Blaubeertage
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Posts
Ein süßer Jugendroman für Zwischendurch. Zur Geschichte und den Charakteren: Den Einstieg mochte ich ganz gerne, da man schnell beide Protagonist:innen kennenlernt und das doch recht besondere Setting für Aufruhr sorgt. Zumindest hat es mich erstmal überrascht und auch ein kleines bisschen beunruhigt, auf der anderen Seite war es aber auch geheimnisvoll und spannend. Es wurde mit der Zeit sogar zu einem meiner liebsten Randdetails des Buches. Die Geschichte beinhaltet einige ernste Themen, mit welchen aber locker-flockig umgegangen wird, wodurch das Buch insgesamt nur an der Oberfläche kratzt. Es geht nicht in die Tiefe, was einerseits schade ist, anderseits konnte ich aber auch gut verstehen, wieso die Autorin sich so entschieden hat. Schließlich soll das Buch in erster Linie unterhalten und dennoch klingen seine Ernsthaftigkeit und Bedeutungsschwere unterschwellig immer mit. Die sensiblen Themen stehen in starkem Kontrast zu den übrigen Handlungsinhalten wie Freundschaft, erste Liebe, Erwachsenwerden und weiteren typischen Teenager-Problemen, was zum einen auf eine gelungene subtile Einbindung ebendieser hindeutet, zum anderen ist die Geschichte dadurch aber manchmal auch schwer zu glauben. In gewisser Weise ist dieses Buch nämlich auch sehr klischeebeladen und das Verhalten der Charaktere machte für mich ebenfalls oft nur wenig Sinn, gerade auch was das Handeln der Erwachsenen wie beispielsweise das von Caymen's Mutter anbelangt. Mit der Protagonistin Caymen wurde ich nur schwer gänzlich warm. Oft konnte ich sie richtig gut verstehen und ihre Gefühle nachempfinden und dann auch wieder gar nicht. Ihr Denken und Handeln wechselt ständig zwischen sehr reif für ihr Alter und noch ziemlich kindisch, wodurch ich sie trotz Innensicht und Erzählung aus der Ich-Perspektive nie hundertprozentig einschätzen konnte. Die restlichen Charaktere bleiben recht blass und flach, wobei ich Caymen's beste Freundin Skye trotz dessen sehr gerne mochte. Kapitel aus Xander's Sicht wären wohl sinnvoll gewesen, um ihn ebenfalls besser kennenlernen zu können. Xander und Mason sind mehr oder weniger wandelnde Klischees, aber nicht mehr, was natürlich sehr schade ist. Allerdings ist dieses Buch auch einfach zu dünn und zu kurz, um so viele Figuren gut kennenlernen zu können. Dadurch dass ich die Liebesgeschichte nur einseitig wahrgenommen und miterlebt habe und Caymen noch dazu ein recht undurchsichtiger Charakter mit widersprüchlicher wie unberechenbarer Gefühlswelt ist, konnte mich ihre Beziehung zu Xander nicht ganz abholen. Die Emotionen kamen einfach nicht bei mir an. In meinen Augen hat die Autorin hier zu viele Themen in zu wenig Seiten gepackt, wodurch alles ein bisschen auf der Strecke liegen blieb und nichts so richtig auserzählt wurde. Gegen Ende geht alles sehr schnell und das Buch schließt recht abrupt mitten im Geschehen ab. Es bleiben viele Fragen offen und es hätte noch so Vieles zu erzählen gegeben. Zudem waren mir die ganzen Entwicklungen gegen Ende etwas zu viel des Guten, insbesondere was Caymen's Familie anbelangt. Zum Schreibstil: Der Schreibstil ist einfach gehalten, gut verständlich und flüssig. Man kommt schnell das Buch durch und findet dabei einen jugendlich-modernen Stil vor. Caymen's Sarkasmus ist sehr unterhaltsam, jedoch sind Gefühle und Tiefe hier eher Mangelware. Fazit: Das Buch hat sich schnell wie flüssig lesen lassen und konnte mich dabei kurzweilig gut unterhalten und fesseln. Ich habe zwar einige Kritikpunkte, kann es jüngeren Leser:innen für Zwischendurch aber dennoch empfehlen. Ich vergebe gut gemeinte drei Sterne, da ich nicht mehr zur eigentlichen Zielgruppe gehöre und das Buch früher womöglich deutlich lieber gemocht hätte. 3/ 5 Sterne ⭐️

Im kleinen Küstenort, in dem "Blaubeertage" spielt, gibt es zwei Sorten Menschen: die Reichen und die Leute, die den Reichen irgendwelches Zeug verkaufen. Caymen und ihre Mutter gehören zur zweiten Gruppe. Neben der Schule verbringt die 17-jährige ihre gesamte Freizeit im Puppenladen ihrer Mutter und hilft ihr, wo sie nur kann. Die beiden wohnen in einer winzigen Wohnung direkt über dem Laden und kommen gerade so über die Runden. Eines Tages kommt ein Typ in den Puppenladen und möchte eine Porzellanpuppe für seine Grossmutter kaufen. Caymen bemerkt sehr schnell, dass er genau in ihr Schema der Reichen passt: Er ist selbstbewusst, arrogant und strotzt nur so vor Geld. Die Story erleben wir durch die Augen der 17-jährigen Caymen. Sie ist einem sofort sympathisch, denn sie ist eine intelligente, schlagfertige Protagonistin und ihr Humor strotzt nur so vor Sarkasmus, so dass man beim Lesen oft ein Grinsen oder Schmunzeln auf dem Gesicht hat. Ist ihr Zynismus ein Schutz? Oder ist Humor vielleicht sogar vererbbar? Xander ist in vielen Bereichen der typische Reiche und bedient uns mit reichlich Klischees. So trägt er zum Beispiel Handschuhe zum Auto fahren. Doch hinter der glänzenden Fassade steckt mehr. Er kann sehr gut zuhören, sich einfühlen und springt auch über seinen Schatten. Doch Cayman darf sich ihre aufkommenden Gefühle für ihn nicht eingestehen, denn sie weiss von ihrer Mutter, dass es Reiche nie ernst mit Leuten aus dem gemeinen Fussvolk meinen. So ist sie für ihn bestimmt nur ein abwechslungsreicher Zeitvertreib oder dient gar als Spielball zwischen Xander und seinem Vater. Die Grundidee dieses Buches ist natürlich altbekannt: Armes Mädchen trifft reichen Jungen und sie verlieben sich. Doch neben dieser Aschenputtel-Grundlage, punktet Kasie West mit einem herrlich lockeren Schreibstil und einem überaus sarkastischen Humor, so dass man beim Lesen immer wieder den Mund zu einem Schmunzeln verziehen muss. Aber auch die schöne, leichte Liebesgeschichte weiss zu überzeugen. Zudem lebt die Geschichte von den Gegensätzen arm - reich. So kleidet sich Cayman nur im Second Hand Shop ein, während von Xander wohl ein Outfit allein so viel kostet wie der Inhalt ihres gesamten Schrankes. "Blaubeertage" war für mich die perfekte Sonntagslektüre und lässt sich wegschmökern wie nichts. Ich werde mich bestimmt nach weiteren Romanen von Kasie West umsehen. Fazit: "Blaubeertage" ist die perfekte Wohlfühl-Lektüre für zwischendurch. Kasie West überzeugt mit ihrem lockeren Schreibstil, einem herrlichen Humor und einer wunderschönen Liebesgeschichte.
Das Buch ist sehr gut und die Liebesgeschichte der Protagonisten ist gut geschrieben
Das Buch ist super geschrieben und ich finde es zeigt den Unterschied der beiden Personen gut auf. Xander und Cayman lernen sich durch die Berufstage gut kennen und erleben in den jeweils anderen Welten sachen kennen und kommen hinter die Familiengeheimnise von Caymen.
