Das Königreich der Lügen

Das Königreich der Lügen

Softcover
3.573

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Description

Ein mitreißender Held zwischen Intrigen und Verrat, Rebellion und Königsmord – Epische Fantasy vom Newcomer des Jahres!

Willkommen in Kessel, einem Königreich, in dem an jeder Ecke Lügen und Intrigen warten. Hier hält sich Mikael Königmann mit Trickbetrügereien über Wasser. Einst gehörten die Königmanns zum angesehenen Adel, doch vor zehn Jahren wurde Mikaels Vater als Prinzenmörder hingerichtet und die gesamte Familie als Verräter gebrandmarkt. Als sich eine zwielichtige Möglichkeit bietet, wieder Zugang zum Königshof zu bekommen, ergreift Mikael die Chance. Er will den Namen seiner Familie reinwaschen. Doch die Wahrheit über die damaligen Ereignisse hat die Macht, ganz Kessel zu verändern – zumindest wenn Mikael lange genug überlebt, um sie aufzudecken!

Die Söldnerkönig-Saga von Nick Martell bei Blanvalet:
1. Das Königreich der Lügen
2. Der Hof der Rache
3. Der Weg der Vergessenen

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Epic
Format
Softcover
Pages
640
Price
18.50 €

Author Description

Nick Martell ist Kanadier, zog aber im Alter von sieben Jahren mit seiner Familie nach New York. Er begann bereits in der fünften Klasse mit dem Schreiben und erschuf schon damals die Welt, aus der später »Das Königreich der Lügen« hervorgehen sollte. Er studierte an der Susquehanna Universität in Pennsylvania und schloss diese mit einem Bachelor in kreativem Schreiben ab. Danach arbeitete Martell in verschiedenen Jobs – vom Qualitätssicherungsprüfer in einem Maschinenbauunternehmen in New York bis zur Freiwilligenarbeit auf einem Biobauernhof in Irland. Heute lebt er in Allentown, Pennsylvania.

Posts

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Nicht schlecht, aber auch nicht sehr gut. Hat aber Potential.

Das Königreich der Lügen von Nick Martell aus dem blanvalet Verlag Mikael Königmann ist der Sohn eines Verräters. Vor zehn Jahren tötete sein Vater den Kronprinzen und verriet alles wofür die Königmanns je standen. Die Beweise, und sogar Zeugen, lassen keinen Zweifel an seiner Schuld. Nur Mikael kann es nicht glauben, dass sein Vater, der Mann den er wie einen Helden verehrte, ein Kindsmörder sein soll. Der junge Königmann setzt es sich zum Ziel, herauszufinden, was in dieser Schicksalshaften Nacht vor zehn Jahren wirklich passiert ist. Eine Geschichte über Pflichtgefühl, Treue und Intrigen. Mikael ist ein Protagonist, der oft impulsiv handelt und erst später mal sein Hirn benutzt. Nur seinen zahlreichen treuen Freunden zum Dank, schafft er es immer wieder mit heiler Haut aus so mancher aussichtslosen Zwickmühle. Fazit: Hinter dem tollen Cover versteckt sich eine schöne Welt mit einem interessanten Magiesystem von dem es hoffentlich im nächsten Teil mehr zu sehen gibt. Auch der Preis der Magie, die Erinnerungen, hat mir hier sehr gut gefallen. Allerdings schwächelt das Buch durch den eher tristen Schreibstil. Der Autor schafft es leider nicht, beim Leser Emotionen zu wecken. Was auch teils durch das doch ziemlich zügige Tempo der Geschichte verhindert wird. Man bekommt als Leser kaum Zeit etwas zu verdauen oder sacken zu lassen. Das nimmt dem Buch meiner Meinung nach die Tiefe. Auch die Dialoge leiden darunter, sie wirken oft gestellt und hölzern. Ein Pluspunkt für mich persönlich aber ist, dass es keine Romanze gibt die nervt. Mir hat die Geschichte gefallen, auch wenn ich nicht komplett in die Welt eintauchen konnte. Aber ich möchte auch wissen, wie es mit Mikael und seinen Freunden weitergeht, denn die Reihe hat definitiv Potential. Empfehlung: Wer Bücher mit hohem Tempo, ohne Liebesgeschichte und einen unblumigen, eher direkten Schreibstil bevorzugt, dem dürfte Das Königreich der Lügen gut gefallen.

