Butter

Butter

Hardback
3.6594
PatriarchatBegierdeMännerLeidenschaft

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Description

British Book Award-Gewinner: Ein universeller Roman über Genuss, Lebenskunst und die Geschichte einer weiblichen Befreiung

Für alle LeserInnen von Han Kangs »Vegetarierin«, Sayaka Muratas »Ladenhüterin« und Mieko Kawakamis »Brüste und Eier«

Rika, eine junge Journalistin in Tokio, recherchiert über die Serienmöderin Manako Kajii, die Männer mit ihren Kochkünsten verführt und anschließend umgebracht haben soll. Manako behauptet, sie verabscheut nichts mehr als „Margarine und Feministinnen“ und hat eine ausgeprägte Leidenschaft für hemmungslosen Genuss und insbesondere Butter. Jetzt, wo sie im Gefängnis sitzt, empfängt sie Rika, unter der Bedingung, nur über ihre Kochkünste zu reden. Für Rika werden die Begegnungen mit Manako zu einer Meisterklasse der Lebenskunst. Ein Roman, der Genuss, Essen und Trinken feiert, vor allem aber die unmöglichen Erwartungen thematisiert, die an Frauen in patriarchalen Gesellschaften heute gestellt werden.

»Ein Buch, das einen sofort in seinen Bann zieht. Mann kann nicht anders, als es zu verschlingen.« Yomiuri Shinbun

»Ein sinnlicher Roman über Verlangen, Freundschaft und die Geschichte einer Befreiung.« Booklog Japan

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
442
Price
23.70 €

Author Description

Asako Yuzuki wurde 1981 in Tokio geboren. Sie wurde für ihr Schreiben vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Noma-Verlagskulturpreis. Ihr Roman »Butter« ist in Japan ein Bestseller und verkaufte sich allein in Japan 200.000 mal. Er erscheint weltweit in zahlreichen Sprachen und gewann 2025 den British Book Award. »Tokyo Girls Club« wurde mit dem Yamamoto Shūgorō Preis ausgezeichnet.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
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52%
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49%
70%
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Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
43%
61%
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100%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (100%)

Posts

105
All
4

Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen. 😋🥘🍰🥧🍜

In diesem Buch geht es viel um das Kochen, Essen aber auch um das Thema Körpergewicht. Es werden viele gesellschaftlichkritische Themen in Japan behandelt. Die Rolle einer Frau in Japan, wie hat sie sich zu verhalten, wie hat sie auszusehen und so weiter... Aber es läuft in der Geschichte mit, es wird nicht drauf gezeigt. Natürlich geht es auch um die Aufklärung der toten Männer von der Protagonistin aber eher nebensächlich. Bei lesen hatte ich oft Lust bekommen selber etwas zu kochen und habe die Charaktere gerne begleitet. Ich mag japanische Literatur, die Bücher die ich bisher gelesen habe, haben eine besondere Atmosphäre die mir bis jetzt nicht in europäischen Literatur begegnet ist.

Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen.  😋🥘🍰🥧🍜
2.5

Ein Buch bei dem man deutlich Appetit bekommt...aber das war es leider auch schon🍽️!

Das Buch "Butter", von der Autorin Asako Yuzuki, war ein Buch... was ich nach der Hälfte abbrach. Es geht um die Journalistin Rika, die ein Interview mit einer Serienmörderin (in U-Haft) führen soll. Diese hat mehrere Männer auf dem Gewissen. Die Täterin soll die Männer verführt haben mit Essen und sie auch finanziell ausgenommen haben. Rika steht vor einer Aufgabe... Erstmal wie sie an diese Frau rankommen soll und zweitens auch mit sich selber. Denn je mehr sie irgendwann zu dieser Frau vordringt und über ihre Persönlichkeit und Leben erfährt, desto mehr wird Rika mit den gesellschaftlichen Normen in Japan konfrontiert, sowie aber auch mit sich selbst. Denn die Täterin liebt kochen und Essen und hasst Feministinnen. Es ist ein Buch, was Oberflächlichkeit, Feminismus, gesellschaftliche Zwang (nur wenn du heiratest und eine Familie gründest wirst du auch angesehen), Schönheitsideal und Bindung einer Freundschaft thematisiert. Was ich ganz interessant fand und für das bin ich auch immer in Romanen. Leider nahm hier sehr schnell der Spannungsbogen ab, so ganz Begriff ich nicht den Zusammenhang der Morde und die Hintergründe dazu.... Weil es vermehrt hier eher um die gegessenen Gerichte ging. Denn diese wurden sehr detailliert beschrieben mit den dazugehörigen Geschmäckern und ich bekam selbst abends beim Lesen Hunger. Gleichzeitig waren die oben genannten Thematiken immer mehr ersichtlich. Was ich gut fand. Nur hatte ich irgendwann das Gefühl es hier mit einem Kochbuch als Roman zu tun zu haben, was bei mir deutlich die Lust es weiter zu lesen dämpfte. Eine klare Leseempfehlung kann ich hier nicht aussprechen. Aber jede Person macht sich ihr eigenes Bild und für manche wird es vielleicht doch ein gutes Buch sein. 📖😊

Ein Buch bei dem man deutlich Appetit bekommt...aber das war es leider auch schon🍽️!
4

🧈 Zwischen Genuss und Abgrund

Mit „Butter“ serviert Asako Yuzuki weit mehr als eine kulinarische Geschichte. Inspiriert von einem realen Kriminalfall entfaltet sich ein Roman über weibliche Selbstbestimmung, gesellschaftliche Erwartungen – und über Essen als Macht, Trost und Widerstand. Was diesen Roman so besonders macht, ist die Art, wie Essen hier inszeniert wird. Butter schmilzt, Soße glänzt, Reis dampft – und während man liest, läuft einem beinahe selbst das Wasser im Mund zusammen. Doch unter dieser sinnlichen Oberfläche brodelt etwas Dunkleres: gesellschaftlicher Druck, Frauenbilder, Bodyshaming, Leistungsdenken. Yuzuki gelingt ein faszinierendes Spiel mit Moral. Wer ist Täterin? Wer Opfer? Wer entscheidet darüber, was „richtig“ weiblich ist? Und warum wird Genuss bei Frauen oft moralisch bewertet? Sprachlich ist das Buch ruhig, präzise und gleichzeitig unterschwellig provokant. Es ist kein Thriller im klassischen Sinne – eher ein psychologisches Kammerspiel, das langsam unter die Haut geht. Und je weiter man liest, desto stärker merkt man: Hier geht es nicht um Mord. Es geht um Kontrolle. „Butter“ ist ein kluger, intensiver Roman über Hunger – nach Essen, nach Anerkennung, nach Freiheit. Sinnlich, unbequem und gesellschaftskritisch. Ein Buch, das man nicht nur liest, sondern schmeckt – und das noch lange nachwirkt.

