Im Namen des Wolfes
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Description
Im Reich des Wolfes gärt es. Rebellen und mächtige Patrizier gefährden die Macht des kaiserlichen Throns. Nur der Orden der Richter stellt sich dem Chaos entgegen. Sir Konrad Vonvalt ist der gefürchtetste von ihnen, der gemeinsam mit seiner Schreiberin Helena und seinem Vollstrecker Bressinger Recht und Gesetz vertritt. Als die drei den Mord an einer Adeligen untersuchen, kommen sie einer Verschwörung auf die Spur, die bis in die Spitze der kaiserlichen Gesellschaft reicht. Vonvalt muss sich entscheiden: Wird er die Gesetze missachten, die geschworen hat, zu schützen, um das Reich zu retten?
Book Information
Author Description
Richard Swan ist ein britischer Fantasy- und Science-Fiction-Autor, dessen Werke regelmäßig von Kritikern gefeiert werden. Sein Fantasy-Debütroman »Im Namen des Wolfes« war ein Sunday-Times-Bestseller und wurde in neun Sprachen übersetzt. Zu seinen weiteren Werken gehören die Trilogien »Die letzte Prophezeiung« und »Art of War«, zudem hat er für Black Library und das Grimdark Magazine geschrieben.Richard ist ausgebildeter Jurist und verbrachte, bevor er hauptberuflich Schriftsteller wurde, zehn Jahre damit, in London millionenschwere Handelsstreitigkeiten zu verhandeln. Derzeit lebt er mit seiner Frau und seinen drei kleinen Söhnen in Winchester.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Wenn ein Kaiserreich zu groß ist...
Vonvalt ist ein reisender Richter und spricht an abgelegenen Orten des Kaiserreichs recht. Begleitet wird er von seinem Vollstrecker Bressinger und seiner Schreiberin Helena. Während eines kurzen Stücks ihrer Reise begleitet Sie der Patria Claver. Alle vier kommen im Dorf Rill an. Einem Dorf, das so abgelegen ist, dass man es hier mit der offiziellen Religion des Reichs nicht so ganz genau nimmt. Als Patria ist Claver Mitglied der Kirche und fordert eine drastische Bestrafung des gesamten Dorfes. Vonvalt ist anderer Meinung. Seine Strafe fällt milde aus. Nur was hat das für Folgen für das Kaiserreich? Gleich im ersten Satz des Buchs weiß man, dass das Kaiserreich untergehen wird. Die Frage ist nur wie. Das Buch ist in der Erzählerperspektive erzählt. Aus Sicht von Helena. Es sind ihre Memoiren. Es geht um Intrigen, Verrat, Verschwörungen, politische Verwicklungen und die Greul des Krieges. Die Gewalt wird beschrieben und kommt vor, aber nicht in übertrieben ausufernde oder detailreicher Weise. Und vielleicht kommt ein Dämon vor... 🫠
Solide klassische Fantasy
Ich mag die Story und die drei Hauptprotagonisten. Das Worldbuilding ist komplex und sorgt dafür, dass der Einstieg in die Geschichte nicht so leicht ist. Muss zugeben, dass ich den Aufbau des Reichs nicht verinnerlichen konnte und es auch nicht weiter versucht habe. Mich erinnerte der Aufbau an das Römische Reich, wobei die Namensgebungen eher an das Mittelalter erinnert. Doch auch ohne den vollen Überblick zu haben, wurde ich doch gut unterhalten. Die Story wird aus der Sicht der Schreiberin Helena erzählt und zwar von ihrem älteren Ich. Diese Erzählweise war an sich gut. Was mir dabei aber negativ aufgefallen ist, war die häufige Verwendung von „Hätte ich damals schon gewusst, dass …“ und das in verschiedenen Varianten. Hätte nicht sein müssen. Die drei Protagonisten sind mir schnell ans Herz gewachsen und ich habe mitgebangt und mitgefiebert. Alles in Allem solide Unterhaltung, bin gespannt wie es weitergeht.
Fantasy mit Gerichtssetting
Im großen und ganzen war das Buch spannend, auch wenn man sich am Anfang ein wenig durchquälen musste. Die Geschichte wird aus Sicht der Schreiberin der Richters erzählt was ich teilweise etwas störend fand da sie manchmal wie ein verzogenes Kind rüber kommt. Zum Ende hin kommt noch einmal richtig Action in die Geschichte und ich bin gespannt was Teil 2 zu bieten hat.

Gespannt, wie es weiter geht. Ein tolles Buch, tolle, fesselnde Geschichte
Wer die Gerichtssendungen der diversen deutschen free-tv Sender kennt: dieses Buch hat sehr viel davon. Spannung, unerwartete Wendungen, neue Erkenntnisse, und vieles mehr. Es war anfangs leicht verworren, teils zu lesen, teils zu verstehen. Dennoch schaffte der Autor am Ende alles zu einem Gesamtbild zusammen zu fügen, das große Lust auf mehr macht. Man hat in der Realität selten, das die Dinge einfach liegen, aufzutrennen in Schwarz und Weiß. Genauso in diesem tollen Werk. Hell und Dunkel können sich schlagartig abwechseln und eine Geschichte, in der den Protagonisten alles auf Anhieb mit Bravour gelingt, ist ja auch iwie ein wenig langweilig. In diesem Buch ist es nicht so. Sehr tolle Arbeit, fesselnde und packende Geschichte. Weiter so!
