Das geheime Leben des Monsieur Pick

Das geheime Leben des Monsieur Pick

Softcover
3.463
Nathalie KüsstFrauenromanVerlagsweltBuch Für Buchliebhaber

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Description

In einem kleinen, abgelegenen Dorf in der Bretagne gibt es eine ganz besondere Bibliothek. Denn hier werden Bücher gesammelt, die nie erscheinen durften. Eines Tages entdeckt dort eine junge Lektorin ein Manuskript, das sogar in der Hauptstadt Paris für Aufregung sorgt und das Leben vieler Menschen verändert. Der Autor, Henri Pick, war der Pizzabäcker des Ortes. Doch seine Witwe beteuert, er habe zeit seines Lebens kein einziges Buch gelesen und nie etwas anderes zu Papier gebracht als Einkaufslisten. Hat Monsieur Pick etwa ein geheimes Zweitleben geführt? Ein charmanter Roman – leicht, beschwingt und voller Witz.

Verfilmung unter dem Titel »Der geheime Roman des Monsieur Pick« - zurzeit im Kino!

Über das Glück, vom Leben überrascht zu werden ... Ein französischer Feel-Good-Roman für die Leser von Nicolas Barreau »Welch wunderbarer Zeitvertreib das Lesen sein kann.« Kölnische Rundschau

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
336
Price
12.40 €

Author Description

David Foenkinos, 1974 geboren, lebt als Schriftsteller und Drehbuchautor in Paris. Seit 2002 veröffentlicht er Romane, darunter den Millionenbestseller »Nathalie küsst«, der auch als Film mit Audrey Tautou das Publikum begeisterte. Seine Bücher werden in rund vierzig Sprachen übersetzt. »Das geheime Leben des Monsieur Pick« stand in Frankreich wochenlang auf der Bestsellerliste und kommt 2019 in die Kinos.

Posts

10
All
2

Leider eine ziemlich fade Geschichte mit dem Spannungsbogen einer Einschlafgeschichte. Die Idee klingt so wunderbar & ist aber eher mäßig gut umgesetzt :/

4.5

Sehr interessantes Buch mit vielen Wendungen ..😀👍🏻📚💆🏻‍♀️Wer Frankreich mag wird lieben ..👩🏻‍🎨

5

Kann ein jemand einen Bestseller-Roman schreiben, wenn er sich zeitlebens nicht für Literatur interessiert und scheinbar nur ein einziges Buch besessen hat? Eins, von dem nicht einmal seine Familie wusste, dass es existiert? Kann so ein Mensch ein Zweitleben als Künstler, in diesem Fall als Autor, führen? Die Pariser Lektorin Delphine ist überzeugt davon, ein Journalist zweifelt an dieser Geschichte und ist erpicht darauf, das Geheimnis des Buches und des Autors aufzudecken. Wer wird am Ende recht haben? Ich habe dieses Buch als leicht und locker empfunden. Es versprüht französisches Lebensgefühl. Oftmals witzig und sehr kreativ fügen sich die beiden Haupt-Handlungsstränge ineinander, erwecken Leselust, belächeln aber auch die Buchbranche, ihre Hypes und das ganze Drumherum und tasten sich bis zur Wahrheit vor. Hierzu gehören auch einzelne Schicksale vieler Figuren. Sei es das des vermeintlichen Autors Henri, seiner Frau oder auch seiner Tochter. Aber auch die Wünsche und das Leben der Lektorin Delphine, ihres Lebensgefährten Frederic, ein Schriftsteller, dem bisher der Durchbruch verwehrt geblieben ist, werden intensiv geschildert. Und nicht zu vergessen, das traurige Leben des Begründers der -Bibliothek der abgelehnten Manuskripte-, Jean-Pierre, der mir im Laufe der Geschichte irgendwie ans Herz gewachsen war. Dann wäre da noch Magali, die mit ihrem Leben und ihrer Ehe nicht mehr zufrieden ist und natürlich noch der Journalist, der mit seiner Enthüllung eine zweite und neue Chance als Journalist bekommen möchte, da seine Karriere aufs Abstellgleis gelangt ist. Ja, viele Figuren, die oben erwähnten und noch viele mehr bilden das Leben dieses Romans, in dem es um einen bestimmten geht, aber auch um noch viele, viele weitere! Hätte ich das gewusst, hätte ich mir während des Hörens einen Stift und Papier beiseite gelegt, um all die Titel festzuhalten, die Foenkinos in seinem Buch erwähnt und verarbeitet. Der Autor erschafft mit seiner Erzählkunst ein spannendes Klima, das er mit viel Leben spickt. Am Ende rundet nicht nur die Antwort zum unerwarteten Geheimnis des Buches und des Autors alles ab, nein, auch die Figuren durften einen eigenen und sie nach vorne bringenden Weg bestreiten. Alles fügt sich und ist zum Schluss doch ziemlich realitätsnah, da auch hier der eine oder andere erkennen muss, dass man im Leben selten alles haben kann. Eine wichtige Entscheidung muss getroffen werden, eine Wahl zwischen Liebe, Anerkennung, Ansehen und Geld. Was ist am Ende das, wofür es sich zu leben lohnt? Das Buch als Hörbuch ist sehr empfehlenswert. Das Timbre des Sprechers Axel Milberg passt wie die Faust aufs Auge zu diesem französischen Roman. Er schafft es genau die Stimmung des Romans widerzugeben, die ich beim Hören erwartet habe. Fazit: Ein tolles Buch über Bücher, das Bücher und Geschichten zelebriert und sich ironisch und süffisant über die Veröffentlichung von Büchern, das Verlagswesen und die Leserschaft äußert. Ein Buch, in dem sich die Spannung langsam steigert und der Geschichte damit Leben einhaucht. Wir folgen einem Buch, von seiner Entstehung bis zur Aufdeckung seines Geheimnisses.