🧈 Zwischen Genuss und Abgrund
4

Von Genuss- Butter zu erstklassiger Magarine

Ein wahrer Genuss und eine emotionale Reise durch die gesellschaftlichen, körperlichen Ideale der japanischen Gesellschaft. Wer wissen möchte was eine „füllige Japanerin“ mit einem französischen Rindereintopf der Extraklasse und einsamen heiratswilligen alten Männern gemeinsam hat, sollte dieses Buch lesen. Zumal es von einer wahren Serienmörderin inspiriert ist. Die erste Hälfte war flüssiges Gold (Butter), die zweite Hälfte hat aus meiner Sicht dann leider etwas nachgelassen (Margarine, aber immernoch highclass) . 🧈🍲

3.5

Die Liebe zur Butter oder auch die Erwartungen an Frauen

Ich liebe Bücher, deren Handlungen in Japan spielen. Gelesen habe ich auch dieses Buch gern, jedoch ist manchmal verwirrend was die eigentliche Geschichte sein soll. Essen und Genuss? Die Erwartungen an Frauen was ihr Aussehen und vor allem ihre Figur betrifft? Beziehung und, dass Männer eigentlich von Frauen nur versorgt und bekocht werden und eine saubere Wohnung vorfinden? Gepaart mit dem Versuch hinter das Verbrechen von Manako Kajii, die Männer mit ihren Kochkünsten verführt und anschließend umgebracht haben soll, zu kommen? Zumindest habe ich noch nie ein vergleichbares Buch gelesen. Es hat sich trotzdem gelohnt.

3.5

Eine ungewöhnliche Geschichte über Genuss, Macht, Weiblichkeit und gesellschaftliche Erwartungen. Im Mittelpunkt steht eine Journalistin, die eine wegen Mordes verurteilte Frau interviewt und dabei nicht nur deren Welt, sondern auch ihre eigene Beziehung zu Essen, ihren Körper, gesellschaftliche Erwartungen (insbesondere an Frauen) und Selbstbestimmung hinterfragt. Viele Gedanken bleiben hängen – besonders die gesellschaftlichen Beobachtungen. Manchmal war es mir inhaltlich fast zu viel – sehr detailreich, teilweise ausschweifend. Nicht jede Passage hat mich gleichermaßen abgeholt.

4.5

Ein Genussbuch, durch und durch.

Ich brauche mir nur dieses Cover anzuschauen, und der salzige Geschmack von Butterreis mit Sojasauce verdrängt alles, woran ich zuvor noch gedacht hatte. Asako Yuzuki könnte ihre Protagonistin sogar in massige Butterblöcke beißen lassen – mein Magen würde ein gieriges Knurren loswerden. Und so habe mich eventuell ein wenig in die Geschichte hineingesteigert und mich, wie die Figur Rika, dazu verleiten lassen, mehrere Tage hintereinander ebenjenen Butterreis zu essen, auch wenn meine Zutaten nicht so erlesen waren. Es handelt sich um ein Genussbuch, geschrieben in leidenschaftlicher, fast schon übertriebener Genusssprache, genüßlich übersetzt von der großartigen Ursula Gräfe. Dabei baut sich die Handlung so gemächlich auf, dass man geneigt ist, sie sich auf der Zunge (den Augen?) zergehen zu lassen. Ich kann mir vorstellen, dass einige Leser die Längen als langweilig empfinden könnten (ich habe es heute mit den Alliterationen), mir persönlich gefiel aber gerade diese Trägheit, die mich an die Müdigkeit nach einer kalorienreichen Mahlzeit erinnert hat. Vielleicht, weil ich einfach hoffnungslos verfressen bin. Und so verschweige ich in meinem Wahn einfach die anderen Qualitäten von „Butter“, erwähne gar nicht, wie genreübergreifend das Buch ist, dass es lose auf einem tatsächlichen Kriminalfall in Japan basiert, wie wunderbar ich finde, dass (Schlankheits-)Ideale aufgedröselt werden, und was nicht alles. Letztlich geht es (für mich) um Lust und Lebensqualität. Ich möchte zum Schluss nur kleinlaut anmerken, dass ich Probleme hatte, die Freundinnen Reiko und Rika auseinander zu halten, was für interessante Twists in der Handlung gesorgt hat, die es eigentlich gar nicht gab. Vielleicht habe ich also ein ganz anderes Buch gelesen als ich sollte. Hmm.

Ein Genussbuch, durch und durch.
3.5

Abgesehen davon, dass ich während des lesens öfter lust auf butterbrezeln hatte, hat das buch in mir nicht viel ausgelöst. Wer jedoch eine genüsslich verstrickte geschichte über den schlankheitswahn in japan, geschlechterrollen und enjokōsai lesen möchte, dem würde ich das buch empfehlen.

2.5

Hat mich nicht überzeugt..

Leider war ich etwas enttäuscht von diesem Buch. Ich hab mich sehr darauf gefreut und der Klappentext las sich sehr vielversprechend. Insgesamt war mir persönlich das Buch aber zu lang, die Charaktere sehr unnahbar und die Geschichte eher langweilig. Zum Ende hin habe ich nicht ganz verstanden, was die Message des Buches sein sollte (außer dass man etwas besser mitbekommt, welche Auswirkungen Schlankheitswahn in der asiatischen Kultur auf Frauen haben kann..)