3

Für mich leider ein Flop…

Mikael gehört der Königmann-Familie an, die seit jeher die Aufgabe hat, das Reich und die Königsfamilie zu beschützen. Vor 10 Jahren hat aber Mikales Vater den Sohn des Königs getötet und wurde dafür hingerichtet. Seitdem sind alle Königmanns mit einem Verräter-Symbol gebrandmarkt und verstoßen. Mikael größtes Ziel ist es, den Namen seiner Familie reinwaschen und das Vermächtnis der Königmanns wiederherzustellen. Ihn quält die Frage, ob sein Vater die Tat damals wirklich begangen hat. Als wir als Leser in die Handlung einsteigen, ist Mikael selbst des Mordes angeklagt - des Mords an niemand Geringerem als dem König! Während Mikael in seiner Zelle auf seine Hinrichtung wartet, erzählt er uns seine Geschichte… Schauplatz der Story ist die Stadt Kessel. Am Himmel stehen zwei Monde, von denen der Eine Splitter verliert, die in regelmäßigen Abständen in die Stadt einschlagen. Die Bewohner der Stadt sind in viele soziale Schichten unterteilt und nur die Hochadligen können Magie ausüben, was hier Fabrizieren genannt wird und die es in den unterschiedlichsten Formen und Ausprägungen gibt. Doch Fabrizieren hat auch seinen Preis - nämlich den Verlust von Erinnerungen... MEINUNG: Die Welt, das Magiesystem und auch die Aufklärung um die Ermordung des Prinzen und des Königs haben mich sehr neugierig gemacht. Ich fand es am Anfang sehr spannend, in die Geschichte einzutauchen und habe mit Großem gerechnet. Es gab aber verschiedene Punkte, die mir das Buch sehr verleitet haben und die dazu geführt haben, dass ich es leider immer weniger gemocht habe. 1.Der Schreibstil; dieser kommt sehr blass und unspektakulär daher. Es wird einfach Nichts umschrieben und ausgeführt und die Handlung wirkte dadurch für mich total abgehackt. Ich liebe es, wenn beim Lesen ein Film vor meinem inneren Auge abläuft, ich mittendrin bin und das fühlen kann, was die Charaktere fühlen. Das schafft man aber auch nur, wenn man dem Leser entsprechende Beschreibungen mit an die Hand gibt; diese haben für mich einfach zu oft gefehlt. Es passiert das - Punkt. Es passiert das - Punkt. Ich konnte es dadurch weder richtig miterleben oder fühlen, wodurch mein Interesse immer weiter abflachte. Ob es dabei auch ein bisschen an der Übersetzung lag, vermag ich nicht zu beurteilen. 2.Der Haupotcharakter Mikael; ach Mikael, was hast du mich zur Weißglut getrieben! Lasst euch gesagt sein, Mikael ist sehr sprunghaft; heute denkt er so, morgen dann einfach mal ganz anders, dann entscheidet er sich dafür und am nächsten Tag wirft er wieder alles über Bord. Mal verteufelt und beschimpft er seinen Bruder, um dann etwas später zu dem Schluss zu kommen, dass sein Bruder vielleicht doch nicht ganz Unrecht hat. Mal sind ihm alle anderen egal und denkt er nur an sich und sein „Vermächtnis“. Dann fällt ihm plötzlich wieder ein, dass seine Freunde ja für ihn wie Familie sind und er alles stehen und liegen lässt um ihnen zu helfen. Sorry, aber das war mir einfach zu viel und ich habe mich dadurch auch emotional immer weiter von Mikael entfernt. Warum ihm wiederum bestimmte Personen immer wieder zur Seite stehen und IHM helfen, obwohl er ihnen garnichts zurückgibt, ist mir ein Rätsel. Mikael und ich sind also leider keine Freunde geworden. 3.Die Übersetzung; ich möchte darauf hinweisen, dass sämtliche Namen im Buch für die Deutsche Übersetzung abgeändert wurden; ob dies eine Entscheidung des Übersetzers oder des Verlags war, weiß ich nicht. Es ist auch nur aufgefallen, weil ich das Buch im Buddyread gelesen hab und eine der lieben Mitleserinnen das Englische Original zur Hand hatte. Mikael heisst im Original eigentlich Michael, seine Schwester Gem wird in der Übersetzung zu Jenn. Aus Ryder wird Reitter, aus Kayleigh Carolin - warum?? Da ich öfters auch mal Buchreihen auf Englisch (weiter-)lese, kann ich sagen, dass mir das noch nie in solch einer drastischen Weise untergekommen ist. Und mir erschließt sich der Sinn auch in kleinster Weise! Ich kann also nur abraten, bei diesen Büchern die Sprache zu wechseln, sonst müsst ihr erstmal einen Namenskurs machen. Da mich oben genannte Punkte so gestört haben, konnte ich leider auch keine Sympathie mehr für die weitere Entwicklung der Geschichte aufbringen, auch wenn der „Showdown“ am Ende noch mit ein bisschen Spannung punkten konnte. So komme ich in meiner Bewertung leider nicht über 2,5 - 3 Sterne 🌟 hinaus. Überflüssig zu erwähnen, dass ich die Buchreihe wohl nicht weiterverfolgen werde.

