Das Eulentor
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Description
Im August 1911 segeln der Arzt Alexander Berger, die Kartographin Marit Ragnarsdóttir und eine Gruppe Norweger an den Rand der Arktis. Sie wollen die unerforschte Insel Spitzbergen erkunden. Inmitten zerklüfteter Gletscher und eisiger Temperaturen entdecken die Forscher einen mysteriösen Schacht, der senkrecht und scheinbar endlos tief in die Erde führt. Berger will unbedingt mehr über dieses Bauwerk herausfinden, das jedem physikalischen Gesetz widerspricht. Ein gefährlicher Abstieg in die Dunkelheit beginnt, wo Tod und Wahnsinn lauern.
Über hundert Jahre später reist die junge Neele Tujunen auf Bergers Spuren nach Spitzbergen, um mehr über ihn, sein verschwundenes Team und seine rätselhafte Entdeckung zu erfahren. Was sie dort vorfindet, lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren.
Gänsehaut garantiert! Der mit dem Vincent Preis prämierte Horror-Roman jetzt in attraktiver Neuausstattung.
Book Information
Author Description
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Schriftsteller mit seiner Familie in Grillenberg, Niederösterreich. Seine Thriller und Spannungsromane für Erwachsene haben eine riesige Fangemeinde und stehen regelmäßig auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Andreas Gruber wurde für den Friedrich Glauser Krimi-Preis nominiert und mit dem Leo Perutz Krimi-Preis der Stadt Wien ausgezeichnet. Außerdem ist er Preisträger der Herzogenrather Handschelle und mehrfacher Gewinner des Vincent Preises und des Deutschen Phantastik Preises.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Mal etwas ganz anderes vom Meister der Thriller und Krimis ( z B. "Todesreihe"). Ich würde das Buch als Abenteuerroman mit Horrorelementen bezeichnen. Die Geschichte wird ständig wechseln zwischen zwei Zeitebenen erzählt, beginnend 1911 und dann 2021. Ein mysteriöses "Loch" in dem ein unerklärliches Grauen lauert. Expeditionen versuchen diesem Schacht seine Geheimnisse zu entreißen, nicht ohne Opfer. Die eisige, brutale Natur (tolle Atmosphäre!) Spitzbergens macht alles nicht leichter. Das Ende ist überraschend und offen, vie6gibt es eine Fortsetzung!? Ein spannend erzähltes Buch, dass man nach der Hälfte nicht mehr weglegen möchte!
"𝒲ℯ𝓇 𝓏𝓊 𝓁𝒶𝓃ℊℯ 𝓊𝓃𝓉ℯ𝓃 𝒷𝓁ℯ𝒾𝒷𝓉, 𝓌𝒾𝓇𝒹 𝒽𝒾𝓃𝒶𝒷ℊℯ𝓈𝓉ℴ𝓈𝓈ℯ𝓃 𝒾𝓃 𝒹𝒾ℯ ℯ𝓌𝒾ℊℯ ℱ𝒾𝓃𝓈𝓉ℯ𝓇𝓃𝒾𝓈... 𝒲ℯ𝓃𝓃 𝒹𝒾𝓇 𝒹ℯ𝒾𝓃 𝓇ℯ𝒸𝒽𝓉ℯ𝓈 𝒜𝓊ℊℯ 𝓏𝓊𝓂 𝒜̈𝓇ℊℯ𝓇𝓃𝒾𝓈 𝓌𝒾𝓇𝒹, 𝓈ℴ 𝓇ℯ𝒾𝓈𝓈 ℯ𝓈 𝒶𝓊𝓈 ... 𝒲ℯ𝓃𝓃 𝒹𝒾𝓇 𝒹ℯ𝒾𝓃ℯ 𝓇ℯ𝒸𝒽𝓉ℯ ℋ𝒶𝓃𝒹 𝓏𝓊𝓂 𝒜̈𝓇ℊℯ𝓇𝓃𝒾𝓈 𝓌𝒾𝓇𝒹, 𝓈ℴ 𝒽𝒶𝓊 𝓈𝒾ℯ 𝒶𝒷 ... ℰ𝓈 𝓋ℯ𝓇𝒷𝓇ℯ𝓃𝓃𝓉 𝓂𝒾𝒸𝒽 𝓋ℴ𝓃 𝒾𝓃𝓃ℯ𝓃."
𝒟𝒶𝓈 ℰ𝓊𝓁ℯ𝓃𝓉ℴ𝓇 ein Horrorroman von Andreas Gruber. Eine Expedition in der Antarktis und das Grauen beginnt. WOW 😱, ich hatte das Cover gesehen und dazu der passende Klappentext und schon war es um mich geschehen, ein gefährlicher Abstieg in die Dunkelheit, wo Tod und Wahnsinn lauern. Dieser Horrorroman ist spannend, fesselnd und mit dem gewissen Gruselfaktor definitiv sehr lesenswert. Die ganze Aufmachung der Geschichte, mit dem Forscherteam, den Ausmaßen der Wetterverhältnisse, das ganze technische Know how, um wieviel Jahre sich das Wissen und die Expedition hinzieht, ist schon sehr interessant und bemerkenswert. Auch das was in der Tiefe lauert, grandios und absolut Gänsehautreif. Man fängt ab Seite 1 an zu lesen und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Protagonisten und das ganze Drumherum sehr fesselnd. Mein Fazit ☺️ diese Story treibt den Spannungsbogen ins Unermessliche, ich dachte erst mit den ganzen Berechnungen und Statistiken, dass es etwas träge wird, aber selbst das war sehr aufschlussreich und interessant zu erfahren. Daher von mir eine hundertprozentige Empfehlung und ich freue mich auf „Der Judas-Schrein“ 🦉💫

Wow 🦉 ❄️
Ich habe Das Eulentor gerade beendet und für mich ist es bisher ganz klar mein Highlight des Jahres. 😍 Ich bin ehrlich gesagt mit etwas anderen Erwartungen in die Geschichte gestartet, aber die Richtung, die das Buch letztlich eingeschlagen hat, hat mir richtig gut gefallen. Es ist weniger ein klassischer Thriller und viel mehr ein atmosphärischer Horrorroman – und genau das hat mich total gepackt. Der Schreibstil von Andreas Gruber ist unglaublich flüssig. Die über 400 Seiten sind nur so vorbeigeflogen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders die Atmosphäre ist extrem stark – man spürt die Kälte und das Setting beim Lesen richtig. Nachdem mich Todesfrist damals nicht ganz so abholen konnte, hat mich dieses Buch umso mehr begeistert. Absolute Empfehlung!

