BECOMING
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Description
Michelle Obama ist eine der überzeugendsten und beeindruckendsten Frauen der Gegenwart. Als erste afro-amerikanische First Lady der USA trug sie maßgeblich dazu bei, das gastfreundlichste und offenste Weiße Haus zu schaffen, das es je gab. Sie wurde zu einer energischen Fürsprecherin für die Rechte von Frauen und Mädchen in der ganzen Welt, setzte sich für einen dringend notwendigen gesellschaftlichen Wandel hin zu einem gesünderen und aktiveren Leben ein und stärkte außerdem ihrem Ehemann den Rücken, während dieser die USA durch einige der schmerzlichsten Momente des Landes führte. Ganz nebenbei zeigte sie uns noch ein paar lässige Dance-Moves, glänzte beim „Carpool Karaoke“ und schaffte es obendrein auch, zwei bodenständige Töchter zu erziehen – mitten im gnadenlosen Blitzlichtgewitter der Medien.
In diesem Buch erzählt sie nun erstmals ihre Geschichte – in ihren eigenen Worten und auf ihre ganz eigene Art. Sie nimmt uns mit in ihre Welt und berichtet von all den Erfahrungen, die sie zu der starken Frau gemacht haben, die sie heute ist. Warmherzig, weise und unverblümt erzählt sie von ihrer Kindheit an der Chicagoer South Side, von den Jahren als Anwältin und leitende Angestellte, von der nicht immer einfachen Zeit als berufstätige Mutter sowie von ihrem Leben an Baracks Seite und dem Leben ihrer Familie im Weißen Haus. Gnadenlos ehrlich und voller Esprit schreibt sie sowohl über große Erfolge als auch über bittere Enttäuschungen, den privaten wie den öffentlichen. Dieses Buch ist mehr als eine Autobiografie. Es enthält die ungewöhnlich intimen Erinnerungen einer Frau mit Herz und Substanz, deren Geschichte uns zeigt, wie wichtig es ist, seiner eigenen Stimme zu folgen.
Ausstattung: mit 16-seitigem Bildteil in Farbe
Book Information
Author Description
Michelle Robinson Obama war von 2009 bis 2017 die First Lady der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie studierte an der Princeton University und an der Harvard Law School und begann ihre berufliche Laufbahn als Anwältin bei der Kanzlei Sidley & Austin in Chicago, wo sie ihren zukünftigen Ehemann Barack Obama kennenlernte. Später arbeitete sie im Büro des Bürgermeisters von Chicago, an der University of Chicago und am University of Chicago Medical Center. Michelle Obama gründete auch die Chicagoer Sektion von »Public Allies«, einer Organisation, die junge Menschen auf eine Laufbahn im öffentlichen Dienst vorbereitet. Die Obamas leben derzeit in Washington, D.C. Sie haben zwei Töchter, Malia und Sasha.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Starke Frau 💪🏾👩🏾 Beeindruckende Biografie 🤩 Ehrlich, nahbar und spannend
Ich fand die Biografie unglaublich spannend zu lesen. Sie erzählt von ihrem Leben ab der Kindheit, dem Kennenlernen von Barack Obama und dem harten Wahlkampf den sie zu meistern hatten. Sie geht auch sehr kritisch mit einigen Themen um und scheut sich nicht davor ihre Meinung dazu zu äußern. Die Einblicke in den Wahlkampf und das Leben im weißen Haus fand ich wirklich spannend 🇺🇸. Ihr Werdegang hat mich wirklich beeindruckt und begeistert 🤩. Eine tolle und starke Frau!
Wie ein Kaffeekränzchen unter Freundinnen
Das Buch hat sich weniger, wie eine klassische Autobiografie angefühlt. Das mag daran liegen, dass man in jeder einzelnen Zeile, dass Gefühl hatte, sich mit einer guten Freundin zu unterhalten. Indem man dieser zuhört, sich Zeit lässt und komplett auf sich wirken lässt. Bis zu "Becoming" habe ich mich stellenweise, von diversen Business-Frauen eingeschüchtert gefühlt. Aber irgendwie hat mich das Buch, dazu bewegt, eine ganz andere Ansicht zu pflegen. Das Buch ist sehr persönlich geschrieben, stellenweise ziemlich detailliert. So sehr, dass sich Michelle in einigen Beschreibungen verliert. Genau das ist sehr sympathisch und menschlich. Inhaltlich beschäftigt sich das Buch mit ihrer Kindheit und gesamten Leben. Aber auch mit den Themen wie Klassifizierung, Schubladedenken, Versagensängste, Rassismus, Elternsein und die eigene Herkunft. Und auch mit der instabilen und fraglichen Situation in der USA. Im Fokus steht zwar die Politik, aber auch vieles drumherum. Man merkt, dass sich Michelle (inklusive Barack), in ihrer Zeit, besonders für die Menschen interessiert haben. Insgesamt hat mich das Buch sehr inspiriert. Einige Seiten, in denen es zu sehr militärisch zur Sache ging, habe ich überflogen (von denen es nicht allzu viel gab). Ansonsten hat sich das Buch sehr gut lesen lassen, obwohl ich wie erwähnt, mir ziemlich viel Zeit gelassen habe.
Wow...
Michelle Obama ist wirklich eine beeindruckende Frau. Die Biografie hat mir sehr gut gefallen, die Schreibweise ist sehr nahbar, ehrlich und wie ich finde unverstellt. Ich habe gerne zugehört und bin wirklich sehr beeindruckt von dieser Frau. Hörbuch gelesen von Katrin Fröhlich #dieeigenegeschichteistunbewertbar #keinesternefürbiografien
Eine schöne Biografie einer so tollen Persönlichkeit.
Es gibt eigentlich nicht all zu viel zu sagen. Das Buch von Michelle Obamas Geschichte ist mit einer Leichtigkeit und überragend geschrieben. Mir hat wirklich alles gefallen. Man hat wirklich das gesamte Leben von ihr durchleben können und auch all ihre Gefühle und Gedanken. Eine wirklich gelungene Biogragie!🤓
Eine sehr interessante Frau. Diese Biographien ließ sich leicht und locker lesen. Am Anfang wurde es durch das detaillierte erzählen ein wenig langatmig. Die Phase des Wahlkampfes und alles danach klang sehr spannend, da man Hintergrundinformationen bekam, die man so bestimmt nicht zu erzählen bekommt.
Viele kluge Gedanken, Menschlichkeit und doch fehlt da etwas.
Im Allgemeinen tue ich mich schwer mit Biografien, obwohl diese so viel Potential bieten. Ich habe zwar gefühlte Ewigkeiten gebraucht, um dieses Buch endlich abzuschließen, bereue es jedoch nicht eine Sekunde. Meine Gefühle sind insgesamt sehr gemischt. Das Buch quillt fast über von guten Ideen, klugen Gedanken und wertschätzenden Aussagen. Dennoch komme ich nicht umhin, mich zu fragen, ob mich Michelles Biografie „empowert“ oder ob ich doch „nur“ pure, reine Propaganda lese. Michelle hat recht damit, dass gute Bildung einen großen Einfluss auf die Zukunft eines Menschen hat. Michelle hat recht damit, dass ein unterstützendes und förderndes Umfeld, das Fundament eines Lebens bildet. Michelle hat recht damit, dass man Veränderungen der Wirklichkeit nur erreichen kann, wenn man sich dafür einsetzt. Und dass das Zeit in Anspruch nimmt. Michelle hat recht damit, dass es zu viele Ungerechtigkeiten gibt und diese viel zu tief verankert sind, als dass eine oder zwei Legislaturperioden daran etwas ändern können. Ich stimme Michelle in so vielen Aussagen zu und doch sagte sie eindeutig, dass es niemals ihr Wunsch für sich oder ihren Mann war, politisch sich zu engagieren. Es kann also verstanden werden, dass all ihr Engagement, ihre Errungenschaften, nur darauf fußen, dass sie in eine Richtung geschubst wurde, die sie ursprünglich nicht gehen wollte, dass sie alles tat, weil sie gerade da war und ihren Einfluss nutzen wollte. Aber ein urtümlicher, tief verankerter Wunsch, etwas an herrschender Ungerechtigkeit zu ändern, fehlt. Darunter leidet die Glaubwürdigkeit ungemein. Ihr Weg und was sie aus ihren Chancen machte sind wunderbares Idolmaterial. Ihr Mindset ist es leider nicht. Und Ungleichheiten starten damit, dass man anfangen sollte, von Menschen zu sprechen - egal von welchen äußeren Einflüssen (Hautfarbe, Herkunft, etc.) sie geprägt sind. Michelle fängt damit an, zieht es für meinen Geschmack aber nicht konsequent genug durch. Und doch inspiriert sie mich.

Eine Inspirierende und kluge Frau 🤗
Ich mag Michelle Obama sehr. Nachdem ich bei Gedankentanken in Köln damals dabei war, wo Barack Obama als Speaker auftrat, musste ich unbedingt das Buch von seiner Frau lesen... Ihre Geschichte und wie sie Presidentengattin wurde finde ich sehr bodenständig und nachvollziehbar. Auch ihre Zweifel an vielen Stellen, so einem Weg gerecht zu werden kann ich nachvollziehen. Ich denke nicht jede Frau würde ein so großes Projekt mit ihrem Mann beschreiten wollen. Oder sich in so eine gewaltige Aufgabe hineinentwickeln mögen... da muss man der Typ für sein. Mir ist es allerdings teilweise zu detailiert beschrieben, was für mich an manchen Stellen sehr langatmig und bissel zäh war. Daher nur 4 Sterne, für Michelle Obama natürlich 5 😅
Ein beeindruckendes Buch voller Hoffnung von einer beeindruckenden, starken und mutigen Frau. Wow. Äußerst interessant und lesenswert.
