Bis er gesteht
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Description
Book Information
Author Description
Christine Brand, geboren und aufgewachsen im Emmental, ist Autorin und freie Journalistin. Sie arbeitete bei der NZZ am Sonntag, beim Schweizer Fernsehen SRF und bei der Berner Zeitung Der Bund, wo sie unter anderem Gerichtsreportagen verfasste und Einblick in die Welt der Justiz und der Kriminologie erhielt. Christine Brand hat dreizehn Kriminalromane, zwei Bücher mit wahren Kriminalgeschichten und einen Märchenband publiziert. Zudem erschienen zahlreiche ihrer Kurzgeschichten in Anthologien. Christine Brand lebt heute in Zürich, ist aber öfter auf Reisen als zu Hause: Mit vierundvierzig entschied sie, ihren Traumjob und die Wohnung zu kündigen und sich von nahezu allem Besitz zu trennen. Seitdem schreibt sie am liebsten in einem Strandcafé auf Sansibar mit Blick auf das Meer.
Posts
Für zwischendurch ist es okay
Ich wollte Nervenkitzel. Bekommen habe ich ein Buch, das mich eher mit seiner wahren Geschichte schockiert hat als mit seinem Spannungsbogen. Ja, Bis er gesteht basiert auf echten Ereignissen – und genau das ist das Erschreckende. Spannend? Nur stellenweise. Aber das Ende? Damit habe ich wirklich nicht gerechnet.
Toller True-Crime Roman, einem echten Fall entsprungen. TW Tötung von Kindern
Ein packender True-Crime-Roman, der auf einem echten Fall basiert und dadurch besonders unter die Haut geht. Christine Brand erzählt eindringlich, präzise und mit spürbarem Respekt vor der Schwere des Themas. Die Geschichte ist bedrückend, fesselnd und kaum aus der Hand zu legen – nicht zuletzt, weil man beim Lesen immer wieder daran erinnert wird, dass der Ursprung dieses Falls real ist. Die Aufarbeitung der Ermittlungen, die psychologische Spannung und die Frage, ob und wann die Wahrheit ans Licht kommt, sorgen für eine intensive Lektüre. Gleichzeitig ist das Buch nichts für schwache Nerven, denn einzelne Beschreibungen sind explizit und emotional sehr belastend. Ein starker, erschütternder und sehr gut recherchiert wirkender Roman für alle, die True Crime mögen – aber mit klarem Hinweis: Dieses Buch geht nahe. Triggerwarnung: Tötung von Kindern, explizite Beschreibung der Art der Tötungen.
Wow, ein super kurzer Kriminalroman, welches schockiert.
Bis er gesteht von Christine Brand hat mich unglaublich mitgenommen. Ein toller, kurzer Kriminalroman über einen Doppelmord an Kindern, bei dem die Eltern als Hauptverdächtige im Fokus stehen. Wie der Titel schon andeutet: Niemand will den Mord gestehen. Die Autorin hat das sehr gut umgesetzt – mit klar strukturierten Befragungen der Eltern, Nachbarn und Familien, dazu den Ergebnissen der Gerichtsmedizin und psychologischen Gutachten. Alles wirkt sehr übersichtlich und nachvollziehbar. Über den Inhalt möchte ich nicht zu viel verraten, sonst würde ich spoilern. Aber was mich am Ende komplett schockiert hat, war die Tatsache, dass diese Erzählung auf einem wahren Ereignis basiert, jedoch mit fiktiven Ergänzungen/Erzählungen. Christine Brand war damals als Justizjournalistin bei der Gerichtsverhandlung selbst vor Ort.

Emotionales Thema zu dokumentarisch erzählt
Gereizt hat mich am Buch, dass die Geschichte nur anhand der Protokolle der Zeugenaussagen bzw. Stellungnahmen der Expert:innen erzählt wird. Eine ganz neue Erzählweise, die jedoch einen gravierenden Nachteil hat. Wir erfahren nichts über das Innenleben der Figuren. Wir bekommen keine atmosphärische Beschreibung der Szenerie. Das macht die Geschichte für mich etwas leblos. Wir tauchen ein in das größte Drama, das Eltern erleben können - den Tod ihrer Kinder - und doch hat mich die Erzählung nur wenig emotional berührt.

