und Vika sind auch zwei sympathische Charaktere. Selbst der Daemalord war nicht unsympathisch. Die Geschichte hatte zwischendurch ein paar Längen, aber durch das super spannende Ende frage ich mich nun, wie es für Laire, Jero, Vika, Desmond und Alacric weiter geht. Ich freue mich auf Band 2. ✨ Buch 5 von 24. (24für24)

Welche Reihe habt ihr zuletzt angefangen? Bei mir war es wohl die Dilogie "Das Reich der Schatten". Die beiden "One True Queen"-Bände habe ich damals jeweils kurz nach Erscheinungstermin gelesen und geliebt, weshalb klar war, dass ich auch an "Her Wish So Dark" nicht vorbeikommen werde. Allerdings muss ich gestehen, dass dieses Buch mich nicht ganz so leichtfertig begeistern konnte, wie gehofft... Vielleicht erstmal das Positive: Jennifer Benkaus Schreibstil ist genauso bildhaft wie eh und je. Allein um das Land Nemija zu entdecken, lohnt es sich schon, dieses Buch zu lesen. Es ist einfach beeindruckend, was sich die Autorin erneut hat einfallen lassen - und wie sie diese Ideen zu Papier gebracht hat. Interessant und fantastisch, wie ich es mir von einer High-Fantasy-Welt wünsche. Aber leider hatte ich trotzdem einige Startschwierigkeiten mit dem Buch und brauchte eine ganze Weile, um reinzukommen. Verstärkt lag das wohl daran, wie langsam die Handlung selbst nur an Tempo gewann. Obwohl immer wieder in der Theorie spannende Dinge geschahen, konnten mich die ersten 3/4 des Buchs einfach nicht mitreißen. Die Protagonist*innen begeben sich auf eine Reise und diese Reise fühlte sich für mich an wie am Telefon in einer Warteschlange herumzudümpeln. Irgendwie catchten mich die hier auftretenden Probleme kaum, weil ich permanent nur darauf wartete, dass endlich der geplante Weg final beschritten wurde und etwas Neues beginnen würde. Und liebe Leute, als dieser Moment dann endlich kam - WOW. Just ab der Sekunde schien die Spannungskurve in die Höhe zu springen, riss den gesamten Plot mit sich und ließ ihn zu einer Achterbahn der Gefühle mutieren. Mal mehr und mal weniger erwartete Wendungen, die fesselnd erzählt wurden und garniert waren mit anderweitigen Entwicklungen und Verstrickungen der Charaktere, die sich sehen lassen können. Während ich vor allem in der ersten Hälfte des Buchs noch gehadert hatte, ob ich Band 2 lesen möchte, war mir am Ende von Band 1 klar: Ich habe gar keine andere Wahl. Ich brauche Band 2!

Anfang etwas zäh, das Ende richtig gut - Weiterhin Empfehlung für Einsteiger in das Genre
Nachdem ich von der Hauptstory "One true Queen" so begeistert war, habe ich mir direkt diesen Teil gekauft. Das Konzept finde ich richtig gut. Gleiche Welt, komplett neue Geschichte. Trotzdem fiel es mir anfangs schwer in die Geschichte rein zu finden. In der Hauptstory kam eine "normale" Sterbliche in die Welt von Lyaskye und hier war es genau anders. Die Hauptfigur war in dieser Welt geboren, vielleicht lag es daran. Das Buch wurde zwar primär aus der Sicht der Hauptfigur geschrieben, aber es gab einige Perspektivewechsel, sehr erfrischend! Nach etwa 3/4 des Buches fing es dann endlich an mich so richtig zu fesseln. Bin ich jetzt verwöhnt von Flammengeküsst? Vielleicht. Gefühlt hätte das Ende des Buches die Mitte der gesamten Geschichte sein können - höhö - tut es ja auch, aber gerne alles in ein Buch. Ich freue mich aber auf den nächsten Teil! (Hab ich zum Glück schon) Das Buch hat kaum Spice, dafür Romantik. Also gut für jene, denen Flammengeküsst zu viel Spice hatte. Ich persönlich hätte mir mehr gewünscht. Abschließend kann ich sagen: Es ist eine solide Geschichte, die Spaß macht und perfekt für Einsteiger zum Thema Fantasy ist.

Her Wish so Dark konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. Ich mag Jennifers Schreibstil wirklich gerne. Aber irgendwie war mir die Welt zu verworren. Ich konnte mich in dieser nicht so recht einfinden und eindenken. Die Charaktere waren irgendwie ziemlich farblos und nichts sagend. Sehr schade, da hätte ich mit mehr gerechnet. Mal schauen ob ich überhaupt weiterlese.
Supi 😄
Interessante Idee. Interessante Geschichte. Coole Charaktere! Wenn man sich ein bisschen eingelesen hat, ergeben die drei verschiedenen Perspektiven auch Sinn. Egal ob Laire, Alaric oder Desmond. Jeder hat seine Geschichte, jeder hat seine Gefühle und das Päckchen was er zu tragen hat. Wie alle miteinander verbunden sind, ist auch ganz Klever gemacht. Ich habe das Gefühl es ist ein bisschen so ein Love Triangel zwischen ihnen. Und ich bin super gespannt wie es in Band 2 weiter geht und wie es sich löst, den gerade der Chliffhänger am Ende ist verdammt böse 😫 Das Worldbuilding ist verdammt gut gemacht. Und durch das andere Buch „the lost crown“ ist es ein bisschen wie nach Hause kommen, weil es sich um dieselbe Welt handelt, nur mit anderen Charakteren.
Seite 472 - 1 Satz - viele Emotionen 🥹
Her Wish so Dark ist definitiv anders als One True Queen - aber genauso stark für mich. 😊 Die Autorin entführt uns wieder in ihre Welt, die doch so ganz anders ist als die, die wir bereits kennen. Sie ist dunkler und düster und liest sich entsprechend gefährlicher. Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte richtig reinzukommen, da teilweise sehr rätselhaft Situationen beschrieben worden sind und der Weg hier das Ziel war. 😅 Aber zum Ende ging es dann Schlag auf Schlag und ich konnte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. 🥹 Eventuell war es zwischendurch auch recht emotional, aber das muss jeder selbst lesen... A🖤 Bin auf jeden Fall mal wieder großer Fan der Reihe und werde direkt weiterlesen. 😍
Spannendes Buch, aber habe mich teilweise trotzdem ein bisschen durch gequält..
Die Geschichte hatte wirklich einige Stellen die überraschend und unerwartet kamen. Manchmal war es ein bisschen zäh und sehr in die Länge gezogen. Ich brauchte auch immer Mal Pausen weil die Konzentration ein bisschen verloren gegangen ist. Was ich nicht nachvollziehen konnte war die Wahl des neuen Lords. Wahrscheinlich war ich da nicht mehr so 100% bei der Sache mit meinen Gedanken. Das Ende hat mich dann aber ein bisschen umgehauen. Hab ich null erwartet. 😱
Die beiden "One True Queen"-Bände habe ich damals jeweils kurz nach Erscheinungstermin gelesen und geliebt, weshalb klar war, dass ich auch an "Her Wish So Dark" nicht vorbeikommen werde. Allerdings muss ich gestehen, dass dieses Buch mich nicht ganz so leichtfertig begeistern konnte, wie gehofft... Vielleicht erstmal das Positive: Jennifer Benkaus Schreibstil ist genauso bildhaft wie eh und je. Allein um das Land Nemija zu entdecken, lohnt es sich schon, dieses Buch zu lesen. Es ist einfach beeindruckend, was sich die Autorin erneut hat einfallen lassen - und wie sie diese Ideen zu Papier gebracht hat. Interessant und fantastisch, wie ich es mir von einer High-Fantasy-Welt wünsche. Aber leider hatte ich trotzdem einige Startschwierigkeiten mit dem Buch und brauchte eine ganze Weile, um reinzukommen. Verstärkt lag das wohl daran, wie langsam die Handlung selbst nur an Tempo gewann. Obwohl immer wieder in der Theorie spannende Dinge geschahen, konnten mich die ersten 3/4 des Buchs einfach nicht mitreißen. Die Protagonist*innen begeben sich auf eine Reise und diese Reise fühlte sich für mich an wie am Telefon in einer Warteschlange herumzudümpeln. Irgendwie catchten mich die hier auftretenden Probleme kaum, weil ich permanent nur darauf wartete, dass endlich der geplante Weg final beschritten wurde und etwas Neues beginnen würde. Und liebe Leute, als dieser Moment dann endlich kam - WOW. Just ab der Sekunde schien die Spannungskurve in die Höhe zu springen, riss den gesamten Plot mit sich und ließ ihn zu einer Achterbahn der Gefühle mutieren. Mal mehr und mal weniger erwartete Wendungen, die fesselnd erzählt wurden und garniert waren mit anderweitigen Entwicklungen und Verstrickungen der Charaktere, die sich sehen lassen können. Während ich vor allem in der ersten Hälfte des Buchs noch gehadert hatte, ob ich Band 2 lesen möchte, war mir am Ende von Band 1 klar: Ich habe gar keine andere Wahl. Ich brauche Band 2! Abschließend also trotz der Startschwierigkeiten 3,5 Sterne!
Cover: Das Cover ist schön gestaltet mit folierten Prägungen und einer samtigen Haptik. Auch unter dem Schutzumschlag ist das Cover nochmal in einfacher Form ohne Schriften vorhanden und sieht einfach toll aus. Innengestaltung: Neben den Karten, die sich im Buch befinden, ist jedes Kapitel mit einem Ornament gestaltet, Meine Meinung: Vorneweg erst einmal: Dieses Buch ist für mich auf jeden Fall ein Jahreshighlight. Angefangen mit dem Aufbau des Buchs in verschiedenen Kapiteln, die aber von drei verschiedenen Personen handeln. Interessant dabei ist, dass bei den Kapiteln der Protagonistin Laire, aus der Ich-Perspektive erzählt wird, bei den Kapiteln von Desmond und Alaric liest man jedoch aus der personalen Erzählweise. Dieser Wechsel hat mich beim Lesen überhaupt nicht gestört und war eine sehr erfrischende Abwechslung. Die Stimmung des Buches ist im Allgemeinen düster und mystisch und war permanent Spannungsgeladen. Diese hat sich hin und wieder auch entladen, aber eben nie ganz. Ich war während des Lesens permanent aufmerksam und habe jede einzelne Seite bis ins Detail aufgesogen. Was auch zur Spannungssteigerung beigetragen hat, waren die vielen Geheimnisse und Begebenheiten, die schon teilweise vor der Geschichte stattgefunden haben, die man aber natürlich erst im Laufe der Geschichte nur in ganz kleinen Häppchen nach und nach hat zugeführt bekommen, obwohl man permanent nach der Auflösung all dieser Geheimnisse giert und andererseits möchte man die Geheimnisse nicht lüften, weil sie einfach heftig sind, man damit nicht rechnet und sich dann wieder fragt, wie die Geschichte denn nun auf diese Weise weitergehen soll...und dennoch tut sie es. Es ist alles wirklich logisch und sinnvoll durchdacht, ein Aspekt den ich immer sehr bewundere und den Jennifer Benkau auch schon in ihrem Buch "One true Queen" grandios zur Schau gestellt hat. Einige Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich kam auch nicht umhin, ohne Tränen das Buch zu lesen. Andere Charaktere waren mir zwar etwas ferner, was aber auch gar nicht schlimm war. Gerade am Anfang der Geschichte erfährt man in den Kapiteln einzelner Charaktere viel aus deren Vergangenheit und das macht es super interessant. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen, ich fand es grandios geschrieben und diese Geschichte ist in Meinen Augen unfassbar gut und bleibt mir hoffentlich lange Zeit so stark im Gedächtnis wie jetzt.
Ich habe mich echt sehr gefreut, wieder etwas von Jennifer Benkau zu lesen. Ich mag ihre Fantasy Bücher ja unheimlich gerne und ich fand "One True Queen" ultra gut. Diese neue Reihe spielt in der gleichen Welt, aber auf einem anderen Kontinent wenn ich das richtig verstanden habe. Jedenfalls hatte es bisher nicht wirklich mehr etwas mit "One True Queen" zu tun und kann daher auch unabhängig davon gelesen werden. Ich muss aber gleich vorweg sagen, dass es mich nicht so mitreißen konnte wie die Queen. Trotzdem war es ein gutes Buch, das mir gefallen hat und mit tollen Charakteren aufwarten kann. Die Story war auch sehr spannend und es gab wieder einige Geheimnisse und Twists, die überraschen konnten. Was mir nicht so gut gefallen hat war, dass man zu Beginn einfach in die Geschichte hineingeschmissen wird ohne große Erklärungen. Ich fühlte mich dann doch etwas allein gelassen und überfordert, weil ich ständig das Gefühl hatte mir ist irgendwas entgangen und ich bekomme den roten Faden nicht zu greifen. Als müsste ich etwas wissen, was ich aber noch gar nicht wissen konnte. Bei so einer komplexen Welt ist das dann schon schwierig am Ball zu bleiben und es dauerte eine Weile bis ich in der Geschichte drin war. Aber nach diesem Ende bin ich auf jeden Fall sehr sehr gespannt auf Band 2 und werde die Reihe auch recht zügig jetzt weiter lesen.
