Die Finsternis zwischen den Sternen
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Description
Book Information
Author Description
Christopher Ruocchio konnte lesen, bevor er zu sprechen begann. Als er feststellte, dass er kein Astronaut werden würde, beschloss er, Romanautor zu werden, und begann zu schreiben. Er ist Absolvent der North Carolina State University und arbeitet als Assistant Editor bei Baen Books. Mit »Das Imperium der Stille« veröffentlichte er seinen ersten Roman. Christopher Ruocchio lebt in Raleigh, North Carolina.
Posts
Auch der zweite Band konnte mich absolut überzeugen.
"Schlaf, so lehrt uns die Kantorei, ist der Halbbruder des Todes. Nachdem ich den Tod kennengelernt habe, kann ich euch versichern, sie sind nicht einmal Cousins." "Die Finsternis zwischen den Sternen" ist der zweite Band von Christopher Ruocchios Sternenfresser-Saga, die aus Sicht des Hauptprotagonisten Hadrian Anaxander Marlowe erzählt wird. Dieser Science-Fiction-Roman wurde aus dem Amerikanischen von Kirsten Borchardt übersetzt. "Als wir jung waren, blickten wir voll Hoffnung zu den Sternen und beteten, dass die Götter oder Könige, die im unvermessenen Dunkel warten mochten, größer seien als der Mensch, moralisch und rechtschaffen jenseits aller Vorstellungskraft." Hadrian Marlowe versucht mit der Hilfe seiner Freunde und Commodore Bassander Lin den Planeten Vorgossos zu finden. Hier sollen die Cielcien zu finden sein. Eine Quelle schickte sie auf den Planeten Rustam, der erst kürzlich Schauplatz eines kleineren Scharmützels mit den Cielcien war. Ihr Kontaktmann Samir sollte sie zum Bemalten Mann bringen, der von Vorgossos stammt. Jedoch entpuppt sich die ganze Mission als Selbstmordkommando und Hadrian muss mit seinen Begleitern fliehen. Zurück auf den Raumschiffen läuft jedoch erst einmal nichts mehr nach Hadrians Plänen, denn Lin folgt seinen Befehlen... "Aber die hässlichen Seiten der Welt verblassen nicht, und es ist nicht so, dass die Zeit Angst und Trauer heilt: Wir werden nur stärker. Nur gemeinsam können wir uns von ihren Gezeiten treiben lassen, wie Otter, Hand in Hand. Bevor alles zu Ende geht. Bevor alles zu Ende gehen muss." Auch dieser zweite Band von Ruocchios Sonnenfresser-Saga hat mich in seinen Bann gezogen. Hadrian ist ein sehr interessanter Charakter, wie ich finde. Auf der einen Seite ist er, gemessen an der Zeit, die er nicht eingefroren verlebte, recht jung und auch naiv, aber er hat einen großen Idealismus, welcher ihm unverrückbar an einen Frieden mit den Cielcin, einem menschenähnlichem Alienvolk, glauben lässt. Doch genau diese Eigenschaft macht Hadrian so unglaublich stur. Er scheut nicht davor zurück verbrannte Erde hinter sich zu lassen, solange er seinen Weg gehen kann. Bis ihm im Laufe der Verhandlungen aufgeht, dass er einem Irrtum aufgesessen ist. Die Cielcin mögen zwar menschenähnlich sein, haben jedoch eine komplett andere Lebensauffassung und ihre Wörter eine gänzlich andere Bedeutung. Wie also kann man sich mit einem Volk verständigen, wenn man die Sprache nicht adäquat übersetzen kann, weil die eigene Lebensweise dem im Weg steht...? Für mich war es wieder eine sehr gute Lektüre und ich bin neugierig und gespannt darauf, wie sich Hadrian nach dem Erlebten verändern wird. Denn dass ihn das verändert steht für mich außer Frage. "In jedem von uns schlummert eine Vielzahl von Dingen, aber es ist nicht so, dass wir fertige Zellen im Körper der Menschheit wären. Wir sind vielmehr Ton, der so geformt wird, wie auch ein Berg entsteht: vom Wind, von trampelnden Füßen, vom Regen. Von der Welt. Die Spuren fremder Hände sind an uns zu erkennen, aber wir sind einzig wir selbst."

