Cassia & Ky – Die Flucht
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Description
Wie durch ein Wunder gelingt Cassia die Flucht in die Äußeren Provinzen. Sie will nach Ky suchen, ihrer großen Liebe.
Dort kämpft Ky als Soldat für die Gesellschaft und ist ununterbrochen brutalen Angriffen ausgesetzt. Als Cassia endlich auf eine Spur von Ky stößt, ist er bereits entkommen und auf dem Weg in die wilden Canyons in den Grenzgebieten.
Verzweifelt macht sich Cassia auf den lebensgefährlichen Weg. Was wird sie am Ende der ihr bekannten Welt finden? Zwischen steinigen Schluchten und staubigen Pfaden sucht Cassia nicht nur nach Ky – sondern auch nach sich selbst.
»›Cassia‹, sagt die Funktionärin. ›Bitte kommen Sie mit mir ins Hauptgebäude. Wir haben einen Kontakt für Sie.‹ Die anderen Mädchen starren mich überrascht an.
Mir läuft es kalt den Rücken hinunter. Ich kann mir denken, wer es ist. Meine Funktionärin, die mich über das Terminal überprüfen will.
Ich sehe ihr Gesicht ganz deutlich vor mir, jeden eiskalten Zug.
Ich will sie nicht sehen!
›Cassia‹, mahnt die Funktionärin. Ich drehe mich um und betrachte die anderen Mädchen und die Unterkunft, die mir plötzlich warm und gemütlich erscheint. Die Funktionärin geht mir auf dem Weg zum Hauptgebäude voraus, und ich höre schon beim Durchqueren der Eingangshalle das Terminal auf der anderen Seite summen.
Einen Augenblick lang senke ich die Augen, bevor ich den Blick zum Terminal hebe. Erst muss ich mein Gesicht, meine Hände und Augen unter Kontrolle bekommen. Haltung und Miene müssen so beherrscht sein, dass niemand in mir lesen kann.
›Cassia‹, sagt jemand. Die Stimme kenne ich!
Dann blicke ich auf und traue meinen Augen nicht.
Er ist hier!
Der Terminalbildschirm ist leer. Dafür steht er vor mir, er selbst!
Er ist hier!
Heil, gesund und unversehrt.
Hier.
Er ist nicht allein – ein Funktionär steht hinter ihm -, aber egal, er ist –
Hier.
Ich schlage meine geröteten Hände vor die Augen, weil mich der Anblick überwältigt.
›Xander‹, flüstere ich.«
Book Information
Author Description
Ally Condie lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Salt Lake City, USA. Nach dem Studium unterrichtete sie mehrere Jahre lang Englische Literatur in New York, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Die phänomenal fesselnde Serie »Cassia & Ky« wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt und war ein überwältigender internationaler Erfolg.
Posts
In diesem Buch geht die Geschichte um die Liebe die nicht sein soll weiter. Wir bekommen zwei Perspektiven präsentiert, dabei klappt der Übergang für mich nicht immer sauber. Dennoch fand ich es interessant diese Suche und Flucht aus beiden Perspektiven zu erleben. Die Geschichte an sich hatte ein paar Längen. Es fühlte sich manchmal so an als wurde recht wenig passieren. Dafür bekamen aber auch die anderen Figuren etwas mehr Tiefe verpasst. Daher war es für mich verständlich wieso es die lägen gab. Ich freue mich auf den letzten Teil, dieser endet mit einem Cliffhanger.
Wie durch ein Wunder gelingt Cassia die Flucht in die Äußeren Provinzen. Sie will nach Ky suchen, ihrer großen Liebe. Dort kämpft Ky als Soldat für die Gesellschaft und ist ununterbrochen brutalen Angriffen ausgesetzt. Als Cassia endlich auf eine Spur von Ky stößt, ist er bereits entkommen und auf dem Weg in die wilden Canyons in den Grenzgebieten. Verzweifelt macht sich Cassia auf den lebensgefährlichen Weg. Was wird sie am Ende der ihr bekannten Welt finden? Zwischen steinigen Schluchten und staubigen Pfaden sucht Cassia nicht nur nach Ky – sondern auch nach sich selbst. Große Gefühle,ein Wiedersehen und vieles mehr alles was ein gutes Jugendbuch braucht.

Aus spannender Dystopie wird Laberkram
Es ist wirklich schade, der erste Band war so gut, spannend und hat zum Nachdenken angeregt. Der zweite Band hat mich größtenteils, vor allem ab der Hälfte ca., gelangweilt, ich wollte das Buch mehrfach abbrechen. Inhaltlich passiert über lange Zeit nichts Relevantes und Cassia beginnt mit ihrem Herumgedenke zu nerven. Ich weiß noch nicht, ob ich das dritte Buch lesen möchte.
Ich bin gespannt wie es weiter geht
Der erste Band war schon top, der zweite hat dem ganzen aber die Kirsche aufgesetzt. Die Story war wahnsinnig spannend, ich habe dauerhaft mitgefiebert und konnte gar nicht aufhören zu lesen. Die Kapitel sind so kurz gehalten, dass ich sehr oft in den "Ein Kapitel geht noch - ups schon so spät"- Strudel geraten bin. Ich freue mich jetzt direkt den dritten und letzten Band zu lesen.
Die Handlung war meiner Meinung langweilig und teilweise nicht nachvollziehbar. Außerdem hatte ich Probleme mir das Setting vorzustellen (die abgedruckte Karte hat in keinster Weise zu einer Veranschaulichung beigetragen). Auch bin ich mit den Charakteren nicht warm geworden und vor allem Cassia hat mich genervt...
An dieses Buch der Reihe erinnere ich mich noch sehr gut (habe es vor über 10 Jahren das erste Mal gelesen). Mir gefällt der Schreibstil sehr und die Naturbeschreibungen finde ich besonders schön. Zwischendrin wird es etwas langatmig, dafür erfährt man mehr über die Risse der Gesellschaft dieser dystopischen Welt.
Was soll ich sagen. Es war grauenvoll ich habe mich nur noch durch die seiten geschleppt, endlich fertig lesen und weg... Es geht weiterhin zu 85 % nur darum wen nun Cassia liebt und warum Sie einer Person folgt. Cassia liebt Ky, Ky liebt Cassia, Cassia liebt Xander, Xander liebt Cassia... Die Spannung wird versucht aufzubauen in dem man ein Geheimnis von Xander einbaut. Welches schon nach dem aussprechen total klar ist. Die ewige Suche nach dem Steuermann wird zum Wahn, ist Ky der Steuermann? Es gibt keine Informationen warum die Menschheit so wurde, nur das es einige Jahre zuvor noch anders war... Der erste Teil der Trilogie war eher mittelmäßig, der zweite ist schlecht. Weil ich wirklich wissen wie der dritte Teil ist?
ACHTUNG: Evtl. existieren Spoiler, bitte zuerst den ersten Teil lesen! :) Nachdem ich "Die Auswahl", den ersten Teil der Trilogie, gelesen hatte, hab ich relativ schnell mit dem zweiten Teil angefangen. Ky befindet sich nun als Soldat in den äußeren Provinzen und kämpft ums Überleben, Cassia befindet sich dank ihrer Eltern in einem Arbeitslager und auch ihr gelingt es in die äußeren Provinzen zu gelangen, wo sie Ky suchen will. Neben "der Gesellschaft" wird nun auch ständig "der Feind" erwähnt, der Bomben auf die äußeren Provinzen wirft. Die Gesellschaft schickt lauter Aberationen (also herabgestufte Bürger, welche ein Vergehen begangen haben) dorthin, welche daraufhin getötet werden. Im Buch wird das versucht dadurch zu erklären, dass die Gesellschaft die Aberationen eliminieren will. Das ist dann aber auch der einzige Erklärungsversuch. Man erfährt auch im zweiten Buch nicht, wer der Feind ist, warum Krieg herrscht und überhaupt bleiben so viele Fragen ungeklärt. Stattdessen werden einige neue Charakter eingeführt, welche Cassia und Ky auf ihrer Reise durch die Provinzen begleiten. Ein Mädchen namens Indie ist Cassia aus dem Arbeitslager bekannt und meiner Meinung nach der einzig interessante Charakter im ganzen Buch. Sie hat ein Ziel ("die Rebellion") vor Augen, ist hartnäckig, stur und setzt ihren Willen durch. Ky schleppt zwei Jungs - Vick und Eli - mit. Vick ist nicht weiter erwähnenswert, Eli soll an Cassias kleinen Bruder Bram erinnern und dadurch wohl Sympathieträger sein. Hat bei mir leider so gar nicht geklappt, denn ich finde Eli einfach nur unfassbar dumm und nervig. Cassia ist allerdings auch eine Anwärterin auf den Titel "Dümmste Fragen im Buch". Die ganze Liebe zwischen Cassia und Ky empfand ich im ersten Buch noch als ziemlich realistisch dargestellt, in "Die Flucht" konnte ich teilweise nur den Kopf schütteln. In jedem zweiten Satz wird erwähnt, wie sehr sich die beiden vermissen, lieben und einander brauchen. Mir persönlich war das viel zu übertrieben und aufgesetzt. Ich wollte etwas über den Krieg wissen, doch stattdessen bekam ich bloß schlechte Gedichte und eine schnulzige Romanze vorgesetzt. Wo wir gerade bei den Gedichten sind: Frau Condie schreibt, dass die Beschränkung auf die 100 Lieder bzw. 100 Bilder und 100 Gedichte eingeführt worden sei, damit Krebs besser geheilt werden könnte. Ich weiß gar nicht, was ich dazu großartig schreiben soll. Ich hab jedenfalls laut gelacht. Im gesamten Buch herrscht ein Mangel an Erklärungen und wenn dann mal eine kommt, dann ist sie absolut hirnrissig und abstrakt. Die gesamte Handlung zieht sich unendlich lange hin. Das halbe Buch suchen die beiden nacheinander, dann ziehen sie gemeinsam durch die Provinzen und wollen irgendwie zu den Rebellen gelangen. Das Ende kommt viel zu plötzlich und ich hab das Gefühl, dass in dem gesamten Buch NICHTS passiert ist und ich einfach nur inhaltslose Sätze gelesen habe, denn über die Gesellschaft oder den Feind weiß ich auch nicht wirklich mehr. Die einzigen positiven Punkte sind wirklich nur das Cover (ich habe wieder das englische gewählt, was meiner Meinung nach wunderschön ist und sehr gut passt - wie schon beim ersten Teil) und der Erzählungsstil. Die Kapitel sind abwechselnd aus Cassias beziehungsweise Kys Sicht erzählt, was meiner Meinung nach eine gute Idee war. Dass die Sprache besonders zum Ende hin immer schnulziger und unpassender wurde, wurde dadurch jedoch nicht gerettet. Man kam sich vor wie in einem schlechten Liebesroman. Fazit Man kann es sich schon denken, aber ich fand "die Flucht" mit einem Wort langweilig! Die Charakter wandern eigentlich 90% des Buches durch irgendwelche Gebirge und Cassia und Ky erzählen abwechselnd wie sehr sie sich doch lieben. Ich fand den ersten Teil eigentlich ganz gut und hatte dementsprechend hohe Erwartungen, doch ich wurde einfach nur enttäuscht. Der dritte Teil "Reached" kommt im November auf Englisch heraus. Da wird ja wahrscheinlich alles aufgeklärt, doch ob ich das Buch dann lesen werde, weiß ich noch nicht. Ich bin jedenfalls froh, dass ich das Buch erstmal beendet habe. 1 Stern! (April 2012)
„Wenn das System dich zwingt zu fliehen, kann deine Liebe überleben?“ Im zweiten Buch der Trilogie gelingt Cassia endlich die Flucht, aber kann sie es schaffen zu überleben und ihre große Liebe zu finden? Leider ist dieses Buch nicht ganz so gut wie der erste Band, denn es gibt kaum eine Handlung – die Protagonisten sind fast das komplette Buch in einem Canyon. Trotzdem ist die Geschichte weiterhin berührend und der Schreibstil von Ally Condie lässt sich nach wie vor wunderbar lesen. Die nachdenklichen Momente und die teilweise tiefgründigen Dialoge haben mir gut gefallen. Genauso wie die besondere Bedeutung, die die Kreativität und die Literatur auch in diesem Buch wieder haben. Das Ende dieses Buches lässt für den letzten Band der Reihe eine Menge Spielraum für Spannung und Wendungen.
Gute Geschichte
Ich habe den 1. Teil vor Jahren gelesen und schon längst weitergegeben. Obwohl ich also nicht noch mal den 1. Band lesen konnte hatte ich keine Probleme der Handlung im 2. Teil zu folgen. Sehr gut. 😌 Der Schreibstil ist klasse. Ich kam richtig gut voran. Ich mag die Sichtwechsel gern. Die Verse und Gedichte mag ich dagegen eher weniger.😅 Ich bin gespannt auf den Abschluss der Reihe. Da muss therotisch richtig die Post abgehen. 😁
Nicht das, was ich mir erhofft hatte🫣
Nach einem ganz netten ersten Band mit einem ziemlich vielversprechenden Ende, hatte ich große Hoffnungen in Band 2 gesetzt🤗. Denn nun war die Welt eingeführt und jetzt konnte endlich die Spannung und das Überleben auf der Flucht stattfinden. Beides gab es aber nicht wirklich. Spannung ist an keiner Stelle des Buches aufgekommen, stattdessen ist die Geschichte eher so vor sich hingeplätschert. Es gab einige Szene, die sehr viel Potential gehabt hätten, nur leider wurde kein Fünkchen davon genutzt, sodass alles etwas lieblos wirkte😅. Eine Charakterentwicklung fand auch nicht statt und insgesamt fühlte es sich deshalb an, als würde man auf der Stelle treten. Und das, obwohl einiges an Handlung passiert ist. So lässt mich dieser Band sehr enttäuscht zurück, da das Potential der Geschichte nicht wirklich genutzt wurde. Es war langatmig und nichtssagend. Hätte ich Band 3 nicht schon zu Hause liegen, würde ich das letzte Buch vermutlich garnicht lesen🙈.