Nachdem ich One True Queen fertig gehört habe, wollte ich den anderen Büchern von Jennifer Benkau auch noch einmal eine Chance geben. Somit fing ich mit dem 1. Band von „Das Reich der Schatten“ an. Klappentext: Hüte dich vor dem dunklen Lord! Wie alle Bewohner des Fürstentums Nemija kennt Laire dieses ungeschriebene Gesetz. Denn seit jeher wird ihre Heimat von dem grausamen Lord der Schatten heimgesucht, der Menschen in sein verfluchtes Reich entführt. Als Laires Verlobter ihm zum Opfer fällt, bleibt ihr keine Wahl: Sie muss vor dem Thron des Lords um Gnade bitten. Doch in seinem Reich herrscht eine wilde, ungezügelte Magie, die selbst die dunkelsten Wünsche erfüllt – mit tödlichen Folgen. Will Laire überleben, braucht sie ausgerechnet die Hilfe des einen Menschen, den sie nie wiedersehen wollte: Alaric, der ihr Herz in tausend Stücke gerissen hat … Meinung: Diese Geschichte ist GANZ anders als One True Queen. Wirklich ganz anders. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass beide Geschichten von zwei verschiedenen Autoren geschrieben wurden. Die Handlung spielt nicht einmal in derselben Welt, was ich vorher gehofft hatte, weil es so angekündigt war. Manchmal fällt zwar der Name „Lyaskye“, aber das war’s auch schon. Mit der anderen Dilogie hat dieses Buch wirklich nichts gemein. Es spielt zeitlich gesehen auch vor der anderen Geschichte (vermuten wir) und auch sonst gibt es kaum Gemeinsamkeiten. Der Schreibstil ist auch völlig anders, beispielsweise ist dieses Buch aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben und die Handlung springt zeitlich immer wieder hin und her, was mich anfangs sehr verwirrt hat. Es hat sehr lange gedauert, wirklich in die Handlung reinzukommen und zu verstehen, worum es eigentlich geht und wer eigentlich wer ist. Über die Hälfte der Zeit habe ich gar nicht verstanden, was gerade überhaupt passiert. Die Sprecherin des Hörbuchs spricht allerdings auch immer gleich, ganz egal welche Figur gerade gesprochen wird, was es nicht leichter macht. Im Grunde sind die Figuren eigentlich die ganze Zeit nur unterwegs im Reich des dunklen Lords und müssen ständig gegen irgendwelche Feinde kämpfen. Wirklich viel mehr ist bisher nicht passiert. Was es mit dem Reich überhaupt auf sich hat und warum alles so ist, wie es ist, weiß man bisher auch noch nicht so wirklich. An sich könnte die Geschichte episch sein, wenn man nur an Herr der Ringe oder ähnliche Geschichten denkt. Aber wirklich vom Hocker reißen konnte mich bislang nichts. Ich habe keine wirkliche Beziehung zu den Charakteren aufbauen können und irgendwann nervt es nur noch, dass die Kampfszenen so viel Raum einnehmen und alles bis ins kleinste Detail ausgeschlachtet wird. Das hat mich schon in OTQ sehr gestört, dass unwichtige Szenen so viel Raum einnehmen und wirklich wichtige Szenen sehr schnell abgehandelt werden, sodass man nicht mehr hinterher kommt. Das scheint wohl ein generelles Problem in Jennifer Benkaus Geschichten zu sein. Vermutlich ist es auch beabsichtigt, warum auch immer. Mir gefällt das jedenfalls nicht besonders gut. Fazit: Die Geschichte könnte spannend und interessant sein, aber die Umsetzung ist eher holprig. Erst die letzte Stunde des Hörbuchs wurde etwas spannender, als Laire mit ihren Begleitern die Burg des dunklen Lords endlich erreicht hat. Ab da nahm die Handlung rasant an Fahrt auf. Ich bin gespannt, wie es im 2. Band nun weiter gehen wird.
Ich liebe Jennifer Benkau's Schreibstil
Ich mag Geschichten, in denen sich eine Gruppe in guter alter "Herr der Ringe - Manier" auf den Weg macht um Dinge zu tun. Von daher bin ich Laire und ihren Gefährten gerne gefolgt, auch wenn die Charakterausarbeitung mir etwas zu blass geraten ist. Die Welt von Lyaskye, aber vor allen Dingen Jennifer Benkau's wundervoller Schreibstil haben mich aber, wie schon bei "One true Queen", sehr begeistert. Die Art wie sie schreibt, macht etwas mit mir, lässt Bilder in meinem Kopf entstehen und mein Herz ganz weit werden. Das trifft bislang allerdings nur auf den Fantasy-Bereich zu, ihre New Adult Dilogie war leider nichts für mich. Inhaltlich fand ich den Auftakt der "Das Reich der Schatten" - Dilogie etwas schwächer als bei "One true Queen", ab und an wurde es mir etwas zu wirr und überladen. Und auch davon, dass ein "Twist" quasi nur deshalb entstehen kann, weil die Protagonistin einfach beschließt, an bestimmte Sachen nicht zu denken, bin ich normalerweise kein Fan. Vor allen Dingen wenn aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Hier hat es mich allerdings nicht sonderlich gestört, weil ich relativ schnell selbst darauf gekommen bin was Sache ist. Alles in allem ein schöner Start. Lyaskye ist eine Welt in der ich mich sehr gerne aufhalte, umso mehr freue ich mich, dass ich noch ein paar Bücher vor mir habe. Und auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Dieser Schreibstil!
Wie auch vielen anderen Rezensenten war mir der Mittelteil mit der Reise zu langatmig, ich habe das einfach so in der Art schon zu oft gelesen. Die Charaktere blieben recht farblos, nur die Szenen zwischen Laire und Alaric waren für mich wirklich berührend. Der Schreibstil ist gewohnt sehr gut. Insgesamt ein gutes Buch, für alte Fantasyhasen aber nicht sonderlich überraschend.
Schönes Buch, aber etwas enttäuscht
Insgesamt mag ich das Buch wirklich gerne. Die Charaktere (wobei ich leider nicht so richtig mit Laire warm wurde, also ich mag sie schon, aber ich brenne nicht für sie ... für Alaire aber schon, richtig hotter Typ, lieb den schon ein bisschen :D), den Plot, die Welt (Lyaskye kenne ich ja schon aus One True Queen) und natürlich Jennifer Benkaus Schreibstil sind gelungen. Allerdings hat mir die eben bereits benannte Dilogie zuvor einfach besser gefallen, weswegen meine Ansprüche wohl einfach zu hoch waren. Der Plot auf den ersten 350 Seiten zog sich leider ein bisschen (zu langer Spaziergang, im warten Sinne des Wortes lol), und dann nahm es zum Ende hin so krass Fahrt auf, jede Seite beinhaltete eine Wendung wow! Das Ende fand ich auch gut uns freue mich dementsprechend auch Teil 2 bzw. das finale der His/Her Curse- Welt 💗
Interessante Story, konnte mich aber leider nicht catchen. Mir hat mehr Hintergrundinfo gefehlt gerade am Anfang, etwas mehr Erklärung, es war alles so gefühlskalt irgendwie. Mir fehlt auch irgendeine Art von Logik in diesem Daemareich. Hätte ich den zweiten Teil nicht schon, hätte ich wahrscheinlich nicht weitergelesen. Schade, da ich One true Queen wirklich toll fand.
Ich hatte meine Anfangsschwierigkeiten mit dem Buch. Auch wenn ich die Welt total interessant und wundervoll bildhaft beschrieben fand, so hat es einfach zu lange gedauert, bis die Handlung an Fahrt aufnahm. Das letzte Drittel hat mich dafür aber echt überrascht und gefesselt, so dass ich gespannt auf die Fortsetzung bin. 3,5/5
Es ist sooooo genial. Ich glaub ich muss erstmal Gedanken sortieren. Ich liebe es. Mir gefällt einfach alles. Am Anfang war es noch nicht ganz so genial und ich bin erstmal reingekommen, aber ja näher das Ende kam , desto besser wurde es. Der Schreibstil ist einfach toll, ich bin einfach so durch die Seiten geflogen. Die Charaktere sind auch mega toll und sympathisch, Laire zum Beispiel mochte ich sehr sie ist toll und auch Alaric ist immer besser geworden. Auch Vika war mir mega sympathisch, Jero aber auch. Spannend war es bis zum Ende hin und dann dieser Cliffhänger, ich will den nächsten Teil am liebsten jetzt sofort. Ich liebe dieses Buch einfach, am Ende haben sich alle Zweifel vom Anfang verflüchtig. Es steht auf jeden Fall One True Queen im nichts nach und ist ein sehr gelungener Auftakt der Reihe. In den letzten Seiten saß ich die Ganze Zeit mit offenen Mund da.
Am Anfang ist es mir schwer gefallen, in die Geschichte reinzukommen. Aus diesem Grund bin ich ab Kapitel 10 auf das Hörbuch umgestiegen, dadurch ist es mir leichter gefallen reinzukommen. Umso mehr ich in die Geschichte reingekommen bin, umso besser hat mir das Buch auch gefallen. Ich fand das world building super interessant und auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Mit dem plottwist und dem Ende habe ich nicht gerechnet. Umso mehr freue ich mich jetzt darauf den 2 Band zu lesen.
3 Sterne Allgemein hat mich das Buch nicht wirklich überzeugt, da die Storyline sehr langatmig war und der Inhalt insgesamt nicht wirklich viel ist, aber in die Länge gezogen wurde. Die Idee und die Charaktere fand ich allerdings schon sehr spannend und die Ich-Perspektive war auch noch übersichtlich, auch wenn es abwechselnd verschiedenen Personen waren. Es hat mir sehr geholfen, die Charaktere besser zu verstehen, auch wenn mir am Anfang ihre Beziehungen zueinander nicht wirklich klar waren. Ich hätte mir gewünscht, dass wenigstens die erste Hälfte der Story ein bisschen abgekürzt gewesen wäre und dafür die letzten Kapitel etwas ausführlicher geschrieben wären. Werde trotzdem den zweiten Teil auch noch lesen, weil ich nach den Cliffhanger am Ende unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.
Inhalt: Laire hat es sich zum Lebensziel gemacht, ihren Verlobten Desmond aus den Fängen des Daemalords zu befreien. Eile ist geboten, denn die Zeit im Reich des Lords verändert ihn. Fortschreitende Entmenschlichung droht, ihn zu einem fürchterlichen Wesen, einem Daema, zu verwandeln. Doch die Reise ins Reich der Schatten ist alles andere als einfach. Alleine die Grenze zum Daemareich zu überschreiten, gelingt nur den wenigsten. Dort herrscht düsterste Magie. Illusionen und Wesen, die einem innerhalb kürzester Zeit das Leben nehmen können, lassen jeden schnell realisieren, wie lebensgefährlich ein Aufenthalt ist. Man könnte meinen, dass das plötzliche Auftauchen von Alaric ein wahres Geschenk darstellt. Alaric erscheint wie aus dem Nichts und bietet Laire und ihren Gefährten, ihrer treuen und besten Freundin Vika und derem ehemaligen Leibwächter, einem ausgebildeten Paladin, Jero, an, ihnen einen schnellen Weg ins Daemareich zu zeigen. Diese Hilfe können Laire und ihre Freunde gut gebrauchen, denn eine weitere Gruppe ist ihnen voraus. Ist das Tor erst mal durchschritten, so schließt es sich und ist für längere Zeit nicht mehr passierbar. Laire würde lieber einen Kessel voll Teer trinken, als Alarics Hilfe anzunehmen. Denn beide verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, die die junge Frau hinter sich lassen möchte. Es gab diesen wundervollen Sommer, diese gemeinsame Zeit. Doch dann, ohne jeden ersichtlichen Grund, hat Alaric Laire nicht nur verraten, sondern auf übelste Weise gedemütigt. Auch Alaric läuft nicht einfach unmotiviert ins Leere. Er hat einen Grund, warum er unbedingt ins Daemareich muss. Er muss seine Schwester wiedersehen, die sich seit Jahren nicht aus den Fängen des Lords lösen kann. Zehn Mal muss er sein Leben opfern, dann bekommt er diese zurück. Nun hat er seine letzte Aufgabe vor der Brust. Und um diese zu erfüllen, muss er ins Schattenreich. Koste es, was es wolle. Meinung: Fans von „One True Queen“ freuen sich vielleicht darüber, dass auch „Her Wish so Dark“ erneut auf dem Kontinent spielt, dem auch das Land Lyaske angehört. Dieses Mal legt die Autorin ihr Augenmerk auf Nemija. Einen Ort, der seit jeher vom Lord der Schatten heimgesucht wird. Es kostet nur einen ausgesprochenen Fluch und schon verschwindet ein Mensch im Daemareich. Von hier wieder fortzukommen, scheint unmöglich. Ausgebildete Paladine werden gelegentlich in dieses Reich geschickt, um Verfluchte wieder freizubekommen. Doch die meisten kehren nie wieder zurück. Der Leser bekommt die Geschichte aus der Perspektive von Laire, einer jungen Frau, die ein großes Geheimnis mit sich trägt, erzählt. Sie kann Magie erspüren. Eine Fähigkeit, die kriminalisiert wird und die Laire seit ihrer Kindheit geheimzuhalten versucht. Laire hat es nicht einfach, denn ihre Mutter ist schwer erkrankt. Einst war diese die Frau des Fürsten. Doch als dieser einen Betrug witterte, verbannte er sie ins Exil. Laire, die fortan als Bastard verrufen war, folgte ihrer Mutter. Das Schicksal meinte es aber gut mit Laire: Sie lernte den Sohn und Erben des obersten Ministers kennen, Desmond. Die beiden verbindet mehr als eine Vernunft- und Versorgungsehe. Es sind echte Gefühle im falschen Leben. Als Desmond vom Daemalord in sein Reich entführt wird, bricht für Laire eine Welt zusammen. Sie würde alles tun, um ihn zu befreien. Gut, dass sie auf ihrem Weg Hilfe bekommt: Ihre beste Freundin Vika, eine quirrlige und treue Gefährtin und deren ehemaligen Leibwächter, den Paladin Jero mit seinem robusten Pferd, das ihn durch jede schwierige Situation begleitet. Dumm nur, dass der Erfolg der Mission ausgerechnet von Alaric abhängt. „Das Reich der Schatten – Her Wish So Dark“ zeichnet sich durch eine grandios durchdachte Konzeption aus, die sich auch in den meist ausgezeichnet ausgearbeiteten Figuren niederschlägt. Gerade zwischen Alaric und Laire gibt es allerhand Geheimnisse und mannigfaltige Gefühle. Doch auch Jero ist ein interessanter Charakter. Er weiß durch seine Ausbildung viel über das Reich des Daemalords und verrät nur das Nötigste. Er ist ein guter Kämpfer und hat ebenfalls ein paar Geheimnisse. So stellt sich zum Beispiel früh die Frage, warum er von seiner ehemaligen Hand (eine feste Gruppe an Paladinen, die sich ewige Treue geschworen haben) ausgestoßen wurde. So etwas gab es bislang noch nie. Und dann gibt es da noch Vika, die beste Freundin von Laire, die dieser treu zur Seite steht. Die beiden Freundinnen wissen fast alles übereinander und kennen sich seit Kindheitstagen. Doch einige Dinge hat Laire selbst vor Vika geheimgehalten. Z.B. die Geschichte rund um Alaric. Sollte Vika von dessen Verrat erfahren, so ist sich Laire sicher, würde sie „den Abtrünnigen“ eigenhändig umbringen und zwar auf die qualvolle Art. Um noch einmal auf das Worldbuilding zurückzukommen. Leser von One True Queen kennen das Setting bereits. Eine magische Welt, in der alles auf den ersten Blick schön erscheint. Doch kaum hat man sich ein wenig zurechtgefunden, lauert an jeder Ecke die Magie und mit ihr die Gefahr. In Nemija ist Magie strengstens verboten und dennoch gibt es sie. Gelangt man in das Herrschaftsgebiet des Daemalords, verhält sich die Magie frei und zügellos. Sie ist düster und gefährlich und steckt voller Illusionen. Fazit: „Das Reich der Schatten - Her Wish so Dark“ ist der Auftakt einer neuen Reihe der Autorin Jennifer Benkau. Diese Geschichte spielt zwar auf dem gleichen Kontinent wie „One True Queen“, kann jedoch unabhängig hiervon gelesen werden. Erneut zeigt die Autorin, wie innovative Fantasy aussieht – und das ohne Längen. Es ist fast schon ein kleines Phänomen: „Das Reich der Schatten - Her Wish so Dark“ baut einfach auf keiner Seite ab. Die Geschichte ist nicht nur konstant gut, sie wird von Seite zu Seite – bis zum grandiosen Finale hin - auch noch besser. Das Buch hat zunächst eine fantastische Dynamik. Jennifer Benkau ist eine großartige Autorin, die die verschiedenen Stränge ihrer Geschichte meisterhaft kombiniert und ein großes Figurenensemble, in der jeder mit jedem harmoniert und jede Charakterkombination ihren eigenen, speziellen Charme hat, präsentiert. Man kann getrost davon ausgehen, dass Jennifer Benkau schon bald mehr als ein Geheimtipp sein wird.