Spannende High Fantasy mit tollen Charakteren und einem super Erzählstil
Anders als das Cover und der Titel es erahnen lassen, folgen wir einer weiblichen POV - der Schreiberin Helena. Die Geschichte folgt Junker Konrad Vonvalt, dem meistgefürchteten Instanz des Ordens, und seinen Gefolgsleuten. Das Setting hat etwas von deutschem späten Mittelalter, gepaart mit den gut ausgearbeiteten, interessanten Charakteren. Das grundsätzliche Thema von Recht, ein wenig Magienutzung und einem ungeklärten Fall machen das Buch wirklich spannend. Natürlich gibt es auch ein übergeordnetes Thema und einen Bösewicht, der sich durch alle drei Bände zieht. Swan versteht, seine Geschichte mitreißend zu erzählen und hat mit der POV von Helena eine ungewöhnliche Wahl getroffen: Sie ist nicht direkt der Maincharacter (MC), wird aber nach und nach enorm wichtig und lernt eine Menge von Vovalt und den anderen. Trotzdem ist sie ein starker Charakter und trifft ihre eigenen Entscheidungen. Vor allem Helena hat die Reihe für mich herausgehoben, aber auch Vonvalt und Bressinger sind mir sehr ans Herz gewachsen. Zum Zeitpunkt dieser Rezension habe ich bereits Teil 2 gelesen, Teil 3 wartet auch schon. Klare Empfehlung für mal andere High Fantasy - sowohl für den Einstieg als auch für Alteingesessene.
Sir Konrad Vonvalt ist einer der kaiserlichen Richter, die mit Zauberkräften und der Befugnis des Kaisers ausgestattet im Reich für Recht und Ordnung sorgen. Gemeinsam mit der Schreiberin Helena und dem Vollstrecker Bressinger untersucht er den Mord an einer Adeligen, den sich scheinbar niemand erklären kann. Doch dabei kommen sie auch einer Verschwörung auf die Spur, die die Stabilität des gesamten Reiches stark beeinträchtigen könnte. „Im Namen des Wolfes“ erzählt zwar die Geschichte des Richters Konrad Vonvalt, doch erzählt wird diese aus der Sicht seiner Schreiberin Helena, einer 19-jährigen Waisen, die von Vonvalt aufgenommen wurde. Ich persönlich fand diese Perspektive aus verschiedenen Gründen schlecht gewählt. Zum einen ist Helena selbst nicht besonders gut beschrieben. Auch wenn sie 19 Jahre alt ist, verhält sie sich zu Beginn des Buches eher wie 13. Ich persönlich fand es aber vor allem unverständlich, dass sie die ihr offen stehenden Möglichkeiten mit ihrer Hintergrundgeschichte ablehnen würde. Helena selbst lebte viele Jahre lang auf der Straße, dem Hungertod nahe. Nun hat sie die Möglichkeit, einen Job auszuüben, der ihr immer eine warme Mahlzeit und ein Bett garantiert, aber sie möchte eben nicht mit dem Recht arbeiten. Warum wird nicht wirklich erklärt. Ich fand es eher unglaubwürdig, dass sie scheinbar grundlos eine solche Chance ablehnen würde und hätte mir hier mehr gewünscht. Der zweite Grund warum ich die Wahl der Erzählerin als nicht besonders gelungen empfinde ist, dass dadurch die eigentliche Hauptperson, Vonvalt selbst, unglaublich langweilig herüberkommt. Dieser ist ein eher schweigsamer, brütender Charakter und ohne seine Gedanken mitzuerleben, ist es nicht besonders spannend, seinen Handlungen zu folgen. Vonvalt selbst macht über das Buch hinweg eine Entwicklung durch – oder zumindest wird suggeriert, dass er dies tut. Seinen Handlungen nach zu urteilen, bleibt er nämlich eigentlich der Gleiche und da wir seine Gedanken nie erfahren, können wir nur Helenas Wort nehmen, dass er sich verändert hat. Trotz all dieser Kritik gab es auch Elemente, die ich sehr interessant fand. Das Buch legt einen großen Fokus auf die Rechtsprechung. Mir hat es gut gefallen, einen Fantasyroman aus diesem Blickwinkel zu lesen. Auch die politischen Entwicklungen haben mich neugierig gemacht. Hier blieb zwar vieles noch eher blass, weil gewisse beteiligte Gruppen derzeit einfach nur am Rande auftauchten, aber dieser Aspekt hat dafür gesorgt, dass ich insgesamt doch gerne weitergelesen habe. Leider muss ich allerdings auch erwähnen, dass im Buch immer wieder unterschwelliger Sexismus vorkommt und es praktisch keine Diversität gibt. Besonders gestört hat mich hier, dass angedeutet wurde, dass die Kleidung einer Frau Einfluss auf eine potenzielle Vergewaltigung hätte. Die Tatsache, dass dieses Buch von einem früheren Anwalt geschrieben wurde, macht dies für mich sogar noch schlimmer. Fazit: Leider war „Im Namen des Wolfes“ kein Buch für mich. Auch wenn der Fokus auf die Rechtsprechung in einer Fantasywelt mich sehr interessiert hat, waren die Charaktere nicht gut genug geschrieben, um mich für die Geschichte zu begeistern.
Spannend geschrieben für Interessierte des kaiserlichen Rechts des doppelköpfigen Wolfes- zuweilen etwas langatmig für meinen Geschmack.