Meine Meinung: Ich habe mich auf der Buch gefreut, aber leider war es mir an machen Stellen viel zu kurz, zu oberflächlich und einfach zu wenig, um meine Erwartungen zu erfüllen. Gleich am Anfang habe ich nur kurz in der Mittagspause gelesen und danach gesehen, dass es schon wieder 20 % des Buches waren – ab dort wurde ich skeptisch. Und ich habe auch insgesamt nur einen Tag für das ganze Buch gebraucht. Okay, die Sätze sind kurz und schnell zu lesen, aber generell ist das Buch … einfach nur zu kurz! (Besonders für den Preis…) Wodurch auch die Charaktere nicht so ausgearbeitet werden konnten, wie ich es mir gewünscht hätte, bzw. blieben auch Fragen offen und die Konflikte wurden zu schnell geklärt. Außerdem fand ich das Buch sehr klischeehaft und vieles war doch auch vorhersehbar. Wie der Background von Caymens Mutter oder wie es sich am Ende mit den Großeltern entickelt hat, bzw. hätte man das ganze Drama um Xander sparen können… war eh klar, wie es sich auflöst. Was mir dafür richtig gut gefallen hat, war der Humor bzw. der Sarkasmus der Hauptfigur Cayman und die Chemie, die zwischen ihr und Xander geherrscht hat, aber das war es dann leider auch schon. Es war nett, aber leider auch irgendwie nicht mehr, nicht so, dass es im Gedächtnis bleibt. Außerdem war es mir viel zu kurz und alles nur soo oberflächlich angekratzt. Die Grundidee und die grundeigenschaften der Charas war ja gut, aber trotzdem finde ich, hätte man daraus viel mehr machen können. Viel, viel mehr. Die Story war leider zum Ende hin einfach zu platt, durch dieses Schwarz/weiß-denken waren Plot und die Konflikte recht vorhersehbar waren bzw. noch offensichtlicher, als bei anderen Büchern im gleichen Genre. http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/04/19/snapshot-blaubeertag/
Der erste Satz Mein Blick brennt ein Loch in das Papier. Meine Erwartungen Was ich erwartet habe ? Lasst mich mal schwer überlegen... Ein Buch, das genau in mein Beuteschema passt und mir sehr gut gefallen wird. Ich habe erwartet, dass es sich hierbei um ein romantic Contemporarybook handelt, in dem die Geschichte wahrscheinlich sehr vorhersehbar, aber auch wunderschön sein wird und ganz viel gute Laune versprüht, da sie sich eben an ein paar Klischées bedient. Ich habe erwartet, dass die Geschichte locker und leicht zu lesen sein wird und, dass sie sehr kurzweilig ist und keinen wirklichen Tiefgang hat, sondern eher so an der Oberfläche kratzt. Meine Meinung Das Buch habe ich netter Weise vom Arena Verlag zur Verfügung gestellt bekommen :) Danke schon mal an dieser Stelle für die immer wieder aufs Neue problemlose Bereitstellung von Rezensionsexemplaren ! Die Geschichte Ich hatte ja eigentlich keine sonderlich hohe Erwartungen, da ich nicht von der Geschichte erwartet habe, dass sie auch nur ein kleines bisschen Tiefgang hat, da ich halt erwartet habe, dass das ein Friede-Freude-Eierkuchen-Buch ist, das sich einiger romantischer Klischées bedient und ziemlich vorhersehbar ist. Trotzdem habe ich mir gleich gedacht, dass es eine Geschichte sein wird, die sehr gut zu meinem Leseverhalten passt und sich sehr gut bei meinem romantic Contemporaries einreihen wird. Bevor ich zu meiner Meinung in Bezug auf die Geschichte komme, würde ich euch wie immer gerne den Inhalt in meinen eigenen Worten ein bisschen näher bringen. Die Geschichte dreht sich um Caymen, die zusammen mit ihrer Mutter in einer kleinen Wohnung über einem Puppenladen lebt, der auch ihrer Mutter gehört. Ich weiß gerade gar nicht mehr so genau, ob sie 16 oder 17 Jahre alt ist, aber ungefähr ist sie in meinem Alter. Sie geht morgens zur Schule, aber nachmittags arbeitet sie im Puppenladen, um ihre Mutter tatkräftig zu unterstützen. Das Arbeiten dort macht ihr überhaupt keinen Spaß, aber sie hat das Gefühl, wenn sie es nicht macht, lässt sie ihre Mutter im Stich. Sie arbeitet dort für einen Appel und ein Ei, weil der Laden kaum Gewinn abschmeißt und ihre Mutter damit meistens nur Schulden macht. Dennoch würde ihre Mutter niemals den Laden aufgeben. Caymen ist ohne Vater aufgewachsen, da dieser als er erfahren hat, dass ihre Mutter schwanger ist, sich aus dem Staub gemacht hat. Seitdem hat ihre Mutter eine ungeheure Wut auf reiche Menschen und macht sich immer über sie lustig. Deswegen hat sie Caymen auch immer eingetrichtert, dass reiche Typen ihr das Herz brechen würde und, dass sie sich deswegen niemals auf einen einlassen sollte. Deswegen versteht Caymen auch überhaupt nicht warum ihr Herz auf den süßen und gutaussehenden Xander reagiert, dessen Eltern mehr Geld besitzen als gesund ist. Caymen versucht mit allen Mitteln ihr Herz davon abzubringen sich in Xander zu verlieben, denn sie hat genauso Angst, dass er ihr das Herz brechen würde und sie nur als ein Sozialprojekt ansieht. Und dann ist da ja auch noch der gutaussehende Sänger, Mason, der Caymen echt toll findet und viel besser zur ihr passen würde, da er in ähnlichen Verhältnissen lebt wie sie. Caymen muss sich entscheiden, ob sie das Risiko eingeht, dass ihr das Herz gebrochen wird, um die große Liebe zu finden, oder ob sie sich mit dem einlässt, was ihre Mutter für richtig hält. Das ist die Geschichte im Groben. Ich habe natürlich das Spannendste weggelassen, da ich ja möchte, dass ihr das Buch noch lesen wollt. Mich hat die Geschichte sehr überrascht, da sie mehr Tiefgang hat als so manches Drama und mich ziemlich oft zum Weinen, aber auch zum Lachen gebracht hat. Ich war von Caymens Geschichte gefesselt und immer wenn ich dachte, ich wüsste wie es ausgeht, hat die Handlung wieder eine Kurve gemacht und die Dinge standen wieder ganz anders. Ich war von der Geschichte gefesselt und sie hat mich sehr berührt und glücklich gemacht. Mehr kann und will ich nicht von einer Geschichte erwarten. Dies ist eine Geschichte über den Drang die eigene Identität zu kennen, über den Mut Risiken einzugehen, wenn etwas dieses Risiko wert ist, über die Liebe und darüber gegen die alten Verhaltensweisen anzukämpfen und mal gegen den Strom zu schwimmen. Die Charaktere Dies ist mal wieder ein Buch, in dem mir alle Charaktere sofort gefallen haben. Irgendwie gab es für mich keinen Charakter, der mir auch nur im entferntesten unsympathisch war. Jeder der Charaktere hat gute und schlechte Seiten und wurde dadurch sehr realistisch und authentisch. Ich fand auch, dass sie alle sehr gut zu der Geschichte gepasst haben und einfach sehr gut ausgearbeitet waren, sodass man selbst die kleinsten Nebencharaktere ziemlich gut kennengelernt hat. Caymen ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist 17 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter in einer winzig kleinen Wohnung. Für die beiden reicht der Platz und Caymen hat sich nie daran gestört, dass sie nicht mehr Platz oder mehr Geld haben. Die Wohnung liegt über dem Laden ihrer Mutter, wo man Porzelanpuppen kaufen kann. Man kann sich eigentlich schon denken, dass so ein Laden nicht so super läuft. Allerdings sieht es für den Laden echt schlecht aus, denn er wirft kaum Gewinn ab. In manchen Monaten macht Caymens Mutter mit dem Laden sogar ganz schön hohe Schulden. Caymen glaubt nicht daran, dass der Laden irgendwann mal laufen wird und findet es auch nicht so super, dass ihre Mutter Porzellanpuppen verkauft. Dennoch arbeitet sie jeden Nachmittag im Laden. Sie möchte nämlich ihrer Mutter unter die Arme greifen, um den Laden vielleicht doch noch ein bisschen nach vorne zu bringen. Doch sie könnte sich niemals vorstellen den Laden zu übernehmen. Allerdings traut sie sich nicht das ihrer Mutter zu sagen, weil sie ihr nicht vor den Kopf stoßen möchte und sie nicht verletzen möchte. Sie fühlt sie irgendwie verpflichtet ihrer Mutter zu helfen und deswegen möchte sie auch nach der Schule erstmal Zuhause bleiben anstatt zu studieren. Caymen wurde von ihrem Vater verlassen als sie noch ein Baby war. Der wollte sich vor der Verantwortung drücken und seitdem hat ihr ihre Mutter eingetrichtert, dass reiche Männer ihr das Herz brechen werden. Caymen sagt sich dieses Mantra immer wieder vor, als auf einmal der gutaussehende, sympathische