Als ihr Verlobter Desmond verflucht wird, zögert Laire nicht und bricht mit ihren Verbündeten ins magische Reich der Daema auf. Um dort überhaupt hinzukommen, braucht Laire ausgerechnet die Hilfe von Alaric Cole, dem Mann, der ihr Leben vor drei Jahren zerstört hat. Werden sie die gefährliche Reise überleben und können sie Desmond befreien? "Her Wish so Dark" ist der Auftakt von Jennifer Benkaus das Reich der Schatten Dilogie, der aus der Ich-Perspektive der neunzehn Jahre alten Luilaire es Retneya und aus den personalen Erzählperspektiven ihres Verlobten Desmond es Yafanna und ihres Ex-Freundes Alaric Cole erzählt wird. Für nichts anderes als etwas Unentschuldbares wird man mit einem Daemafluch belegt. Als Desmond in das Reich der Daema kommt, nachdem ihn jemand verflucht hat, macht sich seine Verlobte Laire sofort auf den Weg, um für Desmond beim Lord der Daema vorzusprechen, um ihn so zu befreien. Begleitet wird sie von ihrer besten Freundin Vika und dem Paladin Jero, der Laire, Vikar und Desmond in ihrer Kindheit trainiert hat. Und auch Alaric Cole ist zu Laires Unmut mit von der Partie. Alaric und Laire waren ein Paar, bis er ihr Leben im wahrsten Sinne des Wortes zerstört hat. Dass Laire nun ausgerechnet auf Alarics Hilfe angewiesen ist, wurmt sie sehr. Auf der Reise müssen sie sich aufeinander verlassen können, doch kann Laire ihm verzeihen? Laire ist warmherzig, loyal und bereit, sich ihren Ängsten zu stellen. Sie ist sehr hilfsbereit und kann niemanden zurücklassen, auch wenn es ihre Mission gefährden würde, um sich selbst nicht zu verlieren. Gegenüber Alaric verhält sie anfangs verständlicherweise sehr kalt, doch sie muss schnell feststellen, dass die Liebe, die sie einst für ihn empfunden hat, nicht vergangen ist. Ich fand Laire zum Teil sehr naiv und mochte ihre Art leider nicht, sodass ich auch nicht mit ihr warm geworden bin. Lange Zeit konnte mich auch die Handlung nicht wirklich fesseln. Die Reise durch das Reich der Daema nahm den Großteil des Buches ein, und auch wenn es immer wieder Kämpfe und Wendungen gab, so konnte mich die Geschichte nicht so stark fesseln, wie ich es erhofft hatte. Auch brauchte ich etwas Zeit, um mich mit dem Schreibstil anzufreunden, denn ich musste nicht nur einmal einen Satz öfters lesen, um ihn wirklich zu verstehen, was den Lesefluss dann leider auch nicht besser gemacht hat. Die Welt hat mir aber gut gefallen, denn es gab immer was zu entdecken! Wir lernen das Land Nemija ein wenig kennen und erkunden dann das Reich der Daema, wo Wünsche wahr werden können und wo nichts so ist, wie man es kennt. Es herrscht eine ganz besondere Magie, die mir gut gefallen hat. Das Ende hat mir auch gut gefallen, denn zum Schluss konnte mich die Geschichte doch noch ein wenig fesseln. Ich bin ehrlich, wenn ich den zweiten Band nicht schon hier liegen hätte, dann würde ich die Reihe vermutlich nicht mehr weiterverfolgen, aber irgendwo bin ich doch gespannt, wie es mit Laire, Alaric, Vikar, Desmond und Jero weitergehen wird. Fazit: "Das Reich der Schatten - Her Wish so Dark" ist ein Auftakt von Jennifer Benkau, von dem ich mir deutlich mehr versprochen habe. Ich bin leider überhaupt nicht mit Laire warm geworden und auch die Geschichte konnte mich lange Zeit nicht fesseln. Das Ende hat mir aber ein wenig besser gefallen und auch die Welt fand ich interessant. Ich vergebe schwache drei Kleeblätter.
Eine wunderbare erweiterte Welt um Layaskye wurde ich aufgebaut. Es war so schön Vertrautes wieder zu lesen und noch tiefer in die einzelnen Geschichten einzutauchen. Es hat sich stellenweise ein wenig gezogen. Die Reise ins Land der Daema war ganz schön lang aber am Ende ging es zügig vorwärts und man hat Stück für Stück die wahren Geschichten um die gesponnenen Verwirrungen und Geheimnisse erfahren. Es hat sich super schnell und flüssig gelesen. Ich bin ein Fan von Vika und von Alaric. Natürlich hoffe ich, dass Laire für ihre Liebe kämpft und ihn im zweiten Band befreien wird.
Wenn man alles für die tun würde, die man liebt… Mit »Her wish so dark« hat Jennifer Benkau den ersten Teil ihrer neusten Fantasy Dilogie veröffentlicht. Ja ich bin spät dran, das Buch ist schon ewig draußen und der finale Teil mittlerweile auch, aber ich hab es einfach nicht eher geschafft. Wie schon bei »One true Queen« befinden wir uns auf dem westlichen Kontinent, diesmal allerdings in Nemija. Hier sind die Berge die Familie des jungen Volkes und die Winde ihre Freunde. Zu Beginn der Geschichte machen wir uns gemeinsam mit Laire auf den Weg zum dunklen Lord von Alsjana Daher, um diesen für ihren Verlobten Desmond um Gnade zu bitten. Auch diesmal werden wir im Prolog in die Vorgeschichte eingeführt, sodass man sehr leicht den Geschehnissen folgen kann. Natürlich darf die ein oder andere Nennung der einzig wahren Königin nicht fehlen. Ich liebe die Dynamik zwischen Laire und Alaric. Obwohl sie so umeinander herum tänzeln, merkt man, wie tief sie für einander empfinden und wie viel Kraft sie aus den gemeinsamen Erlebnissen ziehen. Vika empfand ich von Anfang an recht suspekt und Jero konnte ich bis zuletzt nicht wirklich einschätzen. Dafür fand ich sein Säbelhorn echt witzig. Auch Desmond kommt bei mir nicht wirklich gut weg. Obwohl sein Verhalten nachvollziehbar ist, wurde ich einfach nicht warm mit ihm. Für Alaric hingegen, brannte ich von der ersten Sekunde an. Es ist bemerkenswert, wie viel er bereit war zu geben, um seine Schwester zu retten. Und so fieberte ich die ganze Zeit mit Laire und Alaric mit und habe mit ihnen um ihre Liebe gebangt und gehofft. Natürlich endet das Buch mit einem Cliffhanger und ohne Happy End, sodass ich sofort mit Band 2 weiter lesen musste. Wer schon die »One true Queen« Dilogie mochte, wird auch »Her wish so dark«/»His curse so wild« mögen. Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung!
Klappentext: „In dieser Welt werden Wünsche wahr. Und nichts könnte schlimmer sein. Hüte dich vor dem dunklen Lord! Wie alle Bewohner des Fürstentums Nemija kennt Laire dieses ungeschriebene Gesetz. Denn seit jeher wird ihre Heimat von dem grausamen Lord der Schatten heimgesucht, der Menschen in sein verfluchtes Reich entführt. Als Laires Verlobter ihm zum Opfer fällt, bleibt ihr keine Wahl: Sie muss vor dem Thron des Lords um Gnade bitten. Doch in seinem Reich herrscht eine wilde, ungezügelte Magie, die selbst die dunkelsten Wünsche erfüllt - mit tödlichen Folgen. Will Laire überleben, braucht sie ausgerechnet die Hilfe des einen Menschen, den sie nie wiedersehen wollte: Alaric, der ihr Herz in tausend Stücke gerissen hat ...“ Meine Meinung: 9 von 10 Sternen Der Anfang ist mir wirklich nicht gerade leichtgefallen. Ich hatte Probleme mit den Charakteren warm zu werden und die Welt zu verstehen. Nemija und das Reich der Daema unterscheiden sich so vollkommen von Lyaskye und allem was ich bisher aus der Welt kannte. Aus diesen Gründen haben sich die ersten Seiten für mich ziemlich gezogen und ich hatte das Gefühl, als würde es nicht vorangehen. Aber nachdem ich einmal richtig in der Geschichte und der Welt drin war, hat mich alles vollkommen fasziniert. Ich wollte unbedingt mehr über die neue Art der Magie, die Geheimnisse der Charaktere und die Tücken der neuen Welt und ihre Entstehung erfahren. Die Spannung in der Geschichte war ab einem gewissen Punkt immer da und ein Ereignis jagte das nächste. Ich bin dann nur noch durch die Seiten geflogen und wollte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Auch mit den Charakteren habe ich mich nach den anfänglichen Schwierigkeiten angefreundet und sie in mein Herz geschlossen. Ich fand es klasse, dass jeder Charakter seine eigenen Ecken und Kanten hatte. Sie haben alle nicht immer richtig gehandelt und auch mal nur an sich selber gedacht. Für mich waren die Charaktere dadurch viel greifbarer und realer. Und dieses Ende ... einfach nur wow! Mit den ganzen Wendungen habe ich absolut nicht gerechnet und das letzte Kapitel hat mich vollkommen umgehauen. Ich würde jetzt furchtbar gerne den zweiten Teil direkt im Anschluss lesen. Zusammenfassend war der Anfang etwas schwierig, aber nachdem ich einmal in der Geschichte drin war, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen, da mich jede einzelne Seite gefesselt hat. Große Leseempfehlung!
