Schattentaten
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Description
Fünf Jugendliche aus einem Dorf, das so klein ist, dass die Straßen keine Namen haben, locken einen Gleichaltrigen in den Wald und erschießen ihn. Ein Motiv haben sie nicht, die Suche nach dem Kick beginnt als Scherz und endet tragisch. Ein Vater tötet seine Frau und schießt auf beide Söhne, dann richtet er sich selbst. Der ältere Sohn überlebt schwer verletzt – und empfindet keinen Hass: Ihm bleiben die Erinnerungen an schöne Zeiten und ein Abschiedsbrief, in dem sein Vater schrieb, er wolle seine Familie zusammenhalten. Zwei Männer gründen eine rechtsradikale Gruppe. Ein Mitglied ist so stolz darauf, dazugehören, dass er im Dorf prahlt und damit das Schweigegelübde bricht. Sein Leben endet in einem mit Steinen beschwerten Sack im Thunersee.
Bevor sie Bestsellerautorin wurde, berichtete Christine Brand über fünfundzwanzig Jahre lang als Gerichtsreporterin von Prozessen, lernte Täter*innen und Opfer, Zeug*innen und Hinterbliebene kennen. Dieser Band versammelt wahre Kriminalfälle und erzählt von Menschen, die nicht mehr weiterwissen, und von der Banalität der Umstände, die zuweilen zu schrecklichen Taten führen.
Book Information
Author Description
Christine Brand, geboren und aufgewachsen im Emmental, ist Autorin und freie Journalistin. Sie arbeitete bei der NZZ am Sonntag, beim Schweizer Fernsehen SRF und bei der Berner Zeitung Der Bund, wo sie unter anderem Gerichtsreportagen verfasste und Einblick in die Welt der Justiz und der Kriminologie erhielt. Christine Brand hat dreizehn Kriminalromane, zwei Bücher mit wahren Kriminalgeschichten und einen Märchenband publiziert. Zudem erschienen zahlreiche ihrer Kurzgeschichten in Anthologien. Christine Brand lebt heute in Zürich, ist aber öfter auf Reisen als zu Hause: Mit vierundvierzig entschied sie, ihren Traumjob und die Wohnung zu kündigen und sich von nahezu allem Besitz zu trennen. Seitdem schreibt sie am liebsten in einem Strandcafé auf Sansibar mit Blick auf das Meer.
Posts
Gerne lese ich Geschichten über wahre Kriminalfälle. Um zu merken, dass es manchmal nicht nur gut und böse gibt. Ich möchte verstehen, warum manche Taten begangen werden. Auch wenn es natürlich meistens keine Antworten gibt. Wie schreibt die Autorin selbst in ihrem Vorwort: "Die Kriminalgeschichten gewähren einen Blick in die finsteren Kapitel unserer Zeit, die man lieber gar nicht sehen möchte- und ist dennoch fasziniert. Weil die dunkle Seite ein Teil von uns allen ist." Spannend geschrieben, teilweise schockierend. kommt ohne Fachbegriffe aus. Für alle, die ebenfalls solche Bücher gerne lesen,eine klare Leseempfehlung Wahre Kriminalfälle, spannend geschrieben, teilweise schockierend. Ohne viele Fachbegriffe
Schattentaten beschreibt kurz und bündig verschiedene Verbrechen in der Schweiz. Manchmal geht Christine mehr auf die Täter bzw. die Tat ein, manchmal auch eher auf die Prozesse oder die Polizeiarbeit. Es ist sachlich geschrieben, ohne zu viel in die Tiefe zu gehen. Das lässt Raum zum Nachdenken. Es waren alle unterschiedliche Verbrechen, von Gruppenzwang, Femizid zu Geheimdienst-Faux-Pas. Die vorgestellten Taten waren alle von ca. 1990 bis 2015. Vielleicht habt ihr ja von dem einen oder anderen mal gehört? Da man die Schweiz als so sicher kennt, könnte das Buch erschreckend wirken, vor allem der Gedanke, dass auch wir nicht von solchen Taten verschont bleiben. Wer gerne True Crime mag und/ oder einen Einblick in die Schweizer Schattenseite bekommen möchte, dem kann ich das Buch empfehlen. Wer lieber vertiefte Einblick und Details möchte, sollte vielleicht eher auf andere Bücher von Brand ausweichen.
Wahre Kriminalfälle aus der Schweiz
Und wieder hat ein Buch mich in tiefste Erschütterung gezogen: In "Schattentaten" hat Christine Brand eine Vielzahl von Verbrechen gesammelt, die in den letzten 25 Jahren in der Schweiz stattgefunden haben. Es sind sehr schlimme Vorfälle dabei, wie etwa die Jugendlichen, die völlig gefühllos einen jungen Mann, einen Bekannten von ihnen, auf brutalste Art und Weise töten, weil eine von ihnen Schulden bei ihm hatte. Oder der " Pfleger", der hunderte schwerstbehinderte Kinder missbrauchte. So widerlich!! Vor allem, das er am Ende des Prozesses, nach der Urteilsverkündung sagte, das er froh sei, daß es jetzt zu Ende sei und er mit dem allen abschließen könne. Für ihn ja- aber für seine Opfer sicherlich nicht. Christine Brand schreibt sachlich, schildert Tatorte und Prozesse ohne Übertreibung und Ausschmückung, wertet nicht. Das überlässt sie dem schockierten Leser. Menschen sind wirklich die gräßlichsten Kreaturen auf diesem Planeten.