Für mich leider ein Flop…
2.5

📖 Das Königreich der Lügen von Nick Martell 📖 Schwach begonnen, dann stark nachgelassen. So könnte ich meinen Eindruck von dem Buch beschreiben. Leider, denn die Idee und die Geschichte, der Aufbau der Welt, sind wirklich klasse. Nur an der Umsetzung hapert es. Der Anfang war ganz in Ordnung, konnte mich aber nicht wirklich packen und dann… Mikael Königsmann ist der Sohn eines Verräters. Seit Generationen diente seine Familie dem König, stand ihm mit Rat und Tat zur Seite… bis Mikaels Vater wegen Mordes am Prinzen hingerichtet wurde. Mikael ist fest entschlossen, das Vermächtnis seiner Familie wiederherzustellen und auch wenn er eigentlich nicht mehr an der Schuld seines Vaters zweifelt, ergreift er die Chance als sich ihm die Möglichkeit bietet, mehr über die Tat herauszufinden. Bis zur Hälfte konnte mich das Buch noch ganz gut unterhalten. Dann kam eine Aneinanderreihung von Szenen - und nichts anderes als eine Aneinanderreihung war es - bei der ich mich einfach nur noch fragte: Hä? Auf mich machte es den Eindruck, als habe der Autor diverse Ideen gehabt und ihm sei die Geduld ausgegangen, darauf hin zu schreiben, weshalb er sie einfach alle in diesen einen Ballsaal gepackt hat. Die Handlungen und Begründungen waren für mich nur schwer nachzuvollziehen. Ein Problem, was ich über das ganze Buch hinweg mit Mikael hatte, wobei er in guter Gesellschaft ist: in der Stadt scheint unlogisches Verhalten ein Volkssport zu sein. Allgemein fehlte mir im Nachhinein der Fluss in der Geschichte. Es war einfach Szene nach Szene, mal mehr mal weniger. Alles in allem blieb mir die Geschichte zu oberflächlich und an vielen Stellen nicht nachvollziehbar, so dass ich noch immer viel zu viele allgemeine Fragezeichen habe. Ich wollte das Buch wirklich mögen, aber am Ende… gehe ich dann doch lieber schaukeln.

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3.5

Gut, mit Luft nach oben...

Also man merkt schon, dass hier ein ganz neuer "Frischling" am Werk ist. Aber erstmal das Positive: es ist eine wunderbare neue Welt, die Nick Martell hier entwirft. Mit einem kreativen World-Building, Zauber, Geheimnissen, nem kaputten Mond, echten Charakteren, die man auch richtig kennenlernt und mögen darf oder auch nicht. Mit Königen und Untertanen, Adligen Rebellen, Söldern etc. Das mag ich sehr. Dazu Mord und Totschlag in kleinen, aber feinen Dosen, und ein paar unerwarteten Wendungen. Aber es ist eben auch im Fortlauf hier und da sehr hölzern geschrieben. Ich mein damit, dass einiges, auch manche Twists, sehr konstruiert sind und sich nicht ohne weiteres herleiten lassen. Martell braucht etwas, um die Geschichte voranzubringen, und schon kommt das wie aus dem Nichts herbei. Ich könnte mir aber vorstellen, dass so etwas mit der Zeit und weiteren Büchern homogener wird und besser aus der Geschichte heraus erklärbar. Ich bin jedenfalls gespannt auf die weiteren Bücher. Lese-Soundtrack: Demon Hunter