𝗥𝗲𝘇𝗲𝗻𝘀𝗶𝗼𝗻 𝘇𝘂 „𝗗𝗮𝘀 𝗘𝘂𝗹𝗲𝗻𝘁𝗼𝗿“ 𝘃𝗼𝗻 𝗔𝗻𝗱𝗿𝗲𝗮𝘀 𝗚𝗿𝘂𝗯𝗲𝗿 Während viele im Sommer von Sonne, Strand und Meer träumen, zieht es mich gedanklich eher in die kühlen, rauen Landschaften des Nordens. Genau deshalb klang eine Expedition nach Spitzbergen für mich unglaublich reizvoll und genau dorthin nimmt uns Das Eulentor von Andreas Gruber mit. Im August 1911 bricht eine Expedition unter der Leitung von Alexander Berger gemeinsam mit Marit Ragnarsdottir und ihrem Team nach Spitzbergen auf, um die norwegische Insel zu erkunden. Doch die Reise entwickelt sich schnell anders als geplant. Mitten in der eisigen Landschaft stoßen sie auf einen geheimnisvollen Schacht im Eis. Für Berger und Hansen steht fest: Dieses Rätsel müssen sie erforschen. Mehr als hundert Jahre später begibt sich die junge Neele Tujunen auf die Suche nach der Wahrheit hinter Bergers Expedition und versucht herauszufinden, was damals wirklich geschah. Der Einstieg in die Geschichte ist zunächst ruhig und sehr atmosphärisch. Man taucht langsam in diese frostige Welt ein, spürt die Einsamkeit Spitzbergens und begleitet die Forscher bei ihren Entdeckungen. Andreas Gruber verbindet dabei historische Expedition, wissenschaftliche Neugier und eine immer stärker werdende, düstere Spannung. Als der geheimnisvolle Schacht ins Spiel kommt, verändert sich die Stimmung spürbar. Die Abstiege werden so intensiv beschrieben, dass ich beim Lesen regelrecht die Enge und Dunkelheit gespürt habe. Teilweise hatte ich ein richtig beklemmendes Gefühl, als würde man selbst immer tiefer in dieses unheimliche Loch hinabsteigen. Alexander Berger war für mich eine sehr sympathische Figur. Er versucht Verantwortung zu übernehmen und sein Team zu schützen, auch wenn ihm das nicht immer gelingt. Neele, die sich 2021 auf seine Spur begibt, bleibt zwar etwas blasser, bringt aber spannende Puzzleteile aus der Vergangenheit ans Licht. Andreas Grubers Schreibstil ist spannend, düster und sehr atmosphärisch, sodass man die Kälte und das Geheimnis des Ortes spüren konnte.

Wow 🤩
Was für eine Reise . 🧳 In diesem Buch gehen wir auf eine Expedition mit Alexander Berger der sich aufmacht um Spitzbergen zu erkunden. Doch was dann geschieht kann man kaum glauben, die Crew findet einen Schacht und beginnt damit, ihn zu erforschen 🧐. Über die Jahre wird es immer rätselhafter, was dort geschieht. Was dabei herauskommt müsst ihr schon selbst lesen. Eine wirklich sehr gelungene Story, die echt nie langweilig wird und die Spannung über das ganze Buch aufrecht hält. Der Schreibstil ist sehr flüssig und eh man sich versieht ist das Buch auch schon zu Ende. Von mir eine hundertprozentige Leseempfehlung.👍

Neele Tujunen reist nach Spitzbergen, um den Forschungen Alexander Bergers aus dem Jahr 1911 auf den Grund zu gehen. In der abgelegenen Forschungsstation stößt sie schon bald auf unheimliche Vorkommnisse – ein rätselhaftes, beinahe unwirkliches Wesen scheint dort umherzugehen. Als Neele die Tagebücher Bergers entdeckt, entfaltet sich nach und nach die Geschichte eines geheimnisvollen Schachts, den die damalige Forschungsgruppe aufspürte und seither unermüdlich untersucht hat. So wird der Leser tief in ein Geflecht aus wissenschaftlicher Neugier, wachsendem Unbehagen und kaum greifbarem Grauen hineingezogen. Die Atmosphäre ist dicht und beklemmend, die Weite der arktischen Landschaft wirkt ebenso überwältigend wie bedrohlich, und die allgegenwärtige Kälte scheint sich beim Lesen förmlich in die Knochen zu schleichen. Die Spannung bleibt durchgehend auf hohem Niveau, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Ein äußerst gelungener Horrorthriller mit eindringlichem Schreibstil – und in der Neuauflage zudem mit einem besonders ansprechenden Cover versehen.
Das Buch lag sehr lange auf meinem SuB und ich habe es immer wieder zurückgelegt da es laut Klappentext eine historische Erzählung ist - was nicht so mein Ding ist. Aber was ich jetzt gelesen habe ist einfach wahnsinnig spannend und düster gewesen. Ich bin begeistert - ein Thriller ganz nach meinem Geschmack!!!!
Solider Horror vom Gruber
Auf Spitzbergen, im ewigen Eis, wird Anfang des neunzehnten Jahrhunderts bei einer vermeitlich gescheiterten Arktisexpedition ein mysteriöser Schacht entdeckt. Während über mehrere Jahrzehnte und mit immer moderneren Mitteln versucht wird, das Geheimnis um den Schacht zu lüften, fordert der düstere, endlose Abgrund immer weitere Opfer und bringt die Anwesenden bis in die heutige Zeit langsam um den Verstand. Letztendlich erfindet Gruber das Genre nicht neu aber weiß mit der Erzählung auf zwei Zeitlinien und der mystischen, beklemmenden Atmopsphäre sehr gut zu unterhalten.
Bedrückende Stimmung, die an manchen Stellen etwas mehr Spannung vertragen könnte
Die Story um den geheimnisvollen Schacht beginnt zu anfangs gleich richtig spannend und verliert sich aber dann zu sehr in wissenschaftlichen Details und den Werdegang der Forschung. Aber wenn man man den Teil geschafft hat wirds doch etwas spannender und vor allem die bedrückende Stimmung kommt auf jeder Seite deutlich zur Geltung. Man ahnt bereits früh, was es mit dem „Eulentor“ auf sich hat, daher hätte man dies an manchen Stellen schon etwas verkürzen können. Aber im Großen und Ganzen sehr unterhaltsam zu lesen!

Teilweise spannend, teilweise jedoch etwas zäh
Im August 1911 reisen Alexander Berger und sein Team nach Spitzbergen. Eine noch kaum erkundete, unwirtliche Gegend. Schneestürme, Eis, klirrende Kälte und gefährliche Routen machen der Gruppe zu schaffen, fordern erste Opfer. Dann entdecken sie einen mysteriösen Schacht, der schier unendlich weit in die Tiefe führt…. „Bei jeder missglückten Expedition kommt der Zeitpunkt, wo es nicht länger darum geht, das Ziel zu erreichen, sondern lediglich darum, zu überleben. Ich wusste nicht, ob wir diesen Punkt schon erreicht hatten oder uns noch knapp davor befanden.“ Im November 2021 macht sich Neele Tujunen auf den Weg nach Spitzbergen, mit nicht ganz legalen Mitteln und getrieben vom Wunsch herauszufinden, was über 100 Jahre zuvor mit Berger und seinem Team geschehen ist. Doch was sie dort im ewigen Eis entdeckt, übersteigt auch ihre Vorstellungskraft… Düsterer Grusel. Auf zwei Zeitebenen werden die Geschehnisse aus der Sicht der jeweiligen Protagonisten Berger (1911, 1912) und Neele Tujunen (2021) erzählt. Eine ruhige, unterschwellig stets leicht vorhandene, Spannung zieht sich dabei durch das gesamte Buch, wird aber durch die teils sehr ausführlichen Beschreibungen manchmal etwas zunichte gemacht. Für mich zog sich die Handlung teilweise doch sehr, die teils seeeehr ausführliche Situationsbeschreibungen hätten für mich gern um einige Seiten gekürzt werden dürfen. Es gab Passagen, die empfand ich als unglaublich fesselnd, an anderen Stellen war die Handlung etwas zäh. Auf die eigentliche Mystery musste ich dann auch recht lange warten. „Jemand hat einmal behauptet, das Böse sei unendlich.“ Fazit: Kann man gut lesen, kein Nervenkitzel, aber durchaus interessant (insbesondere die historischen Aspekte um Geschichte der Erforschung des Nordpols)
An sich eine tolle Story , aber die Charaktere und das Setting der Story hat mich nicht ganz abgeholt und überzeugt. Konnte mich nicht richtig in die Umgebung hineinfühlen und die Charaktere blieben mir etwas zu blass . Die Abstiege in den Schacht waren mir stellenweise zu lang beschrieben. Da hätte mehr Spannung entstehen können.