4.5

🧈𝒜𝓃𝒹 𝓎𝑒𝓉 𝑅𝒾𝓀𝒶 𝒽𝒶𝒹 𝓇𝑒𝒶𝓁𝒾𝓈𝑒𝒹 𝒶 𝓌𝒽𝒾𝓁𝑒 𝒷𝒶𝒸𝓀 𝓉𝒽𝒶𝓉, 𝑒𝓋𝑒𝓃 𝒾𝒻 𝓈𝒽𝑒 𝓌𝑒𝓇𝑒 𝓉𝑜 𝓁𝑜𝓈𝑒 𝒶 𝒻𝑒𝓌 𝓀𝒾𝓁𝑜𝓈, 𝓈𝒽𝑒 𝓈𝓉𝒾𝓁𝓁 𝓌𝑜𝓊𝓁𝒹𝓃’𝓉 𝓅𝒶𝓈𝓈. 𝐻𝑜𝓌𝑒𝓋𝑒𝓇 𝒷𝑒𝒶𝓊𝓉𝒾𝒻𝓊𝓁 𝓈𝒽𝑒 𝒷𝑒𝒸𝒶𝓂𝑒, 𝒽𝑜𝓌𝑒𝓋𝑒𝓇 𝓌𝑒𝓁𝓁 𝓈𝒽𝑒 𝒹𝒾𝒹 𝒶𝓉 𝓌𝑜𝓇𝓀, 𝑒𝓋𝑒𝓃 𝒾𝒻 𝓈𝒽𝑒 𝑔𝑜𝓉 𝓂𝒶𝓇𝓇𝒾𝑒𝒹 𝒶𝓃𝒹 𝒽𝒶𝒹 𝒸𝒽𝒾𝓁𝒹𝓇𝑒𝓃, 𝓈𝑜𝒸𝒾𝑒𝓉𝓎 𝒹𝒾𝒹𝓃’𝓉 𝓁𝑒𝓉 𝓌𝑜𝓂𝑒𝓃 𝑜𝒻𝒻 𝓉𝒽𝒶𝓉 𝑒𝒶𝓈𝒾𝓁𝓎.🧈 4,5/5 ⭐️ Butter hat bei mir richtig gemischte Gefühle ausgelöst, obwohl ich es insgesamt sehr, sehr gern gelesen habe. First of all: Dieses Buch hat mich konstant hungrig gemacht. Die Essensbeschreibungen waren so real, dass ich wirklich mehrmals beim Lesen dachte, ich brauche jetzt sofort etwas zu essen. Gerade weil ich japanisches Essen so liebe, war das ein echtes Highlight, ein Buch, das Essen so zelebriert, ohne ein Kochbuch zu sein, fand ich richtig cool. Rika als Protagonistin war für mich sehr relatable. Ihre Struggles als Frau, ihr Verhältnis zu ihrem Körper, zu Arbeit und Beziehungen hat sich sehr real angefühlt. Besonders mochte ich ihre Freundschaft mit Reiko, je weiter ich gelesen habe, desto mehr habe ich mir selbst so eine beste Freundin gewünscht. Diese Entwicklung zwischen den beiden war für mich eines der schönsten Elemente im Buch. Bei Manako Kaji hingegen weiß ich bis jetzt nicht, wie ich zu ihr stehe. Ich hatte ständig das Gefühl, sie spielt nicht nur Rika, sondern auch mich als Leserin. Mal wirkte sie verletzlich, dann wieder manipulativ, dann fast unsympathisch. Ihr antifeministisches Auftreten steht in so einem starken Kontrast dazu, wie sehr sie selbst unter patriarchalen Strukturen leidet. Dieser Zwiespalt war echt spannend, aber auch verwirrend. Thematisch fand ich das Buch wirklich stark und wichtig: Körperbild, Fatphobia, Sexismus, nicht nur in den Medien, sondern auch in ganz alltäglichen Beziehungen. Gerade Rikas Freund, der sich anfangs so „feministisch“ gibt und dann doch fatphobische und sexistische Züge zeigt, war ein unangenehm realistisches Detail. Auch die gesellschaftlichen Strukturen in Japan und wie Frauen darin gefangen sind haben mich sehr interessiert und das ganze nochmal spannender gemacht. Mein einziger größerer Kritikpunkt ist das Pacing. Teilweise war es mir etwas zu langsam. Trotzdem ist es ein Buch, das mich thematisch und emotional sehr beschäftigt hat. Ich glaube, ich werde es noch lange im Kopf haben und darüber nachdenken.

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5

Rika, eine junge Journalistin, möchte ein Interview mit der Gefangenen Manako Kajii, die angeblich ihre Liebhaber mit ihren Kochkünsten verwöhnt und dann ermordet haben soll. Rika bekommt den Ratschlag von ihrer Freundin Reiko sich über das Essen der Insassin zu nähern. Erfolgreich bekommt Rika Zugang zu Manoko und entdeckt selbst ihren Appetit für gutes Essen. Das Leben von Rika und ihrer Mitmenschen verändert sich nach und nach. Hier ist beim Lesen Dauerhunger angesagt. Das Essen wird so detailliert beschrieben, dass ich dauernd Lust auf Butter, Nudeln und Reis hatte. Es geht aber nicht nur um Essen, sondern um Selbstfindung, Emanzipation, Freundschaft und die Entscheidung, sein Leben selbst zu gestalten und nicht von der Gesellschaft vorschreiben zu lassen.Im typisch japanischen Stil geschrieben, war ich ganz fasziniert von der Geschichte.

3

Angenehm zu lesen, mit ein paar kleinen Schwächen.

Am Anfang war ich ehrlich gesagt etwas irritiert und dachte mir: Geht es hier jetzt wirklich die ganze Zeit um Butter? 😅 Der Einstieg war etwas zäh und oberflächlich, aber je weiter man liest, desto mehr entfaltet sich die eigentliche Tiefe der Geschichte. Hinter den vielen kulinarischen Details steckt nämlich eine ziemlich spannende Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Erwartungen an Frauen in Japan. Besonders der Druck, gleichzeitig schlank, angepasst und erfolgreich zu sein. Vor allem die Darstellung von Freundschaft fand ich sehr gelungen. Das war für mich letztlich der stärkste Kern des Buches. Reiko und Rika zeigen, dass eine wahre Freundschaft auch große Unterschiede überwinden kann und wie wichtig es ist, füreinander da zu sein. Trotzdem hat mich die Geschichte nicht komplett gepackt. Manche Passagen ziehen sich etwas, und ich hätte mir stellenweise mehr Spannung oder emotionale Tiefe gewünscht. Insgesamt ist es aber ein leicht zugängliches, süßes Buch mit einem ernsteren Unterton, das sich gut zwischendurch lesen lässt. Fazit: Kein absolutes Highlight, aber lesenswert, wenn man ruhigere Geschichten mit gesellschaftlicher Tiefe mag.