4

Wo fang ich an.. ich kam anfangs sehr gut und schnell in die Geschichte rein.. sie ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und man erlebt die gesamte Geschichte aus der Sicht von Mikael Königmann. Die Königmanns standen immer an der Seite der Königsfamilie, als eine Art „Gegengewicht“.. sie stehen für das Gleichgewicht… bis Mikaels Vater David.. den Sohn des Königs umbringt. Nun setzt sich Mikael in den Kopf, das Vermächtnis seiner Familie zu retten und den Namen seines Vaters wieder „reinzuwaschen“… Es lag evtl daran, dass ich einige Pausen machen musste, aufgrund von vielen Veranstaltungen, dass mir manche Stränge und Nebenstories, sehr kompliziert und verwirrend vorkamen, weil ich nicht am Stück immer lesen konnte.. man merkt, dass Mikael extrem verbissen ist, was teilweise anstrengend sein kann, allerdings merkt man den dringenden (kindlichen) Wunsch, seinen Vater wieder als seinen eigentlichen Helden ansehen zu können. Daher geht er auch mit zig Leuten Vereinbarungen ein, wo man auch schnell mal den Überblick verlieren könnte..dennoch hat man ein Gefühl von..“ich bin dabei wir schaffen das iwie schon“ 😇 Sehr interessant die Geheimnisse und Intrigen von Kessel aufzudecken und immer noch nicht zu wissen was nun Sache ist. Das Ende fand ich ziemlich emotional, aber auch extrem spannend! Am Ende führen einige Stränge zusammen, es bleiben nur ein paar wenige Fragen offen, die aber vermutlich im nächsten Band geklärt werden 😍 bin sehr gespannt wie es weiter geht! Kein Jahreshighlight, weil ich einfach evtl zu oft raus war, aber dennoch sehr gut geschrieben, die Charakter sind (evtl noch) nicht ganz intensiviert worden, aber denke das könnte auch in den nächsten Bänden folgen. Man kennt jz alle, jz kann es los gehen 💪🏼♥️ Ich freu mich auf den zweiten Band, werde morgen direkt beginnen 💪🏼

2.5

Komplexe Geschichte, Umsetzung gescheitert

Bin ziemlich enthusiastisch an das Buch herangegangen sogar + Leserunde auf Reado. Also zuerst das Gute: das Magiesystem des Buches ist einzigartig und komplex, die Handlung und Twists sind gut ausgearbeitet worden und ich finde es unfassbar gut gelungen wie sich am Ende ein Puzzelteil in das andere setzt. Es ist also wirklich kein "schlechtes" Buch. ⠀ Also wo liegt dann das Problem? Es ist hier hauptsächlich der Schreibstil, bzw eher die gewählte Perspektive. Der Autor schreibt in der ⹂Ich” Perspektive was nicht unüblich ist für Fantasy. Jedoch muss meiner Meinung nach vorallem diese Perspektive es dem Leser ermöglichen sich in die Figur hineinzuversetzen. Was hier leider gar nicht der Fall war. Die Kapitel waren irgendwie nüchtern für mich, ruften kaum Emotionen hervor oder ließen mich auch nur irgendwie mit dem Protagonisten mitfiebern. Dazu kommt, dass der Protagonist Mikael komplett farblos blieb. Ich kann im Nachhinein fast nichts über ihn aussagen. Ich muss auch zugeben, dass ich gerade bei diesem Buch gemerkt habe, wie gerne ich auch immer ein bisschen Romance in der Geschichte habe. Danach sucht ihr hier nämlich vergeblich. ⠀ 𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓: Ich hab schon Interesse daran herauszufinden wie es weitergeht, aber nicht genug um Band zwei oder drei tatsächlich noch zu lesen. Wahrscheinlich lese ich mir Zusammenfassungen dazu durch. Sehr schade, denn objektiv gesehen ist die Geschichte toll. 💔

Komplexe Geschichte, Umsetzung gescheitert
4

Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Der Schreibstil war flüssig und ich begleitete gerne den Spross der Königmannfamilie.

Einziger Knackpunkt war, dass, trotz der Ich-Perspektive eine gewisse Distanz zwischen LeserIn und Charakteren (ja, Mehrzahl) nicht überwunden werden konnte. Auf den ersten Blick scheint Mikael stets einen Schritt vorraus zu sein. Er ist schneller, schlauer und hat mehr Glück als alle anderen, doch der Schein trügt. Mikael hat mit weniger offensichtlichen Schwächen zu kämpfen. Oft wird er zum Mittelpunkt des Geschehens, obwohl er es nicht beabsichtigt. Er scheint für alles was um ihn herum verantwortlich zu sein, was ihn sehr mitnimmt. Er kann sehr impulsiv sein und handelt dementsprechend oft unüberlegt. Auch ist er in seinen jungen Jahren bereits sehr verbittert. Ich fand es erfrischend solch einen Charakter zu begleiten. Die Welt in der wir uns befinden ist rau, das bekommt Mikael nur allzu oft zu spüren. Es wird wenig ohne Grund verziehen. Das Thema Fabrikation wird nur relativ grob angeschnitten macht aber Lust auf mehr. Das Ende fand ich gut. Schwartz machte hier zwar einen auf Deus Ex Machina aber im Großen und Ganzen fand ich das dennoch in Ordnung. Gerade im 2. Band gibt es deshalb nochmal schönes Konfliktpotenzial.

