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Description
Book Information
Posts
Obsessed! 🐟
Nachdem ich schon begeistert von „Butter“ von Asako Yuzuki war, musste ich unbedingt auch ihr neues Buch lesen! (Naja, so neu ist es nicht, es wurde nur erst jetzt ins Englische/Deutsche übersetzt). Das Buch hat mich von Anfang an sofort in den Bann gezogen und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Erikos Obsession mit Shoko wurde super spannend erzählt. Ich kann es auch nur als Einstiegslektüre von Yuzuki empfehlen. Mir gefällt auch das Yuzuki ihre Charaktere und ihr Erleben sehr detailliert beschreibt. Man bemerkt auch Elemente von „Butter“, da auch in diesem Roman sehr detailliert über das Essen gesprochen wird. Hat mir sehr gut gefallen! :)

Frauen hassen Frauen
Eriko und Shōko sind das absolute Gegenteil voneinander: Eriko ist schön, stylisch, unverheiratet und verdient gutes Geld als Karrierefrau und eine absolute Soziopathin. Shōko ist eine absolut durchschnittliche, semi-erfolgreiche Bloggerin, die mit einem durchschnittlichen Typen verheiratet ist und aus Faulheit nicht arbeiten geht. Auf den ganzen 400 Seiten geht es eigentlich nur darum, wie schlecht Eriko darin ist, Freundschaften mit Frauen (oder überhaupt irgendwem) zu schließen. Dass es daran liegt, dass Eriko absolut geisteskrank ist, merkt man ziemlich schnell. Aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen fängt sie dann an Shōko zu stalken. Joah. Das ist der ganze Roman, begleitet von den lächerlichsten und absurdesten Dialogen ever. So oft habe ich beim Lesen gedacht WER SAGT SOWAS?! NIEMAND REDET SO! Beide Protagonistinnen scheinen sich übrigens sehr wohl im Patriarchat zu fühlen, besonders Eriko hasst andere Frauen fast so sehr wie sich selbst und ihre eigene Unfähigkeit, mit ihnen Freundschaften zu schließen. Der Trend, sich von Männern abzuwenden und den Fokus auf weibliche Freundschaften zu setzen finden beide eher unangenehm weil, naja, Frauen sind einfach fake und scheiße (???). Ich verstehe den Sinn der Geschichte einfach nicht. Es ist kein feministischer Roman der das patriarchale Japan aufarbeitet oder zumindest aufs Korn nimmt. Es ist kein Thriller, es ist auch nicht im Ansatz sowas wie Yuzukis anderer Roman, „Butter“, den ich geliebt habe. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass die Autorin sich in dem gleichen internalisiert misogynen Rahmen bewegt wie ihre Protagonistinnen. Dabei steht eigentlich nur im Vordergrund wie anstrengend Frauen und was für ein schrecklicher Mensch Eriko ist. Und es hätte ja auch lustig sein können einfach nur dabei zuzusehen, wie sich Eriko immer tiefer in die Scheiße reitet aber dafür war der Roman zu langatmig. Was ein satirischer, gesellschaftskritischer Roman mit den unsympathischsten Protagonistinnen der Welt hätte sein können (wär ein Banger gewesen) ist leider nur eine einzige, sinnlose Enttäuschung.
obsession & female friendships
This book was basically a strange character study of two women in their late twenties making questionable life choices. The FMC Eriko is a young woman mainly focused on her career who struggles with human connection and who has a tendency to misgudge other people's actions towards her. She ends up lost in the misconception that she has found a true friend in the blogger Shoko and does everything in her power to make sure Shoko acts as Eriko expects her to - completely letting her obsession with Shoko take over. Even though both women are very unlikeable in the first half of the book - the author Yuzuki did a great job in portraying how their families and their circumstances shaped who they have become. Both seem to be almost insane at times but at the same time undeniably human and complex characters. The book's main theme is female friendship but it's also about all the expactations laid upon young women by Japan's society: being a dutiful wife, a good employee, a perfect daughter, always perfect looking and never complaining. The middle part could definitely be shorter since it felt a bit repetitive but I really loved the ending and to see how both women have grown in confidence and perspective in the end. A very strange but enticing story about female friendship and obsession.