4

Eine kulinarische Reise

Mit feinem Humor und Tiefgang beleuchtet Asako Yuzuki Themen wie Freundschaft, Ehe, Kinderwunsch, die Pflege Angehöriger, Karriere und Einsamkeit in der japanischen Gesellschaft . Wir begleiten die Protagonistin auf eine kulinarische Reise und sehen wie sie allmählich einen neuen Lebensstil und Selbstwertgefühl entwickelt.

2.5

Das Buch erzählt die Geschichte einer Reporterin, die durch den Kontakt zu einer Angeklagten ihre Liebe zum Essen entdeckt. Die Idee ist interessant und bietet Raum für Reflexion über Genuss, Veränderung und Menschlichkeit. Für mich entwickelte sich die Handlung jedoch zu langsam. Insgesamt ein ruhiges, aber eher zähes Leseerlebnis.

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1.5

Don‘t get fooled by the bloody splatters on the cover, it ain‘t happening.

2

Vielversprechende Geschichte die leider nicht fesselt

Ich habe bereits einige Romane von japanischen Autor:innen gelesen und hatte vielleicht deshalb auch an dieses Buch hohe Erwartungen. Leider muss ich sagen, hat mir diese Geschichte trotz vielversprechendem Klappentext nicht zugesagt. Die knapp 440 Seiten gestalten sich als (unnötig) langatmig und lesen sich zäh. Man wartet ständig auf eine unerwartete Wendung die leider nicht erscheint. Im letzte Drittel des Buches baute sich dann ein wenig Spannung auf allerdings endete auch diese enttäuschend und langweilig. Möglicherweise habe ich auch die Message des Buches überlesen oder schlicht weg nicht verstanden. Denn als ich mich beim zuklappen des Buches gefragt habe was die Autorin mit diesem Buch ausdrücken möchte hatte ich keine wirkliche Antwort. Schade.

4

Klug & lecker

Die Journalistin Rika macht sich auf, die berühmte Food-Bloggerin Kajimana für ein exklusives Interview zu gewinnen. Das Aufregende daran? Kajimana wird des Serienmordes verdächtigt und sitzt im Gefängnis. Sie spricht nicht einfach so mit einer dahergelaufenen Journalistin - noch dazu einer, die nicht mal kochen kann. Und so muss Rika um die Gunst Kajimanas kämpfen und lernt dabei eine Menge über das Kochen, die Gesellschaft Japans und vor allem sich selbst. Das Leitthema der Butter fungiert symbolisch für den in Japan verpönten, ausschweifenden Genuss: Eine Frau, die dem gängigen Ideal einer schlanken, fürsorglichen Frau und Mutter nicht entspricht, lässt sich gehen und hat keinerlei Disziplin. Yuzuki stellt durch dieses Bild - aber auch die Interaktionen der Hauptprotagonistin und ihrer Begleiter:innen - den immensen Leistungsdruck, dem japanische Frauen unterliegen und die gleichzeitige Hilflosigkeit von Männern heraus. Diese sind ohne die Fürsorge der Frauen kaum lebensfähig. Die formulierte Gesellschaftskritik ist dabei aber nicht laut und aufdringlich, sondern wird vor allem durch die Dialoge der Charaktere und die Entwicklung der sympathischen Hauptprotagonistin Rika herausgestellt. Die Entwicklung Rikas im Verlauf der Geschichte ist die eigentliche Stärke des Romans. Auch wenn die Grundlage eine Kriminalgeschichte ist, geht es doch darum wie Rika versucht, sich von gesellschaftlichen Zwängen zu befreien. Die höchst unsympathische Anti-Heldin Kaji, mit ihren konservativen Ansichten und der manipulative Art stellt dabei den Gegenpart zu Rika dar. Butter ist ein kluges Buch mit einer Mischung aus Gesellschaftskritik, der Bedeutung von Freundschaft und Essen, denn die teils detailliert, aber nicht langweilig beschrieben Rezepte schreien grade zu danach, ausprobiert zu werden.

4

Interessant. Und regt zum Nachdenken an.

Ich beende das Buch zwiegespalten. Die Geschichte ist sinnlich, respektvoll, gesellschaftskritisch. Sie regt zum Nachdenken über Frauenbilder, Frauenkörper und Lebensentwürfe an. Die Geschichte möchte gelesen und ich wollte wissen, wie es weiter geht, wie es endet. Und gleichzeitig empfand ich die Geschichte als langweilig. Auf eine angenehme Art und Weise. Ich empfehle, es zu lesen und sich eine eigene Meinung zu bilden.

Interessant. Und regt zum Nachdenken an.
4

„There are two things that I simply cannot tolerate: feminists and margarine.” Ein ganz besonderes Buch für welches ich viel Zeit gebraucht habe, um mich richtig darauf einlassen zu können. Wenn man das aber geschafft hat, darf man wirklich sehr einzigartige Charaktere kennenlernen.

5

Es war so so gut!!

Ich habe das Buch verschlungen. Es beruht auf den wahren Fall des Konkatsu Killers und behandelt Themen wie Misogynie und dem Schönheitsideal in Japan schlank zu sein. Insbesondere die Auswirkungen der im alltäglichen Leben werden beschrieben, sobald besonders eine Frau diesem Schönheitsideal nicht mehr entspricht und wie die Gesellschaft damit umgeht. Es ist wirklich sehr gut geschrieben und inspiriert einen selbst zu kochen. Ich kann es jedem nur empfehlen zu lesen!

Es war so so gut!!
3.5

Das Zusammenspiel verschiedener Thematiken ist gut gelungen und sehr interessant. Dennoch ist es manchmal schwierig zu lesen und ein wenig Spannung gehtl auch.