Das Cover des Buches, ein Schutzumschlag, ist in dezenten Farben gehalten. Die Hintergrundfarbei ist blaugrau, die Buchstaben weiß. In der Mitte prangt ein Foto der Autorin. Sie lacht in die Kamera, hat ihr Kinn auf ihre Handfläche gestützt. Ihr langes, schwarzes Haar ist wild gestylt und wallt auf ihre Schultern und den Rücken hinab. Sie trägt eine weiße Bluse, die von einer Schulter herabgerutscht ist. Das Bild wirkt offenherzig, fröhlich und sympathisch. Es passt sehr gut zum Inhalt des Buches und zur Persönlichkeit der Autorin. Das Backcover ist in denselben Farben gehalten. Hier findet sich kein Foto, dafür die Buchstaben, die den Inhalt des Buches beschreiben. Sie sind in der gleichen Farbe gehalten wie der Hintergrund, aber ein bisschen dunkler, damit sie sich vom Hintergrund abheben. Der Umschlagrücken ist weiß. Autorenname und Titel haben denselben Farbton wie der Coverhintergrund. Die Flügelklappen des Umschlages sind weiß, der Text auf ihnen schwarz. Der Einband des Buches ist grau. Ein anderes Grau als auf dem Cover. Das Lesebändchen hat dieselbe Farbe. Das Vorsatzpapier hat wieder dasselbe Blaugrau wie das Cover. Es beinhaltet beidseitig Schwarzweiß-Fotos von Michelle Obama beginnend von ihr im Kleinkindalter bis hin zu ihrer Zeit als First Lady. Es sind alles unterschiedliche Bilder. Kein Bild taucht zweimal auf. Das ist auch der Grund dafür, weshalb ich den Buchumschlag nicht wie sonst auf den Einband foliieren konnte. Es hätte die Bilder auf der Innenseite der Buchdeckel für immer versteckt und das wollte ich nicht. Auf Hochglanzseiten befinden sich in der Mitte des Buches noch zahlreiche weitere Fotos mit persönlichen Texten. Fotos von Michelle Obama selbst. Fotos von Verwandten, Fotos von ihr und ihrer Familie und auch offizielle Fotos von ihr als First Lady. Eine wirklich bunte Mischung von Fotos und eine schöne Untermalung ihrer Erzählungen. Was ich hier nicht erwartet habe, ist ein Inhaltsverzeichnis. Trotzdem existiert es und gibt die Gliederung des Buches preis. Neben den üblichen Teilen eines Buches (Prolog, Epilog, Danksagung) hat »Becoming« noch drei weitere Unterteilungen: 1. Becoming Me - Ich werden (S. 15 - 148) 2. Becoming Us - Wir werden (S. 149 - 360) 3. Becoming More - Mehr werden (S. 361 - 538) Diese Teile behandeln alle einen anderen Lebensabschnitt Michelle Obamas. In "Becoming Me" geht es darum, wie Michelle Obama vom Mädchen zur Frau wird. Es ist der Lebensabschnitt, in dem die Autorin erwachsen wird. Schule, Studium, Job. Er endet mit dem Kennenlernen von Barack Obama und dem Beginn der Beziehung der beiden, besiegelt durch den ersten Kuss. "Becoming Us" ist der längste Teil. Er handelt vom Bilden der Familie. Michelle erzählt davon, wie sie Mutter wird, ihre Arbeit aber gleichzeitig nicht komplett aufgeben möchte. Sie erzählt wie schwierig es für sie gewesen ist, Job und Mutterschaft unter einen Hut zu kriegen. Gleichzeitig geht Baracks politische Karriere steil bergauf, was zu Konflikten führt. Der Teil endet mit Baracks Amtseinführung zum Präsidenten. "Becoming More" handelt von Michelles Zeit als First Lady und dem Leben im Weißen Haus und sämtlichen Schwierigkeiten, die das mit sich bringt, während sie gleichzeitig Mutter und Ehefrau sein muss. Sie schildert offenherzig vom Positiven, aber auch vom Negativen - und unter was für einem Druck das Ehepaar stand. Ich frage mich mittlerweile echt, wieso sie an diesem Druck nicht zerbrochen sind. Das muss stellenweise furchtbar gewesen sein. Allein vom Lesen habe ich manchmal schon fast eine Stressattacke gehabt! Schon bevor ich dieses Buch las, fand ich Michelle Obama sympathisch. Aber ich wusste so gut wie nichts über sie. Ich mochte immer ihre Ausstrahlung. Ihre Autobiografie stieg schnell in den Bestsellerlisten auf und ich wurde neugierig darauf, diese sympathische Frau über ihr Buch näher kennenzulernen. Es lag jetzt mehrere Jahre auf meinem SuB und was soll ich sagen? Ich bin froh, es endlich gelesen zu haben. Ich bin vollends beeindruckt von dieser starken, mutigen Frau. Es braucht mehr Menschen wie sie und es braucht mehr Präsidenten wie Barack Obama. Das ist auch der einzige bittere Nachgeschmack: Ihr Buch endet mit so viel Hoffnung auf die kommende Zeit, trotzdem die Obamas die Trumps im Weißen Haus willkommen heißen mussten. Und wenn ich heute nach Amerika schaue, liegt alles, wofür die Obamas sich einsetzten gefühlt in Trümmern... Und wir haben 2024 und Trump wird ein zweites Mal kandidieren. Es ist zum Haareraufen. Michelle äußert ihren Frust über den "amtierenden Präsidenten", schaut aber trotzdem mit Hoffnung in die Zukunft. Liebend gern würde ich wissen, wie sie heute darüber denkt. Im Übrigen kann ich verstehen, warum sie nicht für ein politisches Amt kandidieren möchte. Das würde nicht zu ihr passen. Auch wenn ihre Einstellung dem Land guttun würde. Ich bin beeindruckt von dieser Frau, die mich vom ersten bis zum letzten Wort fesselte. Sie strahlt eine unglaublich sympathische Stärke aus. Auch bin ich beeindruckt, wie sie so viel chronologisch aus ihrem Leben niederschreiben konnte - und das, obwohl sie erst später damit anfing, Tagebuch zu schreiben. Das könnte ich nicht. Gut, sie hatte Hilfe, sich zu erinnern. Aber das dann niederschreiben... Das stell ich mir schwierig vor. Und was für einen Mut hat diese Frau bitte? Ich bin mir sicher, dass dieses Buch einigen Frauen da draußen Mut machen wird, ihre Stimme zu benutzen. Ich hoffe es inständig. »Becoming« hat nun tatsächlich dazu geführt, dass ich noch mehr von Michelle Obama lesen möchte. Vielleicht ja auch eines Tages von ihrem Mann. Mein Fazit: Ein beeindruckendes Buch voller Hoffnung von einer beeindruckenden, starken und mutigen Frau. Wow. Äußerst interessant und lesenswert.
Michelle Obama - Ehrlich, nahbar, bewegend
Das Buch „Becoming“ ist die Biografie von Michelle Obama, in der sie ihren Lebensweg von der Kindheit bis zu ihrer Zeit im Weißen Haus beschreibt. Im ersten Drittel geht es vor allem um ihre Herkunft und Jugend in Chicago. Michelle Obama schildert, wie sie in einfachen Verhältnissen aufwächst, geprägt von starken familiären Werten, Disziplin und Bildung. Sie erzählt von ihrer Schulzeit, ihrem Ehrgeiz und den Herausforderungen, sich als junge Frau mit afroamerikanischen Wurzeln in einem oft von Vorurteilen geprägten Umfeld zu behaupten. Außerdem beschreibt sie ihren Weg an renommierten Universitäten wie Princeton und Harvard sowie die ersten Schritte in ihrer Karriere. Im weiteren Verlauf des Buches geht sie auch ausführlich auf ihre Zeit als First Lady ein, in der sie sich für Themen wie Bildung, Gesundheit und Förderung von Frauen engagiert und dabei sowohl große Erfolge als auch persönliche Herausforderungen erlebt. In diesem Fall hat mich eine Biografie und Michelle als Person sehr abgeholt: Es war, als würde mir eine neue Freundin von ihrem bisherigen Leben berichten - direkt, ehrlich und mit ganz viel Herz. Dabei wirkt ihre Geschichte unglaublich stark und gleichzeitig ermutigend. Ich habe ihre Geschichte und ihren Lebensweg damit sehr gerne verfolgt und kann die Biografie auf jeden Fall weiterempfehlen. 4/5 Sterne! ⭐️
Einfach eine wahnsinnig inspirierende Frau!
Hierbei handelt es sich um meine erste Biografie. Ich hätte mir keine bessere aussuchen können. Ich war richtig gefesselt und habe mitgefiebert, auch wenn einige Ereignisse vom Ausgang her klar waren.. 🇺🇸 - "Für mich geht es beim " Werden" nicht darum, irgendwo anzukommen oder ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Ich sehe es vielmehr als Vorwärtsbewegung, als Mittel der Entfaltung, als Weg des ständigen Streben nach einem besseren Ich. [...] Diese Reise endet nicht. " -"Ich bin als ganz normaler Mensch auf einen außergewöhnlichen Weg geraten."
Inspirierende Geschichte
Ich mag die Obamas, immer schon. Daher wollte ich nun endlich einmal das Buch Becoming von Michelle lesen. Für mich war es eine sehr inspirierende Reise durch ihr Leben, welche sie nach nachvollziehbar in wenige große Kapitel unterteilt hat. Sie hat einen angenehmen Schreibstil, der es leicht macht, sich in ihre Welt zu versetzen und schafft es sogar, an manchen Stellen Gänsehaut zu erzeugen. Interessante Informationen über das Leben im Weißen Haus werden aufgedeckt, das Leben mit dem Präsidenten und die Regulierungen, die Michelle und ihre Familie zu, man muss es wirklich so sagen, erleiden haben. Hier wurde mir erstmals bewusst, was für Einbußen und Abstriche man als Präsidentenfamilie machen muss (nimmt man das Amt Ernst jedenfalls). Inspirierend emofand ich vor allem die Tatsache, dass Michelle selbst aus recht einfachen Verhältnissen kommt und es mit ihrem Mut, etwas (mehr) Glück, wie aber auch dem Arbeiten an und dem Vertrauen in sich selbst es so weit gebracht hat, um damit Tausenden Frauen zu zeigen: Geht doch!! Mich hat das Buch auf jeden Fall gut eingefangen und ich kann es umstandlos empfehlen
Was für eine Frau 🤩
Was soll ich sagen, es hat Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Eine interessante Lebensgschichte einer starken Persönlichkeit. Angefangen bei ihrer Kindheit, über ihr Studium und ihren Einstieg in den Beruf, wo sie dann auch ihren Mann kennenlernt und eine Familie gründet und natürlich ihren Einzug und das Leben im Weißen Haus. Michelle ist wirklich eine sehr inspirierende Persönlichkeit und ich fand das Buch bis auf einige Längen wirklich toll!
4,5 Sterne. Ein sehr interessante und spannende Biografie. Ich habe einiges über die starke und sympathische Frau Michelle Obama gelernt. Sie hat mir das amerikanische System erklärt und sowohl die Sonnenseiten als auch die Schattenseiten aufgezeigt. Es ist interessant was sie alles erschaffen hat und wofür sie gekämpft hat. Ihren Weg vom Kind bis jetzt zu begleiten, zu erfahren wie sie selbst herausgefunden hat wofür sie steht und was sie erreichen will, hat mich begeistert. Auch die Zeit mit dem Kindern im Weißen Haus hat mich fasziniert. Jeder der etwas über mutige, starke und sympathische Frauen lesen möchte, sollte diese Biografie lesen. Die Hörbuchsprecherin hat es toll gesprochen.
Eine starkes und gleichzeitig persönliches Werk mit dem Fokus auf das „Werden“
In ihrer Biografie gibt Michelle Obama einen sehr persönlichen und privaten Einblick in ihr bisheriges Leben bis zum Ende der Amtszeit ihres Mannes als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Die bildhaften Vergleiche und Beschreibungen ließen mich in ihre Welt eintauchen ohne das großes Vorwissen erforderlich war. So ist der ein wenig träge und mühselige Anfang schnell geschafft und so liegt der Fokus auf dem Aspekt, das alle mit Bildung, Motivation und Chancen egal welcher Herkunft, etwas erreichen können. Sehr inspirierend und ehrlich! Ein Zitat von ihr über sich selbst gefiel mir besonders gut: „Ich bin als ganz normaler Mensch auf einen außergewöhnlichen Weg geraten.“
Honest, truthful, open, gentle
One of the best books I’ve read !! Michelle Obama’s voice is so soothing and fab to listen to. I liked how open she was about her early life, her journey with Barack, bringing up her girls, her immense and genuine involvement in the periphery of politics, and finally her thoughts on Trump. I’d even listen to it again !!
Eine ehrliche, ergreifende Geschichte!🙏🏻
Michelle Obama erzählt in „Becoming“ ihre Lebensgeschichte, tiefsinnig, gerade in ihren ersten Lebensjahren schonungslos, aber auch voller Optimismus. Ich hatte zuvor noch nie eine Biografie gelesen, diese Art von Büchern hatte mich immer eher abgeschreckt. Aber ich wusste, dieses Buch würde es wert sein. Und: Ja, das war es auch. Ich habe zwar relativ lange dran gelesen, aber es geliebt, wie Michelle über ihr Leben schreibt und alles Erlebte reflektiert. Besonders emotional waren ihre Passagen über ihre Kindheit in der South Side von Chicago. Was mich dann schmunzeln ließ und schlichtweg mein Herz erwärmte, waren ihre Worte über Barack. Über das erste kennenlernen, aber dann vor allem über ihn als Ehemann und wie schwer die Last Amerikas auf seinen Schultern lag. „Ich bin mit einem schwerbehinderten Vater in einem zu kleinen Haus aufgewachsen, mit wenig Geld, in einem Viertel, das am Rande des Niedergangs stand, aber ich bin auch von Liebe und Musik umgeben in einer vielfältigen Stadt aufgewachsen, in einem Land, in dem man es mit Bildung sehr weit bringen kann. Ich hatte nichts oder ich hatte alles. Es hängt nur davon ab, wie man es erzählen will.“ Ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen, deshalb völlig verdiente 4,5/5⭐️
Ich wünsche mir die Obamas zurück…
… für die USA und für die Welt. Becoming gibt ganz aufrichtige Einblicke in die Geschichte der zielstrebigen ehemaligen First Lady Michelle Obama. Sie gibt Einblicke in den Weg, wie sie sich als junge Anwältin entwickelt, ihre eigenen Werte und Missionen entdeckt. Wie so den jungen Barack kennen und später auch lieben lernt. Mit welchen Auswirkungen ein politisches Amt und mehrere Wahlkampagnen eine junge Familie umzugehen hat. Die Welt braucht mehr dieser idealistischen Realisten, die über ihren eigenen Nutzen hinweg a das Wohl vieler Menschen denken und Schotte unternehmen, um dieses zu verbessern. Unglaublich sympathisch geschrieben, lässt mich dieses Buch in der aktuellen Zeit leider melancholisch zurück.