und viel zu reiche Xander im Puppenladen steht und sie einfach anspricht und sie seitdem nicht mehr in Ruhe lässt. Caymen entwickelt schnell Gefühle für ihn und versucht sich immer wieder neue Ausreden einfallen, warum er nicht gut für sie wär. Caymen war mir wirklich von Anfang an sehr sympathisch, weil sie so humorvoll ist. Sie ist immer sarkastisch und hat mich damit sehr oft zum Lachen gebracht. Sie ist sehr liebenswert und für mich die perfekte Protagonistin. Der Schreibstil Der Schreibstil ist meiner Meinung nach genauso wie er für so ein Buch sein sollte. Er ist sehr angenehm zu lesen und ist schön jugendlich, aber enthält niemals Kraftausdrücke. Er war super schnell zu lesen, sodass die Seiten nur so an mir vorbei geflogen sind. Die Geschichte wurde aus der personalen Ich-Perspektive von Caymen geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, da ich Caymen so lustig und liebenswert finde. Der Schreibstil passt wirklich perfekt zu Caymen, da er locker und leicht ist, aber auch sehr berührend und irgendwie bedrückend kann, sodass er den Leser einfach nur fesselt. Ich habe geweint, aber auch gelacht und genau das ist es was für mich einen guten Schreibstil ausmacht. Die Autorin hat mit dem Schreibstil die Gefühle der Protagonistin transportiert, sodass man als Leser genauso mitgefühlt hat. Ich finde an diesem wundervollen Schreibstil keinen Kritikpunkt und kann mir auch nicht vorstellen, dass irgendjemand einen findet. Der Titel Ich musste ehrlich gesagt auch nachdem ich das Buch beendet hatte, überlegen warum das Buch "Blaubeertage" heißt. Allerdings ist es mir dann sofort eingefallen. Denn Xander und Caymen essen immer zusammen Blaubeermuffins und kommen sich dabei jeden Morgen ein bisschen näher. Dieses regelmäßige Treffen der beiden und auch das Essen der Blaubeermuffins schweißt die beiden immer mehr zusamen. Das sind eben "Blaubeertage". Ich finde den Titel einfach nur wundervoll und besonders. Er macht sehr neugierig, da man wissen möchte, was während der Blaubeertage passiert und was es mit dem Titel auf sich hat. Das Cover Das Cover passt sehr, sehr gut zu dem Titel, da es in der Farbe von Blaubeeren gehalten wurde. Ich finde die Schriftart besonders schön, da die den wundervollen Titel nochmal in den Mittelpunkt rückt. Das Cover passt sehr gut zu der Geschichte und lässt gleich erwarten, dass es sich bei diesem Buch um ein romantisches Buch handelt, da man auf dem Cover zwei Menschen sieht, die sich küssen. Mein Fazit "Blaubeertage" von Kasie West hat mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt, aber auch überrascht, denn ich hätte niemals gedacht, dass die Geschichte so viel Tiefgang hat und so viele unerwartete Wendungen enthält. Die Geschichte ist wirklich sehr berührend und auch mitreißend. Ich habe viel geweint, aber auch gelacht. Dies ist eine Geschichte über den Drang die eigene Identität zu kennen, über den Mut Risiken einzugehen, wenn etwas dieses Risiko wert ist, über die Liebe und darüber gegen die alten Verhaltensweisen anzukämpfen und mal gegen den Strom zu schwimmen. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und wirklich sehr sympathisch. Besonders Caymen ist mir ans Herz gewachsen, weil sie so eine liebevolle Art hat und mich immer wieder mit ihrem Sarkasmus zum Lachen gebracht hat. Der Schreibstil hat perfekt zu der Geschichte gepasst, da er die Gefühle der Charaktere sehr gut transportiert hat und mich trotz seiner lockeren und leichten Art sehr gefesselt hat. Die Wahl des Titels und des Covers ist außergewöhnlich und dennoch perfekt gelungen. Ich liebe dieses Buch und möchte sie wirklich jedem ans Herz legen, der auf romantische und berührende Jugendbücher steht.
Der erste Satz Mein Blick brennt ein Loch in das Papier. Meine Erwartungen Was ich erwartet habe ? Lasst mich mal schwer überlegen... Ein Buch, das genau in mein Beuteschema passt und mir sehr gut gefallen wird. Ich habe erwartet, dass es sich hierbei um ein romantic Contemporarybook handelt, in dem die Geschichte wahrscheinlich sehr vorhersehbar, aber auch wunderschön sein wird und ganz viel gute Laune versprüht, da sie sich eben an ein paar Klischées bedient. Ich habe erwartet, dass die Geschichte locker und leicht zu lesen sein wird und, dass sie sehr kurzweilig ist und keinen wirklichen Tiefgang hat, sondern eher so an der Oberfläche kratzt. Meine Meinung Das Buch habe ich netter Weise vom Arena Verlag zur Verfügung gestellt bekommen :) Danke schon mal an dieser Stelle für die immer wieder aufs Neue problemlose Bereitstellung von Rezensionsexemplaren ! Die Geschichte Ich hatte ja eigentlich keine sonderlich hohe Erwartungen, da ich nicht von der Geschichte erwartet habe, dass sie auch nur ein kleines bisschen Tiefgang hat, da ich halt erwartet habe, dass das ein Friede-Freude-Eierkuchen-Buch ist, das sich einiger romantischer Klischées bedient und ziemlich vorhersehbar ist. Trotzdem habe ich mir gleich gedacht, dass es eine Geschichte sein wird, die sehr gut zu meinem Leseverhalten passt und sich sehr gut bei meinem romantic Contemporaries einreihen wird. Bevor ich zu meiner Meinung in Bezug auf die Geschichte komme, würde ich euch wie immer gerne den Inhalt in meinen eigenen Worten ein bisschen näher bringen. Die Geschichte dreht sich um Caymen, die zusammen mit ihrer Mutter in einer kleinen Wohnung über einem Puppenladen lebt, der auch ihrer Mutter gehört. Ich weiß gerade gar nicht mehr so genau, ob sie 16 oder 17 Jahre alt ist, aber ungefähr ist sie in meinem Alter. Sie geht morgens zur Schule, aber nachmittags arbeitet sie im Puppenladen, um ihre Mutter tatkräftig zu unterstützen. Das Arbeiten dort macht ihr überhaupt keinen Spaß, aber sie hat das Gefühl, wenn sie es nicht macht, lässt sie ihre Mutter im Stich. Sie arbeitet dort für einen Appel und ein Ei, weil der Laden kaum Gewinn abschmeißt und ihre Mutter damit meistens nur Schulden macht. Dennoch würde ihre Mutter niemals den Laden aufgeben. Caymen ist ohne Vater aufgewachsen, da dieser als er erfahren hat, dass ihre Mutter schwanger ist, sich aus dem Staub gemacht hat. Seitdem hat ihre Mutter eine ungeheure Wut auf reiche Menschen und macht sich immer über sie lustig. Deswegen hat sie Caymen auch immer eingetrichtert, dass reiche Typen ihr das Herz brechen würde und, dass sie sich deswegen niemals auf einen einlassen sollte. Deswegen versteht Caymen auch überhaupt nicht warum ihr Herz auf den süßen und gutaussehenden Xander reagiert, dessen Eltern mehr Geld besitzen als gesund ist. Caymen versucht mit allen Mitteln ihr Herz davon abzubringen sich in Xander zu verlieben, denn sie hat genauso Angst, dass er ihr das Herz brechen würde und sie nur als ein Sozialprojekt ansieht. Und dann ist da ja auch noch der gutaussehende Sänger, Mason, der Caymen echt toll findet und viel besser zur ihr passen würde, da er in ähnlichen Verhältnissen lebt wie sie. Caymen muss sich entscheiden, ob sie das Risiko eingeht, dass ihr das Herz gebrochen wird, um die große Liebe zu finden, oder ob sie sich mit dem einlässt, was ihre Mutter für richtig hält. Das ist die Geschichte im Groben. Ich habe natürlich das Spannendste weggelassen, da ich ja möchte, dass ihr das Buch noch lesen wollt. Mich hat die Geschichte sehr überrascht, da sie mehr Tiefgang hat als so manches Drama und mich ziemlich oft zum Weinen, aber auch zum Lachen gebracht hat. Ich war von Caymens Geschichte gefesselt und immer wenn ich dachte, ich wüsste wie es ausgeht, hat die Handlung wieder eine Kurve gemacht und die Dinge standen wieder ganz anders. Ich war von der Geschichte gefesselt und sie hat mich sehr berührt und glücklich gemacht. Mehr kann und will ich nicht von einer Geschichte erwarten. Dies ist eine Geschichte über den Drang die eigene Identität zu kennen, über den Mut Risiken einzugehen, wenn etwas dieses Risiko wert ist, über die Liebe und darüber gegen die alten Verhaltensweisen anzukämpfen und mal gegen den Strom zu schwimmen. Die Charaktere Dies ist mal wieder ein Buch, in dem mir alle Charaktere sofort gefallen haben. Irgendwie gab es für mich keinen Charakter, der mir auch nur im entferntesten