3.5

Ausgesprochen appetitanregend

Riko arbeitet in Tokio als Journalistin. Sie wittert eine Erfolgsstory, die sie sich von den Männern nicht wegschnappen lassen möchte, als es um Kajii Manako, geht einer Serienmörderin in Untersuchungshaft. Sie bekommt Zugang zum Gefängnis, und es entwickeln sich Gespräche zwischen ihr und der Verdächtigen, die sich in erster Linie ums Essen und den Genuss drehen! Dabei spielt Butter eine übergeordnete Rolle. Ein psychologisch ausgefeilter Dialog zwischen den beiden zieht sich über mehrere Wochen. Dabei bringt Kajii Riko dazu, Gerichte zu kochen und zu probieren. Wann, wie und wo legt sie für die Journalistin fest. Reiko, Rikas Freundin seit Kindertagen, bekommt ebenfalls einen größeren Part. Sie wird in das Katz- und Mausspiel hinein gezogen. Dabei kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die Rolle der Frau in Japan ein Grundthema dieses Romans ist. Verpackt in Tradition und Ansprüchen versucht die Protagonistin ihren eigenen Weg zu gehen und sich von gesellschaftlichen Ansichten zu distanzieren. Interessant fand ich da die Figur ihrer Mutter, die mir allerdings zu kurz kam. Sie schien nicht im traditionellen Rollenbild verwachsen und damit ein Vorbild für ihre Tochter, hatte aber kaum impact auf sie. Die Frage nach dem „Warum?“ hätte mich schon interessiert. Auch Rika findet es anfangs selbstverständlich, ihrem Freund zu gefallen und eine Schutzbehauptung nach der anderen für sein patriarchales Verhalten ziehen sich durch den Text. es scheint wie ein Befreiungsschlag, dass sie sich nach dem Gesprächen mit Kajii den Genüssen hingibt und die Konsequenzen erst einmal in Kauf nimmt. Es ist sehr schwer, einzuordnen wie der rote Faden des Buches angelegt ist. Offensichtlich geht es um einen Kriminalfall und die Zubereitung sowie den Verzehr von reichhaltigen Speisen, die sehr detailliert und kreativ vermittelt werden. Das Wasser läuft einem buchstäblich im Munde zusammen. Der feministische Aspekt verschwindet immer mal wieder, um dann unerwartet an der Oberfläche zu kratzen. Die Gesellschaftskritik am Frauenbild ist zwar offensichtlich geht aber auch nicht wirklich in die Tiefe, was ich ein bisschen schade fand. Und dann gibt es noch kleinere Themengebiete, die alle im feministischen Aspekt zu münden scheinen, wie zum Beispiel Kinderwunsch, die Rolle des Vaters in der Familie und die Ansprüche die Frauen und Männer an das W eibliche in der asiatischen Gesellschaft stellen. Dieser Roman hätte eine perfekte Komposition sein können, wenn die Verbindungsstücke gut gewählt worden wären aber daran fehlt es mir hier leider. Jedes Thema für sich ist gut beschrieben doch an der Verknüpfung miteinander hapert es, und so wirkt die Struktur der Geschichte sehr locker und droht immer mal wieder auseinander zu fallen. Das Spannungelement kam viel zu kurz und war eher beiläufig. Eine Lösung war von meiner Seite aus gar nicht mehr im Fokus und hätte ich auch nicht gebraucht. Eine Straffung des Texts hätte dem Werk gut getan. Die Handlung hat mich aber sehr interessiert und so war ich bis zum Schluss motiviert zu lesen. Besonders die kulinarische Variante hat es mir angetan. Der feministische Aspekt hätte von mir aus offensichtlicher sein dürfen. Für ein asiatisches Buch fand ich es allerdings leicht zugänglich und es ist daher meinem Empfinden nach auch als Einsteigerlektüre in diesen literarischen Schriftraum gut geeignet. Das liegt mutmaßlich an der guten Figurenzeichnung. Sowohl Rika wie auch Reiko sind nahbar, wenn mir Letztere auch ein wenig zu jammerig war Eine Leseempfehlung also für Einsteiger in japanische Literatur, die sich gerne mit Feminismus und guter Küche auseinandersetzen wollen,

3.5

Absurdismus - aber anders.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Grundsätzlich fand ich es eine sehr schöne und spannende Geschichte, die sich zwischen Rika und Kajii aufgebaut hat. Leider hat das Ende für mich geschwächelt und einige Fragen offen gelassen. Daher die 3,5 ⭐️

4

Ein fantastisches Buch. Die Story ist so erfrischend anders und sehr unterhaltsam. Vor allem die Liebe zum Essen ist so schön dargestellt, man bekommt richtig Hunger beim Lesen!

2.5

Ich habe 'Butter' von Asako Yuzuki als Hörbuch gehört. Ich habe mich etwas mit den Namen schwer getan, aber das könnte beim lesen einfacher sein. Es war für mich okay, ich glaube das ist einfach nicht meine Art von Roman. Man konnte ganz gut zuhören, aber es hatte durchaus seine Längen.

4

Lecker

Es ist nicht das erste Mal, dass der Klappentext eines Buches aus dem Blumenbar Verlag suggeriert, es wäre ein Thriller oder Spannungsroman (siehe „Notizen zu einer Hinrichtung ❤️ und „Meine Schwester die Serienmörderin“ - seinerzeit ebenfalls im Blumenbar Verlag erschienen) und man überrascht feststellen muss, dass es ein tiefgründiger Roman ist. „Butter“ wirft die Frage auf: wie dünn, dick, groß, klein, intelligent, naiv, schwarz, weiß, gepunktet und gestreift hat eine Frau in Japan zu sein und was passiert, wenn man sich der Norm widersetzt? Und vor allem ist es eins: eine Geschichte über Freundschaft. Sehr gelungener Roman der mich hungrig zurück gelassen hat. Wenn ihr ostasiatische Literatur mögt, müsst ihr dieses Buch unbedingt lesen.