Darum gehts: In Becoming erzählt Michelle Obama von ihrem eigenen Lebensweg. Dabei beginnt sie mit ihrer Kindheit und erzählt bis zu ihren letzten Tagen als First Lady der USA. Meine Meinung: Ich war sehr gespannt auf Becoming & hatte tatsächlich einige Erwartungen an das Buch. Der Schreibstil (und die Übersetzung) hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte das Buch schnell und flüssig lesen und hatte nie das Gefühl nicht voran zu kommen. Auch sonst konnte mich das Buch sehr begeistern. Michelle Obama gibt dem Leser viele Einblicke in ihre Gedanken und teilt ihre Wünsche, Ängste und Hoffnungen mit einem. Hier habe ich mich selbst häufig dabei erwischt, wie ich zustimmend mit dem Kopf nickte, denn vieles konnte ich aus eigener Erfahrung total nachvollziehen. Man begleitet sie in den verschiedensten Lebensphasen und erfährt immer wieder Anekdoten und Eindrücke ihres Alltags. Dabei zeigt sie nicht nur kritische gesellschaftliche Strukturen auf, sondern schildert eindrücklich viele eigene Hürden, die sie sich als schwarze Frau stellen musste. Dabei bleibt sie dennoch immer humorvoll und zeigt auf, wie oft sie Menschen begegnet ist, die ihr Leben bereichern konnten. Immer wieder musste ich beim Lesen des Buches schmunzeln, grade in den Momenten, in denen sie über ihre Beziehung zu Barack berichtet. Gleichzeitig haben mich einige Berichte und Zeilen zu Tränen gerührt und inspiriert (ich musste mir direkt eine neue Packung sticky notes bestellen 🙈). . Insgesamt zeigt Michelle Obama mit viel Witz die Hürden aber auch die Privilegien ihres Werdegangs auf, dabei verdeutlicht sie, dass Optimismus eines der größten Güter ist. . Für mich schon jetzt ein absolutes Jahreshighlight!

Eine fantastische Biografie einer fantastischen Persönlichkeit! Michelle Obama gibt dem Leser (bzw. Zuhörer - By the Way, die Hörbuchsrecherin hat das toll gemacht) Einblicke in Ihr Leben von Kind auf. Wie sie groß geworden ist und welche Menschen und Situationen sie geprägt haben. Das Kennenlernen mit Obama, seine politische Karriere und wie sie sich dabei gefühlt hat - Wie sie ihre Rolle finden musste. Gespickt mit Anekdoten, die einen zum lachen oder weinen bringen, die einen erschüttern und aber auch wieder optimistisch in die Zukunft blicken lassen. Dann natürlich die Zeit im Weißen Haus bis letztendlich zur Amtsübergabe an diesen #SoryNotSorry Vollidioten, der aktuell eines der mächtigsten Länder der Welt regiert. What a shame! Das Buch ist wunderbar geschrieben - herzlich und nicht hochgestochen, ganz nahbar und sehr eindringlich. Ich fand Michelle schon vorher sehr sympathisch, auch wenn ich gar nicht so viel über sie selbst wusste. Jetzt liebe ich diese Frau und hoffe sie kann in ihrem Leben noch viel bewegen und ihre Erfahrung und ihre Einstellung zum Leben anderen weiteregeben. PS: Diese Biografie hat mir übrigens mit den zwei kleinen Anekdoten die Queen of England nochmal sympathischer erscheinen lassen :)
29.07.2024 Eine bodenständige Frau erlebt den amerikanischen Traum... Was für eine Biografie!
Ich muss gestehen, dass ich zuvor (bis auf "Auftritten" in Filmen oder Serien (wie "American Horror story" 😂oder auch auf Wahrheit basierenden Serienvorlagen) nie viel Interesse an den First Ladies hatte... Das ist jetzt von mir auch sehr oberflächlich gedacht aber... Ein weißer Oberklasse-Werdegang, wo von Geburt an die Mädchen/Frauen darauf vorbereitet werden eines Tages die Ehefrau von irgendeinem Mann zu sein, finde ich einfach wenig inspirierend geschweige denn beeindruckend. Michelle Obama ist anders. Sie hat eine eigene Stimme, sie ist selbstbestimmt, ein Familienmensch, auch sie möchte die Welt zum Besseren verändern. (Was ich hierzulande gar nicht so viel mitbekommen habe.) Allein ihre Familienmitglieder, die sie in der ersten Hälfte des Buches vorstellt, sind schon sehr beeindruckende Personen! (ich liebe es Menschen "kennenzulernen", die nie aufgeben und ihr Schicksal annehmen ohne zu verbittern (ihr Vater litt beispielsweise an MS). Die Liebe zur Musik, die ihr Großvater ihr vermittelte, hat mich beim Hören des Hörbuchs quasi zum Lächeln gebracht, man spürt die Liebe für diese besonderen Menschen in diesen Zeilen. Es ist eine bodenständige Familie, die man gern kennenlernen würde. ca. nach der Hälfte des Buches tritt dann Barack in Michelle's Leben und es geht so langsam in die politische Richtung. Aber auch hier war ich begeistert wie offen und ehrlich sie war. Kein aufgesetztes Wahlkampfplädoyer sondern ehrliche Worte, dass sie eigentlich gegen eine politische Karriere war und hoffte, dass es sich von allein erledigt wegen fehlender Resonanz... Sie wurde eines besseren belehrt und arrangierte sich mit der Rolle. Man ist während der Lektüre dabei wie sich etwas in Michelle wandelt... Spätestens mit Trumps Erscheinen auf der politischen Bildfläche spürt man, dass es ihr sehr zu schaffen macht das politische Erbe ihres Mannes und auch ihre Arbeit in die Hände dieses Mannes zu geben. Eine Biografie, die mitreißt und begeistert und vor allem beeindruckt. Ich mache mir als weiße Frau in meinem Alltag wenig Gedanken darüber beispielsweise eine Lesung zu besuchen. Aber für Michelle war es aufgrund der wirtschaftlichen Situation ihrer Familie und aufgrund ihres Geschlechts und Hautfarbe eine Herausforderung ihren Weg zu gehen (in Princeton zu studieren und als Anwältin zu arbeiten, sie musste sich mehr beweisen als andere Personen). Besonders ihr Mut über ihre Fehlgeburten zu berichten hat mich von ihr überzeugt. Sie ist nicht darauf bedacht nach außen das perfekte Leben zu verkaufen, in dem immer alles perfekt nach Plan verläuft. Ich denke ich werde mich auch mal über andere First Ladys informieren, damit ich nicht so unwissend gegen sie wettere, aber die Messlatte wurde mit diesem Buch sehr hoch gelegt.
❝Wow. Ich habe bisher wirklich noch kein Buch gelesen, dass mich so sehr von sich überzeugt hat wie dieses. Michelle hat einen unglaublich fesselnden Schreibstil und ich habe an den Seiten geklebt. Sie ist eine unfassbar positive Person, die in jedem Menschen das Gute sieht und alles in ihrer Macht stehende tut, um es aus ihm herauszuholen. Sie versucht die Welt zu einem besseren Ort zu machen, ihn mit Liebe, Zuversicht und Optimismus zu füllen. #FemaleEmpowerment ❞
„Vom Mädchen aus der South Side zur First Lady“
„Becoming von Michelle Obama liest sich, als würde sie dir ihre Lebensgeschichte bei einem langen Kaffee persönlich erzählen. Sie schreibt offen über ihre Kindheit, Leistungsdruck, Rassismus, ihre Karriere, ihre Ehe mit Barack und das Leben im Weißen Haus – inklusive Zweifel, Überforderung und der Frage: Wer bin ich eigentlich, unabhängig von all dem? Was mich besonders berührt hat: Sie macht sich nicht größer, aber auch nicht kleiner, als sie ist. Man spürt Haltung, Humor und Verletzlichkeit gleichzeitig. Am Ende legt man das Buch weg und hat das Gefühl, einen echten Menschen kennengelernt zu haben, nicht nur eine „First Lady aus den Nachrichten“.“
Eine sehr inspirierende Biografie von einer absoluten Power-Frau😍
Es ist schon etwas länger her, dass ich Becoming gelesen haben, aber trotzdem ist mir dieses Buch sehr gut im Gedächtnis geblieben. Was mir mit Abstand am besten gefallen hat ist, wie mich dieses Buch inspiriert hat. Die Geschichte von dem Mädchen aus der South Side, dass zur First Lady wurde hat mir einfach das Gefühl gegeben, dass auch ich alles schaffen kann was ich möchte. (Vor allem da es eben keine erfundene Geschichte ist)🥰 Ich mochte die Art wie das Buch geschrieben wurde. Michelle Obama zeigt sich in diesem Buch einfach ganz gewöhnlich mit all den Problemen, die einfach alle Menschen haben. Das macht sie so unglaublich sympathisch.❤️ Auch die Insider-Informationen aus dem Weißen Haus haben mich so fasziniert, einfach weil man sieht, dass die First Family eben doch mit sehr viele Einschränkungen leben muss und eben nicht alles nur Glamour und Luxus ist. Becoming wird immer eines meiner Lieblingsbücher bleiben und ich kann es nur absolut weiterempfehlen.😊
Eine absolute Biografie-Empfehlung🤍
Endlich habe ich mich auch getraut und diese viel gelobte Biografie gelesen 👏🏻 Michelle Obama schreibt sehr offen von ihrem ganzen Leben von der frühen Kindheit bis zum Ende ihres FLOTUS Daseins. Sie erzählt, wie und was sie schon früh geprägt hat, steht zu ihren Macken, berichtet von Obamas und ihrem gemeinsamen Kennenlernen und wie das Leben im Weißen Haus für eine Familie so ist. Es war ehrlich, sympathisch und interessant. Die große Begeisterung für das Buch kann ich auf jeden Fall verstehen 🤍 “Ich bin mit einem schwerbehinderten Vater in einem zu kleinen Haus aufgewachsen, mit wenig Geld, in einem Viertel, das am Rande des Niedergangs stand, aber ich bin auch von Liebe und Musik umgeben in einer vielfältigen Stadt aufgewachsen, in einem Land, in dem man es mit Bildung sehr weit bringen kann. Ich hatte nichts oder ich hatte alles. Es hängt nur davon ab, wie man es erzählen will.“ ~ Michelle Obama Auf jeden Fall eine Empfehlung für diese Biografie! Vor allem auch für Leute, die sagen, dass ihnen Biografie häufig zu langweilig sind, ein guter Einstieg😉 Diese hier ist sehr erfrischend und trotzdem lehrreich und beeindruckend.

Powerfrau
Ein sehr interessantes Buch über das Leben der Obamas. Nicht aus der Sicht eines Präsidenten, sondern aus der Sicht einer Frau, Ehefrau und Mutter. Michelle Obama schreibt wie sie mit viel Fleiß, sehr viel erreicht, sich verliebt, eine Familie gründet. Sie beschreibt wie sie ihre Karriere aufgibt und sich der Karriere ihres Mannes opfert, wie sie sich um die Familie kümmert, weil ihr Ehemann Präsident werden will. Über ihr Leben als FLOTUS, als First Lady of the United States. Es gibt viele interessante Einblicke in ihr privates Leben und in das Leben im weißen Haus. Ein beeindruckender Moment war für mich, als Michelle das erst mal am Flughafen steht, ihr Mann mit der nun üblichen Kolone, einer Armee, vorgefahren kommt und der Secret Service sagt, „Ma’am ihr Leben wird sich gleich für immer ändern. Ihr Leben hat sich geändert und dies beschreibt sie sehr deutlich. Eine tolle Frau mit einer tollen Geschichte.