Der Schreibstil, bzw. die Form (Protokolle) gefällt mir nicht so gut, aber die Sichtweise der Psychologie, dass ein Mensch zwei Persönlichkeiten (oder mehrere) in sich hat, wo er Realitätsfern ist, dass er seine eigene Wahrheit erfindet, finde ich sehr interessant. Die Mila Nova Reihe der Autorin gefallen mir besser.
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Christine Brand, geboren und aufgewachsen im Emmental, ist Autorin und freie Journalistin. Sie arbeitete bei der NZZ am Sonntag, beim Schweizer Fernsehen SRF und bei der Berner Zeitung Der Bund, wo sie unter anderem Gerichtsreportagen verfasste und Einblick in die Welt der Justiz und der Kriminologie erhielt. Christine Brand hat dreizehn Kriminalromane, zwei Bücher mit wahren Kriminalgeschichten und einen Märchenband publiziert. Zudem erschienen zahlreiche ihrer Kurzgeschichten in Anthologien. Christine Brand lebt heute in Zürich, ist aber öfter auf Reisen als zu Hause: Mit vierundvierzig entschied sie, ihren Traumjob und die Wohnung zu kündigen und sich von nahezu allem Besitz zu trennen. Seitdem schreibt sie am liebsten in einem Strandcafé auf Sansibar mit Blick auf das Meer.
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Für zwischendurch ist es okay
Ich wollte Nervenkitzel. Bekommen habe ich ein Buch, das mich eher mit seiner wahren Geschichte schockiert hat als mit seinem Spannungsbogen. Ja, Bis er gesteht basiert auf echten Ereignissen – und genau das ist das Erschreckende. Spannend? Nur stellenweise. Aber das Ende? Damit habe ich wirklich nicht gerechnet.
Toller True-Crime Roman, einem echten Fall entsprungen. TW Tötung von Kindern
Ein packender True-Crime-Roman, der auf einem echten Fall basiert und dadurch besonders unter die Haut geht. Christine Brand erzählt eindringlich, präzise und mit spürbarem Respekt vor der Schwere des Themas. Die Geschichte ist bedrückend, fesselnd und kaum aus der Hand zu legen – nicht zuletzt, weil man beim Lesen immer wieder daran erinnert wird, dass der Ursprung dieses Falls real ist. Die Aufarbeitung der Ermittlungen, die psychologische Spannung und die Frage, ob und wann die Wahrheit ans Licht kommt, sorgen für eine intensive Lektüre. Gleichzeitig ist das Buch nichts für schwache Nerven, denn einzelne Beschreibungen sind explizit und emotional sehr belastend. Ein starker, erschütternder und sehr gut recherchiert wirkender Roman für alle, die True Crime mögen – aber mit klarem Hinweis: Dieses Buch geht nahe. Triggerwarnung: Tötung von Kindern, explizite Beschreibung der Art der Tötungen.
Wow, ein super kurzer Kriminalroman, welches schockiert.
Bis er gesteht von Christine Brand hat mich unglaublich mitgenommen. Ein toller, kurzer Kriminalroman über einen Doppelmord an Kindern, bei dem die Eltern als Hauptverdächtige im Fokus stehen. Wie der Titel schon andeutet: Niemand will den Mord gestehen. Die Autorin hat das sehr gut umgesetzt – mit klar strukturierten Befragungen der Eltern, Nachbarn und Familien, dazu den Ergebnissen der Gerichtsmedizin und psychologischen Gutachten. Alles wirkt sehr übersichtlich und nachvollziehbar. Über den Inhalt möchte ich nicht zu viel verraten, sonst würde ich spoilern. Aber was mich am Ende komplett schockiert hat, war die Tatsache, dass diese Erzählung auf einem wahren Ereignis basiert, jedoch mit fiktiven Ergänzungen/Erzählungen. Christine Brand war damals als Justizjournalistin bei der Gerichtsverhandlung selbst vor Ort.

Emotionales Thema zu dokumentarisch erzählt
Gereizt hat mich am Buch, dass die Geschichte nur anhand der Protokolle der Zeugenaussagen bzw. Stellungnahmen der Expert:innen erzählt wird. Eine ganz neue Erzählweise, die jedoch einen gravierenden Nachteil hat. Wir erfahren nichts über das Innenleben der Figuren. Wir bekommen keine atmosphärische Beschreibung der Szenerie. Das macht die Geschichte für mich etwas leblos. Wir tauchen ein in das größte Drama, das Eltern erleben können - den Tod ihrer Kinder - und doch hat mich die Erzählung nur wenig emotional berührt.