Das Buch brachte mich zu frieren
Schon beim ersten Blick auf das Cover war ich sofort angesprochen. Es wirkte sehr vielversprechend und hatte eine besondere Tiefe, die perfekt zur Stimmung des Buches passt. Dieses Gefühl hat sich während des Lesens vollständig bestätigt. Der Schreibstil ist locker und einfach gehalten, wodurch die Geschichte sehr gut nachvollziehbar ist. Ich konnte mühelos in die Handlung eintauchen und war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die Spannung bleibt konstant hoch und macht das Buch zu einem echten Pageturner. Besonders eindrucksvoll empfand ich die Atmosphäre. Während des Lesens war mir stellenweise richtig kalt. Das Buch zeigt sehr deutlich, wie klein der Mensch im Vergleich zur gewaltigen Natur ist, wie unendlich weit das Eis erscheint und wie gefährlich diese Umgebung sein kann. Eine Textstelle bringt dieses Gefühl für mich besonders gut zum Ausdruck: „Im Angesicht des Gletschers wirkten wir mitsamt unserem Schlittengespann so winzig wie Tintentropfen auf dem weiten Eis.“ Darüber hinaus hat mir das Buch eine starke Botschaft vermittelt: Der Mensch kann keine Grenzen akzeptieren. Es wird immer weitergemacht, ohne Rücksicht auf Verluste ohne Rücksicht auf die Natur oder auf die Menschheit selbst. Dieser unaufhaltsame Drang, weiterzugehen, selbst wenn das Scheitern absehbar ist, zieht sich spürbar durch die gesamte Geschichte und verstärkt ihre eindringliche Wirkung. Das Eulentor ist für mich eine spannende, intensive und atmosphärisch dichte fiktive Geschichte. Ein Buch, das nicht nur fesselt, sondern auch nachdenklich macht und eindrucksvoll zeigt, wie mächtig die Natur ist und wie klein der Mensch im Vergleich zu ihr bleibt. Perfekt für spannende und kalte Lesestunden. ❄️📘

Ging eigentlich gut los...
... hat aber im letzten Drittel echt nachgelassen. 2/3 vom Buch sind sehr unterhaltsam und man kann richtig mit fiebern. Die Story um Neele ist leider etwas wage und kratzt nur an der Oberfläche, aber der Rest ist echt super erzählt. Leider wirds zum Ende hin immer langatmiger und etwas seltsam. Auch die Lösung find ich nicht befriedigend. Deswegen nur 3 Sterne.
....das war spannend! Die vermeintliche Auflösung was es mit dem Schacht auf sich hat, hat mir sehr gut gefallen. Konnte das Buch kaum aus der Hand legen und mit knapp 370 Seiten war das für mich eine schnelle, gruselige und unterhaltsame Story zum durchfliegen. Ähnliches feeling wie beim lesen von H.P.Lovecraft
Horror in der Arktis mit Mischung aus etwas Lovecraft und King. An sich finde ich die Story sehr gut und lange blieb unklar, was und wohin der Schacht führt. Ich mag die Idee und auch Umsetzung. Liest sich spannend. An der ein oder anderen Stelle hat mich der Haupt Protagonist etwas genervt. War so ein : „ jetzt mach dich endlich, ist doch klar was zu tun ist“ Moment.
Andreas Gruber , mal ganz anders
Ich bewerte hier, wie immer, die Hörbuchversion Und kann ich auch direkt mit etwas positivem anfangen: der Sprecher Achim Buch war wieder überzeugend. Wobei auch er für mich nicht verhindern konnte, dass die Geschichte mich nicht richtig gepackt hat. Die Charaktere zu blass, die Geschichte zu langatmig. Und für meinen Geschmack zu wenig Thrill. Vielleicht war es das, was mir am meisten gefehlt hat. Horror empfindet halt jeder anders 😉 Grundidee der Geschichte fand ich gut.
Das war ja mal richtig spannend und düster Ich fand das anfangs schon interessant wie diese Leute durch diese Kälte diesen Ort erkundeten. Das spannendste war aber der Schacht den sie plötzlich entdeckten. Dann eine Station bauen lassen um den zu erkunden. Mich ließ das Tage lang echt nicht los. Hin und wieder dachte ich an diesen Schacht 😅 wie tief er wohl ist und was ist da unten? Ich hab eigentlich keine Angst in engeren Räumen oder Fahrstühlen aber das fand ich mit der Zeit bedrückend, mir das vorzustellen, wie tief sie kamen und immer tiefer und tiefer... Experimente fanden dort statt, Leute drehten durch, seltsame Dinge passierten dort. Die Geschichte spielt größtenteils in der Vergangenheit, wechselt aber hin und wieder ins 21. Jahrhundert. Die Kapitel sind nicht zu lang wie ich fand. Der Schreibstil war sehr gut. Halben Stern Abzug da es sich nach dem Anfang etwas zieht und nicht so viel passiert. Zum Glück nicht zu lange. Es bleibt aber spannend. Mich hatte das Buch erst angesprochen weil ich das Wort "Eule" las 😃 was ja meine Lieblingstiere sind und auch in der Geschichte drin vorkommen.
Arktis-Grusel inspiriert durch Lovecraft und gespickt mit einer rasanten Spannungsgeschichte
Eine abgelegene Inselgruppe im Norden, ein mysteriöser Schacht und eine Expedition, die zu einer Lebensaufgabe wird. Andreas Gruber hat gekonnt ein Rätsel inszeniert, dem man als Lesende auf den Grund gehen möchte - im wahrsten Sinne des Wortes. Die Kombination von Mythologie, Horror und Übernatürlichem macht die Geschichte zu einer rasanten Berg- und Talfahrt, deren Ende man zwar erahnen kann, einen aber trotzdem nicht gelangweilt oder enttäuscht zurücklässt. So decken die Protagonisten viele zentrale Fragen über „das Eulentor“ auf und bieten Erklärungsansätze. Die Rahmengeschichte, die Gruber in seiner zweiten Version nachträglich ergänzte, hätte ich allerdings nicht gebraucht. Sie wirkte für meinen Geschmack zu konstruiert und brachte auch wenig zusätzliche Erkenntnisse über das Geheimnis des mysteriösen „Tors“. Auch die Liebesgeschichte, welche beide Zeitebenen verbindet, war für mich überflüssig und wenig überzeugend. Als Horror- und Spannungslektüre hält der Roman definitiv, was er verspricht und präsentiert einige neue Ideen für dieses Genre.
Ein Buch, das noch eine Weile nachwirken wird. Es zu lesen, war wie ein dunkler Sog und es kamen dabei verschiedenste Gefühle und Stimmungen hoch: Grusel, Faszination, Ekel, Unglauben, Spannung, Neugierde, Entsetzen, Interesse... manche Ideen sind phänomenal und fesselnd, dabei eher abstrus und Fiktion (?), anderes ist widerwärtig und erschreckend denkbar. Ich sehnte mich nach Antworten, wollte, dass es endlich aufhört, gleichzeitig aber nie zu Ende geht... Für mich eher ein ungewohntes Genre, aber absolut lesenswert.
Grandios!