Sehr interessante Biografie einer starken, selbstbewussten, ehrgeizigen und klaren Frau. Vor allem die beschriebene Zeit als First Lady und was dies für Veränderungen mit sich brachte, fand ich sehr interessant. Hier und da war es mir etwas zu perfekt und zu glatt, mit zu wenig Ecken und Kanten. Kann aber durchaus damit leben, dass man nicht jede Schwäche, jeden Fehler veröffentlicht. Das Buch liess sich sehr gut lesen, der Schreibstil war locker und sehr erfrischend. Es war auch weniger politisch als gedacht und alles sehr verständlich.
War schon sehr spannend die Geschichte auch mal aus der Perspektive so nah am Geschehen zu hören. Vieles was man so gar nicht wusste und auch nie erfahren hat. Spannend geschrieben und ich habe noch ein bisschen mehr Respekt für die Frau an der Seite eines ehemaligen Präsidenten. Trotz ihrer Aufgabe ist sie doch immer auch nur Mutter oder Ehefrau geblieben.
Hach was für ein schönes Memoir! ✨📖
In ihrer Autobiografie erzählt Michelle Obama und drei Akten von ihrem bisherigen Lebensweg. Teil eins widmet sich ihren Leben vor ihrem Ehemann, Teil zwei dem gemeinsamen Leben der beiden vor Obamas Präsidentschaft und Teil 3 ihrem Leben und Wirken im Weißen Haus.

Michelle Obama ist mit Sicherheit eine der wenigen Frauen, die in der Öffentlichkeit stehen, die mich wirklich beeindruckt und auch beeinflusst hat. Als sie First Lady der USA wurde, habe ich mir das erste Mal in meinem Leben eine Amtseinführung angeschaut. Heute ist sie immer noch eine der einflussreichsten Frauen deren Stimme nach wie vor Gewicht hat. Und sogar ich, die sonst einfach nicht so gerne Biografien oder gar Autobiografien liest, wollte "Becoming" unbedingt lesen. Diese kluge Frau, die ihre Rolle als First Lady dazu genutzt hat, wichtige Anliegen durch zu setzen und das auch, weil sie selbst ähnliche Erfahrungen gemacht hatte, wie die Menschen die sie nun unterstützt, und denen sie neue Perspektiven mit auf den Weg geben möchte. Und ja, Autobiografien sind Fluch und Segen zugleich. Einerseits geben sie der Autorin natürlich die Möglichkeit ihre Geschichte selbst zu erzählen, ihre Perspektive zu zeigen. Und das tut Obama natürlich auch, sie ist bis zu einem gewissen Grad sehr offen und ehrlich. Gleichzeitig ist es natürlich auch genau das, eine bestimmte Konstruktion. Natürlich haben wir alle Fascetten, die wir lieber nach außen zeigen und anderes das wir lieber verbergen. Dadurch wirkt "Becoming" an manchen Stellen geglättet und fast schon unnatürlich positiv. Es ist eine Gradwanderung der Autorin, und mir ist auch klar, das sie sich und ihre Familie schützen muss. Man darf auch nicht vergessen, das "Becoming" zu einer Zeit geschrieben und veröffentlicht wurde, als im Weißen Haus ein ganz anderer Wind wehte... Ich bin mir sicher, das auch diese Autobiographie eine Angriffsfläche bot, die politische Gegner, wie auch Rassisten und Sexisten nur all zu gerne genutzt haben. Michelle Obama ist eben auch jemand, die sich gut in Szene setzen kann. Das dabei aber immer so schafft, das ich persönlich einerseits genau das erkennen kann, aber nie das unangenehme Fremdschämgefühl entwickelte, welches ich bei anderen Familien, die wie sie so stark in der Öffentlichkeit standen oft habe. Sie hat eine gute Balance gefunden, ihre Ziele und Anliegen zu verfolgen, und authentisch zu wirken. Für mich durchaus einer der Gründe, weshalb sie mir immer sympathisch war. Ich habe das Buch eben zugeschlagen und mir schossen fast vor Wut die Tränen in die Augen, als ich mich an den Moment zurück erinnert fühlte, als Hillary Clinton die Wahl verloren hatte. Noch dazu an einen Mann, der alles, was sowohl Barack als auch Michelle Obama aufgebaut hatten, mit Füßen treten würde. So vieles ist seitdem passiert, aber Michelle Obama hat ihren Einfluss und ihre Stimme weiterhin genutzt um Menschen neue Perspektiven und Möglichkeiten zu geben. Michelle Obama kennt ihren Wert, kennt die Gründe, weshalb es so wichtig ist, das sie als Schwarze Frau in der Öffentlichkeit und mit ihrem Prestige ihre Stimme nutzt um Veränderungen anzustoßen, die alle Menschen die in den USA (aber auch Weltweit) als Minderheiten gesehen werden nutzen wird und ihnen auch selbst eine Stimme geben wird. Frauen auf der ganzen Welt sehen sie nach wie vor als Vorbild an. "Becoming" ist mir persönlich manchmal etwas sehr an diesem amerikanischen Traum Narrativ geblieben. Das liegt an dem Hintergrund der Autorin, aber natürlich auch an meinem eigenen europäisch- weiß-deutschen. An anderer Stelle war es mir wie schon erwähnt fast schon zu positiv geschrieben, auch wenn ich verstehe, warum das so ist. Dennoch hat es mich tief beeindruckt, wie Michelle Obama es geschafft hat, ihre Geschichte in eine Geschichte zu verwandeln, in der sie nicht "nur"als First Lady der USA im Gedächtnis zurück bleiben wird.
Mir hat diese Biografie sehr gut gefallen. Es war sehr interessant, hinter den Kulissen einer First Lady zuzusehen, mit wie viel Leidenschaft sie ihren Job machte und dabei immer für ihre Kinder da war. Das Lesen dieses Buches hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich kann das Buch einfach nur weiterempfehlen.
Eine Frau, die nicht im Schatten ihres Mannes steht.
"Seit meiner Kindheit glaubte ich fest daran, wie wichtig es war, sich Rüpeln entgegenzustellen, ohne sich dabei auf ihr Niveau zu begeben. Um es ganz klar zu sagen: Mit so einem Rüpel hatten wir es jetzt zu tun; ..." (Seite 520) Michelle Obama über Donald Trump vor den Wahlen 2016. Nun ist Trump wieder im Amt und ich lesen Michelle Obamas Geschichte und damit auch die ihres Mannes mit einer leichten Wehmut. Aber nun zum Anfang. Wir erfahren wie Michelle Robinson aufgewachsen ist, in einfachen Verhältnissen aber mit Eltern, die das Potenzial ihrer Kinder voll ausgeschöpft und sich für sie auf geopfert haben. Wir erleben eine junge Frau, die sich in einer Welt voller Männer und vieler Weißer gelernt hat, sich zu behaupten und ihren Weg zu gehen. "Du musst doppelt so gut sein, um nur halb so weit zu kommen." (Seite 377) Maxime in der schwarzen Community. Von Anfang an ist mir die Michelle, von der ich dort lese, zutiefst symphatisch und ich bewundere den ehrlichen, authentischen Schreibstil. Vor allem später, lange nachdem sie Barack Obama kennen und lieben gelernt hat und in die Politik quasi hinein geworden würde. Sie vergeht nie ihre Abneigung diesem ganzen Apparat gegenüber, lässt sich aber darauf ein und versucht auf ihre Weise die USA und auch die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen. Sie macht Fehler und wächst an Ihnen. "Je beliebter man wird, desto mehr Leute können einen nicht leiden." (Seite 333) Spannend finde ich die Einblicke in das Leben im Weißen Haus und was dies alles mit sich zieht. Wie sie trotz Secret Service, Regeln und Statuten versucht, ihren Kindern ein halbwegs normales Aufwachsen zu ermöglichen. Was natürlich schier unmöglich ist. Und wie sie sich dabei selbst immer treu bleibt. Natürlich ist es nicht nur die Geschichte von Michelle Obama, es ist auch die Geschichte der Präsidentschaft unter Barack Obama. Eine Geschichte, die so viel Hoffnung in sich trägt und zeigt, wie wertschätzend eine Regierung sein kann. Hätte die Welt nur mehr Obamas. Dann wäre mir die Zukunft nicht so bange. "Wir haben uns an diesem Tag versammelt, sagte er weil wir die Hoffnung gewählt haben und nicht die Furcht. Die Einheit und entschlossenheit und nicht die Zwietracht und den Konflikt." Barack Obama bei seiner Amtseinführung im Capitol.
Sehr persönlicher, inspirierender Einblick in ein außergewöhnliches Leben – authentisch und nahbar.
„Becoming“ hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil man einen sehr persönlichen Einblick in das Leben von Michelle Obama bekommt. Die Autobiografie zeigt ihren Weg von der Kindheit über die Studienzeit bis hin zu ihrer Karriere und den vielen Herausforderungen, die damit verbunden waren. Besonders interessant fand ich auch die Darstellung ihrer Beziehung zu Barack Obama und wie sie sich kennengelernt haben. Ebenso geben die Einblicke in ihr Familienleben der Geschichte eine sehr menschliche und authentische Seite. Was mir besonders gefallen hat, ist die Ehrlichkeit, mit der sie über Höhen und Tiefen spricht. Dadurch wirken sie und Barack Obama noch sympathischer und nahbarer als zuvor. Insgesamt ein sehr inspirierendes Buch über eine beeindruckende Persönlichkeit, das gleichzeitig sehr authentisch und angenehm zu lesen ist.
Wow, diese Biografie hat mich sprachlos gemacht. Vor der Rezension habe ich mich einige Zeit gedrückt, weil ich immer das Gefühl hatte, dem Werk nicht gerecht zu werden. Der Werdegang von Michelle Obama schüchtert ein und ermutigt gleichzeitig. In schwierigen Verhältnissen aufgewachsen, schafft sie es trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – erfolgreich ihr Studium abzuschließen. Dennoch gesteht sie offen, dass Beruf und Karriere sie nicht erfüllen. Genau wie Barack Obama verfolgt sie andere Ideale: Die Förderung junger Menschen aus Problemvierteln und ethnischer Minderheiten. Gekonnt schildert sie ihre innere Zerrissenheit. Einerseits unterstützt sie ihren Mann bei seinen Wahlkämpfen, aber andererseits stört es sie, dass die beiden dadurch praktisch eine Fernbeziehung führen. Als Barack später Präsident wird muss Michelle viele Opfer bringen. Sie steht im Schatten ihres Mannes und gleichzeitig im Mittelpunkt von allen. Ständig umringt von Presse und Secret Service. Man merkt: Für eine so starke Frau ist es schwierig, die eigene Selbstbestimmtheit aufzugeben. Vor allem auch, weil sie niemandem zur Last fallen möchte. Überrascht war ich, welche intimen Details sie preisgibt: Sie erzählt von der ersten Begegnung und dem ersten Kuss mit Barack und wie beschwerlich der Weg zur Familiengründung war. Abschließend hat mir Michelle Obamas Biografie besser gefallen als die von Barack Obama. Sie ist viel persönlicher geschrieben und nicht so Politik lastig.