Anfang langweilig, Ende spitze
Wenn man ein Fan von vielen langen Gesprächen ist, die zwischen endlosen Reisen geschehen, ist man hier beim richtigen Buch. Davon waren mindestens die ersten 400 Seiten geprägt. Ein wenig enttäuscht mich das, wenn man bemerkt, was im ersten Buch alles passiert ist. Hier absolut nicht der Fall. Erst Richtung Ende nimmt die Story richtig Fahrt auf und begeistert von vorne bis hinten. Ich habe mitgefiebert als hätte die erste Hälfte des Buches gar nicht existiert und wurde mehrmals vom Hocker gehauen. Ich will unbedingt weiterlesen und hoffe inständig, dass sich die lange Durststrecke zu Beginn nicht wiederholt.
"Die Finsternis zwischen den Sternen" ist das zweite Buch der "Sonnenfresser"-Serie von Christopher Ruocchio. Hadrians epische Abenteuer gehen weiter, und dieses Mal führt er uns an die Grenzen des bekannten Universums, in den dunklen Raum, der von Kreaturen bewohnt wird, die vom gesamten Sollan-Imperium gefürchtet werden. Hadrian setzt alles daran, seine Mission und seinen Traum zu erfüllen, den geheimnisvollen Planeten Vorgossos zu finden und Kontakt mit der schwer fassbaren Rasse der Cielcin aufzunehmen. Aber selbst wenn er ihn findet, wird er in der Lage sein, den Krieg zu stoppen, der die Menschen schon seit Hunderten von Jahren bedroht? Kann man mit den Außerirdischen vernünftig umgehen, oder sind sie nur die Monster, die die einzige Zerstörung bringen können? Ist der Frieden in der Galaxie nur ein Hirngespinst? Das Buch beginnt stark mit einer actiongeladenen Handlung. Es wird gegen alle Widrigkeiten in einer völlig ungewohnten Umgebung um das Leben gekämpft. Leider wird nach den ersten Kapiteln alles langsamer. Der größte Teil dieses Wälzers besteht im Grunde aus Herumsitzen und Warten, dass etwas passiert. Es gibt eine Menge philosophischer Betrachtungen über die Menschheit und ihre Zukunft. Um ehrlich zu sein, so sehr ich das erste Buch auch liebe, hatte ich mit diesem Buch wirklich zu kämpfen. Die Welt an sich ist jedoch beeindruckend, die Spezies, die Technologien, die alten Zivilisationen, die im Dunkeln lauern - ich liebe das alles. Und die Fragen, die der Autor über die menschliche Natur stellt, sind auch sehr genau und treffend. Aber ich habe das Gefühl, dass es einfach zu viel Kontemplation und nicht genug Handlung gibt. Ich habe dieses Buch lange gelesen und nur deshalb zu Ende gelesen, weil ich den ersten Teil sehr mochte und gehofft habe, dass es irgendwann besser wird. Und das tut es, ganz am Ende. Die Sprache, die der Autor verwendet, ist lebendig und anspruchsvoll. Einige Sätze sind Meisterwerke für sich. Es ist ein Vergnügen, es zu lesen, aber wiederum nur bis zu einem gewissen Grad. Manchmal habe ich mich gefragt, ob die Form selbst nicht interessanter ist als die Geschichte, die das Buch uns zu erzählen versucht. Ich denke nicht, dass das Buch schlecht ist. Es hat beeindruckende Qualitäten - die Welt selbst, die Sprache, die Ideen. Aber es entfaltet sich langsam und hat viele philosophische Monologe. Es ist keine schnelle Lektüre, und man braucht Zeit, um es zu genießen. Aber wenn man das erste Buch gelesen hat und es mochte, weiß man, was man zu erwarten hat und kann mit Hadrians Abenteuern fortfahren.