unsympathisch war. Jeder der Charaktere hat gute und schlechte Seiten und wurde dadurch sehr realistisch und authentisch. Ich fand auch, dass sie alle sehr gut zu der Geschichte gepasst haben und einfach sehr gut ausgearbeitet waren, sodass man selbst die kleinsten Nebencharaktere ziemlich gut kennengelernt hat. Caymen ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist 17 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter in einer winzig kleinen Wohnung. Für die beiden reicht der Platz und Caymen hat sich nie daran gestört, dass sie nicht mehr Platz oder mehr Geld haben. Die Wohnung liegt über dem Laden ihrer Mutter, wo man Porzelanpuppen kaufen kann. Man kann sich eigentlich schon denken, dass so ein Laden nicht so super läuft. Allerdings sieht es für den Laden echt schlecht aus, denn er wirft kaum Gewinn ab. In manchen Monaten macht Caymens Mutter mit dem Laden sogar ganz schön hohe Schulden. Caymen glaubt nicht daran, dass der Laden irgendwann mal laufen wird und findet es auch nicht so super, dass ihre Mutter Porzellanpuppen verkauft. Dennoch arbeitet sie jeden Nachmittag im Laden. Sie möchte nämlich ihrer Mutter unter die Arme greifen, um den Laden vielleicht doch noch ein bisschen nach vorne zu bringen. Doch sie könnte sich niemals vorstellen den Laden zu übernehmen. Allerdings traut sie sich nicht das ihrer Mutter zu sagen, weil sie ihr nicht vor den Kopf stoßen möchte und sie nicht verletzen möchte. Sie fühlt sie irgendwie verpflichtet ihrer Mutter zu helfen und deswegen möchte sie auch nach der Schule erstmal Zuhause bleiben anstatt zu studieren. Caymen wurde von ihrem Vater verlassen als sie noch ein Baby war. Der wollte sich vor der Verantwortung drücken und seitdem hat ihr ihre Mutter eingetrichtert, dass reiche Männer ihr das Herz brechen werden. Caymen sagt sich dieses Mantra immer wieder vor, als auf einmal der gutaussehende, sympathische und viel zu reiche Xander im Puppenladen steht und sie einfach anspricht und sie seitdem nicht mehr in Ruhe lässt. Caymen entwickelt schnell Gefühle für ihn und versucht sich immer wieder neue Ausreden einfallen, warum er nicht gut für sie wär. Caymen war mir wirklich von Anfang an sehr sympathisch, weil sie so humorvoll ist. Sie ist immer sarkastisch und hat mich damit sehr oft zum Lachen gebracht. Sie ist sehr liebenswert und für mich die perfekte Protagonistin. Der Schreibstil Der Schreibstil ist meiner Meinung nach genauso wie er für so ein Buch sein sollte. Er ist sehr angenehm zu lesen und ist schön jugendlich, aber enthält niemals Kraftausdrücke. Er war super schnell zu lesen, sodass die Seiten nur so an mir vorbei geflogen sind. Die Geschichte wurde aus der personalen Ich-Perspektive von Caymen geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, da ich Caymen so lustig und liebenswert finde. Der Schreibstil passt wirklich perfekt zu Caymen, da er locker und leicht ist, aber auch sehr berührend und irgendwie bedrückend kann, sodass er den Leser einfach nur fesselt. Ich habe geweint, aber auch gelacht und genau das ist es was für mich einen guten Schreibstil ausmacht. Die Autorin hat mit dem Schreibstil die Gefühle der Protagonistin transportiert, sodass man als Leser genauso mitgefühlt hat. Ich finde an diesem wundervollen Schreibstil keinen Kritikpunkt und kann mir auch nicht vorstellen, dass irgendjemand einen findet. Der Titel Ich musste ehrlich gesagt auch nachdem ich das Buch beendet hatte, überlegen warum das Buch "Blaubeertage" heißt. Allerdings ist es mir dann sofort eingefallen. Denn Xander und Caymen essen immer zusammen Blaubeermuffins und kommen sich dabei jeden Morgen ein bisschen näher. Dieses regelmäßige Treffen der beiden und auch das Essen der Blaubeermuffins schweißt die beiden immer mehr zusamen. Das sind eben "Blaubeertage". Ich finde den Titel einfach nur wundervoll und besonders. Er macht sehr neugierig, da man wissen möchte, was während der Blaubeertage passiert und was es mit dem Titel auf sich hat. Das Cover Das Cover passt sehr, sehr gut zu dem Titel, da es in der Farbe von Blaubeeren gehalten wurde. Ich finde die Schriftart besonders schön, da die den wundervollen Titel nochmal in den Mittelpunkt rückt. Das Cover passt sehr gut zu der Geschichte und lässt gleich erwarten, dass es sich bei diesem Buch um ein romantisches Buch handelt, da man auf dem Cover zwei Menschen sieht, die sich küssen. Mein Fazit "Blaubeertage" von Kasie West hat mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt, aber auch überrascht, denn ich hätte niemals gedacht, dass die Geschichte so viel Tiefgang hat und so viele unerwartete Wendungen enthält. Die Geschichte ist wirklich sehr berührend und auch mitreißend. Ich habe viel geweint, aber auch gelacht. Dies ist eine Geschichte über den Drang die eigene Identität zu kennen, über den Mut Risiken einzugehen, wenn etwas dieses Risiko wert ist, über die Liebe und darüber gegen die alten Verhaltensweisen anzukämpfen und mal gegen den Strom zu schwimmen. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und wirklich sehr sympathisch. Besonders Caymen ist mir ans Herz gewachsen, weil sie so eine liebevolle Art hat und mich immer wieder mit ihrem Sarkasmus zum Lachen gebracht hat. Der Schreibstil hat perfekt zu der Geschichte gepasst, da er die Gefühle der Charaktere sehr gut transportiert hat und mich trotz seiner lockeren und leichten Art sehr gefesselt hat. Die Wahl des Titels und des Covers ist außergewöhnlich und dennoch perfekt gelungen. Ich liebe dieses Buch und möchte sie wirklich jedem ans Herz legen, der auf romantische und berührende Jugendbücher steht.
Meine Meinung: Ich habe mich auf der Buch gefreut, aber leider war es mir an machen Stellen viel zu kurz, zu oberflächlich und einfach zu wenig, um meine Erwartungen zu erfüllen. Gleich am Anfang habe ich nur kurz in der Mittagspause gelesen und danach gesehen, dass es schon wieder 20 % des Buches waren – ab dort wurde ich skeptisch. Und ich habe auch insgesamt nur einen Tag für das ganze Buch gebraucht. Okay, die Sätze sind kurz und schnell zu lesen, aber generell ist das Buch … einfach nur zu kurz! (Besonders für den Preis…) Wodurch auch die Charaktere nicht so ausgearbeitet werden konnten, wie ich es mir gewünscht hätte, bzw. blieben auch Fragen offen und die Konflikte wurden zu schnell geklärt. Außerdem fand ich das Buch sehr klischeehaft und vieles war doch auch vorhersehbar. Wie der Background von Caymens Mutter oder wie es sich am Ende mit den Großeltern entickelt hat, bzw. hätte man das ganze Drama um Xander sparen können… war eh klar, wie es sich auflöst. Was mir dafür richtig gut gefallen hat, war der Humor bzw. der Sarkasmus der Hauptfigur Cayman und die Chemie, die zwischen ihr und Xander geherrscht hat, aber das war es dann leider auch schon. Es war nett, aber leider auch irgendwie nicht mehr, nicht so, dass es im Gedächtnis bleibt. Außerdem war es mir viel zu kurz und alles nur soo oberflächlich angekratzt. Die Grundidee und die grundeigenschaften der Charas war ja gut, aber trotzdem finde ich, hätte man daraus viel mehr machen können. Viel, viel mehr. Die Story war leider zum Ende hin einfach zu platt, durch dieses Schwarz/weiß-denken waren Plot und die Konflikte recht vorhersehbar waren bzw. noch offensichtlicher, als bei anderen Büchern im gleichen Genre. http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/04/19/snapshot-blaubeertag/
Der Buchtitel ist irreführend und das Cover hässlich. Dafür ist der Inhalt um so schöner. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich das Buch direkt nach Kauf gelesen und nicht erst ca. zwei Jahre später. Der Schreibstil ist toll, die Charaktere authentisch und überzeugend und der Sarkasmus umwerfend. Das Setting ist so liebevoll schräg. Für mich keine 0815 Geschichte. Von der Autorin möchte ich unbedingt noch mehr lesen. Einziger Negativpunkt: Nach dem Beenden des Buches hatte ich den faden Beigeschmack eines Gefühls, als würde alles gut werden, wenn man nur genug Geld hat. PS: Die Tatsache, dass ich das Buch an einem Stück gelesen hab, zeugt auch davon, wie sehr es mir gefallen hat.