"Wenn sich einer von uns auch nur ein klein wenig bewegt hätte, hätte sich alles verändert." -S. 55 "Uns bleiben nur zwei Möglichkeiten: Entweder wir kämpfen darum, alles zu verändern, oder wir versuchen das Beste aus jeder Minute zu machen, die uns geschenkt wird." S. 265 Diesmal viel es mir weitaus schwieriger in die Geschichte hineinzukommen. Vielleicht lag es daran, dass das Buch aus der Sicht von Cassia und Ky geschrieben wurde oder vielleicht an der Tatsache, dass sich alles so in die Länge zog. Ich finde man hätte dieses Buch in weitaus weniger Seiten verpacken können. Das erste Buch fand ich um weiten besser und bin gespannt wie das Finale Buch sein wird!
Guter zweiter Teil. Einerseits hat mir häufig die Spannung gefehlt (v.a. fand ich einige Szenen viel zu unspektakulär, die ich zuvor sehnlichst erwartet hatte und dann etwas enttäuscht war); andererseits finde ich es auch mal ganz angenehm nicht in so einem Dauerstress zu sein, weil ich mir die ganze Zeit Gedanken um die Protagonisten machen muss^^. Es bleiben aber weiterhin einige Fragen offen, auf die ich unbedingt Antworten möchte, weshalb ich trotz des eher entspannteren Verlaufs gespannt auf den letzten Teil bin :D
Der zweite Teil der Reihe ist leider sehr langatmig. Es gibt keinen Spannungsbogen. Der Plotttwist ist eher schwach und es gibt am Ende keinen Cliffhänger, welcher mich dazu verleitet unbedingt Band 3 lesen zu wollen. Die Entwicklung der Charaktere schreitet ebenfalls sehr sehr langsam voran. Für mich fehlen in der Handlung oft Hintergrund Informationen wie z.B die Entstehungsgeschichte der Gesellschaft. Man wird oft in eine Szene hinein geworfen und hat während des Lesens das Gefühl nicht vollumfänglich über alle Umstände Bescheid zu wissen. Es gibt natürlich auch Fakten die absichtlich zurück gehalten, für meinen Geschmack aber viel zu spät im Buch aufgelöst werden. So fehlt in den eigentlich Szenen oft der Sinn und Zusammenhang der Handlung. Die Idee zur Geschichte von Cassia und Ky gefällt mir immer noch sehr, allerdings hätte die Umsetzung spannender und informativer sein müssen.
Ein Leben lang bin ich beobachtet worden. Die Gesellschaft beobachtete, wie ich in die Schule ging, wie ich schwimmen lernte [...] Man hat meine Träume sortiert, und wenn jemand meine Daten interessant fand, wie meine Funktionärin, änderte man die äußeren Umstände und erforschte meine Reaktion. Inhalt: Nachdem Cassia & Ky voneinander getrennt, und Ky in die äußeren Provinzen versetzt wurde,wird Cassia nur von einem Gefühl beherrscht: tiefer Sehnsucht nach Ky. Diese Sehnsucht übersteigt alles. Tatsächlich gelingt dem jungen Mädchen das Unmögliche: Sie schafft es, sich aus einem Arbeitslager zu schleichen und zusammen mit einem anderen Mädchen, namens Indie, in die äußeren Provinzen zu fliehen. Doch mit dem, was sie dort erwartet, hätte Cassia niemals gerechnet. Die beiden Mädchen werden mit dem Tod, Hunger, Durst und einem stetiger Überlebenskampf konfrontiert. Doch Cassia wird getrieben durch einen starken Willen, endlich zu dem Jungen zu gelangen, dem sie ihr Herz schenkte. Als sie schon fast nicht mehr damit gerechnet hat findet sie endlich, wonach sie voller Hoffnung gesucht hat. Doch viel Zeit bleiben Cassia und Ky nicht. Neue Entdeckungen, überraschende Wendungen und eine ganz neue Perspektive eröffnen sich. Es muss eine Entscheidung getroffen werden, doch diesmal scheinen die Wege der Beiden nicht vereinbar. Nach Wochen, endlich vereint, wird das junge Glück erneut, auf eine harte Probe gestellt, die alles zu zerstören droht. Idee/ Umsetzung: Manchmal hat man einfach keine Lust auf ein Buch, man hat zwar Lust es zu kaufen, es endlich in den Händen zu halten, zu all den anderen Geschichten in sein Regal einzuräumen, doch man fühlt, dass der passende Moment für den Inhalt noch nicht gekommen ist. Ich weiß nicht genau, ob es eine gewisse Intuition ist, doch in vielen Momenten habe ich das Gefühl, dass ein Buch noch eine gewisse Reife erlangen muss, bevor ich bereit für es bin. Bei "Cassia und Ky: Die Flucht" erging es mir genau so. Der erste Band hatte mir sehr gut gefallen, auch wenn viele, andere Leser ihn als eher langatmig empfanden und ihnen das gewisse Etwas an Spannung fehlte, so war es gerade dies, welches mir an dem Werk von Ally Condie so gut gefiel. Auch bei der Fortsetzung sollte man nicht erwarten, dass eine übertriebende Spannung die Handlung dominiert. Wer auf der Suche nach schwitzigen Händen und Herzrasen ist, der wird sich weder mit dem ersten Band, noch mit dem zweiten Band, für das richtige Buch entscheiden. Wer aber bereit für Abwechslung, neue Facetten und einen sehr schönen, bildhaften Schreibstil ist, der wird sich in den Werken von Ally Condie, genau wie ich, sehr wohlfühlen. Denn genau wie im ersten Band, überzeugt die Autorin, im Gegensatz zu anderen Dystopien, durch eine friedliche, geheime und sehr durchdachte Rebellion. Es steht weniger eine hohe Agressivität im Vordergrund, als viel mehr eine schleichende, geheime Unterlaufung des Gesellschaftssystems, durch einen großen Plan, der "Erhebung". Dabei steht in der ersten Hälfte der Geschichte, weniger das System, als viel mehr die Suche nach Liebe und Hoffnung im Vordergrund der Geschichte. Cassia sucht Ky und sie sucht und sucht und sucht. Ich finde hier wurde die Handlung an einigen Stellen etwas gezogen, die man durchaus hätte abkürzen können. Erst in der zweiten Hälfte wird die Handlung einem höherem Zweck zugewand: Dem Kampf gegen die Gesellschaft. Erst hier, kam für mich wirklich etwas ins Rollen, was der Geschichte ein gewisses Tempo und, im Hinblick auf den letzten Band, eine Basis verschafft hat. Demnach wurde der zweite Band, in meinen Augen, durchaus gelungen umgesetzt und der erste Teil, sinnvoll weitergeführt. Auch wenn es an einigen Stellen durchaus etwas kürzer und dafür knackiger hätte sein können, so überzeugt "Die Flucht" auf ihre Weise. Schreibstil: Beim Schreibstil bleibt mir nicht viel zu sagen als, dass ich die Art und Weise, von Ally Condie, sich der Macht der Wörter zu gebrauchen einfach unglaublich finde. Die Autorin schreibt sehr bildhaft, betrachtet Themen auf eine sehr tiefgehende Weise und kratzt nicht nur einmal an der Oberfläche. Nicht nur die Geschichten und Gedichte die sie, wie selbstverständlich, in die Geschichte einfließen lässt, zeigen ihr schriftstellerisches Potential. Allein schon wegen ihrem Schreibstil, würde ich jedes Buch von ihr verschlingen wollen. Eine, meiner Lieblingsstellen: Dennoch wünsche ich tief in mir, dass die Flut des Todes uns irgendwohin trägt. Dass man am Ende jemandem begegnet. [S. 56] Charaktere: Was mir sehr zugesagt hat an diesem Werk war die Tatsache, dass neben vielen neuen Figuren, die zwei Protagonisten, viel mehr Tiefe und Kontur bekommen, als im ersten Teil. Man erfährt viel über die Vergangenheit von Ky, lernt ihn zu verstehen und lernt ihn lieben. Er scheint das komplette Gegenteil von Cassia zu sein, aber am Ende befinden sich die Beiden dann doch wieder auf einer, gemeinsamen Ebene und harmonieren perfekt. Aber auch Cassia erlangt im Vergleich zum ersten Band, viel mehr Kontur. Ky hat sie verändert und nun ist das kleine, naive, schwächliche Mädchen, endlich aus ihrem Käfig ausgebrochen. Sie hat sich frei gemacht, hat gekämpft, hat Stärke und Mut erlangt, aber vorallem: Sie hat nun eigene Ziele, eigene Träume und den Willen, die Stärke, den Mut, ihren eigenen Weg zu gehen und Richtig und Falsch, voneinander zu unterscheiden. Auch wenn sie innerhalb dieser Wandlung, das ein oder andere Mal ins alte Schema zurückverfällt, was ihre Veränderung aber zusätzlich glaubwürdig macht, so hat sie sich in der Geschichte zu einem Charakter gewandelt, den Leser ins Herz schließen wollen, zu dem sie aufschauen. Nicht nur einmal habe ich mich dabei ertappt, wie ich von ihrem Kampfgeist fasziniert wurde. Diese Cassia und dieser Ky, sind viel reifer, viel ummalter, als die zwei kleinen Figuren aus den Anfängen der Geschichte. Man merkt immer mehr, dass mit jedem Schritt, dem sich die beiden Protagonisten, einer neuen Einstellung nähern, auch die Rebellion zu atmen und leben beginnt. Langsam aber sicher spitzt sich alles zu und arbeitet auf das große Finale hin. Cover/ Innengestaltung: Das Cover aller Ausgaben ist vom Grundsatz her gleich. Der einzige Unterschied ist die Farbgebung und der Aussschnitt des Mädchens, in der Glaskugel. Ich finde es gut, dass hier bei allen Ausgaben das gleiche Cover verwendet wurde. Denn ich glaube besser, kann man den Inhalt gar nicht verbildlichen. Cassia bricht endlich aus - aus sich, aus der Gesellschaft, aus allen Zwängen, die sie je beherrschten. Sie beweist Stärke und Kraft und fängt an, zu verstehen, dass dort draußen eine ganze Welt auf sie wartet - die Freiheit. Die Innengestaltung ist passend zum Cover gehalten. Es wird aus zwei Sichtweisen berichtet, der von Ky und jener von Cassia. Dies erleichtert es, das Innenleben der Figuren zu erfassen und zu verstehen. Des weiteren beherrschen Geschichten und Gedichte das Buch. Sie alle sind in kursiver Schrift dargestellt und heben sich so von der Beschreibung der Geschichte ab.Zu beginn findet der Leser eine Landkarte, die es ihm weiter erleichtert, sich diese Zukunftsvision von Ally Condie vorzustellen und die Buchhelden auf ihrer Reise zu begleiten. Fazit: Es gibt Bücher, auf die kann man sich nur in einem ganz bestimmten Moment einlassen. "Cassia & Ky: Die Flucht" war für mich eines dieser Werke. Dabei bin ich der festen Überzeugung, dass Dystopien nicht immer nur durch agressive Charakter oder sich überschlagende Handlungen zu einer lesenswerten Geschichte werden. Der zweite Band, der Dystopie von Ally Condie, weist weder eine schweißtreibende, Angst erzeugende Handlung auf, noch besticht sie durch eine starke agressive und aktive Rebellion. Dafür ist sie durch andere Faktoren und Facetten ausgezeichnet, die jene Geschichte als lesenswert einstufen. Durch einen starken und sehr bildhaften Schreibstil und durchweg glaubwürdige und mutige Figuren, nimmt die Autorin ihre Leser an die Hand und begleitet sie durch eine aufregende Reise voller Gefahren, Wege und Möglichkeiten. Dabei hat sich die Autorin nicht nur viel Potential aufgebaut, sondern es vorallem auch genutzt. Denn neben einer schleichenden, geheimen Widerstandsbewegung, erzählt dieses Buch von der Hoffnung auf Freiheit, dem Mut zur Liebe und dem Willen dazu, den richtigen Weg zu wählen, egal wie steinig er auch sein mag. Deshalb gebe ich euch eine absolute Leseempfehlung mit auf den Weg. Auch wenn sich die Geschichte, aus meiner Sicht, an einigen Stellen ein Wenig gezogen hat,so schlägt der zweite Teil, seine Leser nicht in "die Flucht", sondern überzeugt auf voller Linie.
