Das lyrische Stenogrammheft / Kleines Lesebuch für Große
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Description
Mascha Kalékos “lyrische Stenogramme” haben nichts von ihrem Zauber verloren. Es sind Momentaufnahmen aus der Welt des Achtstunden-Alltags, der möblierten Melancholie, der hungernden Liebenden unserer Tage. Sie zeichnen die Welt all derer, die das gleiche Leid bedrückt: die Großstadt dieser und der vergangenen Zeit.
Zu den vielen Tausenden, die sich beim ersten Erscheinen der hier zusammengefassten Gedichtbände “Das lyrische Stenogrammheft (1933) und “Kleines Lesebuch für Große”(1934) für Mascha Kalékos Gedichte begeisterten, werden sich auch weiter viele Lesende hinzugesellen. Die Texte dieser Ausnahme-Lyrikerin - der einzig bekannten Dichterin der Neuen Sachlichkeit - sind so klug und scharfsichtig, wie sie bis heute berühren und unterhalten.
Mascha Kalékos Gedichte von Liebe, Abschied und Alleinsein und von der Sehnsucht sind von jener "aufgeräumten Melancholie", die Thomas Mann an ihnen rühmte. Ihre volksliedhaften Verse sind Großstadtmärchen, die sich zu einem Lesebuch vom Leben summieren.
Book Information
Author Description
Die Lyrikerin Mascha Kaléko wurde 1907 als Tochter eines russischen Vaters und einer österreichischen Mutter geboren. Nach Schul- und Studienjahren in Berlin wurde sie 1930 von Monty Jacobs, einem der Pioniere des deutschen Feuilletons, für die „Vossische Zeitung“ entdeckt. Hier und im „Berliner Tagesblatt“ erschienen jahrelang ihre Gedichte, die sie rasch zu einer literarischen Berühmtheit der alten Reichshauptstadt und über ihre Grenzen hinaus bekannt machten. Seit 1938 lebte die Dichterin als amerikanische Staatsbürgerin in New York mit ihrem Mann, dem Dirigenten und Komponisten Chemjo Vinaver, und ihrem Sohn Steven, der ihre lyrische Begabung geerbt hat.Mascha Kaléko starb nach jahrelangem Aufenthalt in Jerusalem im Januar 1975 in Zürich.
Posts
Enthalten sind Gedichte und einige kurze Prosatexte. Kalékos Lyrik ist gesellschaftskritisch, aber auch humorvoll ironisch und vor allem sehr alltagsnah. Mit wenigen Worten schafft sie viel Atmosphäre und konnte so starke Emotionen in mir auslösen. Das fand ich tatsächlich immens erstaunlich: zwei Zeilen eines Gedichts und ich hatte Gänsehaut, während ich mit der Prosa gar nichts anfangen konnte.
Wie schön es war mal wieder Poesie zu lesen! Mascha Kaléko hatte ein bewegtes Leben, im wahrsten Sinne, und trotzdem oder vielleicht genau deswegen spielen ihre Texte und Verse mit vielen kleinen (Alltags-)Situationen. Ein paar der Texte haben sich sehr intim angefühlt, fast schon so als würden sie einfach ihrem Taschenkalender (den sie auch erwähnt) entspringen und als wären sie somit nicht für fremde Augen gedacht. Einen Stern Abzug gibt’s, weil die Mehrzahl der Texte in der ein oder anderen Form dann doch immer wieder dasselbe Thema behandeln und ein klein wenig monoton werden (was aber irgendwie eine schwierige Kritik ist finde ich). Für meinen Geschmack wäre aber ein bisschen mehr Vielfalt schön gewesen wäre, vor allem wenn man es so wie ich, von Cover- bis Schlussseite liest. Hätte mich jetzt bei vereinzeltem Stöbern und Schmökern nicht so gestört. Für alle die gerne Musik hören beim Lesen – und für meine eigene Erinnerung: Cherry Blossoms und Kuura von Claudio Constantini passen einfach so so gut in die Stimmung des Buchs.