The American Dream
Michelle Obama lebt den Amerikanischen Traum, aus einer Arbeiterfamilie stammend, schafft sie es mit viel Ehrgeiz nach Princenton, in eine Großkanzlei und schließlich ins Weiße Haus. Sie lebt nach dem Credo Leistung zahlt sich aus. Diese Überzeugung zieht sich auch durch ihre gesamte Biografie. Sie geht leider nie darauf ein, dass für viele Menschen der Amerikanische Traum trotz harter Arbeit niemals in Erfüllung gehen wird. Dennoch ein interessanter Einblick in das Leben einer starken, inspirierenden Frau.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Michelle Obama ist eine der überzeugendsten und beeindruckendsten Frauen der Gegenwart. Als erste afro-amerikanische First Lady der USA trug sie maßgeblich dazu bei, das gastfreundlichste und offenste Weiße Haus zu schaffen, das es je gab. Sie wurde zu einer energischen Fürsprecherin für die Rechte von Frauen und Mädchen in der ganzen Welt, setzte sich für einen dringend notwendigen gesellschaftlichen Wandel hin zu einem gesünderen und aktiveren Leben ein und stärkte außerdem ihrem Ehemann den Rücken, während dieser die USA durch einige der schmerzlichsten Momente des Landes führte. Ganz nebenbei zeigte sie uns noch ein paar lässige Dance-Moves, glänzte beim „Carpool Karaoke“ und schaffte es obendrein auch, zwei bodenständige Töchter zu erziehen – mitten im gnadenlosen Blitzlichtgewitter der Medien.
In diesem Buch erzählt sie nun erstmals ihre Geschichte – in ihren eigenen Worten und auf ihre ganz eigene Art. Sie nimmt uns mit in ihre Welt und berichtet von all den Erfahrungen, die sie zu der starken Frau gemacht haben, die sie heute ist. Warmherzig, weise und unverblümt erzählt sie von ihrer Kindheit an der Chicagoer South Side, von den Jahren als Anwältin und leitende Angestellte, von der nicht immer einfachen Zeit als berufstätige Mutter sowie von ihrem Leben an Baracks Seite und dem Leben ihrer Familie im Weißen Haus. Gnadenlos ehrlich und voller Esprit schreibt sie sowohl über große Erfolge als auch über bittere Enttäuschungen, den privaten wie den öffentlichen. Dieses Buch ist mehr als eine Autobiografie. Es enthält die ungewöhnlich intimen Erinnerungen einer Frau mit Herz und Substanz, deren Geschichte uns zeigt, wie wichtig es ist, seiner eigenen Stimme zu folgen.
Ausstattung: mit 16-seitigem Bildteil in Farbe
Book Information
Author Description
Michelle Robinson Obama war von 2009 bis 2017 die First Lady der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie studierte an der Princeton University und an der Harvard Law School und begann ihre berufliche Laufbahn als Anwältin bei der Kanzlei Sidley & Austin in Chicago, wo sie ihren zukünftigen Ehemann Barack Obama kennenlernte. Später arbeitete sie im Büro des Bürgermeisters von Chicago, an der University of Chicago und am University of Chicago Medical Center. Michelle Obama gründete auch die Chicagoer Sektion von »Public Allies«, einer Organisation, die junge Menschen auf eine Laufbahn im öffentlichen Dienst vorbereitet. Die Obamas leben derzeit in Washington, D.C. Sie haben zwei Töchter, Malia und Sasha.
Posts
Starke Frau 💪🏾👩🏾 Beeindruckende Biografie 🤩 Ehrlich, nahbar und spannend
Ich fand die Biografie unglaublich spannend zu lesen. Sie erzählt von ihrem Leben ab der Kindheit, dem Kennenlernen von Barack Obama und dem harten Wahlkampf den sie zu meistern hatten. Sie geht auch sehr kritisch mit einigen Themen um und scheut sich nicht davor ihre Meinung dazu zu äußern. Die Einblicke in den Wahlkampf und das Leben im weißen Haus fand ich wirklich spannend 🇺🇸. Ihr Werdegang hat mich wirklich beeindruckt und begeistert 🤩. Eine tolle und starke Frau!
Wie ein Kaffeekränzchen unter Freundinnen
Das Buch hat sich weniger, wie eine klassische Autobiografie angefühlt. Das mag daran liegen, dass man in jeder einzelnen Zeile, dass Gefühl hatte, sich mit einer guten Freundin zu unterhalten. Indem man dieser zuhört, sich Zeit lässt und komplett auf sich wirken lässt. Bis zu "Becoming" habe ich mich stellenweise, von diversen Business-Frauen eingeschüchtert gefühlt. Aber irgendwie hat mich das Buch, dazu bewegt, eine ganz andere Ansicht zu pflegen. Das Buch ist sehr persönlich geschrieben, stellenweise ziemlich detailliert. So sehr, dass sich Michelle in einigen Beschreibungen verliert. Genau das ist sehr sympathisch und menschlich. Inhaltlich beschäftigt sich das Buch mit ihrer Kindheit und gesamten Leben. Aber auch mit den Themen wie Klassifizierung, Schubladedenken, Versagensängste, Rassismus, Elternsein und die eigene Herkunft. Und auch mit der instabilen und fraglichen Situation in der USA. Im Fokus steht zwar die Politik, aber auch vieles drumherum. Man merkt, dass sich Michelle (inklusive Barack), in ihrer Zeit, besonders für die Menschen interessiert haben. Insgesamt hat mich das Buch sehr inspiriert. Einige Seiten, in denen es zu sehr militärisch zur Sache ging, habe ich überflogen (von denen es nicht allzu viel gab). Ansonsten hat sich das Buch sehr gut lesen lassen, obwohl ich wie erwähnt, mir ziemlich viel Zeit gelassen habe.
Wow...
Michelle Obama ist wirklich eine beeindruckende Frau. Die Biografie hat mir sehr gut gefallen, die Schreibweise ist sehr nahbar, ehrlich und wie ich finde unverstellt. Ich habe gerne zugehört und bin wirklich sehr beeindruckt von dieser Frau. Hörbuch gelesen von Katrin Fröhlich #dieeigenegeschichteistunbewertbar #keinesternefürbiografien
Eine schöne Biografie einer so tollen Persönlichkeit.
Es gibt eigentlich nicht all zu viel zu sagen. Das Buch von Michelle Obamas Geschichte ist mit einer Leichtigkeit und überragend geschrieben. Mir hat wirklich alles gefallen. Man hat wirklich das gesamte Leben von ihr durchleben können und auch all ihre Gefühle und Gedanken. Eine wirklich gelungene Biogragie!🤓
Eine sehr interessante Frau. Diese Biographien ließ sich leicht und locker lesen. Am Anfang wurde es durch das detaillierte erzählen ein wenig langatmig. Die Phase des Wahlkampfes und alles danach klang sehr spannend, da man Hintergrundinformationen bekam, die man so bestimmt nicht zu erzählen bekommt.
Viele kluge Gedanken, Menschlichkeit und doch fehlt da etwas.
Im Allgemeinen tue ich mich schwer mit Biografien, obwohl diese so viel Potential bieten. Ich habe zwar gefühlte Ewigkeiten gebraucht, um dieses Buch endlich abzuschließen, bereue es jedoch nicht eine Sekunde. Meine Gefühle sind insgesamt sehr gemischt. Das Buch quillt fast über von guten Ideen, klugen Gedanken und wertschätzenden Aussagen. Dennoch komme ich nicht umhin, mich zu fragen, ob mich Michelles Biografie „empowert“ oder ob ich doch „nur“ pure, reine Propaganda lese. Michelle hat recht damit, dass gute Bildung einen großen Einfluss auf die Zukunft eines Menschen hat. Michelle hat recht damit, dass ein unterstützendes und förderndes Umfeld, das Fundament eines Lebens bildet. Michelle hat recht damit, dass man Veränderungen der Wirklichkeit nur erreichen kann, wenn man sich dafür einsetzt. Und dass das Zeit in Anspruch nimmt. Michelle hat recht damit, dass es zu viele Ungerechtigkeiten gibt und diese viel zu tief verankert sind, als dass eine oder zwei Legislaturperioden daran etwas ändern können. Ich stimme Michelle in so vielen Aussagen zu und doch sagte sie eindeutig, dass es niemals ihr Wunsch für sich oder ihren Mann war, politisch sich zu engagieren. Es kann also verstanden werden, dass all ihr Engagement, ihre Errungenschaften, nur darauf fußen, dass sie in eine Richtung geschubst wurde, die sie ursprünglich nicht gehen wollte, dass sie alles tat, weil sie gerade da war und ihren Einfluss nutzen wollte. Aber ein urtümlicher, tief verankerter Wunsch, etwas an herrschender Ungerechtigkeit zu ändern, fehlt. Darunter leidet die Glaubwürdigkeit ungemein. Ihr Weg und was sie aus ihren Chancen machte sind wunderbares Idolmaterial. Ihr Mindset ist es leider nicht. Und Ungleichheiten starten damit, dass man anfangen sollte, von Menschen zu sprechen - egal von welchen äußeren Einflüssen (Hautfarbe, Herkunft, etc.) sie geprägt sind. Michelle fängt damit an, zieht es für meinen Geschmack aber nicht konsequent genug durch. Und doch inspiriert sie mich.

Eine Inspirierende und kluge Frau 🤗
Ich mag Michelle Obama sehr. Nachdem ich bei Gedankentanken in Köln damals dabei war, wo Barack Obama als Speaker auftrat, musste ich unbedingt das Buch von seiner Frau lesen... Ihre Geschichte und wie sie Presidentengattin wurde finde ich sehr bodenständig und nachvollziehbar. Auch ihre Zweifel an vielen Stellen, so einem Weg gerecht zu werden kann ich nachvollziehen. Ich denke nicht jede Frau würde ein so großes Projekt mit ihrem Mann beschreiten wollen. Oder sich in so eine gewaltige Aufgabe hineinentwickeln mögen... da muss man der Typ für sein. Mir ist es allerdings teilweise zu detailiert beschrieben, was für mich an manchen Stellen sehr langatmig und bissel zäh war. Daher nur 4 Sterne, für Michelle Obama natürlich 5 😅
Ein beeindruckendes Buch voller Hoffnung von einer beeindruckenden, starken und mutigen Frau. Wow. Äußerst interessant und lesenswert.