♡Werbung♡ ♡Rezensionsexemplar♡ Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, dass mir von vorablesen als REZENSIONSEXEMPLAR zur Verfügung gestellt worden ist. Eckdaten: "Her Wish so Dark" ist der erste Teil einer Jugendfantasy-Dilogie von Jennifer Benkau, der am 26.02.2021 im Ravensburger-Verlag erschienen ist und in der gleichen Welt spielt, wie die "One True Queen"-Dilogie. Das Buch beinhaltet 544 Seiten als Hardcover. ISBN: 978-3-473-40198-7 Preis: 19,99 (D) /20,60 (A) - Gebunden Inhalt: Laire lebt unter der Herrschaft des dunklen Lords, daher ist ihr klar - hüte dich vor dem dunklen Lord. Als jedoch ihr Verlobter dem Lord in die Finger gerät, macht sie sich auf den Weg, um vor dem Lord um Gnade zu bitten. Doch im Reich des dunklen Lords herrschen andere Gesetze, weshalb sie die Hilfe von Alaric annehmen muss. Diesem wollte sie jedoch nie wieder begegnen... Cover: Ich finde das Cover wunderschön, auch wenn es ein Mädchen beinhaltet. Ich finde das Gesicht sehr schön gezeichnet und liebe die silbernen Schriftzüge sowie die eher dunkleren Violett-Töne gemischt mit den grünen Augen und Hintergrund. Echt ein Top Cover! Meine Meinung: Als ich das Buch bei vorablesen angefragt habe, habe ich nur den ersten Teil der "One True Queen" Dilogie von Jennifer Benkau gelesen und da ich die neue Reihe erst beginnen wollte. Nachdem ich "One True Queen" beendet habe, war ich natürlich schon ernüchtert, denn trotzdem Band 1 der Reihe mir echt zugesagt hat, kam der Abschluss nicht annähernd an diesen heran. Deshalb bin ich schon an die neue Reihe von Jennifer mit etwas Bauchschmerzen herangegangen, da mir vor allem der Spannungsaufbau eher missfallen ist. Und was soll ich sagen? Leider hat sich mein Bauchgefühl nicht nur bestätigt, sondern sogar etwas zu schwach entpuppt. Der Schreibstil war, wie man es schon von Jennifer kennt, sehr schleppend und ausschweifend, sodass keine Spannung aufgebaut wird. Es wird immer wieder vom eigentlich abgeschweift und man kann die eigentliche Handlung überhaupt nicht mehr nachvollziehen. Dadurch waren auch viele Handlungsstränge echt verwirrend, da man teilweise wild in den Sichten und Orten herumgesprungen ist und daher, wenn man für eine Seite nicht aufgepasst hat schon komplett verwirrt war, da es einfach keinen roten Faden zu scheinen gab. Dies liegt sicherlich auch daran, dass das Buch aus der dritten Person geschildert wird und aus mehreren Sichten erzählt wird. Die erste ist Laire. Was soll ich sagen, ich glaube ich habe noch nie so eine nervige, naive und unlogische Protagonistin erlebt. Sie hat für mich einfach dauerhaft komplett dumme Dinge getan oder gesagt. Außerdem habe ich schon einmal die Hauptintension nicht verstanden, weshalb sie ihren Verlobten wieder zurückholen will, wenn der Lord so total böse ist. Bis ich einmal gecheckt habe was genau ihre magischen Hintergründe sind - die eigentlich geheim sein sollten, aber irgendwie nicht geheim sind (?) - und die Verbindung zwischen Laire, ihrem Verlobten und Alaric. Auch ihre Freunde, die man in dem Buch kennenlernt, waren für mich einfach komplett flach und unnötig. Auch Alaric war für mich einfach nur da. Es war halt eine Figur, die die Geschichte vielschichtiger machen sollte und gleichzeitig hat es sie einfach nur verwirrender und noch unlogischer gemacht. Zusätzlich habe ich in meinem Leben noch nie so einen voraussehbaren Plot gehabt. Was tatsächlich auch sehr komisch ist, weil zum einen haben mich die Hintergründe der Protagonisten sehr verwirrt und waren unlogisch und wie die Szenenwechsel vonstattengingen war sehr wirr, aber den eigentlichen Plot war für mich einfach 0815. Also echt, nach 200 Seiten habe ich das Buch zur Seite gelegt und dachte mir, passt ich weiß, wie es ausgeht. Und genau so ist es dann auch gekommen, sodass ich irgendwann nur noch vor Frust lachen konnte. Wäre dieses Buch kein Rezensionsexemplar, ich hätte es abgebrochen, weil es mich zugleich so gelangweilt und genervt hat. Das World-Building fand ich auch einfach wirr. Ich habe die Landschaften und verschiedenen Orte einfach nicht greifen können. Das Einzige, was irgendwie positiv war, war das Atmosphäre, weil die zumindest ansatzweise düster war, aber wow - immerhin geht es um einen "dunklen Lord", da sollte eine düstere Atmosphäre Grundvoraussetzung sein. Zum Schluss war es dann noch etwas besser, aber wirklich plotwisttechnisch auch nicht besonders. Fazit: Insgesamt war es überhaupt nicht mein Buch, der Schreibstil hat keine Spannung aufbauen lassen, die Plotwists waren vorraussehbar und die Charaktere leider allesamt nicht greifbar. Deshalb bleibt mir nichts anderes übrig als 1,5 Sterne zu vergeben. Schreibstil:2,5 Charaktere: 1,5 Handlung: 1 World-Building:1,5 Spannung: 1,5 => 1,6 Sterne
Eine schöne Geschichte mit vielen guten Charakteren aber viel zu lange. Die Beschreibungen waren größtenteils einfach zu ausschweifend und langatmig. Die Wendungen zum Ende hin fand ich überraschend und unerwartet - gerade mit Caleja. Alaric kann einem nur leid tun. Ich bin gespannt wie es weiter geht und hoffe dass das zweite Band nicht so langatmig ist.
Nach der One True Queen Dilogie, die ich regelrecht verschlungen hatte, war klar dass ich auch Im Reich der Schatten lesen werde. Aber das Buch und ich hatten leider so unsere Schwierigkeiten miteinander. Am Anfang kam ich wirklich schwer rein und auch die Zeitsprünge haben ein wenig für Verwirrung gesorgt. Es war gut geschrieben, aber irgendwie hat mir die Spannung gefehlt, auch wenn vermeintlich immer irgendetwas passiert ist und viele Abenteuer und Gefahren bestritten werden mussten, hat mir ein wenig der Kick gefehlt. Bisher ist es leider kein Match, aber eben auch nicht so, dass ich die Reihe aufgeben werde. Ich fand das Buch dennoch ok und werde mich auch auf Band 2 stürzen.
Dies war eine Rückkehr in die Welt von Lyaskye und doch ganz anders. Denn hier sind wir nun in Nemija, und das liegt genau genommen nicht mal in unmittelbarer Nähe zu Lyaskye. Wir begleiten Laire, die sich auf den Weg macht das Leben ihres Verlobten vom Daema-Lord zurück zu verlangen. Denn Desmond wurde verflucht und vom Lord in dessen Reich verschleppt. Dorthin wird Laire von ihren Freunden Vika und Jero begleitet, und natürlich ist die Reise in das Reich des Daema-Lords alles andere als einfach… Anfangs hatte ich ein paar Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden. Das ging mir beim zweiten Band der “One True Queen”-Reihe ähnlich, allerdings aus anderen Gründen. Denn hier betreten wir direkt eine sehr komplexe und fantastische Welt, die ihren eigenen Gesetzen folgt und mehr oder weniger magisch ist. Ich habe etwas gebraucht mich darin zurechtzufinden, finde aber, dass die Autorin die Informationen, die man braucht, sehr gut verpackt hat. Vieles bekommt man in Rückblenden erzählt, einiges erschließt sich dann in den ersten Kapiteln. Ich mochte Laire und ihre Freunde auf Anhieb. Während Vika davon träumt, den engen gesellschaftlichen Konventionen zu entfliehen, wurde Jero als Paladin aus seinem Verbund entlassen. Wir lesen die Geschichte hauptsächlich aus Laires Sicht, bekommen aber zusätzlich auch Desmonds Perspektive und somit erste Informationen über seinen Aufenthalt im Daema-Reich, und auch die Sicht von Alaric. Alaric ist ebenfalls auf dem Weg ins Daema-Reich, außerdem Laires erste große Liebe und voller Geheimnisse. Er schließt sich im Verlauf der Truppe an, und so bekommen wir einen sehr interessanten, spannenden und abgefahrenen Fantasy-Roadtrip durch Nemija und das Reich des Lords. Ich mag den Schreibstil der Autorin. Er hat etwas entrücktes und ist wahnsinnig schön in seinen Beschreibungen, weil alles sehr bildhaft und dadurch auch greifbar für mich wirkte. Auch die Weltgestaltung selbst und die Magie hat mir gut gefallen, weil sie voller kreativer Ideen steckt. Besonders schön war die Tatsache, dass ich absolut nichts von dem, was hier so passiert, vorausahnen konnte. Und hier passiert auf jeden Fall eine Menge, und auch Kleinigkeiten haben eine Bedeutung. Zwischendurch hat mich das auch etwas überfordert, weil ich nicht immer jedes Detail im Gedächtnis behalten konnte. Aber gerade zum Ende hin entfaltet sich dann die ganze Geschichte und die losen Fäden laufen zusammen. Die überraschenden Wendungen konnten mich auf jeden Fall schockieren, soviel ist sicher
Nach der "One true"-Queen Reihe, die mir im übrigen sehr gut gefallen hat, war ich richtig gespannt auf das neue Werk von Jennifer Benkau. Ihren Schreibstil mochte ich nämlich sehr und auch die Welt Lyaske die sie für uns erschaffen hat, fand ich sehr faszinierend. Als ich in der Leseprobe dann gelesen habe, dass Nemija an Lyaske angrenzt, bzw. es eine Verbindung der beiden Welten gibt, war ich direkt Feuer und Flamme! "Her wish so dark" vom Ravensburger Verlag, hat mir wirklich ausgesprochen gut gefallen! Die Welt von Nemija war unglaublich düster, brutal und voller Rätsel. Auch hier ist nichts so wie es scheint und man muss wirklich mit allem rechnen. Die Handlung war zu Beginn etwas langatmig, aber trotzdem interessant gestaltet. Ab der Hälfte etwa wurde es auch spannend, denn einige Plot-Twists passierten und Geheimnisse wurden offenbart. Das letzte drittel des Buches habe ich quasi verschlungen. Ich musste immer wieder aufpassen, dass ich mich an die Abschnitte der Leserunde halte, damit ich in den Diskissionsrunden nicht ausversehen Spoiler. Es wurde wirklich richtig gut, spannend und actionreich. Das was ich am Anfang etwas vermisst hatte, gab es zum Schluss dann zur Genüge. Das Ende macht auch nochmal richtig große Lust auf den zweiten Teil und das Finale der Reihe. Der Schreibstil der Autorin war flüssig und leicht zu lesen. Gerade zum Ende hin konnte ich mich super fallen lassen und bin nur so durch die Seiten geflogen. Aber was mir immer super an den Büchern von Jennifer Benkau gefällt ist das Worldbuilding! Wir zuvor schon erwähnt, fand ich Lyaske schon sehr faszinierend, aber Nemija und gerade das Daemareich hat es nochmal getoppt. Ich hatte wie unsere Protagonistin Laire teilweise Schwierigkeiten mir das Daemareich richtig vorzustellen so magisch wie es ist. Aber ich mochte es total, dass es nicht eindimensional ist sondern so komplex gestaltet. Ich freu mich jetzt sehr auf den zweiten Teil der Reihe und bin gespannt wie die Autorin das alles auflösen wird. Fazit: Eine Welt so düster und eine Handlung voller Überraschungen. Für mich war es ein super Start in die neue Reihe von Jennifer Benkau.
Klappentext: „In dieser Welt werden Wünsche wahr. Und nichts könnte schlimmer sein. Hüte dich vor dem dunklen Lord! Wie alle Bewohner des Fürstentums Nemija kennt Laire dieses ungeschriebene Gesetz. Denn seit jeher wird ihre Heimat von dem grausamen Lord der Schatten heimgesucht, der Menschen in sein verfluchtes Reich entführt. Als Laires Verlobter ihm zum Opfer fällt, bleibt ihr keine Wahl: Sie muss vor dem Thron des Lords um Gnade bitten. Doch in seinem Reich herrscht eine wilde, ungezügelte Magie, die selbst die dunkelsten Wünsche erfüllt - mit tödlichen Folgen. Will Laire überleben, braucht sie ausgerechnet die Hilfe des einen Menschen, den sie nie wiedersehen wollte: Alaric, der ihr Herz in tausend Stücke gerissen hat ...“ Meine Meinung: 9 von 10 Sternen Der Anfang ist mir wirklich nicht gerade leichtgefallen. Ich hatte Probleme mit den Charakteren warm zu werden und die Welt zu verstehen. Nemija und das Reich der Daema unterscheiden sich so vollkommen von Lyaskye und allem was ich bisher aus der Welt kannte. Aus diesen Gründen haben sich die ersten Seiten für mich ziemlich gezogen und ich hatte das Gefühl, als würde es nicht vorangehen. Aber nachdem ich einmal richtig in der Geschichte und der Welt drin war, hat mich alles vollkommen fasziniert. Ich wollte unbedingt mehr über die neue Art der Magie, die Geheimnisse der Charaktere und die Tücken der neuen Welt und ihre Entstehung erfahren. Die Spannung in der Geschichte war ab einem gewissen Punkt immer da und ein Ereignis jagte das nächste. Ich bin dann nur noch durch die Seiten geflogen und wollte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Auch mit den Charakteren habe ich mich nach den anfänglichen Schwierigkeiten angefreundet und sie in mein Herz geschlossen. Ich fand es klasse, dass jeder Charakter seine eigenen Ecken und Kanten hatte. Sie haben alle nicht immer richtig gehandelt und auch mal nur an sich selber gedacht. Für mich waren die Charaktere dadurch viel greifbarer und realer. Und dieses Ende ... einfach nur wow! Mit den ganzen Wendungen habe ich absolut nicht gerechnet und das letzte Kapitel hat mich vollkommen umgehauen. Ich würde jetzt furchtbar gerne den zweiten Teil direkt im Anschluss lesen. Zusammenfassend war der Anfang etwas schwierig, aber nachdem ich einmal in der Geschichte drin war, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen, da mich jede einzelne Seite gefesselt hat. Große Leseempfehlung!
Description
Book Information
Author Description
Jennifer Benkau liebt Fantasy-Geschichten, und die schreibt sie gern mit lauter Musik und ganz viel Schokolade. Bei Ravensburger hat sie bereits zahlreiche Jugendbücher veröffentlicht, mit denen sie die SPIEGEL-Bestsellerliste erobert hat. Sie liebt es, mit ihrem Pferd Skyla auszureiten und dem Wind hinterherzujagen. Wenn sie ganz genau hinhört, kann sie sogar manchmal verstehen, was Skyla ihr sagen möchte.
Posts
Jennifer Benkau hat mit dieser Reihe wieder eine tolle Welt erschaffen. Anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten, das Buch hat mich nicht sofort gepackt. Weshalb, kann ich selbst nicht beurteilen. Der Spannungsbogen ist Anfangs sehr gering, aber doch hoch genug das die Geschichte einen packt. Der Schreibstil ist aus der Sicht der 3 Protagonisten geschrieben, Loire aus Nemija, Desmond ihr bester Freund und Verlobter und Alric, aus Lyaskay. 80% der Geschichte ist aber aus der Sicht von Laire geschrieben. Sie ist die Prinzessin von Nemija, lebt aber mit ihrer Mutter in einem kleinen Dorf in der Verbannung. Ihr bester Freund und Verlobter wurde verflucht und ist in das Land der Damea gewandert. Laire macht sich auf den Weg ihn zu befreien. Auf ihrem Weg treffen sie auf Alric, den Laire schon von früher kennt und mit dem sie schlechte Erfahrungen gemacht Hat. Zusammen und mit ihrer Freundin Vica und dem Paladin Jero machen sie sich gemeinsam auf den Weg. Unterwegs müssen sie sich unterschiedlichen Gefahren stellen und überleben mehr als nur 1x nur ganz knapp. Laire hat auch noch ein Geheimnis, das im Laufe der Geschichte eine wichtige Rolle spielt. Ich werde auf jeden Fall auch den 2 Teil lesen/ hören.
Wow! 🤩
Die Autorin hat sich wirklich viel Zeit gelassen die Welt und die Charaktere aufzubauen und ihnen Leben einzuhauchen. Dadurch konnte man richtig mit den Charakteren mitfiebern und ihre Handlungen nachvollziehen. 😍 das Ende war ein wildes hin und her und ich bin so gespannt wie es im zweiten Teil weitergeht! 🥰
Hörbuch
In dieser Welt werden Wünsche wahr. Und nichts könnte schlimmer sein. Wie alle Bewohner von Nemija fürchtet Laire den grausamen Lord der Schatten, der seit jeher Menschen in sein verfluchtes Reich entführt. Als Laires Verlobter ihm zum Opfer fällt, muss sie vor dem Thron des Lords um Gnade bitten. Doch in seinem Reich herrscht eine wilde, tödliche Magie. Will Laire überleben, braucht sie ausgerechnet die Hilfe des einen Menschen, den sie nie wiedersehen wollte: Alaric, der ihr Herz in tausend Stücke gerissen hat … Ein wirklich spannend gemachtes Hörbuch.