Description
Book Information
Posts
Ein süßer Jugendroman für Zwischendurch. Zur Geschichte und den Charakteren: Den Einstieg mochte ich ganz gerne, da man schnell beide Protagonist:innen kennenlernt und das doch recht besondere Setting für Aufruhr sorgt. Zumindest hat es mich erstmal überrascht und auch ein kleines bisschen beunruhigt, auf der anderen Seite war es aber auch geheimnisvoll und spannend. Es wurde mit der Zeit sogar zu einem meiner liebsten Randdetails des Buches. Die Geschichte beinhaltet einige ernste Themen, mit welchen aber locker-flockig umgegangen wird, wodurch das Buch insgesamt nur an der Oberfläche kratzt. Es geht nicht in die Tiefe, was einerseits schade ist, anderseits konnte ich aber auch gut verstehen, wieso die Autorin sich so entschieden hat. Schließlich soll das Buch in erster Linie unterhalten und dennoch klingen seine Ernsthaftigkeit und Bedeutungsschwere unterschwellig immer mit. Die sensiblen Themen stehen in starkem Kontrast zu den übrigen Handlungsinhalten wie Freundschaft, erste Liebe, Erwachsenwerden und weiteren typischen Teenager-Problemen, was zum einen auf eine gelungene subtile Einbindung ebendieser hindeutet, zum anderen ist die Geschichte dadurch aber manchmal auch schwer zu glauben. In gewisser Weise ist dieses Buch nämlich auch sehr klischeebeladen und das Verhalten der Charaktere machte für mich ebenfalls oft nur wenig Sinn, gerade auch was das Handeln der Erwachsenen wie beispielsweise das von Caymen's Mutter anbelangt. Mit der Protagonistin Caymen wurde ich nur schwer gänzlich warm. Oft konnte ich sie richtig gut verstehen und ihre Gefühle nachempfinden und dann auch wieder gar nicht. Ihr Denken und Handeln wechselt ständig zwischen sehr reif für ihr Alter und noch ziemlich kindisch, wodurch ich sie trotz Innensicht und Erzählung aus der Ich-Perspektive nie hundertprozentig einschätzen konnte. Die restlichen Charaktere bleiben recht blass und flach, wobei ich Caymen's beste Freundin Skye trotz dessen sehr gerne mochte. Kapitel aus Xander's Sicht wären wohl sinnvoll gewesen, um ihn ebenfalls besser kennenlernen zu können. Xander und Mason sind mehr oder weniger wandelnde Klischees, aber nicht mehr, was natürlich sehr schade ist. Allerdings ist dieses Buch auch einfach zu dünn und zu kurz, um so viele Figuren gut kennenlernen zu können. Dadurch dass ich die Liebesgeschichte nur einseitig wahrgenommen und miterlebt habe und Caymen noch dazu ein recht undurchsichtiger Charakter mit widersprüchlicher wie unberechenbarer Gefühlswelt ist, konnte mich ihre Beziehung zu Xander nicht ganz abholen. Die Emotionen kamen einfach nicht bei mir an. In meinen Augen hat die Autorin hier zu viele Themen in zu wenig Seiten gepackt, wodurch alles ein bisschen auf der Strecke liegen blieb und nichts so richtig auserzählt wurde. Gegen Ende geht alles sehr schnell und das Buch schließt recht abrupt mitten im Geschehen ab. Es bleiben viele Fragen offen und es hätte noch so Vieles zu erzählen gegeben. Zudem waren mir die ganzen Entwicklungen gegen Ende etwas zu viel des Guten, insbesondere was Caymen's Familie anbelangt. Zum Schreibstil: Der Schreibstil ist einfach gehalten, gut verständlich und flüssig. Man kommt schnell das Buch durch und findet dabei einen jugendlich-modernen Stil vor. Caymen's Sarkasmus ist sehr unterhaltsam, jedoch sind Gefühle und Tiefe hier eher Mangelware. Fazit: Das Buch hat sich schnell wie flüssig lesen lassen und konnte mich dabei kurzweilig gut unterhalten und fesseln. Ich habe zwar einige Kritikpunkte, kann es jüngeren Leser:innen für Zwischendurch aber dennoch empfehlen. Ich vergebe gut gemeinte drei Sterne, da ich nicht mehr zur eigentlichen Zielgruppe gehöre und das Buch früher womöglich deutlich lieber gemocht hätte. 3/ 5 Sterne ⭐️

Im kleinen Küstenort, in dem "Blaubeertage" spielt, gibt es zwei Sorten Menschen: die Reichen und die Leute, die den Reichen irgendwelches Zeug verkaufen. Caymen und ihre Mutter gehören zur zweiten Gruppe. Neben der Schule verbringt die 17-jährige ihre gesamte Freizeit im Puppenladen ihrer Mutter und hilft ihr, wo sie nur kann. Die beiden wohnen in einer winzigen Wohnung direkt über dem Laden und kommen gerade so über die Runden. Eines Tages kommt ein Typ in den Puppenladen und möchte eine Porzellanpuppe für seine Grossmutter kaufen. Caymen bemerkt sehr schnell, dass er genau in ihr Schema der Reichen passt: Er ist selbstbewusst, arrogant und strotzt nur so vor Geld. Die Story erleben wir durch die Augen der 17-jährigen Caymen. Sie ist einem sofort sympathisch, denn sie ist eine intelligente, schlagfertige Protagonistin und ihr Humor strotzt nur so vor Sarkasmus, so dass man beim Lesen oft ein Grinsen oder Schmunzeln auf dem Gesicht hat. Ist ihr Zynismus ein Schutz? Oder ist Humor vielleicht sogar vererbbar? Xander ist in vielen Bereichen der typische Reiche und bedient uns mit reichlich Klischees. So trägt er zum Beispiel Handschuhe zum Auto fahren. Doch hinter der glänzenden Fassade steckt mehr. Er kann sehr gut zuhören, sich einfühlen und springt auch über seinen Schatten. Doch Cayman darf sich ihre aufkommenden Gefühle für ihn nicht eingestehen, denn sie weiss von ihrer Mutter, dass es Reiche nie ernst mit Leuten aus dem gemeinen Fussvolk meinen. So ist sie für ihn bestimmt nur ein abwechslungsreicher Zeitvertreib oder dient gar als Spielball zwischen Xander und seinem Vater. Die Grundidee dieses Buches ist natürlich altbekannt: Armes Mädchen trifft reichen Jungen und sie verlieben sich. Doch neben dieser Aschenputtel-Grundlage, punktet Kasie West mit einem herrlich lockeren Schreibstil und einem überaus sarkastischen Humor, so dass man beim Lesen immer wieder den Mund zu einem Schmunzeln verziehen muss. Aber auch die schöne, leichte Liebesgeschichte weiss zu überzeugen. Zudem lebt die Geschichte von den Gegensätzen arm - reich. So kleidet sich Cayman nur im Second Hand Shop ein, während von Xander wohl ein Outfit allein so viel kostet wie der Inhalt ihres gesamten Schrankes. "Blaubeertage" war für mich die perfekte Sonntagslektüre und lässt sich wegschmökern wie nichts. Ich werde mich bestimmt nach weiteren Romanen von Kasie West umsehen. Fazit: "Blaubeertage" ist die perfekte Wohlfühl-Lektüre für zwischendurch. Kasie West überzeugt mit ihrem lockeren Schreibstil, einem herrlichen Humor und einer wunderschönen Liebesgeschichte.
Das Buch ist sehr gut und die Liebesgeschichte der Protagonisten ist gut geschrieben
Das Buch ist super geschrieben und ich finde es zeigt den Unterschied der beiden Personen gut auf. Xander und Cayman lernen sich durch die Berufstage gut kennen und erleben in den jeweils anderen Welten sachen kennen und kommen hinter die Familiengeheimnise von Caymen.