Die nun alte Helena, kaiserliche Schreiberin, erzählt uns per niedergeschriebenen Wort den Anfang vom Ende des autunischen Kaisereichs. Da wir der Sicht und den Gedanken von Helena folgen, gespickt mit Hindsight, erleben wir „am eigenen Leib“ der Beginn des Konfliktes zwischen Claver und Vonvalt. Priesterrecht und Kreuzzüge gegen Richterrecht - leider sehen wir auch, wie nach und nach Vonvalt seine starre, neutrale Haltung zum schlechteren verliert. Macht Lust auf den Rest der Trilogie, auch wenn ich persönlich kein Fan der Ich-Perspektive bin. Gut für Fantasy- und Mittelalterliebhaber.

Das packende Debüt der Chroniken von Sova, wird rückwirkend aus der Sicht von Helena erzählt. Ich mag die Geschichte um die drei Protagonisten sehr gerne. Es hat etwas gedauert, bis ich in die Geschichte gefunden habe. Richard Swan hat hier eine ganze Welt erschaffen mit verschiedenen Völkern, Kulturen, Religion und Konflikten, einem Rechtssystem und dem Rechtskodex. Sehr angenehm und informativ sind die einleitenden Zitate dazu, an Anfang von jedem Kapitel. Spannend und packend geschrieben. Eine tolle Kombination aus Mittelalter-Kriminalroman und düsterer Fantasy. Für mich ein starker Auftakt einer High-Fantasy-Triologie, die direkt Lust auf den nächsten Band macht. Fantasy Fans, sowie Fans vom "Witcher" und "Game of Thrones" werden hier auf ihre Kosten kommen.
Himmelherrgott Helena, geh mir nicht auf den Zeiger!
Helena, die Schreiberin des eigentlichen Protagonisten Richter Junker Konrad Vonvalt, erzählt die Geschichte aus der Sicht ihres älteren Ichs. Also quasi als Memoiren. Und tatsächlich ist der Schreibstil auch fast das Einzige, das mir gut gefallen hat. Ab und zu waren mir diese eingestreuten Phrasen aus der Zukunft wie "Hätte ich doch damals schon gewusst, wie sehr er sich irren sollte" ein bisschen zu viel, aber damit kann ich leben. Jedenfalls kommt man wirklich super voran. Trotzdem hat es mich etliche Tage gekostet, um dieses Buch abzuschließen. Warum? Weil sowohl Helena, als auch Bressinger und Vonvalt teilweise wahnsinnig unsympathische Gestalten waren, deren Handlungen und Gefühle mir nicht immer ganz einleuchtend waren. Z. B. als Vonvalt Helena sagte, dass sie in Matas, einen Soldaten der Stadtwache, verliebt sei (was auch stimmte) und Helena ihm daraufhin wutschnaubend vor den Latz knallt, dass er ja nur eifersüchtig sei... Why Helena whyyy? Der Typ ist fast doppelt so alt wie du. Außerdem ist sie zuweilen sehr weinerlich. Einerseits wird immer gesagt wie jung sie ja noch sei (19!) und andererseits behauptet sie von sich selbst ja schon so viel gesehen zu haben und eine "gestandene" Frau zu sein. Okay, wenn du aber doch schon so gestanden bist, was soll dann dieser Kindergarten? Der nächste Punkt ist ein sehr Subjektiver: Religionskriege sind einfach nicht my cup of tea. Und das ist basically ein Stützpfeiler dieser Geschichte. Auch wusste ich, bis zu dem Punkt, an dem der Klappentext ansetzt, nicht wirklich wo diese Reise jetzt überhaupt hingehen soll. Ob ich den 2. Band lesen will, weiß ich noch nicht ganz genau. Einerseits catcht mich der Klappentext schon, aber andererseits war das bei Band 1 ebenfalls der Fall und hier bin ich ein wenig unzufrieden.
High Fantasy mit Luft nach oben
Die junge Helena ist Schreiberin eines Richters und begleitet ihn seit er sie aufgenommen hat auf seinen Reisen durchs Land. Mit ihrem neuesten Fall kommen sie aber einer nie dagewesene Verschwörung auf die Spur. Teils sind die Charaktere in Band 1 - Chroniken von Sova spannend und gut gezeichnet. Dann fehlt es mir aber wieder an Tiefe oder Sinn für manche Figuren und Nebenstränge. Daher bleibt das gesamte Buch etwas hinter meinen Erwartungen zurück.
Sehr speziell,mit Längen, aber auch spannenden Momenten
Für mich war es zu Beginn schwer, in die Geschichte zu finden. Der Schreibstil ist sehr speziell, passt aber zum Plot. Irgendwann, nach einer gewissen Eingewöhnung, hat sich das Buch dann flüssiger gelesen und es kam auch endlich Spannung auf. Auch wenn die Story reizvolle Elemente hatte, kamen doch immer wieder Längen auf. Einige Dialoge die sich sehr gezogen haben, haben mich oft unkonzentriert werden lassen. Das Ende hatte es in sich und war unerwartet brutal. Teil zwei soll ja besser sein, also werde ich bald danach greifen und hoffen, dass ich mehr Sterne vergeben kann.