Am Anfang kam ich etwas schwer rein, wie meistens bei Fantasy Büchern mit den vielen Namen, Bezeichnungen und dem World Building. Das hat sich aber rasch gelegt und die Story schreitet gut voran. Ich hatte eine Ahnung, wohin das alles führt, wenn auch aus anderen Gründen. Das Ende hat mich dann aber doch nochmal sehr überrascht und ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band.
Leider konnte mich Her Wish So Dark nicht so begeistern wie One True Queen. Ich fand es leider oft langatmig und langweilig und hab keinen richtigen Zugang zu den Charakteren gefunden. Ich habe nicht gut mit ihnen mitfiebern können und habe immer darauf gewartet, dass es mich catched. Zum Schluss wurde es dann zum Glück noch spannend und ich bin schon gespannt wie die Geschichte weitergeht in Band 2!
„Ich verlange von mir die Erfüllung meiner Träume“
Wir sind zurück in der Welt rund um Lyaskye - in Nemija und dem Reich der Schatten, das Reich des Daemalords. Wir begleiten Laire, ihre beste Freundin Vika, den Paladin Jero, ihren Ex-Freund Alaric und Kae auf der gefährlichen Reise durch das Daemareich um Laires Verlobten Desmond zu retten. Ich finde, die Geschichte fängt langsam an, es kommen immer mehr Geheimnisse und Verstrickungen ans Licht und am Ende wird es noch mal richtig spannend. Im Laufe der Geschichte wachsen wir so richtig mit Laire mit und lernen mit ihr ihre wahren Wünsche kennen. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Laire erzählt und der personalen Erzähl-Perspektive von Alaric und Desmond erzählt. So lernt man noch mehr von den Charakteren kennen und finde ich ganz spannend! Laire hat ein sehr gutes Herz und handelt immer sehr intuitiv was sie, meiner Meinung nach, sehr sympathisch macht. Alaric hat viele, viele Geheimnisse über die er nicht reden kann, aber während des Lesens merkt man, dass er ein gutes Herz hat. Jero und Vika sind auch zwei sympathische Charaktere. Selbst der Daemalord war nicht unsympathisch. Die Geschichte hatte zwischendurch ein paar Längen, aber durch das super spannende Ende frage ich mich nun, wie es für Laire, Jero, Vika, Desmond und Alacric weiter geht. Ich freue mich auf Band 2. ✨ Buch 5 von 24. (24für24)

Welche Reihe habt ihr zuletzt angefangen? Bei mir war es wohl die Dilogie "Das Reich der Schatten". Die beiden "One True Queen"-Bände habe ich damals jeweils kurz nach Erscheinungstermin gelesen und geliebt, weshalb klar war, dass ich auch an "Her Wish So Dark" nicht vorbeikommen werde. Allerdings muss ich gestehen, dass dieses Buch mich nicht ganz so leichtfertig begeistern konnte, wie gehofft... Vielleicht erstmal das Positive: Jennifer Benkaus Schreibstil ist genauso bildhaft wie eh und je. Allein um das Land Nemija zu entdecken, lohnt es sich schon, dieses Buch zu lesen. Es ist einfach beeindruckend, was sich die Autorin erneut hat einfallen lassen - und wie sie diese Ideen zu Papier gebracht hat. Interessant und fantastisch, wie ich es mir von einer High-Fantasy-Welt wünsche. Aber leider hatte ich trotzdem einige Startschwierigkeiten mit dem Buch und brauchte eine ganze Weile, um reinzukommen. Verstärkt lag das wohl daran, wie langsam die Handlung selbst nur an Tempo gewann. Obwohl immer wieder in der Theorie spannende Dinge geschahen, konnten mich die ersten 3/4 des Buchs einfach nicht mitreißen. Die Protagonist*innen begeben sich auf eine Reise und diese Reise fühlte sich für mich an wie am Telefon in einer Warteschlange herumzudümpeln. Irgendwie catchten mich die hier auftretenden Probleme kaum, weil ich permanent nur darauf wartete, dass endlich der geplante Weg final beschritten wurde und etwas Neues beginnen würde. Und liebe Leute, als dieser Moment dann endlich kam - WOW. Just ab der Sekunde schien die Spannungskurve in die Höhe zu springen, riss den gesamten Plot mit sich und ließ ihn zu einer Achterbahn der Gefühle mutieren. Mal mehr und mal weniger erwartete Wendungen, die fesselnd erzählt wurden und garniert waren mit anderweitigen Entwicklungen und Verstrickungen der Charaktere, die sich sehen lassen können. Während ich vor allem in der ersten Hälfte des Buchs noch gehadert hatte, ob ich Band 2 lesen möchte, war mir am Ende von Band 1 klar: Ich habe gar keine andere Wahl. Ich brauche Band 2!

Anfang etwas zäh, das Ende richtig gut - Weiterhin Empfehlung für Einsteiger in das Genre
Nachdem ich von der Hauptstory "One true Queen" so begeistert war, habe ich mir direkt diesen Teil gekauft. Das Konzept finde ich richtig gut. Gleiche Welt, komplett neue Geschichte. Trotzdem fiel es mir anfangs schwer in die Geschichte rein zu finden. In der Hauptstory kam eine "normale" Sterbliche in die Welt von Lyaskye und hier war es genau anders. Die Hauptfigur war in dieser Welt geboren, vielleicht lag es daran. Das Buch wurde zwar primär aus der Sicht der Hauptfigur geschrieben, aber es gab einige Perspektivewechsel, sehr erfrischend! Nach etwa 3/4 des Buches fing es dann endlich an mich so richtig zu fesseln. Bin ich jetzt verwöhnt von Flammengeküsst? Vielleicht. Gefühlt hätte das Ende des Buches die Mitte der gesamten Geschichte sein können - höhö - tut es ja auch, aber gerne alles in ein Buch. Ich freue mich aber auf den nächsten Teil! (Hab ich zum Glück schon) Das Buch hat kaum Spice, dafür Romantik. Also gut für jene, denen Flammengeküsst zu viel Spice hatte. Ich persönlich hätte mir mehr gewünscht. Abschließend kann ich sagen: Es ist eine solide Geschichte, die Spaß macht und perfekt für Einsteiger zum Thema Fantasy ist.

Her Wish so Dark konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. Ich mag Jennifers Schreibstil wirklich gerne. Aber irgendwie war mir die Welt zu verworren. Ich konnte mich in dieser nicht so recht einfinden und eindenken. Die Charaktere waren irgendwie ziemlich farblos und nichts sagend. Sehr schade, da hätte ich mit mehr gerechnet. Mal schauen ob ich überhaupt weiterlese.
Supi 😄
Interessante Idee. Interessante Geschichte. Coole Charaktere! Wenn man sich ein bisschen eingelesen hat, ergeben die drei verschiedenen Perspektiven auch Sinn. Egal ob Laire, Alaric oder Desmond. Jeder hat seine Geschichte, jeder hat seine Gefühle und das Päckchen was er zu tragen hat. Wie alle miteinander verbunden sind, ist auch ganz Klever gemacht. Ich habe das Gefühl es ist ein bisschen so ein Love Triangel zwischen ihnen. Und ich bin super gespannt wie es in Band 2 weiter geht und wie es sich löst, den gerade der Chliffhänger am Ende ist verdammt böse 😫 Das Worldbuilding ist verdammt gut gemacht. Und durch das andere Buch „the lost crown“ ist es ein bisschen wie nach Hause kommen, weil es sich um dieselbe Welt handelt, nur mit anderen Charakteren.
Seite 472 - 1 Satz - viele Emotionen 🥹
Her Wish so Dark ist definitiv anders als One True Queen - aber genauso stark für mich. 😊 Die Autorin entführt uns wieder in ihre Welt, die doch so ganz anders ist als die, die wir bereits kennen. Sie ist dunkler und düster und liest sich entsprechend gefährlicher. Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte richtig reinzukommen, da teilweise sehr rätselhaft Situationen beschrieben worden sind und der Weg hier das Ziel war. 😅 Aber zum Ende ging es dann Schlag auf Schlag und ich konnte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. 🥹 Eventuell war es zwischendurch auch recht emotional, aber das muss jeder selbst lesen... A🖤 Bin auf jeden Fall mal wieder großer Fan der Reihe und werde direkt weiterlesen. 😍
Spannendes Buch, aber habe mich teilweise trotzdem ein bisschen durch gequält..
Die Geschichte hatte wirklich einige Stellen die überraschend und unerwartet kamen. Manchmal war es ein bisschen zäh und sehr in die Länge gezogen. Ich brauchte auch immer Mal Pausen weil die Konzentration ein bisschen verloren gegangen ist. Was ich nicht nachvollziehen konnte war die Wahl des neuen Lords. Wahrscheinlich war ich da nicht mehr so 100% bei der Sache mit meinen Gedanken. Das Ende hat mich dann aber ein bisschen umgehauen. Hab ich null erwartet. 😱
Die beiden "One True Queen"-Bände habe ich damals jeweils kurz nach Erscheinungstermin gelesen und geliebt, weshalb klar war, dass ich auch an "Her Wish So Dark" nicht vorbeikommen werde. Allerdings muss ich gestehen, dass dieses Buch mich nicht ganz so leichtfertig begeistern konnte, wie gehofft... Vielleicht erstmal das Positive: Jennifer Benkaus Schreibstil ist genauso bildhaft wie eh und je. Allein um das Land Nemija zu entdecken, lohnt es sich schon, dieses Buch zu lesen. Es ist einfach beeindruckend, was sich die Autorin erneut hat einfallen lassen - und wie sie diese Ideen zu Papier gebracht hat. Interessant und fantastisch, wie ich es mir von einer High-Fantasy-Welt wünsche. Aber leider hatte ich trotzdem einige Startschwierigkeiten mit dem Buch und brauchte eine ganze Weile, um reinzukommen. Verstärkt lag das wohl daran, wie langsam die Handlung selbst nur an Tempo gewann. Obwohl immer wieder in der Theorie spannende Dinge geschahen, konnten mich die ersten 3/4 des Buchs einfach nicht mitreißen. Die Protagonist*innen begeben sich auf eine Reise und diese Reise fühlte sich für mich an wie am Telefon in einer Warteschlange herumzudümpeln. Irgendwie catchten mich die hier auftretenden Probleme kaum, weil ich permanent nur darauf wartete, dass endlich der geplante Weg final beschritten wurde und etwas Neues beginnen würde. Und liebe Leute, als dieser Moment dann endlich kam - WOW. Just ab der Sekunde schien die Spannungskurve in die Höhe zu springen, riss den gesamten Plot mit sich und ließ ihn zu einer Achterbahn der Gefühle mutieren. Mal mehr und mal weniger erwartete Wendungen, die fesselnd erzählt wurden und garniert waren mit anderweitigen Entwicklungen und Verstrickungen der Charaktere, die sich sehen lassen können. Während ich vor allem in der ersten Hälfte des Buchs noch gehadert hatte, ob ich Band 2 lesen möchte, war mir am Ende von Band 1 klar: Ich habe gar keine andere Wahl. Ich brauche Band 2! Abschließend also trotz der Startschwierigkeiten 3,5 Sterne!
Cover: Das Cover ist schön gestaltet mit folierten Prägungen und einer samtigen Haptik. Auch unter dem Schutzumschlag ist das Cover nochmal in einfacher Form ohne Schriften vorhanden und sieht einfach toll aus. Innengestaltung: Neben den Karten, die sich im Buch befinden, ist jedes Kapitel mit einem Ornament gestaltet, Meine Meinung: Vorneweg erst einmal: Dieses Buch ist für mich auf jeden Fall ein Jahreshighlight. Angefangen mit dem Aufbau des Buchs in verschiedenen Kapiteln, die aber von drei verschiedenen Personen handeln. Interessant dabei ist, dass bei den Kapiteln der Protagonistin Laire, aus der Ich-Perspektive erzählt wird, bei den Kapiteln von Desmond und Alaric liest man jedoch aus der personalen Erzählweise. Dieser Wechsel hat mich beim Lesen überhaupt nicht gestört und war eine sehr erfrischende Abwechslung. Die Stimmung des Buches ist im Allgemeinen düster und mystisch und war permanent Spannungsgeladen. Diese hat sich hin und wieder auch entladen, aber eben nie ganz. Ich war während des Lesens permanent aufmerksam und habe jede einzelne Seite bis ins Detail aufgesogen. Was auch zur Spannungssteigerung beigetragen hat, waren die vielen Geheimnisse und Begebenheiten, die schon teilweise vor der Geschichte stattgefunden haben, die man aber natürlich erst im Laufe der Geschichte nur in ganz kleinen Häppchen nach und nach hat zugeführt bekommen, obwohl man permanent nach der Auflösung all dieser Geheimnisse giert und andererseits möchte man die Geheimnisse nicht lüften, weil sie einfach heftig sind, man damit nicht rechnet und sich dann wieder fragt, wie die Geschichte denn nun auf diese Weise weitergehen soll...und dennoch tut sie es. Es ist alles wirklich logisch und sinnvoll durchdacht, ein Aspekt den ich immer sehr bewundere und den Jennifer Benkau auch schon in ihrem Buch "One true Queen" grandios zur Schau gestellt hat. Einige Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich kam auch nicht umhin, ohne Tränen das Buch zu lesen. Andere Charaktere waren mir zwar etwas ferner, was aber auch gar nicht schlimm war. Gerade am Anfang der Geschichte erfährt man in den Kapiteln einzelner Charaktere viel aus deren Vergangenheit und das macht es super interessant. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen, ich fand es grandios geschrieben und diese Geschichte ist in Meinen Augen unfassbar gut und bleibt mir hoffentlich lange Zeit so stark im Gedächtnis wie jetzt.