Worum geht es in dem Buch? Die Hauptgeschichte spielt hauptsächlich 1911-1914. Die Geschichte wird 2021 aus Tagebücher des leitenden Andreas Berger geschildert. Eine Gruppe Forscher, unter anderem der Arzt Andreas Berger und eine Kartografin Namens Marit, versuchen die Arktis zu kartografieren und machen dabei eine mysteriöse Entdeckung eines schier endlosen Schlunds im Eis. Die Erforschung dieses Schlund wird zu einem Grauen, das sich keiner hätte ausmalen können. Meine Meinung: Andreas Gruber schafft es, so bildhaft zu schreiben und die Exkursion so anschaulich zu schildern, dass ich oft das Gefühl hatte, selbst vor Ort zu sein. Und genau das hat das Buch für mich auch so unglaublich gut gemacht. Zu Beginn war es einfach super interessant die Gruppe zu begleiten und sich alles genau vorstellen zu können. Als es dann aber immer mysteriöser wurde und der Wahnsinn seinen Lauf nahm hätte mich am liebsten unter der Decke verkrochen. Andreas Gruber spielt ziemlich gekonnt mit den Ängsten vor dem Unbekannten und das auf höchstem Niveau. Das Buch war kein Schocker oder ähnliches, es hat in mir ein ziemlich beklemmendes und unbehagliches Gefühl ausgelöst, da das Grausige in diesem Schlunds bis kurz vor Schluss absolut nicht greifbar ist. Ich denke das Eulentor wird mich noch etwas länger beschäftigen. Und aus diesem Grund, kriegt das Eulentor auch volle fünf Sterne, ein großes Lob an den Autor für einen meisterhaften Schreibstil!
Der wahre Horror: die Charaktere
Der Roman handelt von einem jungen (nicht praktizierenden) Arzt, der Abenteurer werden möchte. Deshalb reist er zum Nordpol, um eine Insel zu kartografieren. Dort stößt die Expedition auf einen geheimnisvollen Schacht, den sie erkunden wollen. Im Laufe der Geschichte wird der junge Arzt zunehmend zum Forscher und übernimmt die Leitung einer Art Forschungsstation. Je tiefer sie in den Schacht vordringen, desto deutlicher wird, dass es für dessen Ursprung keine wissenschaftliche Erklärung zu geben scheint. Das erste Drittel des Buches ist wirklich spannend und fesselnd. Der Einstieg gelingt hervorragend, es passiert viel, und man ist direkt drin in der Geschichte. Leider lässt die Spannung im Mittelteil stark nach. Ich habe das Buch erst gestern beendet und kann mich jetzt schon kaum daran erinnern, was im zweiten Drittel eigentlich passiert ist – ein klares Zeichen dafür, dass dieser Abschnitt wenig Eindruck hinterlassen hat. Gegen Ende zieht die Geschichte wieder an. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass die Auflösung packender und intensiver erzählt wird, da hier viel Potenzial verschenkt wurde. Was mich allerdings am meisten gestört hat, sind die männlichen Charaktere. Sie wirken durchgehend inkompetent, sind aber gleichzeitig extrem von sich selbst überzeugt. Besonders der Hauptcharakter ist schwer nachzuvollziehen: Er ist zwar Arzt, hat aber nie praktiziert, und dennoch wird er in eine Führungsposition gebracht. Während des Lesens habe ich mich ständig gefragt, wer ihn eigentlich für diese Rolle geeignet hielt. Hinzu kommt, dass immer wieder betont wird, wie nett er ist und was für eine großartige Frau er hat – die er jedoch (Spoiler) direkt betrügt. Besonders problematisch fand ich dabei die Darstellung der Affäre: Die Frau, mit der er seine Partnerin betrügt, hat in ihrer Vergangenheit Missbrauch erlebt. Der Protagonist interpretiert den Sex mit ihr jedoch als eine Art „therapeutische Hilfe“, weil er sich selbst für so einfühlsam hält. Diese Darstellung fand ich äußerst unangenehm und schwer zu ertragen. Das war für mich ein Moment, in dem ich das Buch am liebsten abgebrochen hätte. Insgesamt bleibt ein Buch mit einer wirklich guten Grundidee und starkem Anfang, das sich im Mittelteil verliert und durch seine Figuren erheblich an Qualität einbüßt. 3 von 5 Sternen – hauptsächlich für den gelungenen Einstieg und das spannende Setting.
Die unheimliche Stimmung die Andreas Gruber in diesem Buch schafft und die damit verbundene Faszination für diesen Schacht und sein Geheimnis haben mich gefesselt, ich wollte hinter sein Geheimnis kommen. Auch die ruhige und fesselnde Handlung, sowie die unterschiedlichen Charaktere haben mich in ihren Bann gezogen. Der Horror ist eher subtil, aber genau das macht für mich die Spannung aus.
Das fällt mir ungeheuer schwer, aber die Story und die Figuren hatten mich einfach nicht richtig. Der Schreibstil des Autors ist wie immer mega gewesen, aber der Horror fehlte mir ein wenig. Die Geschichte plätscherte für mich ein wenig zu sehr dahin. Auch das eisige Setting konnte ich nicht richtig fühlen. Kann aber auch daran liegen, dass ich zurzeit parallel dazu Terror lese 🤷🏻♀️ Gegen Ende gefiel es mir wieder besser, als man ein wenig über das Eulentor erfahren hat, aber da war ich beim EBook schon bei 90%.
Ein tiefer, schwarzer Tunnel im endlosen Eis.
"Das Eulentor" von Andreas Gruber ist ein beklemmender, verstörender und für mich faszinierender Horrorroman. Ich konnte das Buch unheimlich schnell lesen. Der Schreibstil war spannend und flüssig und gerade die sehr kurzen Kapitel haben dazu verleitet weiterzulesen. Nur noch ein bisschen mehr. ... Was auf eine Art und Weise auch die Devise in diesem Buch war. Nur noch ein bisschen mehr erforschen, nur noch ein bisschen tiefer nur noch ein bisschen länger. Ich habe die Geschichte ein paar Stunden sacken lassen und muss sagen: Doch, ich bin sehr zufrieden. Die Stimmung, die in dem Buch auf dieser eisigen Landschaft und dann in diesem verstörenden Tunnel geschaffen wurde, hat die Isolation, die Beklemmung und den steigenden Wahnsinn, durch die die Charaktere gegangen sind, wirklich sehr gut wiedergespiegelt. Und für mich persönlich war auch das Ende solide gut und passend zum Genre Horror. Für mich eine klare Empfehlung für Leute, die Horror mögen und auch damit klarkommen, vielleicht nicht alle Antworten (zumindest zufriedenstellend) zu bekommen.
Es war mein erstes Buch von Gruber - und wird nicht das letzte sein. Sehr spannend und unterhaltsam mit leichtem Gruselfaktor.
1911 startet Berger eine Expedition in den eisigen Norden und entdeckt dort einen mysteriösen Schacht, der kilometerweit in die Tiefe führt. Genre. Da der Verlag Luzifer SF, Mystery etc. verlegt, war ich die ersten ca. 100 Seiten verwirrt, warum nichts davon drin vorkommt. Danach ist es jedoch eindeutig Genre. Distanz. Mein größter Kritikpunkt ist die Distanz. Man spürt nicht die Kälte, die die Figuren umgibt, man spürt nicht ihre Trauer, wenn jemand stirbt. Der Spannung tut es nicht ab, aber ich hätte mir mehr Nähe zu den Figuren gewünscht. Fragen. Die eine oder andere Frage bleibt unbeantwortet. Insbesondere über die Entstehung der Antlitze. Vielleicht weil Gruber es selbst nicht weiß. Ende. Für die Erklärung des Schachtes gibt es nicht so viele Möglichkeiten. Ich hab auf eine andere Erklärung gehofft, aber die gegebene funktioniert für mich ebenfalls. Fazit: Insgesamt sehr spannend, machte Spaß zu lesen, gerne wieder etwas von Gruber.