5

Kurzweiliges Buch mit netter Wendung am Schluss,

4

Schöne Geschichte, allerdings sehr verworren und manchmal schwer zu folgen.

3

„In jedem von uns schlummert eben ein kleiner Pick.“ Heute erscheint „Das geheime Leben des Monsieur Pick“ und ich durfte vor Erscheinen Lesen! „Monsieur Pick“ (kürzen wir es der Einfachheit halber mal ab) handelt von einer Bibliothek, in der abgelehnte Manuskripte aufbewahrt werden. Abgegeben werden müssen sie persönlich, dies gilt als symbolischer Akt des Loslassens und Vergessens und aus ganz Frankreich pilgern gescheiterte Schriftsteller dorthin, um ihre Werke abzugeben. Auftritt Magali: Sie soll in der Bibliothek zur Hand gehen, hat aber mit Büchern nichts am Hut. Als dann auch noch Gourvec, der Besitzer, stirbt, ist sie komplett überfordert. Nebenher erfahren wir vom Leben der Delphine, Junglektorin und immer auf der Suche nach dem neuesten Bestseller. Sie lernt über sein Buch den Schriftsteller Frédéric kennen und gemeinsam entdecken sie bei einem Besuch in der Bibliothek der abgelehnten Manuskripte einen kleinen Schatz: den Roman von Henri Pick. Diesen gilt es nun zu veröffentlichen, aber zuvor muss noch die Familie des verstorbenen Pizzeria-Inhabers ausfindig gemacht werden. "Delphine fürchtete, die Nachricht könnte einen Schock auslösen. Madeleine hatte deutlich gesagt, dass ihr Mann nie gelesen hatte. Aber vielleicht stimmte ja Frédérics Vermutung. Man würde ihr schließlich nicht eröffnen, dass es in seinem Leben eine andere Frau gegeben hatte, sondern nur einen Roman. (Für manche mag das dasselbe sein.)" Madeleine und Josephiné, Frau und Tochter des mysteriösen Monsieur Pick, können es gar nicht glauben, hat Henri doch allerhöchstens mal die Einkaufsliste geschrieben! Und schon beginnt auch schon der Hype um das Buch, jeder möchte wissen, wer Henri Pick war, womit er seine Brötchen verdient hat und was für Einflüsse er hatte. Familie Pick versinkt in einem Strudel aus Wahnsinn und 5-Minuten-Ruhm, und die Geschichten aller Charaktere beginnen sich zu verflechten… Mein Fazit gibts auf dem Blog: http://killmonotony.wordpress.com :)

4

Das Buch handelt von einem Roman über das Ende einer Liebe, der erst nach dem Tod des Autors veröffentlicht wird. Diesen Roman können wir nicht lesen, wir erfahren nur Splitter über seine Handlung. Aber eine Reihe Personen, die mit der Veröffentlichung des Buches direkt oder indirekt zu tun haben, erleben ihre Liebe neu oder beenden eine erkaltete Liebe oder... Märchenhaft, melancholisch, französisch...

1.5

1.5 ⭐️; leider war hier nichts für mich dabei. Die Gesantaussage der Geschichte viel zu flach für mich und das Lesen hat sich „plump“ angefühlt.

2

2,5 Sterne = ok, durchschnittlich, keine Empfehlung

3

Ein kurzweiliges Buch, was mich durchaus interessiert hat und bei dem ich immer gerne weiterlesen wollte, allerdings mit einigen Schwächen für mich. Zum einen funktionieren viele Anspielungen auf Schriftsteller, Romane und auch Musik vermutlich sehr viel besser in der Originalsprache französisch, denn als Franzose kennt man diese vermutlich eher als ich. Irgendwann habe ich sie eher überlesen, sie haben mich nicht gestört, aber sicherlich ist das Lesevergnügen etwas größer, wenn man die Anspielungen nachvollziehen kann. Auch war der Beginn etwas holprig und der Schreibstil wirkte hölzern, was sich aber mit den weiteren Seiten gelegt hat. Es gibt einige Wendungen und es geht immer vorwärts, so dass keine Längen geschehen. Auch ist es interessant was das Geheimnis rund um Monsieur Picks Roman mit den Menschen macht die beteiligt sind. Doch das Ende fand ich leider wenig gelungen. Das „eigentliche“ Finale hat mir gut gefallen auch wenn es zum Teil vorhersehbar war. Der Epilog hat es für mich leider wieder zerstört und war absolut unnötig.

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