Das Cover ist passend zum Titel und zeigt eine Flucht. Gleichzeitig stimmt es auch mit den Covern der anderen beiden Bücher überein. Die Charaktere fand ich im zweiten Band irgendwie etwas schwach. Cassia, die sich irgendwie nicht so wirklich entscheiden kann, versucht alles um ihren Kay wieder zu finden. Bei ihrer Reise wird sie von Indie begleitet, die sehr geheimnisvoll ist. Ky, der eigentlich einen tollen Charakter hat, wirkt sehr flach. Und auch der Charakter von Vick, welcher Kay begleitet, ist nicht so sonderlich gut ausgeschmückt. Den Schreibstil fand ich leider etwas nichtssagend. In Teil 1 war ich noch so hin und weg, doch in diesem Buch konnte er mich irgendwie nicht recht packen. Er ist flüssig , ja okay, aber irgendwie einfach nichts besonderes - vor allem im Vergleich zu anderen Dystopien. Mal ganz davon ab, dass die Spannung ein bisschen auf der Strecke geblieben ist. Wir erfahren die Geschichte sowohl aus der Sicht von Cassia, wie auch aus der Sicht von Ky. Die Story war einfach zu flach. Nach Band 1 hatte ich mir sooo viel mehr erhofft und vorgestellt. Cassia, die zwar mit Xander gepaart ist, aber auch Gefühle für Ky hegt, ist verzweifelt auf der Suche nach eben diesem. Hierfür setzt sie ihr eigenes Leben auf's Spiel. Im Prinzip ist sie auf der Flucht. Genau wie Ky, der ebenfalls flüchtet um zu seiner liebsten Cassia zu gelangen. Wenn ich so lese, worum es im Prinzip im zweiten Band geht, so wundert es mich im Nachhinein nicht, dass ich etwas gelangweilt war. Denn es geht tatsächlich nur um die Flucht der beiden Protagonisten. So hatte ich das Gefühl, dass das Buch die meiste Zeit nur so vor sich hin plänkelt, ohne das etwas wirklich spannendes passiert. Und das fand ich so schade, dabei hatte ich doch auf so viel Spannung gehofft. Ganz baff war ich dann, dass das Wiedersehen der beiden so unspektakulär ausgefallen ist - wenn man sich doch so verzweifelt nach einander sehnt und zu finden versucht, da sollte doch etwas ehr passieren. Irgendwie kam dieses typisch Dystopische Feeling nicht so wirklich bei mir auf. Vollkommen verwirrt war ich dann, dass manche Szenen so geheimnisvoll waren, dass ich sie wirklich nicht verstanden habe. Vieles war in meinen Augen einfach nicht schlüssig, zu holprig oder einfach schlicht und ergreifend zu langweilig. Das Ende hat mich dann noch einmal komplett aus dem Gleichgewicht gebracht. Anstatt den Band gut abzuschließend bleibt der Leser vollkommen verwirrt zurück. Ebenfalls kommt bei mir keine wirkliche Vorfreude auf Band 3 aus, da das Ende ebenfalls nicht so spannend war, wie gehofft. Fazit: Leider war der zweite Band der Trilogie in meinen Augen eher eine Enttäuschung. Viel zu langweilige Szenen in denen mir das typisch Dystopische einfach gefehlt hat. Einiges war zu verwirrend, zu holprig und irgendwie zu unausgereift. Ich bin ernsthaft am überlegen ob ich Band 3 überhaupt lesen will .. Wirklich schade
Kurzbeschreibung: Wie durch ein Wunder gelingt Cassia die Flucht in die Äußeren Provinzen. Sie will nach Ky suchen, ihrer großen Liebe. Dort kämpft Ky als Soldat für die Gesellschaft und ist ununterbrochen brutalen Angriffen ausgesetzt. Als Cassia endlich auf eine Spur von Ky stößt, ist er bereits entkommen und auf dem Weg in die wilden Canyons in den Grenzgebieten. Verzweifelt macht sich Cassia auf den lebensgefährlichen Weg. Was wird sie am Ende der ihr bekannten Welt finden? Zwischen steinigen Schluchten und staubigen Pfaden sucht Cassia nicht nur nach Ky – sondern auch nach sich selbst. Zur Autorin: Ally Condie stammt aus dem südlichen Utah, USA, einer wunderschönen Gegend, die der Landschaft in Die Flucht als Vorlage diente. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Salt Lake City. Nach ihrem Studium unterrichtete sie mehrere Jahre lang Englische Literatur in New York, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Ihre Romane um Cassia & Ky werden in mehr als 30 Sprachen übersetzt und sind große internationale Bestseller. Pro & Contra-Kurzmeinung: Pro: - Weiterentwicklung der Protagonisten Cassia und Ky - Zahlreiche Hintergrundinformationen zu Kys Vergangenheit - Bildhafter und detaillierter Schreibstil Contra: - Zumeist sehr langweilige und träge Handlung, die man gestraffter in den 3. Teil miteinfließen hätte lassen können. Eine Dilogie wäre hier meiner Meinung nach besser gewesen! - Zu schnell abwechselnde Erzählperspektiven zwischen Cassia und Ky, die verwirrend auf mich wirkten (mir war manchmal nicht klar, wer gerade erzählt) - Zuviel Liebesschmonzette zwischen Cassia und Ky, die übertrieben wirkt - Definitiv zuwenig Spannung Es bleibt zu hoffen, dass der 3. und letzte Teil wieder mehr an Fahrt aufnimmt und sich an dem 1. Band messen lassen kann. Die Flucht kann dies definitiv nicht und bleibt für mich eine schlecht umgesetzte Fortsetzung!
schenkt man einmal seine Liebe her, ist sie weg. Man kann sie nicht mehr zurückrufen." (Seite 83) Es hat lange Zeit gedauert, bis ich mir endlich den zweiten Teil er Reihe zugelegt habe. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich das Buch endlich in meinen Händen hielt. Leider wurde ich - jetzt wo ich es zu Ende gelesen habe - sehr enttäuscht und muss mich den vielen negativen Rezensionen anschließen. Leider - auch wenn ich anfangs wirklich nicht damit gerechnet hatte bzw. ich die Hoffnung hatte, dass mir das Buch - trotz der vielen anderen eher schlechten Kritiken - gefallen wird. Das Buch war in meinen Augen einfach zu langatmig. Und obwohl diese Geschichte eher die Hintergründe einer solchen Rebellion beschreibt, hat mir doch die Spannung gefehlt. Wer in diesem Buch eine rasante Geschichte über die Rebellion gegenüber einer Gesellschaft erwartet, wie es bei vielen anderen Dystopien der Fall ist, ist bei Der Flucht von Ally Condie offensichtlich an der falschen Adresse. Es geht um eine durchdachte, ruhige und hintergründige Rebellion - eine geheime Unterlaufung des Gesellschaftssystem und nicht etwa ein öffentlicher Krieg, eine Rebellion, wie wir sie kennen. Es gelangt nur sehr wenig an die Öffentlichkeit, weshalb die Spannung etwas hinten dran bleibt. Doch auch in der ersten Hälfe des Buches geht es weniger um die Rebellion, die sogenannte Erhebung, als um die Suche nacheinander; die Suche nach der großen Liebe. Romantisch, wenn man sich diesen Gedanken durch den Kopf gehen lässt. Man läuft sich die Füße blutig um die Liebe seines Lebens zu finden. Doch dieses ständige Herumwandern der beiden Protagonisten war mir persönlich einfach zu langatmig und zu langweilig. Eigentlich haben die Figuren in diesem Buch nichts anderes gemacht, als ziellos durch die Gegend zu laufen. Und auch das Ende konnte die fehlenden Spannung und die Langatmigkeit des Buches nicht mehr wet machen. Denn auch von dem Ende war ich sehr enttäuscht und ich habe mich regelrecht grün und blau geärgert. Dieses Buch entspricht absolut nicht meinen Erwartungen. Ich hatte mir viel mehr von diesem Teil erhofft, da ich bereits von dem ersten Teil wirklich sehr begeistert war. Es war etwas neues, etwas frisches, etwas total interessantes, doch in diesem zweiten Teil konnte mich die Autorin leider nicht mit ihrem Plot überzeugen, ein Plot, der für mich nicht wirklich existierte, denn umherwandern kann bekanntlich jeder und da nicht sonderlich viel passiert ist, musste die Autorin auch nicht unbedingt ihre Fantasie ankurbeln um uns ein super Buch zu liefern. Auch wenn mir das Buch nicht sonderlich gefallen hat, gab es natürlich auch Dinge, die mich positiv überrascht haben. In diesem Teil lernt man viel mehr über die einzelnen Figuren; man erfährt mehr über ihr vergangenes Leben, ihre Gefühle und Gedanken, was dem Leser die einzelnen Protagonisten noch einiges mehr ans Herz wachsen lässt. Was in meinen Augen allerdings nicht hätte sein müssen und was ich für sehr unnötig hielt war, dass sich dort eine merkwürdige Spannung zwischen Ky und Indie entwickelt hat. In meinen Augen haben die beiden vor Cassias Augen miteinander geflirtet und irgendwie hat mir das wiederum Ky eher unsymphatisch erscheinen lassen. Auch der Schreibstil war wie auch im letzten Teil wunderbar. Dieses Buch war wirklich sehr einfach und flüssig zu lesen. Es hat sich regelrecht wie "Butter" weglesen gelassen. Ally Condie hat eine wunderbare Wortwahl, ganz besonders dann, wenn es um die Liebe geht. Es gab ein paar wirklich wunderschöne Zitate und eines, das mir wirklich unglaublich gut gefallen hat, möchte ich euch nicht vorenthalten: "Jeder Mensch hat irgendetwas Schönes an sich. An Ky sind mir zuerst seine Augen aufgefallen, und ich liebe sie noch immer. Aber die Liebe lässt einen genauer und immer genauer hinsehen. Man bemerkt den Handrücken, eine Drehung des Kopfes, die Art zu gehen. Die erste Verliebtheit blendet, und man sieht alles nur als wundervolles, umschwärmtes Ganzes oder als die wunderschöne Summe wunderschöner Eindrücke. Doch wenn man den Geliebten in Einzelheiten wahrnimmt und diese hinterfragt - warum geht er so, warum blinzelt er so?-, kann man auch diese Teile lieben, und die Liebe wird komplizierter und vollkommener Vergleich." (Seite 430) Diese Worte jagen mir jedes Mal einen angenehmen Schauer über den Rücken und genau aus diesem Grund liebe ich ihre Art zu Schreiben. Es berührt das Herz und dadurch macht das Lesen gleich noch viel mehr Spaß. Fazit: Trotz allem muss ich sagen, dass ich mir - nach diesem Teil - nicht sicher bin, ob ich mir auch den dritten Teil kaufen werde, wobei es mich ja doch sehr neugierig macht, wie es jetzt mit Ky und Cassia weiter geht. Ich denke, ich werde mir das noch einmal durch den Kopf gehen lassen und erst einmal ein paar Rezensionen abwarten, sobald das Buch erschienen ist.
In dem zweiten Band geht es darum, wie sich Cassia & Ky auf die Suche nacheinander machen und vor der Gesellschaft flüchten. Leider konnte mich der zweite Band nicht wirklich überzeugen. Ich fand viele Entscheidungen und Verhaltensweisen der Protagonisten nicht nachvollziehbar und die Story hat mich teilweise gelangweilt. Nachdem der erste Band ziemlich gut war, hatte ich wirklich mehr erwartet. Hier wurde ich aber etwas enttäuscht. Natürlich gibt es auch interessante Aspekte, jedoch war der Großteil etwas zäh und irgendwie plätscherte die Handlung so vor sich hin. Ich habe wenig roten Faden darin erkennen können, alles wirkte so sprunghaft. Cassia finde ich eigentlich recht sympathisch, aber ich finde sie verhält sich teilweise wirklich komisch. Ky fand ich im ersten Band total toll, hier jedoch ist er undurchsichtig, verheimlicht etwas und irgendwie düster. Insgesamt war es okay, aber hat mir nicht unbedingt Lust auf mehr gemacht. Bin mir also noch nicht sicher, ob ich den letzen Band noch lesen werde.