Ich habe mich echt sehr gefreut, wieder etwas von Jennifer Benkau zu lesen. Ich mag ihre Fantasy Bücher ja unheimlich gerne und ich fand "One True Queen" ultra gut. Diese neue Reihe spielt in der gleichen Welt, aber auf einem anderen Kontinent wenn ich das richtig verstanden habe. Jedenfalls hatte es bisher nicht wirklich mehr etwas mit "One True Queen" zu tun und kann daher auch unabhängig davon gelesen werden. Ich muss aber gleich vorweg sagen, dass es mich nicht so mitreißen konnte wie die Queen. Trotzdem war es ein gutes Buch, das mir gefallen hat und mit tollen Charakteren aufwarten kann. Die Story war auch sehr spannend und es gab wieder einige Geheimnisse und Twists, die überraschen konnten. Was mir nicht so gut gefallen hat war, dass man zu Beginn einfach in die Geschichte hineingeschmissen wird ohne große Erklärungen. Ich fühlte mich dann doch etwas allein gelassen und überfordert, weil ich ständig das Gefühl hatte mir ist irgendwas entgangen und ich bekomme den roten Faden nicht zu greifen. Als müsste ich etwas wissen, was ich aber noch gar nicht wissen konnte. Bei so einer komplexen Welt ist das dann schon schwierig am Ball zu bleiben und es dauerte eine Weile bis ich in der Geschichte drin war. Aber nach diesem Ende bin ich auf jeden Fall sehr sehr gespannt auf Band 2 und werde die Reihe auch recht zügig jetzt weiter lesen.
Nachdem ich One True Queen fertig gehört habe, wollte ich den anderen Büchern von Jennifer Benkau auch noch einmal eine Chance geben. Somit fing ich mit dem 1. Band von „Das Reich der Schatten“ an. Klappentext: Hüte dich vor dem dunklen Lord! Wie alle Bewohner des Fürstentums Nemija kennt Laire dieses ungeschriebene Gesetz. Denn seit jeher wird ihre Heimat von dem grausamen Lord der Schatten heimgesucht, der Menschen in sein verfluchtes Reich entführt. Als Laires Verlobter ihm zum Opfer fällt, bleibt ihr keine Wahl: Sie muss vor dem Thron des Lords um Gnade bitten. Doch in seinem Reich herrscht eine wilde, ungezügelte Magie, die selbst die dunkelsten Wünsche erfüllt – mit tödlichen Folgen. Will Laire überleben, braucht sie ausgerechnet die Hilfe des einen Menschen, den sie nie wiedersehen wollte: Alaric, der ihr Herz in tausend Stücke gerissen hat … Meinung: Diese Geschichte ist GANZ anders als One True Queen. Wirklich ganz anders. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass beide Geschichten von zwei verschiedenen Autoren geschrieben wurden. Die Handlung spielt nicht einmal in derselben Welt, was ich vorher gehofft hatte, weil es so angekündigt war. Manchmal fällt zwar der Name „Lyaskye“, aber das war’s auch schon. Mit der anderen Dilogie hat dieses Buch wirklich nichts gemein. Es spielt zeitlich gesehen auch vor der anderen Geschichte (vermuten wir) und auch sonst gibt es kaum Gemeinsamkeiten. Der Schreibstil ist auch völlig anders, beispielsweise ist dieses Buch aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben und die Handlung springt zeitlich immer wieder hin und her, was mich anfangs sehr verwirrt hat. Es hat sehr lange gedauert, wirklich in die Handlung reinzukommen und zu verstehen, worum es eigentlich geht und wer eigentlich wer ist. Über die Hälfte der Zeit habe ich gar nicht verstanden, was gerade überhaupt passiert. Die Sprecherin des Hörbuchs spricht allerdings auch immer gleich, ganz egal welche Figur gerade gesprochen wird, was es nicht leichter macht. Im Grunde sind die Figuren eigentlich die ganze Zeit nur unterwegs im Reich des dunklen Lords und müssen ständig gegen irgendwelche Feinde kämpfen. Wirklich viel mehr ist bisher nicht passiert. Was es mit dem Reich überhaupt auf sich hat und warum alles so ist, wie es ist, weiß man bisher auch noch nicht so wirklich. An sich könnte die Geschichte episch sein, wenn man nur an Herr der Ringe oder ähnliche Geschichten denkt. Aber wirklich vom Hocker reißen konnte mich bislang nichts. Ich habe keine wirkliche Beziehung zu den Charakteren aufbauen können und irgendwann nervt es nur noch, dass die Kampfszenen so viel Raum einnehmen und alles bis ins kleinste Detail ausgeschlachtet wird. Das hat mich schon in OTQ sehr gestört, dass unwichtige Szenen so viel Raum einnehmen und wirklich wichtige Szenen sehr schnell abgehandelt werden, sodass man nicht mehr hinterher kommt. Das scheint wohl ein generelles Problem in Jennifer Benkaus Geschichten zu sein. Vermutlich ist es auch beabsichtigt, warum auch immer. Mir gefällt das jedenfalls nicht besonders gut. Fazit: Die Geschichte könnte spannend und interessant sein, aber die Umsetzung ist eher holprig. Erst die letzte Stunde des Hörbuchs wurde etwas spannender, als Laire mit ihren Begleitern die Burg des dunklen Lords endlich erreicht hat. Ab da nahm die Handlung rasant an Fahrt auf. Ich bin gespannt, wie es im 2. Band nun weiter gehen wird.
Ich liebe Jennifer Benkau's Schreibstil
Ich mag Geschichten, in denen sich eine Gruppe in guter alter "Herr der Ringe - Manier" auf den Weg macht um Dinge zu tun. Von daher bin ich Laire und ihren Gefährten gerne gefolgt, auch wenn die Charakterausarbeitung mir etwas zu blass geraten ist. Die Welt von Lyaskye, aber vor allen Dingen Jennifer Benkau's wundervoller Schreibstil haben mich aber, wie schon bei "One true Queen", sehr begeistert. Die Art wie sie schreibt, macht etwas mit mir, lässt Bilder in meinem Kopf entstehen und mein Herz ganz weit werden. Das trifft bislang allerdings nur auf den Fantasy-Bereich zu, ihre New Adult Dilogie war leider nichts für mich. Inhaltlich fand ich den Auftakt der "Das Reich der Schatten" - Dilogie etwas schwächer als bei "One true Queen", ab und an wurde es mir etwas zu wirr und überladen. Und auch davon, dass ein "Twist" quasi nur deshalb entstehen kann, weil die Protagonistin einfach beschließt, an bestimmte Sachen nicht zu denken, bin ich normalerweise kein Fan. Vor allen Dingen wenn aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Hier hat es mich allerdings nicht sonderlich gestört, weil ich relativ schnell selbst darauf gekommen bin was Sache ist. Alles in allem ein schöner Start. Lyaskye ist eine Welt in der ich mich sehr gerne aufhalte, umso mehr freue ich mich, dass ich noch ein paar Bücher vor mir habe. Und auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Dieser Schreibstil!
Wie auch vielen anderen Rezensenten war mir der Mittelteil mit der Reise zu langatmig, ich habe das einfach so in der Art schon zu oft gelesen. Die Charaktere blieben recht farblos, nur die Szenen zwischen Laire und Alaric waren für mich wirklich berührend. Der Schreibstil ist gewohnt sehr gut. Insgesamt ein gutes Buch, für alte Fantasyhasen aber nicht sonderlich überraschend.
Schönes Buch, aber etwas enttäuscht
Insgesamt mag ich das Buch wirklich gerne. Die Charaktere (wobei ich leider nicht so richtig mit Laire warm wurde, also ich mag sie schon, aber ich brenne nicht für sie ... für Alaire aber schon, richtig hotter Typ, lieb den schon ein bisschen :D), den Plot, die Welt (Lyaskye kenne ich ja schon aus One True Queen) und natürlich Jennifer Benkaus Schreibstil sind gelungen. Allerdings hat mir die eben bereits benannte Dilogie zuvor einfach besser gefallen, weswegen meine Ansprüche wohl einfach zu hoch waren. Der Plot auf den ersten 350 Seiten zog sich leider ein bisschen (zu langer Spaziergang, im warten Sinne des Wortes lol), und dann nahm es zum Ende hin so krass Fahrt auf, jede Seite beinhaltete eine Wendung wow! Das Ende fand ich auch gut uns freue mich dementsprechend auch Teil 2 bzw. das finale der His/Her Curse- Welt 💗
Interessante Story, konnte mich aber leider nicht catchen. Mir hat mehr Hintergrundinfo gefehlt gerade am Anfang, etwas mehr Erklärung, es war alles so gefühlskalt irgendwie. Mir fehlt auch irgendeine Art von Logik in diesem Daemareich. Hätte ich den zweiten Teil nicht schon, hätte ich wahrscheinlich nicht weitergelesen. Schade, da ich One true Queen wirklich toll fand.
Ich hatte meine Anfangsschwierigkeiten mit dem Buch. Auch wenn ich die Welt total interessant und wundervoll bildhaft beschrieben fand, so hat es einfach zu lange gedauert, bis die Handlung an Fahrt aufnahm. Das letzte Drittel hat mich dafür aber echt überrascht und gefesselt, so dass ich gespannt auf die Fortsetzung bin. 3,5/5
Es ist sooooo genial. Ich glaub ich muss erstmal Gedanken sortieren. Ich liebe es. Mir gefällt einfach alles. Am Anfang war es noch nicht ganz so genial und ich bin erstmal reingekommen, aber ja näher das Ende kam , desto besser wurde es. Der Schreibstil ist einfach toll, ich bin einfach so durch die Seiten geflogen. Die Charaktere sind auch mega toll und sympathisch, Laire zum Beispiel mochte ich sehr sie ist toll und auch Alaric ist immer besser geworden. Auch Vika war mir mega sympathisch, Jero aber auch. Spannend war es bis zum Ende hin und dann dieser Cliffhänger, ich will den nächsten Teil am liebsten jetzt sofort. Ich liebe dieses Buch einfach, am Ende haben sich alle Zweifel vom Anfang verflüchtig. Es steht auf jeden Fall One True Queen im nichts nach und ist ein sehr gelungener Auftakt der Reihe. In den letzten Seiten saß ich die Ganze Zeit mit offenen Mund da.
Am Anfang ist es mir schwer gefallen, in die Geschichte reinzukommen. Aus diesem Grund bin ich ab Kapitel 10 auf das Hörbuch umgestiegen, dadurch ist es mir leichter gefallen reinzukommen. Umso mehr ich in die Geschichte reingekommen bin, umso besser hat mir das Buch auch gefallen. Ich fand das world building super interessant und auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Mit dem plottwist und dem Ende habe ich nicht gerechnet. Umso mehr freue ich mich jetzt darauf den 2 Band zu lesen.
3 Sterne Allgemein hat mich das Buch nicht wirklich überzeugt, da die Storyline sehr langatmig war und der Inhalt insgesamt nicht wirklich viel ist, aber in die Länge gezogen wurde. Die Idee und die Charaktere fand ich allerdings schon sehr spannend und die Ich-Perspektive war auch noch übersichtlich, auch wenn es abwechselnd verschiedenen Personen waren. Es hat mir sehr geholfen, die Charaktere besser zu verstehen, auch wenn mir am Anfang ihre Beziehungen zueinander nicht wirklich klar waren. Ich hätte mir gewünscht, dass wenigstens die erste Hälfte der Story ein bisschen abgekürzt gewesen wäre und dafür die letzten Kapitel etwas ausführlicher geschrieben wären. Werde trotzdem den zweiten Teil auch noch lesen, weil ich nach den Cliffhanger am Ende unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.