5

Das war mal wieder ein High Fantasy Buch das mich wirklich eingenommen hat. Es ist nicht das typische Fantasy Buch mit verschiedenen Völkern, Magie und Krieg. Es geht eher um Lügen, Intrigen und das aufdecken eines komplexen Attentats. (Aber es gibt Magie, nur anders als man sie kennt. Das war mal erfrischend anders, ich mochte es total!) Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, der einzige Kritikpunkt ist das es manchmal Längen hatte und mir das Worldbuidling noch zu verwaschen war. Aber das wird in den nächsten beiden Teilen eh ausgemerzt, ist oft so. Der Rest war wirklich sehr gut. Es ist spannend, wendungsreich und die Plots sieht man nicht so richtig kommen. Es waren Moment dabei in denen ich Tränen in den Augen hatte oder in denen ich meine Augen vor Schock aufgerissen habe. Das Buch ist vielschichtig und überraschend tief. Der Protagonist ist gut gewählt, er ist jung, gewieft und wird unterschätzt. Solche Protagonisten, in dieser Form, liest man selten. Das Ende hat dem Kuchen die Kirsche aufgesetzt, dass habe ich nicht kommen sehen! Ich bin mehr als aufgeregt weiter zu lesen. Eine absolute Empfehlung für Fantasy Leser!

2

Gute Ideen, aber an der Umsetzung hapert es…

„Das Königreich der Lügen“ von Nick Martell kommt mit einem tollen Weltenentwurf und einigen guten Ideen daher, mehr aber leider auch nicht. Wir folgen hier dem Königsmann Mikael, der die Geschichte seines bisherigen Lebens erzählt und ich muss sagen, nach dem Prolog des Buches war ich Feuer und Flamme, denn den fand ich ziemlich gut. Die Atmosphäre gleich zu Beginn hat mich total abgeholt. Ich mochte die Idee einer Welt mit einem zerbrochenen Mond, dessen Teile von Zeit zu Zeit vom Himmel fallen. Das Magiesystem mit den sogenannten Fabrikationen war grundlegend auch spannend, vor allem der Aspekt, dass der ungeübte Gebrauch dem Nutzer Erinnerungen raubt. Leider war es nach diesem vielversprechenden Prolog jedoch so, dass die Geschichte entweder nicht vorwärts kam oder aber Ereignisse andererseits völlig überhastet abgehandelt wurden. Mehr als einmal war ich von der Entwicklung überrascht und das nicht im positiven Sinne, sondern eher in Form von Verwirrung und fehlenden Informationen. Ähnlich ging es mir auch mit dem inneren Gefühlsleben der Protagonisten, das mir so gut wie nie ersichtlich war. Somit zeigten die Personen dann absolut nicht nachvollziehbare Kapriolen in ihrem Verhalten und ließen mich meist kopfschüttelnd zurück. Ein beliebtes Stilmittel war der impulsive Schlag in die Fresse (sorry), der irgendwie ständig den Ärger der Charaktere begleitete, als ob man diesem nicht auf andere Art Luft machen könnte. Es half auch nicht, dass Mikael ständig rumjammerte, er sei an allen schlimmen Schicksalen seiner Freunde Schuld, aber dann rein gar nichts daraus lernt und beim nächsten Mal genauso handelt. Wenig Weitsicht hatte der Gute obendrein dann auch noch, um nicht zu sagen, er stand teils sowas von auf dem Schlauch. Im Gesamten hatte die Geschichte für mich wenig Tiefgang und all die schönen Ideen sind mehr oder weniger auf der Strecke geblieben. Durch die bereits erwähnte abrupte Abhandlung vieler Handlungsstränge wirkte das Geschriebene auf mich oft hölzern und es gab keinen emotionalen Zugang. Die Gespräche zwischen den Charakteren waren häufig sehr konstruiert und gestelzt, sodass kein richtiger Flow aufkam sondern immer das Gefühl eines erklärenden und belehrenden Untertons entstand. Als ich endlich den Showdown der Geschichte erreicht hatte, wurden dann leider auch meine letzten Hoffnungen auf Spannung und logische Zusammenführung der Handlungsstränge weggeblasen. Die Auflösung war mir viel zu überladen mit glücklichen Zufällen und somit war es wenig befriedigend, als die Teile letztlich an ihren Platz rückten… Kurz gesagt, das war wohl nix!