„Ihr Gesicht leuchtet blass in der Dunkelheit des verlassenen Hauses. Irgendwo über uns weint der Himmel, und ich denke an fallenden Schnee. Bilder, mit Wasser gemalt. Poesie, zwischen Küssen gehaucht. Zu schön, um von Dauer zu sein.“ Cassia und Ky wurden von der Gesellschaft getrennt. Als Aberration wurde Ky in die äußeren Provinzen geschickt. Angeblich holt einen die Gesellschaft dort nach 6 Monaten wieder ab, doch niemand überlebt sechs Monate in der Hölle. Bei den Angriffen sterben die Jungen, die dort ausgesetzt werden, doch Ky ist nicht bereit zu sterben. Er will Cassia wiedersehen, um jeden Preis. Diese hingegen befindet sich in einem Arbeiterlager, ehe sie danach ihre Arbeit beginnen soll. In der letzten Nacht ihres Aufenthalts fasst sie einen Entschluss. Diese Nacht ist ihre letzte Chance Ky jemals wiederzufinden. Als einige Mädchen abgeholt werden, begibt sie sich mit an Bord des Flugschiffes und reist in die äußeren Provinzen, nur ist Ky bereits verschwunden. Eine Flucht beginnt, bei der sich beide schließlich finden, um sich dann endlich am Ziel ihrer Reise, doch wieder zu verlieren. Auch das zweite Buch hat als Cover erneut das Mädchen in der Glaskugel, doch anstatt weiter darin zu sitzen, gefangen in der Gesellschaft, durchstößt sie mit der Faust das Glas und befreit sich von der Umklammerung und der Gefangenschaft. Sie bricht aus, flüchtet. So passen Cover und der deutsche Titel des Buches wunderbar zum Inhalt des zweiten Bandes der Triologie. Die Geschichte der Autorin reiht sich in den momentanen Boom von Dystopie-Erzählungen ein und hat dabei doch ihre ganz eigene Welt. Es werden ganz neue Ideen verarbeitet, ebenso wie die Grundvorstellungen einer solchen „perfekten“ Gesellschaft aufgegriffen werden. Die Paarung und die ganze Idee einer vollkommen geplanten Eheschließung ist mir zumindest neu, wohingegen die Kontrolle durch die Regierung, in diesem Fall der Funktionäre, wohl eine Erscheinung ist, die in einem solchen Buch nicht fehlen darf. Natürlich fehlt diese Welt mit ihren Regeln auch nicht im zweiten Band. Allerdings bekommt die Perfektion immer mehr Risse und man erhält erste Einblicke hinter die Gesellschaft und erhält mehr Informationen über die Erhebung. Die Autorin Ally Condie hat sich im zweiten Band ihrer Reihe dazu entschieden nicht nur Cassias Geschichte zu erzählen. Immerhin ist sie von Ky getrennt und so wechseln in den Kapiteln abwechselnd Cassia und Ky ihre Ich-Perspektive und man erfährt aus ihrer Sicht direkt alles über ihre Gefühle und Erlebnisse. Etwas, das ich persönlich sehr positiv finde, da man so einen viel breitgefächerten Rahmen der Geschichte zu Gesicht bekommt. Außerdem bleibt die Spannung so deutlicher erhalten, weil man bei einem schockierenden Ende eines Kapitels erst das Kapitel des anderen noch lesen muss. Wie auch im ersten Band werden die Gefühle mit sehr viel Liebe und Herz erzählt und beschrieben und versetzen einen selbst immer wieder in einen ähnlichen Gemütszustand. Allerdings ist die Welt außerhalb der Gesellschaft rauer und härter und so sind auch die Worte oftmals weniger weich und fließend wie vielleicht noch im ersten Band. Auch die Orte werden liebevoll beschrieben, so dass man sie sich gut vorstellen kann. Dabei ist zwar eine Liebe fürs Detail zu erkennen, diese ist allerdings ausgewogen und behindert so nicht den leichten Lesefluss, den die gewählten Worte entfachen. Auch die länge einzelner zusammenhängender Abschnitte ist gut gegliedert und bietet einem so die Möglichkeit immer mal wieder ein paar Seiten zu lesen, wenn man gerade Zeit dafür hat. In der Mitte des Buches hatte ich dann allerdings trotz kurzer Abschnitte und leichtem Lesefluss einen Durchhänger. Das lag vor allem an der Charakterentwicklung von Cassia und an der Geschichte. Dass sie sich finden würden war wohl recht klar und immerhin verlieren sie sich auch noch wieder, ehe das Buch endet, doch die Sache, dass Cassia plötzlich immun ist gegen Tabletten, die einen eigentlich töten, war für mich dann doch einfach eine Portion zu viel. Ab da war die Geschichte für mich unglaubwürdig und irgendwie auch wieder zu sehr klischeebehaftet. Trotzdem haben mich gerade die malerischen Worte der Autorin dazu bewegt trotzdem weiterzulesen. Zumal ein Jugendbuch sich ja auch immer recht schnell lesen lässt. Viele neue Fragen werden aufgeworfen. Gerade am Ende, wo die Handlung sich enger ballt. Es gibt kaum Antworten auf offene Fragen, dafür aber eine Menge neuer Fragen gerade auch bezüglich von außenstehenden Charakteren, die in diesem Band kaum eine Rolle gespielt haben. Das allein sorgt wohl dafür, dass ich den letzten Band auch noch irgendwann lesen werde, um zu sehen was sich Ally Condie als Ende überlegt hat. Leider befürchte ich, dass dieses zu sehr den ganzen anderen Jugendbuch Dystopien ähneln wird. Trotzdem hat das Buch dann immer noch seinen herausragenden Schreibstil, den meiner Meinung nach kaum ein anderes Jugendbuch vorweisen kann. Eine nette und solide Fortsetzung des ersten Bandes, die ab der Mitte etwas schwächelt, aber mit dem Ende dafür sorgt, dass man wohl den dritten Band auch unbedingt noch lesen möchte. Alles in allem ein lesenswertes Buch, das aber absolut kein Muss ist. Aussehen: ♥♥♥♥ Charaktere: ♥♥♥ Spannung: ♥♥♥ Humor: ♥ Schlüssigkeit: ♥♥♥ Originalität: ♥♥ Emotionale Tiefe: ♥♥♥♥ Schreibstil: ♥♥♥♥♥
"For tho' from out our bourne of Time and Place The flood may bear me far, I hope to see my Pilot face to face When I have crossed the bar." Den zweiten Teil der Trilogie um Cassia und Ky habe ich nach einjähriger Wartezeit innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Ein Jahr haben alle darauf gewartet, was nun mit Cassia, Ky und Xander passiert ist und passieren wird. "Crossed" war hierbei für mich eine gelungene Fortsetzung, wenn ich es auch an manchen Stellen und vorallem am 'Ende' nicht so stark fand, wie den ersten Teil. Vom Ende werde ich euch aber natürlich nichts verraten. Aber eins sei gesagt, ich freue mich auf den dritten Teil jetzt schon mehr, als ich mich auf den zweiten gefreut habe und kann kaum erwarten, dass das Jahr vorüber geht. Ally Condie behält ihren besonderen Schreibstil, der wie schon bei Matched, nie richtig Langeweile aufkommen lässt. Auch die Wechsel zwischen Cassia und Ky's Perspektive fand ich sehr gelungen und sehr passend gewählt, auch wenn mich am Anfang etwas irritiert hat, dass die Zeitachsen der Beiden nicht parallel zu verlaufen schienen. Wir lernen übrigens auch ein paar neue, sehr interessante Charaktere kennen, die man schnell ins Herz schließt und man lernt sehr vieles über schon bekannte Charaktere wodurch man sie nur noch mehr liebt. (Das klingt jetzt sehr wage, aber ich spoilere nicht gerne ;) ) Besonders anmerken möchte ich gerne auch noch das Cover: Da ich den ersten Band auch nur als broschierte Ausgabe hier stehen habe, war ich von dem Paperback von Crossed sehr begeistert, es sieht einfach schick in meinem neuen Regal aus. :) Mein Fazit: Crossed ist ein gelungener zweiter Teil einer fantastischen Trilogie. Den einzigen Punktabzug gebe ich, weil ich die Geschichte nicht so stark fand, wie ich sie mir vielleicht gewünscht hätte. Der größte Minuspunkt ist jedoch, dass wir jetzt wieder ein ganzes Jahr auf die Fortsetzung warten müssen. ;)
Inhalt Cassia arbeitet mittlerweile in einem entlegenen Arbeitsbereich, als ihr endlich die Flucht aus der Gesellschaft gelingt. Durch einen glücklichen Zufall wird sie in die äußeren Provinzen verfrachtet, wo sie nach ihrer großen Liebe Ky sucht. Ky kämpft als Soldat "für" die Gesellschaft und muss Tag für Tag um sein Leben bangen und will nichts weiter als zu Cassia zurückzukehren. Als Cassia endlich eine Spur findet ist Ky bereits ins Grenzgebiet der angrenzenden Canyons geflohen, wo große Gefahren lauern sollen und ein weiter Weg vor ihm liegt. Bald schon nimmt Cassia die Verfolgung auf und merkt, dass sie nicht nur auf der Suche nach Ky ist - sondern auch auf der Suche nach sich selbst. Fazit "Die Flucht" ist der zweite Roman um Cassia & Ky, von Ally Condie. Er knüpft direkt an das Ende des ersten Romans an und man findet sich wieder sofort in die Geschichte ein. Cassia arbeitet in einem Arbeitsbereich, angeblich um neue Erfahrungen zu sammeln, in Wirklichkeit jedoch sucht sie nur nach einer Möglichkeit in die äußeren Provinzen zu gelangen. Als ihr diese Möglichkeit gegeben wird, packt sie sie beim Schopf und befindet sich ruck zuck dort, wo sie sein will. Ich fand die Beschreibungen der äußeren Provinzen sowie des Arbeitslagers sehr interessant und gut vorstellbar, irgendwie hat es viel mehr Bezug zur Realität als die Beschreibungen vom "Stadtteil Oria" oder der Gesellschaft als ganzes, das gibt dem Roman einen ganz neuen, frischen Wind. Zum ersten Mal bekommt man nicht nur Einblicke in Cassias Gedankenwelt, sondern auch in die von Ky, da dieses Mal abwechselnd erzählt wird. Dies liegt wohl hauptsächlich daran, dass sich die beiden Hauptprotagonisten an verschiedenen Orten befinden und immer ein Einblick in die Geschehnisse gewährt werden soll. Ich mag Kys Abschnitte sehr gerne, endlich bekommt man etwas mehr mit, was in seinem Kopf vorgeht und lernt ihn etwas besser kennen als bisher. Neue Charaktere treten auf und bringen die Geschichte weiter ins Rollen. Indie ist mir die ganze Zeit über sehr suspekt und ich habe es nie geschafft richtig "warm" mit ihr zu werden, ihr Charakter passt aber perfekt in die Geschichte und sollte nicht anders konzipiert sein. Eli und Vick finde ich sehr sympathisch und vorallem Eli wächst einem im Laufe der Geschichte durch seinen kindlichen Charakter sehr ans Herz. Cassia und Ky bleiben nach wie vor meine "Lieblingscharaktere", einfach weil sie so erfrischend anders sind als die der Rest der Charaktere im Buch. Sie sind rebellisch und aufregend, interessant, gefühlsreich, stark und kämpferisch. Sie besitzen beide ein Durchhaltevermögen wie es Menschen in dieser "Gesellschaft" nicht mehr haben sollten (denn dazu wurden sie viel zu sehr kontrolliert und "klein gehalten"), doch sie besitzen diesen starken Willen und tun alles in ihrer Macht stehende um das Ziel zu erreichen, dass sie sich gesetzt haben. Die Flucht durch die Canyons ist spannend und man fühlt so wahnsinnig viel mit, man leidet, weint, freut sich, lebt mit den Protagonisten. In der Mitte des Buches muss ich ehrlich sagen, schwächelte es etwas und ich war schon gedanklich dabei einen Stern abzuziehen denn für einige Seiten ging es nicht wirklich voran. Doch das was danach alles kam entschädigte genügend und so kann ich dem Buch doch die volle Sternchenanzahl zusprechen! Die Autorin reißt mit, fasziniert und entführt einen in eine völlig neue, unbekannte Welt und zeigt in einfacher flüssiger Sprache wie wundervoll eine Geschichte sein kann. Die Seiten fliegen nur so dahin und man fühlt sich nicht mehr wie von dieser Welt, man will nurnoch lesen und nichts mehr anderes mitbekommen. "Die Flucht" lässt einen aus dem Alltag entfliehen und regt darüber hinaus sehr zum nachdenken an - was wollen wir, wer sind wir, wo wollen wir hin? Was für eine Zukunft stellen wir uns vor? Eine Zukunft in der "Gesellschaft" aus Cassias und Kys Welt möchte sich niemand vorstellen doch ich frage mich, ob dies wirklich so unwahrscheinlich ist, wie es einst klang. Auch wir werden immer mehr kontrolliert, immer mehr in eine Richtung geführt in die wir manchmal garnicht gehen möchten und die Gesellschaft macht uns oft zu etwas das wir nicht sind oder sein wollen. Ich für meinen Teil bin wahnsinnig begeistert von diesem Buch und es hat mich dazu gebracht mir einige Fragen zu stellen und über einige elementare Dinge noch einmal gründlich nachzudenken. In sofern ist dieses Buch nicht nur ein Roman, eine Geschichte, sondern führt vielleicht den ein oder anderen irgendwie ein Stück zu sich selbst zurück. Wertung: 5 von 5 Sternen.
Der leider nicht ganz so überzeugende zweite Band der Dystopie-Trilogie »Matched«, in dem Cassia sich absichtlich in ein Arbeitslager schicken lässt, um dort in der Nähe der äußeren Provinzen nach Ky zu suchen. Jedoch findet sie auch noch etwas anderes; anscheinend existiert eine geheime Organisation mit dem Ziel, die Gesellschaft zu zerstören und sie will unbedingt Teil davon werden. Obwohl man in diesem Teil schon etwas mehr darüber erfährt, was so außerhalb der Gesellschaft existiert, wird einem leider doch schnell etwas langweilig; es gibt eigentlich so gut wie keine Wendungen und es wird auch nie spannend,da die Protagonisten die ganze Zeit leider ohne wirklichen Wiederstand durch die Weltgeschichte wandern. Man erfährt nicht mal, gegen wen genau die Gesellschaft aktuell denn Krieg führt - was hier doch noch mal wichtiger für die Story wird, aber die Charaktere scheinen dies irgendwie entweder nicht genau zu wissen oder nicht zu hinterfragen. Dennoch liest sich die Story wieder sehr flüssig und einfach und erzählt diesmal nicht nur aus Cassias, sondern auch aus Kys Sicht, weshalb man ihn ein wenig besser kennenlernt. Trotzdem sind die Charaktere aber nicht super interessant oder sympathisch, sondern eher ganz in Ordnung und weiterhin mittelmäßig. Das Ende bietet dann wieder einen kleinen Cliffhanger und man hat zumindest ein bisschen Lust, zu sehen, ob die Reihe im Abschlussband ihr Potenzial auskosten wird. Insgesamt also eine leider etwas enttäuschendere und stellenweise eher langweiligere Fortsetzung, die den abwechslungsreichen Charme von Band eins leider verdrängt. Dennoch ist das Buch aber ganz nett, um es Zwischendurch zu lesen.
Als Hörbuch gehört ... da ich das immer nicht so intensiv finde wie selbst lesen, muss das berücksichtigt werden. Ich bin nicht so richtig warm geworden mit der Storyline und den Charakteren. Leider lag aber auch sehr viel Zeit zwischen Teil 1 und 2 für mich. Dennoch möchte ich nun natürlich grundsätzlich wissen, wie es weiter geht.