Vielen Dank an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar! ♥️ Vorweg kann ich sagen, dass dieses Buch nichts für mich ist. Hauptsächlich liegt dies daran, dass das Worldbuilding und der Schreibstil des Autors mir nicht zugesagt hat, weil 1. viele historische Wörter in dem Buch hineingeschrieben stehen, das mich beim Lesen negativ beeinflusst hat. Es hat sich so gelesen, als wäre das Buch vor vielen Jahren geschrieben. Das liegt vermutlich daran, dass dieses Buch in einer Fantasywelt spielt, das dem ähnlich ist. Offensichtlich hatte ich bisher noch nie "historische" Fantasybücher gelesen, sonst hätte ich längst die Finger von dem Buch gelassen. Zum Zweiten ist diese Welt komplexer, als die meisten Fantasybücher die ich normalerweise lese, denn hier kommen verschiedene Sprachen wie saxanisch, grozodanisch und andere vor und es kommen hier auch Themen wie Religion und Politik vor. Zum letzten Punkt haben die Charaktere mich nicht emotional interessiert, da wir hier in der Geschichte aus der Sicht der neunzehn jährigen Helena Sedanka lesen, diese aber nicht direkt der Protagonist ist, was ich seltsam fand zu lesen. Derweil waren auch ein paar Sachen ihrer romantischen und sexuellen Beziehungen nicht in Ordnung, worauf ich wegen Spoilergefahr nicht näher eingehen möchte. Jedoch hat mir die Handlung zur Mordermittlung gefallen. Wer von Slow-Burn Fantasygeschichten mit einem historisch politischen Touch nicht abgeneigt ist, wird dieses Buch vermutlich viel mehr gefallen als mir. Ich gebe diesem Buch 1,5 von 5
Interessante, politische Fantasygeschichte mit Stärken und Schwächen.
"Gerechtigkeit ist nicht Rache, und Rache ist keine Gerechtigkeit. Aber die beiden überschneiden sich oft. Der Staat ist ebenso der Rache fähig wie ein jedes Individuum, denn was ist der Staat schon anderes als die Individuen, aus denen er besteht?" "Im Namen des Wolfes" von Richard Swan ist der erste Band der Chroniken von Sova. Hierbei handelt es sich um eine etwas andere und politische Fantasyreihe, die sich um einen Richterorden und fanatische Templer dreht. Übersetzt aus dem Englischen von Simon Weinert. In Sova, dem Reich des Wolfes gibt es Unruhen, denn die Patrizier bedrohen den Thron des Kaisers. Die Kirche will ihre alte Macht zurück und nur der Richterorden, der Orden des kaiserlichen Magistrats, stellt sich ihr entgegen. Richter Vonvalt gerät mit seiner Schreiberin Helena und seinem Vollstrecker Bressinger in den Sog der Ereignisse und er wird vor die Wahl gestellt: Bleibt er auf dem Pfad des Gesetzes oder verlässt er ihn? Wie kann er den Frieden im Reich bewahren? "Macht verändert das Bewusstsein des Menschen. Sie setzt die niederen Instinkte frei, die der Prozess der Gesittung zuvor unter Verschluss gehalten hat. Die Mächtigen sind von ihrem Denken her den wilden Tieren ähnlicher als ihren angeblichen menschlichen Untergebenen." Zuallererst einmal kann ich sagen, dass mich das Buch zwar nicht komplett überzeugt hat, es mich aber gerade ab der Hälfte doch noch zu packen verstand und mich auch neugierig auf den nächsten Band macht. Die Geschichte wird uns von der Schreiberin Helena erzählt, die diese im hohen Alter niederschreibt. So lässt sich das Buch auch sehr angenehm lesen und zwischendurch wendet sich die Erzählerin auch direkt an die Leser. Diese Momente mochte ich ganz gern, da sie mir das Gefühl vermittelten Helena erzählt mir ihre Geschichte. Natürlich spielt in dieser politischen Fantasygeschichte das Thema Recht und Gerechtigkeit eine große Rolle und es gefiel mir außerordentlich gut, dass wir hier einmal einen Richter in der Hauptrolle haben. Die Figuren haben mir aber insgesamt auch ganz gut gefallen, obwohl ich gerne noch mehr von ihnen erfahren hätte. Das ein odere andere Detail erfährt man zwar im Laufe der Geschichte, aber aus meiner Sicht hätte es durchaus etwas mehr sein können. Was mich nun persönlich gestört hat, und warum mich das Buch nicht ganz überzeugen konnte, war das Benehmen bzw. die Reaktionen von der 19jährigen Helena in manchen Situationen. Obgleich ich den bisher gelesenen Kritiken diesbezüglich nicht in dem Maße zustimmen kann und es für mich auch kein Grund ist das Buch zu zerreißen, reagiert Helena nicht immer ganz realistisch auf den Wächter Matas. Aber immerhin wird es nicht schnulzig und elendig schmachtend, denn Swan kommt hier schnell zum Punkt. Bei mir erweckte diese kleine Liebelei ein wenig den Eindruck, dass jemand dem Autor nahegelegt hat, unbedingt etwas Liebe ins Spiel zu bringen. Es wirkte auf mich ungeübt und erzwungen. Ganz abgesehen davon, hätte diese Story absolut ohne Liebelei funktioniert. Die Storyline an sich funktionierte wiederum richtig gut und hat mich gut unterhalten.

So many friends asked me if they should start reading the witcher books and I always told them to play the videogame instead, because that´s the best way to experience this wonderful world with all it´s characters and geralt at it´s best. ---we don´t talk about the netflix series--- Now I will tell everyone to read this book instead of the witcher books (let´s be honest, they are super boring - the shortstories are the best). Swan builds a World pretty similar (in my experience) to the witcher worlds (minus the beasts and monsters) - it is rough, it´s dirty, it´s super slavic/bohemian/prussia themed and most of all it is grimdark. I also like the relation between vonvalt and helena, also gave me a lot of Ciri and Geralt vibes. And I also really liked, that Helena was the Narrator and told us the Story in her experience. Will definetly continue this series and heard lots of high praises for the final conclusion - but no worries, this book can also be read as a standalone.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Im Reich des Wolfes gärt es. Rebellen und mächtige Patrizier gefährden die Macht des kaiserlichen Throns. Nur der Orden der Richter stellt sich dem Chaos entgegen. Sir Konrad Vonvalt ist der gefürchtetste von ihnen, der gemeinsam mit seiner Schreiberin Helena und seinem Vollstrecker Bressinger Recht und Gesetz vertritt. Als die drei den Mord an einer Adeligen untersuchen, kommen sie einer Verschwörung auf die Spur, die bis in die Spitze der kaiserlichen Gesellschaft reicht. Vonvalt muss sich entscheiden: Wird er die Gesetze missachten, die geschworen hat, zu schützen, um das Reich zu retten?