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Christopher Ruocchio konnte lesen, bevor er zu sprechen begann. Als er feststellte, dass er kein Astronaut werden würde, beschloss er, Romanautor zu werden, und begann zu schreiben. Er ist Absolvent der North Carolina State University und arbeitet als Assistant Editor bei Baen Books. Mit »Das Imperium der Stille« veröffentlichte er seinen ersten Roman. Christopher Ruocchio lebt in Raleigh, North Carolina.
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Auch der zweite Band konnte mich absolut überzeugen.
"Schlaf, so lehrt uns die Kantorei, ist der Halbbruder des Todes. Nachdem ich den Tod kennengelernt habe, kann ich euch versichern, sie sind nicht einmal Cousins." "Die Finsternis zwischen den Sternen" ist der zweite Band von Christopher Ruocchios Sternenfresser-Saga, die aus Sicht des Hauptprotagonisten Hadrian Anaxander Marlowe erzählt wird. Dieser Science-Fiction-Roman wurde aus dem Amerikanischen von Kirsten Borchardt übersetzt. "Als wir jung waren, blickten wir voll Hoffnung zu den Sternen und beteten, dass die Götter oder Könige, die im unvermessenen Dunkel warten mochten, größer seien als der Mensch, moralisch und rechtschaffen jenseits aller Vorstellungskraft." Hadrian Marlowe versucht mit der Hilfe seiner Freunde und Commodore Bassander Lin den Planeten Vorgossos zu finden. Hier sollen die Cielcien zu finden sein. Eine Quelle schickte sie auf den Planeten Rustam, der erst kürzlich Schauplatz eines kleineren Scharmützels mit den Cielcien war. Ihr Kontaktmann Samir sollte sie zum Bemalten Mann bringen, der von Vorgossos stammt. Jedoch entpuppt sich die ganze Mission als Selbstmordkommando und Hadrian muss mit seinen Begleitern fliehen. Zurück auf den Raumschiffen läuft jedoch erst einmal nichts mehr nach Hadrians Plänen, denn Lin folgt seinen Befehlen... "Aber die hässlichen Seiten der Welt verblassen nicht, und es ist nicht so, dass die Zeit Angst und Trauer heilt: Wir werden nur stärker. Nur gemeinsam können wir uns von ihren Gezeiten treiben lassen, wie Otter, Hand in Hand. Bevor alles zu Ende geht. Bevor alles zu Ende gehen muss." Auch dieser zweite Band von Ruocchios Sonnenfresser-Saga hat mich in seinen Bann gezogen. Hadrian ist ein sehr interessanter Charakter, wie ich finde. Auf der einen Seite ist er, gemessen an der Zeit, die er nicht eingefroren verlebte, recht jung und auch naiv, aber er hat einen großen Idealismus, welcher ihm unverrückbar an einen Frieden mit den Cielcin, einem menschenähnlichem Alienvolk, glauben lässt. Doch genau diese Eigenschaft macht Hadrian so unglaublich stur. Er scheut nicht davor zurück verbrannte Erde hinter sich zu lassen, solange er seinen Weg gehen kann. Bis ihm im Laufe der Verhandlungen aufgeht, dass er einem Irrtum aufgesessen ist. Die Cielcin mögen zwar menschenähnlich sein, haben jedoch eine komplett andere Lebensauffassung und ihre Wörter eine gänzlich andere Bedeutung. Wie also kann man sich mit einem Volk verständigen, wenn man die Sprache nicht adäquat übersetzen kann, weil die eigene Lebensweise dem im Weg steht...? Für mich war es wieder eine sehr gute Lektüre und ich bin neugierig und gespannt darauf, wie sich Hadrian nach dem Erlebten verändern wird. Denn dass ihn das verändert steht für mich außer Frage. "In jedem von uns schlummert eine Vielzahl von Dingen, aber es ist nicht so, dass wir fertige Zellen im Körper der Menschheit wären. Wir sind vielmehr Ton, der so geformt wird, wie auch ein Berg entsteht: vom Wind, von trampelnden Füßen, vom Regen. Von der Welt. Die Spuren fremder Hände sind an uns zu erkennen, aber wir sind einzig wir selbst."