3.5

Wer sich für Kochen interessiert

… wird mit diesem Buch sehr glücklich - es wird nämlich viel gekocht, gegessen und es werden viele Rezepte ausprobiert. Ich folgte der Protagonistin gerne und an sich ist es eine spannende Story, jedoch hatte ich oft das Gefühl, dass die Geschichte mehr wollte, als sich anbot. Es gibt schöne Anekdoten und Gedanken, die ich aus dem Buch mitnehmen werde. Häufig gefiel mir der Stil der Gespräche nicht, sie wirkten unnatürlich - das hat mich teils gestört, da man manchmal nicht ganz folgen konnte. Generell habe ich nicht alles verstanden, aber das finde ich wiederum gut :D da kann man selbst über die Figuren und deren Handlungen nachdenken :)

3.5

So ist weibliche Selbstbestimmung möglich:

Die junge Journalistin Rika Machida entwickelt im Laufe des Buches eine freundschaftliche Beziehung mit der Strafgefangenen Manako Kajii. Dies schafft sie durch das Nach-kochen von Kajii`s Lieblingsspeisen, der Teilnahme an Kochkursen und dem Besuch von Kajii`s Elternhaus. Hier wird der zentrale Plot des Buches deutlich: Rika taucht Stück für Stück in Manako`s Lebenswelt ein. Die Autorin beschreibt hier gekonnt den Lebensstil der Tokioter High Society, den sich Manako durch wohlhabende Affären leisten konnte, und zu dem sich Rika nicht zugehörig fühlt. Das Buch glänzt außerdem durch die extrem detailierte Beschreibung von verschiedensten japanischen Speisen ( bei denen man leicht den Überblick verliert) und der ausführlichen Darstellung von Rikas Gefühlen und Emotionen Jedoch ist der Kern der Handlung hier tiefer, der Roman schildert expliziert die Probleme einer nicht norm schönen Frau in der japanischen Gesellschaft und die Konsequenzen die damit einhergehen. Auch die Spannung während dem Verlauf der Handlung ist ziemlich gering, mit einem Ende das mich nicht überzeugt hat. Seitenlange Episoden über den Genuss und Geschmack von asiatischen Speisen tragen nicht wirklich zum vorantreiben des Plots bei. Gleichzeitig schafft die Autorin es nicht, die inneren Beweggründe der Charaktere koherent zu erläutern. So wird man als Leser oft vor vollendete Tatsachen ohne logischen Zusammenhang gestellt. Trotzdem eine Leseempfehlung für alle, die sich für das Körperbild und die allgemeinen Situierung der Frau in Japan intressieren.

4

❲ Essen Sie einfach, worauf Sie Appetit haben. Spitzen Sie die Ohren und hören Sie auf Ihren Körper. Essen Sie niemals etwas, das Sie nicht essen wollen. Sobald sie sich dafür entscheiden, werden Ihr Körper und Ihr Geist sich verändern. ❳

3

Ging stark los, aber ließ dolle nach. Der persönliche Höhepunkt fand tatsächlich eher in der Mitte statt, wodurch die 2. Hälfte sich dann eher nur noch mit einer sanften Auflösung der Geschichte beschäftigt hat. Vor allem zu Anfang hat mir die starke Kritik an der japanischen Gesellschaft wenns um Geschlechterrollen und Sexismus ging, wirklich sehr gefallen. Gepaart mit einem kleinen investigativen Did She, Didn't She war das schon sehr vielversprechend. Leider verliert sich das Buch dann aber sehr und fließt dann eher wie ein sanfter Bach dem "Finale" aka Ende des Buchs (weil keine Seiten mehr übrig) entgegen. So wirklich aufgelöst wurde nichts - man muss sich damit zufriedengeben, dass dieses Buch sich eher als "die Reise ist das Ziel" anfühlt.

3

Dieses Buch ist ein (Geschmacks)Erlebnis

Das Buch heißt Butter, und was kann ich anderes sagen außer - Name ist Programm. Ich bin sehr verwundert darüber, dass BUTTER ein zentrales Thema in einem Buch sein kann und dabei nicht von Haupt-Thema ablenkt. Das spannende ist, dass das Buch zu 90% aus Beschreibungen von Mahlzeiten besteht, es wird detailliert beschrieben, wie sich die einzelnen Zutaten eines Gerichtes auf den Geschmack auswirken und wie sich die Kombination aus den verschiedenen Zutaten im Mund anfühlt. Es wird so genau und interessant beschrieben, dass man es am liebsten selbst schmecken möchte. Was super langweilig klingt wird seltsamst spannend beschrieben und mit den Emotionen und Gedanken des Hauptcharakters untermalt. Die restlichen 10% machen die Alltagsprobleme der Protagonistin aus sowie die zahlreichen Beschreibungen des Körperbaus von Haupt- und Nebencharakteren - seltsam aber irgendwie passend zur Thematik Ein bisschen UNPASSEND ist, ist der schmale Grad zwischen Body-Positivity und Fatphobia auf dem sich die Körper-Beschreibungen bewegen. Ob gewollt oder nicht, manche Passagen sind einfach unangenehm zu lesen, weil das Aussehen von dickeren Charakteren oft so übertrieben abstoßend beschrieben wird. Das Buch bekommt solide 3 Sterne, leider ist es nicht besonders spannend und zeitweise ein wenig mühsam zu lesen. Wollte dran bleiben, weil ich wissen wollte ob am Ende noch ein unvorhergesehenes Ereignis kommt. Es ist kein schlechtes Ende! Bin zufrieden, mehr Potential hätte es aber schon gegeben…

1

Schade, schade, Schokolade..., nee... Butter! So ein wunderschön gestaltetes Buch von @buechergilde , ich liebe das Cover mit den in die Butter eingeschnittenen Buchstaben! Leider war das aber gar nichts. Die Geschichte war viel zu lang, auf der Hälfte des Buches hätte Schluss sein können. Der Rest des Buches hat hauptsächlich zu Verwirrung und sogar Langeweile geführt. Ich hatte den Eindruck, zu wenig von Japan, seinen Werten und seiner Kultur zu kennen, um die Informationen richtig bewerten und einordnen zu können. Die Übersetzung wirkte in Teilen sprachlich unbeholfen und hölzern. Ich habe immer weiter gehofft, dass am Ende alles Sinn macht, aber leider war dem nicht so. Nur 💜 für die Leseerfahrung.