Description
Wie durch ein Wunder gelingt Cassia die Flucht in die Äußeren Provinzen. Sie will nach Ky suchen, ihrer großen Liebe.
Dort kämpft Ky als Soldat für die Gesellschaft und ist ununterbrochen brutalen Angriffen ausgesetzt. Als Cassia endlich auf eine Spur von Ky stößt, ist er bereits entkommen und auf dem Weg in die wilden Canyons in den Grenzgebieten.
Verzweifelt macht sich Cassia auf den lebensgefährlichen Weg. Was wird sie am Ende der ihr bekannten Welt finden? Zwischen steinigen Schluchten und staubigen Pfaden sucht Cassia nicht nur nach Ky – sondern auch nach sich selbst.
»›Cassia‹, sagt die Funktionärin. ›Bitte kommen Sie mit mir ins Hauptgebäude. Wir haben einen Kontakt für Sie.‹ Die anderen Mädchen starren mich überrascht an.
Mir läuft es kalt den Rücken hinunter. Ich kann mir denken, wer es ist. Meine Funktionärin, die mich über das Terminal überprüfen will.
Ich sehe ihr Gesicht ganz deutlich vor mir, jeden eiskalten Zug.
Ich will sie nicht sehen!
›Cassia‹, mahnt die Funktionärin. Ich drehe mich um und betrachte die anderen Mädchen und die Unterkunft, die mir plötzlich warm und gemütlich erscheint. Die Funktionärin geht mir auf dem Weg zum Hauptgebäude voraus, und ich höre schon beim Durchqueren der Eingangshalle das Terminal auf der anderen Seite summen.
Einen Augenblick lang senke ich die Augen, bevor ich den Blick zum Terminal hebe. Erst muss ich mein Gesicht, meine Hände und Augen unter Kontrolle bekommen. Haltung und Miene müssen so beherrscht sein, dass niemand in mir lesen kann.
›Cassia‹, sagt jemand. Die Stimme kenne ich!
Dann blicke ich auf und traue meinen Augen nicht.
Er ist hier!
Der Terminalbildschirm ist leer. Dafür steht er vor mir, er selbst!
Er ist hier!
Heil, gesund und unversehrt.
Hier.
Er ist nicht allein – ein Funktionär steht hinter ihm -, aber egal, er ist –
Hier.
Ich schlage meine geröteten Hände vor die Augen, weil mich der Anblick überwältigt.
›Xander‹, flüstere ich.«
Book Information
Author Description
Ally Condie lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Salt Lake City, USA. Nach dem Studium unterrichtete sie mehrere Jahre lang Englische Literatur in New York, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Die phänomenal fesselnde Serie »Cassia & Ky« wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt und war ein überwältigender internationaler Erfolg.
Posts
In diesem Buch geht die Geschichte um die Liebe die nicht sein soll weiter. Wir bekommen zwei Perspektiven präsentiert, dabei klappt der Übergang für mich nicht immer sauber. Dennoch fand ich es interessant diese Suche und Flucht aus beiden Perspektiven zu erleben. Die Geschichte an sich hatte ein paar Längen. Es fühlte sich manchmal so an als wurde recht wenig passieren. Dafür bekamen aber auch die anderen Figuren etwas mehr Tiefe verpasst. Daher war es für mich verständlich wieso es die lägen gab. Ich freue mich auf den letzten Teil, dieser endet mit einem Cliffhanger.
Wie durch ein Wunder gelingt Cassia die Flucht in die Äußeren Provinzen. Sie will nach Ky suchen, ihrer großen Liebe. Dort kämpft Ky als Soldat für die Gesellschaft und ist ununterbrochen brutalen Angriffen ausgesetzt. Als Cassia endlich auf eine Spur von Ky stößt, ist er bereits entkommen und auf dem Weg in die wilden Canyons in den Grenzgebieten. Verzweifelt macht sich Cassia auf den lebensgefährlichen Weg. Was wird sie am Ende der ihr bekannten Welt finden? Zwischen steinigen Schluchten und staubigen Pfaden sucht Cassia nicht nur nach Ky – sondern auch nach sich selbst. Große Gefühle,ein Wiedersehen und vieles mehr alles was ein gutes Jugendbuch braucht.

Aus spannender Dystopie wird Laberkram
Es ist wirklich schade, der erste Band war so gut, spannend und hat zum Nachdenken angeregt. Der zweite Band hat mich größtenteils, vor allem ab der Hälfte ca., gelangweilt, ich wollte das Buch mehrfach abbrechen. Inhaltlich passiert über lange Zeit nichts Relevantes und Cassia beginnt mit ihrem Herumgedenke zu nerven. Ich weiß noch nicht, ob ich das dritte Buch lesen möchte.
Ich bin gespannt wie es weiter geht
Der erste Band war schon top, der zweite hat dem ganzen aber die Kirsche aufgesetzt. Die Story war wahnsinnig spannend, ich habe dauerhaft mitgefiebert und konnte gar nicht aufhören zu lesen. Die Kapitel sind so kurz gehalten, dass ich sehr oft in den "Ein Kapitel geht noch - ups schon so spät"- Strudel geraten bin. Ich freue mich jetzt direkt den dritten und letzten Band zu lesen.
Die Handlung war meiner Meinung langweilig und teilweise nicht nachvollziehbar. Außerdem hatte ich Probleme mir das Setting vorzustellen (die abgedruckte Karte hat in keinster Weise zu einer Veranschaulichung beigetragen). Auch bin ich mit den Charakteren nicht warm geworden und vor allem Cassia hat mich genervt...
An dieses Buch der Reihe erinnere ich mich noch sehr gut (habe es vor über 10 Jahren das erste Mal gelesen). Mir gefällt der Schreibstil sehr und die Naturbeschreibungen finde ich besonders schön. Zwischendrin wird es etwas langatmig, dafür erfährt man mehr über die Risse der Gesellschaft dieser dystopischen Welt.
Was soll ich sagen. Es war grauenvoll ich habe mich nur noch durch die seiten geschleppt, endlich fertig lesen und weg... Es geht weiterhin zu 85 % nur darum wen nun Cassia liebt und warum Sie einer Person folgt. Cassia liebt Ky, Ky liebt Cassia, Cassia liebt Xander, Xander liebt Cassia... Die Spannung wird versucht aufzubauen in dem man ein Geheimnis von Xander einbaut. Welches schon nach dem aussprechen total klar ist. Die ewige Suche nach dem Steuermann wird zum Wahn, ist Ky der Steuermann? Es gibt keine Informationen warum die Menschheit so wurde, nur das es einige Jahre zuvor noch anders war... Der erste Teil der Trilogie war eher mittelmäßig, der zweite ist schlecht. Weil ich wirklich wissen wie der dritte Teil ist?
ACHTUNG: Evtl. existieren Spoiler, bitte zuerst den ersten Teil lesen! :) Nachdem ich "Die Auswahl", den ersten Teil der Trilogie, gelesen hatte, hab ich relativ schnell mit dem zweiten Teil angefangen. Ky befindet sich nun als Soldat in den äußeren Provinzen und kämpft ums Überleben, Cassia befindet sich dank ihrer Eltern in einem Arbeitslager und auch ihr gelingt es in die äußeren Provinzen zu gelangen, wo sie Ky suchen will. Neben "der Gesellschaft" wird nun auch ständig "der Feind" erwähnt, der Bomben auf die äußeren Provinzen wirft. Die Gesellschaft schickt lauter Aberationen (also herabgestufte Bürger, welche ein Vergehen begangen haben) dorthin, welche daraufhin getötet werden. Im Buch wird das versucht dadurch zu erklären, dass die Gesellschaft die Aberationen eliminieren will. Das ist dann aber auch der einzige Erklärungsversuch. Man erfährt auch im zweiten Buch nicht, wer der Feind ist, warum Krieg herrscht und überhaupt bleiben so viele Fragen ungeklärt. Stattdessen werden einige neue Charakter eingeführt, welche Cassia und Ky auf ihrer Reise durch die Provinzen begleiten. Ein Mädchen namens Indie ist Cassia aus dem Arbeitslager bekannt und meiner Meinung nach der einzig interessante Charakter im ganzen Buch. Sie hat ein Ziel ("die Rebellion") vor Augen, ist hartnäckig, stur und setzt ihren Willen durch. Ky schleppt zwei Jungs - Vick und Eli - mit. Vick ist nicht weiter erwähnenswert, Eli soll an Cassias kleinen Bruder Bram erinnern und dadurch wohl Sympathieträger sein. Hat bei mir leider so gar nicht geklappt, denn ich finde Eli einfach nur unfassbar dumm und nervig. Cassia ist allerdings auch eine Anwärterin auf den Titel "Dümmste Fragen im Buch". Die ganze Liebe zwischen Cassia und Ky empfand ich im ersten Buch noch als ziemlich realistisch dargestellt, in "Die Flucht" konnte ich teilweise nur den Kopf schütteln. In jedem zweiten Satz wird erwähnt, wie sehr sich die beiden vermissen, lieben und einander brauchen. Mir persönlich war das viel zu übertrieben und aufgesetzt. Ich wollte etwas über den Krieg wissen, doch stattdessen bekam ich bloß schlechte Gedichte und eine schnulzige Romanze vorgesetzt. Wo wir gerade bei den Gedichten sind: Frau Condie schreibt, dass die Beschränkung auf die 100 Lieder bzw. 100 Bilder und 100 Gedichte eingeführt worden sei, damit Krebs besser geheilt werden könnte. Ich weiß gar nicht, was ich dazu großartig schreiben soll. Ich hab jedenfalls laut gelacht. Im gesamten Buch herrscht ein Mangel an Erklärungen und wenn dann mal eine kommt, dann ist sie absolut hirnrissig und abstrakt. Die gesamte Handlung zieht sich unendlich lange hin. Das halbe Buch suchen die beiden nacheinander, dann ziehen sie gemeinsam durch die Provinzen und wollen irgendwie zu den Rebellen gelangen. Das Ende kommt viel zu plötzlich und ich hab das Gefühl, dass in dem gesamten Buch NICHTS passiert ist und ich einfach nur inhaltslose Sätze gelesen habe, denn über die Gesellschaft oder den Feind weiß ich auch nicht wirklich mehr. Die einzigen positiven Punkte sind wirklich nur das Cover (ich habe wieder das englische gewählt, was meiner Meinung nach wunderschön ist und sehr gut passt - wie schon beim ersten Teil) und der Erzählungsstil. Die Kapitel sind abwechselnd aus Cassias beziehungsweise Kys Sicht erzählt, was meiner Meinung nach eine gute Idee war. Dass die Sprache besonders zum Ende hin immer schnulziger und unpassender wurde, wurde dadurch jedoch nicht gerettet. Man kam sich vor wie in einem schlechten Liebesroman. Fazit Man kann es sich schon denken, aber ich fand "die Flucht" mit einem Wort langweilig! Die Charakter wandern eigentlich 90% des Buches durch irgendwelche Gebirge und Cassia und Ky erzählen abwechselnd wie sehr sie sich doch lieben. Ich fand den ersten Teil eigentlich ganz gut und hatte dementsprechend hohe Erwartungen, doch ich wurde einfach nur enttäuscht. Der dritte Teil "Reached" kommt im November auf Englisch heraus. Da wird ja wahrscheinlich alles aufgeklärt, doch ob ich das Buch dann lesen werde, weiß ich noch nicht. Ich bin jedenfalls froh, dass ich das Buch erstmal beendet habe. 1 Stern! (April 2012)
„Wenn das System dich zwingt zu fliehen, kann deine Liebe überleben?“ Im zweiten Buch der Trilogie gelingt Cassia endlich die Flucht, aber kann sie es schaffen zu überleben und ihre große Liebe zu finden? Leider ist dieses Buch nicht ganz so gut wie der erste Band, denn es gibt kaum eine Handlung – die Protagonisten sind fast das komplette Buch in einem Canyon. Trotzdem ist die Geschichte weiterhin berührend und der Schreibstil von Ally Condie lässt sich nach wie vor wunderbar lesen. Die nachdenklichen Momente und die teilweise tiefgründigen Dialoge haben mir gut gefallen. Genauso wie die besondere Bedeutung, die die Kreativität und die Literatur auch in diesem Buch wieder haben. Das Ende dieses Buches lässt für den letzten Band der Reihe eine Menge Spielraum für Spannung und Wendungen.
Gute Geschichte
Ich habe den 1. Teil vor Jahren gelesen und schon längst weitergegeben. Obwohl ich also nicht noch mal den 1. Band lesen konnte hatte ich keine Probleme der Handlung im 2. Teil zu folgen. Sehr gut. 😌 Der Schreibstil ist klasse. Ich kam richtig gut voran. Ich mag die Sichtwechsel gern. Die Verse und Gedichte mag ich dagegen eher weniger.😅 Ich bin gespannt auf den Abschluss der Reihe. Da muss therotisch richtig die Post abgehen. 😁
Nicht das, was ich mir erhofft hatte🫣
Nach einem ganz netten ersten Band mit einem ziemlich vielversprechenden Ende, hatte ich große Hoffnungen in Band 2 gesetzt🤗. Denn nun war die Welt eingeführt und jetzt konnte endlich die Spannung und das Überleben auf der Flucht stattfinden. Beides gab es aber nicht wirklich. Spannung ist an keiner Stelle des Buches aufgekommen, stattdessen ist die Geschichte eher so vor sich hingeplätschert. Es gab einige Szene, die sehr viel Potential gehabt hätten, nur leider wurde kein Fünkchen davon genutzt, sodass alles etwas lieblos wirkte😅. Eine Charakterentwicklung fand auch nicht statt und insgesamt fühlte es sich deshalb an, als würde man auf der Stelle treten. Und das, obwohl einiges an Handlung passiert ist. So lässt mich dieser Band sehr enttäuscht zurück, da das Potential der Geschichte nicht wirklich genutzt wurde. Es war langatmig und nichtssagend. Hätte ich Band 3 nicht schon zu Hause liegen, würde ich das letzte Buch vermutlich garnicht lesen🙈.
