Das brennende Mädchen
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
»Eine großartige Liebeserklärung an die Freundschaft.« Der Tagesspiegel
Die besonnene Julia und die draufgängerische Cassie kennen sich seit Kindheitstagen und sind unzertrennlich. Sie teilen alles miteinander, auch den Wunsch, der erdrückenden Enge ihrer Heimatstadt in Massachusetts zu entfliehen. Doch eines Sommers zerbricht ihre Freundschaft, und die Wege der beiden Mädchen trennen sich. Claire Messud erzählt davon, warum der Verlust der ersten großen Freundschaft uns so sehr prägt, und stellt zugleich die großen Fragen: Wie gut können wir einander jemals kennen? Wie wahr sind die Geschichten, mit denen wir uns unser Leben und unsere Beziehungen zu erklären versuchen?
Ein packender, bezaubernder Coming-of-Age-Roman über das starke Band der Freundschaft von der New-York-Times-Bestsellerautorin Claire Messud.
Book Information
Author Description
Claire Messud, geboren 1966, stammt aus einer kanadisch-französischen Familie und wuchs in den Vereinigten Staaten, Kanada und Australien auf. Sie studierte an der Yale University sowie an der Cambridge University. Ihr Großstadtroman »Des Kaisers Kinder« war ein weltweiter Erfolg. Auf Deutsch erschienen außerdem »Das brennende Mädchen« (2018) und »Wunderland« (2021). Sie unterrichtet Kreatives Schreiben an verschiedenen Colleges und ist mit dem britischen Literaturkritiker James Wood verheiratet; das Paar hat zwei Kinder und lebt in Washington, D.C. und in Somerville, Massachusetts.
Posts
Das Ende einer Freundschaft
Vom brennenden Mädchen habe ich etwas mehr erwartet. Das Buch ist aus Julias Sicht geschrieben und thematisiert die Freundschaft zu ihrer Kindergartenfreundin Cassie. Man begleitet die beiden einen abenteuerlichen Sommer und dann einige Schuljahre. Claire Messud schafft es dabei anschaulich zu beschrieben wie sich zwei Menschen - die vorher so eng miteinander befreundet sind - sich auseinander leben ohne aktive Handlungen gegen den Anderen auszuführen. Dabei wird viel auf Familienverhältnisse eingegangen. Leider fehlt es dem Buch meiner Meinung nach an Spannung und es ist schon ziemlich vorhersehbar. Am Ende vleiben sehr viele Fragen offen und wie es Cassie wirklich ergangen ist wird man - wie auch km echten Keben - nie erfahren Trotzdem sind die Charaktere alle total nachvollziehbar und authentisch, auch in die Situationen und Julias Zwiespalt man kann sich gut hineinversetzen.
Die erste große Freundschaft – und was passiert, wenn sie zerbricht
Julia und Cassie kennen sich, seit sie 4 sind. Gleicher Kindergarten, gleiche Schule, sie teilen alles miteinander. Sie streifen durch ihr Viertel, die Wälder drumherum, und machen eine alte, leer stehende Nervenklinik zu ihrem persönlichen Refugium. Doch ein Sommer verändert alles. Oder haben sie sich verändert? Als beide in unterschiedliche Klassen kommen und sich mit anderen Leuten umgeben, driften sie auseinander. Was einst Nähe und blinde Vertrautheit war, wird zu Fremde und Entfernung. Während Julia (die Ich-Erzählerin) der einstigen Freundschaft nachtrauert, scheint Cassie sie vollkommen ausgeblendet zu haben. Eine Geschichte über die erste große Freundschaft, aber auch über das Erwachsenwerden. Toll geschrieben, facettenreich und irgendwie auch sehr atmosphärisch. Es hat sich angefühlt, als hätte ich den letzten großen Sommer gemeinsam mit Julia und Cassie verbracht.

Schön erzählt, aber ohne Echo
Dieses Buch plätschert leise vor sich hin. Es erzählt die Geschichte der Freundschaft zwischen Cassi und Juju, zwei Mädchen, die als Kinder unzertrennlich sind und sich in der Pubertät langsam in unterschiedliche Richtungen bewegen. Am Ende kennen sie sich in- und auswendig und wissen doch nichts mehr voneinander. Die Sprache ist ohne Zweifel schön. Sie ist leicht, von einer sanften Melancholie durchzogen. Es liest sich angenehm. Aber genau darin liegt auch das Problem: Die Geschichte berührt, aber sie geht nicht tief genug, um wirklich nachzuhallen. Man liest das Buch gern, doch es bleibt wenig zurück. Kein Gedanke, der einen später noch einholt. Es ist eine Freundschaftsgeschichte, stimmungsvoll und gefühlvoll, aber letztlich zu zurückhaltend, um lange im Gedächtnis zu bleiben.
Das war so gar nicht mein Buch. Auch wenn es relativ kurz ist, zog es sich doch ziemlich hin. Die Figuren blieben flach und entwickelten sich kaum weiter, viele Details schienen einfach unwichtig und die Handlung war nicht wirklich spannend. Zwei Sterne, weil der Schreibstil und die Sprache der Autorin mir gefallen hat und ich ihr auf jeden Fall irgendwann eine zweite Chance geben will.
I think this book doesn't know what it wants to be... It's not quite literary fiction; the protagonist is not removed enough from the events she's looking back on. She's 17, telling the story of a friendship that started falling apart when she was 13. It's not a point of view that lends itself to complex storytelling. Yet it's not really YA either. For it to be a compelling YA coming of age story, there's not enough drama and immediacy of emotion. This is not a bad book! Not at all! It simply lacks a few things that would've made it a great one. The way it is, it's just okay.