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4

Unbeschreiblich

Mal was ganz neues! Ich wusste nie worauf es hinauslaufen wird, aber das hat es umso besser gemacht. Ein wirklich gutes Buch.

5

Food plays a vital part in our lives Be it a festive dinner with friends, a quick to-go option for a busy day or a memory of a long lost lover's favourite meal. It always surrounds us and this book made it very clear the impact that it can have on us. I enjoyed reading a longer book for once, the characters had so much more depth. However I really didn't understand much of all the lengthy descriptions of the various dishes on like every second page.. But that ending had me smiling so satisfied :)

5

Wunderbarer Roman über das Rollenbild der Frau, die ungewöhnliche Geschichte einer Frau im Gefängnis, Genuss, Körperschemata und Abenteuer. Manchmal ein bisschen verwirrend, da viele Protagonisten dabei sind, aber im Großen und Ganzen eine fesselnde Geschichte. Ich hab das Buch gerne gehört und empfehle es auf alle Fälle weiter.

3.5

Interessante japanische Gesellschaftskritik, beschäftigt sich viel mit der Stellung der Frau und den verschiedenen Systemen innerhalb des Landes. Oder doch ein kulinarischer Roman und eine Huldigung an die Butter. Ich hätte mir mehr thriller und Story über die Serienmörderin gewünscht. Wie üblich in asiatischen Romanen musste ich konzentriert und langsamer lesen, aufgrund der Schreibweise.

2.5

Leider keine packende Geschichte. Es ist mehr eine Kritik an der japanischen Gesellschaft und wie eine Frau aus der ihr zugetragenen Rolle ausbricht und sich selbst verwirklicht. Für mich war es aber ein spannendes Portrait einer anderen Kultur.

5

Words can't describe the feelings i have for this book. If you like Murakami, you will love this one! It has this wonderful way of describing the little, mundane things in a clean, observing way. Then there are those moments when things are a bit pervert and disgusting, but in this normal "humans sometimes like to test their limits" way. Food plays a VERY big role in this book, the descriptions of the recipes, the ingredients, the texture, look, smell and taste of the foods are so lively and detailed, prepare to be hungry after reading! Or at least have some appetite. I loved the characters! How they developed and i could so identify and relate. And the criticism and themes! Oh boy, how society has those ridiculous expectations on women to be hard working and good looking, but also how men are repressing their feelings and need to be successful. The book goes so deep into psyche and relationships and family i can't describe. I just can say, it has this wonderful strange vibe i only found in Japanese books so far and i wish I could read it for the first time again. THIS book is groundbreaking! 5 / 5

3

Die drei Sterne stehen in Goodreads für "Like it". Und das sagt genau das richtige darüber aus! Ich mochte es, aber es ist kein Buch, dass ich jedem nun in die Hand drücken würde. Interessant, gut umgesetzt, japanische Art - alles da was man so will. Aber auch konfus und teilweise lies die Spannung zu wünschen übrig! Ein Buch für dass man sich Zeit nehmen muss!

5

Die junge Journalistin Rika möchte die mutmaßliche Mörderin Manako Kajii interviewen. Die besteht aber darauf, nicht über den Fall zu sprechen, sondern erzählt Rika lieber von ihren Kochkünsten und ihrem Lebensstil. Rika verfällt der Frau ein wenig, aber vor allem fängt sie an, ihre bisherigen Entscheidungen, ob Job oder Privatleben, in Frage zu stellen. Ist es das, was sie wirklich möchte, oder beugt sie sich einfach nur den gesellschaftlichen Erwartungen? Der Druck auf junge Japanerinnen scheint groß. Sie sollen voll arbeiten, aber auch häuslich sein. Immer schlank und hübsch und gesund sein; Übergewicht ist verpönt. Dank Kajii entdeckt Rika das Kochen und vor allem das gute Essen für sich. Und sie merkt, dass es wichtiger ist, sich eine eigene Identität zu schaffen und seinen eigenen Weg zu finden.

5

Bisher mein Buch des Jahres 2023

Muss man lesen. Mehr wird nicht verraten.

4

Bisher kam ich noch nicht oft in Berührung mit japanischer Literatur, aber "Butter" hat mir definitiv Lust auf mehr gemacht. Worum geht es? Manako Kajii sitzt im Gefängnis, weil sie mehrere Verehrer durch ihre guten Kochkünste verführt und dann umgebracht haben soll. Die Journalistin Rika möchte die Wahrheit herausfinden und bittet Manako um ein Interview. Diese willigt zwar ein, jedoch möchte sie mit Rika nur über Essen sprechen. Für die Journalistin öffnet sich damit eine vollkommen neue Welt.... Wie hat mir das Buch gefallen? "Butter" ist anders als andere Bücher, die ich bisher gelesen habe. Es handelt sich hierbei um eine Mischung aus Krimi und kulinarischen Genüssen. Während man als Leser versucht die Wahrheit über Manako herauszufinden, bekommt man gleichzeitig richtig Appetit auf all die leckeren Speisen, die im Buch beschrieben werden. Als wirklich erschreckend habe ich das japanische Frauenbild empfunden. Dort wird eine Frau schon als "fett" bezeichnet, wenn sie ein - für unsere Standards - normales Gewicht hat. Auch Rikas Freund äußert sich abfällig über das Gewicht von Frauen und sagt auch noch, dass es bei Männern etwas ganz anderes wäre. Die allgemeine Meinung scheint zu sein, dass sobald eine Frau zunimmt, sie sich gehen lässt. Aus diesem Grund ist auch Manako dem Spott ausgeliefert, da sie nicht der Norm entspricht und gerne isst. Rika, die sich bisher nichts aus Essen gemacht hat, entdeckt durch ihre Gespräche mit Manako nicht nur viele neue Köstlichkeiten, sondern auch ein neues Ich. Der Autorin ist es gelungen, ein Werk zu erschaffen, das Spannung, Genuss und Gesellschaftskritik vereint.

5

This book was truly exhilarating. The suspense was intense and I especially loved the descriptions of the food and the cooking. The topics that were discussed in this book were very interesting and important. Although I expected something different from this book I couldn’t put down.