Inhalt: Laire hat es sich zum Lebensziel gemacht, ihren Verlobten Desmond aus den Fängen des Daemalords zu befreien. Eile ist geboten, denn die Zeit im Reich des Lords verändert ihn. Fortschreitende Entmenschlichung droht, ihn zu einem fürchterlichen Wesen, einem Daema, zu verwandeln. Doch die Reise ins Reich der Schatten ist alles andere als einfach. Alleine die Grenze zum Daemareich zu überschreiten, gelingt nur den wenigsten. Dort herrscht düsterste Magie. Illusionen und Wesen, die einem innerhalb kürzester Zeit das Leben nehmen können, lassen jeden schnell realisieren, wie lebensgefährlich ein Aufenthalt ist. Man könnte meinen, dass das plötzliche Auftauchen von Alaric ein wahres Geschenk darstellt. Alaric erscheint wie aus dem Nichts und bietet Laire und ihren Gefährten, ihrer treuen und besten Freundin Vika und derem ehemaligen Leibwächter, einem ausgebildeten Paladin, Jero, an, ihnen einen schnellen Weg ins Daemareich zu zeigen. Diese Hilfe können Laire und ihre Freunde gut gebrauchen, denn eine weitere Gruppe ist ihnen voraus. Ist das Tor erst mal durchschritten, so schließt es sich und ist für längere Zeit nicht mehr passierbar. Laire würde lieber einen Kessel voll Teer trinken, als Alarics Hilfe anzunehmen. Denn beide verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, die die junge Frau hinter sich lassen möchte. Es gab diesen wundervollen Sommer, diese gemeinsame Zeit. Doch dann, ohne jeden ersichtlichen Grund, hat Alaric Laire nicht nur verraten, sondern auf übelste Weise gedemütigt. Auch Alaric läuft nicht einfach unmotiviert ins Leere. Er hat einen Grund, warum er unbedingt ins Daemareich muss. Er muss seine Schwester wiedersehen, die sich seit Jahren nicht aus den Fängen des Lords lösen kann. Zehn Mal muss er sein Leben opfern, dann bekommt er diese zurück. Nun hat er seine letzte Aufgabe vor der Brust. Und um diese zu erfüllen, muss er ins Schattenreich. Koste es, was es wolle. Meinung: Fans von „One True Queen“ freuen sich vielleicht darüber, dass auch „Her Wish so Dark“ erneut auf dem Kontinent spielt, dem auch das Land Lyaske angehört. Dieses Mal legt die Autorin ihr Augenmerk auf Nemija. Einen Ort, der seit jeher vom Lord der Schatten heimgesucht wird. Es kostet nur einen ausgesprochenen Fluch und schon verschwindet ein Mensch im Daemareich. Von hier wieder fortzukommen, scheint unmöglich. Ausgebildete Paladine werden gelegentlich in dieses Reich geschickt, um Verfluchte wieder freizubekommen. Doch die meisten kehren nie wieder zurück. Der Leser bekommt die Geschichte aus der Perspektive von Laire, einer jungen Frau, die ein großes Geheimnis mit sich trägt, erzählt. Sie kann Magie erspüren. Eine Fähigkeit, die kriminalisiert wird und die Laire seit ihrer Kindheit geheimzuhalten versucht. Laire hat es nicht einfach, denn ihre Mutter ist schwer erkrankt. Einst war diese die Frau des Fürsten. Doch als dieser einen Betrug witterte, verbannte er sie ins Exil. Laire, die fortan als Bastard verrufen war, folgte ihrer Mutter. Das Schicksal meinte es aber gut mit Laire: Sie lernte den Sohn und Erben des obersten Ministers kennen, Desmond. Die beiden verbindet mehr als eine Vernunft- und Versorgungsehe. Es sind echte Gefühle im falschen Leben. Als Desmond vom Daemalord in sein Reich entführt wird, bricht für Laire eine Welt zusammen. Sie würde alles tun, um ihn zu befreien. Gut, dass sie auf ihrem Weg Hilfe bekommt: Ihre beste Freundin Vika, eine quirrlige und treue Gefährtin und deren ehemaligen Leibwächter, den Paladin Jero mit seinem robusten Pferd, das ihn durch jede schwierige Situation begleitet. Dumm nur, dass der Erfolg der Mission ausgerechnet von Alaric abhängt. „Das Reich der Schatten – Her Wish So Dark“ zeichnet sich durch eine grandios durchdachte Konzeption aus, die sich auch in den meist ausgezeichnet ausgearbeiteten Figuren niederschlägt. Gerade zwischen Alaric und Laire gibt es allerhand Geheimnisse und mannigfaltige Gefühle. Doch auch Jero ist ein interessanter Charakter. Er weiß durch seine Ausbildung viel über das Reich des Daemalords und verrät nur das Nötigste. Er ist ein guter Kämpfer und hat ebenfalls ein paar Geheimnisse. So stellt sich zum Beispiel früh die Frage, warum er von seiner ehemaligen Hand (eine feste Gruppe an Paladinen, die sich ewige Treue geschworen haben) ausgestoßen wurde. So etwas gab es bislang noch nie. Und dann gibt es da noch Vika, die beste Freundin von Laire, die dieser treu zur Seite steht. Die beiden Freundinnen wissen fast alles übereinander und kennen sich seit Kindheitstagen. Doch einige Dinge hat Laire selbst vor Vika geheimgehalten. Z.B. die Geschichte rund um Alaric. Sollte Vika von dessen Verrat erfahren, so ist sich Laire sicher, würde sie „den Abtrünnigen“ eigenhändig umbringen und zwar auf die qualvolle Art. Um noch einmal auf das Worldbuilding zurückzukommen. Leser von One True Queen kennen das Setting bereits. Eine magische Welt, in der alles auf den ersten Blick schön erscheint. Doch kaum hat man sich ein wenig zurechtgefunden, lauert an jeder Ecke die Magie und mit ihr die Gefahr. In Nemija ist Magie strengstens verboten und dennoch gibt es sie. Gelangt man in das Herrschaftsgebiet des Daemalords, verhält sich die Magie frei und zügellos. Sie ist düster und gefährlich und steckt voller Illusionen. Fazit: „Das Reich der Schatten - Her Wish so Dark“ ist der Auftakt einer neuen Reihe der Autorin Jennifer Benkau. Diese Geschichte spielt zwar auf dem gleichen Kontinent wie „One True Queen“, kann jedoch unabhängig hiervon gelesen werden. Erneut zeigt die Autorin, wie innovative Fantasy aussieht – und das ohne Längen. Es ist fast schon ein kleines Phänomen: „Das Reich der Schatten - Her Wish so Dark“ baut einfach auf keiner Seite ab. Die Geschichte ist nicht nur konstant gut, sie wird von Seite zu Seite – bis zum grandiosen Finale hin - auch noch besser. Das Buch hat zunächst eine fantastische Dynamik. Jennifer Benkau ist eine großartige Autorin, die die verschiedenen Stränge ihrer Geschichte meisterhaft kombiniert und ein großes Figurenensemble, in der jeder mit jedem harmoniert und jede Charakterkombination ihren eigenen, speziellen Charme hat, präsentiert. Man kann getrost davon ausgehen, dass Jennifer Benkau schon bald mehr als ein Geheimtipp sein wird.
Als ihr Verlobter Desmond verflucht wird, zögert Laire nicht und bricht mit ihren Verbündeten ins magische Reich der Daema auf. Um dort überhaupt hinzukommen, braucht Laire ausgerechnet die Hilfe von Alaric Cole, dem Mann, der ihr Leben vor drei Jahren zerstört hat. Werden sie die gefährliche Reise überleben und können sie Desmond befreien? "Her Wish so Dark" ist der Auftakt von Jennifer Benkaus das Reich der Schatten Dilogie, der aus der Ich-Perspektive der neunzehn Jahre alten Luilaire es Retneya und aus den personalen Erzählperspektiven ihres Verlobten Desmond es Yafanna und ihres Ex-Freundes Alaric Cole erzählt wird. Für nichts anderes als etwas Unentschuldbares wird man mit einem Daemafluch belegt. Als Desmond in das Reich der Daema kommt, nachdem ihn jemand verflucht hat, macht sich seine Verlobte Laire sofort auf den Weg, um für Desmond beim Lord der Daema vorzusprechen, um ihn so zu befreien. Begleitet wird sie von ihrer besten Freundin Vika und dem Paladin Jero, der Laire, Vikar und Desmond in ihrer Kindheit trainiert hat. Und auch Alaric Cole ist zu Laires Unmut mit von der Partie. Alaric und Laire waren ein Paar, bis er ihr Leben im wahrsten Sinne des Wortes zerstört hat. Dass Laire nun ausgerechnet auf Alarics Hilfe angewiesen ist, wurmt sie sehr. Auf der Reise müssen sie sich aufeinander verlassen können, doch kann Laire ihm verzeihen? Laire ist warmherzig, loyal und bereit, sich ihren Ängsten zu stellen. Sie ist sehr hilfsbereit und kann niemanden zurücklassen, auch wenn es ihre Mission gefährden würde, um sich selbst nicht zu verlieren. Gegenüber Alaric verhält sie anfangs verständlicherweise sehr kalt, doch sie muss schnell feststellen, dass die Liebe, die sie einst für ihn empfunden hat, nicht vergangen ist. Ich fand Laire zum Teil sehr naiv und mochte ihre Art leider nicht, sodass ich auch nicht mit ihr warm geworden bin. Lange Zeit konnte mich auch die Handlung nicht wirklich fesseln. Die Reise durch das Reich der Daema nahm den Großteil des Buches ein, und auch wenn es immer wieder Kämpfe und Wendungen gab, so konnte mich die Geschichte nicht so stark fesseln, wie ich es erhofft hatte. Auch brauchte ich etwas Zeit, um mich mit dem Schreibstil anzufreunden, denn ich musste nicht nur einmal einen Satz öfters lesen, um ihn wirklich zu verstehen, was den Lesefluss dann leider auch nicht besser gemacht hat. Die Welt hat mir aber gut gefallen, denn es gab immer was zu entdecken! Wir lernen das Land Nemija ein wenig kennen und erkunden dann das Reich der Daema, wo Wünsche wahr werden können und wo nichts so ist, wie man es kennt. Es herrscht eine ganz besondere Magie, die mir gut gefallen hat. Das Ende hat mir auch gut gefallen, denn zum Schluss konnte mich die Geschichte doch noch ein wenig fesseln. Ich bin ehrlich, wenn ich den zweiten Band nicht schon hier liegen hätte, dann würde ich die Reihe vermutlich nicht mehr weiterverfolgen, aber irgendwo bin ich doch gespannt, wie es mit Laire, Alaric, Vikar, Desmond und Jero weitergehen wird. Fazit: "Das Reich der Schatten - Her Wish so Dark" ist ein Auftakt von Jennifer Benkau, von dem ich mir deutlich mehr versprochen habe. Ich bin leider überhaupt nicht mit Laire warm geworden und auch die Geschichte konnte mich lange Zeit nicht fesseln. Das Ende hat mir aber ein wenig besser gefallen und auch die Welt fand ich interessant. Ich vergebe schwache drei Kleeblätter.
Eine wunderbare erweiterte Welt um Layaskye wurde ich aufgebaut. Es war so schön Vertrautes wieder zu lesen und noch tiefer in die einzelnen Geschichten einzutauchen. Es hat sich stellenweise ein wenig gezogen. Die Reise ins Land der Daema war ganz schön lang aber am Ende ging es zügig vorwärts und man hat Stück für Stück die wahren Geschichten um die gesponnenen Verwirrungen und Geheimnisse erfahren. Es hat sich super schnell und flüssig gelesen. Ich bin ein Fan von Vika und von Alaric. Natürlich hoffe ich, dass Laire für ihre Liebe kämpft und ihn im zweiten Band befreien wird.
Wenn man alles für die tun würde, die man liebt… Mit »Her wish so dark« hat Jennifer Benkau den ersten Teil ihrer neusten Fantasy Dilogie veröffentlicht. Ja ich bin spät dran, das Buch ist schon ewig draußen und der finale Teil mittlerweile auch, aber ich hab es einfach nicht eher geschafft. Wie schon bei »One true Queen« befinden wir uns auf dem westlichen Kontinent, diesmal allerdings in Nemija. Hier sind die Berge die Familie des jungen Volkes und die Winde ihre Freunde. Zu Beginn der Geschichte machen wir uns gemeinsam mit Laire auf den Weg zum dunklen Lord von Alsjana Daher, um diesen für ihren Verlobten Desmond um Gnade zu bitten. Auch diesmal werden wir im Prolog in die Vorgeschichte eingeführt, sodass man sehr leicht den Geschehnissen folgen kann. Natürlich darf die ein oder andere Nennung der einzig wahren Königin nicht fehlen. Ich liebe die Dynamik zwischen Laire und Alaric. Obwohl sie so umeinander herum tänzeln, merkt man, wie tief sie für einander empfinden und wie viel Kraft sie aus den gemeinsamen Erlebnissen ziehen. Vika empfand ich von Anfang an recht suspekt und Jero konnte ich bis zuletzt nicht wirklich einschätzen. Dafür fand ich sein Säbelhorn echt witzig. Auch Desmond kommt bei mir nicht wirklich gut weg. Obwohl sein Verhalten nachvollziehbar ist, wurde ich einfach nicht warm mit ihm. Für Alaric hingegen, brannte ich von der ersten Sekunde an. Es ist bemerkenswert, wie viel er bereit war zu geben, um seine Schwester zu retten. Und so fieberte ich die ganze Zeit mit Laire und Alaric mit und habe mit ihnen um ihre Liebe gebangt und gehofft. Natürlich endet das Buch mit einem Cliffhanger und ohne Happy End, sodass ich sofort mit Band 2 weiter lesen musste. Wer schon die »One true Queen« Dilogie mochte, wird auch »Her wish so dark«/»His curse so wild« mögen. Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung!
Klappentext: „In dieser Welt werden Wünsche wahr. Und nichts könnte schlimmer sein. Hüte dich vor dem dunklen Lord! Wie alle Bewohner des Fürstentums Nemija kennt Laire dieses ungeschriebene Gesetz. Denn seit jeher wird ihre Heimat von dem grausamen Lord der Schatten heimgesucht, der Menschen in sein verfluchtes Reich entführt. Als Laires Verlobter ihm zum Opfer fällt, bleibt ihr keine Wahl: Sie muss vor dem Thron des Lords um Gnade bitten. Doch in seinem Reich herrscht eine wilde, ungezügelte Magie, die selbst die dunkelsten Wünsche erfüllt - mit tödlichen Folgen. Will Laire überleben, braucht sie ausgerechnet die Hilfe des einen Menschen, den sie nie wiedersehen wollte: Alaric, der ihr Herz in tausend Stücke gerissen hat ...“ Meine Meinung: 9 von 10 Sternen Der Anfang ist mir wirklich nicht gerade leichtgefallen. Ich hatte Probleme mit den Charakteren warm zu werden und die Welt zu verstehen. Nemija und das Reich der Daema unterscheiden sich so vollkommen von Lyaskye und allem was ich bisher aus der Welt kannte. Aus diesen Gründen haben sich die ersten Seiten für mich ziemlich gezogen und ich hatte das Gefühl, als würde es nicht vorangehen. Aber nachdem ich einmal richtig in der Geschichte und der Welt drin war, hat mich alles vollkommen fasziniert. Ich wollte unbedingt mehr über die neue Art der Magie, die Geheimnisse der Charaktere und die Tücken der neuen Welt und ihre Entstehung erfahren. Die Spannung in der Geschichte war ab einem gewissen Punkt immer da und ein Ereignis jagte das nächste. Ich bin dann nur noch durch die Seiten geflogen und wollte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Auch mit den Charakteren habe ich mich nach den anfänglichen Schwierigkeiten angefreundet und sie in mein Herz geschlossen. Ich fand es klasse, dass jeder Charakter seine eigenen Ecken und Kanten hatte. Sie haben alle nicht immer richtig gehandelt und auch mal nur an sich selber gedacht. Für mich waren die Charaktere dadurch viel greifbarer und realer. Und dieses Ende ... einfach nur wow! Mit den ganzen Wendungen habe ich absolut nicht gerechnet und das letzte Kapitel hat mich vollkommen umgehauen. Ich würde jetzt furchtbar gerne den zweiten Teil direkt im Anschluss lesen. Zusammenfassend war der Anfang etwas schwierig, aber nachdem ich einmal in der Geschichte drin war, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen, da mich jede einzelne Seite gefesselt hat. Große Leseempfehlung!