Das Cover des Buches, ein Schutzumschlag, ist in dezenten Farben gehalten. Die Hintergrundfarbei ist blaugrau, die Buchstaben weiß. In der Mitte prangt ein Foto der Autorin. Sie lacht in die Kamera, hat ihr Kinn auf ihre Handfläche gestützt. Ihr langes, schwarzes Haar ist wild gestylt und wallt auf ihre Schultern und den Rücken hinab. Sie trägt eine weiße Bluse, die von einer Schulter herabgerutscht ist. Das Bild wirkt offenherzig, fröhlich und sympathisch. Es passt sehr gut zum Inhalt des Buches und zur Persönlichkeit der Autorin. Das Backcover ist in denselben Farben gehalten. Hier findet sich kein Foto, dafür die Buchstaben, die den Inhalt des Buches beschreiben. Sie sind in der gleichen Farbe gehalten wie der Hintergrund, aber ein bisschen dunkler, damit sie sich vom Hintergrund abheben. Der Umschlagrücken ist weiß. Autorenname und Titel haben denselben Farbton wie der Coverhintergrund. Die Flügelklappen des Umschlages sind weiß, der Text auf ihnen schwarz. Der Einband des Buches ist grau. Ein anderes Grau als auf dem Cover. Das Lesebändchen hat dieselbe Farbe. Das Vorsatzpapier hat wieder dasselbe Blaugrau wie das Cover. Es beinhaltet beidseitig Schwarzweiß-Fotos von Michelle Obama beginnend von ihr im Kleinkindalter bis hin zu ihrer Zeit als First Lady. Es sind alles unterschiedliche Bilder. Kein Bild taucht zweimal auf. Das ist auch der Grund dafür, weshalb ich den Buchumschlag nicht wie sonst auf den Einband foliieren konnte. Es hätte die Bilder auf der Innenseite der Buchdeckel für immer versteckt und das wollte ich nicht. Auf Hochglanzseiten befinden sich in der Mitte des Buches noch zahlreiche weitere Fotos mit persönlichen Texten. Fotos von Michelle Obama selbst. Fotos von Verwandten, Fotos von ihr und ihrer Familie und auch offizielle Fotos von ihr als First Lady. Eine wirklich bunte Mischung von Fotos und eine schöne Untermalung ihrer Erzählungen. Was ich hier nicht erwartet habe, ist ein Inhaltsverzeichnis. Trotzdem existiert es und gibt die Gliederung des Buches preis. Neben den üblichen Teilen eines Buches (Prolog, Epilog, Danksagung) hat »Becoming« noch drei weitere Unterteilungen: 1. Becoming Me - Ich werden (S. 15 - 148) 2. Becoming Us - Wir werden (S. 149 - 360) 3. Becoming More - Mehr werden (S. 361 - 538) Diese Teile behandeln alle einen anderen Lebensabschnitt Michelle Obamas. In "Becoming Me" geht es darum, wie Michelle Obama vom Mädchen zur Frau wird. Es ist der Lebensabschnitt, in dem die Autorin erwachsen wird. Schule, Studium, Job. Er endet mit dem Kennenlernen von Barack Obama und dem Beginn der Beziehung der beiden, besiegelt durch den ersten Kuss. "Becoming Us" ist der längste Teil. Er handelt vom Bilden der Familie. Michelle erzählt davon, wie sie Mutter wird, ihre Arbeit aber gleichzeitig nicht komplett aufgeben möchte. Sie erzählt wie schwierig es für sie gewesen ist, Job und Mutterschaft unter einen Hut zu kriegen. Gleichzeitig geht Baracks politische Karriere steil bergauf, was zu Konflikten führt. Der Teil endet mit Baracks Amtseinführung zum Präsidenten. "Becoming More" handelt von Michelles Zeit als First Lady und dem Leben im Weißen Haus und sämtlichen Schwierigkeiten, die das mit sich bringt, während sie gleichzeitig Mutter und Ehefrau sein muss. Sie schildert offenherzig vom Positiven, aber auch vom Negativen - und unter was für einem Druck das Ehepaar stand. Ich frage mich mittlerweile echt, wieso sie an diesem Druck nicht zerbrochen sind. Das muss stellenweise furchtbar gewesen sein. Allein vom Lesen habe ich manchmal schon fast eine Stressattacke gehabt! Schon bevor ich dieses Buch las, fand ich Michelle Obama sympathisch. Aber ich wusste so gut wie nichts über sie. Ich mochte immer ihre Ausstrahlung. Ihre Autobiografie stieg schnell in den Bestsellerlisten auf und ich wurde neugierig darauf, diese sympathische Frau über ihr Buch näher kennenzulernen. Es lag jetzt mehrere Jahre auf meinem SuB und was soll ich sagen? Ich bin froh, es endlich gelesen zu haben. Ich bin vollends beeindruckt von dieser starken, mutigen Frau. Es braucht mehr Menschen wie sie und es braucht mehr Präsidenten wie Barack Obama. Das ist auch der einzige bittere Nachgeschmack: Ihr Buch endet mit so viel Hoffnung auf die kommende Zeit, trotzdem die Obamas die Trumps im Weißen Haus willkommen heißen mussten. Und wenn ich heute nach Amerika schaue, liegt alles, wofür die Obamas sich einsetzten gefühlt in Trümmern... Und wir haben 2024 und Trump wird ein zweites Mal kandidieren. Es ist zum Haareraufen. Michelle äußert ihren Frust über den "amtierenden Präsidenten", schaut aber trotzdem mit Hoffnung in die Zukunft. Liebend gern würde ich wissen, wie sie heute darüber denkt. Im Übrigen kann ich verstehen, warum sie nicht für ein politisches Amt kandidieren möchte. Das würde nicht zu ihr passen. Auch wenn ihre Einstellung dem Land guttun würde. Ich bin beeindruckt von dieser Frau, die mich vom ersten bis zum letzten Wort fesselte. Sie strahlt eine unglaublich sympathische Stärke aus. Auch bin ich beeindruckt, wie sie so viel chronologisch aus ihrem Leben niederschreiben konnte - und das, obwohl sie erst später damit anfing, Tagebuch zu schreiben. Das könnte ich nicht. Gut, sie hatte Hilfe, sich zu erinnern. Aber das dann niederschreiben... Das stell ich mir schwierig vor. Und was für einen Mut hat diese Frau bitte? Ich bin mir sicher, dass dieses Buch einigen Frauen da draußen Mut machen wird, ihre Stimme zu benutzen. Ich hoffe es inständig. »Becoming« hat nun tatsächlich dazu geführt, dass ich noch mehr von Michelle Obama lesen möchte. Vielleicht ja auch eines Tages von ihrem Mann. Mein Fazit: Ein beeindruckendes Buch voller Hoffnung von einer beeindruckenden, starken und mutigen Frau. Wow. Äußerst interessant und lesenswert.
Michelle Obama - Ehrlich, nahbar, bewegend
Das Buch „Becoming“ ist die Biografie von Michelle Obama, in der sie ihren Lebensweg von der Kindheit bis zu ihrer Zeit im Weißen Haus beschreibt. Im ersten Drittel geht es vor allem um ihre Herkunft und Jugend in Chicago. Michelle Obama schildert, wie sie in einfachen Verhältnissen aufwächst, geprägt von starken familiären Werten, Disziplin und Bildung. Sie erzählt von ihrer Schulzeit, ihrem Ehrgeiz und den Herausforderungen, sich als junge Frau mit afroamerikanischen Wurzeln in einem oft von Vorurteilen geprägten Umfeld zu behaupten. Außerdem beschreibt sie ihren Weg an renommierten Universitäten wie Princeton und Harvard sowie die ersten Schritte in ihrer Karriere. Im weiteren Verlauf des Buches geht sie auch ausführlich auf ihre Zeit als First Lady ein, in der sie sich für Themen wie Bildung, Gesundheit und Förderung von Frauen engagiert und dabei sowohl große Erfolge als auch persönliche Herausforderungen erlebt. In diesem Fall hat mich eine Biografie und Michelle als Person sehr abgeholt: Es war, als würde mir eine neue Freundin von ihrem bisherigen Leben berichten - direkt, ehrlich und mit ganz viel Herz. Dabei wirkt ihre Geschichte unglaublich stark und gleichzeitig ermutigend. Ich habe ihre Geschichte und ihren Lebensweg damit sehr gerne verfolgt und kann die Biografie auf jeden Fall weiterempfehlen. 4/5 Sterne! ⭐️
Einfach eine wahnsinnig inspirierende Frau!
Hierbei handelt es sich um meine erste Biografie. Ich hätte mir keine bessere aussuchen können. Ich war richtig gefesselt und habe mitgefiebert, auch wenn einige Ereignisse vom Ausgang her klar waren.. 🇺🇸 - "Für mich geht es beim " Werden" nicht darum, irgendwo anzukommen oder ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Ich sehe es vielmehr als Vorwärtsbewegung, als Mittel der Entfaltung, als Weg des ständigen Streben nach einem besseren Ich. [...] Diese Reise endet nicht. " -"Ich bin als ganz normaler Mensch auf einen außergewöhnlichen Weg geraten."
Inspirierende Geschichte
Ich mag die Obamas, immer schon. Daher wollte ich nun endlich einmal das Buch Becoming von Michelle lesen. Für mich war es eine sehr inspirierende Reise durch ihr Leben, welche sie nach nachvollziehbar in wenige große Kapitel unterteilt hat. Sie hat einen angenehmen Schreibstil, der es leicht macht, sich in ihre Welt zu versetzen und schafft es sogar, an manchen Stellen Gänsehaut zu erzeugen. Interessante Informationen über das Leben im Weißen Haus werden aufgedeckt, das Leben mit dem Präsidenten und die Regulierungen, die Michelle und ihre Familie zu, man muss es wirklich so sagen, erleiden haben. Hier wurde mir erstmals bewusst, was für Einbußen und Abstriche man als Präsidentenfamilie machen muss (nimmt man das Amt Ernst jedenfalls). Inspirierend emofand ich vor allem die Tatsache, dass Michelle selbst aus recht einfachen Verhältnissen kommt und es mit ihrem Mut, etwas (mehr) Glück, wie aber auch dem Arbeiten an und dem Vertrauen in sich selbst es so weit gebracht hat, um damit Tausenden Frauen zu zeigen: Geht doch!! Mich hat das Buch auf jeden Fall gut eingefangen und ich kann es umstandlos empfehlen
Was für eine Frau 🤩
Was soll ich sagen, es hat Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Eine interessante Lebensgschichte einer starken Persönlichkeit. Angefangen bei ihrer Kindheit, über ihr Studium und ihren Einstieg in den Beruf, wo sie dann auch ihren Mann kennenlernt und eine Familie gründet und natürlich ihren Einzug und das Leben im Weißen Haus. Michelle ist wirklich eine sehr inspirierende Persönlichkeit und ich fand das Buch bis auf einige Längen wirklich toll!
4,5 Sterne. Ein sehr interessante und spannende Biografie. Ich habe einiges über die starke und sympathische Frau Michelle Obama gelernt. Sie hat mir das amerikanische System erklärt und sowohl die Sonnenseiten als auch die Schattenseiten aufgezeigt. Es ist interessant was sie alles erschaffen hat und wofür sie gekämpft hat. Ihren Weg vom Kind bis jetzt zu begleiten, zu erfahren wie sie selbst herausgefunden hat wofür sie steht und was sie erreichen will, hat mich begeistert. Auch die Zeit mit dem Kindern im Weißen Haus hat mich fasziniert. Jeder der etwas über mutige, starke und sympathische Frauen lesen möchte, sollte diese Biografie lesen. Die Hörbuchsprecherin hat es toll gesprochen.
Eine starkes und gleichzeitig persönliches Werk mit dem Fokus auf das „Werden“
In ihrer Biografie gibt Michelle Obama einen sehr persönlichen und privaten Einblick in ihr bisheriges Leben bis zum Ende der Amtszeit ihres Mannes als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Die bildhaften Vergleiche und Beschreibungen ließen mich in ihre Welt eintauchen ohne das großes Vorwissen erforderlich war. So ist der ein wenig träge und mühselige Anfang schnell geschafft und so liegt der Fokus auf dem Aspekt, das alle mit Bildung, Motivation und Chancen egal welcher Herkunft, etwas erreichen können. Sehr inspirierend und ehrlich! Ein Zitat von ihr über sich selbst gefiel mir besonders gut: „Ich bin als ganz normaler Mensch auf einen außergewöhnlichen Weg geraten.“
Honest, truthful, open, gentle
One of the best books I’ve read !! Michelle Obama’s voice is so soothing and fab to listen to. I liked how open she was about her early life, her journey with Barack, bringing up her girls, her immense and genuine involvement in the periphery of politics, and finally her thoughts on Trump. I’d even listen to it again !!
Eine ehrliche, ergreifende Geschichte!🙏🏻
Michelle Obama erzählt in „Becoming“ ihre Lebensgeschichte, tiefsinnig, gerade in ihren ersten Lebensjahren schonungslos, aber auch voller Optimismus. Ich hatte zuvor noch nie eine Biografie gelesen, diese Art von Büchern hatte mich immer eher abgeschreckt. Aber ich wusste, dieses Buch würde es wert sein. Und: Ja, das war es auch. Ich habe zwar relativ lange dran gelesen, aber es geliebt, wie Michelle über ihr Leben schreibt und alles Erlebte reflektiert. Besonders emotional waren ihre Passagen über ihre Kindheit in der South Side von Chicago. Was mich dann schmunzeln ließ und schlichtweg mein Herz erwärmte, waren ihre Worte über Barack. Über das erste kennenlernen, aber dann vor allem über ihn als Ehemann und wie schwer die Last Amerikas auf seinen Schultern lag. „Ich bin mit einem schwerbehinderten Vater in einem zu kleinen Haus aufgewachsen, mit wenig Geld, in einem Viertel, das am Rande des Niedergangs stand, aber ich bin auch von Liebe und Musik umgeben in einer vielfältigen Stadt aufgewachsen, in einem Land, in dem man es mit Bildung sehr weit bringen kann. Ich hatte nichts oder ich hatte alles. Es hängt nur davon ab, wie man es erzählen will.“ Ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen, deshalb völlig verdiente 4,5/5⭐️
Ich wünsche mir die Obamas zurück…
… für die USA und für die Welt. Becoming gibt ganz aufrichtige Einblicke in die Geschichte der zielstrebigen ehemaligen First Lady Michelle Obama. Sie gibt Einblicke in den Weg, wie sie sich als junge Anwältin entwickelt, ihre eigenen Werte und Missionen entdeckt. Wie so den jungen Barack kennen und später auch lieben lernt. Mit welchen Auswirkungen ein politisches Amt und mehrere Wahlkampagnen eine junge Familie umzugehen hat. Die Welt braucht mehr dieser idealistischen Realisten, die über ihren eigenen Nutzen hinweg a das Wohl vieler Menschen denken und Schotte unternehmen, um dieses zu verbessern. Unglaublich sympathisch geschrieben, lässt mich dieses Buch in der aktuellen Zeit leider melancholisch zurück.