Genüsse und Lebensweisen

Ein faszinierender Start und ein eigenwilliges Konzept weckten eine große Neugierde an "Butter", als ich mit dem Roman startete. Wie der Titel schon andeutet, spielt hier vor allem eines eine Rolle: Essen. Genuss und Lebenskunst werden sehr ausführlich mit der Metapher Nahrung erläutert - für mich ein wenig zu ausführlich. Die sehr konkreten Beschreibungen rund um Essen und den Prozess der Nahrungsaufnahme waren mir manchmal einfach zu viel, ließ mich geistig abschweifen und weckte eher unangenehme Gefühle in mir. Als guten Ansatz empfinde ich die Rolle der japanischen Frau aufzugreifen und auch in Japan vorherrschende Schönheitsideale kritisch zu reflektieren. Die Zahlenangaben von Gewicht und angeblichem Übergewicht waren für mich too much. Frauen mit 55 Kilogramm Körpergewicht werden hier unter anderem als dicklich dargestellt, was mich mehrfach unangenehm getriggert hat. Der Roman soll von einer weiblichen Befreiung und der Findung des eigenen Selbst erzählen, mich hat dieser Aspekt jedoch immer wieder zurückgeworfen. Die Story an sich blieb zudem eher flach, die Auflösung empfand uch als sehr vage - als hätte der Roman sich auf seinem Weg zum Schluss zwischen all dem Essen verlaufen. Von mir gibt es daher nur 2 🌟

Genüsse und Lebensweisen
2.5

2,5 Sterne. Ich hatte mich richtig auf das Buch gefreut und bin schon länger drumherum geschlichen. Ich liebe das Cover und auch der Titel sprach mich an. Das Buch fängt sehr gut an und ich kam direkt in die Geschichte rein. Ich war total neugierig auf den weiteren Verlauf. Leider fand ich es irgendwann zäh und wollte auch kein weiteres Rezept mit Butter mehr lesen. Mir fehlte irgendwann die eigene Handlung und auch der Schluss hat mich nicht überzeugt. Ich bin ziemlich oft mit den Namen durcheinander gekommen, allerdings liegt das an mir, da ich selten japanische Romane lese.

3.5

Mein erster Japanischer Roman. Hat mir gut gefallen. Auch die detaillierten Beschreibungen des Essens mochte ich. Im Mittelteil gab es allerdings ein paar Längen.

3

Uff!

Dieses Buch verliert sich meiner Meinung nach total in seiner zu detaillierten Beschreibung von Essen! Die Story hat für mich darunter erheblich gelitten. Die Rolle der Frau in Japan zu beleuchten bzw. zu kritisieren, war ein vielversprechender Ansatz. Aber ich musste mich gefühlt total durch quälen.

5

Wow

Butter ist ein sehr eindrucksvoller Roman. Ich saß teilweise sehr gebannt vor dem Buch und konnte es nicht zur Seite legen. Beim Lesen bekommt man entweder sehr großen Hunger oder es wird einem etwas schlecht. Der englische Untertitel “A novel of Food and Murder” trifft definitiv zu, allerdings ist Butter auch eine Geschichte über die Erwartungshaltung an weibliche Körper und die Last die Frauen in Japan auferlegt wird. Obwohl das Buch sehr stark die japanische Gesellschaft kritisiert, konnte ich in vielen Punkten auch Verbindungen zu Missständen in Deutschland ziehen. Die Erzählstruktur war sehr interessant, ich hatte allerdings auch an ein bis zwei Stellen das Gefühl von Längen

3

Butter ist ein Roman über eine schier unüberblickbare Vielfalt an Themen und Motiven: manipulative Beziehungen, unerfüllte Kinderwünsche, Genuss, Sexualität, Kulinarik, Gewalt, Bodydysmorphie, Selbsthass und -liebe, Kindheitstrauma, Freundschaft, gesellschaftlicher Druck, Arbeitswahn. Man könnte meinen, dass die Geschichte rund um Rika, eine junge Redakteurin, die seit Jahren in ihrer Redaktion um Anerkennung kämpft, bei dieser Vielzahl an Inhalten zerfasern und ziellos wirken könnte. Doch tatsächlich sind die vielen kleinen Momente – eingebettet in die Rahmenhandlung um die mutmaßliche Mörderin und Food-Enthusiastin Manako Kajii – jederzeit stimmig verbunden. An manchen Stellen hätte ich mir gewünscht, dass einzelne Themen stärker vertieft worden wären, da wenig bis in die letzte Konsequenz auserzählt scheint. Alles in allem ein unterhaltsamer Roman, der zwar nicht alle Potenziale ausschöpft, mich aber gerade durch diese Kurzweiligkeit durchweg gut unterhalten konnte.

3.5

3 bis 3,5 Sterne. Ein Buch, das manchmal weich und dahinschmelzend und dann wieder zäh und langweilig ist, so wie Butter halt. 🧈

Wer dieses Buch lesen möchte, muss Geduld und Zeit mitbringen. Und im Idealfall schon Vorkenntnisse über die japanische Kultur. Denn Erklärungen oder Einführungen gibt’s hier nicht. Entweder man kommt mit oder eben nicht. Was mir gut gefallen hat: die ganzen Essensbeschreibungen. Omg. Da läuft einem ja direkt das Wasser im Mund zusammen. Am besten nicht lesen, wenn man großen Hunger hat. Und auch die Kritik am japanischen Schönheitssystem - vor allem für Frauen. Was mir nicht gut gefallen hat: das Buch hat Längen. Viele Längen. An manchen Stellen ist es so zäh und langatmig. Dazu gibt es viele Charaktere, die alle eigentlich nur verwirrend sind. Viele Handlungsstränge waren zwar interessant, wurden aber nur angerissen und nicht auserzählt. Ich hätte mich über noch mehr Geschichten zu den „Mordfällen“ und noch mehr Kritik und Einblick in die japanische Wertekultur (die mir sehr veraltet erscheint) gefreut. Wer sich mit Japan auskennt und Spaß am Kochen hat, wird hier sicher gut bedient. Für mich war es eher verwirrend und träge. Also eigentlich viel Potential, aber ich hätte mir mehr gewünscht.

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