Gute Ideen, aber an der Umsetzung hapert es…
5

Ich bin begeistert!

Ich kann die ganzen negativen Rezensionen, Kommentare und Meinungen zu diesem Buch absolut nicht teilen und auch nicht nachvollziehen. Die Story wird aus Mikaels Sicht erzählt, den der Leser als jungen Mann kennen lernt, der seinen Platz im Leben noch finden muss. Er versucht seine Familie zu beschützen und zu versorgen. Dabei hadert er immer wieder mit dem Familienerbe, denn die Königmanns waren einst die rechte Hand der Krone. Gefangen zwischen den Wunsch ein neues Leben auf zu bauen, oder doch an alte Zeiten an zu knüpfen, greift er nach so manchen Strohhalm. Die neuen und alten Ideen, die miteinander vermischt werden, haben mir gut gefallen und ich bin gespannt, wie in den Folgebänden darauf aufgebaut und mit den ganzen Informationen weitergearbeitet wird. Gerade das System der Magie klingt sehr spannend – dass ein kleiner Fehler genügt, um im Ausgleich zur Macht über die Magie, Erinnerungen zu verlieren. Die Figuren fand ich durchweg tiefgründig und sympathisch. Viele bringen eine Vergangenheit mit sich, über die ich als Leserin gerne mehr wissen will. Es scheint viele Verstrickungen und Zusammenhänge auch mit der Entstehung der Welt zu geben, die mich durchaus neugierig gemacht haben. Auch die Dynamik, die zwischen den Figuren entsteht, hat mir gut gefallen und viel für sich. Ich finde die Geschichte um Mikael Königmann einfach nur super, und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzungen. Der Autor hat nicht nur eine neue Welt geschaffen, sondern auch ein Buch, bei dem es mir sehr schwer gefallen ist, es aus der Hand zu legen. Ich hätte es in einer Nacht verschlingen können.

3

Alles in allem war es eine spannende Geschichte. Mikael Königmann ist mir sehr ans Herz gewachsen, wie auch seine Freunde. Leider fand ich den mittleren Teil ziemlich in die Länge gezogen, wo durch ich kurzzeitig den Spass am lesen verlor, da es mir sehr lang vorkam. Das Buch hat im Deutschen aber auch 635 Seiten... Der Twist hab ich nicht kommen sehen und ich bin sehr auf Band 2 gespannt.

3.5

Es zeigt sich etwas

Die Handlung ist in ihrem Kern spannend, doch es zieht dich alles. Es wird in diesem ersten Band viel vorbereitet, was dann gegen Ende erst relevant wird, beziehungsweise erst im zweiten Band. Die Charaktere sind in Ordnung. Sie alle haben Graustufen, manche mehr und manche weniger, manche sind auch nur schwarz. Der Schreibstil hat das Buch für mich gerettet. Wäre ich nicht so schnell durchgezogen, weiß ich nicht ob ich das Buch beendet hätte. Es war zwar nicht überragend, aber trotzdem noch gut und ich werde auch den zweiten Band lesen.

3.5

Ach ja. Ich weiß noch nicht genau, wie ich das finden soll. Die Grundidee ist mega gut, deshalb hat es mich auch angesprochen und ich hatte anfangs echt Lust drauf und irgendwie hat es mich auch immer so weit gekriegt, dass ich es doch beendet habe. Allerdings war ich kein Fan der Dialoge; die fühlten sich nicht organisch an und man hat nie tieferen Einblick in die Charaktere bekommen, sodass ich auch nie richtig mit dem Hauptcharakter bonden konnte. Außerdem hat mir das pacing nicht wirklich gefallen. Es gab immer wieder Stellen, die sich gezogen haben und wo mir oft die Motivation fehlte, weiterzulesen. Für mich hat sich nie wirklich Spannung aufgebaut und wenn man es dann auch nicht mit guter Charakterentwicklung oder Schreibstil raushauen kann, ist es schwer, dran zu bleiben. Ich würde als Fazit sagen: ist okay. Nicht super schlecht, aber auch nicht super gut. Ich werde die Reihe erstmal nicht weiter lesen, kann mir aber vorstellen, die doch nochmal zu beenden irgendwann.