"Wenn sich einer von uns auch nur ein klein wenig bewegt hätte, hätte sich alles verändert." -S. 55 "Uns bleiben nur zwei Möglichkeiten: Entweder wir kämpfen darum, alles zu verändern, oder wir versuchen das Beste aus jeder Minute zu machen, die uns geschenkt wird." S. 265 Diesmal viel es mir weitaus schwieriger in die Geschichte hineinzukommen. Vielleicht lag es daran, dass das Buch aus der Sicht von Cassia und Ky geschrieben wurde oder vielleicht an der Tatsache, dass sich alles so in die Länge zog. Ich finde man hätte dieses Buch in weitaus weniger Seiten verpacken können. Das erste Buch fand ich um weiten besser und bin gespannt wie das Finale Buch sein wird!
Guter zweiter Teil. Einerseits hat mir häufig die Spannung gefehlt (v.a. fand ich einige Szenen viel zu unspektakulär, die ich zuvor sehnlichst erwartet hatte und dann etwas enttäuscht war); andererseits finde ich es auch mal ganz angenehm nicht in so einem Dauerstress zu sein, weil ich mir die ganze Zeit Gedanken um die Protagonisten machen muss^^. Es bleiben aber weiterhin einige Fragen offen, auf die ich unbedingt Antworten möchte, weshalb ich trotz des eher entspannteren Verlaufs gespannt auf den letzten Teil bin :D
Der zweite Teil der Reihe ist leider sehr langatmig. Es gibt keinen Spannungsbogen. Der Plotttwist ist eher schwach und es gibt am Ende keinen Cliffhänger, welcher mich dazu verleitet unbedingt Band 3 lesen zu wollen. Die Entwicklung der Charaktere schreitet ebenfalls sehr sehr langsam voran. Für mich fehlen in der Handlung oft Hintergrund Informationen wie z.B die Entstehungsgeschichte der Gesellschaft. Man wird oft in eine Szene hinein geworfen und hat während des Lesens das Gefühl nicht vollumfänglich über alle Umstände Bescheid zu wissen. Es gibt natürlich auch Fakten die absichtlich zurück gehalten, für meinen Geschmack aber viel zu spät im Buch aufgelöst werden. So fehlt in den eigentlich Szenen oft der Sinn und Zusammenhang der Handlung. Die Idee zur Geschichte von Cassia und Ky gefällt mir immer noch sehr, allerdings hätte die Umsetzung spannender und informativer sein müssen.
Ein Leben lang bin ich beobachtet worden. Die Gesellschaft beobachtete, wie ich in die Schule ging, wie ich schwimmen lernte [...] Man hat meine Träume sortiert, und wenn jemand meine Daten interessant fand, wie meine Funktionärin, änderte man die äußeren Umstände und erforschte meine Reaktion. Inhalt: Nachdem Cassia & Ky voneinander getrennt, und Ky in die äußeren Provinzen versetzt wurde,wird Cassia nur von einem Gefühl beherrscht: tiefer Sehnsucht nach Ky. Diese Sehnsucht übersteigt alles. Tatsächlich gelingt dem jungen Mädchen das Unmögliche: Sie schafft es, sich aus einem Arbeitslager zu schleichen und zusammen mit einem anderen Mädchen, namens Indie, in die äußeren Provinzen zu fliehen. Doch mit dem, was sie dort erwartet, hätte Cassia niemals gerechnet. Die beiden Mädchen werden mit dem Tod, Hunger, Durst und einem stetiger Überlebenskampf konfrontiert. Doch Cassia wird getrieben durch einen starken Willen, endlich zu dem Jungen zu gelangen, dem sie ihr Herz schenkte. Als sie schon fast nicht mehr damit gerechnet hat findet sie endlich, wonach sie voller Hoffnung gesucht hat. Doch viel Zeit bleiben Cassia und Ky nicht. Neue Entdeckungen, überraschende Wendungen und eine ganz neue Perspektive eröffnen sich. Es muss eine Entscheidung getroffen werden, doch diesmal scheinen die Wege der Beiden nicht vereinbar. Nach Wochen, endlich vereint, wird das junge Glück erneut, auf eine harte Probe gestellt, die alles zu zerstören droht. Idee/ Umsetzung: Manchmal hat man einfach keine Lust auf ein Buch, man hat zwar Lust es zu kaufen, es endlich in den Händen zu halten, zu all den anderen Geschichten in sein Regal einzuräumen, doch man fühlt, dass der passende Moment für den Inhalt noch nicht gekommen ist. Ich weiß nicht genau, ob es eine gewisse Intuition ist, doch in vielen Momenten habe ich das Gefühl, dass ein Buch noch eine gewisse Reife erlangen muss, bevor ich bereit für es bin. Bei "Cassia und Ky: Die Flucht" erging es mir genau so. Der erste Band hatte mir sehr gut gefallen, auch wenn viele, andere Leser ihn als eher langatmig empfanden und ihnen das gewisse Etwas an Spannung fehlte, so war es gerade dies, welches mir an dem Werk von Ally Condie so gut gefiel. Auch bei der Fortsetzung sollte man nicht erwarten, dass eine übertriebende Spannung die Handlung dominiert. Wer auf der Suche nach schwitzigen Händen und Herzrasen ist, der wird sich weder mit dem ersten Band, noch mit dem zweiten Band, für das richtige Buch entscheiden. Wer aber bereit für Abwechslung, neue Facetten und einen sehr schönen, bildhaften Schreibstil ist, der wird sich in den Werken von Ally Condie, genau wie ich, sehr wohlfühlen. Denn genau wie im ersten Band, überzeugt die Autorin, im Gegensatz zu anderen Dystopien, durch eine friedliche, geheime und sehr durchdachte Rebellion. Es steht weniger eine hohe Agressivität im Vordergrund, als viel mehr eine schleichende, geheime Unterlaufung des Gesellschaftssystems, durch einen großen Plan, der "Erhebung". Dabei steht in der ersten Hälfte der Geschichte, weniger das System, als viel mehr die Suche nach Liebe und Hoffnung im Vordergrund der Geschichte. Cassia sucht Ky und sie sucht und sucht und sucht. Ich finde hier wurde die Handlung an einigen Stellen etwas gezogen, die man durchaus hätte abkürzen können. Erst in der zweiten Hälfte wird die Handlung einem höherem Zweck zugewand: Dem Kampf gegen die Gesellschaft. Erst hier, kam für mich wirklich etwas ins Rollen, was der Geschichte ein gewisses Tempo und, im Hinblick auf den letzten Band, eine Basis verschafft hat. Demnach wurde der zweite Band, in meinen Augen, durchaus gelungen umgesetzt und der erste Teil, sinnvoll weitergeführt. Auch wenn es an einigen Stellen durchaus etwas kürzer und dafür knackiger hätte sein können, so überzeugt "Die Flucht" auf ihre Weise. Schreibstil: Beim Schreibstil bleibt mir nicht viel zu sagen als, dass ich die Art und Weise, von Ally Condie, sich der Macht der Wörter zu gebrauchen einfach unglaublich finde. Die Autorin schreibt sehr bildhaft, betrachtet Themen auf eine sehr tiefgehende Weise und kratzt nicht nur einmal an der Oberfläche. Nicht nur die Geschichten und Gedichte die sie, wie selbstverständlich, in die Geschichte einfließen lässt, zeigen ihr schriftstellerisches Potential. Allein schon wegen ihrem Schreibstil, würde ich jedes Buch von ihr verschlingen wollen. Eine, meiner Lieblingsstellen: Dennoch wünsche ich tief in mir, dass die Flut des Todes uns irgendwohin trägt. Dass man am Ende jemandem begegnet. [S. 56] Charaktere: Was mir sehr zugesagt hat an diesem Werk war die Tatsache, dass neben vielen neuen Figuren, die zwei Protagonisten, viel mehr Tiefe und Kontur bekommen, als im ersten Teil. Man erfährt viel über die Vergangenheit von Ky, lernt ihn zu verstehen und lernt ihn lieben. Er scheint das komplette Gegenteil von Cassia zu sein, aber am Ende befinden sich die Beiden dann doch wieder auf einer, gemeinsamen Ebene und harmonieren perfekt. Aber auch Cassia erlangt im Vergleich zum ersten Band, viel mehr Kontur. Ky hat sie verändert und nun ist das kleine, naive, schwächliche Mädchen, endlich aus ihrem Käfig ausgebrochen. Sie hat sich frei gemacht, hat gekämpft, hat Stärke und Mut erlangt, aber vorallem: Sie hat nun eigene Ziele, eigene Träume und den Willen, die Stärke, den Mut, ihren eigenen Weg zu gehen und Richtig und Falsch, voneinander zu unterscheiden. Auch wenn sie innerhalb dieser Wandlung, das ein oder andere Mal ins alte Schema zurückverfällt, was ihre Veränderung aber zusätzlich glaubwürdig macht, so hat sie sich in der Geschichte zu einem Charakter gewandelt, den Leser ins Herz schließen wollen, zu dem sie aufschauen. Nicht nur einmal habe ich mich dabei ertappt, wie ich von ihrem Kampfgeist fasziniert wurde. Diese Cassia und dieser Ky, sind viel reifer, viel ummalter, als die zwei kleinen Figuren aus den Anfängen der Geschichte. Man merkt immer mehr, dass mit jedem Schritt, dem sich die beiden Protagonisten, einer neuen Einstellung nähern, auch die Rebellion zu atmen und leben beginnt. Langsam aber sicher spitzt sich alles zu und arbeitet auf das große Finale hin. Cover/ Innengestaltung: Das Cover aller Ausgaben ist vom Grundsatz her gleich. Der einzige Unterschied ist die Farbgebung und der Aussschnitt des Mädchens, in der Glaskugel. Ich finde es gut, dass hier bei allen Ausgaben das gleiche Cover verwendet wurde. Denn ich glaube besser, kann man den Inhalt gar nicht verbildlichen. Cassia bricht endlich aus - aus sich, aus der Gesellschaft, aus allen Zwängen, die sie je beherrschten. Sie beweist Stärke und Kraft und fängt an, zu verstehen, dass dort draußen eine ganze Welt auf sie wartet - die Freiheit. Die Innengestaltung ist passend zum Cover gehalten. Es wird aus zwei Sichtweisen berichtet, der von Ky und jener von Cassia. Dies erleichtert es, das Innenleben der Figuren zu erfassen und zu verstehen. Des weiteren beherrschen Geschichten und Gedichte das Buch. Sie alle sind in kursiver Schrift dargestellt und heben sich so von der Beschreibung der Geschichte ab.Zu beginn findet der Leser eine Landkarte, die es ihm weiter erleichtert, sich diese Zukunftsvision von Ally Condie vorzustellen und die Buchhelden auf ihrer Reise zu begleiten. Fazit: Es gibt Bücher, auf die kann man sich nur in einem ganz bestimmten Moment einlassen. "Cassia & Ky: Die Flucht" war für mich eines dieser Werke. Dabei bin ich der festen Überzeugung, dass Dystopien nicht immer nur durch agressive Charakter oder sich überschlagende Handlungen zu einer lesenswerten Geschichte werden. Der zweite Band, der Dystopie von Ally Condie, weist weder eine schweißtreibende, Angst erzeugende Handlung auf, noch besticht sie durch eine starke agressive und aktive Rebellion. Dafür ist sie durch andere Faktoren und Facetten ausgezeichnet, die jene Geschichte als lesenswert einstufen. Durch einen starken und sehr bildhaften Schreibstil und durchweg glaubwürdige und mutige Figuren, nimmt die Autorin ihre Leser an die Hand und begleitet sie durch eine aufregende Reise voller Gefahren, Wege und Möglichkeiten. Dabei hat sich die Autorin nicht nur viel Potential aufgebaut, sondern es vorallem auch genutzt. Denn neben einer schleichenden, geheimen Widerstandsbewegung, erzählt dieses Buch von der Hoffnung auf Freiheit, dem Mut zur Liebe und dem Willen dazu, den richtigen Weg zu wählen, egal wie steinig er auch sein mag. Deshalb gebe ich euch eine absolute Leseempfehlung mit auf den Weg. Auch wenn sich die Geschichte, aus meiner Sicht, an einigen Stellen ein Wenig gezogen hat,so schlägt der zweite Teil, seine Leser nicht in "die Flucht", sondern überzeugt auf voller Linie.