Book Information
Author Description
Richard Swan ist ein britischer Fantasy- und Science-Fiction-Autor, dessen Werke regelmäßig von Kritikern gefeiert werden. Sein Fantasy-Debütroman »Im Namen des Wolfes« war ein Sunday-Times-Bestseller und wurde in neun Sprachen übersetzt. Zu seinen weiteren Werken gehören die Trilogien »Die letzte Prophezeiung« und »Art of War«, zudem hat er für Black Library und das Grimdark Magazine geschrieben.Richard ist ausgebildeter Jurist und verbrachte, bevor er hauptberuflich Schriftsteller wurde, zehn Jahre damit, in London millionenschwere Handelsstreitigkeiten zu verhandeln. Derzeit lebt er mit seiner Frau und seinen drei kleinen Söhnen in Winchester.
Posts
Wenn ein Kaiserreich zu groß ist...
Vonvalt ist ein reisender Richter und spricht an abgelegenen Orten des Kaiserreichs recht. Begleitet wird er von seinem Vollstrecker Bressinger und seiner Schreiberin Helena. Während eines kurzen Stücks ihrer Reise begleitet Sie der Patria Claver. Alle vier kommen im Dorf Rill an. Einem Dorf, das so abgelegen ist, dass man es hier mit der offiziellen Religion des Reichs nicht so ganz genau nimmt. Als Patria ist Claver Mitglied der Kirche und fordert eine drastische Bestrafung des gesamten Dorfes. Vonvalt ist anderer Meinung. Seine Strafe fällt milde aus. Nur was hat das für Folgen für das Kaiserreich? Gleich im ersten Satz des Buchs weiß man, dass das Kaiserreich untergehen wird. Die Frage ist nur wie. Das Buch ist in der Erzählerperspektive erzählt. Aus Sicht von Helena. Es sind ihre Memoiren. Es geht um Intrigen, Verrat, Verschwörungen, politische Verwicklungen und die Greul des Krieges. Die Gewalt wird beschrieben und kommt vor, aber nicht in übertrieben ausufernde oder detailreicher Weise. Und vielleicht kommt ein Dämon vor... 🫠
Solide klassische Fantasy
Ich mag die Story und die drei Hauptprotagonisten. Das Worldbuilding ist komplex und sorgt dafür, dass der Einstieg in die Geschichte nicht so leicht ist. Muss zugeben, dass ich den Aufbau des Reichs nicht verinnerlichen konnte und es auch nicht weiter versucht habe. Mich erinnerte der Aufbau an das Römische Reich, wobei die Namensgebungen eher an das Mittelalter erinnert. Doch auch ohne den vollen Überblick zu haben, wurde ich doch gut unterhalten. Die Story wird aus der Sicht der Schreiberin Helena erzählt und zwar von ihrem älteren Ich. Diese Erzählweise war an sich gut. Was mir dabei aber negativ aufgefallen ist, war die häufige Verwendung von „Hätte ich damals schon gewusst, dass …“ und das in verschiedenen Varianten. Hätte nicht sein müssen. Die drei Protagonisten sind mir schnell ans Herz gewachsen und ich habe mitgebangt und mitgefiebert. Alles in Allem solide Unterhaltung, bin gespannt wie es weitergeht.
Fantasy mit Gerichtssetting
Im großen und ganzen war das Buch spannend, auch wenn man sich am Anfang ein wenig durchquälen musste. Die Geschichte wird aus Sicht der Schreiberin der Richters erzählt was ich teilweise etwas störend fand da sie manchmal wie ein verzogenes Kind rüber kommt. Zum Ende hin kommt noch einmal richtig Action in die Geschichte und ich bin gespannt was Teil 2 zu bieten hat.

Gespannt, wie es weiter geht. Ein tolles Buch, tolle, fesselnde Geschichte
Wer die Gerichtssendungen der diversen deutschen free-tv Sender kennt: dieses Buch hat sehr viel davon. Spannung, unerwartete Wendungen, neue Erkenntnisse, und vieles mehr. Es war anfangs leicht verworren, teils zu lesen, teils zu verstehen. Dennoch schaffte der Autor am Ende alles zu einem Gesamtbild zusammen zu fügen, das große Lust auf mehr macht. Man hat in der Realität selten, das die Dinge einfach liegen, aufzutrennen in Schwarz und Weiß. Genauso in diesem tollen Werk. Hell und Dunkel können sich schlagartig abwechseln und eine Geschichte, in der den Protagonisten alles auf Anhieb mit Bravour gelingt, ist ja auch iwie ein wenig langweilig. In diesem Buch ist es nicht so. Sehr tolle Arbeit, fesselnde und packende Geschichte. Weiter so!