5

Ich hatte mal wieder richtig Lust auf Lügen, Intrigen und Verrat im Königshaus, was ich in diesem Buch definitiv bekommen habe. Die Welt von Kessel war richtig interessant aufgebaut. Das Konzept vom Königshaus welches Könnigsmänner an der Seite hat um das. Gleichgewicht zu wahren, war mal was anderes. Man kommt auch sehr gut in die Geschichte rein und erfährt nach und nach was in der Vergangenheit passiert ist. . Es ist ein Lügen Konstrukt vorm Herrn und man kommt im Leben nicht auf die Auflösung. Das war echt ein Schock für mich, aber das macht es noch spannender. Der erste Band konnte mich wirklich packen, besonders durch den Schreibstil, der sehr flüssig und fesselnd ist. . Ich hatte eine tolle Lesezeit mit dem Buch und bin jetzt sehr gespannt auf Teil zwei. Der erste Band bekommt definitiv 5 Sterne von mir.

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4

Ließ sich für High Fantasy erstaunlich leicht lesen. Ein High Fantasy Roman, der auch ohne komplizierte Sprache und ausführliche Beschreibungen auskommt.

3

Buchgeplauder: (Werbung | Rezensionsexemplar) Lest ihr Reihen weiter, wenn euch der erste Teil nicht überzeugen konnte? Bei mir kommt es immer drauf an, warum mir ein Buch nicht gefallen hat. Wenn ich in der Story potenzial sehe, dass sie sich entwickelt, lese ich gerne weiter. Wenn mich die Story gar nicht anspricht und ich auch einfach kein Interesse habe zu erfahren, wie es weitergeht, breche ich die Reihen ab und sortiere den ersten Teil aus. Oft gebe ich zumindest dem zweiten Teil noch eine Chance, um sicherzugehen. Wie ich mit „Das Königreich der Lügen“ umgehen werden, weiß ich allerdings noch nicht. Wir begleiten Mikael Königmanns durch Kessel eine Stadt voller Betrüger, Lügner und Intrigen. Mikael und seine Geschwister wurden als Verräter gebrandmarkt, seid ihr Vater den Prinzen von Kessel ermordete. Doch Mikael möchte den Namen seiner Familie reinwachsen und deckt nach und nach auf, was wirklich damals passiert ist. Das Buch hörte sich für mich sofort nach etwas an, was total mein hätte sein können. Die Story und auch das, was mir am besten an dem Buch gefallen hat. Leider hatte ich mich der Umsetzung meine Probleme. Mir fehlt es an Beschreibungen und Erklärungen rund um die Welt, in der die Geschichte spielt. Man bekommt alles so dahingeworfen und es wird voraussetzt, dass man es versteht. Leider fand ich auch die Charaktere sehr unnahbar. Selbst zu Mikael, der unser Protagonist ist, konnte ich keine Beziehung aufbauen. Da wundert es nicht, dass für mich die Nebencharaktere ebenfalls ziemlich blass gezeichnet wurden. Trotzdem lässt sich das Buch flüssig lesen. Mein Fazit ist eine tolle Story mit Schwächen in der Umsetzung, die sich aber trotzdem gut lesen lässt. Kennt ihr das Buch? Wie hat es euch gefallen? Danke an das @bloggerportal die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

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4.5

Spannende Story mit einem Interessenten Magie Konzept. Nach dem Ende bin ich sehr gespannt wie die Geschichte weitergeht

4

Gute Fantasy, die etwas braucht bis die Geschichte Fahrt aufnimmt. Gute Plottwists.

2

✨Das Buch ist in der dritten Person geschrieben, das stört mich bei Fantasy Bücher meistens nicht, weil ich mich nach ein paar Seiten daran gewöhne. Leider war der Schreibstil nichts für mich. Ich fand es sehr langatmig und die Dialoge wirkten auf mich nicht harmonisch und konstruiert. Zudem war das Buch sehr verwirrend, ich habe bis zum Ende einige Dinge nicht verstanden und zum Schluss habe ich mich gefragt, was ich da eigentlich genau gelesen habe. ✨Zu dem Protagonisten Mikael konnte ich bis zum Schluss keinerlei Bindung aufbauen, was mir das lesen sehr erschwert hat. ✨Die Idee an sich finde ich interessant, aber leider wurde sie meiner Meinung nach nicht gut umgesetzt. Zumindest in Band 1.