Darum gehts: In Becoming erzählt Michelle Obama von ihrem eigenen Lebensweg. Dabei beginnt sie mit ihrer Kindheit und erzählt bis zu ihren letzten Tagen als First Lady der USA. Meine Meinung: Ich war sehr gespannt auf Becoming & hatte tatsächlich einige Erwartungen an das Buch. Der Schreibstil (und die Übersetzung) hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte das Buch schnell und flüssig lesen und hatte nie das Gefühl nicht voran zu kommen. Auch sonst konnte mich das Buch sehr begeistern. Michelle Obama gibt dem Leser viele Einblicke in ihre Gedanken und teilt ihre Wünsche, Ängste und Hoffnungen mit einem. Hier habe ich mich selbst häufig dabei erwischt, wie ich zustimmend mit dem Kopf nickte, denn vieles konnte ich aus eigener Erfahrung total nachvollziehen. Man begleitet sie in den verschiedensten Lebensphasen und erfährt immer wieder Anekdoten und Eindrücke ihres Alltags. Dabei zeigt sie nicht nur kritische gesellschaftliche Strukturen auf, sondern schildert eindrücklich viele eigene Hürden, die sie sich als schwarze Frau stellen musste. Dabei bleibt sie dennoch immer humorvoll und zeigt auf, wie oft sie Menschen begegnet ist, die ihr Leben bereichern konnten. Immer wieder musste ich beim Lesen des Buches schmunzeln, grade in den Momenten, in denen sie über ihre Beziehung zu Barack berichtet. Gleichzeitig haben mich einige Berichte und Zeilen zu Tränen gerührt und inspiriert (ich musste mir direkt eine neue Packung sticky notes bestellen 🙈). . Insgesamt zeigt Michelle Obama mit viel Witz die Hürden aber auch die Privilegien ihres Werdegangs auf, dabei verdeutlicht sie, dass Optimismus eines der größten Güter ist. . Für mich schon jetzt ein absolutes Jahreshighlight!

Eine fantastische Biografie einer fantastischen Persönlichkeit! Michelle Obama gibt dem Leser (bzw. Zuhörer - By the Way, die Hörbuchsrecherin hat das toll gemacht) Einblicke in Ihr Leben von Kind auf. Wie sie groß geworden ist und welche Menschen und Situationen sie geprägt haben. Das Kennenlernen mit Obama, seine politische Karriere und wie sie sich dabei gefühlt hat - Wie sie ihre Rolle finden musste. Gespickt mit Anekdoten, die einen zum lachen oder weinen bringen, die einen erschüttern und aber auch wieder optimistisch in die Zukunft blicken lassen. Dann natürlich die Zeit im Weißen Haus bis letztendlich zur Amtsübergabe an diesen #SoryNotSorry Vollidioten, der aktuell eines der mächtigsten Länder der Welt regiert. What a shame! Das Buch ist wunderbar geschrieben - herzlich und nicht hochgestochen, ganz nahbar und sehr eindringlich. Ich fand Michelle schon vorher sehr sympathisch, auch wenn ich gar nicht so viel über sie selbst wusste. Jetzt liebe ich diese Frau und hoffe sie kann in ihrem Leben noch viel bewegen und ihre Erfahrung und ihre Einstellung zum Leben anderen weiteregeben. PS: Diese Biografie hat mir übrigens mit den zwei kleinen Anekdoten die Queen of England nochmal sympathischer erscheinen lassen :)
29.07.2024 Eine bodenständige Frau erlebt den amerikanischen Traum... Was für eine Biografie!
Ich muss gestehen, dass ich zuvor (bis auf "Auftritten" in Filmen oder Serien (wie "American Horror story" 😂oder auch auf Wahrheit basierenden Serienvorlagen) nie viel Interesse an den First Ladies hatte... Das ist jetzt von mir auch sehr oberflächlich gedacht aber... Ein weißer Oberklasse-Werdegang, wo von Geburt an die Mädchen/Frauen darauf vorbereitet werden eines Tages die Ehefrau von irgendeinem Mann zu sein, finde ich einfach wenig inspirierend geschweige denn beeindruckend. Michelle Obama ist anders. Sie hat eine eigene Stimme, sie ist selbstbestimmt, ein Familienmensch, auch sie möchte die Welt zum Besseren verändern. (Was ich hierzulande gar nicht so viel mitbekommen habe.) Allein ihre Familienmitglieder, die sie in der ersten Hälfte des Buches vorstellt, sind schon sehr beeindruckende Personen! (ich liebe es Menschen "kennenzulernen", die nie aufgeben und ihr Schicksal annehmen ohne zu verbittern (ihr Vater litt beispielsweise an MS). Die Liebe zur Musik, die ihr Großvater ihr vermittelte, hat mich beim Hören des Hörbuchs quasi zum Lächeln gebracht, man spürt die Liebe für diese besonderen Menschen in diesen Zeilen. Es ist eine bodenständige Familie, die man gern kennenlernen würde. ca. nach der Hälfte des Buches tritt dann Barack in Michelle's Leben und es geht so langsam in die politische Richtung. Aber auch hier war ich begeistert wie offen und ehrlich sie war. Kein aufgesetztes Wahlkampfplädoyer sondern ehrliche Worte, dass sie eigentlich gegen eine politische Karriere war und hoffte, dass es sich von allein erledigt wegen fehlender Resonanz... Sie wurde eines besseren belehrt und arrangierte sich mit der Rolle. Man ist während der Lektüre dabei wie sich etwas in Michelle wandelt... Spätestens mit Trumps Erscheinen auf der politischen Bildfläche spürt man, dass es ihr sehr zu schaffen macht das politische Erbe ihres Mannes und auch ihre Arbeit in die Hände dieses Mannes zu geben. Eine Biografie, die mitreißt und begeistert und vor allem beeindruckt. Ich mache mir als weiße Frau in meinem Alltag wenig Gedanken darüber beispielsweise eine Lesung zu besuchen. Aber für Michelle war es aufgrund der wirtschaftlichen Situation ihrer Familie und aufgrund ihres Geschlechts und Hautfarbe eine Herausforderung ihren Weg zu gehen (in Princeton zu studieren und als Anwältin zu arbeiten, sie musste sich mehr beweisen als andere Personen). Besonders ihr Mut über ihre Fehlgeburten zu berichten hat mich von ihr überzeugt. Sie ist nicht darauf bedacht nach außen das perfekte Leben zu verkaufen, in dem immer alles perfekt nach Plan verläuft. Ich denke ich werde mich auch mal über andere First Ladys informieren, damit ich nicht so unwissend gegen sie wettere, aber die Messlatte wurde mit diesem Buch sehr hoch gelegt.
❝Wow. Ich habe bisher wirklich noch kein Buch gelesen, dass mich so sehr von sich überzeugt hat wie dieses. Michelle hat einen unglaublich fesselnden Schreibstil und ich habe an den Seiten geklebt. Sie ist eine unfassbar positive Person, die in jedem Menschen das Gute sieht und alles in ihrer Macht stehende tut, um es aus ihm herauszuholen. Sie versucht die Welt zu einem besseren Ort zu machen, ihn mit Liebe, Zuversicht und Optimismus zu füllen. #FemaleEmpowerment ❞
„Vom Mädchen aus der South Side zur First Lady“
„Becoming von Michelle Obama liest sich, als würde sie dir ihre Lebensgeschichte bei einem langen Kaffee persönlich erzählen. Sie schreibt offen über ihre Kindheit, Leistungsdruck, Rassismus, ihre Karriere, ihre Ehe mit Barack und das Leben im Weißen Haus – inklusive Zweifel, Überforderung und der Frage: Wer bin ich eigentlich, unabhängig von all dem? Was mich besonders berührt hat: Sie macht sich nicht größer, aber auch nicht kleiner, als sie ist. Man spürt Haltung, Humor und Verletzlichkeit gleichzeitig. Am Ende legt man das Buch weg und hat das Gefühl, einen echten Menschen kennengelernt zu haben, nicht nur eine „First Lady aus den Nachrichten“.“
Eine sehr inspirierende Biografie von einer absoluten Power-Frau😍
Es ist schon etwas länger her, dass ich Becoming gelesen haben, aber trotzdem ist mir dieses Buch sehr gut im Gedächtnis geblieben. Was mir mit Abstand am besten gefallen hat ist, wie mich dieses Buch inspiriert hat. Die Geschichte von dem Mädchen aus der South Side, dass zur First Lady wurde hat mir einfach das Gefühl gegeben, dass auch ich alles schaffen kann was ich möchte. (Vor allem da es eben keine erfundene Geschichte ist)🥰 Ich mochte die Art wie das Buch geschrieben wurde. Michelle Obama zeigt sich in diesem Buch einfach ganz gewöhnlich mit all den Problemen, die einfach alle Menschen haben. Das macht sie so unglaublich sympathisch.❤️ Auch die Insider-Informationen aus dem Weißen Haus haben mich so fasziniert, einfach weil man sieht, dass die First Family eben doch mit sehr viele Einschränkungen leben muss und eben nicht alles nur Glamour und Luxus ist. Becoming wird immer eines meiner Lieblingsbücher bleiben und ich kann es nur absolut weiterempfehlen.😊
Eine absolute Biografie-Empfehlung🤍
Endlich habe ich mich auch getraut und diese viel gelobte Biografie gelesen 👏🏻 Michelle Obama schreibt sehr offen von ihrem ganzen Leben von der frühen Kindheit bis zum Ende ihres FLOTUS Daseins. Sie erzählt, wie und was sie schon früh geprägt hat, steht zu ihren Macken, berichtet von Obamas und ihrem gemeinsamen Kennenlernen und wie das Leben im Weißen Haus für eine Familie so ist. Es war ehrlich, sympathisch und interessant. Die große Begeisterung für das Buch kann ich auf jeden Fall verstehen 🤍 “Ich bin mit einem schwerbehinderten Vater in einem zu kleinen Haus aufgewachsen, mit wenig Geld, in einem Viertel, das am Rande des Niedergangs stand, aber ich bin auch von Liebe und Musik umgeben in einer vielfältigen Stadt aufgewachsen, in einem Land, in dem man es mit Bildung sehr weit bringen kann. Ich hatte nichts oder ich hatte alles. Es hängt nur davon ab, wie man es erzählen will.“ ~ Michelle Obama Auf jeden Fall eine Empfehlung für diese Biografie! Vor allem auch für Leute, die sagen, dass ihnen Biografie häufig zu langweilig sind, ein guter Einstieg😉 Diese hier ist sehr erfrischend und trotzdem lehrreich und beeindruckend.

Powerfrau
Ein sehr interessantes Buch über das Leben der Obamas. Nicht aus der Sicht eines Präsidenten, sondern aus der Sicht einer Frau, Ehefrau und Mutter. Michelle Obama schreibt wie sie mit viel Fleiß, sehr viel erreicht, sich verliebt, eine Familie gründet. Sie beschreibt wie sie ihre Karriere aufgibt und sich der Karriere ihres Mannes opfert, wie sie sich um die Familie kümmert, weil ihr Ehemann Präsident werden will. Über ihr Leben als FLOTUS, als First Lady of the United States. Es gibt viele interessante Einblicke in ihr privates Leben und in das Leben im weißen Haus. Ein beeindruckender Moment war für mich, als Michelle das erst mal am Flughafen steht, ihr Mann mit der nun üblichen Kolone, einer Armee, vorgefahren kommt und der Secret Service sagt, „Ma’am ihr Leben wird sich gleich für immer ändern. Ihr Leben hat sich geändert und dies beschreibt sie sehr deutlich. Eine tolle Frau mit einer tollen Geschichte.