Spannende High Fantasy mit tollen Charakteren und einem super Erzählstil
Anders als das Cover und der Titel es erahnen lassen, folgen wir einer weiblichen POV - der Schreiberin Helena. Die Geschichte folgt Junker Konrad Vonvalt, dem meistgefürchteten Instanz des Ordens, und seinen Gefolgsleuten. Das Setting hat etwas von deutschem späten Mittelalter, gepaart mit den gut ausgearbeiteten, interessanten Charakteren. Das grundsätzliche Thema von Recht, ein wenig Magienutzung und einem ungeklärten Fall machen das Buch wirklich spannend. Natürlich gibt es auch ein übergeordnetes Thema und einen Bösewicht, der sich durch alle drei Bände zieht. Swan versteht, seine Geschichte mitreißend zu erzählen und hat mit der POV von Helena eine ungewöhnliche Wahl getroffen: Sie ist nicht direkt der Maincharacter (MC), wird aber nach und nach enorm wichtig und lernt eine Menge von Vovalt und den anderen. Trotzdem ist sie ein starker Charakter und trifft ihre eigenen Entscheidungen. Vor allem Helena hat die Reihe für mich herausgehoben, aber auch Vonvalt und Bressinger sind mir sehr ans Herz gewachsen. Zum Zeitpunkt dieser Rezension habe ich bereits Teil 2 gelesen, Teil 3 wartet auch schon. Klare Empfehlung für mal andere High Fantasy - sowohl für den Einstieg als auch für Alteingesessene.
Sir Konrad Vonvalt ist einer der kaiserlichen Richter, die mit Zauberkräften und der Befugnis des Kaisers ausgestattet im Reich für Recht und Ordnung sorgen. Gemeinsam mit der Schreiberin Helena und dem Vollstrecker Bressinger untersucht er den Mord an einer Adeligen, den sich scheinbar niemand erklären kann. Doch dabei kommen sie auch einer Verschwörung auf die Spur, die die Stabilität des gesamten Reiches stark beeinträchtigen könnte. „Im Namen des Wolfes“ erzählt zwar die Geschichte des Richters Konrad Vonvalt, doch erzählt wird diese aus der Sicht seiner Schreiberin Helena, einer 19-jährigen Waisen, die von Vonvalt aufgenommen wurde. Ich persönlich fand diese Perspektive aus verschiedenen Gründen schlecht gewählt. Zum einen ist Helena selbst nicht besonders gut beschrieben. Auch wenn sie 19 Jahre alt ist, verhält sie sich zu Beginn des Buches eher wie 13. Ich persönlich fand es aber vor allem unverständlich, dass sie die ihr offen stehenden Möglichkeiten mit ihrer Hintergrundgeschichte ablehnen würde. Helena selbst lebte viele Jahre lang auf der Straße, dem Hungertod nahe. Nun hat sie die Möglichkeit, einen Job auszuüben, der ihr immer eine warme Mahlzeit und ein Bett garantiert, aber sie möchte eben nicht mit dem Recht arbeiten. Warum wird nicht wirklich erklärt. Ich fand es eher unglaubwürdig, dass sie scheinbar grundlos eine solche Chance ablehnen würde und hätte mir hier mehr gewünscht. Der zweite Grund warum ich die Wahl der Erzählerin als nicht besonders gelungen empfinde ist, dass dadurch die eigentliche Hauptperson, Vonvalt selbst, unglaublich langweilig herüberkommt. Dieser ist ein eher schweigsamer, brütender Charakter und ohne seine Gedanken mitzuerleben, ist es nicht besonders spannend, seinen Handlungen zu folgen. Vonvalt selbst macht über das Buch hinweg eine Entwicklung durch – oder zumindest wird suggeriert, dass er dies tut. Seinen Handlungen nach zu urteilen, bleibt er nämlich eigentlich der Gleiche und da wir seine Gedanken nie erfahren, können wir nur Helenas Wort nehmen, dass er sich verändert hat. Trotz all dieser Kritik gab es auch Elemente, die ich sehr interessant fand. Das Buch legt einen großen Fokus auf die Rechtsprechung. Mir hat es gut gefallen, einen Fantasyroman aus diesem Blickwinkel zu lesen. Auch die politischen Entwicklungen haben mich neugierig gemacht. Hier blieb zwar vieles noch eher blass, weil gewisse beteiligte Gruppen derzeit einfach nur am Rande auftauchten, aber dieser Aspekt hat dafür gesorgt, dass ich insgesamt doch gerne weitergelesen habe. Leider muss ich allerdings auch erwähnen, dass im Buch immer wieder unterschwelliger Sexismus vorkommt und es praktisch keine Diversität gibt. Besonders gestört hat mich hier, dass angedeutet wurde, dass die Kleidung einer Frau Einfluss auf eine potenzielle Vergewaltigung hätte. Die Tatsache, dass dieses Buch von einem früheren Anwalt geschrieben wurde, macht dies für mich sogar noch schlimmer. Fazit: Leider war „Im Namen des Wolfes“ kein Buch für mich. Auch wenn der Fokus auf die Rechtsprechung in einer Fantasywelt mich sehr interessiert hat, waren die Charaktere nicht gut genug geschrieben, um mich für die Geschichte zu begeistern.
Spannend geschrieben für Interessierte des kaiserlichen Rechts des doppelköpfigen Wolfes- zuweilen etwas langatmig für meinen Geschmack.