Meine Meinung: Ich habe mich auf der Buch gefreut, aber leider war es mir an machen Stellen viel zu kurz, zu oberflächlich und einfach zu wenig, um meine Erwartungen zu erfüllen. Gleich am Anfang habe ich nur kurz in der Mittagspause gelesen und danach gesehen, dass es schon wieder 20 % des Buches waren – ab dort wurde ich skeptisch. Und ich habe auch insgesamt nur einen Tag für das ganze Buch gebraucht. Okay, die Sätze sind kurz und schnell zu lesen, aber generell ist das Buch … einfach nur zu kurz! (Besonders für den Preis…) Wodurch auch die Charaktere nicht so ausgearbeitet werden konnten, wie ich es mir gewünscht hätte, bzw. blieben auch Fragen offen und die Konflikte wurden zu schnell geklärt. Außerdem fand ich das Buch sehr klischeehaft und vieles war doch auch vorhersehbar. Wie der Background von Caymens Mutter oder wie es sich am Ende mit den Großeltern entickelt hat, bzw. hätte man das ganze Drama um Xander sparen können… war eh klar, wie es sich auflöst. Was mir dafür richtig gut gefallen hat, war der Humor bzw. der Sarkasmus der Hauptfigur Cayman und die Chemie, die zwischen ihr und Xander geherrscht hat, aber das war es dann leider auch schon. Es war nett, aber leider auch irgendwie nicht mehr, nicht so, dass es im Gedächtnis bleibt. Außerdem war es mir viel zu kurz und alles nur soo oberflächlich angekratzt. Die Grundidee und die grundeigenschaften der Charas war ja gut, aber trotzdem finde ich, hätte man daraus viel mehr machen können. Viel, viel mehr. Die Story war leider zum Ende hin einfach zu platt, durch dieses Schwarz/weiß-denken waren Plot und die Konflikte recht vorhersehbar waren bzw. noch offensichtlicher, als bei anderen Büchern im gleichen Genre. http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/04/19/snapshot-blaubeertag/
Der erste Satz Mein Blick brennt ein Loch in das Papier. Meine Erwartungen Was ich erwartet habe ? Lasst mich mal schwer überlegen... Ein Buch, das genau in mein Beuteschema passt und mir sehr gut gefallen wird. Ich habe erwartet, dass es sich hierbei um ein romantic Contemporarybook handelt, in dem die Geschichte wahrscheinlich sehr vorhersehbar, aber auch wunderschön sein wird und ganz viel gute Laune versprüht, da sie sich eben an ein paar Klischées bedient. Ich habe erwartet, dass die Geschichte locker und leicht zu lesen sein wird und, dass sie sehr kurzweilig ist und keinen wirklichen Tiefgang hat, sondern eher so an der Oberfläche kratzt. Meine Meinung Das Buch habe ich netter Weise vom Arena Verlag zur Verfügung gestellt bekommen :) Danke schon mal an dieser Stelle für die immer wieder aufs Neue problemlose Bereitstellung von Rezensionsexemplaren ! Die Geschichte Ich hatte ja eigentlich keine sonderlich hohe Erwartungen, da ich nicht von der Geschichte erwartet habe, dass sie auch nur ein kleines bisschen Tiefgang hat, da ich halt erwartet habe, dass das ein Friede-Freude-Eierkuchen-Buch ist, das sich einiger romantischer Klischées bedient und ziemlich vorhersehbar ist. Trotzdem habe ich mir gleich gedacht, dass es eine Geschichte sein wird, die sehr gut zu meinem Leseverhalten passt und sich sehr gut bei meinem romantic Contemporaries einreihen wird. Bevor ich zu meiner Meinung in Bezug auf die Geschichte komme, würde ich euch wie immer gerne den Inhalt in meinen eigenen Worten ein bisschen näher bringen. Die Geschichte dreht sich um Caymen, die zusammen mit ihrer Mutter in einer kleinen Wohnung über einem Puppenladen lebt, der auch ihrer Mutter gehört. Ich weiß gerade gar nicht mehr so genau, ob sie 16 oder 17 Jahre alt ist, aber ungefähr ist sie in meinem Alter. Sie geht morgens zur Schule, aber nachmittags arbeitet sie im Puppenladen, um ihre Mutter tatkräftig zu unterstützen. Das Arbeiten dort macht ihr überhaupt keinen Spaß, aber sie hat das Gefühl, wenn sie es nicht macht, lässt sie ihre Mutter im Stich. Sie arbeitet dort für einen Appel und ein Ei, weil der Laden kaum Gewinn abschmeißt und ihre Mutter damit meistens nur Schulden macht. Dennoch würde ihre Mutter niemals den Laden aufgeben. Caymen ist ohne Vater aufgewachsen, da dieser als er erfahren hat, dass ihre Mutter schwanger ist, sich aus dem Staub gemacht hat. Seitdem hat ihre Mutter eine ungeheure Wut auf reiche Menschen und macht sich immer über sie lustig. Deswegen hat sie Caymen auch immer eingetrichtert, dass reiche Typen ihr das Herz brechen würde und, dass sie sich deswegen niemals auf einen einlassen sollte. Deswegen versteht Caymen auch überhaupt nicht warum ihr Herz auf den süßen und gutaussehenden Xander reagiert, dessen Eltern mehr Geld besitzen als gesund ist. Caymen versucht mit allen Mitteln ihr Herz davon abzubringen sich in Xander zu verlieben, denn sie hat genauso Angst, dass er ihr das Herz brechen würde und sie nur als ein Sozialprojekt ansieht. Und dann ist da ja auch noch der gutaussehende Sänger, Mason, der Caymen echt toll findet und viel besser zur ihr passen würde, da er in ähnlichen Verhältnissen lebt wie sie. Caymen muss sich entscheiden, ob sie das Risiko eingeht, dass ihr das Herz gebrochen wird, um die große Liebe zu finden, oder ob sie sich mit dem einlässt, was ihre Mutter für richtig hält. Das ist die Geschichte im Groben. Ich habe natürlich das Spannendste weggelassen, da ich ja möchte, dass ihr das Buch noch lesen wollt. Mich hat die Geschichte sehr überrascht, da sie mehr Tiefgang hat als so manches Drama und mich ziemlich oft zum Weinen, aber auch zum Lachen gebracht hat. Ich war von Caymens Geschichte gefesselt und immer wenn ich dachte, ich wüsste wie es ausgeht, hat die Handlung wieder eine Kurve gemacht und die Dinge standen wieder ganz anders. Ich war von der Geschichte gefesselt und sie hat mich sehr berührt und glücklich gemacht. Mehr kann und will ich nicht von einer Geschichte erwarten. Dies ist eine Geschichte über den Drang die eigene Identität zu kennen, über den Mut Risiken einzugehen, wenn etwas dieses Risiko wert ist, über die Liebe und darüber gegen die alten Verhaltensweisen anzukämpfen und mal gegen den Strom zu schwimmen. Die Charaktere Dies ist mal wieder ein Buch, in dem mir alle Charaktere sofort gefallen haben. Irgendwie gab es für mich keinen Charakter, der mir auch nur im entferntesten unsympathisch war. Jeder der Charaktere hat gute und schlechte Seiten und wurde dadurch sehr realistisch und authentisch. Ich fand auch, dass sie alle sehr gut zu der Geschichte gepasst haben und einfach sehr gut ausgearbeitet waren, sodass man selbst die kleinsten Nebencharaktere ziemlich gut kennengelernt hat. Caymen ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist 17 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter in einer winzig kleinen Wohnung. Für die beiden reicht der Platz und Caymen hat sich nie daran gestört, dass sie nicht mehr Platz oder mehr Geld haben. Die Wohnung liegt über dem Laden ihrer Mutter, wo man Porzelanpuppen kaufen kann. Man kann sich eigentlich schon denken, dass so ein Laden nicht so super läuft. Allerdings sieht es für den Laden echt schlecht aus, denn er wirft kaum Gewinn ab. In manchen Monaten macht Caymens Mutter mit dem Laden sogar ganz schön hohe Schulden. Caymen glaubt nicht daran, dass der Laden irgendwann mal laufen wird und findet es auch nicht so super, dass ihre Mutter Porzellanpuppen verkauft. Dennoch arbeitet sie jeden Nachmittag im Laden. Sie möchte nämlich ihrer Mutter unter die Arme greifen, um den Laden vielleicht doch noch ein bisschen nach vorne zu bringen. Doch sie könnte sich niemals vorstellen den Laden zu übernehmen. Allerdings traut sie sich nicht das ihrer Mutter zu sagen, weil sie ihr nicht vor den Kopf stoßen möchte und sie nicht verletzen möchte. Sie fühlt sie irgendwie verpflichtet ihrer Mutter zu helfen und deswegen möchte sie auch nach der Schule erstmal Zuhause bleiben anstatt zu studieren. Caymen wurde von ihrem Vater verlassen als sie noch ein Baby war. Der wollte sich vor der Verantwortung drücken und seitdem hat ihr ihre Mutter eingetrichtert, dass reiche Männer ihr das Herz brechen werden. Caymen sagt sich dieses Mantra immer wieder vor, als auf einmal der gutaussehende, sympathische und viel