Sehr interessante Biografie einer starken, selbstbewussten, ehrgeizigen und klaren Frau. Vor allem die beschriebene Zeit als First Lady und was dies für Veränderungen mit sich brachte, fand ich sehr interessant. Hier und da war es mir etwas zu perfekt und zu glatt, mit zu wenig Ecken und Kanten. Kann aber durchaus damit leben, dass man nicht jede Schwäche, jeden Fehler veröffentlicht. Das Buch liess sich sehr gut lesen, der Schreibstil war locker und sehr erfrischend. Es war auch weniger politisch als gedacht und alles sehr verständlich.
War schon sehr spannend die Geschichte auch mal aus der Perspektive so nah am Geschehen zu hören. Vieles was man so gar nicht wusste und auch nie erfahren hat. Spannend geschrieben und ich habe noch ein bisschen mehr Respekt für die Frau an der Seite eines ehemaligen Präsidenten. Trotz ihrer Aufgabe ist sie doch immer auch nur Mutter oder Ehefrau geblieben.
Hach was für ein schönes Memoir! ✨📖
In ihrer Autobiografie erzählt Michelle Obama und drei Akten von ihrem bisherigen Lebensweg. Teil eins widmet sich ihren Leben vor ihrem Ehemann, Teil zwei dem gemeinsamen Leben der beiden vor Obamas Präsidentschaft und Teil 3 ihrem Leben und Wirken im Weißen Haus.

Michelle Obama ist mit Sicherheit eine der wenigen Frauen, die in der Öffentlichkeit stehen, die mich wirklich beeindruckt und auch beeinflusst hat. Als sie First Lady der USA wurde, habe ich mir das erste Mal in meinem Leben eine Amtseinführung angeschaut. Heute ist sie immer noch eine der einflussreichsten Frauen deren Stimme nach wie vor Gewicht hat. Und sogar ich, die sonst einfach nicht so gerne Biografien oder gar Autobiografien liest, wollte "Becoming" unbedingt lesen. Diese kluge Frau, die ihre Rolle als First Lady dazu genutzt hat, wichtige Anliegen durch zu setzen und das auch, weil sie selbst ähnliche Erfahrungen gemacht hatte, wie die Menschen die sie nun unterstützt, und denen sie neue Perspektiven mit auf den Weg geben möchte. Und ja, Autobiografien sind Fluch und Segen zugleich. Einerseits geben sie der Autorin natürlich die Möglichkeit ihre Geschichte selbst zu erzählen, ihre Perspektive zu zeigen. Und das tut Obama natürlich auch, sie ist bis zu einem gewissen Grad sehr offen und ehrlich. Gleichzeitig ist es natürlich auch genau das, eine bestimmte Konstruktion. Natürlich haben wir alle Fascetten, die wir lieber nach außen zeigen und anderes das wir lieber verbergen. Dadurch wirkt "Becoming" an manchen Stellen geglättet und fast schon unnatürlich positiv. Es ist eine Gradwanderung der Autorin, und mir ist auch klar, das sie sich und ihre Familie schützen muss. Man darf auch nicht vergessen, das "Becoming" zu einer Zeit geschrieben und veröffentlicht wurde, als im Weißen Haus ein ganz anderer Wind wehte... Ich bin mir sicher, das auch diese Autobiographie eine Angriffsfläche bot, die politische Gegner, wie auch Rassisten und Sexisten nur all zu gerne genutzt haben. Michelle Obama ist eben auch jemand, die sich gut in Szene setzen kann. Das dabei aber immer so schafft, das ich persönlich einerseits genau das erkennen kann, aber nie das unangenehme Fremdschämgefühl entwickelte, welches ich bei anderen Familien, die wie sie so stark in der Öffentlichkeit standen oft habe. Sie hat eine gute Balance gefunden, ihre Ziele und Anliegen zu verfolgen, und authentisch zu wirken. Für mich durchaus einer der Gründe, weshalb sie mir immer sympathisch war. Ich habe das Buch eben zugeschlagen und mir schossen fast vor Wut die Tränen in die Augen, als ich mich an den Moment zurück erinnert fühlte, als Hillary Clinton die Wahl verloren hatte. Noch dazu an einen Mann, der alles, was sowohl Barack als auch Michelle Obama aufgebaut hatten, mit Füßen treten würde. So vieles ist seitdem passiert, aber Michelle Obama hat ihren Einfluss und ihre Stimme weiterhin genutzt um Menschen neue Perspektiven und Möglichkeiten zu geben. Michelle Obama kennt ihren Wert, kennt die Gründe, weshalb es so wichtig ist, das sie als Schwarze Frau in der Öffentlichkeit und mit ihrem Prestige ihre Stimme nutzt um Veränderungen anzustoßen, die alle Menschen die in den USA (aber auch Weltweit) als Minderheiten gesehen werden nutzen wird und ihnen auch selbst eine Stimme geben wird. Frauen auf der ganzen Welt sehen sie nach wie vor als Vorbild an. "Becoming" ist mir persönlich manchmal etwas sehr an diesem amerikanischen Traum Narrativ geblieben. Das liegt an dem Hintergrund der Autorin, aber natürlich auch an meinem eigenen europäisch- weiß-deutschen. An anderer Stelle war es mir wie schon erwähnt fast schon zu positiv geschrieben, auch wenn ich verstehe, warum das so ist. Dennoch hat es mich tief beeindruckt, wie Michelle Obama es geschafft hat, ihre Geschichte in eine Geschichte zu verwandeln, in der sie nicht "nur"als First Lady der USA im Gedächtnis zurück bleiben wird.
Mir hat diese Biografie sehr gut gefallen. Es war sehr interessant, hinter den Kulissen einer First Lady zuzusehen, mit wie viel Leidenschaft sie ihren Job machte und dabei immer für ihre Kinder da war. Das Lesen dieses Buches hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich kann das Buch einfach nur weiterempfehlen.
Eine Frau, die nicht im Schatten ihres Mannes steht.
"Seit meiner Kindheit glaubte ich fest daran, wie wichtig es war, sich Rüpeln entgegenzustellen, ohne sich dabei auf ihr Niveau zu begeben. Um es ganz klar zu sagen: Mit so einem Rüpel hatten wir es jetzt zu tun; ..." (Seite 520) Michelle Obama über Donald Trump vor den Wahlen 2016. Nun ist Trump wieder im Amt und ich lesen Michelle Obamas Geschichte und damit auch die ihres Mannes mit einer leichten Wehmut. Aber nun zum Anfang. Wir erfahren wie Michelle Robinson aufgewachsen ist, in einfachen Verhältnissen aber mit Eltern, die das Potenzial ihrer Kinder voll ausgeschöpft und sich für sie auf geopfert haben. Wir erleben eine junge Frau, die sich in einer Welt voller Männer und vieler Weißer gelernt hat, sich zu behaupten und ihren Weg zu gehen. "Du musst doppelt so gut sein, um nur halb so weit zu kommen." (Seite 377) Maxime in der schwarzen Community. Von Anfang an ist mir die Michelle, von der ich dort lese, zutiefst symphatisch und ich bewundere den ehrlichen, authentischen Schreibstil. Vor allem später, lange nachdem sie Barack Obama kennen und lieben gelernt hat und in die Politik quasi hinein geworden würde. Sie vergeht nie ihre Abneigung diesem ganzen Apparat gegenüber, lässt sich aber darauf ein und versucht auf ihre Weise die USA und auch die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen. Sie macht Fehler und wächst an Ihnen. "Je beliebter man wird, desto mehr Leute können einen nicht leiden." (Seite 333) Spannend finde ich die Einblicke in das Leben im Weißen Haus und was dies alles mit sich zieht. Wie sie trotz Secret Service, Regeln und Statuten versucht, ihren Kindern ein halbwegs normales Aufwachsen zu ermöglichen. Was natürlich schier unmöglich ist. Und wie sie sich dabei selbst immer treu bleibt. Natürlich ist es nicht nur die Geschichte von Michelle Obama, es ist auch die Geschichte der Präsidentschaft unter Barack Obama. Eine Geschichte, die so viel Hoffnung in sich trägt und zeigt, wie wertschätzend eine Regierung sein kann. Hätte die Welt nur mehr Obamas. Dann wäre mir die Zukunft nicht so bange. "Wir haben uns an diesem Tag versammelt, sagte er weil wir die Hoffnung gewählt haben und nicht die Furcht. Die Einheit und entschlossenheit und nicht die Zwietracht und den Konflikt." Barack Obama bei seiner Amtseinführung im Capitol.
Sehr persönlicher, inspirierender Einblick in ein außergewöhnliches Leben – authentisch und nahbar.
„Becoming“ hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil man einen sehr persönlichen Einblick in das Leben von Michelle Obama bekommt. Die Autobiografie zeigt ihren Weg von der Kindheit über die Studienzeit bis hin zu ihrer Karriere und den vielen Herausforderungen, die damit verbunden waren. Besonders interessant fand ich auch die Darstellung ihrer Beziehung zu Barack Obama und wie sie sich kennengelernt haben. Ebenso geben die Einblicke in ihr Familienleben der Geschichte eine sehr menschliche und authentische Seite. Was mir besonders gefallen hat, ist die Ehrlichkeit, mit der sie über Höhen und Tiefen spricht. Dadurch wirken sie und Barack Obama noch sympathischer und nahbarer als zuvor. Insgesamt ein sehr inspirierendes Buch über eine beeindruckende Persönlichkeit, das gleichzeitig sehr authentisch und angenehm zu lesen ist.
Wow, diese Biografie hat mich sprachlos gemacht. Vor der Rezension habe ich mich einige Zeit gedrückt, weil ich immer das Gefühl hatte, dem Werk nicht gerecht zu werden. Der Werdegang von Michelle Obama schüchtert ein und ermutigt gleichzeitig. In schwierigen Verhältnissen aufgewachsen, schafft sie es trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – erfolgreich ihr Studium abzuschließen. Dennoch gesteht sie offen, dass Beruf und Karriere sie nicht erfüllen. Genau wie Barack Obama verfolgt sie andere Ideale: Die Förderung junger Menschen aus Problemvierteln und ethnischer Minderheiten. Gekonnt schildert sie ihre innere Zerrissenheit. Einerseits unterstützt sie ihren Mann bei seinen Wahlkämpfen, aber andererseits stört es sie, dass die beiden dadurch praktisch eine Fernbeziehung führen. Als Barack später Präsident wird muss Michelle viele Opfer bringen. Sie steht im Schatten ihres Mannes und gleichzeitig im Mittelpunkt von allen. Ständig umringt von Presse und Secret Service. Man merkt: Für eine so starke Frau ist es schwierig, die eigene Selbstbestimmtheit aufzugeben. Vor allem auch, weil sie niemandem zur Last fallen möchte. Überrascht war ich, welche intimen Details sie preisgibt: Sie erzählt von der ersten Begegnung und dem ersten Kuss mit Barack und wie beschwerlich der Weg zur Familiengründung war. Abschließend hat mir Michelle Obamas Biografie besser gefallen als die von Barack Obama. Sie ist viel persönlicher geschrieben und nicht so Politik lastig.
The American Dream
Michelle Obama lebt den Amerikanischen Traum, aus einer Arbeiterfamilie stammend, schafft sie es mit viel Ehrgeiz nach Princenton, in eine Großkanzlei und schließlich ins Weiße Haus. Sie lebt nach dem Credo Leistung zahlt sich aus. Diese Überzeugung zieht sich auch durch ihre gesamte Biografie. Sie geht leider nie darauf ein, dass für viele Menschen der Amerikanische Traum trotz harter Arbeit niemals in Erfüllung gehen wird. Dennoch ein interessanter Einblick in das Leben einer starken, inspirierenden Frau.





















