Das Cover ist passend zum Titel und zeigt eine Flucht. Gleichzeitig stimmt es auch mit den Covern der anderen beiden Bücher überein. Die Charaktere fand ich im zweiten Band irgendwie etwas schwach. Cassia, die sich irgendwie nicht so wirklich entscheiden kann, versucht alles um ihren Kay wieder zu finden. Bei ihrer Reise wird sie von Indie begleitet, die sehr geheimnisvoll ist. Ky, der eigentlich einen tollen Charakter hat, wirkt sehr flach. Und auch der Charakter von Vick, welcher Kay begleitet, ist nicht so sonderlich gut ausgeschmückt. Den Schreibstil fand ich leider etwas nichtssagend. In Teil 1 war ich noch so hin und weg, doch in diesem Buch konnte er mich irgendwie nicht recht packen. Er ist flüssig , ja okay, aber irgendwie einfach nichts besonderes - vor allem im Vergleich zu anderen Dystopien. Mal ganz davon ab, dass die Spannung ein bisschen auf der Strecke geblieben ist. Wir erfahren die Geschichte sowohl aus der Sicht von Cassia, wie auch aus der Sicht von Ky. Die Story war einfach zu flach. Nach Band 1 hatte ich mir sooo viel mehr erhofft und vorgestellt. Cassia, die zwar mit Xander gepaart ist, aber auch Gefühle für Ky hegt, ist verzweifelt auf der Suche nach eben diesem. Hierfür setzt sie ihr eigenes Leben auf's Spiel. Im Prinzip ist sie auf der Flucht. Genau wie Ky, der ebenfalls flüchtet um zu seiner liebsten Cassia zu gelangen. Wenn ich so lese, worum es im Prinzip im zweiten Band geht, so wundert es mich im Nachhinein nicht, dass ich etwas gelangweilt war. Denn es geht tatsächlich nur um die Flucht der beiden Protagonisten. So hatte ich das Gefühl, dass das Buch die meiste Zeit nur so vor sich hin plänkelt, ohne das etwas wirklich spannendes passiert. Und das fand ich so schade, dabei hatte ich doch auf so viel Spannung gehofft. Ganz baff war ich dann, dass das Wiedersehen der beiden so unspektakulär ausgefallen ist - wenn man sich doch so verzweifelt nach einander sehnt und zu finden versucht, da sollte doch etwas ehr passieren. Irgendwie kam dieses typisch Dystopische Feeling nicht so wirklich bei mir auf. Vollkommen verwirrt war ich dann, dass manche Szenen so geheimnisvoll waren, dass ich sie wirklich nicht verstanden habe. Vieles war in meinen Augen einfach nicht schlüssig, zu holprig oder einfach schlicht und ergreifend zu langweilig. Das Ende hat mich dann noch einmal komplett aus dem Gleichgewicht gebracht. Anstatt den Band gut abzuschließend bleibt der Leser vollkommen verwirrt zurück. Ebenfalls kommt bei mir keine wirkliche Vorfreude auf Band 3 aus, da das Ende ebenfalls nicht so spannend war, wie gehofft. Fazit: Leider war der zweite Band der Trilogie in meinen Augen eher eine Enttäuschung. Viel zu langweilige Szenen in denen mir das typisch Dystopische einfach gefehlt hat. Einiges war zu verwirrend, zu holprig und irgendwie zu unausgereift. Ich bin ernsthaft am überlegen ob ich Band 3 überhaupt lesen will .. Wirklich schade
Kurzbeschreibung: Wie durch ein Wunder gelingt Cassia die Flucht in die Äußeren Provinzen. Sie will nach Ky suchen, ihrer großen Liebe. Dort kämpft Ky als Soldat für die Gesellschaft und ist ununterbrochen brutalen Angriffen ausgesetzt. Als Cassia endlich auf eine Spur von Ky stößt, ist er bereits entkommen und auf dem Weg in die wilden Canyons in den Grenzgebieten. Verzweifelt macht sich Cassia auf den lebensgefährlichen Weg. Was wird sie am Ende der ihr bekannten Welt finden? Zwischen steinigen Schluchten und staubigen Pfaden sucht Cassia nicht nur nach Ky – sondern auch nach sich selbst. Zur Autorin: Ally Condie stammt aus dem südlichen Utah, USA, einer wunderschönen Gegend, die der Landschaft in Die Flucht als Vorlage diente. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Salt Lake City. Nach ihrem Studium unterrichtete sie mehrere Jahre lang Englische Literatur in New York, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Ihre Romane um Cassia & Ky werden in mehr als 30 Sprachen übersetzt und sind große internationale Bestseller. Pro & Contra-Kurzmeinung: Pro: - Weiterentwicklung der Protagonisten Cassia und Ky - Zahlreiche Hintergrundinformationen zu Kys Vergangenheit - Bildhafter und detaillierter Schreibstil Contra: - Zumeist sehr langweilige und träge Handlung, die man gestraffter in den 3. Teil miteinfließen hätte lassen können. Eine Dilogie wäre hier meiner Meinung nach besser gewesen! - Zu schnell abwechselnde Erzählperspektiven zwischen Cassia und Ky, die verwirrend auf mich wirkten (mir war manchmal nicht klar, wer gerade erzählt) - Zuviel Liebesschmonzette zwischen Cassia und Ky, die übertrieben wirkt - Definitiv zuwenig Spannung Es bleibt zu hoffen, dass der 3. und letzte Teil wieder mehr an Fahrt aufnimmt und sich an dem 1. Band messen lassen kann. Die Flucht kann dies definitiv nicht und bleibt für mich eine schlecht umgesetzte Fortsetzung!
schenkt man einmal seine Liebe her, ist sie weg. Man kann sie nicht mehr zurückrufen." (Seite 83) Es hat lange Zeit gedauert, bis ich mir endlich den zweiten Teil er Reihe zugelegt habe. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich das Buch endlich in meinen Händen hielt. Leider wurde ich - jetzt wo ich es zu Ende gelesen habe - sehr enttäuscht und muss mich den vielen negativen Rezensionen anschließen. Leider - auch wenn ich anfangs wirklich nicht damit gerechnet hatte bzw. ich die Hoffnung hatte, dass mir das Buch - trotz der vielen anderen eher schlechten Kritiken - gefallen wird. Das Buch war in meinen Augen einfach zu langatmig. Und obwohl diese Geschichte eher die Hintergründe einer solchen Rebellion beschreibt, hat mir doch die Spannung gefehlt. Wer in diesem Buch eine rasante Geschichte über die Rebellion gegenüber einer Gesellschaft erwartet, wie es bei vielen anderen Dystopien der Fall ist, ist bei Der Flucht von Ally Condie offensichtlich an der falschen Adresse. Es geht um eine durchdachte, ruhige und hintergründige Rebellion - eine geheime Unterlaufung des Gesellschaftssystem und nicht etwa ein öffentlicher Krieg, eine Rebellion, wie wir sie kennen. Es gelangt nur sehr wenig an die Öffentlichkeit, weshalb die Spannung etwas hinten dran bleibt. Doch auch in der ersten Hälfe des Buches geht es weniger um die Rebellion, die sogenannte Erhebung, als um die Suche nacheinander; die Suche nach der großen Liebe. Romantisch, wenn man sich diesen Gedanken durch den Kopf gehen lässt. Man läuft sich die Füße blutig um die Liebe seines Lebens zu finden. Doch dieses ständige Herumwandern der beiden Protagonisten war mir persönlich einfach zu langatmig und zu langweilig. Eigentlich haben die Figuren in diesem Buch nichts anderes gemacht, als ziellos durch die Gegend zu laufen. Und auch das Ende konnte die fehlenden Spannung und die Langatmigkeit des Buches nicht mehr wet machen. Denn auch von dem Ende war ich sehr enttäuscht und ich habe mich regelrecht grün und blau geärgert. Dieses Buch entspricht absolut nicht meinen Erwartungen. Ich hatte mir viel mehr von diesem Teil erhofft, da ich bereits von dem ersten Teil wirklich sehr begeistert war. Es war etwas neues, etwas frisches, etwas total interessantes, doch in diesem zweiten Teil konnte mich die Autorin leider nicht mit ihrem Plot überzeugen, ein Plot, der für mich nicht wirklich existierte, denn umherwandern kann bekanntlich jeder und da nicht sonderlich viel passiert ist, musste die Autorin auch nicht unbedingt ihre Fantasie ankurbeln um uns ein super Buch zu liefern. Auch wenn mir das Buch nicht sonderlich gefallen hat, gab es natürlich auch Dinge, die mich positiv überrascht haben. In diesem Teil lernt man viel mehr über die einzelnen Figuren; man erfährt mehr über ihr vergangenes Leben, ihre Gefühle und Gedanken, was dem Leser die einzelnen Protagonisten noch einiges mehr ans Herz wachsen lässt. Was in meinen Augen allerdings nicht hätte sein müssen und was ich für sehr unnötig hielt war, dass sich dort eine merkwürdige Spannung zwischen Ky und Indie entwickelt hat. In meinen Augen haben die beiden vor Cassias Augen miteinander geflirtet und irgendwie hat mir das wiederum Ky eher unsymphatisch erscheinen lassen. Auch der Schreibstil war wie auch im letzten Teil wunderbar. Dieses Buch war wirklich sehr einfach und flüssig zu lesen. Es hat sich regelrecht wie "Butter" weglesen gelassen. Ally Condie hat eine wunderbare Wortwahl, ganz besonders dann, wenn es um die Liebe geht. Es gab ein paar wirklich wunderschöne Zitate und eines, das mir wirklich unglaublich gut gefallen hat, möchte ich euch nicht vorenthalten: "Jeder Mensch hat irgendetwas Schönes an sich. An Ky sind mir zuerst seine Augen aufgefallen, und ich liebe sie noch immer. Aber die Liebe lässt einen genauer und immer genauer hinsehen. Man bemerkt den Handrücken, eine Drehung des Kopfes, die Art zu gehen. Die erste Verliebtheit blendet, und man sieht alles nur als wundervolles, umschwärmtes Ganzes oder als die wunderschöne Summe wunderschöner Eindrücke. Doch wenn man den Geliebten in Einzelheiten wahrnimmt und diese hinterfragt - warum geht er so, warum blinzelt er so?-, kann man auch diese Teile lieben, und die Liebe wird komplizierter und vollkommener Vergleich." (Seite 430) Diese Worte jagen mir jedes Mal einen angenehmen Schauer über den Rücken und genau aus diesem Grund liebe ich ihre Art zu Schreiben. Es berührt das Herz und dadurch macht das Lesen gleich noch viel mehr Spaß. Fazit: Trotz allem muss ich sagen, dass ich mir - nach diesem Teil - nicht sicher bin, ob ich mir auch den dritten Teil kaufen werde, wobei es mich ja doch sehr neugierig macht, wie es jetzt mit Ky und Cassia weiter geht. Ich denke, ich werde mir das noch einmal durch den Kopf gehen lassen und erst einmal ein paar Rezensionen abwarten, sobald das Buch erschienen ist.
In dem zweiten Band geht es darum, wie sich Cassia & Ky auf die Suche nacheinander machen und vor der Gesellschaft flüchten. Leider konnte mich der zweite Band nicht wirklich überzeugen. Ich fand viele Entscheidungen und Verhaltensweisen der Protagonisten nicht nachvollziehbar und die Story hat mich teilweise gelangweilt. Nachdem der erste Band ziemlich gut war, hatte ich wirklich mehr erwartet. Hier wurde ich aber etwas enttäuscht. Natürlich gibt es auch interessante Aspekte, jedoch war der Großteil etwas zäh und irgendwie plätscherte die Handlung so vor sich hin. Ich habe wenig roten Faden darin erkennen können, alles wirkte so sprunghaft. Cassia finde ich eigentlich recht sympathisch, aber ich finde sie verhält sich teilweise wirklich komisch. Ky fand ich im ersten Band total toll, hier jedoch ist er undurchsichtig, verheimlicht etwas und irgendwie düster. Insgesamt war es okay, aber hat mir nicht unbedingt Lust auf mehr gemacht. Bin mir also noch nicht sicher, ob ich den letzen Band noch lesen werde.