Die nun alte Helena, kaiserliche Schreiberin, erzählt uns per niedergeschriebenen Wort den Anfang vom Ende des autunischen Kaisereichs. Da wir der Sicht und den Gedanken von Helena folgen, gespickt mit Hindsight, erleben wir „am eigenen Leib“ der Beginn des Konfliktes zwischen Claver und Vonvalt. Priesterrecht und Kreuzzüge gegen Richterrecht - leider sehen wir auch, wie nach und nach Vonvalt seine starre, neutrale Haltung zum schlechteren verliert. Macht Lust auf den Rest der Trilogie, auch wenn ich persönlich kein Fan der Ich-Perspektive bin. Gut für Fantasy- und Mittelalterliebhaber.

Das packende Debüt der Chroniken von Sova, wird rückwirkend aus der Sicht von Helena erzählt. Ich mag die Geschichte um die drei Protagonisten sehr gerne. Es hat etwas gedauert, bis ich in die Geschichte gefunden habe. Richard Swan hat hier eine ganze Welt erschaffen mit verschiedenen Völkern, Kulturen, Religion und Konflikten, einem Rechtssystem und dem Rechtskodex. Sehr angenehm und informativ sind die einleitenden Zitate dazu, an Anfang von jedem Kapitel. Spannend und packend geschrieben. Eine tolle Kombination aus Mittelalter-Kriminalroman und düsterer Fantasy. Für mich ein starker Auftakt einer High-Fantasy-Triologie, die direkt Lust auf den nächsten Band macht. Fantasy Fans, sowie Fans vom "Witcher" und "Game of Thrones" werden hier auf ihre Kosten kommen.
Himmelherrgott Helena, geh mir nicht auf den Zeiger!
Helena, die Schreiberin des eigentlichen Protagonisten Richter Junker Konrad Vonvalt, erzählt die Geschichte aus der Sicht ihres älteren Ichs. Also quasi als Memoiren. Und tatsächlich ist der Schreibstil auch fast das Einzige, das mir gut gefallen hat. Ab und zu waren mir diese eingestreuten Phrasen aus der Zukunft wie "Hätte ich doch damals schon gewusst, wie sehr er sich irren sollte" ein bisschen zu viel, aber damit kann ich leben. Jedenfalls kommt man wirklich super voran. Trotzdem hat es mich etliche Tage gekostet, um dieses Buch abzuschließen. Warum? Weil sowohl Helena, als auch Bressinger und Vonvalt teilweise wahnsinnig unsympathische Gestalten waren, deren Handlungen und Gefühle mir nicht immer ganz einleuchtend waren. Z. B. als Vonvalt Helena sagte, dass sie in Matas, einen Soldaten der Stadtwache, verliebt sei (was auch stimmte) und Helena ihm daraufhin wutschnaubend vor den Latz knallt, dass er ja nur eifersüchtig sei... Why Helena whyyy? Der Typ ist fast doppelt so alt wie du. Außerdem ist sie zuweilen sehr weinerlich. Einerseits wird immer gesagt wie jung sie ja noch sei (19!) und andererseits behauptet sie von sich selbst ja schon so viel gesehen zu haben und eine "gestandene" Frau zu sein. Okay, wenn du aber doch schon so gestanden bist, was soll dann dieser Kindergarten? Der nächste Punkt ist ein sehr Subjektiver: Religionskriege sind einfach nicht my cup of tea. Und das ist basically ein Stützpfeiler dieser Geschichte. Auch wusste ich, bis zu dem Punkt, an dem der Klappentext ansetzt, nicht wirklich wo diese Reise jetzt überhaupt hingehen soll. Ob ich den 2. Band lesen will, weiß ich noch nicht ganz genau. Einerseits catcht mich der Klappentext schon, aber andererseits war das bei Band 1 ebenfalls der Fall und hier bin ich ein wenig unzufrieden.
High Fantasy mit Luft nach oben
Die junge Helena ist Schreiberin eines Richters und begleitet ihn seit er sie aufgenommen hat auf seinen Reisen durchs Land. Mit ihrem neuesten Fall kommen sie aber einer nie dagewesene Verschwörung auf die Spur. Teils sind die Charaktere in Band 1 - Chroniken von Sova spannend und gut gezeichnet. Dann fehlt es mir aber wieder an Tiefe oder Sinn für manche Figuren und Nebenstränge. Daher bleibt das gesamte Buch etwas hinter meinen Erwartungen zurück.
Sehr speziell,mit Längen, aber auch spannenden Momenten
Für mich war es zu Beginn schwer, in die Geschichte zu finden. Der Schreibstil ist sehr speziell, passt aber zum Plot. Irgendwann, nach einer gewissen Eingewöhnung, hat sich das Buch dann flüssiger gelesen und es kam auch endlich Spannung auf. Auch wenn die Story reizvolle Elemente hatte, kamen doch immer wieder Längen auf. Einige Dialoge die sich sehr gezogen haben, haben mich oft unkonzentriert werden lassen. Das Ende hatte es in sich und war unerwartet brutal. Teil zwei soll ja besser sein, also werde ich bald danach greifen und hoffen, dass ich mehr Sterne vergeben kann.