Unterschwelliger Wahnsinn im Eis
Das Buch hat ein langsames Tempo. Darauf muss man Lust haben, sonst langweilt man sich. Man spürt wie Stück für Stück der Wahnsinn Besitz von den Protagonisten Besitz ergreift. Das ganze hat etwas mythisches, unheimliches. Ich mag generell Geschichten, die in einer eisigen Umgebung spielen. Ich persönlich kann das Buch weiterempfehlen, an alle die Mal wieder Lust auf unterschwellige Horror a la Lovecraft haben.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Im August 1911 segeln der Arzt Alexander Berger, die Kartographin Marit Ragnarsdóttir und eine Gruppe Norweger an den Rand der Arktis. Sie wollen die unerforschte Insel Spitzbergen erkunden. Inmitten zerklüfteter Gletscher und eisiger Temperaturen entdecken die Forscher einen mysteriösen Schacht, der senkrecht und scheinbar endlos tief in die Erde führt. Berger will unbedingt mehr über dieses Bauwerk herausfinden, das jedem physikalischen Gesetz widerspricht. Ein gefährlicher Abstieg in die Dunkelheit beginnt, wo Tod und Wahnsinn lauern.
Über hundert Jahre später reist die junge Neele Tujunen auf Bergers Spuren nach Spitzbergen, um mehr über ihn, sein verschwundenes Team und seine rätselhafte Entdeckung zu erfahren. Was sie dort vorfindet, lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren.
Gänsehaut garantiert! Der mit dem Vincent Preis prämierte Horror-Roman jetzt in attraktiver Neuausstattung.
Book Information
Author Description
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Schriftsteller mit seiner Familie in Grillenberg, Niederösterreich. Seine Thriller und Spannungsromane für Erwachsene haben eine riesige Fangemeinde und stehen regelmäßig auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Andreas Gruber wurde für den Friedrich Glauser Krimi-Preis nominiert und mit dem Leo Perutz Krimi-Preis der Stadt Wien ausgezeichnet. Außerdem ist er Preisträger der Herzogenrather Handschelle und mehrfacher Gewinner des Vincent Preises und des Deutschen Phantastik Preises.
Posts
Mal etwas ganz anderes vom Meister der Thriller und Krimis ( z B. "Todesreihe"). Ich würde das Buch als Abenteuerroman mit Horrorelementen bezeichnen. Die Geschichte wird ständig wechseln zwischen zwei Zeitebenen erzählt, beginnend 1911 und dann 2021. Ein mysteriöses "Loch" in dem ein unerklärliches Grauen lauert. Expeditionen versuchen diesem Schacht seine Geheimnisse zu entreißen, nicht ohne Opfer. Die eisige, brutale Natur (tolle Atmosphäre!) Spitzbergens macht alles nicht leichter. Das Ende ist überraschend und offen, vie6gibt es eine Fortsetzung!? Ein spannend erzähltes Buch, dass man nach der Hälfte nicht mehr weglegen möchte!
"𝒲ℯ𝓇 𝓏𝓊 𝓁𝒶𝓃ℊℯ 𝓊𝓃𝓉ℯ𝓃 𝒷𝓁ℯ𝒾𝒷𝓉, 𝓌𝒾𝓇𝒹 𝒽𝒾𝓃𝒶𝒷ℊℯ𝓈𝓉ℴ𝓈𝓈ℯ𝓃 𝒾𝓃 𝒹𝒾ℯ ℯ𝓌𝒾ℊℯ ℱ𝒾𝓃𝓈𝓉ℯ𝓇𝓃𝒾𝓈... 𝒲ℯ𝓃𝓃 𝒹𝒾𝓇 𝒹ℯ𝒾𝓃 𝓇ℯ𝒸𝒽𝓉ℯ𝓈 𝒜𝓊ℊℯ 𝓏𝓊𝓂 𝒜̈𝓇ℊℯ𝓇𝓃𝒾𝓈 𝓌𝒾𝓇𝒹, 𝓈ℴ 𝓇ℯ𝒾𝓈𝓈 ℯ𝓈 𝒶𝓊𝓈 ... 𝒲ℯ𝓃𝓃 𝒹𝒾𝓇 𝒹ℯ𝒾𝓃ℯ 𝓇ℯ𝒸𝒽𝓉ℯ ℋ𝒶𝓃𝒹 𝓏𝓊𝓂 𝒜̈𝓇ℊℯ𝓇𝓃𝒾𝓈 𝓌𝒾𝓇𝒹, 𝓈ℴ 𝒽𝒶𝓊 𝓈𝒾ℯ 𝒶𝒷 ... ℰ𝓈 𝓋ℯ𝓇𝒷𝓇ℯ𝓃𝓃𝓉 𝓂𝒾𝒸𝒽 𝓋ℴ𝓃 𝒾𝓃𝓃ℯ𝓃."
𝒟𝒶𝓈 ℰ𝓊𝓁ℯ𝓃𝓉ℴ𝓇 ein Horrorroman von Andreas Gruber. Eine Expedition in der Antarktis und das Grauen beginnt. WOW 😱, ich hatte das Cover gesehen und dazu der passende Klappentext und schon war es um mich geschehen, ein gefährlicher Abstieg in die Dunkelheit, wo Tod und Wahnsinn lauern. Dieser Horrorroman ist spannend, fesselnd und mit dem gewissen Gruselfaktor definitiv sehr lesenswert. Die ganze Aufmachung der Geschichte, mit dem Forscherteam, den Ausmaßen der Wetterverhältnisse, das ganze technische Know how, um wieviel Jahre sich das Wissen und die Expedition hinzieht, ist schon sehr interessant und bemerkenswert. Auch das was in der Tiefe lauert, grandios und absolut Gänsehautreif. Man fängt ab Seite 1 an zu lesen und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Protagonisten und das ganze Drumherum sehr fesselnd. Mein Fazit ☺️ diese Story treibt den Spannungsbogen ins Unermessliche, ich dachte erst mit den ganzen Berechnungen und Statistiken, dass es etwas träge wird, aber selbst das war sehr aufschlussreich und interessant zu erfahren. Daher von mir eine hundertprozentige Empfehlung und ich freue mich auf „Der Judas-Schrein“ 🦉💫

Wow 🦉 ❄️
Ich habe Das Eulentor gerade beendet und für mich ist es bisher ganz klar mein Highlight des Jahres. 😍 Ich bin ehrlich gesagt mit etwas anderen Erwartungen in die Geschichte gestartet, aber die Richtung, die das Buch letztlich eingeschlagen hat, hat mir richtig gut gefallen. Es ist weniger ein klassischer Thriller und viel mehr ein atmosphärischer Horrorroman – und genau das hat mich total gepackt. Der Schreibstil von Andreas Gruber ist unglaublich flüssig. Die über 400 Seiten sind nur so vorbeigeflogen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders die Atmosphäre ist extrem stark – man spürt die Kälte und das Setting beim Lesen richtig. Nachdem mich Todesfrist damals nicht ganz so abholen konnte, hat mich dieses Buch umso mehr begeistert. Absolute Empfehlung!