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Obsessed! 🐟
Nachdem ich schon begeistert von „Butter“ von Asako Yuzuki war, musste ich unbedingt auch ihr neues Buch lesen! (Naja, so neu ist es nicht, es wurde nur erst jetzt ins Englische/Deutsche übersetzt). Das Buch hat mich von Anfang an sofort in den Bann gezogen und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Erikos Obsession mit Shoko wurde super spannend erzählt. Ich kann es auch nur als Einstiegslektüre von Yuzuki empfehlen. Mir gefällt auch das Yuzuki ihre Charaktere und ihr Erleben sehr detailliert beschreibt. Man bemerkt auch Elemente von „Butter“, da auch in diesem Roman sehr detailliert über das Essen gesprochen wird. Hat mir sehr gut gefallen! :)

Frauen hassen Frauen
Eriko und Shōko sind das absolute Gegenteil voneinander: Eriko ist schön, stylisch, unverheiratet und verdient gutes Geld als Karrierefrau und eine absolute Soziopathin. Shōko ist eine absolut durchschnittliche, semi-erfolgreiche Bloggerin, die mit einem durchschnittlichen Typen verheiratet ist und aus Faulheit nicht arbeiten geht. Auf den ganzen 400 Seiten geht es eigentlich nur darum, wie schlecht Eriko darin ist, Freundschaften mit Frauen (oder überhaupt irgendwem) zu schließen. Dass es daran liegt, dass Eriko absolut geisteskrank ist, merkt man ziemlich schnell. Aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen fängt sie dann an Shōko zu stalken. Joah. Das ist der ganze Roman, begleitet von den lächerlichsten und absurdesten Dialogen ever. So oft habe ich beim Lesen gedacht WER SAGT SOWAS?! NIEMAND REDET SO! Beide Protagonistinnen scheinen sich übrigens sehr wohl im Patriarchat zu fühlen, besonders Eriko hasst andere Frauen fast so sehr wie sich selbst und ihre eigene Unfähigkeit, mit ihnen Freundschaften zu schließen. Der Trend, sich von Männern abzuwenden und den Fokus auf weibliche Freundschaften zu setzen finden beide eher unangenehm weil, naja, Frauen sind einfach fake und scheiße (???). Ich verstehe den Sinn der Geschichte einfach nicht. Es ist kein feministischer Roman der das patriarchale Japan aufarbeitet oder zumindest aufs Korn nimmt. Es ist kein Thriller, es ist auch nicht im Ansatz sowas wie Yuzukis anderer Roman, „Butter“, den ich geliebt habe. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass die Autorin sich in dem gleichen internalisiert misogynen Rahmen bewegt wie ihre Protagonistinnen. Dabei steht eigentlich nur im Vordergrund wie anstrengend Frauen und was für ein schrecklicher Mensch Eriko ist. Und es hätte ja auch lustig sein können einfach nur dabei zuzusehen, wie sich Eriko immer tiefer in die Scheiße reitet aber dafür war der Roman zu langatmig. Was ein satirischer, gesellschaftskritischer Roman mit den unsympathischsten Protagonistinnen der Welt hätte sein können (wär ein Banger gewesen) ist leider nur eine einzige, sinnlose Enttäuschung.
obsession & female friendships
This book was basically a strange character study of two women in their late twenties making questionable life choices. The FMC Eriko is a young woman mainly focused on her career who struggles with human connection and who has a tendency to misgudge other people's actions towards her. She ends up lost in the misconception that she has found a true friend in the blogger Shoko and does everything in her power to make sure Shoko acts as Eriko expects her to - completely letting her obsession with Shoko take over. Even though both women are very unlikeable in the first half of the book - the author Yuzuki did a great job in portraying how their families and their circumstances shaped who they have become. Both seem to be almost insane at times but at the same time undeniably human and complex characters. The book's main theme is female friendship but it's also about all the expactations laid upon young women by Japan's society: being a dutiful wife, a good employee, a perfect daughter, always perfect looking and never complaining. The middle part could definitely be shorter since it felt a bit repetitive but I really loved the ending and to see how both women have grown in confidence and perspective in the end. A very strange but enticing story about female friendship and obsession.