Vielen Dank an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar! ♥️ Vorweg kann ich sagen, dass dieses Buch nichts für mich ist. Hauptsächlich liegt dies daran, dass das Worldbuilding und der Schreibstil des Autors mir nicht zugesagt hat, weil 1. viele historische Wörter in dem Buch hineingeschrieben stehen, das mich beim Lesen negativ beeinflusst hat. Es hat sich so gelesen, als wäre das Buch vor vielen Jahren geschrieben. Das liegt vermutlich daran, dass dieses Buch in einer Fantasywelt spielt, das dem ähnlich ist. Offensichtlich hatte ich bisher noch nie "historische" Fantasybücher gelesen, sonst hätte ich längst die Finger von dem Buch gelassen. Zum Zweiten ist diese Welt komplexer, als die meisten Fantasybücher die ich normalerweise lese, denn hier kommen verschiedene Sprachen wie saxanisch, grozodanisch und andere vor und es kommen hier auch Themen wie Religion und Politik vor. Zum letzten Punkt haben die Charaktere mich nicht emotional interessiert, da wir hier in der Geschichte aus der Sicht der neunzehn jährigen Helena Sedanka lesen, diese aber nicht direkt der Protagonist ist, was ich seltsam fand zu lesen. Derweil waren auch ein paar Sachen ihrer romantischen und sexuellen Beziehungen nicht in Ordnung, worauf ich wegen Spoilergefahr nicht näher eingehen möchte. Jedoch hat mir die Handlung zur Mordermittlung gefallen. Wer von Slow-Burn Fantasygeschichten mit einem historisch politischen Touch nicht abgeneigt ist, wird dieses Buch vermutlich viel mehr gefallen als mir. Ich gebe diesem Buch 1,5 von 5
Interessante, politische Fantasygeschichte mit Stärken und Schwächen.
"Gerechtigkeit ist nicht Rache, und Rache ist keine Gerechtigkeit. Aber die beiden überschneiden sich oft. Der Staat ist ebenso der Rache fähig wie ein jedes Individuum, denn was ist der Staat schon anderes als die Individuen, aus denen er besteht?" "Im Namen des Wolfes" von Richard Swan ist der erste Band der Chroniken von Sova. Hierbei handelt es sich um eine etwas andere und politische Fantasyreihe, die sich um einen Richterorden und fanatische Templer dreht. Übersetzt aus dem Englischen von Simon Weinert. In Sova, dem Reich des Wolfes gibt es Unruhen, denn die Patrizier bedrohen den Thron des Kaisers. Die Kirche will ihre alte Macht zurück und nur der Richterorden, der Orden des kaiserlichen Magistrats, stellt sich ihr entgegen. Richter Vonvalt gerät mit seiner Schreiberin Helena und seinem Vollstrecker Bressinger in den Sog der Ereignisse und er wird vor die Wahl gestellt: Bleibt er auf dem Pfad des Gesetzes oder verlässt er ihn? Wie kann er den Frieden im Reich bewahren? "Macht verändert das Bewusstsein des Menschen. Sie setzt die niederen Instinkte frei, die der Prozess der Gesittung zuvor unter Verschluss gehalten hat. Die Mächtigen sind von ihrem Denken her den wilden Tieren ähnlicher als ihren angeblichen menschlichen Untergebenen." Zuallererst einmal kann ich sagen, dass mich das Buch zwar nicht komplett überzeugt hat, es mich aber gerade ab der Hälfte doch noch zu packen verstand und mich auch neugierig auf den nächsten Band macht. Die Geschichte wird uns von der Schreiberin Helena erzählt, die diese im hohen Alter niederschreibt. So lässt sich das Buch auch sehr angenehm lesen und zwischendurch wendet sich die Erzählerin auch direkt an die Leser. Diese Momente mochte ich ganz gern, da sie mir das Gefühl vermittelten Helena erzählt mir ihre Geschichte. Natürlich spielt in dieser politischen Fantasygeschichte das Thema Recht und Gerechtigkeit eine große Rolle und es gefiel mir außerordentlich gut, dass wir hier einmal einen Richter in der Hauptrolle haben. Die Figuren haben mir aber insgesamt auch ganz gut gefallen, obwohl ich gerne noch mehr von ihnen erfahren hätte. Das ein odere andere Detail erfährt man zwar im Laufe der Geschichte, aber aus meiner Sicht hätte es durchaus etwas mehr sein können. Was mich nun persönlich gestört hat, und warum mich das Buch nicht ganz überzeugen konnte, war das Benehmen bzw. die Reaktionen von der 19jährigen Helena in manchen Situationen. Obgleich ich den bisher gelesenen Kritiken diesbezüglich nicht in dem Maße zustimmen kann und es für mich auch kein Grund ist das Buch zu zerreißen, reagiert Helena nicht immer ganz realistisch auf den Wächter Matas. Aber immerhin wird es nicht schnulzig und elendig schmachtend, denn Swan kommt hier schnell zum Punkt. Bei mir erweckte diese kleine Liebelei ein wenig den Eindruck, dass jemand dem Autor nahegelegt hat, unbedingt etwas Liebe ins Spiel zu bringen. Es wirkte auf mich ungeübt und erzwungen. Ganz abgesehen davon, hätte diese Story absolut ohne Liebelei funktioniert. Die Storyline an sich funktionierte wiederum richtig gut und hat mich gut unterhalten.

So many friends asked me if they should start reading the witcher books and I always told them to play the videogame instead, because that´s the best way to experience this wonderful world with all it´s characters and geralt at it´s best. ---we don´t talk about the netflix series--- Now I will tell everyone to read this book instead of the witcher books (let´s be honest, they are super boring - the shortstories are the best). Swan builds a World pretty similar (in my experience) to the witcher worlds (minus the beasts and monsters) - it is rough, it´s dirty, it´s super slavic/bohemian/prussia themed and most of all it is grimdark. I also like the relation between vonvalt and helena, also gave me a lot of Ciri and Geralt vibes. And I also really liked, that Helena was the Narrator and told us the Story in her experience. Will definetly continue this series and heard lots of high praises for the final conclusion - but no worries, this book can also be read as a standalone.





