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Mascha Kalékos “lyrische Stenogramme” haben nichts von ihrem Zauber verloren. Es sind Momentaufnahmen aus der Welt des Achtstunden-Alltags, der möblierten Melancholie, der hungernden Liebenden unserer Tage. Sie zeichnen die Welt all derer, die das gleiche Leid bedrückt: die Großstadt dieser und der vergangenen Zeit.
Zu den vielen Tausenden, die sich beim ersten Erscheinen der hier zusammengefassten Gedichtbände “Das lyrische Stenogrammheft (1933) und “Kleines Lesebuch für Große”(1934) für Mascha Kalékos Gedichte begeisterten, werden sich auch weiter viele Lesende hinzugesellen. Die Texte dieser Ausnahme-Lyrikerin - der einzig bekannten Dichterin der Neuen Sachlichkeit - sind so klug und scharfsichtig, wie sie bis heute berühren und unterhalten.
Mascha Kalékos Gedichte von Liebe, Abschied und Alleinsein und von der Sehnsucht sind von jener "aufgeräumten Melancholie", die Thomas Mann an ihnen rühmte. Ihre volksliedhaften Verse sind Großstadtmärchen, die sich zu einem Lesebuch vom Leben summieren.
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Die Lyrikerin Mascha Kaléko wurde 1907 als Tochter eines russischen Vaters und einer österreichischen Mutter geboren. Nach Schul- und Studienjahren in Berlin wurde sie 1930 von Monty Jacobs, einem der Pioniere des deutschen Feuilletons, für die „Vossische Zeitung“ entdeckt. Hier und im „Berliner Tagesblatt“ erschienen jahrelang ihre Gedichte, die sie rasch zu einer literarischen Berühmtheit der alten Reichshauptstadt und über ihre Grenzen hinaus bekannt machten. Seit 1938 lebte die Dichterin als amerikanische Staatsbürgerin in New York mit ihrem Mann, dem Dirigenten und Komponisten Chemjo Vinaver, und ihrem Sohn Steven, der ihre lyrische Begabung geerbt hat.Mascha Kaléko starb nach jahrelangem Aufenthalt in Jerusalem im Januar 1975 in Zürich.
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Enthalten sind Gedichte und einige kurze Prosatexte. Kalékos Lyrik ist gesellschaftskritisch, aber auch humorvoll ironisch und vor allem sehr alltagsnah. Mit wenigen Worten schafft sie viel Atmosphäre und konnte so starke Emotionen in mir auslösen. Das fand ich tatsächlich immens erstaunlich: zwei Zeilen eines Gedichts und ich hatte Gänsehaut, während ich mit der Prosa gar nichts anfangen konnte.
Wie schön es war mal wieder Poesie zu lesen! Mascha Kaléko hatte ein bewegtes Leben, im wahrsten Sinne, und trotzdem oder vielleicht genau deswegen spielen ihre Texte und Verse mit vielen kleinen (Alltags-)Situationen. Ein paar der Texte haben sich sehr intim angefühlt, fast schon so als würden sie einfach ihrem Taschenkalender (den sie auch erwähnt) entspringen und als wären sie somit nicht für fremde Augen gedacht. Einen Stern Abzug gibt’s, weil die Mehrzahl der Texte in der ein oder anderen Form dann doch immer wieder dasselbe Thema behandeln und ein klein wenig monoton werden (was aber irgendwie eine schwierige Kritik ist finde ich). Für meinen Geschmack wäre aber ein bisschen mehr Vielfalt schön gewesen wäre, vor allem wenn man es so wie ich, von Cover- bis Schlussseite liest. Hätte mich jetzt bei vereinzeltem Stöbern und Schmökern nicht so gestört. Für alle die gerne Musik hören beim Lesen – und für meine eigene Erinnerung: Cherry Blossoms und Kuura von Claudio Constantini passen einfach so so gut in die Stimmung des Buchs.