zu reiche Xander im Puppenladen steht und sie einfach anspricht und sie seitdem nicht mehr in Ruhe lässt. Caymen entwickelt schnell Gefühle für ihn und versucht sich immer wieder neue Ausreden einfallen, warum er nicht gut für sie wär. Caymen war mir wirklich von Anfang an sehr sympathisch, weil sie so humorvoll ist. Sie ist immer sarkastisch und hat mich damit sehr oft zum Lachen gebracht. Sie ist sehr liebenswert und für mich die perfekte Protagonistin. Der Schreibstil Der Schreibstil ist meiner Meinung nach genauso wie er für so ein Buch sein sollte. Er ist sehr angenehm zu lesen und ist schön jugendlich, aber enthält niemals Kraftausdrücke. Er war super schnell zu lesen, sodass die Seiten nur so an mir vorbei geflogen sind. Die Geschichte wurde aus der personalen Ich-Perspektive von Caymen geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, da ich Caymen so lustig und liebenswert finde. Der Schreibstil passt wirklich perfekt zu Caymen, da er locker und leicht ist, aber auch sehr berührend und irgendwie bedrückend kann, sodass er den Leser einfach nur fesselt. Ich habe geweint, aber auch gelacht und genau das ist es was für mich einen guten Schreibstil ausmacht. Die Autorin hat mit dem Schreibstil die Gefühle der Protagonistin transportiert, sodass man als Leser genauso mitgefühlt hat. Ich finde an diesem wundervollen Schreibstil keinen Kritikpunkt und kann mir auch nicht vorstellen, dass irgendjemand einen findet. Der Titel Ich musste ehrlich gesagt auch nachdem ich das Buch beendet hatte, überlegen warum das Buch "Blaubeertage" heißt. Allerdings ist es mir dann sofort eingefallen. Denn Xander und Caymen essen immer zusammen Blaubeermuffins und kommen sich dabei jeden Morgen ein bisschen näher. Dieses regelmäßige Treffen der beiden und auch das Essen der Blaubeermuffins schweißt die beiden immer mehr zusamen. Das sind eben "Blaubeertage". Ich finde den Titel einfach nur wundervoll und besonders. Er macht sehr neugierig, da man wissen möchte, was während der Blaubeertage passiert und was es mit dem Titel auf sich hat. Das Cover Das Cover passt sehr, sehr gut zu dem Titel, da es in der Farbe von Blaubeeren gehalten wurde. Ich finde die Schriftart besonders schön, da die den wundervollen Titel nochmal in den Mittelpunkt rückt. Das Cover passt sehr gut zu der Geschichte und lässt gleich erwarten, dass es sich bei diesem Buch um ein romantisches Buch handelt, da man auf dem Cover zwei Menschen sieht, die sich küssen. Mein Fazit "Blaubeertage" von Kasie West hat mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt, aber auch überrascht, denn ich hätte niemals gedacht, dass die Geschichte so viel Tiefgang hat und so viele unerwartete Wendungen enthält. Die Geschichte ist wirklich sehr berührend und auch mitreißend. Ich habe viel geweint, aber auch gelacht. Dies ist eine Geschichte über den Drang die eigene Identität zu kennen, über den Mut Risiken einzugehen, wenn etwas dieses Risiko wert ist, über die Liebe und darüber gegen die alten Verhaltensweisen anzukämpfen und mal gegen den Strom zu schwimmen. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und wirklich sehr sympathisch. Besonders Caymen ist mir ans Herz gewachsen, weil sie so eine liebevolle Art hat und mich immer wieder mit ihrem Sarkasmus zum Lachen gebracht hat. Der Schreibstil hat perfekt zu der Geschichte gepasst, da er die Gefühle der Charaktere sehr gut transportiert hat und mich trotz seiner lockeren und leichten Art sehr gefesselt hat. Die Wahl des Titels und des Covers ist außergewöhnlich und dennoch perfekt gelungen. Ich liebe dieses Buch und möchte sie wirklich jedem ans Herz legen, der auf romantische und berührende Jugendbücher steht.
Der erste Satz Mein Blick brennt ein Loch in das Papier. Meine Erwartungen Was ich erwartet habe ? Lasst mich mal schwer überlegen... Ein Buch, das genau in mein Beuteschema passt und mir sehr gut gefallen wird. Ich habe erwartet, dass es sich hierbei um ein romantic Contemporarybook handelt, in dem die Geschichte wahrscheinlich sehr vorhersehbar, aber auch wunderschön sein wird und ganz viel gute Laune versprüht, da sie sich eben an ein paar Klischées bedient. Ich habe erwartet, dass die Geschichte locker und leicht zu lesen sein wird und, dass sie sehr kurzweilig ist und keinen wirklichen Tiefgang hat, sondern eher so an der Oberfläche kratzt. Meine Meinung Das Buch habe ich netter Weise vom Arena Verlag zur Verfügung gestellt bekommen :) Danke schon mal an dieser Stelle für die immer wieder aufs Neue problemlose Bereitstellung von Rezensionsexemplaren ! Die Geschichte Ich hatte ja eigentlich keine sonderlich hohe Erwartungen, da ich nicht von der Geschichte erwartet habe, dass sie auch nur ein kleines bisschen Tiefgang hat, da ich halt erwartet habe, dass das ein Friede-Freude-Eierkuchen-Buch ist, das sich einiger romantischer Klischées bedient und ziemlich vorhersehbar ist. Trotzdem habe ich mir gleich gedacht, dass es eine Geschichte sein wird, die sehr gut zu meinem Leseverhalten passt und sich sehr gut bei meinem romantic Contemporaries einreihen wird. Bevor ich zu meiner Meinung in Bezug auf die Geschichte komme, würde ich euch wie immer gerne den Inhalt in meinen eigenen Worten ein bisschen näher bringen. Die Geschichte dreht sich um Caymen, die zusammen mit ihrer Mutter in einer kleinen Wohnung über einem Puppenladen lebt, der auch ihrer Mutter gehört. Ich weiß gerade gar nicht mehr so genau, ob sie 16 oder 17 Jahre alt ist, aber ungefähr ist sie in meinem Alter. Sie geht morgens zur Schule, aber nachmittags arbeitet sie im Puppenladen, um ihre Mutter tatkräftig zu unterstützen. Das Arbeiten dort macht ihr überhaupt keinen Spaß, aber sie hat das Gefühl, wenn sie es nicht macht, lässt sie ihre Mutter im Stich. Sie arbeitet dort für einen Appel und ein Ei, weil der Laden kaum Gewinn abschmeißt und ihre Mutter damit meistens nur Schulden macht. Dennoch würde ihre Mutter niemals den Laden aufgeben. Caymen ist ohne Vater aufgewachsen, da dieser als er erfahren hat, dass ihre Mutter schwanger ist, sich aus dem Staub gemacht hat. Seitdem hat ihre Mutter eine ungeheure Wut auf reiche Menschen und macht sich immer über sie lustig. Deswegen hat sie Caymen auch immer eingetrichtert, dass reiche Typen ihr das Herz brechen würde und, dass sie sich deswegen niemals auf einen einlassen sollte. Deswegen versteht Caymen auch überhaupt nicht warum ihr Herz auf den süßen und gutaussehenden Xander reagiert, dessen Eltern mehr Geld besitzen als gesund ist. Caymen versucht mit allen Mitteln ihr Herz davon abzubringen sich in Xander zu verlieben, denn sie hat genauso Angst, dass er ihr das Herz brechen würde und sie nur als ein Sozialprojekt ansieht. Und dann ist da ja auch noch der gutaussehende Sänger, Mason, der Caymen echt toll findet und viel besser zur ihr passen würde, da er in ähnlichen Verhältnissen lebt wie sie. Caymen muss sich entscheiden, ob sie das Risiko eingeht, dass ihr das Herz gebrochen wird, um die große Liebe zu finden, oder ob sie sich mit dem einlässt, was ihre Mutter für richtig hält. Das ist die Geschichte im Groben. Ich habe natürlich das Spannendste weggelassen, da ich ja möchte, dass ihr das Buch noch lesen wollt. Mich hat die Geschichte sehr überrascht, da sie mehr Tiefgang hat als so manches Drama und mich ziemlich oft zum Weinen, aber auch zum Lachen gebracht hat. Ich war von Caymens Geschichte gefesselt und immer wenn ich dachte, ich wüsste wie es ausgeht, hat die Handlung wieder eine Kurve gemacht und die Dinge standen wieder ganz anders. Ich war von der Geschichte gefesselt und sie hat mich sehr berührt und glücklich gemacht. Mehr kann und will ich nicht von einer Geschichte erwarten. Dies ist eine Geschichte über den Drang die eigene Identität zu kennen, über den Mut Risiken einzugehen, wenn etwas dieses Risiko wert ist, über die Liebe und darüber gegen die alten Verhaltensweisen anzukämpfen und mal gegen den Strom zu schwimmen. Die Charaktere Dies ist mal wieder ein Buch, in dem mir alle Charaktere sofort gefallen haben. Irgendwie gab es für mich keinen Charakter, der mir auch nur im entferntesten