„Ihr Gesicht leuchtet blass in der Dunkelheit des verlassenen Hauses. Irgendwo über uns weint der Himmel, und ich denke an fallenden Schnee. Bilder, mit Wasser gemalt. Poesie, zwischen Küssen gehaucht. Zu schön, um von Dauer zu sein.“ Cassia und Ky wurden von der Gesellschaft getrennt. Als Aberration wurde Ky in die äußeren Provinzen geschickt. Angeblich holt einen die Gesellschaft dort nach 6 Monaten wieder ab, doch niemand überlebt sechs Monate in der Hölle. Bei den Angriffen sterben die Jungen, die dort ausgesetzt werden, doch Ky ist nicht bereit zu sterben. Er will Cassia wiedersehen, um jeden Preis. Diese hingegen befindet sich in einem Arbeiterlager, ehe sie danach ihre Arbeit beginnen soll. In der letzten Nacht ihres Aufenthalts fasst sie einen Entschluss. Diese Nacht ist ihre letzte Chance Ky jemals wiederzufinden. Als einige Mädchen abgeholt werden, begibt sie sich mit an Bord des Flugschiffes und reist in die äußeren Provinzen, nur ist Ky bereits verschwunden. Eine Flucht beginnt, bei der sich beide schließlich finden, um sich dann endlich am Ziel ihrer Reise, doch wieder zu verlieren. Auch das zweite Buch hat als Cover erneut das Mädchen in der Glaskugel, doch anstatt weiter darin zu sitzen, gefangen in der Gesellschaft, durchstößt sie mit der Faust das Glas und befreit sich von der Umklammerung und der Gefangenschaft. Sie bricht aus, flüchtet. So passen Cover und der deutsche Titel des Buches wunderbar zum Inhalt des zweiten Bandes der Triologie. Die Geschichte der Autorin reiht sich in den momentanen Boom von Dystopie-Erzählungen ein und hat dabei doch ihre ganz eigene Welt. Es werden ganz neue Ideen verarbeitet, ebenso wie die Grundvorstellungen einer solchen „perfekten“ Gesellschaft aufgegriffen werden. Die Paarung und die ganze Idee einer vollkommen geplanten Eheschließung ist mir zumindest neu, wohingegen die Kontrolle durch die Regierung, in diesem Fall der Funktionäre, wohl eine Erscheinung ist, die in einem solchen Buch nicht fehlen darf. Natürlich fehlt diese Welt mit ihren Regeln auch nicht im zweiten Band. Allerdings bekommt die Perfektion immer mehr Risse und man erhält erste Einblicke hinter die Gesellschaft und erhält mehr Informationen über die Erhebung. Die Autorin Ally Condie hat sich im zweiten Band ihrer Reihe dazu entschieden nicht nur Cassias Geschichte zu erzählen. Immerhin ist sie von Ky getrennt und so wechseln in den Kapiteln abwechselnd Cassia und Ky ihre Ich-Perspektive und man erfährt aus ihrer Sicht direkt alles über ihre Gefühle und Erlebnisse. Etwas, das ich persönlich sehr positiv finde, da man so einen viel breitgefächerten Rahmen der Geschichte zu Gesicht bekommt. Außerdem bleibt die Spannung so deutlicher erhalten, weil man bei einem schockierenden Ende eines Kapitels erst das Kapitel des anderen noch lesen muss. Wie auch im ersten Band werden die Gefühle mit sehr viel Liebe und Herz erzählt und beschrieben und versetzen einen selbst immer wieder in einen ähnlichen Gemütszustand. Allerdings ist die Welt außerhalb der Gesellschaft rauer und härter und so sind auch die Worte oftmals weniger weich und fließend wie vielleicht noch im ersten Band. Auch die Orte werden liebevoll beschrieben, so dass man sie sich gut vorstellen kann. Dabei ist zwar eine Liebe fürs Detail zu erkennen, diese ist allerdings ausgewogen und behindert so nicht den leichten Lesefluss, den die gewählten Worte entfachen. Auch die länge einzelner zusammenhängender Abschnitte ist gut gegliedert und bietet einem so die Möglichkeit immer mal wieder ein paar Seiten zu lesen, wenn man gerade Zeit dafür hat. In der Mitte des Buches hatte ich dann allerdings trotz kurzer Abschnitte und leichtem Lesefluss einen Durchhänger. Das lag vor allem an der Charakterentwicklung von Cassia und an der Geschichte. Dass sie sich finden würden war wohl recht klar und immerhin verlieren sie sich auch noch wieder, ehe das Buch endet, doch die Sache, dass Cassia plötzlich immun ist gegen Tabletten, die einen eigentlich töten, war für mich dann doch einfach eine Portion zu viel. Ab da war die Geschichte für mich unglaubwürdig und irgendwie auch wieder zu sehr klischeebehaftet. Trotzdem haben mich gerade die malerischen Worte der Autorin dazu bewegt trotzdem weiterzulesen. Zumal ein Jugendbuch sich ja auch immer recht schnell lesen lässt. Viele neue Fragen werden aufgeworfen. Gerade am Ende, wo die Handlung sich enger ballt. Es gibt kaum Antworten auf offene Fragen, dafür aber eine Menge neuer Fragen gerade auch bezüglich von außenstehenden Charakteren, die in diesem Band kaum eine Rolle gespielt haben. Das allein sorgt wohl dafür, dass ich den letzten Band auch noch irgendwann lesen werde, um zu sehen was sich Ally Condie als Ende überlegt hat. Leider befürchte ich, dass dieses zu sehr den ganzen anderen Jugendbuch Dystopien ähneln wird. Trotzdem hat das Buch dann immer noch seinen herausragenden Schreibstil, den meiner Meinung nach kaum ein anderes Jugendbuch vorweisen kann. Eine nette und solide Fortsetzung des ersten Bandes, die ab der Mitte etwas schwächelt, aber mit dem Ende dafür sorgt, dass man wohl den dritten Band auch unbedingt noch lesen möchte. Alles in allem ein lesenswertes Buch, das aber absolut kein Muss ist. Aussehen: ♥♥♥♥ Charaktere: ♥♥♥ Spannung: ♥♥♥ Humor: ♥ Schlüssigkeit: ♥♥♥ Originalität: ♥♥ Emotionale Tiefe: ♥♥♥♥ Schreibstil: ♥♥♥♥♥
"For tho' from out our bourne of Time and Place The flood may bear me far, I hope to see my Pilot face to face When I have crossed the bar." Den zweiten Teil der Trilogie um Cassia und Ky habe ich nach einjähriger Wartezeit innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Ein Jahr haben alle darauf gewartet, was nun mit Cassia, Ky und Xander passiert ist und passieren wird. "Crossed" war hierbei für mich eine gelungene Fortsetzung, wenn ich es auch an manchen Stellen und vorallem am 'Ende' nicht so stark fand, wie den ersten Teil. Vom Ende werde ich euch aber natürlich nichts verraten. Aber eins sei gesagt, ich freue mich auf den dritten Teil jetzt schon mehr, als ich mich auf den zweiten gefreut habe und kann kaum erwarten, dass das Jahr vorüber geht. Ally Condie behält ihren besonderen Schreibstil, der wie schon bei Matched, nie richtig Langeweile aufkommen lässt. Auch die Wechsel zwischen Cassia und Ky's Perspektive fand ich sehr gelungen und sehr passend gewählt, auch wenn mich am Anfang etwas irritiert hat, dass die Zeitachsen der Beiden nicht parallel zu verlaufen schienen. Wir lernen übrigens auch ein paar neue, sehr interessante Charaktere kennen, die man schnell ins Herz schließt und man lernt sehr vieles über schon bekannte Charaktere wodurch man sie nur noch mehr liebt. (Das klingt jetzt sehr wage, aber ich spoilere nicht gerne ;) ) Besonders anmerken möchte ich gerne auch noch das Cover: Da ich den ersten Band auch nur als broschierte Ausgabe hier stehen habe, war ich von dem Paperback von Crossed sehr begeistert, es sieht einfach schick in meinem neuen Regal aus. :) Mein Fazit: Crossed ist ein gelungener zweiter Teil einer fantastischen Trilogie. Den einzigen Punktabzug gebe ich, weil ich die Geschichte nicht so stark fand, wie ich sie mir vielleicht gewünscht hätte. Der größte Minuspunkt ist jedoch, dass wir jetzt wieder ein ganzes Jahr auf die Fortsetzung warten müssen. ;)
Inhalt Cassia arbeitet mittlerweile in einem entlegenen Arbeitsbereich, als ihr endlich die Flucht aus der Gesellschaft gelingt. Durch einen glücklichen Zufall wird sie in die äußeren Provinzen verfrachtet, wo sie nach ihrer großen Liebe Ky sucht. Ky kämpft als Soldat "für" die Gesellschaft und muss Tag für Tag um sein Leben bangen und will nichts weiter als zu Cassia zurückzukehren. Als Cassia endlich eine Spur findet ist Ky bereits ins Grenzgebiet der angrenzenden Canyons geflohen, wo große Gefahren lauern sollen und ein weiter Weg vor ihm liegt. Bald schon nimmt Cassia die Verfolgung auf und merkt, dass sie nicht nur auf der Suche nach Ky ist - sondern auch auf der Suche nach sich selbst. Fazit "Die Flucht" ist der zweite Roman um Cassia & Ky, von Ally Condie. Er knüpft direkt an das Ende des ersten Romans an und man findet sich wieder sofort in die Geschichte ein. Cassia arbeitet in einem Arbeitsbereich, angeblich um neue Erfahrungen zu sammeln, in Wirklichkeit jedoch sucht sie nur nach einer Möglichkeit in die äußeren Provinzen zu gelangen. Als ihr diese Möglichkeit gegeben wird, packt sie sie beim Schopf und befindet sich ruck zuck dort, wo sie sein will. Ich fand die Beschreibungen der äußeren Provinzen sowie des Arbeitslagers sehr interessant und gut vorstellbar, irgendwie hat es viel mehr Bezug zur Realität als die Beschreibungen vom "Stadtteil Oria" oder der Gesellschaft als ganzes, das gibt dem Roman einen ganz neuen, frischen Wind. Zum ersten Mal bekommt man nicht nur Einblicke in Cassias Gedankenwelt, sondern auch in die von Ky, da dieses Mal abwechselnd erzählt wird. Dies liegt wohl hauptsächlich daran, dass sich die beiden Hauptprotagonisten an verschiedenen Orten befinden und immer ein Einblick in die Geschehnisse gewährt werden soll. Ich mag Kys Abschnitte sehr gerne, endlich bekommt man etwas mehr mit, was in seinem Kopf vorgeht und lernt ihn etwas besser kennen als bisher. Neue Charaktere treten auf und bringen die Geschichte weiter ins Rollen. Indie ist mir die ganze Zeit über sehr suspekt und ich habe es nie geschafft richtig "warm" mit ihr zu werden, ihr Charakter passt aber perfekt in die Geschichte und sollte nicht anders konzipiert sein. Eli und Vick finde ich sehr sympathisch und vorallem Eli wächst einem im Laufe der Geschichte durch seinen kindlichen Charakter sehr ans Herz. Cassia und Ky bleiben nach wie vor meine "Lieblingscharaktere", einfach weil sie so erfrischend anders sind als die der Rest der Charaktere im Buch. Sie sind rebellisch und aufregend, interessant, gefühlsreich, stark und kämpferisch. Sie besitzen beide ein Durchhaltevermögen wie es Menschen in dieser "Gesellschaft" nicht mehr haben sollten (denn dazu wurden sie viel zu sehr kontrolliert und "klein gehalten"), doch sie besitzen diesen starken Willen und tun alles in ihrer Macht stehende um das Ziel zu erreichen, dass sie sich gesetzt haben. Die Flucht durch die Canyons ist spannend und man fühlt so wahnsinnig viel mit, man leidet, weint, freut sich, lebt mit den Protagonisten. In der Mitte des Buches muss ich ehrlich sagen, schwächelte es etwas und ich war schon gedanklich dabei einen Stern abzuziehen denn für einige Seiten ging es nicht wirklich voran. Doch das was danach alles kam entschädigte genügend und so kann ich dem Buch doch die volle Sternchenanzahl zusprechen! Die Autorin reißt mit, fasziniert und entführt einen in eine völlig neue, unbekannte Welt und zeigt in einfacher flüssiger Sprache wie wundervoll eine Geschichte sein kann. Die Seiten fliegen nur so dahin und man fühlt sich nicht mehr wie von dieser Welt, man will nurnoch lesen und nichts mehr anderes mitbekommen. "Die Flucht" lässt einen aus dem Alltag entfliehen und regt darüber hinaus sehr zum nachdenken an - was wollen wir, wer sind wir, wo wollen wir hin? Was für eine Zukunft stellen wir uns vor? Eine Zukunft in der "Gesellschaft" aus Cassias und Kys Welt möchte sich niemand vorstellen doch ich frage mich, ob dies wirklich so unwahrscheinlich ist, wie es einst klang. Auch wir werden immer mehr kontrolliert, immer mehr in eine Richtung geführt in die wir manchmal garnicht gehen möchten und die Gesellschaft macht uns oft zu etwas das wir nicht sind oder sein wollen. Ich für meinen Teil bin wahnsinnig begeistert von diesem Buch und es hat mich dazu gebracht mir einige Fragen zu stellen und über einige elementare Dinge noch einmal gründlich nachzudenken. In sofern ist dieses Buch nicht nur ein Roman, eine Geschichte, sondern führt vielleicht den ein oder anderen irgendwie ein Stück zu sich selbst zurück. Wertung: 5 von 5 Sternen.
Der leider nicht ganz so überzeugende zweite Band der Dystopie-Trilogie »Matched«, in dem Cassia sich absichtlich in ein Arbeitslager schicken lässt, um dort in der Nähe der äußeren Provinzen nach Ky zu suchen. Jedoch findet sie auch noch etwas anderes; anscheinend existiert eine geheime Organisation mit dem Ziel, die Gesellschaft zu zerstören und sie will unbedingt Teil davon werden. Obwohl man in diesem Teil schon etwas mehr darüber erfährt, was so außerhalb der Gesellschaft existiert, wird einem leider doch schnell etwas langweilig; es gibt eigentlich so gut wie keine Wendungen und es wird auch nie spannend,da die Protagonisten die ganze Zeit leider ohne wirklichen Wiederstand durch die Weltgeschichte wandern. Man erfährt nicht mal, gegen wen genau die Gesellschaft aktuell denn Krieg führt - was hier doch noch mal wichtiger für die Story wird, aber die Charaktere scheinen dies irgendwie entweder nicht genau zu wissen oder nicht zu hinterfragen. Dennoch liest sich die Story wieder sehr flüssig und einfach und erzählt diesmal nicht nur aus Cassias, sondern auch aus Kys Sicht, weshalb man ihn ein wenig besser kennenlernt. Trotzdem sind die Charaktere aber nicht super interessant oder sympathisch, sondern eher ganz in Ordnung und weiterhin mittelmäßig. Das Ende bietet dann wieder einen kleinen Cliffhanger und man hat zumindest ein bisschen Lust, zu sehen, ob die Reihe im Abschlussband ihr Potenzial auskosten wird. Insgesamt also eine leider etwas enttäuschendere und stellenweise eher langweiligere Fortsetzung, die den abwechslungsreichen Charme von Band eins leider verdrängt. Dennoch ist das Buch aber ganz nett, um es Zwischendurch zu lesen.
Als Hörbuch gehört ... da ich das immer nicht so intensiv finde wie selbst lesen, muss das berücksichtigt werden. Ich bin nicht so richtig warm geworden mit der Storyline und den Charakteren. Leider lag aber auch sehr viel Zeit zwischen Teil 1 und 2 für mich. Dennoch möchte ich nun natürlich grundsätzlich wissen, wie es weiter geht.






















