♡Werbung♡ ♡Rezensionsexemplar♡ Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, dass mir von vorablesen als REZENSIONSEXEMPLAR zur Verfügung gestellt worden ist. Eckdaten: "Her Wish so Dark" ist der erste Teil einer Jugendfantasy-Dilogie von Jennifer Benkau, der am 26.02.2021 im Ravensburger-Verlag erschienen ist und in der gleichen Welt spielt, wie die "One True Queen"-Dilogie. Das Buch beinhaltet 544 Seiten als Hardcover. ISBN: 978-3-473-40198-7 Preis: 19,99 (D) /20,60 (A) - Gebunden Inhalt: Laire lebt unter der Herrschaft des dunklen Lords, daher ist ihr klar - hüte dich vor dem dunklen Lord. Als jedoch ihr Verlobter dem Lord in die Finger gerät, macht sie sich auf den Weg, um vor dem Lord um Gnade zu bitten. Doch im Reich des dunklen Lords herrschen andere Gesetze, weshalb sie die Hilfe von Alaric annehmen muss. Diesem wollte sie jedoch nie wieder begegnen... Cover: Ich finde das Cover wunderschön, auch wenn es ein Mädchen beinhaltet. Ich finde das Gesicht sehr schön gezeichnet und liebe die silbernen Schriftzüge sowie die eher dunkleren Violett-Töne gemischt mit den grünen Augen und Hintergrund. Echt ein Top Cover! Meine Meinung: Als ich das Buch bei vorablesen angefragt habe, habe ich nur den ersten Teil der "One True Queen" Dilogie von Jennifer Benkau gelesen und da ich die neue Reihe erst beginnen wollte. Nachdem ich "One True Queen" beendet habe, war ich natürlich schon ernüchtert, denn trotzdem Band 1 der Reihe mir echt zugesagt hat, kam der Abschluss nicht annähernd an diesen heran. Deshalb bin ich schon an die neue Reihe von Jennifer mit etwas Bauchschmerzen herangegangen, da mir vor allem der Spannungsaufbau eher missfallen ist. Und was soll ich sagen? Leider hat sich mein Bauchgefühl nicht nur bestätigt, sondern sogar etwas zu schwach entpuppt. Der Schreibstil war, wie man es schon von Jennifer kennt, sehr schleppend und ausschweifend, sodass keine Spannung aufgebaut wird. Es wird immer wieder vom eigentlich abgeschweift und man kann die eigentliche Handlung überhaupt nicht mehr nachvollziehen. Dadurch waren auch viele Handlungsstränge echt verwirrend, da man teilweise wild in den Sichten und Orten herumgesprungen ist und daher, wenn man für eine Seite nicht aufgepasst hat schon komplett verwirrt war, da es einfach keinen roten Faden zu scheinen gab. Dies liegt sicherlich auch daran, dass das Buch aus der dritten Person geschildert wird und aus mehreren Sichten erzählt wird. Die erste ist Laire. Was soll ich sagen, ich glaube ich habe noch nie so eine nervige, naive und unlogische Protagonistin erlebt. Sie hat für mich einfach dauerhaft komplett dumme Dinge getan oder gesagt. Außerdem habe ich schon einmal die Hauptintension nicht verstanden, weshalb sie ihren Verlobten wieder zurückholen will, wenn der Lord so total böse ist. Bis ich einmal gecheckt habe was genau ihre magischen Hintergründe sind - die eigentlich geheim sein sollten, aber irgendwie nicht geheim sind (?) - und die Verbindung zwischen Laire, ihrem Verlobten und Alaric. Auch ihre Freunde, die man in dem Buch kennenlernt, waren für mich einfach komplett flach und unnötig. Auch Alaric war für mich einfach nur da. Es war halt eine Figur, die die Geschichte vielschichtiger machen sollte und gleichzeitig hat es sie einfach nur verwirrender und noch unlogischer gemacht. Zusätzlich habe ich in meinem Leben noch nie so einen voraussehbaren Plot gehabt. Was tatsächlich auch sehr komisch ist, weil zum einen haben mich die Hintergründe der Protagonisten sehr verwirrt und waren unlogisch und wie die Szenenwechsel vonstattengingen war sehr wirr, aber den eigentlichen Plot war für mich einfach 0815. Also echt, nach 200 Seiten habe ich das Buch zur Seite gelegt und dachte mir, passt ich weiß, wie es ausgeht. Und genau so ist es dann auch gekommen, sodass ich irgendwann nur noch vor Frust lachen konnte. Wäre dieses Buch kein Rezensionsexemplar, ich hätte es abgebrochen, weil es mich zugleich so gelangweilt und genervt hat. Das World-Building fand ich auch einfach wirr. Ich habe die Landschaften und verschiedenen Orte einfach nicht greifen können. Das Einzige, was irgendwie positiv war, war das Atmosphäre, weil die zumindest ansatzweise düster war, aber wow - immerhin geht es um einen "dunklen Lord", da sollte eine düstere Atmosphäre Grundvoraussetzung sein. Zum Schluss war es dann noch etwas besser, aber wirklich plotwisttechnisch auch nicht besonders. Fazit: Insgesamt war es überhaupt nicht mein Buch, der Schreibstil hat keine Spannung aufbauen lassen, die Plotwists waren vorraussehbar und die Charaktere leider allesamt nicht greifbar. Deshalb bleibt mir nichts anderes übrig als 1,5 Sterne zu vergeben. Schreibstil:2,5 Charaktere: 1,5 Handlung: 1 World-Building:1,5 Spannung: 1,5 => 1,6 Sterne
Eine schöne Geschichte mit vielen guten Charakteren aber viel zu lange. Die Beschreibungen waren größtenteils einfach zu ausschweifend und langatmig. Die Wendungen zum Ende hin fand ich überraschend und unerwartet - gerade mit Caleja. Alaric kann einem nur leid tun. Ich bin gespannt wie es weiter geht und hoffe dass das zweite Band nicht so langatmig ist.
Nach der One True Queen Dilogie, die ich regelrecht verschlungen hatte, war klar dass ich auch Im Reich der Schatten lesen werde. Aber das Buch und ich hatten leider so unsere Schwierigkeiten miteinander. Am Anfang kam ich wirklich schwer rein und auch die Zeitsprünge haben ein wenig für Verwirrung gesorgt. Es war gut geschrieben, aber irgendwie hat mir die Spannung gefehlt, auch wenn vermeintlich immer irgendetwas passiert ist und viele Abenteuer und Gefahren bestritten werden mussten, hat mir ein wenig der Kick gefehlt. Bisher ist es leider kein Match, aber eben auch nicht so, dass ich die Reihe aufgeben werde. Ich fand das Buch dennoch ok und werde mich auch auf Band 2 stürzen.
Dies war eine Rückkehr in die Welt von Lyaskye und doch ganz anders. Denn hier sind wir nun in Nemija, und das liegt genau genommen nicht mal in unmittelbarer Nähe zu Lyaskye. Wir begleiten Laire, die sich auf den Weg macht das Leben ihres Verlobten vom Daema-Lord zurück zu verlangen. Denn Desmond wurde verflucht und vom Lord in dessen Reich verschleppt. Dorthin wird Laire von ihren Freunden Vika und Jero begleitet, und natürlich ist die Reise in das Reich des Daema-Lords alles andere als einfach… Anfangs hatte ich ein paar Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden. Das ging mir beim zweiten Band der “One True Queen”-Reihe ähnlich, allerdings aus anderen Gründen. Denn hier betreten wir direkt eine sehr komplexe und fantastische Welt, die ihren eigenen Gesetzen folgt und mehr oder weniger magisch ist. Ich habe etwas gebraucht mich darin zurechtzufinden, finde aber, dass die Autorin die Informationen, die man braucht, sehr gut verpackt hat. Vieles bekommt man in Rückblenden erzählt, einiges erschließt sich dann in den ersten Kapiteln. Ich mochte Laire und ihre Freunde auf Anhieb. Während Vika davon träumt, den engen gesellschaftlichen Konventionen zu entfliehen, wurde Jero als Paladin aus seinem Verbund entlassen. Wir lesen die Geschichte hauptsächlich aus Laires Sicht, bekommen aber zusätzlich auch Desmonds Perspektive und somit erste Informationen über seinen Aufenthalt im Daema-Reich, und auch die Sicht von Alaric. Alaric ist ebenfalls auf dem Weg ins Daema-Reich, außerdem Laires erste große Liebe und voller Geheimnisse. Er schließt sich im Verlauf der Truppe an, und so bekommen wir einen sehr interessanten, spannenden und abgefahrenen Fantasy-Roadtrip durch Nemija und das Reich des Lords. Ich mag den Schreibstil der Autorin. Er hat etwas entrücktes und ist wahnsinnig schön in seinen Beschreibungen, weil alles sehr bildhaft und dadurch auch greifbar für mich wirkte. Auch die Weltgestaltung selbst und die Magie hat mir gut gefallen, weil sie voller kreativer Ideen steckt. Besonders schön war die Tatsache, dass ich absolut nichts von dem, was hier so passiert, vorausahnen konnte. Und hier passiert auf jeden Fall eine Menge, und auch Kleinigkeiten haben eine Bedeutung. Zwischendurch hat mich das auch etwas überfordert, weil ich nicht immer jedes Detail im Gedächtnis behalten konnte. Aber gerade zum Ende hin entfaltet sich dann die ganze Geschichte und die losen Fäden laufen zusammen. Die überraschenden Wendungen konnten mich auf jeden Fall schockieren, soviel ist sicher
Nach der "One true"-Queen Reihe, die mir im übrigen sehr gut gefallen hat, war ich richtig gespannt auf das neue Werk von Jennifer Benkau. Ihren Schreibstil mochte ich nämlich sehr und auch die Welt Lyaske die sie für uns erschaffen hat, fand ich sehr faszinierend. Als ich in der Leseprobe dann gelesen habe, dass Nemija an Lyaske angrenzt, bzw. es eine Verbindung der beiden Welten gibt, war ich direkt Feuer und Flamme! "Her wish so dark" vom Ravensburger Verlag, hat mir wirklich ausgesprochen gut gefallen! Die Welt von Nemija war unglaublich düster, brutal und voller Rätsel. Auch hier ist nichts so wie es scheint und man muss wirklich mit allem rechnen. Die Handlung war zu Beginn etwas langatmig, aber trotzdem interessant gestaltet. Ab der Hälfte etwa wurde es auch spannend, denn einige Plot-Twists passierten und Geheimnisse wurden offenbart. Das letzte drittel des Buches habe ich quasi verschlungen. Ich musste immer wieder aufpassen, dass ich mich an die Abschnitte der Leserunde halte, damit ich in den Diskissionsrunden nicht ausversehen Spoiler. Es wurde wirklich richtig gut, spannend und actionreich. Das was ich am Anfang etwas vermisst hatte, gab es zum Schluss dann zur Genüge. Das Ende macht auch nochmal richtig große Lust auf den zweiten Teil und das Finale der Reihe. Der Schreibstil der Autorin war flüssig und leicht zu lesen. Gerade zum Ende hin konnte ich mich super fallen lassen und bin nur so durch die Seiten geflogen. Aber was mir immer super an den Büchern von Jennifer Benkau gefällt ist das Worldbuilding! Wir zuvor schon erwähnt, fand ich Lyaske schon sehr faszinierend, aber Nemija und gerade das Daemareich hat es nochmal getoppt. Ich hatte wie unsere Protagonistin Laire teilweise Schwierigkeiten mir das Daemareich richtig vorzustellen so magisch wie es ist. Aber ich mochte es total, dass es nicht eindimensional ist sondern so komplex gestaltet. Ich freu mich jetzt sehr auf den zweiten Teil der Reihe und bin gespannt wie die Autorin das alles auflösen wird. Fazit: Eine Welt so düster und eine Handlung voller Überraschungen. Für mich war es ein super Start in die neue Reihe von Jennifer Benkau.
Klappentext: „In dieser Welt werden Wünsche wahr. Und nichts könnte schlimmer sein. Hüte dich vor dem dunklen Lord! Wie alle Bewohner des Fürstentums Nemija kennt Laire dieses ungeschriebene Gesetz. Denn seit jeher wird ihre Heimat von dem grausamen Lord der Schatten heimgesucht, der Menschen in sein verfluchtes Reich entführt. Als Laires Verlobter ihm zum Opfer fällt, bleibt ihr keine Wahl: Sie muss vor dem Thron des Lords um Gnade bitten. Doch in seinem Reich herrscht eine wilde, ungezügelte Magie, die selbst die dunkelsten Wünsche erfüllt - mit tödlichen Folgen. Will Laire überleben, braucht sie ausgerechnet die Hilfe des einen Menschen, den sie nie wiedersehen wollte: Alaric, der ihr Herz in tausend Stücke gerissen hat ...“ Meine Meinung: 9 von 10 Sternen Der Anfang ist mir wirklich nicht gerade leichtgefallen. Ich hatte Probleme mit den Charakteren warm zu werden und die Welt zu verstehen. Nemija und das Reich der Daema unterscheiden sich so vollkommen von Lyaskye und allem was ich bisher aus der Welt kannte. Aus diesen Gründen haben sich die ersten Seiten für mich ziemlich gezogen und ich hatte das Gefühl, als würde es nicht vorangehen. Aber nachdem ich einmal richtig in der Geschichte und der Welt drin war, hat mich alles vollkommen fasziniert. Ich wollte unbedingt mehr über die neue Art der Magie, die Geheimnisse der Charaktere und die Tücken der neuen Welt und ihre Entstehung erfahren. Die Spannung in der Geschichte war ab einem gewissen Punkt immer da und ein Ereignis jagte das nächste. Ich bin dann nur noch durch die Seiten geflogen und wollte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Auch mit den Charakteren habe ich mich nach den anfänglichen Schwierigkeiten angefreundet und sie in mein Herz geschlossen. Ich fand es klasse, dass jeder Charakter seine eigenen Ecken und Kanten hatte. Sie haben alle nicht immer richtig gehandelt und auch mal nur an sich selber gedacht. Für mich waren die Charaktere dadurch viel greifbarer und realer. Und dieses Ende ... einfach nur wow! Mit den ganzen Wendungen habe ich absolut nicht gerechnet und das letzte Kapitel hat mich vollkommen umgehauen. Ich würde jetzt furchtbar gerne den zweiten Teil direkt im Anschluss lesen. Zusammenfassend war der Anfang etwas schwierig, aber nachdem ich einmal in der Geschichte drin war, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen, da mich jede einzelne Seite gefesselt hat. Große Leseempfehlung!




















