𝗥𝗲𝘇𝗲𝗻𝘀𝗶𝗼𝗻 𝘇𝘂 „𝗗𝗮𝘀 𝗘𝘂𝗹𝗲𝗻𝘁𝗼𝗿“ 𝘃𝗼𝗻 𝗔𝗻𝗱𝗿𝗲𝗮𝘀 𝗚𝗿𝘂𝗯𝗲𝗿 Während viele im Sommer von Sonne, Strand und Meer träumen, zieht es mich gedanklich eher in die kühlen, rauen Landschaften des Nordens. Genau deshalb klang eine Expedition nach Spitzbergen für mich unglaublich reizvoll und genau dorthin nimmt uns Das Eulentor von Andreas Gruber mit. Im August 1911 bricht eine Expedition unter der Leitung von Alexander Berger gemeinsam mit Marit Ragnarsdottir und ihrem Team nach Spitzbergen auf, um die norwegische Insel zu erkunden. Doch die Reise entwickelt sich schnell anders als geplant. Mitten in der eisigen Landschaft stoßen sie auf einen geheimnisvollen Schacht im Eis. Für Berger und Hansen steht fest: Dieses Rätsel müssen sie erforschen. Mehr als hundert Jahre später begibt sich die junge Neele Tujunen auf die Suche nach der Wahrheit hinter Bergers Expedition und versucht herauszufinden, was damals wirklich geschah. Der Einstieg in die Geschichte ist zunächst ruhig und sehr atmosphärisch. Man taucht langsam in diese frostige Welt ein, spürt die Einsamkeit Spitzbergens und begleitet die Forscher bei ihren Entdeckungen. Andreas Gruber verbindet dabei historische Expedition, wissenschaftliche Neugier und eine immer stärker werdende, düstere Spannung. Als der geheimnisvolle Schacht ins Spiel kommt, verändert sich die Stimmung spürbar. Die Abstiege werden so intensiv beschrieben, dass ich beim Lesen regelrecht die Enge und Dunkelheit gespürt habe. Teilweise hatte ich ein richtig beklemmendes Gefühl, als würde man selbst immer tiefer in dieses unheimliche Loch hinabsteigen. Alexander Berger war für mich eine sehr sympathische Figur. Er versucht Verantwortung zu übernehmen und sein Team zu schützen, auch wenn ihm das nicht immer gelingt. Neele, die sich 2021 auf seine Spur begibt, bleibt zwar etwas blasser, bringt aber spannende Puzzleteile aus der Vergangenheit ans Licht. Andreas Grubers Schreibstil ist spannend, düster und sehr atmosphärisch, sodass man die Kälte und das Geheimnis des Ortes spüren konnte.

Wow 🤩
Was für eine Reise . 🧳 In diesem Buch gehen wir auf eine Expedition mit Alexander Berger der sich aufmacht um Spitzbergen zu erkunden. Doch was dann geschieht kann man kaum glauben, die Crew findet einen Schacht und beginnt damit, ihn zu erforschen 🧐. Über die Jahre wird es immer rätselhafter, was dort geschieht. Was dabei herauskommt müsst ihr schon selbst lesen. Eine wirklich sehr gelungene Story, die echt nie langweilig wird und die Spannung über das ganze Buch aufrecht hält. Der Schreibstil ist sehr flüssig und eh man sich versieht ist das Buch auch schon zu Ende. Von mir eine hundertprozentige Leseempfehlung.👍

Neele Tujunen reist nach Spitzbergen, um den Forschungen Alexander Bergers aus dem Jahr 1911 auf den Grund zu gehen. In der abgelegenen Forschungsstation stößt sie schon bald auf unheimliche Vorkommnisse – ein rätselhaftes, beinahe unwirkliches Wesen scheint dort umherzugehen. Als Neele die Tagebücher Bergers entdeckt, entfaltet sich nach und nach die Geschichte eines geheimnisvollen Schachts, den die damalige Forschungsgruppe aufspürte und seither unermüdlich untersucht hat. So wird der Leser tief in ein Geflecht aus wissenschaftlicher Neugier, wachsendem Unbehagen und kaum greifbarem Grauen hineingezogen. Die Atmosphäre ist dicht und beklemmend, die Weite der arktischen Landschaft wirkt ebenso überwältigend wie bedrohlich, und die allgegenwärtige Kälte scheint sich beim Lesen förmlich in die Knochen zu schleichen. Die Spannung bleibt durchgehend auf hohem Niveau, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Ein äußerst gelungener Horrorthriller mit eindringlichem Schreibstil – und in der Neuauflage zudem mit einem besonders ansprechenden Cover versehen.
Das Buch lag sehr lange auf meinem SuB und ich habe es immer wieder zurückgelegt da es laut Klappentext eine historische Erzählung ist - was nicht so mein Ding ist. Aber was ich jetzt gelesen habe ist einfach wahnsinnig spannend und düster gewesen. Ich bin begeistert - ein Thriller ganz nach meinem Geschmack!!!!
Solider Horror vom Gruber
Auf Spitzbergen, im ewigen Eis, wird Anfang des neunzehnten Jahrhunderts bei einer vermeitlich gescheiterten Arktisexpedition ein mysteriöser Schacht entdeckt. Während über mehrere Jahrzehnte und mit immer moderneren Mitteln versucht wird, das Geheimnis um den Schacht zu lüften, fordert der düstere, endlose Abgrund immer weitere Opfer und bringt die Anwesenden bis in die heutige Zeit langsam um den Verstand. Letztendlich erfindet Gruber das Genre nicht neu aber weiß mit der Erzählung auf zwei Zeitlinien und der mystischen, beklemmenden Atmopsphäre sehr gut zu unterhalten.
Bedrückende Stimmung, die an manchen Stellen etwas mehr Spannung vertragen könnte
Die Story um den geheimnisvollen Schacht beginnt zu anfangs gleich richtig spannend und verliert sich aber dann zu sehr in wissenschaftlichen Details und den Werdegang der Forschung. Aber wenn man man den Teil geschafft hat wirds doch etwas spannender und vor allem die bedrückende Stimmung kommt auf jeder Seite deutlich zur Geltung. Man ahnt bereits früh, was es mit dem „Eulentor“ auf sich hat, daher hätte man dies an manchen Stellen schon etwas verkürzen können. Aber im Großen und Ganzen sehr unterhaltsam zu lesen!

Teilweise spannend, teilweise jedoch etwas zäh
Im August 1911 reisen Alexander Berger und sein Team nach Spitzbergen. Eine noch kaum erkundete, unwirtliche Gegend. Schneestürme, Eis, klirrende Kälte und gefährliche Routen machen der Gruppe zu schaffen, fordern erste Opfer. Dann entdecken sie einen mysteriösen Schacht, der schier unendlich weit in die Tiefe führt…. „Bei jeder missglückten Expedition kommt der Zeitpunkt, wo es nicht länger darum geht, das Ziel zu erreichen, sondern lediglich darum, zu überleben. Ich wusste nicht, ob wir diesen Punkt schon erreicht hatten oder uns noch knapp davor befanden.“ Im November 2021 macht sich Neele Tujunen auf den Weg nach Spitzbergen, mit nicht ganz legalen Mitteln und getrieben vom Wunsch herauszufinden, was über 100 Jahre zuvor mit Berger und seinem Team geschehen ist. Doch was sie dort im ewigen Eis entdeckt, übersteigt auch ihre Vorstellungskraft… Düsterer Grusel. Auf zwei Zeitebenen werden die Geschehnisse aus der Sicht der jeweiligen Protagonisten Berger (1911, 1912) und Neele Tujunen (2021) erzählt. Eine ruhige, unterschwellig stets leicht vorhandene, Spannung zieht sich dabei durch das gesamte Buch, wird aber durch die teils sehr ausführlichen Beschreibungen manchmal etwas zunichte gemacht. Für mich zog sich die Handlung teilweise doch sehr, die teils seeeehr ausführliche Situationsbeschreibungen hätten für mich gern um einige Seiten gekürzt werden dürfen. Es gab Passagen, die empfand ich als unglaublich fesselnd, an anderen Stellen war die Handlung etwas zäh. Auf die eigentliche Mystery musste ich dann auch recht lange warten. „Jemand hat einmal behauptet, das Böse sei unendlich.“ Fazit: Kann man gut lesen, kein Nervenkitzel, aber durchaus interessant (insbesondere die historischen Aspekte um Geschichte der Erforschung des Nordpols)
An sich eine tolle Story , aber die Charaktere und das Setting der Story hat mich nicht ganz abgeholt und überzeugt. Konnte mich nicht richtig in die Umgebung hineinfühlen und die Charaktere blieben mir etwas zu blass . Die Abstiege in den Schacht waren mir stellenweise zu lang beschrieben. Da hätte mehr Spannung entstehen können.