Description
»Eine großartige Liebeserklärung an die Freundschaft.« Der Tagesspiegel
Die besonnene Julia und die draufgängerische Cassie kennen sich seit Kindheitstagen und sind unzertrennlich. Sie teilen alles miteinander, auch den Wunsch, der erdrückenden Enge ihrer Heimatstadt in Massachusetts zu entfliehen. Doch eines Sommers zerbricht ihre Freundschaft, und die Wege der beiden Mädchen trennen sich. Claire Messud erzählt davon, warum der Verlust der ersten großen Freundschaft uns so sehr prägt, und stellt zugleich die großen Fragen: Wie gut können wir einander jemals kennen? Wie wahr sind die Geschichten, mit denen wir uns unser Leben und unsere Beziehungen zu erklären versuchen?
Ein packender, bezaubernder Coming-of-Age-Roman über das starke Band der Freundschaft von der New-York-Times-Bestsellerautorin Claire Messud.
Book Information
Author Description
Claire Messud, geboren 1966, stammt aus einer kanadisch-französischen Familie und wuchs in den Vereinigten Staaten, Kanada und Australien auf. Sie studierte an der Yale University sowie an der Cambridge University. Ihr Großstadtroman »Des Kaisers Kinder« war ein weltweiter Erfolg. Auf Deutsch erschienen außerdem »Das brennende Mädchen« (2018) und »Wunderland« (2021). Sie unterrichtet Kreatives Schreiben an verschiedenen Colleges und ist mit dem britischen Literaturkritiker James Wood verheiratet; das Paar hat zwei Kinder und lebt in Washington, D.C. und in Somerville, Massachusetts.
Posts
Das Ende einer Freundschaft
Vom brennenden Mädchen habe ich etwas mehr erwartet. Das Buch ist aus Julias Sicht geschrieben und thematisiert die Freundschaft zu ihrer Kindergartenfreundin Cassie. Man begleitet die beiden einen abenteuerlichen Sommer und dann einige Schuljahre. Claire Messud schafft es dabei anschaulich zu beschrieben wie sich zwei Menschen - die vorher so eng miteinander befreundet sind - sich auseinander leben ohne aktive Handlungen gegen den Anderen auszuführen. Dabei wird viel auf Familienverhältnisse eingegangen. Leider fehlt es dem Buch meiner Meinung nach an Spannung und es ist schon ziemlich vorhersehbar. Am Ende vleiben sehr viele Fragen offen und wie es Cassie wirklich ergangen ist wird man - wie auch km echten Keben - nie erfahren Trotzdem sind die Charaktere alle total nachvollziehbar und authentisch, auch in die Situationen und Julias Zwiespalt man kann sich gut hineinversetzen.
Die erste große Freundschaft – und was passiert, wenn sie zerbricht
Julia und Cassie kennen sich, seit sie 4 sind. Gleicher Kindergarten, gleiche Schule, sie teilen alles miteinander. Sie streifen durch ihr Viertel, die Wälder drumherum, und machen eine alte, leer stehende Nervenklinik zu ihrem persönlichen Refugium. Doch ein Sommer verändert alles. Oder haben sie sich verändert? Als beide in unterschiedliche Klassen kommen und sich mit anderen Leuten umgeben, driften sie auseinander. Was einst Nähe und blinde Vertrautheit war, wird zu Fremde und Entfernung. Während Julia (die Ich-Erzählerin) der einstigen Freundschaft nachtrauert, scheint Cassie sie vollkommen ausgeblendet zu haben. Eine Geschichte über die erste große Freundschaft, aber auch über das Erwachsenwerden. Toll geschrieben, facettenreich und irgendwie auch sehr atmosphärisch. Es hat sich angefühlt, als hätte ich den letzten großen Sommer gemeinsam mit Julia und Cassie verbracht.

Schön erzählt, aber ohne Echo
Dieses Buch plätschert leise vor sich hin. Es erzählt die Geschichte der Freundschaft zwischen Cassi und Juju, zwei Mädchen, die als Kinder unzertrennlich sind und sich in der Pubertät langsam in unterschiedliche Richtungen bewegen. Am Ende kennen sie sich in- und auswendig und wissen doch nichts mehr voneinander. Die Sprache ist ohne Zweifel schön. Sie ist leicht, von einer sanften Melancholie durchzogen. Es liest sich angenehm. Aber genau darin liegt auch das Problem: Die Geschichte berührt, aber sie geht nicht tief genug, um wirklich nachzuhallen. Man liest das Buch gern, doch es bleibt wenig zurück. Kein Gedanke, der einen später noch einholt. Es ist eine Freundschaftsgeschichte, stimmungsvoll und gefühlvoll, aber letztlich zu zurückhaltend, um lange im Gedächtnis zu bleiben.
Das war so gar nicht mein Buch. Auch wenn es relativ kurz ist, zog es sich doch ziemlich hin. Die Figuren blieben flach und entwickelten sich kaum weiter, viele Details schienen einfach unwichtig und die Handlung war nicht wirklich spannend. Zwei Sterne, weil der Schreibstil und die Sprache der Autorin mir gefallen hat und ich ihr auf jeden Fall irgendwann eine zweite Chance geben will.
I think this book doesn't know what it wants to be... It's not quite literary fiction; the protagonist is not removed enough from the events she's looking back on. She's 17, telling the story of a friendship that started falling apart when she was 13. It's not a point of view that lends itself to complex storytelling. Yet it's not really YA either. For it to be a compelling YA coming of age story, there's not enough drama and immediacy of emotion. This is not a bad book! Not at all! It simply lacks a few things that would've made it a great one. The way it is, it's just okay.