Anfang langweilig, Ende spitze
Wenn man ein Fan von vielen langen Gesprächen ist, die zwischen endlosen Reisen geschehen, ist man hier beim richtigen Buch. Davon waren mindestens die ersten 400 Seiten geprägt. Ein wenig enttäuscht mich das, wenn man bemerkt, was im ersten Buch alles passiert ist. Hier absolut nicht der Fall. Erst Richtung Ende nimmt die Story richtig Fahrt auf und begeistert von vorne bis hinten. Ich habe mitgefiebert als hätte die erste Hälfte des Buches gar nicht existiert und wurde mehrmals vom Hocker gehauen. Ich will unbedingt weiterlesen und hoffe inständig, dass sich die lange Durststrecke zu Beginn nicht wiederholt.
"Die Finsternis zwischen den Sternen" ist das zweite Buch der "Sonnenfresser"-Serie von Christopher Ruocchio. Hadrians epische Abenteuer gehen weiter, und dieses Mal führt er uns an die Grenzen des bekannten Universums, in den dunklen Raum, der von Kreaturen bewohnt wird, die vom gesamten Sollan-Imperium gefürchtet werden. Hadrian setzt alles daran, seine Mission und seinen Traum zu erfüllen, den geheimnisvollen Planeten Vorgossos zu finden und Kontakt mit der schwer fassbaren Rasse der Cielcin aufzunehmen. Aber selbst wenn er ihn findet, wird er in der Lage sein, den Krieg zu stoppen, der die Menschen schon seit Hunderten von Jahren bedroht? Kann man mit den Außerirdischen vernünftig umgehen, oder sind sie nur die Monster, die die einzige Zerstörung bringen können? Ist der Frieden in der Galaxie nur ein Hirngespinst? Das Buch beginnt stark mit einer actiongeladenen Handlung. Es wird gegen alle Widrigkeiten in einer völlig ungewohnten Umgebung um das Leben gekämpft. Leider wird nach den ersten Kapiteln alles langsamer. Der größte Teil dieses Wälzers besteht im Grunde aus Herumsitzen und Warten, dass etwas passiert. Es gibt eine Menge philosophischer Betrachtungen über die Menschheit und ihre Zukunft. Um ehrlich zu sein, so sehr ich das erste Buch auch liebe, hatte ich mit diesem Buch wirklich zu kämpfen. Die Welt an sich ist jedoch beeindruckend, die Spezies, die Technologien, die alten Zivilisationen, die im Dunkeln lauern - ich liebe das alles. Und die Fragen, die der Autor über die menschliche Natur stellt, sind auch sehr genau und treffend. Aber ich habe das Gefühl, dass es einfach zu viel Kontemplation und nicht genug Handlung gibt. Ich habe dieses Buch lange gelesen und nur deshalb zu Ende gelesen, weil ich den ersten Teil sehr mochte und gehofft habe, dass es irgendwann besser wird. Und das tut es, ganz am Ende. Die Sprache, die der Autor verwendet, ist lebendig und anspruchsvoll. Einige Sätze sind Meisterwerke für sich. Es ist ein Vergnügen, es zu lesen, aber wiederum nur bis zu einem gewissen Grad. Manchmal habe ich mich gefragt, ob die Form selbst nicht interessanter ist als die Geschichte, die das Buch uns zu erzählen versucht. Ich denke nicht, dass das Buch schlecht ist. Es hat beeindruckende Qualitäten - die Welt selbst, die Sprache, die Ideen. Aber es entfaltet sich langsam und hat viele philosophische Monologe. Es ist keine schnelle Lektüre, und man braucht Zeit, um es zu genießen. Aber wenn man das erste Buch gelesen hat und es mochte, weiß man, was man zu erwarten hat und kann mit Hadrians Abenteuern fortfahren.






