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Von Verlorenen Orten und Dämonen
Ich würde an dieser Stelle eigentlich eine Zusammenfassung des Inhalts schreiben, aber ehrlich gesagt wüsste ich nicht genau, worum es in Caligor eigentlich wirklich ging. Wir begleiten Cassandra, eine Zeyna, die sogenannte Lost Places beschützt, quasi dafür sorgt, dass keine Menschen diese Orte wiederentdecken und die Portale, die sich an diesen Orten verstecken, aktivieren, denn dann würden Dämonen in die Menschenwelt eindringen. Klingt doch nach einem interessanten Ansatz, oder? Tja, Potential verschenkt. Die Handlung beginnt zwar schnell, so schnell, dass man gar nicht weiß, was eigentlich passiert, aber man bleibt, vielleicht auch genau deswegen, total auf Distanz zu den Charakteren. Die sind ziemlich zahlreich, wurden aber nicht näher beschrieben, kaum Hintergrundinfos oder irgendetwas anderes. Ich konnte die meisten kaum auseinanderhalten. Auch das Magiesystem leidet am gleichen Problem. Magie gibt es, aber dem Leser wird leider nicht erklärt, wie sie funktioniert: Ominöse Amulette und Träume, aber nichts Konkretes. Genau das gleiche bei der Grundhandlung: Die Lost Places werden beschützt, von den Zeynas und den Nox. Wer die sind, woher die kommen, das wird nicht geklärt. Genausowenig, warum die Lost Places Portale sind, was mit den Dämonen passiert, es bleibt einfach alles so schwammig. Die Protagonistin verbringt ihr Leben damit, von einem Ort zum anderen zu wechseln und diese vor der Welt zu verstecken, ohne Erinnerungen an ihre Vergangenheit und ohne je ihre Tätigkeit zu hinterfragen. Bis auf einmal ihre Schwester verschwindet und sie sich in einen mysteriösen neuen Mitarbeiter verguckt. In Sachen Liebesgeschichte kann ich nur sagen: Man mache sich auf Klischees gefasst, aber damit kann man ja noch leben. Nur in der Kombination damit, dass die komplette Handlung so eine Einbahnstraße ist, komplett vorhersehbar ist, ist die Geschichte ziemlich platt. Am Ende war es dann fast interessant, aber auch ziemlich klischeehaft, der Cliffhanger hat dann auch nichts mehr rausgerissen. Schade, die Idee klang doch so gut!

Jun 6, 2024
Von Verlorenen Orten und Dämonen
Ich würde an dieser Stelle eigentlich eine Zusammenfassung des Inhalts schreiben, aber ehrlich gesagt wüsste ich nicht genau, worum es in Caligor eigentlich wirklich ging. Wir begleiten Cassandra, eine Zeyna, die sogenannte Lost Places beschützt, quasi dafür sorgt, dass keine Menschen diese Orte wiederentdecken und die Portale, die sich an diesen Orten verstecken, aktivieren, denn dann würden Dämonen in die Menschenwelt eindringen. Klingt doch nach einem interessanten Ansatz, oder? Tja, Potential verschenkt. Die Handlung beginnt zwar schnell, so schnell, dass man gar nicht weiß, was eigentlich passiert, aber man bleibt, vielleicht auch genau deswegen, total auf Distanz zu den Charakteren. Die sind ziemlich zahlreich, wurden aber nicht näher beschrieben, kaum Hintergrundinfos oder irgendetwas anderes. Ich konnte die meisten kaum auseinanderhalten. Auch das Magiesystem leidet am gleichen Problem. Magie gibt es, aber dem Leser wird leider nicht erklärt, wie sie funktioniert: Ominöse Amulette und Träume, aber nichts Konkretes. Genau das gleiche bei der Grundhandlung: Die Lost Places werden beschützt, von den Zeynas und den Nox. Wer die sind, woher die kommen, das wird nicht geklärt. Genausowenig, warum die Lost Places Portale sind, was mit den Dämonen passiert, es bleibt einfach alles so schwammig. Die Protagonistin verbringt ihr Leben damit, von einem Ort zum anderen zu wechseln und diese vor der Welt zu verstecken, ohne Erinnerungen an ihre Vergangenheit und ohne je ihre Tätigkeit zu hinterfragen. Bis auf einmal ihre Schwester verschwindet und sie sich in einen mysteriösen neuen Mitarbeiter verguckt. In Sachen Liebesgeschichte kann ich nur sagen: Man mache sich auf Klischees gefasst, aber damit kann man ja noch leben. Nur in der Kombination damit, dass die komplette Handlung so eine Einbahnstraße ist, komplett vorhersehbar ist, ist die Geschichte ziemlich platt. Am Ende war es dann fast interessant, aber auch ziemlich klischeehaft, der Cliffhanger hat dann auch nichts mehr rausgerissen. Schade, die Idee klang doch so gut!
Jun 6, 2024