unsympathisch war. Jeder der Charaktere hat gute und schlechte Seiten und wurde dadurch sehr realistisch und authentisch. Ich fand auch, dass sie alle sehr gut zu der Geschichte gepasst haben und einfach sehr gut ausgearbeitet waren, sodass man selbst die kleinsten Nebencharaktere ziemlich gut kennengelernt hat. Caymen ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist 17 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter in einer winzig kleinen Wohnung. Für die beiden reicht der Platz und Caymen hat sich nie daran gestört, dass sie nicht mehr Platz oder mehr Geld haben. Die Wohnung liegt über dem Laden ihrer Mutter, wo man Porzelanpuppen kaufen kann. Man kann sich eigentlich schon denken, dass so ein Laden nicht so super läuft. Allerdings sieht es für den Laden echt schlecht aus, denn er wirft kaum Gewinn ab. In manchen Monaten macht Caymens Mutter mit dem Laden sogar ganz schön hohe Schulden. Caymen glaubt nicht daran, dass der Laden irgendwann mal laufen wird und findet es auch nicht so super, dass ihre Mutter Porzellanpuppen verkauft. Dennoch arbeitet sie jeden Nachmittag im Laden. Sie möchte nämlich ihrer Mutter unter die Arme greifen, um den Laden vielleicht doch noch ein bisschen nach vorne zu bringen. Doch sie könnte sich niemals vorstellen den Laden zu übernehmen. Allerdings traut sie sich nicht das ihrer Mutter zu sagen, weil sie ihr nicht vor den Kopf stoßen möchte und sie nicht verletzen möchte. Sie fühlt sie irgendwie verpflichtet ihrer Mutter zu helfen und deswegen möchte sie auch nach der Schule erstmal Zuhause bleiben anstatt zu studieren. Caymen wurde von ihrem Vater verlassen als sie noch ein Baby war. Der wollte sich vor der Verantwortung drücken und seitdem hat ihr ihre Mutter eingetrichtert, dass reiche Männer ihr das Herz brechen werden. Caymen sagt sich dieses Mantra immer wieder vor, als auf einmal der gutaussehende, sympathische und viel zu reiche Xander im Puppenladen steht und sie einfach anspricht und sie seitdem nicht mehr in Ruhe lässt. Caymen entwickelt schnell Gefühle für ihn und versucht sich immer wieder neue Ausreden einfallen, warum er nicht gut für sie wär. Caymen war mir wirklich von Anfang an sehr sympathisch, weil sie so humorvoll ist. Sie ist immer sarkastisch und hat mich damit sehr oft zum Lachen gebracht. Sie ist sehr liebenswert und für mich die perfekte Protagonistin. Der Schreibstil Der Schreibstil ist meiner Meinung nach genauso wie er für so ein Buch sein sollte. Er ist sehr angenehm zu lesen und ist schön jugendlich, aber enthält niemals Kraftausdrücke. Er war super schnell zu lesen, sodass die Seiten nur so an mir vorbei geflogen sind. Die Geschichte wurde aus der personalen Ich-Perspektive von Caymen geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, da ich Caymen so lustig und liebenswert finde. Der Schreibstil passt wirklich perfekt zu Caymen, da er locker und leicht ist, aber auch sehr berührend und irgendwie bedrückend kann, sodass er den Leser einfach nur fesselt. Ich habe geweint, aber auch gelacht und genau das ist es was für mich einen guten Schreibstil ausmacht. Die Autorin hat mit dem Schreibstil die Gefühle der Protagonistin transportiert, sodass man als Leser genauso mitgefühlt hat. Ich finde an diesem wundervollen Schreibstil keinen Kritikpunkt und kann mir auch nicht vorstellen, dass irgendjemand einen findet. Der Titel Ich musste ehrlich gesagt auch nachdem ich das Buch beendet hatte, überlegen warum das Buch "Blaubeertage" heißt. Allerdings ist es mir dann sofort eingefallen. Denn Xander und Caymen essen immer zusammen Blaubeermuffins und kommen sich dabei jeden Morgen ein bisschen näher. Dieses regelmäßige Treffen der beiden und auch das Essen der Blaubeermuffins schweißt die beiden immer mehr zusamen. Das sind eben "Blaubeertage". Ich finde den Titel einfach nur wundervoll und besonders. Er macht sehr neugierig, da man wissen möchte, was während der Blaubeertage passiert und was es mit dem Titel auf sich hat. Das Cover Das Cover passt sehr, sehr gut zu dem Titel, da es in der Farbe von Blaubeeren gehalten wurde. Ich finde die Schriftart besonders schön, da die den wundervollen Titel nochmal in den Mittelpunkt rückt. Das Cover passt sehr gut zu der Geschichte und lässt gleich erwarten, dass es sich bei diesem Buch um ein romantisches Buch handelt, da man auf dem Cover zwei Menschen sieht, die sich küssen. Mein Fazit "Blaubeertage" von Kasie West hat mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt, aber auch überrascht, denn ich hätte niemals gedacht, dass die Geschichte so viel Tiefgang hat und so viele unerwartete Wendungen enthält. Die Geschichte ist wirklich sehr berührend und auch mitreißend. Ich habe viel geweint, aber auch gelacht. Dies ist eine Geschichte über den Drang die eigene Identität zu kennen, über den Mut Risiken einzugehen, wenn etwas dieses Risiko wert ist, über die Liebe und darüber gegen die alten Verhaltensweisen anzukämpfen und mal gegen den Strom zu schwimmen. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und wirklich sehr sympathisch. Besonders Caymen ist mir ans Herz gewachsen, weil sie so eine liebevolle Art hat und mich immer wieder mit ihrem Sarkasmus zum Lachen gebracht hat. Der Schreibstil hat perfekt zu der Geschichte gepasst, da er die Gefühle der Charaktere sehr gut transportiert hat und mich trotz seiner lockeren und leichten Art sehr gefesselt hat. Die Wahl des Titels und des Covers ist außergewöhnlich und dennoch perfekt gelungen. Ich liebe dieses Buch und möchte sie wirklich jedem ans Herz legen, der auf romantische und berührende Jugendbücher steht.
Meine Meinung: Ich habe mich auf der Buch gefreut, aber leider war es mir an machen Stellen viel zu kurz, zu oberflächlich und einfach zu wenig, um meine Erwartungen zu erfüllen. Gleich am Anfang habe ich nur kurz in der Mittagspause gelesen und danach gesehen, dass es schon wieder 20 % des Buches waren – ab dort wurde ich skeptisch. Und ich habe auch insgesamt nur einen Tag für das ganze Buch gebraucht. Okay, die Sätze sind kurz und schnell zu lesen, aber generell ist das Buch … einfach nur zu kurz! (Besonders für den Preis…) Wodurch auch die Charaktere nicht so ausgearbeitet werden konnten, wie ich es mir gewünscht hätte, bzw. blieben auch Fragen offen und die Konflikte wurden zu schnell geklärt. Außerdem fand ich das Buch sehr klischeehaft und vieles war doch auch vorhersehbar. Wie der Background von Caymens Mutter oder wie es sich am Ende mit den Großeltern entickelt hat, bzw. hätte man das ganze Drama um Xander sparen können… war eh klar, wie es sich auflöst. Was mir dafür richtig gut gefallen hat, war der Humor bzw. der Sarkasmus der Hauptfigur Cayman und die Chemie, die zwischen ihr und Xander geherrscht hat, aber das war es dann leider auch schon. Es war nett, aber leider auch irgendwie nicht mehr, nicht so, dass es im Gedächtnis bleibt. Außerdem war es mir viel zu kurz und alles nur soo oberflächlich angekratzt. Die Grundidee und die grundeigenschaften der Charas war ja gut, aber trotzdem finde ich, hätte man daraus viel mehr machen können. Viel, viel mehr. Die Story war leider zum Ende hin einfach zu platt, durch dieses Schwarz/weiß-denken waren Plot und die Konflikte recht vorhersehbar waren bzw. noch offensichtlicher, als bei anderen Büchern im gleichen Genre. http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/04/19/snapshot-blaubeertag/
Der Buchtitel ist irreführend und das Cover hässlich. Dafür ist der Inhalt um so schöner. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich das Buch direkt nach Kauf gelesen und nicht erst ca. zwei Jahre später. Der Schreibstil ist toll, die Charaktere authentisch und überzeugend und der Sarkasmus umwerfend. Das Setting ist so liebevoll schräg. Für mich keine 0815 Geschichte. Von der Autorin möchte ich unbedingt noch mehr lesen. Einziger Negativpunkt: Nach dem Beenden des Buches hatte ich den faden Beigeschmack eines Gefühls, als würde alles gut werden, wenn man nur genug Geld hat. PS: Die Tatsache, dass ich das Buch an einem Stück gelesen hab, zeugt auch davon, wie sehr es mir gefallen hat.
