Das Buch brachte mich zu frieren
Schon beim ersten Blick auf das Cover war ich sofort angesprochen. Es wirkte sehr vielversprechend und hatte eine besondere Tiefe, die perfekt zur Stimmung des Buches passt. Dieses Gefühl hat sich während des Lesens vollständig bestätigt. Der Schreibstil ist locker und einfach gehalten, wodurch die Geschichte sehr gut nachvollziehbar ist. Ich konnte mühelos in die Handlung eintauchen und war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die Spannung bleibt konstant hoch und macht das Buch zu einem echten Pageturner. Besonders eindrucksvoll empfand ich die Atmosphäre. Während des Lesens war mir stellenweise richtig kalt. Das Buch zeigt sehr deutlich, wie klein der Mensch im Vergleich zur gewaltigen Natur ist, wie unendlich weit das Eis erscheint und wie gefährlich diese Umgebung sein kann. Eine Textstelle bringt dieses Gefühl für mich besonders gut zum Ausdruck: „Im Angesicht des Gletschers wirkten wir mitsamt unserem Schlittengespann so winzig wie Tintentropfen auf dem weiten Eis.“ Darüber hinaus hat mir das Buch eine starke Botschaft vermittelt: Der Mensch kann keine Grenzen akzeptieren. Es wird immer weitergemacht, ohne Rücksicht auf Verluste ohne Rücksicht auf die Natur oder auf die Menschheit selbst. Dieser unaufhaltsame Drang, weiterzugehen, selbst wenn das Scheitern absehbar ist, zieht sich spürbar durch die gesamte Geschichte und verstärkt ihre eindringliche Wirkung. Das Eulentor ist für mich eine spannende, intensive und atmosphärisch dichte fiktive Geschichte. Ein Buch, das nicht nur fesselt, sondern auch nachdenklich macht und eindrucksvoll zeigt, wie mächtig die Natur ist und wie klein der Mensch im Vergleich zu ihr bleibt. Perfekt für spannende und kalte Lesestunden. ❄️📘

Ging eigentlich gut los...
... hat aber im letzten Drittel echt nachgelassen. 2/3 vom Buch sind sehr unterhaltsam und man kann richtig mit fiebern. Die Story um Neele ist leider etwas wage und kratzt nur an der Oberfläche, aber der Rest ist echt super erzählt. Leider wirds zum Ende hin immer langatmiger und etwas seltsam. Auch die Lösung find ich nicht befriedigend. Deswegen nur 3 Sterne.
....das war spannend! Die vermeintliche Auflösung was es mit dem Schacht auf sich hat, hat mir sehr gut gefallen. Konnte das Buch kaum aus der Hand legen und mit knapp 370 Seiten war das für mich eine schnelle, gruselige und unterhaltsame Story zum durchfliegen. Ähnliches feeling wie beim lesen von H.P.Lovecraft
Horror in der Arktis mit Mischung aus etwas Lovecraft und King. An sich finde ich die Story sehr gut und lange blieb unklar, was und wohin der Schacht führt. Ich mag die Idee und auch Umsetzung. Liest sich spannend. An der ein oder anderen Stelle hat mich der Haupt Protagonist etwas genervt. War so ein : „ jetzt mach dich endlich, ist doch klar was zu tun ist“ Moment.
Andreas Gruber , mal ganz anders
Ich bewerte hier, wie immer, die Hörbuchversion Und kann ich auch direkt mit etwas positivem anfangen: der Sprecher Achim Buch war wieder überzeugend. Wobei auch er für mich nicht verhindern konnte, dass die Geschichte mich nicht richtig gepackt hat. Die Charaktere zu blass, die Geschichte zu langatmig. Und für meinen Geschmack zu wenig Thrill. Vielleicht war es das, was mir am meisten gefehlt hat. Horror empfindet halt jeder anders 😉 Grundidee der Geschichte fand ich gut.
Das war ja mal richtig spannend und düster Ich fand das anfangs schon interessant wie diese Leute durch diese Kälte diesen Ort erkundeten. Das spannendste war aber der Schacht den sie plötzlich entdeckten. Dann eine Station bauen lassen um den zu erkunden. Mich ließ das Tage lang echt nicht los. Hin und wieder dachte ich an diesen Schacht 😅 wie tief er wohl ist und was ist da unten? Ich hab eigentlich keine Angst in engeren Räumen oder Fahrstühlen aber das fand ich mit der Zeit bedrückend, mir das vorzustellen, wie tief sie kamen und immer tiefer und tiefer... Experimente fanden dort statt, Leute drehten durch, seltsame Dinge passierten dort. Die Geschichte spielt größtenteils in der Vergangenheit, wechselt aber hin und wieder ins 21. Jahrhundert. Die Kapitel sind nicht zu lang wie ich fand. Der Schreibstil war sehr gut. Halben Stern Abzug da es sich nach dem Anfang etwas zieht und nicht so viel passiert. Zum Glück nicht zu lange. Es bleibt aber spannend. Mich hatte das Buch erst angesprochen weil ich das Wort "Eule" las 😃 was ja meine Lieblingstiere sind und auch in der Geschichte drin vorkommen.
Arktis-Grusel inspiriert durch Lovecraft und gespickt mit einer rasanten Spannungsgeschichte
Eine abgelegene Inselgruppe im Norden, ein mysteriöser Schacht und eine Expedition, die zu einer Lebensaufgabe wird. Andreas Gruber hat gekonnt ein Rätsel inszeniert, dem man als Lesende auf den Grund gehen möchte - im wahrsten Sinne des Wortes. Die Kombination von Mythologie, Horror und Übernatürlichem macht die Geschichte zu einer rasanten Berg- und Talfahrt, deren Ende man zwar erahnen kann, einen aber trotzdem nicht gelangweilt oder enttäuscht zurücklässt. So decken die Protagonisten viele zentrale Fragen über „das Eulentor“ auf und bieten Erklärungsansätze. Die Rahmengeschichte, die Gruber in seiner zweiten Version nachträglich ergänzte, hätte ich allerdings nicht gebraucht. Sie wirkte für meinen Geschmack zu konstruiert und brachte auch wenig zusätzliche Erkenntnisse über das Geheimnis des mysteriösen „Tors“. Auch die Liebesgeschichte, welche beide Zeitebenen verbindet, war für mich überflüssig und wenig überzeugend. Als Horror- und Spannungslektüre hält der Roman definitiv, was er verspricht und präsentiert einige neue Ideen für dieses Genre.
Ein Buch, das noch eine Weile nachwirken wird. Es zu lesen, war wie ein dunkler Sog und es kamen dabei verschiedenste Gefühle und Stimmungen hoch: Grusel, Faszination, Ekel, Unglauben, Spannung, Neugierde, Entsetzen, Interesse... manche Ideen sind phänomenal und fesselnd, dabei eher abstrus und Fiktion (?), anderes ist widerwärtig und erschreckend denkbar. Ich sehnte mich nach Antworten, wollte, dass es endlich aufhört, gleichzeitig aber nie zu Ende geht... Für mich eher ein ungewohntes Genre, aber absolut lesenswert.
Grandios!
Worum geht es in dem Buch? Die Hauptgeschichte spielt hauptsächlich 1911-1914. Die Geschichte wird 2021 aus Tagebücher des leitenden Andreas Berger geschildert. Eine Gruppe Forscher, unter anderem der Arzt Andreas Berger und eine Kartografin Namens Marit, versuchen die Arktis zu kartografieren und machen dabei eine mysteriöse Entdeckung eines schier endlosen Schlunds im Eis. Die Erforschung dieses Schlund wird zu einem Grauen, das sich keiner hätte ausmalen können. Meine Meinung: Andreas Gruber schafft es, so bildhaft zu schreiben und die Exkursion so anschaulich zu schildern, dass ich oft das Gefühl hatte, selbst vor Ort zu sein. Und genau das hat das Buch für mich auch so unglaublich gut gemacht. Zu Beginn war es einfach super interessant die Gruppe zu begleiten und sich alles genau vorstellen zu können. Als es dann aber immer mysteriöser wurde und der Wahnsinn seinen Lauf nahm hätte mich am liebsten unter der Decke verkrochen. Andreas Gruber spielt ziemlich gekonnt mit den Ängsten vor dem Unbekannten und das auf höchstem Niveau. Das Buch war kein Schocker oder ähnliches, es hat in mir ein ziemlich beklemmendes und unbehagliches Gefühl ausgelöst, da das Grausige in diesem Schlunds bis kurz vor Schluss absolut nicht greifbar ist. Ich denke das Eulentor wird mich noch etwas länger beschäftigen. Und aus diesem Grund, kriegt das Eulentor auch volle fünf Sterne, ein großes Lob an den Autor für einen meisterhaften Schreibstil!