4

Die Königmanns gehörten zu den wichtigsten Familien im Königreich Kessel, doch seitdem Mikaels Vater als Mörder des Prinzen hingerichtet wurde, kämpfen sie ums Überleben. Zehn Jahre später hält sich Mikael immer noch von allen Adligen fern, versucht nicht zu sehr aufzufallen und will seine Familie beschützen. Aber er wird in komplizierte Intrigen verwickelt und ist bald entschlossen herauszufinden, wie der Prinz wirklich gestorben ist. Mikael hängt sehr am guten Namen seiner Familie und will dem Vermächtnis seiner Vorfahren gerecht werden. Man sieht aber gar nicht so viel davon, wie seine Familie früher war, auch wenn man viel davon hört, wie wichtig sie für das Königreich seien. Jetzt bedeutet ihr Name immer noch viel, doch manche würden sie gerne tot sehen, obwohl der König selbst die Kinder verschont hat. Einige treue Anhänger und oder auch Rebellen glauben jedoch, dass Mikaels Vater den Prinzen nicht getötet hat, denn er hatte gar keinen Grund dazu. Die Welt fand ich schon interessant, die verschiedenen Fabrikationen, die zwischendurch zum Einsatz kommen, sowie ihre Kosten - meistens verliert man Erinnerungen und auch Mikael bemerkt, dass er sich nicht mehr an alle Details aus seiner Kindheit erinnern kann, obwohl er nicht mal weiß, ob er überhaupt ein Fabrikator ist. So weit weg vom Hof und all ihren Sitten gibt es viel, das er verpasst hat und noch aufholen muss. Ich mochte auch Details wie den zerbrochenen Mond Celona, die verschiedenen Söldnerkompanien, für die andere Regeln gelten, und wie Schusswaffen die Kriegsführung verändert haben. Von mir aus hätte es aber gern noch mehr sein können und ich freue mich darauf, die Welt in den Fortsetzungen weiter zu erkunden. Manchmal kam es mir so vor, als würden sich Probleme schon ein bisschen zu leicht lösen lassen, weil die Charaktere oft leicht zu überzeugen waren. Doch Intrigen, ganz offene Mordabsichten, wechselnde Loyalitäten und alte Geheimnisse machen das Buch zu einem spannenden Abenteuer.

2

Es hat so gut angefangen. Der zerbrechende Mond. Magie, die Gedächtnisschwund auslöst. Die Kultur gegen das Vergessen. Kleine Gangster, die große Coups durchziehen wollen. Rebellion. Übermächtige Söldner. Und dann kam der Plot. Leider war ich selten so enttäuscht von einem Buch. Es passiert unglaublich viel, was irgendwie nicht im Geringsten zusammenhängt bzw ich sehe den Zusammenhang nicht - fast, als hätte man drei verschiedene Bücher geschrieben und die Szenen wild aneinander gereiht. Daher fühlen sich viele Szenen recht sinnlos an. Sogar große Revelations habe ich teilweise nur daran erkannt, dass Mikael schockiert darauf reagiert hat. Die Charaktere sind flach, grundlos geheimnistuerisch, und man baut einfach keine Bindung zu ihnen auf. Vor allem gibt es einige von ihnen, bei denen ich mich wirklich frage, warum sie überhaupt bei der Geschichte dabei sind. Auch die Beziehungen untereinander sind irgendwie recht gefühllos. Nachdem ich begriffen habe, dass Mikael noch ziemlich jung ist, macht es fast mehr Sinn, denn er wirkt unentschlossen, teilweise schlichtweg dumm, und ich konnte einfach nicht nachvollziehen, warum er weiterhin in der Stadt geblieben ist und sich nicht woanders ein schönes Leben gemacht hat. Seinen Drive, seine Ziele zu verfolgen, hat mich irgendwie nicht mitgenommen. Immerhin wird es in dem Buch gegen Ende auch angesprochen, wie wechselhaft er ist - wenigstens war diese Charakterisierung nicht versehentlich. Super schade, hatte mich schon auf die Folgebände gefreut. Aber nachdem ich mich mehr durch die letzten hundert Seiten gequält denn wirklich gelesen habe, werde ich das eher nicht tun.

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