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Fünf Jugendliche aus einem Dorf, das so klein ist, dass die Straßen keine Namen haben, locken einen Gleichaltrigen in den Wald und erschießen ihn. Ein Motiv haben sie nicht, die Suche nach dem Kick beginnt als Scherz und endet tragisch. Ein Vater tötet seine Frau und schießt auf beide Söhne, dann richtet er sich selbst. Der ältere Sohn überlebt schwer verletzt – und empfindet keinen Hass: Ihm bleiben die Erinnerungen an schöne Zeiten und ein Abschiedsbrief, in dem sein Vater schrieb, er wolle seine Familie zusammenhalten. Zwei Männer gründen eine rechtsradikale Gruppe. Ein Mitglied ist so stolz darauf, dazugehören, dass er im Dorf prahlt und damit das Schweigegelübde bricht. Sein Leben endet in einem mit Steinen beschwerten Sack im Thunersee.
Bevor sie Bestsellerautorin wurde, berichtete Christine Brand über fünfundzwanzig Jahre lang als Gerichtsreporterin von Prozessen, lernte Täter*innen und Opfer, Zeug*innen und Hinterbliebene kennen. Dieser Band versammelt wahre Kriminalfälle und erzählt von Menschen, die nicht mehr weiterwissen, und von der Banalität der Umstände, die zuweilen zu schrecklichen Taten führen.
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Author Description
Christine Brand, geboren und aufgewachsen im Emmental, ist Autorin und freie Journalistin. Sie arbeitete bei der NZZ am Sonntag, beim Schweizer Fernsehen SRF und bei der Berner Zeitung Der Bund, wo sie unter anderem Gerichtsreportagen verfasste und Einblick in die Welt der Justiz und der Kriminologie erhielt. Christine Brand hat dreizehn Kriminalromane, zwei Bücher mit wahren Kriminalgeschichten und einen Märchenband publiziert. Zudem erschienen zahlreiche ihrer Kurzgeschichten in Anthologien. Christine Brand lebt heute in Zürich, ist aber öfter auf Reisen als zu Hause: Mit vierundvierzig entschied sie, ihren Traumjob und die Wohnung zu kündigen und sich von nahezu allem Besitz zu trennen. Seitdem schreibt sie am liebsten in einem Strandcafé auf Sansibar mit Blick auf das Meer.
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Gerne lese ich Geschichten über wahre Kriminalfälle. Um zu merken, dass es manchmal nicht nur gut und böse gibt. Ich möchte verstehen, warum manche Taten begangen werden. Auch wenn es natürlich meistens keine Antworten gibt. Wie schreibt die Autorin selbst in ihrem Vorwort: "Die Kriminalgeschichten gewähren einen Blick in die finsteren Kapitel unserer Zeit, die man lieber gar nicht sehen möchte- und ist dennoch fasziniert. Weil die dunkle Seite ein Teil von uns allen ist." Spannend geschrieben, teilweise schockierend. kommt ohne Fachbegriffe aus. Für alle, die ebenfalls solche Bücher gerne lesen,eine klare Leseempfehlung Wahre Kriminalfälle, spannend geschrieben, teilweise schockierend. Ohne viele Fachbegriffe
Schattentaten beschreibt kurz und bündig verschiedene Verbrechen in der Schweiz. Manchmal geht Christine mehr auf die Täter bzw. die Tat ein, manchmal auch eher auf die Prozesse oder die Polizeiarbeit. Es ist sachlich geschrieben, ohne zu viel in die Tiefe zu gehen. Das lässt Raum zum Nachdenken. Es waren alle unterschiedliche Verbrechen, von Gruppenzwang, Femizid zu Geheimdienst-Faux-Pas. Die vorgestellten Taten waren alle von ca. 1990 bis 2015. Vielleicht habt ihr ja von dem einen oder anderen mal gehört? Da man die Schweiz als so sicher kennt, könnte das Buch erschreckend wirken, vor allem der Gedanke, dass auch wir nicht von solchen Taten verschont bleiben. Wer gerne True Crime mag und/ oder einen Einblick in die Schweizer Schattenseite bekommen möchte, dem kann ich das Buch empfehlen. Wer lieber vertiefte Einblick und Details möchte, sollte vielleicht eher auf andere Bücher von Brand ausweichen.
Wahre Kriminalfälle aus der Schweiz
Und wieder hat ein Buch mich in tiefste Erschütterung gezogen: In "Schattentaten" hat Christine Brand eine Vielzahl von Verbrechen gesammelt, die in den letzten 25 Jahren in der Schweiz stattgefunden haben. Es sind sehr schlimme Vorfälle dabei, wie etwa die Jugendlichen, die völlig gefühllos einen jungen Mann, einen Bekannten von ihnen, auf brutalste Art und Weise töten, weil eine von ihnen Schulden bei ihm hatte. Oder der " Pfleger", der hunderte schwerstbehinderte Kinder missbrauchte. So widerlich!! Vor allem, das er am Ende des Prozesses, nach der Urteilsverkündung sagte, das er froh sei, daß es jetzt zu Ende sei und er mit dem allen abschließen könne. Für ihn ja- aber für seine Opfer sicherlich nicht. Christine Brand schreibt sachlich, schildert Tatorte und Prozesse ohne Übertreibung und Ausschmückung, wertet nicht. Das überlässt sie dem schockierten Leser. Menschen sind wirklich die gräßlichsten Kreaturen auf diesem Planeten.