Der wahre Horror: die Charaktere
Der Roman handelt von einem jungen (nicht praktizierenden) Arzt, der Abenteurer werden möchte. Deshalb reist er zum Nordpol, um eine Insel zu kartografieren. Dort stößt die Expedition auf einen geheimnisvollen Schacht, den sie erkunden wollen. Im Laufe der Geschichte wird der junge Arzt zunehmend zum Forscher und übernimmt die Leitung einer Art Forschungsstation. Je tiefer sie in den Schacht vordringen, desto deutlicher wird, dass es für dessen Ursprung keine wissenschaftliche Erklärung zu geben scheint. Das erste Drittel des Buches ist wirklich spannend und fesselnd. Der Einstieg gelingt hervorragend, es passiert viel, und man ist direkt drin in der Geschichte. Leider lässt die Spannung im Mittelteil stark nach. Ich habe das Buch erst gestern beendet und kann mich jetzt schon kaum daran erinnern, was im zweiten Drittel eigentlich passiert ist – ein klares Zeichen dafür, dass dieser Abschnitt wenig Eindruck hinterlassen hat. Gegen Ende zieht die Geschichte wieder an. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass die Auflösung packender und intensiver erzählt wird, da hier viel Potenzial verschenkt wurde. Was mich allerdings am meisten gestört hat, sind die männlichen Charaktere. Sie wirken durchgehend inkompetent, sind aber gleichzeitig extrem von sich selbst überzeugt. Besonders der Hauptcharakter ist schwer nachzuvollziehen: Er ist zwar Arzt, hat aber nie praktiziert, und dennoch wird er in eine Führungsposition gebracht. Während des Lesens habe ich mich ständig gefragt, wer ihn eigentlich für diese Rolle geeignet hielt. Hinzu kommt, dass immer wieder betont wird, wie nett er ist und was für eine großartige Frau er hat – die er jedoch (Spoiler) direkt betrügt. Besonders problematisch fand ich dabei die Darstellung der Affäre: Die Frau, mit der er seine Partnerin betrügt, hat in ihrer Vergangenheit Missbrauch erlebt. Der Protagonist interpretiert den Sex mit ihr jedoch als eine Art „therapeutische Hilfe“, weil er sich selbst für so einfühlsam hält. Diese Darstellung fand ich äußerst unangenehm und schwer zu ertragen. Das war für mich ein Moment, in dem ich das Buch am liebsten abgebrochen hätte. Insgesamt bleibt ein Buch mit einer wirklich guten Grundidee und starkem Anfang, das sich im Mittelteil verliert und durch seine Figuren erheblich an Qualität einbüßt. 3 von 5 Sternen – hauptsächlich für den gelungenen Einstieg und das spannende Setting.
Die unheimliche Stimmung die Andreas Gruber in diesem Buch schafft und die damit verbundene Faszination für diesen Schacht und sein Geheimnis haben mich gefesselt, ich wollte hinter sein Geheimnis kommen. Auch die ruhige und fesselnde Handlung, sowie die unterschiedlichen Charaktere haben mich in ihren Bann gezogen. Der Horror ist eher subtil, aber genau das macht für mich die Spannung aus.
Das fällt mir ungeheuer schwer, aber die Story und die Figuren hatten mich einfach nicht richtig. Der Schreibstil des Autors ist wie immer mega gewesen, aber der Horror fehlte mir ein wenig. Die Geschichte plätscherte für mich ein wenig zu sehr dahin. Auch das eisige Setting konnte ich nicht richtig fühlen. Kann aber auch daran liegen, dass ich zurzeit parallel dazu Terror lese 🤷🏻♀️ Gegen Ende gefiel es mir wieder besser, als man ein wenig über das Eulentor erfahren hat, aber da war ich beim EBook schon bei 90%.
Ein tiefer, schwarzer Tunnel im endlosen Eis.
"Das Eulentor" von Andreas Gruber ist ein beklemmender, verstörender und für mich faszinierender Horrorroman. Ich konnte das Buch unheimlich schnell lesen. Der Schreibstil war spannend und flüssig und gerade die sehr kurzen Kapitel haben dazu verleitet weiterzulesen. Nur noch ein bisschen mehr. ... Was auf eine Art und Weise auch die Devise in diesem Buch war. Nur noch ein bisschen mehr erforschen, nur noch ein bisschen tiefer nur noch ein bisschen länger. Ich habe die Geschichte ein paar Stunden sacken lassen und muss sagen: Doch, ich bin sehr zufrieden. Die Stimmung, die in dem Buch auf dieser eisigen Landschaft und dann in diesem verstörenden Tunnel geschaffen wurde, hat die Isolation, die Beklemmung und den steigenden Wahnsinn, durch die die Charaktere gegangen sind, wirklich sehr gut wiedergespiegelt. Und für mich persönlich war auch das Ende solide gut und passend zum Genre Horror. Für mich eine klare Empfehlung für Leute, die Horror mögen und auch damit klarkommen, vielleicht nicht alle Antworten (zumindest zufriedenstellend) zu bekommen.
Es war mein erstes Buch von Gruber - und wird nicht das letzte sein. Sehr spannend und unterhaltsam mit leichtem Gruselfaktor.
1911 startet Berger eine Expedition in den eisigen Norden und entdeckt dort einen mysteriösen Schacht, der kilometerweit in die Tiefe führt. Genre. Da der Verlag Luzifer SF, Mystery etc. verlegt, war ich die ersten ca. 100 Seiten verwirrt, warum nichts davon drin vorkommt. Danach ist es jedoch eindeutig Genre. Distanz. Mein größter Kritikpunkt ist die Distanz. Man spürt nicht die Kälte, die die Figuren umgibt, man spürt nicht ihre Trauer, wenn jemand stirbt. Der Spannung tut es nicht ab, aber ich hätte mir mehr Nähe zu den Figuren gewünscht. Fragen. Die eine oder andere Frage bleibt unbeantwortet. Insbesondere über die Entstehung der Antlitze. Vielleicht weil Gruber es selbst nicht weiß. Ende. Für die Erklärung des Schachtes gibt es nicht so viele Möglichkeiten. Ich hab auf eine andere Erklärung gehofft, aber die gegebene funktioniert für mich ebenfalls. Fazit: Insgesamt sehr spannend, machte Spaß zu lesen, gerne wieder etwas von Gruber.
Unterschwelliger Wahnsinn im Eis
Das Buch hat ein langsames Tempo. Darauf muss man Lust haben, sonst langweilt man sich. Man spürt wie Stück für Stück der Wahnsinn Besitz von den Protagonisten Besitz ergreift. Das ganze hat etwas mythisches, unheimliches. Ich mag generell Geschichten, die in einer eisigen Umgebung spielen. Ich persönlich kann das Buch weiterempfehlen, an alle die Mal wieder Lust auf unterschwellige Horror a la Lovecraft haben.










































